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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Martin Rütter diskutiert über Hundegesetz


DON HACKI
28.07.2009, 15:56
http://www.bild.de/BILD/regional/hannover/aktuell/2009/07/27/neues-hundegesetz/muss-schaerfer-werden.html

Gast20091091001
28.07.2009, 17:03
Ist das Alles? :wie:

Oder gibt's irgendwo das komplette "Streitgespräch" zum Nachlesen?

Peppi
28.07.2009, 18:24
Ja etwas dünn... und trotzdem fehlen mir irgendwie die Argumente des Politikers... Und Rütters Ansichten teile ich: Hundeführerschein für ALLE!

Schon als Schutz für die Tiere...:lach2:

Athos
28.07.2009, 19:06
Ehlen: Im Gegenteil. Es kann nicht sein, dass jeder, der einen Hund halten will, erstmal zum Hundetrainer oder zum Tierarzt muss. Das schafft nur Unruhe, das wollen wir nicht.

Rütter: Die Realität ist völlig anders: Da passiert jahrelang nix und plötzlich schnappt der ach so nette Hund zu, weil der Halter die Sig*nale nicht erkannt hat. Deshalb wäre eine billige aber praxisbezogene Wochenendschulung vor der Anschaffung eines Hundes effektiver. Auch für Hundetrainer brauchen wir eine geregelte Ausbildung, wie z. B. beim Pferdewirt.

Ehlen: Ihre Ansichten in Ehren. Aber sie sind zur Zeit politisch nicht durchsetzbar.

Ehlen 1.absatz: bei uns in österreich ist das so! und das ist gut so! (Sachkundenachweis)

Ehlen 2.absatz: was würde passieren, wenn es ein kind eines politikers erwischen würde? wäre es dann auch politisch nicht durchsetzbar?
ach wenn das wörtchen wenn nicht wäre....:sorry:

lg babs

tpgbo
28.07.2009, 22:16
Meiner Meinung nach hat Hrr Rütter völlig und absolut Recht!!!
Die Politiker wollen zwar was machen, wissen aber gar nicht wie und mit welcher Tragweite.
Ich bin mir ziemlich sicher, daß in dem gesamten Gespräch Herr Rütter sämtliche Argumente des Politikers widerlegen oder entkräften konnte.
Wie wäre es, wenn die Politiker sich sachkundige Hilfe an Bord holen, bevor sie wieder Unsinn produzieren so wie damals bei der eiligst aus dem Boden gestampften Hundeverordnung...

Tanja:04:

Peppi
29.07.2009, 06:18
Wie wäre es, wenn die Politiker sich sachkundige Hilfe an Bord holen, bevor sie wieder Unsinn produzieren so wie damals bei der eiligst aus dem Boden gestampften Hundeverordnung...


Das haben sie auch bei dem Gesetzentwurf 2000 (?) gemacht. Die Fachleute nach der Einschätzung gefragt und als die Antwort anders ausfiel, haben sie die Hinweise der Kynologie einfach ignoriert. Ich glaube damals haben alle gesagt: Schwachsinn.

:traurig2:

Jetzt sind bald wieder Wahlen und man verunsichert mit einseitiger Berichterstattung die Muttis und wettert dann gegen böse Hunde im Wahlkampf...Stimmenfang.

Djego
29.07.2009, 06:22
Das sind echt gute Argumente!

tpgbo
29.07.2009, 07:14
@ Peppi

Ich finde diese Hundeverordnung besonders in Punkto Listenhunde recht unsinnig.
Wo sind da die kleinen Wadenbeißer???

Ist schon klar, wenn die Antwort anders ausfällt als erwartet, nimmt man lieber das was man selbst meint.

Ich frag mich immer wieder, was z. B. der Bullmastiff in der Liste zu suchen hat.

Tanja

Peppi
29.07.2009, 07:16
Ich sag doch, ich würd's auch nicht von der Rasse abhängig machen.

Aber das im Sinne der Tiere. Also als Schutz vor blöden Haltern.

Ansonsten glaub ich schon, dass ein möglicher Sachaden in Abhängigkeit zur Größe des Hundes steht...

:lach3:

Jörg
29.07.2009, 07:21
Ich sag doch, ich würd's auch nicht von der Rasse abhängig machen.

Aber das im Sinne der Tiere. Also als Schutz vor blöden Haltern.

Ansonsten glaub ich schon, dass ein möglicher Sachaden in Abhängigkeit zur Größe des Hundes steht...

