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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hund und Katz


Hola
11.03.2009, 22:18
Hallo Ihr,

wollt mal eure Erfahrungen über die annäherung zwischen den Tierchen wissen.
Wir haben 2 Katzen ( 5 & 6 Jahre, der ältere leider behindert, kann nicht höher wie Stuhlhöhe hüpfen ) und jetzt haben wir ja Gina, Mastiff mittlerweile 5Monate.
Haben bevor der Hund kam extra nen Feliway stecker besorgt und das fressen an nen sicheren Platz gestellt usw.
Jetzt sind es schon 3 monate und die verstehen sich immer noch nicht wirklich.
Hab ich da überhaupt noch ne Chance?
Ich denke die Katzen sind zu alt um sich noch an den hund zu gewöhnen.
Die Katzis werden immer recht böse, Fauchen, knurren aber sind noch nie handgreiflich geworden.
Der Hund freut sich nen Schnitzel wenn er ne Katze sieht, bellt ( was die katzis ja ganz toll finden ) wackelt mit dem Schwanz und wird freudig erregt.

Das mit dem Hinter her jagen kommt manchmal vor aber nicht immer.
Selbst am anfang als der Hund noch nicht mal aufgestanden ist wenn ne Katze kam, kam das ganze Getier sich nicht näher.
Langsam hab ich etwas angst weil Gina bald überall hoch gucken kann ( tisch Fenstersims usw. ) hab keine Lust das sie von der Katze vermöbelt wird, oder ist es das was die ganze Sitruation bessern würde?
Mal nen Machtkamp?
HBin mittlerweile recht Ratlos....
hoffe ihr wisst Tipps und Tricks..

Danke, Grüße

tripwire
12.03.2009, 06:56
wenn ich mich recht erinner, hat regi ihren tyson und ihre katzen auch ganz gut aneinander gewöhnt, schreib ihr doch mal eine pn.

Gabi
12.03.2009, 08:58
Wir haben einen mittlerweile 16 jahre alten kater und die beiden Dicken. Unser Kater erlebt mittlerweile die dritte generation Hunde bei uns und hat auf Knuts Temperamentsausbrüche auch nicht unbedingt viel Lust, zumal er nicht mehr der Jüngste ist, aber irgendwie halten die so ne friedliche Koexistenz, kommt Knut ihm zu nahe faucht er und haut ihm auch mal eine runter und dann ist die Sache wieder geklärt. Ich glaube nicht dass Eure Dicke den katzen was tun wird, ob sie wirklich freunde werden sei auch dahin gestellt, aber friedliches Koexistenz wäre doch ein Ziel. wichtig ist, dass die katzen Rückzugsmöglichkeiten in hundefreie zonen habe. wenn unserem Kater alles zu viel wird geht er einfach hoch.

Peppi
12.03.2009, 09:17
Bei uns hat's wegen der stürmischen Hunde auch recht lange gedauert.

Die Katzen haben aber irgendwann kapiert, das man gar nicht wegrennen braucht, sondern seine Katzen Autorität auch anders klar machen kann.

Wenn der Hund "lieb" bleibt, würd ich mir nicht soviel Sorgen machen. Wenn er mal eins auf die Nase bekommt, dann hat er's kapiert.

Tyson
12.03.2009, 10:29
:lach3: Bei uns ist das auch so, wenns dem Kater zuviel wird, haut er oder beißt die Hunde in den Kopf, die Großen finden es witzig und die Kleinen lassen es erst gar nicht dazu kommen. Paß nur auf das Dein Hund sie nicht so anbellt, daß vertragen Katzen nicht so gut. Jadis ist hier die Jüngste und sehr ungestüm, trotzdem kommt er gut mit ihr aus, aber wir lassen sie ihn n icht anbellen. Drücke Dir die Daumen, daß Du das auch hinkriegst, LG Manuela:lach2:

Lola
12.03.2009, 10:39
Gib den beiden noch etwas Zeit.
Bei unseren hat es auch lange gedauert,zumal Liah keine Katzen kannte und sie war damals 10 Monate als wir sie bekommen haben.
Wenn der Hund stürmisch ist hat die Katze Ansgt und es dauert länger bis ie merkt das ihr nix passiert.
Ich glaube wir hatten das Thema hier schon mal vor nicht all zu langer Zeit!

