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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Peggys erste Phobietherapie


ceci
26.02.2009, 18:13
Hall Ihr Lieben,
heute hatte mein Baby ihre erste Einzeltherapiesitzung.
Sie hat in einer psychotherapeutischen Praxis mit einer hundephobischen Patientin gearbeitet. War sehr spannend. Der Therapeut hat zwei Doppelstunden für die Annäherung angesetzt. Als die Dame Peggy Sue sah, brach sie in Tränen aus. Im Stillen haben sich in meinen Gedanken die Stunden daraufhin verdoppelt.Peggy hat wunderbar in ihr Angstschema gepasst. Wir danken an dieser Stelle der Boulevardpresse mit ihrer Rassenhetze. Doch nach 50 Min. statt 200 Min. hatte sie ihr Therapieziel erreicht. Nach 15 Min. hat sie sich getraut den Hund anzufassen, nach 30 Min. ging sie mit ihr alleine ein paar Schritte spazieren und zum Schluss fütterte sie Peggy aus der Hand. Sehr schön. Der Hund, meinte sie, würde genau so lieb wie ihre Tochter gucken und genau so kuschelig sein. Wir haben dann noch über Hundeverhalten gesprochen, was Sie tun soll, wenn sie Angst vor freilaufenden Hunden hat, etc. Das Schönste war ihr Fazit. "Ich habe heute gelernt, das Hunde sehr liebevoll sein können, dass sie nicht von vorneherein aggressiv sind und das das nichts mit der Rasse zu tun hat." :herz:In Zukunft möchte sie Hundehalter ansprechen, ob sie den Hund mal berühren darf, um weiter gegen ihre Angst zu kämpfen. Sie kam in Angstlevel 10 (volle Punktzahl) in die Sitzung und ging mit Level 0!!!

Stolze Grüße von Peggy Sue und Ceci:lach1:

EmJo
26.02.2009, 19:05
Das ist ja klasse... Das hat die Süße super gemacht!

tripwire
26.02.2009, 20:07
toll :lach2: da kannste ja sehr stolz sein auf deine maus!

Mastinofreund
26.02.2009, 20:45
Gratulation :lach2:

Ich finde es superklasse das es so was gibt und wie verlässlich die Molosser immer wieder sind. Genau aus diesem Grund haben auch unser Herz an die tollen Hunden verloren. Es wirlich sehr schade das manche Menschen sich so durch die Presse verunsichern lassen. Wir haben hier eine Fedexzustellerin die Hunde mag, aber am Anfang bei unseren Hunden etwas vorsichtig war. Jetzt bekommen wir zwar manchmal keine Pakete:boese4:, die Hunde dafür aber extra Leckerchen gebracht:herz:

Wie seit ihr denn in diese Nummer reingeraten?

Habe schon sehr oft beobachtet wie sensibel die Molosser mit Stimmungen von Menschen umgehen. Wenn ich mal im Büro gestresst bin, sitzt immer ganz schnell einer unser beiden (als Bärbel noch lebte:traurig3: war sie immer die allererste) neben dem Schreibtisch. Ein bisschen Schmusen und schon sieht die Welt wieder viel besser aus. Eigentlich hätten wir mit unseren "Stresskillern" nö böldes Wort "Stressabbau-Beauftragten" während der Bankenmisere in Frankfurt viel bewirken können:13:

In diesem Sinne weiterhin viel Erfolg!

Doris

Tyson
26.02.2009, 20:57
:lach3: Ceci, einfach nur super toll :lach2::lach2::lach2: LG Manuela

Vinnie
26.02.2009, 21:07
Ich selber nehme meinen Knödel fast immer mit in die Therapien zu den Kindern und Jugendlichen und sie ist der absolute Liebling :herz:
Eigentlich kommen alle nur wegen ihr (bin schon etwas neidisch :lach1:)
Es ist wirklich unglaublich, was für eine Wirkung sie auf Kinder samt Eltern hat!!
Und ich freu mich natürlich, dass ich sie mit zur Arbeit nehmen kann :lach2:

LG Anneka u Vinnie

Pöllchen
26.02.2009, 22:54
Ich kann mir vorstellen wie stolz du jetzt bist. Muss ein tolles Gefühl sein, wenn der eigene Hund Menschen "heilen" kann.
Was für eine wahnsinnige Ausstrahlung deine Peggy haben muss, wenn die Frau innerhalb so kurzer Zeit so große Fortschritte macht. Klasse!!!!