:lach3:

Dann verursacht ein Windhund grösseren Schaden wie ein Pitti?:lach1:

zantoboy
29.07.2009, 07:23
@Jörg:
Ich glaube nicht das Peppi das SO meint.

Aber es ist doch ein immenser Unterschied ob man beispielsweise vom Dackel gebissen wird oder von einem großen Hund.

Peppi
29.07.2009, 07:25
@Jörch:

Weiss ich nicht...

Selber KorinthenK***er!

:lach1:

Vielleicht wird es deuticher am Vergleich Yorki/Bernhardiner!

Ich muss jetzt los...:lach1:

Jörg
29.07.2009, 07:27
@Jörg:
Ich glaube nicht das Peppi das SO meint.

Aber es ist doch ein immenser Unterschied ob man beispielsweise vom Dackel gebissen wird oder von einem großen Hund.

Das ist auch ein Unterschied.
Aber z.b. haben Mastiffs kleinere Zähne als Schäferhunde.
Die grösse des Hundes ist doch relativ.
Ein Dackel kann auch ein Kind zu tode beissen.

zantoboy
29.07.2009, 07:33
@Jörg:

Gut, dann versuchen wir mal ein anderes Beispiel:

Ein Auto (Mittelklassewagen) fährt dich bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h an. Die Wahrscheinlichkeit schwerster Verletzungen ist sehr hoch.

Ein Auto (ebenfalls Mittelklassewagen) fährt dich mit 20 km/h an. Die Wahrscheinlichkeit schwerster Verletzungen ist geringer.

Will sagen: Hinter großen Hunden steckt eine ganz andere Beißkraft und vor allem ist es bestimmt einfacher einen Dackel (oder Yorki :D) abzuwehren als einen Schäferhund oder noch größeren Hund.

Die Verletzungen eines Zwerges sind NICHT vergleichbar mit denen eines größeren Hundes.

Emmamama
29.07.2009, 07:54
Grundsätzlich wäre ich ja auch für ´ne Art Sachkundenachweis für ALLE Hundebesitzer, unabhängig von Rasse und Grösse.
Und natürlich stimmt das Argument, dass ein grosser Hund auch grösseren Schaden anrichtet als ein kleinerer.
Was ich nur nicht nachvollziehen kann, das anscheinend immer der Unterschied gemacht wird, ob ein Hund lang- oder kurzhaarig ist - diejenigen, die diese Listen erstellen, scheinen zu glauben, dass Leonberger oder Neufundländern per se knuffig sind, während MAN, Mastiffs die "Bösen" sind :boese5:
Und wenn sie nicht gelistet sind, dann nur, weil sie keiner kennt:boese4:

Nicht das man mich falsch versteht: Ich finde diese ganzen rassespezifischen "Gefahrenlisten" Schwachsinn...

LG, Heike

Ladyhawke
29.07.2009, 07:58
Recht habt Ihr irgendwie Alle! :lach2: Es kommt letztlich auf die Verhältnismäßigkeit an.

Rassebedingte Gefärhrlichkeit gibt es nicht wirklich- darüber sind wir uns ebenfalls im Klaren.
Ich habe viele Seiten kennengelernt, hab auf einem Schäferhundeplatz trainiert, wo nicht mal 20% der Hunde gesellschaftsfähig waren, hab einen Rotti gehabt, den Menschen mit einem Teletaktgerät solange gefoltert haben bis er bei mir außer Kontrolle geriet, hab 3 Jahre lang jeden Tag Angst um meine Hunde gehabt, meine Kinder wurden bespuckt und die Nachbarn denunzierten wo es nur ging.

Und seit 6 Jahren kenne ich die schöne Seite- so, wie es sein sollte.:lach2: Wenn ein Hund beißt wird hier erst nach der Ursache geforscht und dann werden Auflagen erteilt, welche auch kontrolliert:lach2: werden.

Allein in unserer Stadt (ca. 5800 Einwohner) gibt es geschätzte 30 Hunde, die in Deutschland "gelistet" wären....Vorkommnisse??? Null. Pöbelnde Nachbarn? Null. Alle gehen hier entspannt mit meinem Pitti um.