Susanne
12.03.2009, 10:53
Kann mich den Vorrednern nur anschließen, wir haben ebenfalls zwei Katzen (ehemals Wild geborene), der Hund sollte nicht bellen, das müßtest du ihm abgewöhnen, ansonsten kann eine Katze sehr wohl zeigen wenn sie etwas nicht will und der Hund lernt extrem schnell! Natürlich solltest du dabei sein, es soll ja niemand größeren Schaden nehmen, weder Hund noch Katze! Da dein älterer ja behindert ist und nicht hoch springen kann, würde ich ihm einen sicheren "Zufluchtsort" bauen, der ist dann TABU für deinen Hund.
Susanne

Hola
12.03.2009, 12:58
Danke für eure Tipps also ist noch nicht alles verloren trotz der 3 Monate.
Die Katzen können sich im OG und EG ( danke Kindergittern ) zurück ziehen. Von Koexistenz kann ich hier im Hause auch reden, mehr oder weniger. Hätte es mir einfach etwas Harmonischer Vorgestellt aber das sind wohl zu höhe erwartungen!
Die Zeit wirds schon Richten....

Danke euch allen....

Grüße

BX-Isabell
12.03.2009, 13:15
Ich hätte auch gerne das sich meine Hunde mit Katzen vertragen,da meine Tochter auch gerne eine Katze hätte,aber das ist bei Isabell leider Hoffnungslos.
Joyce würde da nix machen,die beobachtet immer die Katzen,aber Isabell ist wegen einer Katze schon durch den Zaun gelaufen,und hat den Zaun kaputt gemacht.
Meine Rotti Hündin Angel war am Anfang auch immer lieb zu Katzen,aber dann kam Kevin der hatte schon mit 3 Monaten ein Kaninchen gepackt,aber zum Glück auf Komando gleich wieder losgelassen.Aber 1 Monat später hatte er 2 Tauben und ein Eichhörnchen schon auf seiner Black List.
Seitdem war auch Angel versaut.Ich denke Isabell hat sich das auch bei Kevin abgeschaut.
Kevin sein Bruder wurde ja im Zwinger gehalten,aber der hatte eine Katze,die sogar aus seinem Napf fressen durfte,er hatte die Katze auch immer sanft ins Genick gepackt und durch die Gegend geschleppt.Ohne das der katze je etwas passiert ist.
So unterschiedlich können HUnde aus dem gleichen Wurf sein.

Simone
12.03.2009, 16:05
Hallo,

ich denke auch, dass es noch Zeit braucht. Denn mit den nächsten Monaten wird auch Eure Gina etwas ruhiger und wird irgendwann gelernt haben, dass es sich nicht lohnt, bei den Katzen zu bellen und sie zu jagen. Dann sind sie langweilig, werden nicht mehr beachtet und die Katzen werden den Neuankömmling auch einfch missachten können. Gut ist, dass ihr Räume habt, die "Hundesicher" für die Katzen sind.

Bei uns hat es immer gut geklappt, allerdings kam hier auch immer ein Welpe zu dem alten Rudel, die ja bereits Hund und Katze gewöhnt waren. Ich hatte erst meine Katze Sina, als sie ca. 8 Monate alt war kam mein Bernhardiner Oso. Sina hat sich bei seinem Einzug eine Woche nur noch versteckt und ich dachte schon, dass es nicht klappen wird. Nach und nach kam sie dann aus ihrem Versteck und näherte sich dann ihm auch immer mehr an.

Dann kam meine zweite Katze Loulou. Oso war anfangs sehr angespannt, auch hier hatte ich doch zunächst Bedenken. Sina verkroch sich wieder für einige Tage... Aber auch hier klappte es mit der Zeit gut. Danach kam Hund Luna und das Quartett kam nach einer Eingewöhnungszeit - die wieder nicht einfach war - gut zurecht.

