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DON HACKI
29.07.2008, 19:34
Skandal-Editorial in der Zeitschrift "die aktuelle"

In der Zeitschrift "die aktuelle" Ausgabe Nr. 29 vom 12.07.08 schreibt Chefredakteur Tonio Montel in seinem Editorial: "Warum? Unser Staat erlaubt, was Leben zerstört":

"Wer den ersten Kampfhund auf offener Straße erschießt, hat mein vollstes Verständnis. Aber dann soll man, bitte nicht, über Selbstjustiz jammern. Wer nichts tut, nur klug daherredet, fordert so etwas heraus. Tut mir leid."

Ein Screenshot des betreffenden Editorials liegt Stafford + Co vor.

Der Gong-Verlag, in dem das Heft erscheint bringt im Übrigen auch zahlreiche Tiermagazine heraus, so z.B.: Ein Herz für Tiere, Partner Hund, Das Deutsche Hundemagazin, Du und das Tier (Das offizielle Heft des Deutschen Tierschutzbundes e.V.), u.v.m. Unseres Wissens nach zwar keine Magazine, die sich besonders verdient gemacht haben um sachlichen Einsatz für Hunde bestimmter Rassen, aber immerhin Magazine, die sich für das Wohlergehen von Tieren einsetzen.


Da kann man nur noch Beifall klatschen,...:boese5:

Monty
29.07.2008, 19:36
... zahlreiche Beschwerden an den deutschen Presserat sind schon raus und Strafantrag wurde ebenfalls gestellt...

tripwire
29.07.2008, 19:47
unglaublich! :boese5: der hass gegen bestimmte rassen wird immer mehr geschürt, kein wunder, dass ich sogar in der eigenen familie überzeugungsarbeit leisten musste, als wir verkündet haben, dass wir uns einen mastiff zulegen...

Simone
29.07.2008, 20:11
Ja, schrecklich. Es leben die Vorurteile. Die meisten Leute haben doch noch nie Kontakt zu einem Hund dieser Rassen oder zu einem Hundebesitzer dieser Hunde gehabt. Das einzige was sie kennen, sind große und furchtbare Artikel mit entsprechenden Fotos in den Zeitungen.

Billy
29.07.2008, 21:34
Tja, leider verkaufen sich bestimmte Zeitungen besser, wenn zähnefletschende sog. "Kampfhunde" (dieser Ausdruck geht gar nicht, ist aber wohl medienwirksam) auf der ersten Seite abgebildet sind. Die Massenmedien leisten da ganze Arbeit. Sie bilden die Meinung der Menschen, denn alles was in den Massenmedien gezeigt wird, kann ja nur wahr sein, so der Irrglaube(nicht bei allen!). Aufklärung, findet meiner Meinung nach, nur sehr wenig statt. Oder irre ich mich da? Ich habe noch nie einen Artikel in der größten Boulevardzeitung Deutschlands(will hier keinen Namen nennen, die aber für solche Artikel bekannt ist) gesehen, der einen sog. "Kampfhund" zeigt, der als Therapie- oder Rettungshund eingesetzt wird. Vielleicht würde das ja nicht ins Schema passen und ließe sich dann auch nicht gut verkaufen...:boese5:

Was hat denn so ein "Chefredakteur", der seine Objektivität und Neutralität bewahren sollte, in einem Verlag verloren, der diverse Tierzeitschriften rausbringt?

Am Rande nur, aber sehr zu empfehlen:
Niklas Luhmann: Die Realität der Massenmedien

morpheus
29.07.2008, 22:33
Falls seine Karriere durch diesen massiven Fehltritt Schaden nehmen sollte, gibt es bestimmt eine täglich erscheinende Zeitung, die ihn mit Kusshand engagiert...bin gespannt, ob die Staatsanwalt aktiv wird.