NOCH hat die Hysterie hier nicht um sich gegriffen- ein Hoch aufs hundefreundliche Österreich!

zantoboy
29.07.2009, 08:18
Grundsätzlich wäre ich ja auch für ´ne Art Sachkundenachweis für ALLE Hundebesitzer, unabhängig von Rasse und Grösse.
Und natürlich stimmt das Argument, dass ein grosser Hund auch grösseren Schaden anrichtet als ein kleinerer.
Was ich nur nicht nachvollziehen kann, das anscheinend immer der Unterschied gemacht wird, ob ein Hund lang- oder kurzhaarig ist - diejenigen, die diese Listen erstellen, scheinen zu glauben, dass Leonberger oder Neufundländern per se knuffig sind, während MAN, Mastiffs die "Bösen" sind :boese5:
Und wenn sie nicht gelistet sind, dann nur, weil sie keiner kennt:boese4:

Nicht das man mich falsch versteht: Ich finde diese ganzen rassespezifischen "Gefahrenlisten" Schwachsinn...

LG, Heike

Die Rasselisten sind auch Schwachsinn!!! Zumal der Deutsche Lieblingshund der Deutsche Schäferhund auf keiner dieser Listen auftaucht. Auch Blödsinn: MAN steht auf Liste, BX nicht. Ich glaube die haben wahllos ausgesucht! Alle Hunde sollten einen Wesenstest machen (unabhängig von der Größe) und jeder Halter sollte einen Sachkundenachweis machen.

cane de presa
29.07.2009, 08:43
Grosse Hunde haben schon wegen ihrem Gewicht,schlimmere bissverletzungen.
Also können schlimmere bissverletzungen entstehen als z.b bei belgischem Schäferhund.

Nur mal so
Ebenfalls ,ein Hoch aufs hundefreundliche Österreich.

Kampfhunde! Wie? wossn des für a Schmarrn?

Emmamama
29.07.2009, 08:46
@cane de presa

DAS is ja ein geiles Photo:herz:

LG, Heike

tripwire
29.07.2009, 08:53
ganz im ernst? solange in deutschland immernoch kinder sterben, weil das jugendamt die eltern nicht kontrolliert und diese fleissig weitere kinder in die welt setzen, kann mir keiner ernsthaft erzählen, ich soll einen sachkundenachweis für meinen hund machen!

thofroe
29.07.2009, 09:18
Hallo,
ich bin der Meinung ein Sachkundenachweis für alle Tierhalter wäre sinnvoll. Egal welches Tier gehalten wird, bedarf es einiger Grundkenntnisse. Verantwortungsvolle Menschen eignen sich diese sowieso an und die "Unbedarften" muss man halt zum Schutze des Tieres anhalten.
LG Thomas

Peppi
29.07.2009, 10:15
ganz im ernst? solange in deutschland immernoch kinder sterben, weil das jugendamt die eltern nicht kontrolliert und diese fleissig weitere kinder in die welt setzen, kann mir keiner ernsthaft erzählen, ich soll einen sachkundenachweis für meinen hund machen!

Dein Hund hat auch nix mit Rentensicherung am Hut :lach1:

Djego
29.07.2009, 11:02
Also ich finde jeder Hundebesitzer sollte den Hundeführerschein machen. Ob alt, ob jung, ob für klein oder groß.

Klar ist die Beisskraft unterschiedlich (kleiner Hund, großer Hund) aber die Kleinen können auch einen schönen Schaden anrichten.

Hatte mal einen Pflegedackel, dem keiner zu nahe kommen durfte. Der Hund hat echt alles und jeden gebissen aber war ja nur ein Dackel und die sind bekannterweiße ja auch störisch..:boese5:

luvabulls
29.07.2009, 11:31
Hatte mal einen Pflegedackel, dem keiner zu nahe kommen durfte. Der Hund hat echt alles und jeden gebissen aber war ja nur ein Dackel und die sind bekannterweiße ja auch störisch..:boese5:

Im Tessin wurden vor ca. 10 oder 15 Jahren ein älteeres Ehepaar von ihren beiden Rauhaardackeln umgebracht.
Egal wie gross oder wie wie alt ein Hund ist, schaden anrichten können alle. Selbst ein Welpe oder Junghund kann problemlos mit seinen scharfen Krallen oder Milchbeisserchen die Halsschlagader eines (Klein)Kindes zu zerreisen.
So starb übrigens auch der kleine Junge aus der Schweiz. Er wurde nicht zerfleischt, wie die Medien berichteten, sondern die Halsschlagader war aufgerissen. Ob von einem Biss oder oder den Krallen konnte man nachhinein nicht sagen.

Gast280210
29.07.2009, 11:38
Weil es sich hierbei um ein weites Feld handelt, mit den verschiedensten Problemen seitens der Hunde und deren Halter, bin ich absolut für einen Hundeführerschein. Würde manchen Ärger im Vorfeld unterbinden.