Goofymone
27.02.2009, 06:52
Wirklich klasse :lach2::lach2:

Whoopi hat sowas auch schon mehrmals gemacht, ist schon immer der Wahnsinn, wie die Vierbeiner das teilweise machen.

Cleo-Leo
27.02.2009, 10:37
Ich nehm meine manchmal mit ins Altersheim und es ist unglaublich wie wach die Leutchen da werden,einfach schön-für die Leut und für meinen Hund der anfangs ja keine Berührung wollte-Doppeltherapie

Jörg
27.02.2009, 11:13
Es wäre wünschenswert wenn die Medien über solche Aktionen mal berichten,und nicht darauf warten bis ein Beissunfall passiert,der sich besser verkaufen lässt.

Super die Aktion mit der Phobie....

:lach2:

Jörg

Simone
27.02.2009, 12:21
Hall Ihr Lieben,
heute hatte mein Baby ihre erste Einzeltherapiesitzung.
Sie hat in einer psychotherapeutischen Praxis mit einer hundephobischen Patientin gearbeitet. War sehr spannend. Der Therapeut hat zwei Doppelstunden für die Annäherung angesetzt. Als die Dame Peggy Sue sah, brach sie in Tränen aus. Im Stillen haben sich in meinen Gedanken die Stunden daraufhin verdoppelt.Peggy hat wunderbar in ihr Angstschema gepasst. Wir danken an dieser Stelle der Boulevardpresse mit ihrer Rassenhetze. Doch nach 50 Min. statt 200 Min. hatte sie ihr Therapieziel erreicht. Nach 15 Min. hat sie sich getraut den Hund anzufassen, nach 30 Min. ging sie mit ihr alleine ein paar Schritte spazieren und zum Schluss fütterte sie Peggy aus der Hand. Sehr schön. Der Hund, meinte sie, würde genau so lieb wie ihre Tochter gucken und genau so kuschelig sein. Wir haben dann noch über Hundeverhalten gesprochen, was Sie tun soll, wenn sie Angst vor freilaufenden Hunden hat, etc. Das Schönste war ihr Fazit. "Ich habe heute gelernt, das Hunde sehr liebevoll sein können, dass sie nicht von vorneherein aggressiv sind und das das nichts mit der Rasse zu tun hat." :herz:In Zukunft möchte sie Hundehalter ansprechen, ob sie den Hund mal berühren darf, um weiter gegen ihre Angst zu kämpfen. Sie kam in Angstlevel 10 (volle Punktzahl) in die Sitzung und ging mit Level 0!!!

Stolze Grüße von Peggy Sue und Ceci:lach1:

Das ist ja super! Herzlichen Glückwunsch zum schnellen Erfolg. :lach2:


Ich habe auch mal einen Pat. mit massiver Hundephobie mit Luna behandelt. Er hat auch recht schnell Vertrauen gegenüber Luna aufbauen können, obwohl er sie zunächst furchtbar fand. Auch die Zwangspatienten, die Luna ebenfalls am Anfang total schrecklich fanden, haben sie am Ende der Behandlung sehr gerne gemocht. Das sind dann wirklich schöne Erfolgsmomente...

Anja
27.02.2009, 15:59
Super... und dann auch noch so schnell,
kannst mega stolz auf deine Peggy sein:lach2:

ceci
27.02.2009, 16:27
Ja, ich bin auch immer ganz fasziniert, wie selbstsicher und einfühlsam sie mit verschiedenen Menschen arbeitet. Ob vorsichtig mit Kindern, langsam mit Ängstlichen oder als Clown mit Traurigen.
@ Mastinofreund: Wir sind durch unseren ersten Bullmastiff, Arco, durch Zufall darauf gekommen. Freunde oder Klienten von mir, die mit Hundeangst kamen waren meist sehr schnell am kuscheln. Einige Klienten betsanden sogar auf die Anwesenheit von Arco. Und einige Freunde, die erst das Grundstück nicht betreten wollten, haben nun selber Hunde. Damals hat unser Verein dann begonnen, mit Therapiehunden zu arbeiten.
@ Jörg- stimmt leider haargenau. Ein sanfter Riese, der Menschen zu mehr Lebensqualität verhilft ist so wenig blutrünstig..
Ich bin sehr stolz auf mein Baby. Auch wenn ich ihr bei anderen Gelegenheiten schon mal ans Fell will...

Grüße
Ceci:lach1:

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