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  #1 (permalink)  
Alt 29.07.2020, 20:36
Baron / Baronin
 
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Standard Konsequenz in der Erziehung (Ideensammlung Projekt Hundehandbuch)

So, dass erste Thema für unsere Projekt Hundehandbuch ist da!

Konkret geht es um den Umgang damit, was es überhaupt sein kann, wie man es umsetzten kann, gerne auch Beispiele. Und natürlich auch alles was ihr noch interessant findet oder euch einfällt.

Ich hoffe ihr nehmt rege an der Diskussion Teil, stellt Fragen und helft euch gegenseitig!

Liebe Grüße
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  #2 (permalink)  
Alt 30.07.2020, 06:14
Benutzerbild von Muffin
Erzherzog / Erzherzogin
 
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Standard AW: Konsequenz in der Erziehung (Ideensammlung Projekt Hundehandbuch)

Wie wäre es damit, konsequent NEIN zu sagen, alleine auf die Couch zu springen? Oder aus der Haustür zu stürmen?
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  #3 (permalink)  
Alt 30.07.2020, 07:13
Benutzerbild von Nadine 80
Ritter / Edle
 
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Standard AW: Konsequenz in der Erziehung (Ideensammlung Projekt Hundehandbuch)

Zur Konsequenz hat unser Cooper in der kurzen Zeit die wir ihn haben eine klare Meinung: zieh es durch und am besten deutlich..
Beispiel: 2 Monate lang wollte er jeden Abend ins Bett, wir waren so manchen Abend kurz vor dem einknicken, haben es aber durchgezogen..jetzt hat er es nun das aber..wir waren offensichtlich nicht deutlich den beim aus dem Auto aussteigen muss er aufstehen und zu uns kommen (er fährt zur Zeit auf dem Rücksitz mit) der Herr war der Meinung das es enorm wichtig ist, das er entscheidet wann aufgestanden wird....ich also beim 3. Mal Tür zu und weg, nach 5 Minuten wieder hin, er kam natürlich sofort...seit dem kommt er immer sofort
Beim Cane Corso scheint man sehr schnell an Boden zu verlieren wenn man nicht Konsequent ist, was für uns als ehemalige Boxer besitzer echt eine Herausforderung ist, der Boxer stellt einen nicht gleich als völlig inkompetent hin nur weil man sich mal nicht durchsetzt und 5 gerade sein lässt
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  #4 (permalink)  
Alt 30.07.2020, 07:48
Kaiser / Kaiserin
 
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Beiträge: 909
Standard AW: Konsequenz in der Erziehung (Ideensammlung Projekt Hundehandbuch)

Konsequenz fängt bei uns bei den Haltern an.
Wenn Sie und Er und wohlmöglich auch noch die Kinder eine völlig verschiedene Sprache sprechen, jeder Befehl anders umgesetzt und jede Situation anderes angegangen wird, ist eine konsequente Umsetzung vom Hund einfach nicht zu erwarten.
In jeden Hundehaushalt sollte es eine klare Absprache über die Wortwahl, Umgang mit Alltagssituationen und das Zusammenleben im Allgemeinen geben.

Das mit dem Bett ist ein gutes Beispiel ... Sie sagt Nein, Er sagt „Ach komm lass ihn doch nur einmal“ .... Wie soll man da eine konsequente Umsetzung vom Hund erwarten?!?!?!
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  #5 (permalink)  
Alt 30.07.2020, 08:25
Benutzerbild von Nadine 80
Ritter / Edle
 
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Standard AW: Konsequenz in der Erziehung (Ideensammlung Projekt Hundehandbuch)

Die Bettgeschichte haben wir beide durchgezogen, wir haben uns beide nicht weichkochen lassen und ansonsten ziehen wir auch am selben Strang
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  #6 (permalink)  
Alt 30.07.2020, 08:27
Benutzerbild von Scotti
Sabberfaden Bändigerin
 
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Standard AW: Konsequenz in der Erziehung (Ideensammlung Projekt Hundehandbuch)