Napo
30.07.2008, 00:57
Einfach nur schlimm, wie jemand aus rein finanziellem Interesse solche Hetze betreiben kann. Leider leben große Teile der Medien davon Ängste zu schüren, die nüchtern betrachtet unberechtigt sind.
Die Politiker sind häufig nicht viel besser und nützen geschürte Ängste aus, um mit blindem Aktionismus Stimmen zu gewinnen.
Versprochen wird mehr Sicherheit zum Preis von Werten und Normen, die in keinem Verhältnis zum marginalen Mehr an Sicherheit stehen.
So ist es leider auch mit dem "Kampfhunde"-Thema.
Wobei das schlimme ist, dass Medien häufig, wie hier in unannehmbarer und offensichtlich strafbarer Weise (denn das ist eindeutig ein Aufruf zu einer Straftat) von der Politik fordern, sie solle in allen Lebenslagen und unter allen Umständen für eine absolute Sicherheit sorgen.
In manchen Bereichen ist das möglich, wie im Straßenverkehr, wenn man sich die Entwicklung der Unfallzahlen der letzten 30 Jahre vor Augen hält.
Irgendwann führt dieser Sicherheitsbedarf aber ad absurdum.
Wenn man aber Freiheits- und Grundrechte abschafft, bzw. auf ein Minimum zusammenstutzt, um einer Gefährdung zu begegnen, die die gesellschaftliche Grundordnung nicht ansatzweise wirklich bedroht, so sind diese Entwicklungen sehr bedenklich.
Wer die Beißstatistiken kennt, weiss, dass aufgrund dieser Statistiken von keiner besonderen Gefährlichkeit der betreffenden Rassen ausgegangen werden kann.
Ein Zusammenhang, der aber tatsächlich signifikant wäre, ist der zwischen dem "Sozialverhalten" der Hundehalter und der Häufigkeit von Beißunfällen.
Ich möchte wetten, dass, relativ betrachtet, bei sehr vielen schweren Beisunfällen der/die Hundehalter(in) vorbestraft ist und/oder einem kriminellen Milieu zugeordnet werden kann.
Doch zurück zum eigentlichen Thema:
Hierbei handelt es sich meiner Ansicht nach um einen Aufruf zu einer Straftat, der nicht durch die Rede- und Pressefreiheit gedeckt ist.
Irgendwo kann ich jemanden verstehen, der direkt von einem schlimmen Vorfall betroffen ist. Mein Bruder wurde vor etwa 13 Jahren in Kroatien von einem Dobermann angefallen und in den Schenkel gebissen. Nur das schnelle Eingreifen meines Vaters hat Schlimmeres verhindert.
Wir waren damals auf einem ca. 2m breiten Strandweg spazieren, als uns eine Dame mit zwei Dobermännern an der Leine entgegenkam.
Die Polizei reagierte trotz dem Widerspruch meiner Eltern sehr drastisch und ließ beide Hunde sofort einschläfern. Es hatte sich herausgestellt, dass die Frau mit den Hunden ihres Mannes spazierengehen musste, obwohl sie damit völlig überfordert war. Und es war anscheinend bereits der zweite Vorfall dieser Art.
Deswegen ist von unserer Familie keiner der Meinung, dass Dobermänner sui generis bösartige Tiere sind und verboten gehören, geschweige denn getötet.
Es hätte auch ein Hund jeder anderen Rasse sein können.
Wenn man alle Hunde verbieten würde, was dann? - Macht ja nix, der Mensch kann auch ohne Hunde leben.
Ein Schwimmer wird dann von einem Surfer erwischt und ertrinkt. Dann wird das Surfen verboten. Man kann auch ohne Surfen leben.
Wieviele tödliche Motorradunfälle gibt es jährlich, Reitunfälle, etc.
Am besten, alles wird verboten, was nur irgendwie gefährlich sein könnte und nicht unbedingt zum Überleben gebraucht wird.
Alkohol und Rauchen sowieso und jeder muss einen Helm und Genickschutz tragen, sowie Beinschienen und Ellenbogenschoner. Natürlich auch einen Blitzableiter...
Einige Dinge müssen reguliert werden, das ist auch sinnvoll. Die Entscheidungen, wo, wie und was reguliert wird, müssen aber ohne Emotionen, sachlich und vernünftig von der Politik gefällt werden.
Leider jedoch geschieht dies immer häufiger in blindem ad hoc-Aktionismus, kurzfristig nach einem Vorfall, noch während viele Menschen durch entsprechendes Medienverhalten emotional befangen sind.
Wie schlimm sich manche Menschen beeinflussen lassen sieht man hier wieder. Dieser Mann glaubt tatsächlich in einer Welt zu leben, in der man kaum mehr die Straße überqueren kann, ohne von einem "Kampfhund" angefallen zu werden. Wahrscheinlich hat er kaum je einen Hund dieser Rassen gesehen, die er da meint.

