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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hundeplatz oder eigene Erziehung ?


Bonni
08.05.2009, 19:50
hallo ihr lieben .
mir ist gerade diese frage in den sinn gekommen .
Hundeplatz oder eigene erziehung .?

also momentan bekomme ich viel feedback bezüglich meiner hunde erziehung und deren ergebnisse .
ich persönlich bin von 15 bis 19 im hundesport verein in gewesen habe dort meine am staff boxer hündin im schutzdienst und begleithund angefangen auszubilden .. leider nie in vollendung weil sie mit 1.5 jahren gestorben ist durch einen unfall!...nach dem sie verstarb habe ich 1schäferhund in ausbildung/pflege gehabt um die ich mich zeitweilen kümmerte weil die besitzer (züchter ) andre hunde zum ausbilden hatten und mir ihren jüngsten anvertrauten ..
ich lernte dort sehr viel über körpersprache und praktiken der ausbildung usw .

nun habe ich seid 1 jahr meine bonni und seid 6 mon meinen montana ,bonni hat derweilen ein ausgezeichneten grundgehorsam .leine oder der gleichen bräuchten wir beide nicht wir sind ein super team .bei montana habe ich ganz anders angefangen .. richtig wie auf m platz ..er macht sich super ..keine mätzchen kein konzentrations mangel .er hat ne menge spass dabei .
und für 10 mon beheerscht er die übungen die wir machen schon sehr gut .

wie erzieht ihr eure hunde ??
erzieht ihr sie überhaupt ?
wo arbeitet ihr mit euren hunden ?
werdet ihr auch mal positiv angesprochen ??
wie weit vertraut ihr euren hunden ?

ich denke das ist n interessantes thema .!

Faltendackelfrauchen
09.05.2009, 11:16
Hallo,

ich arbeite da mit meinen Hunden, wo es nötig ist und was zum Hund paßt.
Berta und Paul waren sehr lebhaft und temperamentvoll und begeistert beim Obediencetraining (bei Paul bis zur Landesmeisterschaft). Sie haben zudem viele Kunsstückchen gelernt und wir haben sonstige Dinge gemacht, die die Langeweile bekämpft haben. Benno, der Neue, ist viel ruhiger und hat keinen Spaß an solchen Dingen. Also wird Grundgehorsam geübt besonders in Situationen, indenen es ihm schwerfällt (Anwesenheit von Großtieren oder bei Wildgeruch).

Da ein Hund ein Lebewesen ist, kann man ihm (wie jedem Lebewesen) nie ganz vertrauen. Deshalb sind meine Hunde immer (egal wie gut sie waren) im Strassenverkehr grundsätzlich an der Leine. Meine Freundin arbeitet beim Tierarzt und dort landen dann täglich die Fälle, wo die Besitzer (meist die Männlichen!) sich eingebildet haben, der Hund sei "verkehrssicher" bzw. würde zu 100% gehorchen. Leider müssen die Schmerzen die Hunde ertragen, nicht die Schuldigen, die Besitzer der Hunde!

Tschüss
FDF

enouk
09.05.2009, 11:29
Ich mixe. Unsere Hündin ist recht sensibel und leichtführig - wir haben jetzt trotzdem mal einen 10er-Block-Grundkurs in der Hundeschule gebucht und sind da jetzt dran. Den Rest mach ich nach Gefühl zu Hause. Wichtiger als Kadavergehorsam ist bei mir dass er lieb zu Mensch und Tier ist. Wenn dann noch "komm" "Bleib" "Sitz" und "Platz" gut beherrscht werden und er nicht an der Leine zieht genügt mir das und ich bin glücklich.

sina
09.05.2009, 11:33
Mit meinem BM wollte ich in einen Hundeverein eintreten, der war mir von der
Züchterin meines franz. Bullys empfohlen worden.

Als Antwort auf meine Anfrage wurde mir gesagt: Mit solchen Hunden und deren Halter wollen wir nichts zu tun haben:schreck:!

Also bin ich mit ihm in die Hundeschule wo eben "normale Hunde" waren gegangen.

katinka
09.05.2009, 12:29
wir besuchen täglich die huschu seit über zwei jahren, ausser freitags und sonntags.
nie hätte ich gedacht, dass mit ein training mit dem hund soviel spass machen würde und vor allem soviel bringen würde. ich bin der überzeugung, dass ich ohne dieses professionelle training meinen hund nicht auslasten könnte und wirkliche probleme auf mich zugekommen wären.

katinka
09.05.2009, 12:40
um bei uns eine maulkorbbefreiung für bm`s zu erhalten ist der besuch einer huschu pflicht.
wir arbeiten sehr viel auf dem platz, haben aber auch themen wie z.b. stadtwochen, wo wir ausserhalb arbeiten.