Konsequent bin ich in wenigen Sachen.
Der Boxer braucht es nicht, der Labbi ist eher Molosser als Hund mit will to please.
Konsequent gibt es bei mir keinen Leinenkontakt.
Im Haus wird jedes begrenzen wollen von Thorin Yoda gegenüber unterbrochen. Er versucht es trotzdem immer wieder.
Wenn ich einen Befehl gebe bleibe ich auch konsequent dabei, das heißt aber nicht dass er sofort ausgeführt wird.
Der Kleine hat sich zum Beispiel angewöhnt dass er Treppen nur runter läuft wenn er die Leine selber im Mund hat und nicht ich in der Hand. Da könnte ich jetzt konsequent sein, bin ich aber nicht.
__________________
In ewiger Erinnerung: Pebbles, Scotti und Cash, mögt ihr im Himmel rumtoben ohne Schmerzen.
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  #7 (permalink)  
Alt 30.07.2020, 09:57
Benutzerbild von Nadine 80
Ritter / Edle
 
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Standard AW: Konsequenz in der Erziehung (Ideensammlung Projekt Hundehandbuch)

Meine Feststellung ist aber auch das Hunde sehr wohl unterscheiden können bei wem sie was dürfen und was nicht
Bei Cooper CC werden wir sehen wie er sich so entwickelt, aber meine früheren Boxer z.B. wussten sehr genau zu unterscheiden wann es keine "Bitte" sondern ein "Befehl" ist, deswegen finde ich dieses Thema sehr Interessant und ich denke man sollte zwischen den Rassen durchaus unterscheiden
-allerdings nehme ich aus dieser Aussage die unsicheren oder traumatisierten Hunde mal raus...die brauchen meisten eher klare Regeln und/oder "Sonderbehandlung"
@scotti: ich würde ihm die Macke auch lassen...stört mich nicht, bringt ihn ja nicht in Gefahr und ist lustig
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  #8 (permalink)  
Alt 30.07.2020, 12:58
Benutzerbild von Scotti
Sabberfaden Bändigerin
 
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Standard AW: Konsequenz in der Erziehung (Ideensammlung Projekt Hundehandbuch)

Ja, das ist für mich auch ok.
Er möchte auch gerne selber entscheiden wann er aus dem Kofferraum steigt, da muss er allerdings dann manchmal auf mich hören.
__________________
In ewiger Erinnerung: Pebbles, Scotti und Cash, mögt ihr im Himmel rumtoben ohne Schmerzen.
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  #9 (permalink)  
Alt 30.07.2020, 21:24
Baron / Baronin
 
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Beiträge: 75
Standard AW: Konsequenz in der Erziehung (Ideensammlung Projekt Hundehandbuch)

Sehe es auch so.
Ich denke es ist auch enorm wichtig, vorher (am besten vor dem Einzug des Hundes) sich im klaren über die wichtigsten Regeln zu sein. Besonders über die absoluten No Go's. Wie zb nicht vorher aus der Tür, Kofferraum rennen, bevor man was sagt, Verbote (Sofa, Bett, Zimmer etc), aber auch gewisse Punkte im Grundgehorsam. Es gibt bei mir ein paar Dinge, die ich immer durchsetzte. Zum einen "sitzen und bleib", "herkommen" und "ruhig neben mir gehen". Dabei habe ich versucht immer und direkt das durchzusetzen, was es auch sein soll. Aber ich weiß, es ist gar nicht so einfach. und hier denke ich auch, bestimmen die Ausnahmen die Regel. Bei nicht so dramatischen oder wichtigen Dingen, darf auch mal inkonsequent gehandelt werden. Bestes Beispiel ist glaube das Sofa bei uns. Sie dürfen drauf, auch ohne Einladung. Aber wenn wir sagen, dass sie runter sollen, müssen sie runter. Oder halt auch mal nicht... ich glaube, ihr wisst was ich meine.
Mir wurde mal gesagt, solange der Hund in der Situation immer noch das macht, was man sagt und einem dabei nicht auf der Nase herum tanzt, darf man ihm auch noch seine Privilegien geben.

Wie setzt ihr denn eure Regeln konsequent durch? Manchmal steht man ja schon vor einem kleinen Nervenzusammenbruch...

