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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : andere Hunde


tripwire
27.01.2009, 08:34
guten morgen alle zusammen,

ich habe da mal eine frage zum umgang mit anderen hunden.

joshi (MA) ist nun fast 1 jahr alt und unser ganzer stolz! :herz: er hört gut, nur sobald andere hunde ins spiel kommen, ist seine aufmerksamkeit mir gegenüber absolut verschwunden. und gerade dann wäre es ja extrem wichtig!

er freut sich tierisch über jeden artgenossen, was leider gerade von kleineren hunden nicht unbedingt erwiedert wird... bislang hatte ich ihn immer früh genug an der leine, wenn wir fremde, angeleinte hunde getroffen haben, aber er jault dann herzzerreissend wenn er nicht hin darf und fängt an, in die richtung des anderen hundes zu ziehen.

ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass es bei seiner grösse und gewicht langsam schwierig wird ihn dann zu halten.

wie kann ich in solchen momenten seine aufmerksamkeit wieder auf mich lenken (leckerli und ansprechen helfen nicht)?
ist es sinnvoll ihn ins platz zu legen, bis der andere hund vorbei ist?

Gabi
27.01.2009, 08:49
Hallo Anne,

hatte und habe das Problem mit Knut zum Teil immer noch. ich kann mit der Fleischwurst wedeln, interessiert die ihn nicht, wenn uns frontal angeleint ein Hund entgegen kommt. Wenn Knut frei läuft, kann ich ihn auch gut abrufen, aber an der Leine....Ablegen lassen und warten dass der andere vorbei geht finde ich auch schwierig, dann spannt er immer was da kommt. Die beste Erfahrung habe ich damit gemacht einfach zickzack zu laufen, so dass er sich auf mich konzentrieren muß. Richtung wechseln, dann sitzen lassen dann wieder irgendwas machen lassen. ich habe auch viel mit Halti geübt und wenn ich gar nicht ausweichen kann und es sehr eng wird, ziehe ich ihm auch das mal an um vorbei zu kommen, ist zwar nicht unbedingt die superlösung aber bei dem Gewicht....

Peppi
27.01.2009, 09:57
Fuß laufen üben! ;-)

tripwire
27.01.2009, 09:59
Fuß laufen üben! ;-)

:lach2: das kann er... solange keine anderen hunde in der nähe sind

Hola
27.01.2009, 10:20
Hallo

ich kenne das Problem, zwar nicht so extrem aber gut genug.
Wenn Gina ohne Leine ist bin ich auch abgemeldet, mit Leine kann ich gut an anderen Hunden vorbei laufen.

Hast du deinem Hund jedesmal gestattet mit anderen Spielwilligen zu Spielen?
Vielleicht solltest du mal beim spazieren gehen ihn bewußt öfter nicht von der Leine nehmen auch wenn sein bester Kumpel vorbei kommt.
Das er einfach mal lernt zu ignorieren.
Es muß doch irgendwas geben womit du ihn ablenken kannst?
Und das natürlich möglichst frühzeitig, nicht erst wenn der andere neben euch steht!

Das Ablenken geht bei uns sehr gut mit Spielzeug oder Leckerli.

Kann dir leider auch nicht mehr sagen. Hoffe ja eh schon immer das ich selber alles richtig mache!

Grüße

TaMa
27.01.2009, 10:29
ich lasse Ronje neben mir sitz machen und sage; schau..dann schaut sie mir in die Augen und das mache ich dann so lange bis der ander Hund weg ist..das klappt recht gut...danach lobe ich sie ganz dolle:lach3:

tripwire
27.01.2009, 10:29
@gabi: danke, das werde ich auch mal probieren!

@hola: nein, von anfang an habe ich ihn an der leine nicht zu anderen hunden gelassen. wenn er frei läuft und uns kommen andere freilaufende hunde entgegen, darf er hin. an der leine allerdings nicht.
das leckerli interessiert ihn nur solange, bis er den anderen hund bemerkt hat. ich werde es mal mit seinem lieblingsspielzeug probieren

tripwire
27.01.2009, 10:48
ich lasse Ronje neben mir sitz machen und sage; schau..dann schaut sie mir in die Augen und das mache ich dann so lange bis der ander Hund weg ist..das klappt recht gut...danach lobe ich sie ganz dolle:lach3:

das finde ich auch mal eine gute idee!

da habe ich ja dann schon mal verschiedene ansätze, die ich ausprobieren kann! vielen dank!
nichtsdestotrotz freue ich mich natürlich über weitere methoden :lach3:

Dickbert
27.01.2009, 12:32
Das kommt mir sehr bekannt vor. Aramis musste auch immer herzzerreißend weinen wenn er nicht zu den anderen Hunden durfte. Mit 2 Hunden an der Leine, noch dazu wo der 2. Hund nicht unbedingt Wert legt auf andere Bekanntschaften, und einen Kinderwagen in der anderen Hand kann das schon sehr anstrengend sein. Ich mach es immer so das ich beide ins Sitz bringe mit Leckerlie in der Hand und sie es erst bekommen wenn der fremde Hund vorbei ist und Cherry und Aramis sich lautlos verhalten haben. Und das geht sehr gut. Funktioniert auch zu 99%.


Liebe Grüße
Yvonne:lach1:

Djego
27.01.2009, 13:06
Das Problem kenne ich auch aber Djego kann ich ruhig sitzen lassen bzw. ganz schnell, mit etwas Blödsinn machen, vorbei gehen.

Ein Problem hab ich seit kurzem wenn er schön sitzt und andere meinen sie müssen ihn blöd anmachen.:traurig2: Dann bekomme ich keine Aufmerksamkeit mehr und es kann sogar sein, daß er losrennen will. Ich mein alles muß er sich nicht gefallen lassen aber mir wäre es doch lieber wenn er die anderen ignorieren würde.

Bin auch mal auf ein paar Tips gespannt. :lach1:

DogoABruno
27.01.2009, 13:16
wenn es ganz extrem wird kaufe dir doch eine trainingsdisk.
lasse ihn neben dir sitzen und versuche ihn abzulenken. sobald er aufstehen will oder knurrt oder bellt klappere mit der disk oder. hat bei meinem wunder gewirkt.

Renate + JoSi
27.01.2009, 13:30
Auch wenn Ihr mich jetzt steinigt, aber meiner Meinung nach hat Dein Hund eben keinen Grundgehorsam. Hätte er den würde er das unerwünschte Verhalten, spricht jammern um zu dem Hund zu kommen lassen. Es reicht nicht einen Hund an der Leine ohne Ablenkung laufen zu lassen, dass hat mit Gehorsam gar nichts zu tun. Da sowieso nichts anderes auf dem Programm steht, ist es ihm in dem Moment egal. Kommt aber was, bist Du nicht mehr vorhanden und er will seinen Kopf durchsetzten. Ein Hund mit einem Jahr sollte soweit fertig sein, auf seinen Besitzer zu hören. Auf ein Hier unter Ablenkung und auf ein Nein, wenn unterwünschtes Verhalten unterbunden werden soll. Alle Dinge wie Leckerli ( die ihm in dem Moment eh egal sind ) oder Disc, sind schäbige Versuche einen Mangel auszugleichen und dieser Mangel heisst Gehorsam.
Suche Dir eine Hundeschule und übe unter Ablenkung konsequent vorbei gehen an anderen Hunde. Ein Mastiff wird bis über 100 kg schwer. Was sollen andere Hundehalter von einem solchen Gerät halten, wenn es jammernd und jaulend in die Leine geht. ( Reicht es nicht das der MA auf den Listen steht, muss man da auch noch die Leute wild machen mit unerzogenen Kandidaten? )
V-G
Renate ( die 2 davon hat und in einem Gebiet wohnt wo sie gesteinigt werden würde )

Gabi
27.01.2009, 13:58
@ dogabruno:trainingsdisk.

sind das diese wurfscheiben?