Djego
09.05.2009, 15:28
Mit meinem BM wollte ich in einen Hundeverein eintreten, der war mir von der
Züchterin meines franz. Bullys empfohlen worden.

Als Antwort auf meine Anfrage wurde mir gesagt: Mit solchen Hunden und deren Halter wollen wir nichts zu tun haben:schreck:!

Also bin ich mit ihm in die Hundeschule wo eben "normale Hunde" waren gegangen.

WAS!!!!:schreck: Frechheit!!!:boese5:

Bonni
09.05.2009, 20:41
ich finde alle eure einstellung gut erklärt ...
ich habe ja nun schon so einiges probiert und ich schliesse mich da enouk an .
wenn der hund n gewissen grund gehörsam hat ist amnn ja schon glücklich .lach
ich muss aber auch sagen das ich sehr gerne mit meinen hunden arbeite --> es macht spass keine frage .

@faltendackelfrauchen . du hast völlig recht das mann seinem 4 beiner nie 100 % vertrauen kann und im strassen verkehr an die leine gehört .das mache ich auch es ist mir einfach zu riskant .obwohl ich versuche sie so oft wie möglich ohne leine laufen zu lassen an den geeigneten stellen

enouk
09.05.2009, 20:59
Hey Bonni,

durch Arbeit, Haushalt und kleine Kinder kann ich gar nicht so viel auf dem Hundeplatz machen. Ich habe dazu schlicht weg keine Zeit. Aber ich habe nicht dass Gefühl dass ihr etwas fehlt, sie ist eh eine ganz gemütliche und ich glaube ihr Leben als "reiner" Familienhund mit schönen Spaziergängen reicht ihr auch, ich habe nicht das Gefühl dass sie nicht ausgelastet ist. Sonst müsste ich mir natürlich auch etwas überlegen.

Bonni
09.05.2009, 23:16
kann ich völlig nachvollziehn

katinka
10.05.2009, 00:07
kann ich auch absolut nachvollziehen und bewundere ich sehr. ich bin in der vorteilhaften situation, meine arbeit einteilen zu dürfen

tpgbo
10.05.2009, 07:47
Ich bin mit beiden Hunden in drei aufeinander aufbauenden Kursen in der Huschu gewesen.
Den Rest habe ich selbst gemacht und meiner Meinung nach recht gelungen.
Die meisten "gefährlichen" Situationen kann man abwenden/unterbinden, wenn man sich die Umwelt genau ansieht und für den Hund interessante Dinge vor ihm entdeckt (Wild, andere Hunde etc.)
Nur dann habe ich die Möglichkeit, die Situation auch zu kontrollieren.
Bei Spike muß ich zur Zeit wieder am Grundgehorsam feilen; er hat festgestellt, daß ich vom Pferd aus nicht so den Handlungsspielraum habe.

Tanja

enouk
10.05.2009, 07:49
Das hat meine gemerkt wenn sie am Kinderwagen mitläuft. Wenn ich alleine mit ihr laufe zieht sie nicht weil sie weiß ich kann mich auf sie konzentrieren und es gibt mecker. Am Kinderwagen, wenn man mit einer Hand schieben muss, auf das andere Kind das läuft aufpassen und auch noch die Leine hält hat sie gemerkt dass wohl nicht alles gleichzeitig geht. Und ausgerechnet da wäre es ja dann wichtig dass sie nicht zieht... Seufz... daran müssen wir also auch noch arbeiten.

tripwire
10.05.2009, 08:48
joshi läuft schon ganz gut am kinderwagen. er würde allerdings am liebsten neben dem kinderagen laufen als neben mir, das wiederum will ich aber nicht. und langsam siegt meine konsequenz :lach2:

Ronja
20.05.2009, 05:13
Hallo Bonni,

ich war mit meiner in der Welpenschule, danach in einem Gebrauchshundeverein in der Junghundegruppe die ich aber leider abbrechen musste, da man mit meinem Sturkopp nicht zurecht kam...ist halt kein Labby, Goldi oder Schäferhund.
Danach war ich bei einem mobilen Hundetrainer, der ebenfalls nicht mit meiner zurrecht kam und freiwillig! aufgegeben hatte.
Ich habe dann angefangen alleine mit meinem Hund zu üben, war aber nie richtig mit mir zufrieden und wollte selber auch noch mehr lernen.
Dann bekam ich einen super Tipp von einer Bekannten und bin für einige Monate zu einem Molossererfahrenen Hundetrainer jede Woche zig Kilometer gefahren.
Es hat sich sehr gelohnt, endlich hatte ich jemanden gefunden der sich mit der Rasse auskannte. Am meisten habe ich dort gelernt *grins
Leider konnte ich aber die letzten Monate nicht mehr hin gehen, wegen Ronja's Kreuzbandriss.
Der Grundgehorsam funktioniert aber trotzdem schon super, es könnte natürlich immer noch besser sein aber ich konnte meine sogar bereits beim hinterherlaufen von Hasen zweimal abrufen, obwohl sie durch andere Hunde die mit hinterher rannten, noch zusätzlich angeheizt war.
Ich muss aber dazu sagen, dass ich in der Erziehung nicht mehr zimperlich mit meiner umgehe, ich nehme mir ein Rudel als Beispiel, Strafe folgt sofort kurz und auch mal heftig, bitte aber jetzt nicht falsch verstehen.
Nun da ich nicht mehr die vielen Kilometer zu dem Hundetrainer fahren möchte, habe ich beschlossen wieder in den Gebrauchshundeverein um die Ecke zu gehen.
Dies mache ich aber nur da ich mit meiner jetzt selber super zurecht komme, sie aber Beschäftigung braucht und in einer Gruppe ich es immer als gute Übung finde.
Zweimal die Woche werde ich hin gehen, es ist eine Unterordnungsgruppe auch mit Spiel&Spaß, Fährtenarbeit wird auch angeboten und das machen wir dann vielleicht auch.
Ich übe zwar täglich alleine mit ihr draußen auf unseren Spaziergängen aber ich merke das lastet sie nicht so aus, sie braucht noch viel mehr Kopfarbeit und ich erhoffe mir dies in dem Hundeverein und in einer Gruppe.
Zu Hause versuchen wir sie auch auszulasten mit Dingen die wir ihr bei bringen, aber sie braucht noch mehr.

Ich werde sogar sehr oft positiv angesprochen, von Joggern, Radfahrer, Spaziergänger usw., wir nehmen Rücksicht, sie hat gelernt das sie Joggern usw. nicht nach zu jagen hat, kommt auf Ruf zu mir oder geht den Joggern, Radfahrer usw. von selbst aus dem Weg. Da wird sich dann oft bedankt und gelobt was doch für ein braver Hund.
Dann ist meine Ronja ein unwahrscheinlich lebhafter, fröhlicher und freundlicher Hund, hat schon manch ängstlichen Erwachsenen oder Kind in ihren Bann gezogen.
Da gabs dann auch schon positive Gespräche.
Aber wenns darauf ankommt kann ich auf sie zählen, dann ist sie nicht mehr so freundlich, dass habe ich erst letztens gemerkt als ein sehr mysteriöser Mann sich in einer Ecke auf dem Feld aufgehalten hat, diese Situation war für mich unheimlich und sie hat diesen Menschen von alleine in die Flucht verbellt, gsd hatte ich sie an der Leine, denn so hatte ich sie vorher noch nie erlebt.
Ich würde meinem Hund aber auch niemals ganz vertrauen, sehe es wie die anderen hier.

enouk
20.05.2009, 05:34
Mein Hundetrainer ist auch sehr streng und Leckerli haben bei ihm in der Erziehung gar nichts zu suchen. Er meint es muss aus der Unterordnung raus kommen der Gehorsam und nicht als "Zirkusübung" - wie ER es immer bezeichnet. Meine ersten Hunde habe ich mit Leckeris erzogen, das hat dann später auch ohne funktioniert. Mein jetziger Hund ist eh schneikig und macht sich nicht so viel draus und folgt auch so super und freut sich dann über Lob und Spiel wenn sie folgt.