Liebe Grüße
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  #10 (permalink)  
Alt 01.08.2020, 10:39
Benutzerbild von bulldoZer
Graf / Gräfin
 
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Standard AW: Konsequenz in der Erziehung (Ideensammlung Projekt Hundehandbuch)

Regeln und Konsequenzen…
Ich musste wirklich überlegen ob wir (im Haus) Regeln haben.
Die Beiden haben sich unserem normalen Alltag einfach angepasst.
Bett, Sofa, egal das wird hier geteilt.
Es wird nicht das Futter des anderen beansprucht…Diese Regel gab es als der Bär noch klein war. Es darf erst in den Napf des anderen geschaut werden, wenn der Bulldog ihn frei gibt. (das gilt für beide Hunde untereinander) – Ich darf zu jeder Zeit in, an und um den Napf, völlig egal aus welchem Grund.
Es wird sich nicht einfach etwas fressbares genommen. – Es wird vorher gefragt . – Das hört sich lustig an – funktioniert aber bestens. – Die Vorratskammer offen, sämtliche Hundeleckerli frei zugänglich – und keiner stiehlt hier irgendwas.
Mein Hundekeks-Junkie steht vor den Keksen und starrt sie weg, mit einem sehr lustigen Geräusch.
Das gilt auch für mein einsames Käsebrot auf dem Tisch.
Beanspruche ich etwas für mich – reicht ein Nein. Ich habe Ochsenziemer mitgebracht und Sie erstmal im Flur geparkt, beide Hunde haben sofort ein Auge darauf geworfen – Ich habe gesagt – später Freunde, die Stängelchen an die Heizung gelehnt und erstmal vergessen. Tagelang habe ich gedacht, was stinkt so im Eingang…

Bei Besuch gibt es die Regel – erst begrüße Ich
Der Hund wartet mit dem Kommando Teppich…und wedelt dort vor sich hin. Das klappt soweit gut, es sei denn meine Mutter kommt …die lag schon mal selbst auf dem Teppich.
Daran arbeiten wir noch.

Pantoffel und Socken ist ein Manko – was ich lustig finde, zur Begrüßung wird hier immer etwas angeschleppt…ein Paar Socken werden Ganzkörper wedelnd gebracht oder meine Schlappen. Nein ich bekomme sie nicht, ich darf Sie nur mal anschauen. Ich bin schon 2 Wochen mit verschiedenen Schlappen im Haus gelaufen, weil das passende Gegenstück irgendwo versteckt war.

Briefträger, Paketbote etc. mag Hank nicht besonders, er bleibt aber brav sitzen und lässt ihn nicht aus den Augen. Edna hingegen findet jeden Besuch großartig, im Gegensatz zum Teppich, da muss ich auch schon mal deutlicher werden, das Kommentiert Sie auch gerne grummelnd.

Unser garstiger Hobbit ist etwas sturer – und ignoriert mich gerne, wenn mein Mann im Haus ist, dann ist Edna auf einem Ohr dicht, und man muss etwas deutlicher im Ton werden, und konsequent – sonst ist die Dame zusätzlich vergesslich.

Sitz, Platz, bleib, warte – das funktioniert ohne große in Frage Stellung.

Der Garten ist tabu – Es sei denn der Hund darf als Erntehelfer o. ähnliches mitarbeiten.
Gartengeräte dürfen nicht gefressen werden…aber Holzgriffe werden gerne angeknabbert, wenn man nicht aufpasst.
Im Hof / Wiese wird nicht gepinkelt – das funktioniert zuverlässig – es sei denn die Nachbarin hatte 4-beinigen Besuch. – Dann …
Es gibt immer Situationen die $1 alles ist erlaubt, außer Kraft setzen. Wenn wir z. B. Besuch haben, sitzt der Hund nicht auf dem Stuhl, am Tisch. Da reicht ein einziges Kommando und es läuft.
Wenn ich koche oder das Hundefutter zubereite reicht ein „Raus aus der Küche“ – und mein Hund liegt mit Herzerweichendem Blick genau auf der Schwelle.

Und wenn ich ehrlich bin, diese Dinge haben wir nicht geübt oder mit Biegen und Brechen in den Hund getrichtert.
Das einzige was Hank schwer fällt – ist den Staubsauger nicht zu fressen.

Fazit: Es gibt hier nicht so viele Regeln - aber wenn ich Nein sage - dann mein ich nicht vielleicht.
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