Egal wie groß ein Hund ist, kann er, wenn er aggressiv oder unerzogen ist, Schaden anrichten. Die Halter der Hunderassen, "klein und deshalb harmlos", machen sich mit dieser Begründung oft noch nicht mal die Mühe, ihre Tiere zu erziehen und zu sozialisieren. Ganz abgesehen davon könnten auch die Tiere, insbesondere die Listenhunde vor den falschen Haltern (unfähig, gedankenlos oder mit kriminellen Absichten) im Vorfeld besser geschützt werden.

Bei entsprechender Aufklärung, würden sicher auch manchen Anwärter auf einen Vierbeiner verzichten, wenn ihnen klar gemacht wird, mit welchen Zeit und Finanzaufwand letztendlich zu rechnen ist.

Aufgrund nachlassender Nachfrage würden sich vielleicht dann auch einige Probleme von selbst lösen (überfüllte Tierheime, mode bedingte Massenzucht usw.).:boese1:

Baghiramama
29.07.2009, 11:45
Den Sachkundenachweiß muss man in Deutschland schon lange haben das besagt die 40/20 Regelung (über 40 cm über 20 kilo)
Der Hundeführerschein ist schon lange gefordert, aber für alle Hundebesitzer. Der Politik geht es doch nur um die Hundesteuer bei den SOKAS bei uns in D ist die Regional unterschiedlich bis zu 1000 € pro Jahr für 1 SOKA und für Listenhunde der Kat.2 musst du wie bei Kat.1 Sachkundeprüfung, Wesenstest für Mauli und Leinenbefreiung.In meinen Augen müsste hier endlich mal die Tierschutzorgas aufschreien und dagegen vor gehen,das ist Deskriminierung und außerdem verstößt es gegen das Tierschutzgesetz ein ständig Mauli und Leine zu nutzen, aber die kümmern sich lieber darum noch mehr Tiere auf die überfüllten Tierheime zu verteilen bzw. die arme Geschöpfe die schon lange dort einsitzen werden nicht vermittelt, weil ich muss ja ein Tier von der Tötungsstation retten bin doch "Tierlieb":boese5:Eine Haftpflichtversicherung müssen sie auch vorweisen, nur das viele Versicherungen SOKAS nicht aufnehmen oder horrende Preise dafür erheben:boese5:.
Ja das Sommerloch und der Herr Rütter hat wieder PR da freut er sich, dass er Menschen die nicht mit ihren Tieren fertig werden helfen kann und ihnen viel geld dafür abnehmen kann! In einem Punkt gebe ich ihm allerdings Recht es braucht eine Anerkannte Ausbildung für sog. Hundeausbilder, Psyschologen oder wie auch immer diese Hundepäpste sich nennen dürfen.
Nichts davon wird die Regierung auf den Weg bringen, alles zu teuer und womit füllen sie dann das Sommerloch? Kein Hund gehört auf irgendeine Liste keiner ist von Natur aus böse!
So jetzt gehts mir besser ausko...tzt bin.
In diesem Sinne wünsche ich mir nur noch Menschen die wissen welche Verantwortung sie haben, wenn sie sich ein Tier anschaffen!

tripwire
29.07.2009, 11:50
Den Sachkundenachweiß muss man in Deutschland schon lange haben das besagt die 40/20 Regelung (über 40 cm über 20 kilo)

ich weiss zwar nicht wo, aber auf jedenfall nicht in ganz deutschland

Baghiramama
29.07.2009, 11:57
ich weiss zwar nicht wo, aber auf jedenfall nicht in ganz deutschland

Da solltest du dich mal bei deiner Gemeinde erkundigen.
Ich lebe in NRW und in Hessen das weiß ich ist das auch, soviel ich weiß ist das im kompletten Land

Nina
29.07.2009, 11:57
Ich bin auch dafür das es einen Sachkundenachweis für jeden Hund gibt.
allerdings fände ich auch eine einheitliche Meldepflicht gut. Soll heißen ein arzt ist verpflichtet durchzumelden wann und welche Rasse zugebissen hat. Meinetwegen auch ausmaß der Verletzungen. Natürlich ohne nennung der Namen.
Dann würde eine vernünftige Liste entstehen und dann auflagen zur zucht.Also Sachkundenachweis für Züchter dieser rassen keine Laienzucht und auch verbot "zucht" beim Vermehrer.
Hört sich vielleicht blöd an würde aber bedeuten das erstens Gerechtigkeit entsteht und zweitens würden damit auch die zucht bedingungen verbessert.

