PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hier


Djego
12.05.2008, 08:42
Hallöchen,

also Djego flegelt momentan richtig rum und will nicht so richtig hören, hinzu kommt auch noch, dass hier ein paar Damen läufig sind. :boese4: Verliebter Teenager halt. :sorry:
Das schlimmste ist das "Hier". Wenn ich den Befehl gebe gibt es mehrere Arten wie er reagiert:
1. Er schaut mich an pinkelt noch mal kurz und kommt dann ganz gemächlich.
2. Er kommt gar nicht - da hilft kein Leckerli, keine Disc und auch kein verstecken er kommt dann halt wenn er fertig ist mit schnuppern.
3. Er kommt zwar aber rennt an mir vorbei.
Da ist es aber auch wirklich egal wie weit ich weg bin. :schreck:

Der Witz an der Sache - wenn ich die Schleppleine dran machen dann ist er fast perfekt. Die Leine ist nicht auf Spannung und wenn ich "hier" rufe kommt er sofort. Ich geb ihm auch jedes mal wenn er in meiner Nähe ist ein Leckerli, damit er merkt, dass es sich lohnt bei mir zu sein. Jetzt will ich aber nicht immer die Schleppleine dran machen, weil wir viel durchs Unterholz gehen und die öfter mal hängen bleiben kann.

Also hat irgendjemand eine Idee wie ich das besser üben kann?

Grüßle
Franzi

Faltendackelfrauchen
12.05.2008, 09:50
Hallo Franzi,

beim korrekten Schleppleinentraining wird die Schleppleine nicht einfach abgemacht und man hofft, der Hund kommt auch so. So lernen die Hunde perfekt, dass sie mit Leine folgen müssen, ohne nicht.

Die korrekte Vorgehensweise ist, die Schleppleine jede Woche ein Stück zu kürzen, bis nur noch ein kleines Stück am Hals hängt. Gekürzt wird nur, wenn das Rückrufen perfekt klappt.

Die ganze Geschichte wird natürlich effektiver, wenn es Futter nur noch für das Zurückrufen gibt, sonst nichts mehr (Napf wegräumen).

Tschüss und viel Erfolg

FDF

Dani
12.05.2008, 11:38
Jepp genau so wird er mit der Schleppleine gemacht.

Lieben Gruß Dani :lach3::lach1:

Lola
12.05.2008, 14:31
Ich kenne das zu gut.
Aber das mit dem Napf weg räumen ist ne gute Idee.

Pinkdevil
12.05.2008, 16:01
Hallo


das kommt mir sehr bekannt vor!!!

Onyx hatte auch so eine Phase das ich ihn nicht mal mehr von der Leine gelassen habe beim Gassi gehen

er hat immer sehr brav gehört auf "Hier" als in das Flegelalter kam hat er auf alles gelernte ausser auf "Hier" gefolgt

es hat sich bei ihm von allein wieder gelegt, natürlich habe ich es vor allem daheim oft geübt


LG Lis

Bullifan
12.05.2008, 22:55
Mit Kimba habe ich dasselbe Problem, habe die Schleppleine aber trotzdem wieder abgemacht weil er es immer wieder fertig bringt sie Sally um die Beine zu wickeln und ihr dabei schon heftig weh getan hat.
Mein Trick (geht nur mit Zweithund) Ich rufe Sally und geb ihr ein Leckerli und siehe da, Kimba kommt auch. Ich hoffe bloß daß Sally nicht so schnell ins Flegelalter kommt (sie ist jetzt erst 4 Monate alt und folgt sofort) und die gleichen Späße macht, dann kommt nämlich keiner mehr:confused:


Hast du es schon mit wegrennen probiert? Oder als Leckerli mal ne Geflügelwurst o.ä. genommen?

Alex mit Kimba und Co.

Peppi
13.05.2008, 08:36
Ich hab da wo ich stehe leckerchen ausgestreut und rufe mit erregter Stimme: "Was ist denn hier???"

Mit der Zeit hat er kapiert, dass da was zum Erschnüffeln beim Herrechen liegt...

Aber wenn es wie jetzt heiss ist, dann kommt er einfach nicht aus dem Schuh.

Ich glaube manchmal, er ist einfach kein DSH.:lach1:

Bullifan
13.05.2008, 09:10
"Aber wenn es wie jetzt heiss ist, dann kommt er einfach nicht aus dem Schuh.