Loulou mußte dann leider in ein anderes zu Hause ziehen (was einige Gründe hatte, sie fühlte sich bei mir mit den anderen Tieren und meiner häufigeren Abwesenheit nicht wohl und wurde darüber krank). Somit zog Kater Snoopy hier ein. Das war kein Problem, denn er war total cool und ist auch auf die fauchende Sina immer wieder zugegangen. Dann starb Oso und es kam Hund Lisa dazu.

Momentan gibt es "nur" noch Luna und Sina. Beide verstehen sich sehr gut. Eine neue Katze hole ich leider nicht, da Sina bzgl. anderen Katzen sehr schwierig ist und wir es erst ohne versuchen wollen. Einen zweiten Snoopy wird es so schnell nicht geben, er war einfach ein sehr cooler und entspannter Kater...


Anbei einige Beweisfotos. Mehr Bilder von Hund+Katze gibt es hier:
http://www.molosserforum.de/fotos/1731-hund-und-katz.html
Also: Habt Geduld!

Presa_Kiron
12.03.2009, 21:55
Wir haben ja seit kurzem auch einen jungen Hund. Unsere Katze war anfangs gar nicht so begeistert, da sie eine schlechte Erfahrung mit nem Hund gemacht hat. Habe damals eine zeitlang auf die Dogo Argentino Hündin meines Bruders aufgepasst und wies futter gab, hab ich die Katze im Badezimmer eingesperrt, dass sie in Ruhe essen kann. Naja auf jeden Fall hat der Dogo die Tür aufmachen können und ging dann die Katze an. Passiert ist gott sei Dank nichts, aber dadurch geht Lia (unsere Katze) Hunden aus den Weg.
Jetzt wo wir unseren Neuzuwachs Kiron haben muss sie sich einfach an den Hund gewöhnen. Der Futternapf der Katze ist hoch gestellt, so dass sie in Ruhe essen kann und der Hund ihren Fressnapf nicht leert. Aber ich merke richtig wie es von Tag zu Tag besser wird, mittlerweile spielt sie sich schon mit ihm ein wenig. Wenn es ihr zuviel wird, hupft sie einfach auf den Kratzbaum. :lach1:

tpgbo
12.03.2009, 21:59
Frag mich nicht warum, aber bisher hat es bei uns mit jeder " Hund-Katze-Verpaarung geklappt.
Egal ob Wildkatze oder behinderter Kater, ob Angstbeißer oder wilder Watz.
Auffällig ist nur, daß immer die Katzen das Kommando führen!?!
Damit auch unser behinderter Kater jederzeit ungestört fressen kann, hat mein Mann ein Katzenrestaurant mit Bewegungsmelder gebaut, indem immer alles Leckere steht und wo auch nur die Katzen reinpassen ( kleine Hütte mit abnehmbaren Dach).

Tanja

Manuela
13.03.2009, 14:20
hab keine Lust das sie von der Katze vermöbelt wird, oder ist es das was die ganze Sitruation bessern würde?


Deikoon wurde von der Katze vermöbelt - sofort beim Einzug, als er ein 8 wochen Welpi war und er dachte das bei uns das Essen noch lebt und er es nur jagen braucht :rolleyes: - die Katze fand das aber weniger lustig und hat ihm gleich gezeigt, wo der Bartl den Most herholt - die beiden waren Freunde bis zum "natürlichen" Tod der Katze :lach2:

Jetzt hab ich im Dezember zwei Senioren bei mir aufgenommen, die Hunde zwar kannten, aber lange kaum bis gar keinen Kontakt zu ihnen hatten und wenn waren es "Zwerghunde" - ich habe die drei immer zusammengelassen und Deikoon hat von meiner Jessy Tussi die eine oder andere Ohrfeige sich eingehandelt, aber jetzt gehts - Deikoon und Max sind dick Freunde und Jessy ist halt anwesend :D

Dein Hund ist noch jung und er wird lernen, wenn er sich eine Ohrfeige einhandelt, dass Katzen kein "LebendBARF" sind und auch ihre Ruhe möchten :lach2:

Hola
13.03.2009, 18:07
Also ich hoffe ja immer noch...
Heute wars mal wieder sehr anstrengend.
Katze war auf meinem Schoß gesessen und Hundi kam....knurren und Fauchen von Katzenseite und Bellen, Hüpfen; schwanzwackeln vom Hund her.