DogoABruno
27.01.2009, 14:00
also renate dann geht sie also in eine hundeschule und was übt sie dort? konsequentes vorbeigehen an anderen hunden. aber wie soll sie das üben wenn er sich erstmal nicht ablenken lässt. sicher muss sie das immer und immer wieder üben, aber es muss ja erstmal ne methode geben mit der sie es dann üben kann.
mit dem das der hund erzogen sein muss gebe ich dir vollkommen recht, aber finde nicht das das unbedingt was mit "grundgehorsam" zu tun hat. also ist meine meinung. und sie schreibt ja nicht das ihr hund agressiv auf andere ist, sonder er will zu jedem hin weil er spielen will.. also warum sollten sie die leute damit wild machen? wenn es so wäre das er voll aggro wär ok, aber das muss sie halt dann jetzt üben.

DogoABruno
27.01.2009, 14:01
@gabi

ja, genau, du musst sie nur dann auch im richtigen moment einsetzen. also mir egal was andere leute sagen aber ich finde die super.

Peppi
27.01.2009, 14:14
:lach2: das kann er... solange keine anderen hunde in der nähe sind


Wie immer: Level steigern!

Und es geht nicht darum, dass er "nicht-zieht", sondern das er richtig Fuß läuft.

Wie Jörg sagt, eine Alternative anbieten sich richtig zu verhalten.

Mit etwas Kreativität, kannst Du den Schwierigkeistgrad erhöhen. Wähle zunächst die Distanz beim Fulaufen, in der er andere Hunde ignoriert. Belohne richtiges Verhalten.

Du kannst auch irgendwo fette duftende Koteletts hinlegen und verlagen das er bei Dir Fuß läuft, trotz der leckeren Ablenkung am Wegesrand...

Einfach etwas kreativ sein. Gewolltes Verhalten herbeiführen und belohnen! In kleinen Schritten zum Erfolg!:lach2:

Ablenken ist der falsche Denkansatz! Was machst Du wenn Du um eine Ecke biegst und plötzlich keine Zeit mehr ist zum Ablenken?

Gehorsam ist schon richtig! Das hat nichts mit Prügeln zu tun!

tripwire
27.01.2009, 15:53
@renate: nee, ich steinige dich nicht, jedem seine meinung. allerdings haben wir dieses problem nur bei anderen hunden. in jeder (!) anderen situation, sei es mit kindern oder sonstigen ablenkungen, hört er auf mich.

und er geht nicht im geringsten auf andere hunde los oder macht hier die besitzer kirre. er jault und möchte dort hin, geht jetzt aber nicht wie eine dampframme in die leine.

cane de presa
27.01.2009, 16:19
Geht ihr in die Hundeschule?
Ich sag auch Hundeschule :lach2: .Selbst wenn irgendwo zuviele Hunde sind(man könnte glauben irgenwan versteht er´s schon), ist der reiz zu hoch.
Deshalb jede woche üben üben üben bis der hund es drin hat.
als ich Shiva mit 2-3 jahren bekamm war sie Rauflustig,danach bekamm ich sie Spiellustig und irgend wann endlich Trainings abhängig :D

Peppi
27.01.2009, 16:23
allerdings haben wir dieses problem nur bei anderen hunden. in jeder (!) anderen situation,

Veränder doch einfach mal die Entfernung zu anderen Hunden...

tripwire
27.01.2009, 16:42
Veränder doch einfach mal die Entfernung zu anderen Hunden...

ich werde das ausprobieren, wie weit die entfernung sein muss, damit ihn der andere hund kalt lässt.

danke für eure vielen tipps! wir arbeiten ab sofort an der problematik und werden berichten, wie es weiter geht.

Filou!
27.01.2009, 16:42
Gerade in der Hundeschule lernt der Hund doch durch die vielen Hunde, den Reiz nicht mehr als so interessant einzustufen und dann irgendwann nicht mehr da hin zu ziehen. So sollte es jedenfalls sein. Der Reiz wird ja nur dadurch uninteressant, dass er zur Gewohnheit wird.

Das ist doch einfach learning by doing, was soll man da noch für eine Methode haben?

Wenn mein Hund nicht auf meine Stimme reagiert, dann gibts einen Leinenruck und ich gehe da hin wo ich hin will, und dann gibts auch Lob natürlich... Wie soll man es denn sonst üben, mit einem Zauberstab vielleicht ;) *scherz*
In gefährlichen Situationen kann ich auch nicht erstmal versuchen, ein Leckerchen oder Discs oder sonstwas zum Ablenken zu benutzen, da muss ein Hund einfach mal gehorchen, gerade wenn es ein grosser Hund ist.

tripwire
27.01.2009, 16:57
Geht ihr in die Hundeschule?

wir waren bis vor einigen monaten in der hundeschule, danach wöchentlich beim hundetreff. im moment geht das leider nicht, wegen der schwangerschaft (1 stunde stehen/gehen und ohne toilette in der nähe halte ich gerade nicht durch:schreck:)
deswegen können wir momentan nur "für uns" üben.

in der hundeschule gab es keine problem, wenn er an der leine war. da durften die hunde allerdings vor der stunde erstmal miteinander toben. wenn er dann an der leine war und wir hundebegegnungen geübt haben, waren die anderen schon nicht mehr interessant für ihn.

cane de presa
27.01.2009, 19:29
Mache auch immer übungen Zuhause,die auch bei anderen reizen funktionieren müssen.fast wie auf Hundeplatz.:boese1:
Ohne reiz ist das nähmlich genauso langweillig für mich wie spazieren gehen.
wie peppi schreib z.B:fette duftende Koteletts :)
bei mir ist es normales futter o. schweineohren usw.
hier ein video was ich meine,aber leider nicht von uns :sorry:

http://www.myvideo.de/watch/3029800/Vor_dem_Abendbrot

tripwire
27.01.2009, 19:42
danke für das video! :lach2:

vor dem fressen lass ich joshi immer ins platz gehen und zum napf darf er erst auf mein kommand "jetzt".
da ist es ja auch so, dass er sich nicht auf den reiz, sein fressen, konzentriert, sondern solange mich anschaut, bis er die freigabe bekommt.

also werde ich daran arbeiten, das es genauso funktioniert, wenn wir andere hunde treffen. nicht der reiz ist interessant, sondern ich :36:
nochmal vielen dank für die vielen konstruktiven ideen und vorschläge :lach2::lach2:

Peppi
27.01.2009, 22:28
danke für das video! :lach2:

vor dem fressen lass ich joshi immer ins platz gehen und zum napf darf er erst auf mein kommand "jetzt".
da ist es ja auch so, dass er sich nicht auf den reiz, sein fressen, konzentriert, sondern solange mich anschaut, bis er die freigabe bekommt.


Anne, das ist doch das Paradebeispiel für das was ich meine:

Hier ist der Befehl nicht: "Du darfst NICHT auf's Fressen stürzen"!

sondern Du bietest ihm ein Alternativverhalten an:

"Platz machen bis das Go kommt". Es folgt: Die Belohnung!

Deshalb musst Du das Fuß laufen forcieren! Und das Fußlaufen ist in dem Moment das Alternativerhalten...:lach2:

Renate + JoSi
28.01.2009, 05:58
sonder er will zu jedem hin weil er spielen will.. also warum sollten sie die leute damit wild machen?

Hallo....
wie sieht es denn für die anderen Leute aus? Ein grosser Hund jammert und jault und will wie bescheuert zu einem na, Pikinesen oder Shi-Zu oder sonst einer Kleinrasse. Was glaubst du was die Leute da denken?? OH DER WILL JA NUR SPIELEN ?

tripwire
28.01.2009, 06:20
sonder er will zu jedem hin weil er spielen will.. also warum sollten sie die leute damit wild machen?

Hallo....
wie sieht es denn für die anderen Leute aus? Ein grosser Hund jammert und jault und will wie bescheuert zu einem na, Pikinesen oder Shi-Zu oder sonst einer Kleinrasse. Was glaubst du was die Leute da denken?? OH DER WILL JA NUR SPIELEN ?

hallo renate,
zum glück sind die menschen in unserer nachbarschaft scheinbar ein wenig anders eingestellt. wir machen hier keinen wild.
und da du weder mich noch meinen hund kennst, kannst du das auch nicht beurteilen. ich habe hier lediglich um tipps gebeten und nicht um eine analyse meines hundes. nichts für ungut.