Napo
30.07.2008, 00:58
Ui ist der Text jetzt lang.
Eigentlich wollte ich nur sagen: So ein blödes A*********:boese5:

Grazi
30.07.2008, 06:00
Unfassbar! :boese5:
Hoffentlich gibt das rechtliche Konsequenzen für diesen Chefredakteur.

Stinkwütend, Grazi

Rocky
30.07.2008, 07:17
.... muss sich nicht verwundern von diesem überrannt zu werden!

Der Rechtsstaat und seine Richter, gewählt vom Souverän, haben im Gegensatz zur Presse die Legitimation zu richten! Letztere ist im Verurteilen, Anprangern und Abstrafen oft Seite an Seite mit den schmlimmsten Despoten zu finden - und das alles im Namen der heiligen Kuh "Pressefreiheit". Ich hoffe jemand zeigt diesen Montel an und er kriegt eine Strafe.

Freundlicher Gruss
Beat

Dani
30.07.2008, 09:31
Unglaublich :boese5: das will man bitte nicht verstehen :boese3:

LG Dani

Hermine
30.07.2008, 09:49
Ich finde es mittlerweile unterträglich wie die Medien, Lobbyisten und radikale Minderheiten die Politiker vor sich hertreiben. Es werden Vorfälle hochgespielt und die Politik zu sofortigen Aktionen aufgefordert, angeblich will die Mehrheit der Menschen in diesem Lande....... etc. pp. Die Mehrheiten sind dann ca. 1000 Leute die befragt wurden. Kein Mensch kann mir erzählen, dass das Rauchen andere Menschen so schädigt, dass es verboten werden muss und ich bin Nichtraucher. Was ist mit Abgasen, was ist mit dem Ausstoß von Schadstoffen durch die Industrie und und und. Wenn ich gesund leben will, muss ich sofort mit dem Atmen aufhören. Im Moment wird zur Attacke geblasen auf Übergewichtige, die sogenannten Kampfhunde sind schon seit über 20 Jahren dran, zuerst war es der Schäferhund, da hat man schnell aufgehört, weil die Schäferhundlobby sehr mächtig ist und vergreift sich einfach nur noch an diesen Rassen, weil sie eben leider Gottes das Pech hatten auch von dem entsprechenden Klientel hoch geschätzt zu sein.
Es kann nicht angehen, dass ein Journalist seinen persönlichen Hass auf diese Rassen öffentlich in dieser Art und Weise austoben darf.

Gast20091091001
30.07.2008, 10:48
Zum Nachlesen:

http://www.aktuelle.de/aktuelle/content/aktuelle_editorial.php?zid=5553

Peppi
30.07.2008, 11:21
Öffentliche Hetze und Aufruf Hunde zu erschiessen.

Ob das nicht mal grenzwertig ist? Ist das noch unter Pressefreiheit zu erklären?

Die Zeilen erinnern mich an irgendwas aus unserer Geschichte...:boese2:

Gast20091091001
30.07.2008, 11:26
Und hier, nehme ich an, "der Bezug":

http://www.animal-health-online.de/klein/2008/06/26/niedersachsen-zweijahriges-madchen-durch-kampfhund-schwer-verletzt/

Regi
30.07.2008, 12:36
Schuld sind immer die Hunde!
Was wirklich passiert ist, kommt leider oft nicht ans Tageslicht.

Hier eine traurige Kurzgeschichte, die auf einer Wahren Begebenheit basiert:

http://alexdogblog.blogspot.com/2007/08/hund-zerfleischt-kind-eine-traurige.html

Gabi
30.07.2008, 13:29
Gut so,dass Strafanzeige gestellt wurde, hoffentlich bekommt der ordentlich einen vor den Latz geknallt. das ist echt ohne Worte

TaMa
30.07.2008, 13:37
"Hier eine traurige Kurzgeschichte, die auf einer Wahren Begebenheit basiert:"

Bei der Geschichte stehen einem echt die Tränen in den Augen:traurig3:


Laut Statistik steht der SCHÄFERHUND auf Platz 1 was beißen betrifft, aber das will ja keiner Wissen..

Peppi
30.07.2008, 13:43
Aber nun selber Hunde nach Rassen in Schubladen zu stecken macht wenig Sinn. Insebsondere bei den Schäferhunden braucht man nur ans andere Ende der Leine zu gucken und findet vielleicht viel eher parallelen, als bei den Hunden selbst.

:sorry:

Angua
30.07.2008, 15:17
Meine Lieben,

Ihr alle habt eigentlich alles gesagt, was zu sagen war. Und das sehr gut.
Für die Journaille dieser Art ist Niveau eine Creme in blauer Dose....

