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Anny&Co
03.07.2009, 19:01
..wo einer Platz hat.. hat auch noch ein zweiter Platz....?

Hallo zusammen,

vielleicht würden wir gerne einer zweiten Fellnase ein neues Zuhause geben wollen...

Es sollte dann ein Hund aus der Vermittlung sein. Ich dachte da an einen "Minimolosser", vielleicht ein Frenchbully -mix, so in der Richtung zumindest. Jedenfalls nicht allzu groß

Welche "Pro" und "Contra" würdet ihr anführen? Ich meine jetzt einmal abgesehen von den offensichtlichen - doppelte Kosten, doppelte Arbeit usw.

Gibt es einen "richtigen" Zeitpunkt? Anny ist ja nun gerade 9 Monate alt...

Mir geht es unter anderem auch darum, dass meine Tochter ein wenig mehr von diesem Hund haben sollte, ihn handeln können sollte, auch wenn mir natürlich klar ist, dass die Erziehung zuallererst einmal meine Aufgabe sein wird, genauso wie alles andere auch. Es sollte eben ein Hund sein von dem sie auf unseren gemeinsamen Spaziergängen "auch was hat".

Könnte es Probleme geben bei dem Größenunterschied der beiden Hunde?
Ich meine, ein zierlicher Pinscher wäre sicherlich nichts für Anny als "Spielkamerad".

Sorry, viele Fragen, aber wie heisst es doch.. wer wie was.. wer nicht fragt bleibt dumm :lach3:

LG
Tina und EselAnny

linda
03.07.2009, 19:30
also loona lebte ja 5 jahre alleine bei uns. ich hatte aber immer das gefühl das ihr etwas fehlt. wr waren viel mit ihr draussen. sie hatte auch viele hunde freude. sie hatte viel spaß mit anderen hunden. bei jedem spiel mit artgenossen ist sie richtig aufgeblüht. aber als wir daheim waren, war ihr das zu langweilig. sie ist von einem zimmer ins nächste getiegert. als ob sie jemanden suchen würde. sie kam auch richtig oft mit dem ball in der schnautze zu ir und hatt mich zum spielen aufgefordert. ich hab viel mit ihr unternommen. ich konnte aber den ganzen tag nicht für sie opfern,weil ich ja schon ein baby hatte. nach langer überlegung zog delayla bei uns ein. seit dem ist loona so ausgeglichen. sie tiegert nicht mehr durch die zimmer. wenn sie mit dem ball in der schnautze ankommt dann hauptsächlich zur delayla.
ich finde 2 hunde machen nicht mehr arbeit als einer. gassi musst ja eh gehn,also kannst beide mit nehmen. ich finde es leichter mit 2 hunden als mit einem. der einzige nachteil ist, das im frühling doppelt so viele haare rum fliegen hast

Bullmastiff
03.07.2009, 20:31
ich finde 2 hunde machen nicht mehr arbeit als einer. gassi musst ja eh gehn,also kannst beide mit nehmen. ich finde es leichter mit 2 hunden als mit einem. der einzige nachteil ist, das im frühling doppelt so viele haare rum fliegen hast

Was aber auch nicht mehr Arbeit macht, da Du ja sowieso sauber machen musst *g

Tina,
wenn es bei der Richtung Französische Bulldogge bleibt, dann hast wirklich nicht viel mehr Arbeit. Du gehst mit beiden Hunden zusammen laufen, auch viele Spiele lassen sich mit beiden Hunden gleichzeitig machen. Schmuse- und Streicheleinheiten kannst auch gleichzeitig verteilen, warum hat der Mensch sonst zwei Hände? *g

Bei mir war es so, das zu meinem Rottiwelpen, er war da 4 Monate alt, ein 1,5 jähriger Mix eingezogen. Der Altersunterschied war dabei gut gewählt. Beide spielten zusammen, aber auch die Erziehung des Welpen war recht einfach, da der Andere bereits die ganzen Grundkommandos kannte. Bei zwei "Grünschnäbeln" kann man schon Gefahr laufen, das sie sich gerade die ganzen Dummheiten gegenseitig beibringen. Dann wird die Erziehung doch wesentlich aufwendiger.

Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich immer wieder Mehrhundehaltung vorziehen.