Iris
28.01.2009, 06:28
hallo renate,
zum glück sind die menschen in unserer nachbarschaft scheinbar ein wenig anders eingestellt. wir machen hier keinen wild.
und da du weder mich noch meinen hund kennst, kannst du das auch nicht beurteilen. ich habe hier lediglich um tipps gebeten und nicht um eine analyse meines hundes. nichts für ungut.

Ich bin zwar nicht Renate aber mit ihr einer Meinung.
Um dein Problem zu lösen reicht es in meinen Augen nicht, Übung X oder Y zu machen.
Sicher kann keiner übers Netz eine Analyse machen, aber schaden könnte sie bestimmt nicht.

DogoABruno
28.01.2009, 07:28
hallo renate,

ich hab dir so ja recht gegeben, ich sehe es ja im grunde auch so wie du, aber ich schätze schon das die leute unterscheiden können ob ein hund spielen will oder agressiv ist. aber das ist ja ein anderes thema.

@tripwire
ich wünsch dir viel glück und geduld. das bekommt ihr schon hin :-)

Renate + JoSi
28.01.2009, 11:07
ich habe hier lediglich um tipps gebeten und nicht um eine analyse meines hundes. nichts für ungut.

Was denn? Steichel mir den Bauch aber rate mir blos nicht was zu tun????
Das kannst Du in einem Forum nicht erwarten.

tripwire
28.01.2009, 12:07
als ratschlag war dein beitrag nun wirklich nicht zu verstehen.

wie auch immer, du wirst deine gründe haben, warum du so reagierst.

das gute an einem forum ist eben auch, dass man sich die beiträge raussuchen kann, die einem weiterhelfen und andere aussenvor lassen kann.
ich habe bereits gesagt, dass ich dir deine meinung nicht abspreche, dann lasse aber bitte mir auch meine. und damit ist für mich dieser teil der diskusion erledigt.

Renate + JoSi
28.01.2009, 14:22
als ratschlag war dein beitrag nun wirklich nicht zu verstehen.

Was ist denn für Dich ein Ratschlag? Wenn Dir jemand rät zur Hundeschule zur gehen und dort Begegnungen zu üben, ist das kein Ratschlag. Entschuldige bitte, aber Du hast geschrieben, was soll ich tun und wenn Dir dann einer was rät, dann passt Dir das nicht in den Kram? Wozu soll ich meine Gründe haben? Dir zu antworten? Darf ich das nicht? Dürfen das nur Leute die Dir schreiben, Du hast kein wirkliches Problem, das ist doch nur Kinderkram? Dann schreibe doch bitte gleich beim nächsten Ruf um Hilfe. Ich möchte zwar Hilfe, aber nur wenn sie mir in den Kram passt.

Goofymone
28.01.2009, 14:50
Ooooooooohmmmmm! Cool down bitte!

Ich denke nicht, dass Renate da irgendwas bös meinte! Ich kann sehr gut verstehen was sie meint. Mir würde man hier den Hintern bis zu den Ohren aufreissen wenn einer meiner Hunde hier sowas tun würde!

Ich denke hier liegt/lag nur ein Missverständnis vor! Ein geschriebenes Wort ist immer nicht wie ein gesagtes Wort!

Also bleibt bitte freundlich! :lach3:

Gast20091091001
28.01.2009, 15:29
OT::sorry:
Wenn mein Hund nicht auf meine Stimme reagiert, dann gibts einen Leinenruck und ich gehe da hin wo ich hin will, und dann gibts auch Lob natürlich... Wie soll man es denn sonst üben, mit einem Zauberstab vielleicht ;) *scherz*

Wir reden hier die ganze Zeit über die optimale Ernährung des Hundes, darüber, dass ein Molosserwelpe keine Treppen gehen soll, dass man "weichen Untergrund" bevorzugen soll, ihn nicht z.B. aus dem Auto hüpfen lässt, über Blutwerte, Röntgenergebnisse und was die beste Medizin und die bewärteste OP-Methode ist, dass man, in der Erziehung, nicht körperlich auf ihn einwirkt, dass man ihn beobachtet so oft es geht und daraus lernt und so weiter und so fort...nur DAS BESTE für den Hund!
Was, denkst du, ist ein Leinenruck am Hals eines Hundes? Trägt dein Hund, wie auf den Fotos, immer nur ein Halsband?
Hunde lernen durch Verknüpfung.
Was verknüft dein Hund, wenn er z.B. einen anderen oder ein Kind sieht und du ruckst an der Leine?
Wirkst du auch noch anders körperlich auf deinen Hund ein?
Soll er durch den Ruck auch die Leinenführigkeit lernen, oder ist das deine Methode, um die Aufmerksamkeit deines Hundes zu bekommen? Oder ist das ein "Abbruch"?
Muss das Lernen über "positve Schwächung", wenn, nicht absolut präzise verlaufen. Wie stellst du das sicher in Bezug auf Härte, Zeitpunkt und Situation (Umfeld)?

Interessant dazu - klick (http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/brunss_2003.pdf) (Vorsicht: Riesig!)

Ich bevorzuge den Zauberstab und eine Erziehung, bei der ich auch mal Fehler machen darf (und dabei dem Hund keinen Schaden zufüge)!:D

baanicwu
28.01.2009, 19:38
( die 2 davon hat und in einem Gebiet wohnt wo sie gesteinigt werden würde )

Hallo tripwire!

Auch wenn wir immer nur einen haben/hatten, muss ich Renate Recht geben.

Die Leute/Nachbarn sind nur solange nett und verständnisvoll solange die Hunde noch klein sind. Wenn sie aber erst einmal erwachsen sind und dann nicht "funktionieren" ist es mit dem Verständnis schnell vorbei.

Meine Erfahrungswerte, da ich mit einem Mastiff schon häufiger umgezogen ist und die verschiedene Reaktionen von Menschen kennengelernt hat.

Mit "so einem" Hund bist du immer schuld, wenn etwas passiert, da er immer der größte seinh wird.

Ich kann auch nur sagen Hundeschule. Wenn es aufgrund der Schwangerschaft nicht geht, versuche Zuhause/draußen mit Bekannte zu üben.

tripwire
29.01.2009, 06:07
@peppi

nochmal vielen dank für deinen tipp. wir haben gleich gestern angefangen das "fuss" weiter zu konditionieren. heute morgen sind wir eine strecke gegangen, wo ich weiss, dass joshi da immer viel und gerne schnüffelt. mein kleiner erfolg war, das ich ihn mit "fuss" sofort wieder auf die spur bringen konnte und seine aufmerksamkeit hatte.
sicherlich sind die gerüche dort nicht so interessant wie ein anderer hund, aber rom wurde ja auch nicht an einem tag erbaut! wir bleiben am ball

baanicwu
29.01.2009, 09:42
rom wurde ja auch nicht an einem tag erbaut! wir bleiben am ball

Das ist doch super!
Wenn ihr beide weiterhin motiviert und konzentriert an der Sache arbeitet und dein kleiner Spass dabei hat, wird´s bald was!

Peppi
29.01.2009, 10:18
Super! Dann bald im Fuss am Rindergulasch vorbei, mit anschließender Belohnung!

Nebeninfo: Herr Rütter sagte mal, das grösste Problem beim festigen eines Befehls, ist die mittlere Aufbauarbeit (nicht O-Ton :traurig2:). Am Anfang sieht man schnell Erfolge und die Leute werden zu ehrgeizig und erhöhen den Level zu schnell. Deshalb langsam uns sicher steigern!

tripwire
29.01.2009, 12:09
Super! Dann bald im Fuss am Rindergulasch vorbei, mit anschließender Belohnung!

Nebeninfo: Herr Rütter sagte mal, das grösste Problem beim festigen eines Befehls, ist die mittlere Aufbauarbeit (nicht O-Ton :traurig2:). Am Anfang sieht man schnell Erfolge und die Leute werden zu ehrgeizig und erhöhen den Level zu schnell. Deshalb langsam uns sicher steigern!


wird gemacht! :lach2:

Simone
29.01.2009, 12:40
Hallo!