Mir graust es, wenn ich so etwas lesen muss. (Es gibt IMMER NOCH KEIN KOTZ-SMILIE!)
Für blinden Aktionismus sind wir ja bekannt - dass jetzt Medienhetze in dieser Form erlaubt sein soll, kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Mal sehen, was der deutsche Presserat dazu sagt. Bisher hat er sich in (einigermaßen) ähnlichen Fällen leider nicht mit Ruhm bekleckert.

Gibt es die Möglichkeit, gegen den Redakteur direkt vorzugehen? Hat jemand eine Idee? Oder ist der mal wieder dadurch geschützt, dass er "lediglich seine eigene Meinung" vorgetragen hat?

In nicht allzu ferner Zukunft wird es wahrscheinlich zwei Parteien in Deutschland geben - Hundefreunde und die anderen. Wir sind ja auf dem besten Weg dahin.
Schlecht für diejenigen, die gezwungenermaßen zwei Seiten angehören, z.B. hundehaltende Mütter. Aber ich würde mich nicht wundern, wenn auch das demnächst reglementiert würde. Entweder - oder.....

Rammstein
30.07.2008, 16:46
Er ruft ja zur Selbstjustitz auf!

Teile diesen Beitrages habe ich entfernt, da diese nicht den Forenrichtlinien entsprachen. Gruß, Simone Dustert

Billy
30.07.2008, 17:00
http://www.kaninchen.at/smf/index.php?topic=34790.5;wap2

Antwort des Herrn Montel auf eine E-Mail/Brief. Im dritten Beitrag.

Napo
30.07.2008, 18:24
@peppi
Ganz sicher nicht.
Aberwitzig ist, dass ich nach Artikeln zu diesem Vorfall gegoogelt habe.
Unter einem Foto der dpa, auf dem ein (wie ich meine) Staff in angsteinflößender Pose zu sehen ist steht: Pitbullterrier gehören zu den als besonders gefährlich geltenden Hunden.

In dem Fall bleiben die Politiker in Niedersachsen wenigstens recht vernünftig, wie es scheint. Obwohl die Medien wettern.
Da werden Beisvorfälle der letzten vier Wochen in Niedersachsen hochgehalten, einer mit einer Deutschen Dogge. Deswegen wird in diesem Artikel die DD implizit zu den Kampfhunden gezählt.

Über einen traurigen Vorfall in Bayern vor wenigen Monaten mit einer Deutschen Dogge weiß ich (leider) genauer bescheid:
Auf einem Mittelalterfest war die Dogge an einer kurzen Leine für längere Zeit angebunden. Zwei Kinder mit etwa 8 Jahren spielten direkt neben dem Hund mit Holzschwertern. Nachdem der arme Hund bereits mehrere Hiebe abbekommen hat, gebellt und geknurrt hat, biss er irgendwann zu...
Erinnert mich leider stark an die Kurzgeschichte.

Rammstein
30.07.2008, 18:41
genau so etwas in der Art habe ich mir bei dem Beißvorfall mit der D Dogge schon gedacht.
Das ständige foppen und ärgern von Tieren durch Kindern zählt wohl mit zu den vorrangigen Auslösern solcher Vorfälle.
Elterm sollten besser auf die Kinder achten wenn Tiere in der nähe sind,so darf mein Junge keine anderen Hunde anfassen,nicht mal ein Dackel.
Es sei denn der Besitzer erlaubt es ausdrücklich.

Wie Waldi
31.07.2008, 09:44
http://www.kaninchen.at/smf/index.php?topic=34790.5;wap2



Der Herr M. scheint ein echtes Sprachproblem zu haben.
Statt der allgemeinen publizierten Bezeichnung "Kampfhunde" als Synonym der gelisteten Hunde, hätte er vielmehr die Bezeichnung "zum Kampf abgerichtete Hunde" verwenden sollen. Und welcher Mensch, der die deutsche - ziemlich präzise - Sprache versteht, hätte sich dann so sehr über seine Äußerung aufgeregt?

Ich halte seine Rechtfertigung schlicht und ergreifend als ein Zurückrudern um Repressalien zu verhindern.

Zitat: "Warum darf in unserem Land irgend so ein Perverser überhaupt einen gefährlichen Pitbull-Terrier halten?"