Hola
20.05.2009, 10:43
wir waren erst in der welpengruppe und sin djetzt in der junghundegruppe, danach will ich noch den begleithundeschein machen und dann mal schauen....dann kommt mal als kleine zwischenprüfung der Wesenstest.
Sie ist in der Hundeschule eigentlich die gehorsamste ( sind nur 4 hunde in userer gruppe ) liegt bestimmt viel an ihrer ruhigen art. die dürfen am anfang noch 15 min. spielen und dann gehts los. meistens ist sie dann so platt das sie noch mit müh und not das macht was ich ihr sag aber nimmer auf den gedanken kommt die anderen zum spielen aufzufordern. bei uns geht eh immer alles etwas langsamer und gemütlicher....die anderen Hunde sind da schon wuseliger...

linda
20.05.2009, 11:10
also ich war mit beiden hunden auf keinem hundeplatz oder schule. es ging auch immer gut. hab mich halt viel mit den hunde beschäftigt. kann ja nich arbeiten mit 2 kindern. aber langsam merke ich das es vieleicht doch besser ist auf den hundeplatz zu gehen. ich will mit beideb begleithundeprüfung machen und schutzdienst

enouk
20.05.2009, 11:23
Schutzdienst? Ich muss vorneweg sagen dass ich selbst keine Ahnung davon habe - aber ich habe in einem guten Buch gelesen dass der Hund lernen muss "richtig" zu beißen im Schutzdienst sonst gilt es nicht. Und ob man einem Hund wenn man zwei kleine Kinder im Haus hat beibrigen sollte die Beißhemmung abzutrainieren weiß ich nicht...

linda
20.05.2009, 11:29
ja aber der hund darf ja nur auf komando beissen und auch nur in diesen gepolsterten arm. viele hunde die schutzdienst machen beissen nur in dieses polster. und nicht in den richtigen arm. ein hund beisst ja auch in spielzeug und das auch richtig fest. deswegen beisst er noch lange nicht ein kind. ich kenne viele leute die hunde im schutzdienst haben und daheim kinder. da ist das auch kein problem

enouk
20.05.2009, 11:37
Ja das ist auch ganz klar deine Sache. Nur setzt dieses Training die Hemmschwelle runter, wollte das nur als Gedankenanstoss sagen. Dem Hund wird eben das Beißen beigebracht. Zwar nur auf Kommando aber mir wäre der Gedanke nicht so wohl. Das möchte ich für meinen Hund nicht. Ich will dass er durch seine Erscheinung abschreckt und nicht beißt. Auch nicht in einen gepolsterten Arm. In das Spielzeug beißt ein Hund (zumindest keiner von denen die ich kenne) nie und nimmer RICHTIG und ERNST rein. Eben, das ist der Unterschied - das ist Spiel. Aber wie gesagt, ich rede dir nicht rein, du kannst deine Hunde natürlich in die Richtung ausbilden die du für richtig hältst. Ich habe mit Rottweilern und Schäferhunden die Schutzdienst machen ausnahmslos schlechte Erfahrung gemacht. Aber das kann ja nur Zufall sein.

linda
20.05.2009, 14:23
der schutzdienst ist für die hunde auch nur spiel.schau dir mal die ganzen videos auf you tube an. die hunde wedeln wehrend dem beissen alle mit dem schwanz und zeigen keine agression dabei.klar gibt es ausnahmen. aber ich kann deine bedenken auf jeden fall verstehen. aber wie du gesagt hast das du dich was schutzdienst angeht nicht auskennst. schau mal die videos an dann siehst du selber das es nur spiel ist für die hunde.

mandyao
20.05.2009, 15:11
also ich selber halte nichts von schutzdienst..aus dem einfachen grund..es gibt genug fehlzündungen..viele halter auf den plätzen besonders unserer rasse (@linda) brauchen eine schw... velängerung und brüsten sich mit einer wiederlichen art damit. bestimmte zuchten aus dieser reihe werden im alter von 5 wochen jaaaaaa 5 wochen zum beißen und halten animiert..muss das sein?! wohin soll das führen?! darum halte ich mich von deren leuten fern!
was jetzt nicht heißen soll das alle die schutzdienst machen solche menschen sind oder schlecht..aber in der rasse welt dc, alano und pc ist das für meinen geschmack leider so.
und schutzdienst muss nicht immer nur ein spiel sein , sowas wird nur nicht weiter als bis zum hundeplatz getragen.
das ist meinen meinung..und meine erfahrung mit dem thema..!
und nun können die schutzdienst fans mich in grund und boden kaputtreden :)

linda
20.05.2009, 15:23
wieso ist doch deine meinung und jeder soll seine eigene meinung haben. mir ist das egal was die leute von mir denken weil ich mit meinen hunden eventuell schutzdienst machen will. ich will mir sicher keine bösen kampfmaschiene ran züchten. jeder so wie er es für richtig hält.

enouk
20.05.2009, 17:49
Mußt halt nur aufpassen dass dann nicht das Gerücht die Runde macht dass ausgerechnet Hunde dieser Rasse "scharf" sind. Davon wird ihr Ruf (und wenn es auch wirklich nur ihr Ruf und sonst nix) vielleicht nicht gerade besser. Das war's dann aber auch was mir dazu durch den Kopf ging...