Ich würde Dir auch raten, diese Situationen sehr häufig zu üben. Solch ein Verhalten entwickelt sich ja nicht von heute auf morgen, sondern baut sich immer weiter auf. Vermutlich hast Du bislang nicht genug reagiert, langsam wird es aber wegen der Größe und dem Gewicht schwierig. Für mich gehört dieser Punkt auch in den Bereich Grundgehorsam, denn Dein Hund sollte gerade an der Leine gut hören. Was bringt es Dir, wenn er in vielen Situationen gut hört, Du aber in einigen Punkten Probleme hast? Ich kann verstehen, wenn sich andere Hundebesitzer ärgern oder Angst haben, wenn Dein Hund an der Leine Theater macht, auch wenn es nur freundlich gemeint ist. Das sieht und erkennt einfach nicht jeder. Noch ist Joshi auch erst ein Jahr alt, somit kann es durchaus noch kommen, dass er nicht mehr jeden Hund mag... Und was machst Du dann?

Ich würde wie folgt üben:
Such ganz geziehlt Orte auf, wo Du auf Hunde triffst, allerdings auch genügend Platz ist, dass Du viel Abstand zu den Hunden einhalten kannst. Wenn Du einen Hund von weitem siehst, dann beginnst Du bereits mit Deinem Hund Fuß zu gehen und ihn auf Dich zu lenken. Beschäftige ihn, arbeite mit ihm. Ich habe z.B. sehr gerne mit dem Clicker gearbeitet, aber ich weiß nicht, ob Du das magst. Sobald Dein Hund Dich nicht mehr anschaut und nicht mehr Fuß geht, wechselst Du die Richtung und gehst von dem anderen Hund wieder weg. Halte somit immer soviel Abstand zu dem anderen Hund, dass Dein Hund noch im Gehorsam steht. Lobe ihn dafür ganz viel und veringere dann ganz langsam den Abstand. Dafür brauchst Du sicher Geduld...

Viel Erfolg,

Ps.: Der Besuch einer guten Hundeschule wäre sicher auch sinnvoll.

Gast20091091001
29.01.2009, 13:45
Hallo Anne,
wenn ich in Bremen wohnen würde, würde ich mir mal diese Hundeschule anschauen:

http://www.mensch-hund-training.de/erziehung.php

:lach1:

tripwire
29.01.2009, 17:08
halo jörg, danke für den link! aber die hundesschule meines vertrauens habe ich schon gefunden! :lach3:

Conner
30.01.2009, 08:20
Interessant dazu - klick[/URL] (Vorsicht: Riesig!)

Ich bevorzuge den Zauberstab und eine Erziehung, bei der ich auch mal Fehler machen darf (und dabei dem Hund keinen Schaden zufüge)!:D

Sehr interessant! Danke!

Peppi
30.01.2009, 10:57
Interessant dazu - klick (http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/brunss_2003.pdf) (Vorsicht: Riesig!)

Ich bevorzuge den Zauberstab und eine Erziehung, bei der ich auch mal Fehler machen darf (und dabei dem Hund keinen Schaden zufüge)!:D

Ds hab ich schonmal gelesen... aber wo steht das mit dem Zauberstab? Meinst Du Targetstick?

Gast20091091001
30.01.2009, 12:38
:wie:

Lies doch nochmal den Beitrag und das Zitat!;)
Da ist der Zusammenhang etwas flöten gegangen...! Was genau für wen ein Zauberstab ist....!?! (War eher ne Metapher, aber Targetstick...warum nicht?)

:lach1:

Peppi
30.01.2009, 13:31
Ok, der Beleg das Leinenruck nicht das Produktivste ist. Hab ich verstanden.

Das mit der Metapher versteh ich trotzdem nich'...

EIERSALAT! ;-)

Filou!
30.01.2009, 18:29
OT::sorry:
Was, denkst du, ist ein Leinenruck am Hals eines Hundes? Trägt dein Hund, wie auf den Fotos, immer nur ein Halsband?
Hunde lernen durch Verknüpfung.
Was verknüft dein Hund, wenn er z.B. einen anderen oder ein Kind sieht und du ruckst an der Leine?
Wirkst du auch noch anders körperlich auf deinen Hund ein?
Soll er durch den Ruck auch die Leinenführigkeit lernen, oder ist das deine Methode, um die Aufmerksamkeit deines Hundes zu bekommen? Oder ist das ein "Abbruch"?
Muss das Lernen über "positve Schwächung", wenn, nicht absolut präzise verlaufen. Wie stellst du das sicher in Bezug auf Härte, Zeitpunkt und Situation (Umfeld)?

Interessant dazu - klick (http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/brunss_2003.pdf) (Vorsicht: Riesig!)

Ich bevorzuge den Zauberstab und eine Erziehung, bei der ich auch mal Fehler machen darf (und dabei dem Hund keinen Schaden zufüge)!:D

Also ersmal sollte niemand dem Hund sinnlos an der Leine rucken, nur weil der Hund was gesehen hat, das wird wohl auch jeder wissen, dass man erst ein Kommando gibt, und sollte keine Reaktion kommen, gibt es den Ruck.

Das mache ich 2 Mal und der Hund hat es verknüpft und ich muss nie wieder rucken - was wohl insgesamt wesentlich harmloser für den Hund ist als das ewige Ziehen am Halsband, was tausende von "sanft" erzogenen Hunden ständig tun, wovon sie Husten und Halsschmerzen bekommen und lernen an der Leine zu ziehen.
Mein Hund hat immer ein Halsband um, ausser wenn sie mit Geschirr etwas ziehen soll, ja na und?!? Am Geschirr darf der Hund ziehen, am Halsband nicht! Mit Geschirr kann man auf einen Hund nicht gezielt einwirken, und schon gar nicht auf einen größeren...

Was machst Du denn, wenn es mal wirklich um was geht und der Hund reagiert nicht, weil er gewohnt ist immer eine Wurst gezeigt zu bekommen o.ä. (mal übertrieben formuliert), und er zerrt Dich quer über eine Strasse oder so?
Das kann leicht mal passieren, wenn ihn etwas erschreckt oder aufregt, oder er wütend ist über irgendwas was er sieht (ein Hund oder so). Vielleicht ist der Reiz dann so groß, dass er auf Dich schon gar nicht mehr reagiert (ja, das kann jedem passieren! beispiel Hund mit Jagdtrieb, der interessiert sich nicht mehr für Discs oder Leckerlies wenn er was jagen will), und was machst Du dann, mit einem Kalb an der Leine, was kein Stück reagiert??? Bloss nicht an der Leine rucken oder wie ;)

Und ansonsten, klar ich verprügele meinen Hund täglich damit er gehorcht :boese4: *achtung Ironie* - was denkst Du eigentlich??? Ich schlage und trete meinen Hund nicht oder was auch immer Du denkst, ich habe lediglich gesagt, wenn mein Hund auf mich nicht reagieren würde, dann würde ich ihr einen Leinenruck geben, natürlich erst NACHDEM ich ein Kommando gegeben habe und nur wenn der Hund darauf nicht reagiert hat.

Der Leinenruck ist auch kein Versuch, Aufmerksamkeit zu bekommen (das wäre ganz schön traurig!), das war ja das Kommando (evtl. i.V.m. Ball, Disc oder sonstwas) vorher schon, sondern einfach die Quittung dafür, dass der Hund auf das Kommando/den Zuruf nicht reagiert hat.

Ich finde übrigens diese Dissertation nicht soo berauschend - welche Note hat es dafür gegeben, weiss man das?...
Ein Beleg ist das für mich noch lange nicht, dass Leinenrucke kontraproduktiv sind, denn es wurde nichts zum Timing der Rucke gesagt, und dass sinnlose Rucke nichts bringen, ist ja wohl klar. Woher soll denn der Hund wissen, warum er einen bekommt, wenn das Herrchen einfach stumm dauernd an der Leine ruckt?