Ich glaube manchmal, er ist einfach kein DSH.:lach1:[/QUOTE]"


Eben, er ist kein DSH. Wenn ich sehe wie schnell die Hunde in der Hundeschule ihre Kommandos ausführen und wie laaaannggee meiner braucht könnt ich mich manchmal kugeln vor lachen.:3D07:
Aber: wer das nicht akzeptiert hat sich eindeutig die falsche Rasse ausgesucht.

Also, immer etwas mehr Zeit und Geduld einplanen, dann klappt das auch.
:lach2:

Es grüßt Alex mit Kimba und Co.:lach1:

Djego
13.05.2008, 16:54
Oh, auf dem Hundeplatz ist Djego ein vorbildlicher Hund. Besser als die DSH hier. :boese4: Aber da gehen wir nicht oft hin, weil der Platz mittlerweile echt überfüllt ist und es dort keinen Schatten gibt. Da kommt man dann kaum dran und Tiere wie Menschen werden unleidig.
Einfach weg rennen hab ich auch schon versucht. Das klappt super wenn die Ablenkung nicht so groß ist - also auch kein sooo interessanter Duft.
Das mit der Schleppleine werde ich so versuchen. Danke! Und ich werde mal ganz tolle Leckerlie suchen und mitnehmen. Ich bleib auf jeden Fall dran! :lach1:

Grüßle
Franzi

Peppi
14.05.2008, 06:57
Das Zauberwort ist "Motivation"...:lach1:

Conner
14.05.2008, 08:21
....oder Rangordnung? Zeig ihm doch mal, daß Du echt sauer wirst wenn er erst pinkelt statt zu kommen. Renn auf ihn zu und motz ihn richtig an, dann läufst Du weg und rufst nochmal freundlich. Hunde denken ja mehr schwarz/weiß und ich glaub er kennt noch zuwenig Deine "schwarze Seite".

LG
Annette

Ronja
15.05.2008, 07:25
Hallo Franzi :lach3:

erstmal, ich denke wir alle machen diese Phasen mit unseren Hundis durch und solche Phasen kommen zwischendurch immer mal wieder vor.
Nur musst Du wirklich in dieser Zeit sehr konsequent sein und rein gar nichts durchgehen lassen, wirklich nichts durchgehen lassen.
Jedes gegebene Kommando durchsetzen, auch wenn es manchmal eeeewig dauert, gähn. Habe viel Geduld.
Du hast ja jetzt schon einige gute Tipps hier bekommen.

Ich arbeite auch mit der Schleppleine und meine kleine freche Maus weiß ebenfalls ganz genau wann Schleppleine dran ist und wann nicht.
Unsere Hundis sind eben nicht blöd.
Schleppleinentraining finde ich sehr gut und super tolle ausgefallene Leckerlis.
Ich persönlich halte nichts von nur Futter draußen geben, habe auch immer Angst vor einer Magendrehung.
Aber mal einen oder zwei Tage hungern lassen und nur ein wenig draußen geben, hatte bei uns mal Wunder gewirkt.
Sie hören auch ganz genau jedes Kommando was man gibt, auch wenn Ablenkung da ist oder was gutes zum riechen.
Man wird dann dazu verleitet mehrmals hier hier hier zu rufen, ich musste auch viel an mir selber arbeiten dies nicht zu tun.
Naja, manchmal sage ich es noch zweimal aber meißtens warte ich einen kurzen Moment, dann ziehe ich sie mit der Schleppleine zu mir und lobe sie ganz dolle, so als wäre sie sofort zu mir gekommen, manchmal muss ich mir schon auf die Lippe beißen weil sie ja nun wirklich nicht von alleine gekommen ist.
Wenn keine Schleppleine dran ist, dann rufe ich z.B. ganz laut HEY oder klatsche in die Hände (um die Aufmerksamkeit wieder auf mich zu lenken und nicht schon wieder das Wort HIER zu sagen), wenn es nicht hilft gehe ich zu ihr hin und schimpfe auch schon mal.
Unsere Hundis merken ganz genau wann wir sauer sind, dass Deiner erst pinkelt bevor er dann ganz langsam kommt, könnte auch Beschwichtigen sein.
Gerade wenn sie langsam auf uns zukommen, da würde ich jetzt einfach warten und viel loben, aber nicht schimpfen.
Nur wenn er Dich total ignoriert, auf Dein Hier rufen nicht reagiert und einfach weiter schnüffelt, da kann man dann schon mal hingehen und schimpfen.
Wenn er an Dir vorbei rennt, versuche ihm den Weg zu versperren, bei Hier rufen muss meine sich vor mich hinsetzen und bei Komm rufen darf sie auch an mir vorbei. Wie händelst Du das?
Falls er trotzdem an Dir vorbei rennt, stehen bleiben und darauf bestehen das er sich vor Dich setzt, vielleicht hast Du es schon durchgehen lassen das er an Dir vorbei rennen darf?
Er muss dann halt zu Dir zurück kommen, basta.
Du musst auf Kommandos bestehen und so lange durchsetzen bis er das gemacht hat was Du willst.
Hast Du es mal mit einer Pfeife probiert, manche Hunde reagieren auf Hände klatschen, Pfeife usw. viel besser als auf Sprache.
Für manche ist es sehr interessant so eine Pfeife und wenn es dann noch ein ganz tolles super aussergewöhnliches Leckerli gibt, na dann lohnt es sich doch wirklich zu kommen auf diesen Pfeifton.
Aber was ich jetzt auch immer sehr konsequent mache und früher nicht so eng gesehen habe, das zu Hause gesagte auch durchzusetzen und konsequent zu sein.
Ronja hat zu Hause alle Freiheiten, sie ist eine ganz liebe und ich will sie zu Hause ja uch nicht dauernd voll labern mit Kommandos, brauche ich auch nicht.
Aber, wenn ich in bestimmten Situationen will das sie z.B. Platz macht, dann setze ich das bis zu letzt durch. Wenn sie es nicht will dann gibt sie mir Pfote und schwänzelt und führt einen Zirkus vor, aber ich bleibe hart und zeige ihr mit meiner Körpersprache das ich das jetzt will. Und si darf dann auch erst wieder aufstehen wenn ich es ihr sage, vorher nicht.
Wenn sie zwischendurch wieder aufsteht, fange ich von vorne an.
Ich sag Dir, manchmal bin ich selber fix und fertig und es dauert sehr lange, manchmal denke ich dann selber schon ach was solls, lass sie doch, aber nein ich bleibe jetzt immer hart.
Und siehe da, seitdem ich so bin und meine Kommandos zu Hause auch durchsetze, hört sie draußen auch viel besser auf mich.
Wie verhälst Du Dich zu Hause?