Faltendackelfrauchen
20.05.2009, 18:09
also ich selber halte nichts von schutzdienst..aus dem einfachen grund..es gibt genug fehlzündungen..viele halter auf den plätzen besonders unserer rasse (@linda) brauchen eine schw... velängerung und brüsten sich mit einer wiederlichen art damit. bestimmte zuchten aus dieser reihe werden im alter von 5 wochen jaaaaaa 5 wochen zum beißen und halten animiert..muss das sein?! wohin soll das führen?! darum halte ich mich von deren leuten fern!... :)

Hallo Mandy,

ich teile Deine Einstellung. Was ich aber nicht verstehe, ist, dass Du dann in Deiner Signatur indirekt auf eine Seite eines Schutzdienstbefürworters verweist.

Tschüss
FDF

Anne
20.05.2009, 18:22
der schutzdienst ist für die hunde auch nur spiel.schau dir mal die ganzen videos auf you tube an. die hunde wedeln wehrend dem beissen alle mit dem schwanz und zeigen keine agression dabei.klar gibt es ausnahmen. aber ich kann deine bedenken auf jeden fall verstehen. aber wie du gesagt hast das du dich was schutzdienst angeht nicht auskennst. schau mal die videos an dann siehst du selber das es nur spiel ist für die hunde.

Ahhh Jaaaa, und Hunde die mit dem Schwanz wedeln sind immer freundlich:schreck:

Ronja
20.05.2009, 18:45
Ich habe schon live gesehen wie dieser neue spielerische Schutzdienst aussieht.
Zum Schluss bekamen die Hunde den Beißarm als Beute und durften damit ganz stolz über den Platz laufen....habe Beute gemacht.
Den Schutzdienst so wie ich ihn vor 30 Jahren her kannte, war zwar jetzt nicht ganz so heftig aber naja im Grunde ähnlich.
Ich bin auch gegen den Schutzdienst egal was für einer.
Was soll das für einen Sinn machen? Kann man die Hunde nicht anders beschäftigen?
Was will Mensch sich damit beweisen?
Ich will gar nicht das meine Ronja weiß, das sie in so einen Arm beißen kann, dass sie an einen Menschen so ran kann, egal auch wenn er einen Schutz trägt.
Da kann mir einer sagen was er will, damit fördert man im Hund gewisse Reaktionen.
Bei vielen Rassen wird sogar in Büchern davor abgeraten, der Bullmastiff gehört dazu.
Ich gebe hier den Gegnern des Schutzdienstes mit deren Argumenten vollkommen recht.

Und Linda gerade Du die dies befürwortet, sollte doch erstmal lernen welche Bedeutungen es über das Schwanzwedeln gibt bevor Du Deinen Hund in den Schutzdienst schickst! Dies wäre vielleicht sinnvoller und eine bessere Beschäftigung.

mandyao
20.05.2009, 19:48
Hallo Mandy,

ich teile Deine Einstellung. Was ich aber nicht verstehe, ist, dass Du dann in Deiner Signatur indirekt auf eine Seite eines Schutzdienstbefürworters verweist.

Tschüss
FDF

die seite auf die ich verweise ist eigentlich nicht wirklich für diese art der arbeit mit hunden, wohl ehr zeigen wir uns als gegner! wir halten uns fern vom schutzdienst mit(unseren) hunden..dann bist du über die seite schlecht informiert, denn ich bin beisitzende des vereins auf die ich verweise in meiner signatur.
:lach1:
also nochmal genauer nachgucken

mandyao
20.05.2009, 19:53
Ich habe schon live gesehen wie dieser neue spielerische Schutzdienst aussieht.
Zum Schluss bekamen die Hunde den Beißarm als Beute und durften damit ganz stolz über den Platz laufen....habe Beute gemacht.
Den Schutzdienst so wie ich ihn vor 30 Jahren her kannte, war zwar jetzt nicht ganz so heftig aber naja im Grunde ähnlich.
Ich bin auch gegen den Schutzdienst egal was für einer.
Was soll das für einen Sinn machen? Kann man die Hunde nicht anders beschäftigen?
Was will Mensch sich damit beweisen?
Ich will gar nicht das meine Ronja weiß, das sie in so einen Arm beißen kann, dass sie an einen Menschen so ran kann, egal auch wenn er einen Schutz trägt.
Da kann mir einer sagen was er will, damit fördert man im Hund gewisse Reaktionen.
Bei vielen Rassen wird sogar in Büchern davor abgeraten, der Bullmastiff gehört dazu.
Ich gebe hier den Gegnern des Schutzdienstes mit deren Argumenten vollkommen recht.