Ich habe nie behauptet, ständig an der Leine zu rucken... Ich versuche immer so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig einzuwirken.
Und wenn Spielzeug, gutes Zureden, Discs, Zauberstäbe oder was ihr sonst noch so alles auspackt, nichts bringen, dann wäre ein Leinenruck wohl ganz angebracht, bevor sich der Hund noch selbständig macht, am Besten jetzt den Hund auch noch aus Frust angreift und aus Versehen das Herrchen des Hundes erwischt (und man damit noch einer Art Hund einen schlechten Ruf beschert) ;)

Das ist jetzt alles sehr überspitzt ausgedrückt, aber ihr versteht hoffentlich worauf ich hinaus will? Wenn es mit allen anderen Mitteln ausreicht, den Hund locker an der Leine traben zu lassen, ohne dass er zieht, dann ist es doch toll. Dann braucht man ja auch nicht rucken.
Aber wenn alles nichts mehr hilft, dann muss man wohl mal etwas härter durchgreifen, bevor noch was passiert. Die Sicherheit hat für mich erste Priorität, was ist dagegen schon ein Leinenruck?!?

Mein Hund verhält sich jedenfalls ruhig an der Leine und läuft mit mir mit, wenn ich "Nein" sage, auch wenn sie zu anderen Hunden oder Kindern möchte. Sie ist insgesamt sehr gehorsam. Dadurch vermittle ich meiner Umwelt ein sicheres Gefühl und tue etwas für den Ruf der Rassen, die in meinem Hund enthalten sind. Und dafür habe ich sie ganz gewiss nicht körperlich gezüchtigt, wie es hier gemutmaßt wurde, was ich übrigens eine Frechheit finde...

@Peppi: Zauberstab kam von einer meiner Aussagen, weil ich meinte, womit man denn sonst den Hund abbringen soll vom zerren an der Leine (wenn er schon auf alle anderen Dinge nicht reagiert), vielleicht mit einem Zauberstab?

Pöllchen
30.01.2009, 19:52
:08: Filou, ich sehe das auch so

katinka
30.01.2009, 19:56
ich oute mich als flankengreifer.
fuß bedeutet für mich seine schulter auf meiner kniehöhe. bisher noch wunschdenken, denn das klappt nicht immer, grad jetzt, wo ich durch eine verletzung lange pausieren musste versucht er natürlich bei unseren ersten gemeinsamen ausgängen zu schlunzen. dabei weiss er genau bescheid. also kommando fuss, los gehts, klappt 5m und dann aber versuchen vorzulaufen. wieder kommando fuß. er guckt und läuft auf meiner gewünschten höhe, wieder 5m wieder das selbe, dann greife ich in seine flanke, nicht brutal, aber beherzt, und hole ihn mir mit: nein, fuß wieder an meine seite. leinenruck interessiert ihn herzlich wenig, deshalb lass ichs, bin aber nicht gegen einen einsatz desselben, wenn es dosiert angewandt wird und auf den punkt kommt.

Peppi
31.01.2009, 08:28
Also ich sehe das auch so wie Filou. Das Erlernen eines Befehls praktiziere ich (möglichst) ohne - ich nenne es jetzt mal Strafreize - aber wenn man dann den Eindruck bekommt "Waldi" irgnoriert mich, dann wird das auch kommuniziert.

Ich denke allerdings, das der Hund entscheidet, wie diese Korrektur auszufallen hat. Pauschal Leinenruck, pauschal Flankengriff, kann ich nicht unterschreiben. Schon meine beiden reagieren da ganz unterschiedlich. Entfernung spielt auch ne Rolle. Das ist mal das Erheben der Stimme, das Werfen des Schlüssels oder der Leine, der beherzte Griff in die Flanke, oder auch mal ein Ruck über die Leine. Da bevorzuge ich allerdings das Geschirr als "Outfit".

Da kann man den Hund auch mal "unvermttelt" hocheben, wenn er auf dicke Hose machen will:lach1:

Peppi
31.01.2009, 08:32
ich oute mich als flankengreifer.
fuß bedeutet für mich seine schulter auf meiner kniehöhe. bisher noch wunschdenken, denn das klappt nicht immer, grad jetzt, wo ich durch eine verletzung lange pausieren musste versucht er natürlich bei unseren ersten gemeinsamen ausgängen zu schlunzen. dabei weiss er genau bescheid. also kommando fuss, los gehts, klappt 5m und dann aber versuchen vorzulaufen. wieder kommando fuß. er guckt und läuft auf meiner gewünschten höhe, wieder 5m wieder das selbe, dann greife ich in seine flanke, nicht brutal, aber beherzt, und hole ihn mir mit: nein, fuß wieder an meine seite. leinenruck interessiert ihn herzlich wenig, deshalb lass ichs, bin aber nicht gegen einen einsatz desselben, wenn es dosiert angewandt wird und auf den punkt kommt.

Kleiner Tip aus meiner Erfahrung:

Start und Zielpunkt setzen!

Fuss = es geht los

5 m laufen, dann "stop".

Belohnen.

Fuss, stopp. Distanz vergrößern. So gibst Du dem Hund mehr Info, wann die Übung los geht und wann sie zu Ende ist.

Und zwischendurch - nach dem Stop - immer wieder freigeben.:lach1:

Filou!
31.01.2009, 09:15
Ich wechsle einfach die Richtung, wenn der Hund nicht mehr gut genug bei Fuß geht. Das macht er ja unter anderem auch, weil es langweilig ist, und weil man bei langem geradeaus ja auch schnell mal vergisst, dass man eigentlich bei Fuß gehen sollte ;)
Durch die vielen Richtungswechsel wird es spannender für den Hund, und er muss viel mehr darauf achten, dass er mit Dir schritt halten kann bzw. immer nah an Dir ist, weil Du ja jederzeit auf einmal woanders hingehen könntest :)

Man kommt am Anfang zwar nicht so viel von der Stelle, wenn man das übt, aber irgendwann hat der Hund es raus und ist wesentlich aufmerksamer. Auch unvermittelt stehenbleiben und Tempowechsel sind gut zum Üben :lach2:

Peppi
31.01.2009, 09:18
Das eine schließt das andere nicht aus...

Ich finde es immer sinnvoll einen gegebenen Befehl aufzulösen. Dann lernt der Hund gleich, nicht einfach aufzustehenn, etc.

Filou!
31.01.2009, 09:39
Ja das stimmt! Ich sag immer "Lauf", wenn der Hund machen darf was er will (zum Fressen laufen oder aus dem Fuß befreien)

Simone
31.01.2009, 09:47
Das mache ich 2 Mal und der Hund hat es verknüpft und ich muss nie wieder rucken - was wohl insgesamt wesentlich harmloser für den Hund ist als das ewige Ziehen am Halsband, was tausende von "sanft" erzogenen Hunden ständig tun, wovon sie Husten und Halsschmerzen bekommen und lernen an der Leine zu ziehen.


Falls Dein Hund tatsächlich nach nur 2 Leinenrucken alles richtig gelernt hat und kein weiteres Rucken notwendig ist, ist er meiner Ansicht nach extrem sensibel und lernfähig und wäre ganz sicher auch über positive Verstärkung erziehbar gewesen. Ich kenne die klassische Leineinruckmethode sehr gut, da ich mit meinem Bernhardiner (vor nun 11 oder 12 Jahren) in einer Hundeschule war, wo dies die gängige Praxis war. Oso war ein sehr dominanter Hund, dem glücklicherweise diese Art der Erziehung nicht geschadet hat, auch wenn ich es heute anders machen würde. Luna hingegen ist und war ein ein sehr sensibler Hund und nachdem ich mit dieser Methode begonnen habe, habe ich sehr schnell gemerkt, dass es dem Hund mehr schadet als etwas bringt. Sie wurde über den Clicker zum Fuß erzogen und ist sicher nicht schlechter als Oso gelaufen. Sie hat mich zudem immer schön angeschaut, was er nicht gemacht hat.

Ich ziehe die Erziehung über positive Verstärkung auf jeden Fall vor. Das bedeutet für den Halter aber noch mehr Konsequenz und auch deutlich mehr Geduld. Dafür ist das Ergebnis am Ende aber auch effektiver.

Die von Dir beschriebenen Hunde, die ständig an der Leine ziehen, findest Du in beiden Erziehungslagern, da dies die Folge von inkonsequenter Erziehung ist.

Hast Du denn mal versucht, Deinen Hund über positive Verstärkung zu erziehen? Es macht doch viel mehr Spaß, wenn auch der Hund an den Übungen Freude hat...