Peppi
03.07.2009, 20:36
Nur meine Meinung: Warten bis der Hund "erwachsen" ist und dann annähernd gleich grosse Rasse wählen. Haben beide mehr Spaß dran.

Meine Erfahrung... obwohl der Schulle mit Nannys Rakete richtig Spaß hatte:lach3:

enouk
03.07.2009, 20:46
Wow - ich bin mit Peppi mal einer Meinung...

Auf jeden Fall würde ich auch warten bis deine Maus erwachsen ist. Sonst hast du nachher noch einen Hund im Flegelalter und einen der komplett erzogen werden muss - glaub das ist schon anstrengend...

Ansonsten - wir hatten 3 Hunde gleichzeitig und hatten auch nicht dass Gefühl dass sich die Arbeit verdreifacht. Im Gegenteil - man kann sie z.B. um so eher mal eine Weile alleine lassen z.B. weil sie ja dann eben nicht "alleine" sind... Und sie spielen so schön zusammen was ja kein Mensch genau so ersetzen kann...

tpgbo
04.07.2009, 07:23
Wir hatten von je her immer mindestens 2 Hunde, streckenweise sogar 5!
Auch hatten wir schon 2 Welpen gleichzeitig, war auch nicht sooo wild.
Zu bedenken ist aber auch, ob Dein Ersthund wirklich einen Zweithund will.
Spike wäre glaub ich gar nicht böse, wenn er mit mir allein wäre, er teilt so ungern die Aufmerksamkeit.
Bis auf die Kosten sehe ich sonst kein Problem mit 2 Hunden.

Tanja

connyw212
04.07.2009, 07:43
bacon (bullmastiff)war 17 mon als cooki (frech-bully)bei uns einzog, ich hatte vorher auch überlegt einen not-hund zunehmen hab mich aber dagegen entschieden weil es eine große aufgabe ist, und ich ja nicht weiß welche erfahrungen der hund vorher gemacht hat usw. !!!! und bei drei kindern viel besucher-kids, hatte ich angst der aufgabe nicht gewachsen zu sein !!!!!
meine kinder können mit bacon ja nicht wirklich was anfangen (die lieben ihn heiß und innig !!!)aber mit ihm raus gehen oder so is nicht !!!!
ich wollte wenn einen 2ten hund dann einen kleinen (bacon hat ja jetzt schon 60kg und is ja noch nicht ausgewachsen !!), also haben wir uns für eine frech-bully hündinn entschieden!!!!
und es klappt super, die beiden verstehen sich voll gut!!!!
anfangs hatte ich voll die panik, cooki war soo winzig und bacon sah dadurch noch riesiger aus, war aber kein problem , cooki hat das gut gelöst sich sofort hingeschmissen und bacon hat sofort aufgehört "wild" zu sein, und schon konnten die beiden weiter rüseln!!!!
da er schon recht gut erzogen ist (da macht sich über ein jahr hundeschule und tägliches üben echt bezahlt !!)schaut cooki sich keine doofen sachen ab, so von wegen kläffend zur tür rennen und so !!!
die kleine "dicke wurst"is echt bemüht es einem recht zu machen!!!!
und es macht einfach nur freude die beiden zusammen zu sehen !!!!cooki hat durch bacon überhaupt keine probleme mit großen hunden, wir treffen ja fast nur "riesen"sie ist gar nicht ängstlich weiß aber auch wann es besser ist in "deckung "zu gehen (ich bin immer in direkter nähe und paß na klar auf das sie nicht platt gemacht wird !!)!!!und bacon darf nicht mit wuseln wenn wir mal zwerge treffen, hat er mittlerweile geschnallt schön bei mutti sitzen und die kleinen machen lassen !!!!
lg conny

Conner
04.07.2009, 08:27
Ich würde auch warten, bis der 1.Hund erwachsener ist. So 2 - 3 Jahre. Ich habe als der 1.Hund 7 Monate alt war den 2. Hund mit 10 Wochen dazu bekommen. Ich hatte dann 1,5 Jahre Welpenzeit hier - ich fand das sehr anstrengend und nr. 1 vergaß schnell alles gelernte wenn nr. 2 dabei war. Also, ich würd noch warten.

LG
Annette

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