Natürlich gibt es immer mal wieder Situationen wo es bei mir nicht klappt, werde ich hier im Forum auch mal darüber schreiben weil ich Tipps brauche, aber im großen und ganzen klappt es immer besser.

Ich wünsche Dir viel Erfolg, Du wirst sehen mit Liebe und Konsequenz klappt es.

:lach1:

Bullifan
15.05.2008, 08:18
....oder Rangordnung? Zeig ihm doch mal, daß Du echt sauer wirst wenn er erst pinkelt statt zu kommen. Renn auf ihn zu und motz ihn richtig an, dann läufst Du weg und rufst nochmal freundlich. Hunde denken ja mehr schwarz/weiß und ich glaub er kennt noch zuwenig Deine "schwarze Seite".

LG
Annette

Also wenn ich bei Kimba das Motzen anfange stellt er sich erst recht auf Stur und er schaltet total auf Durchzug. Am ehesten folgt er, und das dann auch ganz gut, wenn ich total lieb mit ihm rede und das in einer hohen Stimmlage und total freudig. Aber das mit dem vorher Pinkeln, das macht er auch. Häufig wird es aber auch ein "Häufchen". Danach ist er aber sofort da.
Mal ne andere dumme Frage: Wie lange dauert so eine Flegelphase bei einem Bullmastiff in etwa?:35:

Erna
15.05.2008, 08:51
Dieses Problem kenn ich nur zur gut....es gibt Tage da könnte ich meine Erna erwürgen...bei uns klappt es auch nicht wenn ich Elli rufe, ich habe dann das Gefühl , dass Erna mir den Effenbergfinger zeigt...mit Schleppleine ohne Ablenkung...super, mit Schleppleine ein bischen Ablenkung super....mit Schleppleine viel Ablenkung...nichts...ich habe auch das Problem,dass ich nicht interessant genug bin..Peppi.....verrat uns doch mal wie wir unsere Mäuse motivieren können...Bei uns hilft kein Spielzeug, kein Leckerchen, kein Hampelmann machen oder so...wir praktizieren seit ca. 2 wochen Handfütterung auch das lenkt Ernas Aufmerksamkeit nicht auf mich..
Ich werde es jetzt auch mal mit dem hingehen und meckern versuchen...geht ihr dann in die gleiche Richtung weiter oder wechselt ihr nach dem "Motzen" dann die Richtung?? Ich weiß alles doofe Fragen, aber ich will ja keine falsche Verknüpfung erreichen...

Gast20091091001
15.05.2008, 09:15
Wenn keine Schleppleine dran ist, dann rufe ich z.B. ganz laut HEY oder klatsche in die Hände (um die Aufmerksamkeit wieder auf mich zu lenken und nicht schon wieder das Wort HIER zu sagen)...