Filou!
31.01.2009, 11:56
Das war doch mal eine konstruktive und nett verpackte Kritik, danke sehr :) Damit kann man doch gleich besser arbeiten ;)
Natürlich versuche ich immer, erst alles auf die sanfte Art zu machen, mit viel Lob und Bestärkung, gerade weil ich einen sehr Führerweichen und sensiblen Hund habe.
Aber es gibt Verhaltensweisen, die absolut intolerabel für mich sind, und dazu gehört ein Losstürmen an der Leine (ich bin als Jugendliche von meinem Hund damals auf eine Bundesstrasse geschleift worden, weil er schlagartig losrannte zu einem anderen Hund, und die Frau den Hund auf den Arm nahm und auf die 4-Spurige !!!:schreck: Bundesstrasse rannte, weil sie ANgst hatte dass ihr Hund stirbt wenn mein Hund ihn anschaut bzw. eigentlich dachte sie dass mein Hund ihren beissen würde, was er aber gar nicht vorhatte :boese5:, aber ihr Hund war wohl schon 19 und sie hatte Angst um sein Leben...).

Dafür gibt es dann einen Leinenruck, weil es einfach ein gefährliches Verhalten ist, was ich nicht noch einmal erleben möchte.
Natürlich würde ich anders reagieren in einem Fall, wo der Hund vielleicht nur ein wenig zieht und ich ihn noch irgendwie anders davon abbringen kann, dort wo es halt nicht gefährlich ist.
Ich finde nur, dass man nicht gleich angegangen werden sollte, nur weil der Hund ein Halsband trägt oder weil man sagt, dass auch mal ein Leinenruck zum Einsatz kommt. Es muss alles gerechtfertigt sein, dann ist das auch in Ordnung.
Ich habe das auch nur angeraten, weil aus den Fragen hervorging, dass der Hund mit Rufen oder Spielzeug schon gar nicht mehr abzulenken ist, und es ist ja wohl auch ein grosser schwerer Hund, den man nicht mal eben hinter sich herschleifen kann...

katinka
31.01.2009, 12:58
Kleiner Tip aus meiner Erfahrung:

Start und Zielpunkt setzen!

Fuss = es geht los

5 m laufen, dann "stop".

Belohnen.

Fuss, stopp. Distanz vergrößern. So gibst Du dem Hund mehr Info, wann die Übung los geht und wann sie zu Ende ist.

Und zwischendurch - nach dem Stop - immer wieder freigeben.:lach1:

danke für den tipp, werd ich nachher direkt mal anwenden. wie gesagt, nach 6 wochen auf sparflamme ist sein unternehmungsdrang natürlich immens. bericht folgt.

katinka
31.01.2009, 17:01
freigeben hat ihm am besten gefallen, ohne leine gings besser als mit, aber immerhin bin ich so auf 10 m ohne stramme leine gekommen::lach2:

Gast20091091001
02.02.2009, 09:46
Das Erlernen eines Befehls praktiziere ich (möglichst) ohne - ich nenne es jetzt mal Strafreize - aber wenn man dann den Eindruck bekommt "Waldi" irgnoriert mich, dann wird das auch kommuniziert.

Hey Peppi,
Du setzt auch "Strafreize" beim Erlernen von neuen "Befehlen" ein? Erstmal, was ist denn das für ein Kasernenton - "Befehl", "Strafreiz", so kenn' ich dich garnicht!?
Wenn schon Bestrafung - ist sie nicht am sinnvollsten bei der Reduktion von konditioniertem, erlerntem, unerwünschten - anstatt beim Erlernen von neuem, erwünschtem? (Mal unabhängig vom "Erziehungsstil")
Bei der negativen Verstärkung wird ein strafender Reiz beseitigt, bei der Bestrafung wird dieser vorgegeben - nur zur Erinnerung.

Nebenbei: Bei der Erziehung über positive Verstärkung wird auch unerwünschtes Verhalten unterbrochen bzw. "umgelenkt". Unerwünschtes Verhalten wird nicht "ignoriert", es wird auch mit dem Hund nicht verhandelt und die Erziehung klappt auch nur mit Konsequenz. Da gibt es scheinbar noch Verständigungsbedarf - den kann ja jeder selbst bei Interesse durch z.B. Literatur befriedigen.

Ich denke allerdings, das der Hund entscheidet, wie diese Korrektur auszufallen hat. Pauschal Leinenruck, pauschal Flankengriff, kann ich nicht unterschreiben. Schon meine beiden reagieren da ganz unterschiedlich. Entfernung spielt auch ne Rolle. Das ist mal das Erheben der Stimme, das Werfen des Schlüssels oder der Leine, der beherzte Griff in die Flanke, oder auch mal ein Ruck über die Leine.

Na hoffentlich ist da kein Wurm im Ansatz! Reagierst nicht du so, wie es für dich funktioniert? Hast du nicht dir dieses "Verhalten" und die verschiedenen "Strafreize" "angelernt" (und, nebenbei, kann das überhaupt frei von Einflüssen sein, wie z.B. deiner "Tageslaune", etc.)?
Das waren nur Fragen - also werd bitte nicht gleich sauer!:lach1:

Ich will aber eigentlich über das Thema garkeine Diskussion anzetteln. Da sind alle Meinungen immer irgendwie so "festgefahren"...das da nie etwas Konstruktives bei rum kommt.:sorry:

...Und dafür habe ich sie ganz gewiss nicht körperlich gezüchtigt, wie es hier gemutmaßt wurde, was ich übrigens eine Frechheit finde...

Filou! Ich habe grundsätzlich mal überhaupt nicht "gemutmaßt". Ich habe lediglich ein paar Fragen gestellt, vielleicht unabsichtlich etwas provokativ. Wenn du das schon als "Frechheit" empfindes, ist deine Reizschwelle scheinbar ziemlich tief. Das interessiert mich aber wirklich nicht weiter und ich werde da auch ganz bestimmt nichts hineininterpretieren! Versprochen!
Ich hab nur kurz auflachen müssen, als die Situationen mit "Gefährdung für Leib und Leben" ins Spiel kamen - für den kurzen Moment der kindlichen Freude, an diesem tristen Montagmorgen, danke ich dir jedenfalls von hier aus ganz herzlich!

Peppi
02.02.2009, 10:09
Hey Peppi,
1) Du setzt auch "Strafreize" beim Erlernen von neuen "Befehlen" ein? Erstmal, was ist denn das für ein Kasernenton - "Befehl", "Strafreiz", so kenn' ich dich garnicht!?

2) Na hoffentlich ist da kein Wurm im Ansatz! Reagierst nicht du so, wie es für dich funktioniert? Hast du nicht dir dieses "Verhalten" und die verschiedenen "Strafreize" "angelernt" (und, nebenbei, kann das überhaupt frei von Einflüssen sein, wie z.B. deiner "Tageslaune", etc.)?
Das waren nur Fragen - also werd bitte nicht gleich sauer!:lach1:



1) Ich hab doch extra geschrieben, "ich nenn es mal"... Ich weiss nicht welche Formulierung Animal Learn wählt, deshalb hab ich es für mich so formuiert, ja.

2) Wieso sauer? Ich hab mich schon gewundert, wo Deine Reaktion bleibt.

Nein, definitiv nicht. Das Teile von der Tagesform mit einfliessen sicher. Aber das ist nicht das Kriterium.


Sauer werd ich eigentlich nur, wenn man Fragen überliest :lach1:

tripwire
02.02.2009, 10:24
leider haben wir gerade einen rückschlag zu vermelden... seit seiner toberunde gestern humpelt unser kleiner stark. also kein üben heute, stattdessen termin beim tierarzt. hoffentlich nix schlimmes...

Grazi
02.02.2009, 10:26
Ach, neeeee. :(

Ich drücke euch die Daumen,
Grazi

Djego
02.02.2009, 10:30
Also das Fuß funktioniert bei uns eigentlich ganz gut - es sei denn, wir haben einen schlechten Tag. :boese4: Dann geht es halt wieder zwei Schritte zurück und es wird von vorne geübt bis es wieder sitzt.
Aber wie bekommt man es denn hin, daß der Hund rückwärts Fuß läuft? Mußte es gleich nach dem Video selbst mal versuchen. Ich war davon nämlich wirklich beeindruckt...
Wenn ich rückwärts laufe und Fuß gesagt habe macht Djego eine halbe Drehung um mich so daß er vorwärts an meinem rechten Fuß läuft und sobald ich steh nimmt er die Ausgangsposition am linken Fuß wieder ein.
Auf dem Hundeplatz hatten wir aber auch immer nur eine Drehung und nie rückwärts.