Wieder ein Beispiel dafür, dass Herr M. ein sprachliches Problem zu haben scheint. Denn was er laut seiner Rechtfertigung eigentlich fragen wollte ist, warum in unserem Land überhaupt irgendjemand einen gefährlichen Hund halten darf.

Herr M. ist der Freund von Hund, Katze und Ente. Ich hoffe sein Beitrag erweist sich als das Letzte! Andernfalls sollte sich ein Verlag genau überlegen jemanden, der die deutsche - ziemlich präzise - Sprache nicht hinreichend nutzt, in verantwortlicher Position zu belassen.

Monty
31.07.2008, 18:17
Der Herr M. scheint ein echtes ...


schicke ihn doch einfach mal die Zeilen deiner Signatur...

Wie Waldi
01.08.2008, 08:37
Und dann? Wo liegt der Nutzen?

Suse
01.08.2008, 13:08
Skandal-Editorial in der Zeitschrift "die aktuelle"

In der Zeitschrift "die aktuelle" Ausgabe Nr. 29 vom 12.07.08 schreibt Chefredakteur Tonio Montel in seinem Editorial: "Warum? Unser Staat erlaubt, was Leben zerstört":



Koennte man vielleicht um eine "Gegendarstellung" bitten? Mit einem der Therapiehunde der so arg verdaechtigen Rassen. Ist vielleicht den Versuch wert zu zeigen wieviel gute Arbeit solche Hunde fuer Menschen lesiten.
Mein Rottie ist jetzt Therapiehund in GB aber vielleicht kann ja jemand aus Deutschland seinen Hund als gutes beispiel zeigen?

DON HACKI
01.08.2008, 19:23
Koennte man vielleicht um eine "Gegendarstellung" bitten? Mit einem der Therapiehunde der so arg verdaechtigen Rassen. Ist vielleicht den Versuch wert zu zeigen wieviel gute Arbeit solche Hunde fuer Menschen lesiten.
Mein Rottie ist jetzt Therapiehund in GB aber vielleicht kann ja jemand aus Deutschland seinen Hund als gutes beispiel zeigen?

Hallo Suse,

die Mitarbeiter von Stafford + Co haben schon Stellung bezogen. Auf deren HP
kannst Du das gerne nachlesen.

Gruß, David

Suse
03.08.2008, 15:26
Hallo Suse,

die Mitarbeiter von Stafford + Co haben schon Stellung bezogen. Auf deren HP
kannst Du das gerne nachlesen.

Gruß, David


Dankeschoen. Ich dachte es waere es vielleicht wert zu versuchen einen ausgleichenden Artikel in der selben Zeitung zu bekommen. Um eben sie Menschen zu erreichen die sonst eher Schauergeschichten zu lesen bekommen.

Monty
14.10.2008, 17:31
:lach2: Heute war die Antwort von der Abstimmung im Presserat im Briefkasten. Einstimmig wurde befunden, das es sich um einen Verstoß handelte und gerügt. Diese Rüge sollte (muss aber nicht zwangsläufig) in den Blättchen mit abgedruckt werden,

Billy
14.10.2008, 18:09
Heute war die Antwort von der Abstimmung im Presserat im Briefkasten. Einstimmig wurde befunden, das es sich um einen Verstoß handelte und gerügt. Diese Rüge sollte (muss aber nicht zwangsläufig) in den Blättchen mit abgedruckt werden,

Na da bin ich ja mal gespannt...


http://www.stafford-terrier.de/files/aktuelle.pdf

Einfach mal durchlesen. Mir fällt dazu nix ein....

tripwire
14.10.2008, 18:56
... es sollen sich ja auc schon menschen zu tode geschwafelt haben... :boese4:

tpgbo
14.10.2008, 20:03
:04::06::04::06::04::06:

Naja, wer glaubt, daß der gute Herr nun eins auf die Finger bekommt, darf getrost weiterträumen.
Vielleicht sollte die Aktuelle mal einen Bericht über das Molossertreffen im Oktober bringen.
Damit die breite Masse mal erkennt, wie ach so "böse" unsere "gefährlichen Kampfhundrassen" doch sind...
Ich persönlich würde ihm auch gerne mal ein Video von unserer Dasha senden, die alles aber nicht böse ist.
Tanja

Dana
15.10.2008, 07:31
... es sollen sich ja auc schon menschen zu tode geschwafelt haben... :boese4:

Jo!!! Das laß sich ja wie eine Predigt.
Ich persönlich nehme meine Hunde des öfteren mit ins Alten- und Pflegeheim, die Bewohner freut es und bisher flogen auch noch keine Arme und Beine der "eingeschüchterten" Senioren durch die Lüfte:lach1:

LG
Catharina

Corso Tosa
15.10.2008, 08:00
Nichts als dahergekritzelte Worthülsen ohne Sinn und Verstand.
Der Herr Autor ist ja noch windiger als man ihm zugetrauen könnte.
Da kommt mir der Kaffee hoch.