Und Linda gerade Du die dies befürwortet, sollte doch erstmal lernen welche Bedeutungen es über das Schwanzwedeln gibt bevor Du Deinen Hund in den Schutzdienst schickst! Dies wäre vielleicht sinnvoller und eine bessere Beschäftigung.

besonders bei deinem letzden satz gebe ich 100%ige zustimmung..bravo! hab es mir nur verkniffen zu sagen bevor es wieder steine hagelt!
ich bin auch der meinung das gewisse rassen einfach eine super naturschärfe haben, und dies zu fordern kann meiner meinung nach auch in die hose gehen, ich habe lieber meine döddel hunde die lieb und freundlich sind, denn wenn ich schutz brauche handeln sie weils angebracht ist..oder lassen es eben sein.
da kommt man gleich zur frage..wozu schutzdienst?
für hundeführer die im sicherheitsdienst sind und mit ihren hunden arbeiten erscheint mir die art von trainig logisch..aber für den normalen mensch mit hund..wozu? gibt genug andere arten mit seinem hund spielerich sich zu beschäftigen, was weniger mit der beiß freude zu tuen hat.
naja wie dem auch sei..jedem das seine..meins ist es nicht

mandyao
20.05.2009, 19:55
und hier gleich mal ein bild davon was gewisse züchter der schutzdienstvernaticker mit 5 wochen alten welpen machen..:boese5: sorry was soll daraus werden
http://www.youtube.com/watch?v=dJG7uGxU3J4

linda
20.05.2009, 19:57
also bevor ihr mich alle verurteilt mach ich grad ne ausbildung zum security. und weil immer mehr anfragen nach frauen kommen und mein bester freund ne firma hat. mach ich das. weil mein leben als hausfrau und mutter mir zu wenig ist. und weil auch wieder mehr hunde gebraucht werden nehme ich meine eigenen mit weil ich meinen hunden vertrauen kann.

Faltendackelfrauchen
21.05.2009, 09:47
die seite auf die ich verweise ist eigentlich nicht wirklich für diese art der arbeit mit hunden, wohl ehr zeigen wir uns als gegner! wir halten uns fern vom schutzdienst mit(unseren) hunden..dann bist du über die seite schlecht informiert, denn ich bin beisitzende des vereins auf die ich verweise in meiner signatur.
:lach1:
also nochmal genauer nachgucken

Hallo Mandy,

ich schick Dir ne pn mit dem link, über den ich gestolpert bin!

Tschüss
FDF

mandyao
21.05.2009, 10:49
Hallo Mandy,

ich schick Dir ne pn mit dem link, über den ich gestolpert bin!

Tschüss
FDF

hab dir schon geantwortet :lach3:

Nena
21.05.2009, 19:16
Ich bin mit Nena im Welpenalter "fremd gegangen". D.h. ich bin zu einer anderen Hundeschule gegangen, weil es in meiner Stamm-HuSchu damals aus Mangel an Welpen keine solche Gruppe gab. Nach drei Teilnahmen war ich wieder da weg. Nix Molosser-Feeling, obwohl man nach aussen hin beteuerte, Bull-Fan zu sein. Alphawurf bei Welpen und Junghunden durch den "Trainer", runtermachen der Neulinge (man hat ja schließlich keine Ahnung, sonst wäre man ja nicht da) und ne merkwürdige Methodik im Vermitteln der Übungsinhalte, waren mir dann doch nicht gut genug für mein Mädchen. Und regten mich zudem maßlos auf.:boese5:
In meiner Stamm-HuSchu läßt man mich machen, wie ich denke und hilft, wenn ich danach frage. Anderswo bin ich mit der Art ein Querulant.

Wenn man nen Plan hat, was man von seinem Hund will und wie man ihm das vermittelt + der Bereitwilligkeit sich mit dem Hund zu entwickeln und der Disziplin, auch ohne feste Hundeschulzeiten dran zu arbeiten, dann gehts ohne Hundeschule ziemlich gut. Nur muss man sich was einfallen lassen, wie man Gelerntes auch unter Ablenkung festigen kann.
Und ich finde auch angenehm, das man im Alleingang mitunter flexibler auf den Hund reagieren kann, wenn eine Methode so gar nicht greifen will, und man Schritte zurück geht oder andere Wege versucht - ohne das man dafür verständnislose Blicke und dumme Sprüche kassiert.