Baghiramama
29.07.2009, 12:01
ich weiss zwar nicht wo, aber auf jedenfall nicht in ganz deutschland


kuckst du hier, alle Bundesländer zum nachschauen

Hundeverordnungen
in Deutschland
http://www.hundeverordnungen-deutschland.de/

tripwire
29.07.2009, 12:11
Da solltest du dich mal bei deiner Gemeinde erkundigen.
Ich lebe in NRW und in Hessen das weiß ich ist das auch, soviel ich weiß ist das im kompletten Land

meines wissens und so lese ich es auch aus dem link, gibt es in niedersachsen nicht die 40/20 regelung.

Gast20091091001
29.07.2009, 12:14
Ich lebe in NRW und in Hessen das weiß ich ist das auch, soviel ich weiß ist das im kompletten Land

Eieiei! Das weisst du genau, ja?

Schönen Gruss aus Hessen.

Baghiramama
29.07.2009, 12:20
Eieiei! Das weisst du genau, ja?

Schönen Gruss aus Hessen.


ahjo das weiß ich:boese4:, habe bekannte dort mit einem Kat. 2 Hund aber Ließ mal die § 5-9 da steht es schwarz auf weiß.:lach3:

Gast20091091001
29.07.2009, 12:31
ahjo das weiß ich:boese4:, habe bekannte dort mit einem Kat. 2 Hund aber Ließ mal die § 5-9 da steht es schwarz auf weiß.:lach3:

Danke für's Zungeblecken.
Diskussion mit dir für mich erledigt.

In dem Hessen, in dem ich wohne, gibt es keine 20/40 Regelung.

Gast280210
29.07.2009, 12:36
20/40 bei uns in Bayern, zumindest in meinem Umkreis, gibt es die auch nicht.

Grazi
29.07.2009, 13:02
Den Sachkundenachweiß muss man in Deutschland schon lange haben das besagt die 40/20 Regelung (über 40 cm über 20 kilo) Das stimmt so nicht und ich möchte dich bitten, in Zukunft solche ungesicherten Aussagen zu unterlassen, da dadurch unbedarfte Leser verunsichert werden.
Dass du später einen Link mit den verschiedenen HVOs eingestellt hast, ist zwar löblich, doch hättest du sie dir vielleicht auch mal alle durchlesen sollen. ;)

Die 40/20er Regelung gilt nicht bundesweit!

Grüßlies, Grazi

Jörg
29.07.2009, 13:36
@ Grazi,
ja das war falsch,was Baghira schrieb.

Ich würde mir von dir als Moderatorin wünschen,du würdest auch Themen für "undbedarfte" aufgreifen die lebensgefährlich für Hunde und Halter sind.Da ist so ein Fauxpas wegen Verordnungen doch das kleinere Übel?!
Das wäre sehr löblich.Ich danke dir.

Jörg

Baghiramama
29.07.2009, 14:23
Haue auf mein Haupt, wußte nicht, dass hier alles so auf die Goldwaage gelegt wird.:sorry:
Dann heisst die Sache in den einzelnen Bundesländern eben anders, aber dass könnt ihr ja dann nachlesen, wenn ihr möchtet.

Wie Waldi
29.07.2009, 14:38
wußte nicht, dass hier alles so auf die Goldwaage gelegt wird.

Wir hier ja nicht! Siehe den OT-Bereich.
Aber hier ist der eher informative Bereich. Hier kann man aus eigener Erfahrung berichten (subjektiv) oder eben Wahrheiten reinstellen.
Diesen sollte man sich aber sehr sicher sein. Andernfalls hilft ein "Ich glaube" vorangestellt oder ein vorheriges Absichern. ...das nur am Rande.

Ich hätte nie gedacht, dass ich mit Rütter mal uneingeschränkt die gleiche Meinung vertrete. Sicher liegt es daran, dass offensichtlich nicht die ganze Diskussion abgedruckt ist. Garantiert! :D

Jörg
29.07.2009, 14:55
Ich selber,ja Ich,würde mir auch wünschen das manche selbsternannte Experten auch die Wahrheit und nicht aus eigener Profilierung genaueres schreiben.

Wenn ich jemand kritisiere,muss ich auch berichtigen können.Jemand nur ermahnen er solle dies und jenes unterlassen aber es nicht berichtigen ist nicht die feine Art.Wenn man angeblich genau ist,dann mit Berichtigung.