Grüßle
Franzi

tripwire
02.02.2009, 16:19
zum glück ist scheinbar nix gerissen, sieht nach einer bänderdehnung aus... rest der woche ruhe, ruhe, ruhe! wenn es dann noch nicht besser ist, muss geröntgt werden.:traurig2:

tripwire
12.02.2009, 10:28
so, nachdem ja letzte woche ruhe angesagt war, haben wir diese woche wieder losgelegt.
durch die einwöchige pause hat joshi hummeln im hintern, dementsprechend ist es gerade gar nicht so einfach ihn zu bändigen.

bei unserer heutigen runde waren wir zwei so ins "training" vertieft, dass joshi tatsächlich nicht einmal den freilaufenden jacky in 10 meter entfernung wahr genommen hat :lach2:

cane de presa
12.02.2009, 11:15
daß der Hund rückwärts Fuß läuft? Das wichtigste ist das der Hund Hinter dem Bein bleibt. er muss sich auf das Bein konzentrieren.
Die nächste Stufe wäre z.B: rückwärts durch die beine slalom laufen:boese1:
Mit futter ist das nicht zu schafen,sondern mit dem "will to please".
:lach1:

es gibt ein neues Video von Alano emilio
http://www.myvideo.de/watch/5909002/VPG_III_Unterordnung_94_Punkte

Angela
12.02.2009, 16:42
Eine nette Methode mit dem Hund zu arbeiten, ist das Longieren.
Es ist einfach zu erlernen und quasi überall wo ein wenig Platz ist, anwendbar und für den Hund auch eine gute Auslastung.

Ich bin immer wieder überrascht wie sich die Bindung zum Besitzer durch das Longieren verstärkt.
Innerhalb kurzer Zeit sind die Hunde sehr auf ihren Besitzer fixiert und lassen sich gut abrufen. Das 4 Wochen vorher überhaupt nicht möglich war.
Viele Problemhunde oder Raufer hat man mit dem Longieren in den Griff bekommen.
L.G. Angela

Gabi
12.02.2009, 16:57
@angela: wie geht das denn? wie beim Pferd?kann man das irgendwo nachlesen? habe mal im fernsehen da kurz was drüber gehört.

Angela
12.02.2009, 17:19
Hallo Gabi,
ich such mal Infos heraus.
L.G. Angela

Angela
12.02.2009, 17:37
http://www.hundeteamschule.de/teamschule/hundeteamschule.nsf/Inhalt!OpenFrameset

http://www.myvideo.de/watch/950271/Hunde_Longieren_1

http://www.myvideo.de/watch/950450/Hunde_longieren_2

http://video.google.com/videoplay?docid=-7892062389671964705



Eine Beschreibung:

http://www.dogforum.de/ftopic33846.html

Angela
12.02.2009, 17:42
@ Gabi,
wo wohnst du denn?
Von der Hundeteamschule habe wir ein Angebot bekommen..
die bieten uns ein Seminar für einen Tag an, nur für unsere Hunde.
Das heißt, ich möchte das mit Neo und Jack und meine Freundin mit ihrer blinden Hexe machen.
L.G. Angela

Ute
13.02.2009, 05:19
:lach2: Das Longiertraining ist wirklich eine gute Methode.
Ich erlerne es gerade mit Leo. Leo haben wir aus dem TH. Er ist ein absolutes Powerpaket, lässt sich durch alles und jeden ablenken und an der Leine eine Katastrophe :schreck:
Durch das Longiertraining kann er immer länger Blickkontakt halten, ist viel aufmerksamer und vor allen Dingen macht es ihm richtig viel Spass :30:
Inzwischen ist er schon so weit, dass er sich kaum noch durch die anderen Hunde ablenken lässt und es im Alltagsleben auch schon wesentlich besser an der Leine klappt :36:
Es ist wirklich einen Versuch wert :lach3:

tripwire
13.02.2009, 07:05
aber wie genau funktioniert es denn nun? :lach1:

Angela
13.02.2009, 08:18
Longieren ist eine einfache und effektive Art des Bindungsaufbaus und der körperlichen und geistigen Auslastung des Hundes.
Es wird vom Hund nur Laufen abverlangt. Eignet sich für junge und alte Hunde.
Mit diesem Training kannst du deinen Hund super auf Entfernung lenken.

Du kannst mit ihm Distanzarbeit wie Sitz, Platz, Kriechen, Drehen, an andere Hunde vorbei usw. einfach vermitteln.
Ohne Rucken, ohne Stachel und dergleichen.
Du kannst allesmögliche an Unterhaltung und Abwechslung einbauen.. Tunnel z.B. die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Du benötigst dafür einen Kreis mit einem Durchmesser von 10 bis ca. 30 m.
Am Anfang auch kleiner.
Der Kreis ist abgesteckt mit Flatterband und Zeltheringen.. ist also auch keine große Sache.
Da Prinzip, das hinter diesem Training steht, ist super einfach.. je mehr dem Hund untersagt wird zu seinem Halter kommen zu dürfen, umso mehr wird dieser zu ihm wollen.
Du stehst in dem Kreis.. dein Hund außen.
Er wird anfangs mit einer normalen Hundeleine geführt und diese Abstände werden im Zuge des Trainings verlängert, bis du mitten im Kreis stehst und der Hund das alles auch ohne Leine macht
Bzw. ohne Flatterband.

Im Prinzip kann man das überall praktizieren. Wenn dein Garten groß genug ist.. dann dort.
Oder Unterwegs… Flatterband und Heringe kann man immer Unterbringen und sind auch nicht schwer.

Antje
13.02.2009, 08:18
guckst du z.B. bei google oder hier: http://www.dogforum.de/ftopic61361.html

Gabi
13.02.2009, 08:34
@angela: vielen Dank. das ist cool, habe eben die videos geguckt.
ich wohne in bad dürkheim, das ist in der Pfalz

Angela
13.02.2009, 08:36
@ Antje.. danke, das ist besser erklärt..

Gast20091091001
13.02.2009, 10:17
@ Gabi,
wo wohnst du denn?
Von der Hundeteamschule habe wir ein Angebot bekommen..
die bieten uns ein Seminar für einen Tag an, nur für unsere Hunde.
Das heißt, ich möchte das mit Neo und Jack und meine Freundin mit ihrer blinden Hexe machen.
L.G. Angela

Hmmm. Hunde longieren! Davon hab ich noch nie davor gehört. Klingt sehr interessant!
Berichte doch (dann) mal von eurem Tag in der Hundeteamschule!

Mela
13.02.2009, 17:29
die Kasperlemütze nicht vergessen...und dann bitte dem Hund noch das Pfötchen heben lassen...wenn dann noch ein Kölle Alaaf raus kommt ..na das wäre doch genial..:lach2:

ach wie bin ich froh das meine Vierbeiner soooo schrecklich...nicht -erzogen sind


liebe Grüße
Corinna mit Günter im Herzen

Cleo-Leo
13.02.2009, 23:08
die Kasperlemütze nicht vergessen...und dann bitte dem Hund noch das Pfötchen heben lassen...wenn dann noch ein Kölle Alaaf raus kommt ..na das wäre doch genial..:lach2:

ach wie bin ich froh das meine Vierbeiner soooo schrecklich...nicht -erzogen sind


liebe Grüße
Corinna mit Günter im Herzen


Warum nur immer so....negativ?
LG C-L

DON HACKI
14.02.2009, 05:43
ach wie bin ich froh das meine Vierbeiner soooo schrecklich...nicht -erzogen sind


Prima, und nachher:" das hat er noch nie gemacht"?

Das unsere Rassen keine Border Collies sind ist klar, aber den Grundgehorsam sollte man wohl drin haben. Wenn das so klappen kann, warum nicht?

Ich denke jeder sollte seine Art des Trainings finden mit der er umgehen kann.