Allerdings glaub ich das der Hund versucht hat nach den hinterpfoten zu schnappen und als ich die Katze weg tragen wollte lief der Hund mir hinter her und hat mich feste in den Hintern gezwickt. Hab sie dann geschimpft. Kann ja net sein das mir mein Hund in Ar...beißt nur weil er net an die Katze ran kommt.
Bisher hat er glaub noch nie ne richtige ohrfeige vom Katzer kassiert, vielleicht wirds mal Zeit!

Meine Kollegen haben gesagt ich soll den hund mit Katzenminze einreiben, ich weiß schon das meine Katzis total drauf abgehen, es wächst nämlich bei mir im Garten. Was sagt ihr dazu?

zantoboy
16.03.2009, 05:26
Das sind viele Infos. Mir schwirrt auch schon seit längerer Zeit die Überlegung im Kopf zu meinem Hund eine Katze zu holen. Aber..... Wenn Dice eine Katzen laufen sieht geht er hinterher. Bleibt sie liegen und faucht, geht er in die Bremse und läßt sie dann in Ruhe. Allerdings glaube ich dass er ständig hinterherrennen würde wenn sich die Katze bewegt. Also belass ich es bei dem Hund, ohne Katze.

Hola
16.03.2009, 09:24
Hallo,

danke für die Tipps....
Gestern gabs den ersten Angriff von der Katze, Gina hat gleich ein tröpfchen Blut verloren. Hat die Katze sie doch an der Schnauze erwischt. War aber wirklich nur ein Tröpfchen.
Ob das jetzt was an der allgemein Situation ändert belibt fraglich.

Ich mach euch mal ein Foto dazu, wenns klappt!

ICh nenne es: Das höchste der Gefühle!

Hola
16.03.2009, 09:26
ich blick des net wie ich ein Foto anhängen kann....

Hola
16.03.2009, 09:28
Aha klappt doch irgendwie...

Hola
16.03.2009, 09:28
der Figo kater schaut gleich net mal in hunderichtung!

Gabi
16.03.2009, 09:48
Knut ist oft eifersüchtig auf unseren kater, wenn der bei mir auf dem bauch liegt kommt er immer und legt seinen kopf auf den kater, der motzt ihnd ann an, scheuert ihm eine oder räumt das feld. ich habe aber auch den Eindruck, dass der kater Knut provoziert,er läuft manchmal so provokant vorbei,w enn knut dann hinterher will, geht er irgendwo hin, wo Knut nicht hindarf, wenne r könnte würde er ihm den Stinkefinger zeigen, glaube ich manchmal. Glaube dass deine Gina auch einfach etwas eifersüchtig ist. würde nicht mit der katze weglaufen, sondern eher versuchen Gina auf ihren Platz zu schicken, wenn sie zu aufdringlich ist.

Hola
16.03.2009, 09:57
Ja das mit dem Platz schicken ist in so ner Situation leider nur ein frommer wunsch. Gina dreht da sooo auf und hüpft, bellt, haut mit den Pfoten das ich echt teilweise froh bin wenn ich und die Katze heil raus sind.
Ich denk auch das eifersucht ein thema bei ihr ist.
Wenn ich ein buch lese und kurz weg muß dann frisst sie es und als ich letztens nach langer zeit meine spielkonsole raus gepackt hab und spielen wollte kam gleich ein Hundi mit seinem Teddy angerannt und wollte aufmerksamkeit.
Irgendwie erträgt sie es nicht wenn ich mich mit anderen dingen beschäftige.
Ich bleib dann aber stur, da kann sie tun was sie will!

Gabi
16.03.2009, 10:04
dann würde ich das mit dem Platz aber ganz arg üben. Knut hat das auch ne zeitlang probiert. hier in d er Praxis hat der mir anfangs die Flyer geschreddert,w enn er nicht zur Therapie dazu durfte. mittlerweile legt er sich hin, wenn es klingelt und wartet bis ich ihn auffordere mitzukommen.war ein hartes Stück arbeit......und vor allem mußte ich immer und absolut konsequent sein. wenn ich das einmal nicht war hat er das sofort ausgenutzt und probiert es auch heute immer mal wieder.

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