Ich denke hat auch mit düsteren Lebenseinstellungen zu tun,andere gerne zu massregeln:lach1:

Baghiramama
29.07.2009, 14:55
@Wie Waldi
ist schon klar, meinte auch nicht jeden! Werde zukünftig darauf achten wo und ob ich Poste!
Bis denne

tripwire
29.07.2009, 14:57
Ich selber,ja Ich,würde mir auch wünschen das manche selbsternannte Experten auch die Wahrheit und nicht aus eigener Profilierung genaueres schreiben.

ich sag nur "hundesteuer":lach1:

Jörg
29.07.2009, 14:58
ich sag nur "hundesteuer":lach1:


60 € bei uns:D und ich! habe mich nie ernannt als Experte.Ich bitte doch...

Peppi
29.07.2009, 14:59
Ich sag.... EIERSALAT! :lach1:

Goofymone
29.07.2009, 15:00
Ich sag.... EIERSALAT! :lach1:

Na wer den mag...

tripwire
29.07.2009, 15:01
Ich sag.... EIERSALAT! :lach1:

...hast ja recht... :45:

Jörg
29.07.2009, 15:01
Peppi du S..,mit Eiern macht man kein Salat:lach1::lach3:

Gast280210
29.07.2009, 15:09
Peppi du S..,mit Eiern macht man kein Salat:lach1::lach3:


Ich schon und zwar gerne und gut:schreck::sorry::sorry:

Andrea
29.07.2009, 18:23
Ich finde jedwede Regelung und Einschränkung völlig daneben.
Die bestehenden Gesetze sind Mist und ein HuFü für alle ist doch Quark.
Was sollte das denn ändern?
Ich finde die Wahrscheinlichkeit von einem Hund gebissen zu werden extrem gering und es gehört zum Alltagsrisiko, wie Radfahren. Alles andere ist aus meiner Sicht übertrieben und unnötig.

Simone
29.07.2009, 19:29
Ich finde jedwede Regelung und Einschränkung völlig daneben.
Die bestehenden Gesetze sind Mist und ein HuFü für alle ist doch Quark.
Was sollte das denn ändern?
Ich finde die Wahrscheinlichkeit von einem Hund gebissen zu werden extrem gering und es gehört zum Alltagsrisiko, wie Radfahren. Alles andere ist aus meiner Sicht übertrieben und unnötig.

Das habe ich früher auch gedacht, aber heute - mit Kindern - sehe ich das anders. Ich wäre für eine Regelung, die JEDEN Hundehalter betrifft, denn meiner Ansicht nach ist es quatsch, bestimmte Rassen für Beissvorfälle verantwortlich zu machen. Auch ein kleiner Hund kann einem Kind großen Schaden zufügen, somit halte ich auch nichts von der 20 kg-Regelung.

Ich kenne leider ein Kind - aus dem Bekanntenkreis - was von einem Hund ins Gesicht gebissen wurde. Das Kind war 10 Jahre alt, hundeerfahren und stand nur rum. Er hat nichts gemacht, aber der Hund mochte keine Kinder. :boese5: Leider hat der Besitzer das erst nach dem Vorfall gesagt. Ich kenne - ebenfalls im Bekanntenkreis - einen kleineren Hund, der Kinder nicht leiden kann und aggressiv auf Kinder reagiert. Er hat schon viel schlimmes erlebt, kommt aus zweiter Hand und es gibt sicher Gründe für sein Verhalten. Dennoch... Seine Besitzerin achtet sehr ihn und arbeitet auch viel an den Problemen, in anderen Händen wäre er jedoch richtig gefährlich.

Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit nicht hoch ist, ist jeder Beissvorfall einer zu viel und jeder Vorfall, der sich durch eine Regelung verhindern lassen könnte, würde mir als Begründung für eine Regelung genügen. Etliche Leute schätzen ihre Hunde falsch ein und halten sie für "immer lieb". Nachdem ich Luna ausgebildet hatte und sie mich ins Krankenhaus begleiten durfte, kamen viele Leute auf mich zu und wollten ihren Hund auch mitnehmen. Die meisten trauten ihrem Hund eine solche Belastung zu und hielten eine objektive Beurteilung plus Prüfung nicht für notwendig. Das kann ich nicht verstehen und finde ich auch erschreckend.

Wenn man Autofahren möchte, braucht man einen Führerschein. Natürlich passiert trotzdem etwas, aber wie sähe es ohne Führerschein aus?