Wenn man noch nie mit einem Hund gearbeitet hat, dann ist meiner Meinung nach eine Hundeschule gut, in der es darum geht, wie man einem Hund vermittelt, was man möchte. Wo hauptsächlich mit und an dem Menschen gearbeitet wird. Gibts sowas?

Andrea
23.05.2009, 18:25
Hi Mandy,
was ist denn nun verwerflich an Zerrspielen?

Ich habe das Video nicht zuende geschaut, kam da noch was spannenderes?
Diese Kritik verstehe ich momentan nicht.

Erstaunlich finde ich die Verkaufswerbung über das medium Youtube.
Aber auch das scheint ja schon gang und gebe zu sein.

mandyao
23.05.2009, 18:45
das sind zerspiele mit 5 wochen alten welpen, die in so einem alter wohl andere dinge gezeigt bekommen sollten als zerren und nicht los lassen..:schreck:

Nena
23.05.2009, 19:30
das sind zerspiele mit 5 wochen alten welpen, die in so einem alter wohl andere dinge gezeigt bekommen sollten als zerren und nicht los lassen..:schreck:

:01:

Dann muss ich zukünftig meine Hündinnen ab dem Alter von ihren Welpen trennen. Denn die bieten sich selbst zum Zerren und Ziehen an. Alte verknotete Socken liegen hier immer rum, und die Mama wedelt damit so lange vor den Mini-Schnuten rum, bis einer dran hängt. Und glaub mal nicht, das ein gesundes Frenchiekind da so schnell wieder los läßt....

mandyao
23.05.2009, 20:59
also halt mal..das ja wohl nen himmelweiter unterschied zwischen dem was du grade sagst oder dem was ich oben da sehe.

Nena
23.05.2009, 21:12
Meinst du, das der Unterschied wirklich so groß ist? Ich seh das anders. Gut, meine Hündinnen heben die Welpen dabei nicht so hoch. Aber sie schmeissen sie dabei auch um, und sie bestätigen sie bei diesen Spielchen auch, indem sie die Beute dann für sich allein haben können. Ansonsten gehen sie beim Zerren manchmal deutlich ruppiger mit den Kleinen um, als es dieser Mann tut.

In die Schutzdienst pro und kontra Diskussion klinke ich mich ansonsten nicht ein, weil ich ein Befürworter dieser Hundesportart bin. Das wird sich auch nicht ändern. Obs bei Molossern sinnvoll ist, ist ne andere Geschichte. Nur ging es in dem Ausgangspost eher ja nicht um solche Dinge, sondern um Erziehung allein oder auf dem Platz allgemein.

mandyao
23.05.2009, 21:28
wenn ihr das als gleiches seht dann bitte..ich nicht..denn für mich steht auch der hintergrund noch dazu mit einem roten tuch und gewisse menschen "davon"! deren hintergründe, deren arten, deren machen, usw
aber das gehört hier nicht rein!

Nena
23.05.2009, 21:34
Den Hintergrund kennen aber eben nicht alle. :lach3:

Will nur sagen, das, was im Video zu sehen ist, macht den Hund noch lange nicht zum Killer. Das passiert anders...:boese5:

mandyao
23.05.2009, 21:40
Den Hintergrund kennen aber eben nicht alle. :lach3:

Will nur sagen, das, was im Video zu sehen ist, macht den Hund noch lange nicht zum Killer. Das passiert anders...:boese5:

mag gut sein das es das nicht macht, aber diese hunde gehören zu einer "leistungszucht" was dort nun mal oben steht ist beißen und schutzdienst.
ist ja jedem seine sache nur wenn ich das video sehe :boese5:

Simone
23.05.2009, 21:45
Hallo!