Bei uns in der Hundeschule muss man 5 Euro in die Tierschutzkasse zahlen, wenn der Hund bei "Hier" nicht kommt!:lach2::lach1:
Es ist (unter Strafe) 'verboten', ein "Hier!" zu verschiessen! Es ist wirklich superwitzig, was wir uns alle für Hampeleien ausdenken, um ZUERST (vor dem "Hier!") die Aufmerksamkeit des (spielenden) Hundes zu bekommen! Manche schreinen laut und hoch "Spaghetti!!!" - das fand ich bisher am lustigsten!:lach1:

Bibi
15.05.2008, 12:03
Bei uns in der Hundeschule muss man 5 Euro in die Tierschutzkasse zahlen, wenn der Hund bei "Hier" nicht kommt!
Es ist (unter Strafe) 'verboten', ein "Hier!" zu verschiessen! Es ist wirklich superwitzig, was wir uns alle für Hampeleien ausdenken, um ZUERST (vor dem "Hier!") die Aufmerksamkeit des (spielenden) Hundes zu bekommen! Manche schreinen laut und hoch "Spaghetti!!!" - das fand ich bisher am lustigsten!


:lach2: das würd ich gern mal live erleben, grins.

ananda
15.05.2008, 12:10
5 Euro wenn der Hund nicht kommt?:schreck:

Da wäre ich im Nu arm wie eine Kirchenmaus.

Gast20091091001
15.05.2008, 15:40
5 Euro wenn der Hund nicht kommt?:schreck:

Da wäre ich im Nu arm wie eine Kirchenmaus.

...ODER: Du würdest nicht mehr "Hier!" rufen, wenn du merkst, dass er (sie?) eh nicht kommt! :lach1:

Ronja
15.05.2008, 17:31
Mal ne andere dumme Frage: Wie lange dauert so eine Flegelphase bei einem Bullmastiff in etwa?:35:
Also ich habe gehört das der Bullmastiff immer mal zwischendurch die Kommandos in Frage stellt und erst im Alter von 3 Jahren gefestigt ist.
Kann mich aber auch irren. :lach1:

Bei uns in der Hundeschule muss man 5 Euro in die Tierschutzkasse zahlen, wenn der Hund bei "Hier" nicht kommt!
Es ist (unter Strafe) 'verboten', ein "Hier!" zu verschiessen! Es ist wirklich superwitzig, was wir uns alle für Hampeleien ausdenken, um ZUERST (vor dem "Hier!") die Aufmerksamkeit des (spielenden) Hundes zu bekommen! Manche schreinen laut und hoch "Spaghetti!!!" - das fand ich bisher am lustigsten!
...ODER: Du würdest nicht mehr "Hier!" rufen, wenn du merkst, dass er (sie?) eh nicht kommt! :lach1:
OG, da gebe ich Dir vollkommen recht.
Dieses wichtige Kommando HIER haben wir in der Hundeschule auch so gelernt.
ZUERST die Aufmerksamkeit von dem Hund bekommen und dann HIER.
Aber was machst Du, wenn Dein Hund schon genau weiß was HIER bedeutet?
Erstmal ruft man dann doch HIER und dann?
Ich hatte Franzi jetzt in ihrem Beitrag so verstanden, das ihr Hund schon genau weiß was HIER bedeutet. :lach1:

Gast20091091001
15.05.2008, 18:52
Das Beispiel Hundeschule war OT – die Hundis sind so 7 Monate alt. :lach1:
Es ist immer schwer, Mutmaßungen anzustellen.
Ich denke, es liegt nicht am Hund, sondern am Menschlein! Selbstbeobachtung. Wirst du nervös oder unsicher, wenn die „Sicherheit“ der Schleppleine fehlt?
Gibst du keine souveränen, sondern eher nervöse und hektische Anweisungen, vielleicht sogar „unfreundliche“ oder ungeduldige, in vielleicht anderer Tonlage? Beobachtest du dich vielleicht dabei, wie du auf deinen Hund einredest: „Warum kommst du denn nicht zu mir, muss ich dich denn tausendmal auffordern, etc.ect.“

Ich hab da wo ich stehe leckerchen ausgestreut und rufe mit erregter Stimme: "Was ist denn hier???"