Simone
29.07.2009, 19:34
Da solltest du dich mal bei deiner Gemeinde erkundigen.
Ich lebe in NRW und in Hessen das weiß ich ist das auch, soviel ich weiß ist das im kompletten Land


Ich kenne diese Regelung nur aus NRW und aus keinem anderen Bundesland. In ganz Deutschland gibt es sie mit Sicherheit nicht.

ellen
29.07.2009, 21:09
Also bei uns in Rheinland-Pfalz muß man ihn noch nicht ablegen.

Es sei denn, du machst "freiwillig" die BH-Prüfung, aber eine "Rasseabhängige" Sachkundeprüfung haben wir nicht!!

Das mit der Meldepflicht für Hunde / Rassen ist bei uns sehr "locker" geregelt.
Bei uns ist jeder Hund gleich, und man zahlt auch für jeden Hund den gleichen Betrag. Wir haben auch keine Steuermarken und auch ansonsten wird der "betreffende" Hund weder "mit" Rasse, Name oder Chipnummer beim Amt vermerkt....

christlgo
02.08.2009, 15:37
Also bei uns in Österreich muss man ja den "Sachkundenachweis" machen.
Das ist aber sowas von für die Wurst.... Es löst mit Sicherheit kein Problem.
Du setzt dich da 2-5 Stunden in einen Vortrag und bist hinterher so schlau wie vorher. Verantwortungsbewusste Hundehalter wissen alles vorher schon , und bei den anderen geht alles beim einen Ohr rein und beim anderen wieder raus.

Gast20102010
02.08.2009, 19:14
Den Sachkundenachweiß muss man in Deutschland schon lange haben das besagt die 40/20 Regelung (über 40 cm über 20 kilo)

Da solltest du dich mal bei deiner Gemeinde erkundigen.
Ich lebe in NRW und in Hessen das weiß ich ist das auch, soviel ich weiß ist das im kompletten Land

Nein, die 40/20 Regelung trifft für Hessen nicht zu.

Aber fast jedes Land hat ein eigene Sogen. KH-Liste und jedes Land ihre eigene Regelungen, deshalb ist es immer ratsam, dass man sich vor dem Kauf darüber informiert.

petra
03.08.2009, 16:17
:schreck:Nein, die 40/20 Regelung trifft für Hessen nicht zu.

Aber fast jedes Land hat ein eigene Sogen. KH-Liste und jedes Land ihre eigene Regelungen, deshalb ist es immer ratsam, dass man sich vor dem Kauf darüber informiert.

Ein sachkundiger,aufmerksamer Hundehalter wird immer der Leidtragende bei irgendwelchen Gesetzen zur Hundehaltung sein.
Preisfrage:heute begegnete mir in meinem Stadtteil eine Mutti mit vier Kleinkindern,davon eins im Wagen,an der Leine führte sie einen ca.6 Monate alten Neufundländermix.Hier gibt es weit und breit keine Einfamilienhäuser-ergo,bewohnt die junge Frau eine Mietwohnung.Vier kleine Kinder und der Hund in der Wohnung irgendwo in der Ecke!??????Daß die Frau von Hunden absolut keine Ahnung hat,merkte ich daran,daß sie das ruhig laufende Tier ständig zurück zerrte.Wann dreht DER Hund sich um!!??? und wer bekommt dann die Schuld?????
Am liebsten hätte ich ihr den Hund an Ort und Stelle weggenommen.
Gruß,Petra

Ladyhawke
03.08.2009, 16:50
Also bei uns in Österreich muss man ja den "Sachkundenachweis" machen.
Das ist aber sowas von für die Wurst.... Es löst mit Sicherheit kein Problem.
Du setzt dich da 2-5 Stunden in einen Vortrag und bist hinterher so schlau wie vorher. Verantwortungsbewusste Hundehalter wissen alles vorher schon , und bei den anderen geht alles beim einen Ohr rein und beim anderen wieder raus.

Wo in Österreich M U S S man den machen????????? Ich kenne niemanden der das gemacht hat....

christlgo
04.08.2009, 11:05
In Oberösterreich ist es Pflicht und man kann den Hund ohne diesen "Schein" nicht anmelden. Hat man den Schein nicht und es passiert irgendetwas, steigt die Versicherung aus.
Ich werd mich erkundigen, weil ich dachte es wäre in ganz Österreich so.

christlgo
04.08.2009, 11:08
Gilt nur in Oberösterreich, sorry!:sorry:

Grazi
04.08.2009, 11:48
Hast du vielleicht mal einen Link, in dem man die gesetzlichen Regelungen in Österreich nachlesen kann?