Ich war mit einigen meiner Hunde in verschiedenen Hundeschulen. Somit habe ich verschiedenste Ausbildungsmethoden und Ausbilder kennegelernt, was mir auch geholfen hat, meinen eigenen Weg zu finden. Ich finde einen Welpenkurs sehr gut, auch einen Erziehungskurs. Bei den richtigen Leuten macht das ja auch viel Spaß. Leider habe ich aber keine Hundeschule in meiner Nähe finden können, wo ich mich wirklich langfristig wohl gefühlt habe und zudem noch das Gefühl hatte, etwas lernen zu können. Somit bin ich jetzt schon seit einigen Jahren in keiner Hundeschule mehr und erziehe mein Lunchen selber - mal mehr und mal weniger. ;-)

Auf einem Hundeplatz war ich nur vorübergehend, als ich mit Oso und Luna die BH machen wollte. Ich persönlich mag Hundeplätze nicht so gerne, weil ich es nicht sinnvoll finde, auf einem Hundeplatz den Gehorsam in gleicher Abfolge zu üben. Die Hunde wissen doch recht schnell, dass auf dem Platz immer der gleiche Ablauf kommt und auf dem Platz gehört werden muss. Mir ist es wichtig, dass mein Hund im Alltag und an allen Orten gut hört, somit mag ich auch nur Hundeschulen, die zumindest nach einer ersten Übungsphase auch im Alltag (somit auch im Wald, Stadt, Feld etc.) üben.

Grischuna
24.05.2009, 07:31
Meinen ersten Hund hab ich als 11 Jährige beim DSH Verein in Lünen ausgebildet und mit Ihm die Begleithundprüfung abgelegt.
Mit Ronja die ein Elendskind war hab ich auf Borkum mit Hilfe einer Trainerin gearbeitet und konnte mich Blind auf diese sensible Hündin verlassen.
Unseren Franzosen hab ich selber ausgebildet und meine Eltern profitieren nun davon weil er zu 100% Zuverlässig ist.
Ihn habe ich mit dem Clicker erzogen und er liebt es.

Meine Continentals bilde ich derzeit sowohl daheim als auch im KV aus.
Mir ist wichtig das der Hund auch ausserhalb des Platzes wo ja sozusagen Laborbedingungen(Grins) herrschen gut funktioniert und ich mich auf Ihn verlassen kann.
Für mich gibt es ausser dem Grundgehorsam der ja aus Fuss Sitz Platz besteht noch ein paar wichtige dinge die er können muss.
Das Halt oder Stop, das Warte an Weggabelungen oder Stellen die ich nicht einsehen kann, ein entspanntes Leinelaufen ohne geziehe, ich denke immer an die Dame mit 150 cm Körpergrösse und die DD aus Brambauer, die Arme wurde von Avi immer durchs halbe Dorf gezogen............Grins.
Das Wort Velo und oder Auto wowie Achtung veranlasst meine Fellnasen sich zu mir zu gesellen an der Strasse wird stehengeblieben und es werden keine Fremden mit oder Ohne KiWa oder Taschen angesteuert.
Bei Neugierigen und etwas Naiven contis echt eine Herausforderung.
Noch wichtiger ist mir das meine hunde die Leine als Verbindung und sicherheit empfinden.
Leinenaggro gabs bis Dato bei keinem meiner Tiere und Klopfe 3 mal auf Holz!!! Bis Dato scheint mein Training aufzugehen.

Zum Vertrauen, je mehr ich meinem Hund vertraue desto besser bindet er sich an mich...so hab ich das erlebt.
Klar führe ich Ihn aber ich stelle sein Vertrauen zu mir nie in Frage und so gehts entspannt durchs Hundeleben.
Mein führungsanspruch an unser Rudel wurde auch noch nie in Frage gestellt und ich arbeite mit wenigen worten dafür mit dem Körper, so muss mein Hund auf mich schauen nicht ich auf Ihn.
Ich lass mir oft neue Dinge einfallen damit die Konzentration auf mich gerichtet ist und meine Regeln sind Gesetz.
Hört sich schlimmer an als es ist.
Meine Hunde wissen wo sie dran sind...ich glaube das macht es einfacher.
So auf gehts .............................Wetter vorzüglich Laune gemütlich der Hund motiviert..............Schönes WE

katinka
24.05.2009, 10:01
hochachtung, das ist eine mensch-hund-partnerschaft, wie ich sie mir vorstelle.
ich gebe allerdings zu, dass ich mit dem 2jährigen bullemann noch nicht so weit bin.
z.zt. pöbelt er noch gerne den einen oder anderen berner sennen oder retriever an.
da arbeiten wir momentan verstärkt mit motivation, konsequenz und schauspielerischer höchstleistung meinerseits. und das werden wir schaffen.
unser trainer arbeitet zum glück nicht stupide nach einer methode, sondern hat eine unglaubliche phantasie die hunde und halter immer wieder neu herauszufordern.

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