Gruß, David

Mela
14.02.2009, 06:25
Schmunzel..ich finde Selbstironie etwas feines...:lach2:

selbstverständlich sollte jeder der einen Molosser an der Leine hat , seinen Hund beherrschen...und natürlich jeder wie er/sie am besten klar kommt...da gibt es doch gar keine Frage....und niemand ist fehlerfrei...ich schon mal gar nicht..( meine typische Selbstironie)

liebe Grüße
Corinna mit Günter im Herzen

DON HACKI
14.02.2009, 07:28
,...na geht doch! :lach1:

Gruß, David

tripwire
13.05.2009, 10:37
ich wollte mal ein kurzes feedback abgeben.

wir haben fleissig trainiert und ich kann stolz verkünden, dass es mittlerweile richtig gut klappt mit den hundbegegnungen.
mit kommando "fuss" kann ich joshis aufmerksamkeit wieder auf mich ziehen und es geht weiter.
es wird etwas schwieriger, wenn der andere hund in die leine geht und bellt, wie die letzten tage zweimal passiert. dann bleibt joshi stehen und guckt, mit verlaub, etwas blöd und will dann zum anderen hund. aber auch hier reagiert er spätestens auf mein 2. kommando.

desweiteren, aufgrund der brut- und setzzeit, üben wir fleissig mit geschirr und schleppleine. auch wenn hier viele ihre hunde trotzdem frei laufen lassen, ich denke mit einem solchen hund muss ich als gutes beispiel voran gehen. getobt wird dann eben im garten.

Gabi
13.05.2009, 10:41
das ist ja ein super Erfolgserlebnis!:lach2:

Grischuna
13.05.2009, 11:00
Tönt Super, hab den Tread erstmal lesen müssen aber eure Arbeit scheint Früchte zu tragen....Super!!!!!

tripwire
18.05.2009, 06:45
...also irgendwie... joshi ist ´n richtiger kerl :boese1:
seit ich ihn an der schleppleine laufen lasse, weicht er mir kaum von der seite... höchstens um mal kurz am wegesrand zu schnüffeln und dann aber wieder schnellstens aufzuschliessen, damit muddi ja nicht wegläuft

Hola
18.05.2009, 08:21
das hört sich ja super an...dieses problem kenn ich schon auch. da ist dann jeder andere hund interessanter. wenn ich es schaffe sie abzurufen wenn der andere noch 10 m weg ist gibts nix da kommt sie..aber wehe der ist in unmittelbarer nähe...dann hab ich versch....
wie genau habt ihr das den geübt?
wir üben sowas ja in der Huschu aber das ist recht realitätsfremd für gina....

hardcoremama88
20.05.2009, 19:11
ich lasse Ronje neben mir sitz machen und sage; schau..dann schaut sie mir in die Augen und das mache ich dann so lange bis der ander Hund weg ist..das klappt recht gut...danach lobe ich sie ganz dolle:lach3:

das probiere ich bei meinem auch habe dieses buch wo das genau erklärt wird aber i-wie klappts net soo

molosserpuppies
09.06.2009, 15:17
Hatte das problem mit Tequila auch anfangs, habe mich dabei zur Ermunterung aller umstehenden Personen auch abgepackt, wie peinlich...geändert hat es sich dadurch das sie einmal zwei nächte in der hundepension war und dass wir mittlerweile mehrere Hunde haben, also je mehr Hunde der Hund sehen und begrüßen darf, desto uninteressanter wird es. Hundeschule, Welpenschule oder mit Leuten treffen die auch Hunde haben und einfach die Hunde machen lassen und nicht immer soviel Angst haben das was passiert.

Gabi
09.06.2009, 16:02
kann das Buch "alter Angeber" von o Conell nur empfehlen, bei Knut wirkt das Wunder!

Anny&Co
09.06.2009, 16:32
Hallo zusammen,

ich bin neu hier, habe aber selbiges Problem auch. Mit mittlerweile 36 kg Lebendgewicht was sich in die Leine wirft und auf andere Hunde zuhüpft, ist es ziemlich "mühsam" und auch bei mir ist es so, dass Anny dann in einer anderen Welt zu sein scheint und ich durch nix und garnix ihre Aufmerksamkeit erhaschen kann. Wenn ich sie absitzen lasse, klappt das ganz gut, sie bleibt dann im Sitz, was aber auch nicht die optimale Lösung ist, da sie den anderen Hund dann nicht aus den Augen lässt, mag ja mal sein, dass sich dann jemand ziemlich "angemacht" fühlt.

. und dass wir mittlerweile mehrere Hunde haben, also je mehr Hunde der Hund sehen und begrüßen darf, desto uninteressanter wird es. Hundeschule, Welpenschule oder mit Leuten treffen die auch Hunde haben und einfach die Hunde machen lassen und nicht immer soviel Angst haben das was passiert.

Das scheint bei uns nur genau umgekehrt zu sein, je mehr Kontakte ich mit anderen Hunden zulasse, umso schlimmer wird das Ganze. Genau genommen hat es sich erst nach Spielrunden so entwickelt, seitdem wird jeder 4 Beiner als potentielles Spielopfer angesehen nach dem Motto "nix wie hin - Ohren auf Durchzug - Leine?! war da was?!

*Schulterzuck*
LG
Tina und Anny

tripwire
24.06.2009, 05:47
*grummel*

eigentlich klappen hundebegegnungen ja schon ganz super, ich bin wirklich stolz auf unsere arbeit.
im urlaub war ich total positiv überrascht, wieviele leute mich schon von weitem gefragt haben, ob wir unsere hunde spielen lassen wollen, das kenn ich hier so gut wie gar nicht, den meisten ist joshi einfach zu gross um mit ihren "kleineren" zu spielen. dann geht´s halt im "fuss" dran vorbei und gut ist... es sei denn...
ja, es sei denn uns kommt so ein kleiner westi entgegen und macht ein theater an der leine und bellt und schimpft. das scheint joshi (oder mich?) so sehr aus dem konzept zu bringen das für sekunden das gelernte vergessen ist und der herr ebenfalls beginnt theater zu machen, zieht, fiept und frauchen für einen moment völlig ignoriert. und nach ein paar sekunden "ach ja, frauchen, fuss hattest du gesagt, ne?"

Nina
28.06.2009, 09:03
*grummel*

und der herr ebenfalls beginnt theater zu machen, zieht, fiept und frauchen für einen moment völlig ignoriert. und nach ein paar sekunden "ach ja, frauchen, fuss hattest du gesagt, ne?"

Jaja wie war das noch Hunde hören und Molosser kommen später auf das angebot zurück??!!!:lach1:

Peppi
28.06.2009, 11:29
Mit dem Mops bin ich jetzt schon 4 - 5 mal unangleint an anderen Hunden im Fuß vorbei...:herz:

***freu***

tripwire
28.06.2009, 11:45
Mit dem Mops bin ich jetzt schon 4 - 5 mal unangleint an anderen Hunden im Fuß vorbei...:herz:

***freu***

wow, glückwunsch, peppi! davon sind wir noch meilenweit entfernt, denke ich.

Athos
28.06.2009, 18:37
wow, glückwunsch, peppi! davon sind wir noch meilenweit entfernt, denke ich.

kann mich dir nur anschliessen anne, da sind bei uns auch noch meilen dazwischen:traurig1:
dein joshi wurde ja kastriert oder? zeigt sich schon eine veränderung?
bei euch war das kastrieren ja ges.bedingt soviel ich mich erinnern kann.
bei mir is das problem hauptsächlich die hündinnen, in meiner strasse wohnen 6 hunde alle weiblich und alle werden jetzt nach der reihe heiß:schreck:
und da hab ich mir eben diese chipkastrierung überlegt, da ich ihn definitiv NICHT halten kann wenn ne heiße dame vorbei kommt:boese5:

tripwire
29.06.2009, 10:01
ja, babs, wir haben joshi im april kastrieren lassen, unter anderem aus gesundheitlichen gründen (1 hoden im bauchraum)
ich habe das gefühl, dass er etwas ruhiger und besonnener geworden ist. ansonsten kann ich keinerlei veränderungen im charakter feststellen.

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