Da wir nicht nur deutsche User haben, sondern zunehmend auch welche, die in Österreich beheimatet sind, wäre es sicher auch für ein breiteres Publikum interessant (und wichtig!), gesicherte Informationen zu erhalten.

Grüßlies, Grazi

christlgo
04.08.2009, 12:31
hier hab inder Kürze was gefunden.
Werd mich aber weiter bemühen....

http://www.help.gv.at/Content.Node/74/Seite.740000.html

enouk
04.08.2009, 12:40
Ich kann nur raten jedem der sich einen auch nur VIELLEICHT ja irgendwo gelisteten Hund anzuschaffen direkt bei der eigenen Gemeinde anzurufen und nachzufragen. Da ist man dann wirklich auf der sicheren Seite. Mit unserem Mastiff gibt es keine Probleme hier aber z.B. die erhöhte Hundesteuer. In anderen Gemeinden ist das nicht der Fall (auch in BAWÜ). Dann dürfen grunsätzlich unter strengen Auflagen KAT 1 -Hunde in BaWü gehalten werden. In unserer Stadt nicht. Der Bearbeiter sagte mir man brauche eine Genehmigung und die stellt die Stadt nicht aus. Dagegen kann man vielleicht klagen aber vielleicht kann man sich auch einiges an Ärger ersparen wenn man einfach nachfragt...

brunhilde
05.08.2009, 22:50
Neu Hundeverordnung in Hessen:
"Listenhunde": Pitbull-Terrier oder American Pitbull Terrier, American Staffordshire-Terrier oder Staffordshire Terrier, Staffordshire-Bullterrier, Bullterrier, American Bulldog, Dogo Argentino, Fila Brasileiro, Kangal (Karabash), Kaukasischer Owtscharka, Rottweiler
sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden.

Sollte die 20/40 Reglung hier durchkommen, sehe ich schon vor meinem geistigem Auge das hektische Zucken vieler Schäferhundhalter in meinem Viertel.:D
Da wird die Sachkunde eventuell gerade noch zu schaffen sein.
Der Wesenstest dagegen.......

Marsha
06.08.2009, 00:46
Hallo Ihr Lieben,

ich denke dieses Thema ist wirklich sehr komplex…

Mich ärgert es besonders, wenn man Auffälligkeiten an Hunden einer bestimmten Rasse zuordnet. Der größte Schwachsinn ist es ja wohl eine Hundesteuer einer Rasse zuzuordnen…:boese5:

Ich fände einen Hundeführerschein für alle Hundehalter überhaupt nicht verkehrt. Wobei dieser wirklich von gut ausgebildeten und erfahrenen Menschen ausgearbeitet werden sollte. Er sollte Sinn und Verstand haben! Ein Hundebesitzer sollte dadurch lernen mit seinem Hund artgerecht und verantwortungsvoll umzugehen. Man lernt ja nie aus...

Politiker, Hundevereine und wirklich sachkundige Personen sollten solch einen Hundeführerschein zusammen erarbeiten.

Dieser Hundeführerschein sollte für jeden Hundehalter kostenlos sein und von den eingehenden Hundesteuern finanziert werden!!! Da würde man das Geld mal gut investieren.

Nur wirklich auffällige Hunde (egal welche Rasse) bzw. deren Halter sollten „notwendige“ Auflagen erhalten bzw. sollte man in machen Fällen zum Wohle des Tieres und der Umwelt konsequent durchgreifen… Was nützen Bußgelder, wenn sich der Halter des Hundes nach der Bezahlung an nichts hält…und wenn keiner diese Personen weiterhin betreut bzw. kontrolliert. Der Leidtragende ist dann mal wieder der Hund!

LG Andrea

Grazi
06.08.2009, 05:14
Sollte die 20/40 Reglung hier durchkommen, sehe ich schon vor meinem geistigem Auge das hektische Zucken vieler Schäferhundhalter in meinem Viertel.:D
Da wird die Sachkunde eventuell gerade noch zu schaffen sein.
Der Wesenstest dagegen....... Soll denn eine zu NRW abgeänderte 40/20er Regelung eingeführt werden?

Sollte sie 1:1 übernommen werden, wird das auch die meisten Schäferhundhalter ;) nicht weiter jucken: ein Sachkundetest entfällt nämlich, wenn man bereits mehr als drei Jahre große Hunde hält, ohne ordnungsbehördlich auffällig geworden zu sein. Und einen Wesenstest müssen die Hunde auch nicht machen.

Grüßlies, Grazi

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