Damit z.B. kann man nach und nach die Aufmerksamkeit des Hundes auf sich ziehen. Das ist erstmal das A und O. Dann folgt die „Kommunikation“ – Blickkontakt: Nicht erregt, nicht hektisch, nicht angespannt, schon gar nicht „sauer“, sondern möglichst konzentriert, warm und sicher.
Vielleicht – bei mir ist es bei dem Grossen so (allerdings reicht es, wenn ich seinen Namen sage)– unterbricht er dann seine Beschäftigung und stellt die Kommunikation zu dir her! Das sollte, meiner Meinung nach, erstmal das Ziel sein.

Ronja
16.05.2008, 06:43
Ich denke, es liegt nicht am Hund, sondern am Menschlein! Selbstbeobachtung. Wirst du nervös oder unsicher, wenn die „Sicherheit“ der Schleppleine fehlt?
Gibst du keine souveränen, sondern eher nervöse und hektische Anweisungen, vielleicht sogar „unfreundliche“ oder ungeduldige, in vielleicht anderer Tonlage? Beobachtest du dich vielleicht dabei, wie du auf deinen Hund einredest: „Warum kommst du denn nicht zu mir, muss ich dich denn tausendmal auffordern, etc.ect.“
Zitat:
Zitat von Peppi
Ich hab da wo ich stehe leckerchen ausgestreut und rufe mit erregter Stimme: "Was ist denn hier???"
Damit z.B. kann man nach und nach die Aufmerksamkeit des Hundes auf sich ziehen. Das ist erstmal das A und O. Dann folgt die „Kommunikation“ – Blickkontakt: Nicht erregt, nicht hektisch, nicht angespannt, schon gar nicht „sauer“, sondern möglichst konzentriert, warm und sicher.
Vielleicht – bei mir ist es bei dem Grossen so (allerdings reicht es, wenn ich seinen Namen sage)– unterbricht er dann seine Beschäftigung und stellt die Kommunikation zu dir her! Das sollte, meiner Meinung nach, erstmal das Ziel sein.
OG:lach3:, hier gebe ich Dir wieder recht, wenn man sich mal selber genau beobachtet, machen wir Menschen teils auch unbewusst viele Fehler. Bestimmt fehlt auch bei vielen die Sicherheit der Schleppleine, auch bei mir.
Hierzu möchte ich ein neues Thema hier einstellen "Spaziergang in fremden Gebieten" und würde mich freuen wenn Ihr Alle mir hierzu Eure Erfahrungen schreibt.

Das Zauberwort ist "Motivation"...:lach1:
Peppi kommt ebenfalls auf den Punkt, Motivation, Kommunikation und sich interessant machen.