Gast280210
15.10.2008, 09:26
Haben von Freitag bis Sonntag mit unseren beiden Bestien am Konfirmandenausflug in Worms teilgenommen - 124 Jugendliche, Kinder und Betreuer. Kein Kind wurde gefressen, auch die Betreuer kamen mit heiler Haut davon. Nachdem sich die Kinder freudig kreischend auf unsere Hunde geschmissen und sie niedergeschmust hatten (was beide zuerst sichtlich genossen haben) musste ich die beiden total erschöpften Wuftis in unserem Familienauto in Sicherheit bringen. :herz::herz

Cara und Tequila haben im Laufe der Veranstaltung jede Menge Fans mit Ihrem liebevollen und ausgewogenem Wesen gewonnen und so manchen liebes- oder heimwehkranken Teilnehmer getröstet.

Normal hätte man sie vorher abknallen müssen, um die bedrohten Kinder zu schützen.

Corso Tosa
15.10.2008, 09:38
Normal hätte man sie vorher abknallen müssen, um die bedrohten Kinder zu schützen.

Ironie-modus an:
Ja, was glaubst Du denn. ;-)
Selbstverständlich sogar! Das nennt sich Prävention.
Ironie-modus aus.

Gast20091091001
15.10.2008, 10:40
Normal hätte man sie vorher abknallen müssen, um die bedrohten Kinder zu schützen.

Ich weiss nicht, wo dieses "Schwarz/Weiss-Denken" von dem Herrn herkommt! Braucht man das für so einen Beruf? Vielleicht. Und verstopft das alle Gedankengänge? Keine Ahnung. Irgendwann liegt er mal auf dem Sterbebett, vielleicht...aber nur vielleicht... denkt er dann darüber nach, was sein Leben für einen Sinn hatte.
Er bedauert, dass wir einen "falschen Eindruck" von seiner Zeitschrift "die aktuelle" bekommen haben!:lach2: Na sowas.

Aber bei all dem aufgesetzten Gewäsch sollten wir alle nicht vergessen, dass da wirklich ein Mädchen von Hunden schwer verletzt worden ist. Und zwar wegen mangelnder Verantwortung der Halter - was mich persönlich am meisten ankotzt! Viel mehr noch als dieser Artikel in dem Schmierblatt, welches "normal denkende Menschen" eh nicht ernst nehmen. Aber es ist ein "Meinungsmacher" für manche, und deshalb war die Beschwerde an den Presserat mehr als sinnvoll - unausweichlich. Vor allem aber bewegt mich das Schicksal der Familie und weil das alles so leicht hätte vermieden werden können!
Und natürlich wirft das mal wieder einen Schatten auf uns alle.

Gast280210
15.10.2008, 13:28
Aber bei all dem aufgesetzten Gewäsch sollten wir alle nicht vergessen, dass da wirklich ein Mädchen von Hunden schwer verletzt worden ist. Und zwar wegen mangelnder Verantwortung der Halter -

Ich stimme Dir in allem zu. Obwohl ich meinen Hunden (zu 99,9%) traue, würde ich sie nie unbeaufsichtigt mit Kindern aber auch mit Erwachsenen alleine lassen.
Gerade in dieser Wochenendsituation war es oft wichtig korrigierend einzugreifen und zwar auf beiden Seiten. Auch sollten Kinder lernen, anfangs generell vorsichtig und zurückhaltend mit Hunden umzugehen, da ein allzu sorgloses und ungestümes Verhalten das Tier ängstigen und es dadurch zu Zwischenfällen kommen könnte. Es ist meiner Meinung nach gefährlich, alle Hunde als generell harmlos darzustellen. Ich habe dieses Wochenende benutzt, um die Angst vor dem Umgang mit Listenhunden abzubauen und so für mehr Toleranz und Verständnis zu sorgen denn Kinder und Tiere gehören meiner Meinung nach zusammen.:lach3::lach3:

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