Dieses Problem kenn ich nur zur gut....es gibt Tage da könnte ich meine Erna erwürgen...bei uns klappt es auch nicht wenn ich Elli rufe, ich habe dann das Gefühl , dass Erna mir den Effenbergfinger zeigt...mit Schleppleine ohne Ablenkung...super, mit Schleppleine ein bischen Ablenkung super....mit Schleppleine viel Ablenkung...nichts...ich habe auch das Problem,dass ich nicht interessant genug bin..Peppi.....verrat uns doch mal wie wir unsere Mäuse motivieren können...Bei uns hilft kein Spielzeug, kein Leckerchen, kein Hampelmann machen oder so...wir praktizieren seit ca. 2 wochen Handfütterung auch das lenkt Ernas Aufmerksamkeit nicht auf mich..
Ich werde es jetzt auch mal mit dem hingehen und meckern versuchen...geht ihr dann in die gleiche Richtung weiter oder wechselt ihr nach dem "Motzen" dann die Richtung?? Ich weiß alles doofe Fragen, aber ich will ja keine falsche Verknüpfung erreichen...
Heike:lach3:, das kenne ich auch....es gibt Tage da könnte ich....
Um mich interessant zu machen verstreue ich zwar keine Leckerlis auf den Boden wie Peppi, aber nur weil Ronja die blöde Angewohnheit hat ständig was vom Boden zu fressen, ich will es damit halt nicht noch mehr fördern.
Aber bei unseren Spaziergängen bücke ich mich öfters und hebe z.B. ein Stöckchen auf, rieche daran, rufe auch was ist den hier mit piepsiger Stimme,
gebe Ronja aus der Hand ein Leckerli usw., schon wenn ich mich bücke und im Gras oder so rumwühle findet Ronja das ganz toll, aber halt nicht immer.
Ich weiß Heike, es ist wirklich nicht immer einfach die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, Ronja lässt sich auch sehr schwer motivieren und lässt sich sehr leicht ablenken, da kann ich manchmal anstellen was ich will.
Spielzeug draußen hat Ronja auch noch nie interessiert und damit soll man ja auch vorsichtig sein, Ball werfen und so.
Eine Freundin hat immer auf dem Feld beim Spaziergang Ball und Stock geworfen und nun hat sie das Problem, das der Hund allem hinterher macht.
Ball werfen ist ja auch eine Art hinterher jagen.
Auf unseren Spaziergängen werfe ich z.B. nichts wo Ronja hinterher jagen könnte, dies mache ich nur auf Spielwiesen, naja bis jetzt ist sie noch nie was hinterher gejagt.
Ich versuche auch jede Gelegenheit zu nutzen um mit Ronja gemeinsam was auf unseren Spaziergängen zu machen, z.B. auf Baumstämme klettern, durchs hohe Gras zu rennen, mich zu verstecken, mit ihr gemeinsam auf einen Misthaufen (igitt aber was macht man nicht alles), Sandhaufen usw. zu gehen.
Ronja freut sich immer sehr wenn ich nicht nur neben ihr her gehe sondern wie ein anderer Hund mit ihr zusammen das mache was sie auch macht.
Hört sich jetzt vielleicht blöd an, aber unserer Beziehung hilft es.
Ich sehe zwar manchmal hinterher aus wie sau, aber ich habe ja meine Hundeklamotten an.
Nochmal zum HIER, wenn Ronja nicht reagiert wie schon gesagt, versuche ich mit HEY oder klatschen sie von ihrem Tun abzulenken, wenn das nicht geht, gehe ich auf sie zu motze und bleibe kurz vor ihr stehen, manchmal hilft auch kein motzen dann stupse ich sie an, wechsel aber nicht die Richtung da ich trotzdem immer durchsetze das sie meinem Kommando folgt. Also, ich drehe mich dann nicht um oder so, sondern schaue sie dann an und sie muss zu mir kommen und sich vor mich setzen.
Wenn ich ein Kommando ausgesprochen habe (Ronja hört mich ja genau) dann muss auch dieses Kommando durchgesetzt werden.
Natürlich muss ich dann schon manchmal nochmal HIER sagen und zeige mit dem Finger vor mir nach unten, manchmal brauche ich aber auch gar nix zu sagen, Finger zeigen langt dann schon.
Ich arbeite auch mit Handzeichen, zu jedem Kommando gibt es bei mir auch immer ein Handzeichen, ist in vielen Situationen von Vorteil.
Das wichtigste ist denke ich, einmal ein ausgesprochenes Kommando muss immer vom Hund durchgeführt werden, egal wie lange es dauert oder was gerade schon wieder an Ablenkung auf einen zukommt.
Deswegen sollte man sich auch immer gut überlegen was man sagt und will, wenn ich manchmal die Leutchen beim Spaziergang höre, sie labern im warsten Sinne des Wortes ihre Hunde zu, furchtbar.
Ich habe hier bei uns auch so ein paar Menschen, wenn ich dann Ronja z.B. ein Kommando gebe und dieses Kommando dann durchsetzen will, rufen die anderen schon mir rüber, ach lass sie doch sie kommt schon und laufen weiter.
Die anderen schütteln dann nur den Kopf, aber das ist mir egal, ich sehe ja wie toll deren Hunde hören, selbst zum kopfschütteln.
Auch wenn ich HIER rufe und da kommt z.B. ein Mensch mit Hund gerade um die Ecke, lass ich mich nicht ablenken und setze mein Kommando durch, wie oft musste ich mir schon von anderen anhören, ach mensch lass sie doch mit meinem Hund spielen wenn wir doch gerade kommen, NEIN ich will erst das mein Kommando befolgt wird und dann kann Ronja spielen gehen.
Viele andere Menschen machen öfters meine Kommandos kaputt, da könnte ich manchmal auch zuviel bekommen.

:lach1:

Peppi
16.05.2008, 09:17
Dieses Problem kenn ich nur zur gut....es gibt Tage da könnte ich meine Erna erwürgen...bei uns klappt es auch nicht wenn ich Elli rufe, ich habe dann das Gefühl , dass Erna mir den Effenbergfinger zeigt...mit Schleppleine ohne Ablenkung...super, mit Schleppleine ein bischen Ablenkung super....mit Schleppleine viel Ablenkung...nichts...ich habe auch das Problem,dass ich nicht interessant genug bin..Peppi.....verrat uns doch mal wie wir unsere Mäuse motivieren können...Bei uns hilft kein Spielzeug, kein Leckerchen, kein Hampelmann machen oder so...wir praktizieren seit ca. 2 wochen Handfütterung auch das lenkt Ernas Aufmerksamkeit nicht auf mich..
Ich werde es jetzt auch mal mit dem hingehen und meckern versuchen...geht ihr dann in die gleiche Richtung weiter oder wechselt ihr nach dem "Motzen" dann die Richtung?? Ich weiß alles doofe Fragen, aber ich will ja keine falsche Verknüpfung erreichen...

Das kann man nicht pauschal beantworten, weil die Hunde halt alle anders sind. Ich würde (heute) parallel an mehrenen Dingen arbeiten.

- ein souveräner "Rudel"-Führer sein. Keinen Stimmungsschwankungen unterliegen, nicht schreien, keifen oder so. Auch nicht zu Hause mit anderen Menschen oder bem Autofahren (sehr schwer!)
- Ihr geht draussen zusammen auf Erkundungstour. Stichwort Leckerchen Baum: Du nimmst ein Leckerchen, so dass der Hund NICHT ALLEINE dran kommt. Im Ast, oder Mauerspalt. Du lenkst seine Aufmerksamkeit auf diese Leckerchen und hilfst dem Hund, dran zu kommen. Bis er kapiert, bor Herrchen DANKE.
-Gehorsamsübungen: Langsam ausbauen. Sitz, Sitzen und bleiben, Fuß, im Fuß an den Leckerchen vorbei laufen...

Du musst einfach interessanter sein als der Wald/Feld/Wiesen

- Das Schau-Signal mit Leckerchen zuspucken. In REIZARMER Umgebung anfangen: "Schau" Fump-Leckerchen spucken. Mach das drei Monate: Schau -Leckerchen! Danach guckt er Dich an (weil er denkt es kommt ein Leckerchen geflogen).

Das ist der Punkt wo Du seine Aufmerksamkeit hast. Jetzt kommt der Befehl!:lach2:

Hört sich doch gut an, oder?:lach1:

Erna
16.05.2008, 17:21
Wenn ich das so lese, liegt bei mir wirklich viel am Timing..."manchmal" wenn so auf Pferdewiese zuläuft, werde ich panisch und warte gar nicht bis sie ihre Aufmerksamkeit bei mir hat, sondern rufe (vielleicht schreie ich auch ) Erna Hier...ohne Blickkontakt oder dergleichen..man muß sich echt selber erziehen um das für den Hund "lesbar" zu machen....
Ich gestehe ich muß mich noch viiiiel lernen...

Faltendackelfrauchen
17.05.2008, 15:09
Ich persönlich halte nichts von nur Futter draußen geben, habe auch immer Angst vor einer Magendrehung.

Hallo Ronja,

damit "verschenkt" man eine der wichtigsten und wirksamsten Ressourcen die man hat. Wildhunde und die Vorfahren unserer Hunde sind gemeinsam auf die Jagd, um sich ihr Futter zu erarbeiten, Futternäpfe gab es nicht. Man wurde nur satt, wenn man zusammen gearbeitet hat..... am Erfolg der Hunde, die so trainiert werden, zeigt sich die Wirksamkeit. Ich muss da immer an unseren Stöberhund auf dem Platz denken, der anfangs die Nase nur am Boden hatte und nie frei laufen konnte, weil immer die Gefahr bestand, dass er wildert. Jetzt läuft er oft (nicht immer!) frei und gehorcht! Als Alternative wären nur massive aversive Mittel erfolgversprechend gewesen oder lebenslang Schleppleine! An Leuten, die "nichts davon halten" trotz unseres dringendes Rates sehe ich, wie frustriend es ist mit solchen Hunden zu arbeiten. Keinen Bock auf Futter, keinen Bock auf Spielzeug, die Leute wollen und können auch aversive althergebrachte Mittel nicht sinnvoll einsetzen.... einfach nur schade...

Ich denke, wenn ich ein Hund im Laufe des Tages das Futter erarbeitet wird die Gefahr einer Magendrehung sicherlich nicht höher sein als bei Hunden, die ein- oder zweimal täglich Riesenmengen auf einmal aus dem Napf bekommen.....

Tschüss
FDF

Regi
17.05.2008, 16:12
Mensch wenn ich das so lese müssen wir uns über unseren Pharao aber freuen! Er kommt zu 98%.

Da bleibt aber 2%, wenn er anfängt zu jagen.

Da heißt es schnell reagieren, wenn er weg ist ist er weg! In einem solchen Fall ist meine Stimme sehr bestimmend und eher tief. Ich gehe davon aus, dass er da nicht kommt.
"Warte" befolgt er eher! In dem Fall ist es schwierig überhaup wahrgenommen zu werden. Leckerchen? Lächerlich.
Wenn man Glück hat reagiert er auf einen Ball der auf den Boden geworfen wird und wieder hochspringt.

Wenn man Pech hat, hat man das Problem dass er jagt und aus dem Sichtfelt total verschwindet und in den Wald rennt. Kein schönes Gefühl! (Puls 280)

Da bringt es nichts im selben Monent hinterher zu schreien. In der Situation wirkt bei ihm: langsam bis 30 zählen, dann Name + "Hierhin" aus vollem Hals rufen. Weglaufen. Dann kommt er mit 180 Sachen angerannt (Vorsicht nicht unrennen lassen) Wenn er kommt kämpfe ich mit mir selbst. Würde gerne: Würgen! Mache: Loben, Loben, Loben mit allen Mitteln. ANLEINEN befor er weg ist.

Ronja
18.05.2008, 11:28
Hallo Ronja,
damit "verschenkt" man eine der wichtigsten und wirksamsten Ressourcen die man hat. Wildhunde und die Vorfahren unserer Hunde sind gemeinsam auf die Jagd, um sich ihr Futter zu erarbeiten, Futternäpfe gab es nicht. Man wurde nur satt, wenn man zusammen gearbeitet hat..... am Erfolg der Hunde, die so trainiert werden, zeigt sich die Wirksamkeit. Ich muss da immer an unseren Stöberhund auf dem Platz denken, der anfangs die Nase nur am Boden hatte und nie frei laufen konnte, weil immer die Gefahr bestand, dass er wildert. Jetzt läuft er oft (nicht immer!) frei und gehorcht! Als Alternative wären nur massive aversive Mittel erfolgversprechend gewesen oder lebenslang Schleppleine! An Leuten, die "nichts davon halten" trotz unseres dringendes Rates sehe ich, wie frustriend es ist mit solchen Hunden zu arbeiten. Keinen Bock auf Futter, keinen Bock auf Spielzeug, die Leute wollen und können auch aversive althergebrachte Mittel nicht sinnvoll einsetzen.... einfach nur schade...
Ich denke, wenn ich ein Hund im Laufe des Tages das Futter erarbeitet wird die Gefahr einer Magendrehung sicherlich nicht höher sein als bei Hunden, die ein- oder zweimal täglich Riesenmengen auf einmal aus dem Napf bekommen.....
Tschüss
FDF

Hallo FDF :lach3:
ich sage ja nicht das Du unrecht hast und für einige Hundehalter kommt dies sicher in Frage.
Auch unsere Molosser-Hundetrainerin hatte uns schon zu der Futtergabe draußen geraten, sprich das Futter sollte erarbeitet werden, sie verstand aber auch meine Gegenargumente.
Da Du mich anschreibst, möchte ich zu Deinen Sätzen etwas schreiben und Dir "meine" Sichtweise etwas rüber bringen:
1. Nicht jeder Hund ist gleich, Ronja ist trotz das sie ihr Futter nicht draußen bekommt, motiviert mit mir zu arbeiten (nicht immer, hat ja auch mal einen schlechten Tag).
Sie ist verfressen und verrückt nach Leckerlis, diese ziehe ich an dem normalen Futter ab, öfters benutze ich auch ihr Futter als Leckerli.
2. Auf Spielzeug draußen hat sie nun mal keine Lust, findest Du das jetzt so schlimm? Ich kann meinen Hund auch ohne Spielzeug draußen beschäftigen.
Ich schüttel dagegen manchmal meinen Kopf wenn ich z.B. diese Labrador und Golden Retriever Ballverrückten sehe. Die sehen nichts anderes mehr als nur ihr Spiel und ziehen sogar ihren Ball einem Spiel mit anderen Hunden vor, dass finde ich schade.
3. Ich habe leider nicht stundenlang Zeit mit meinem Hund zu üben, so würde ich es nicht schaffen, Ronja's Futter täglich so aufzuteilen, dass sie ihre kpl. Ration nur übers üben oder erarbeiten erhalten würde.
4. Es ist für mich keineswegs frustrierend mit Ronja zu arbeiten.
5. Vielleicht könnte ich Ronja nur durch Gabe des kpl. Futters draußen, schneller und besser erziehen, ich erreiche mein Ziel aber auch so, vielleicht dauert es halt so ein wenig länger.
6. Die letzten Tage war es bei uns sehr warm, nach wenigen Schritten fing mein Hund an zu hescheln, soll ich sie da noch mit Futter unterwegs vollstopfen?
Ja ich weiß, Du schreibst ja über den Tag verteilt geben, aber wie gesagt, das schaffe ich nicht.

Was Du hier schreibst:
Wildhunde und die Vorfahren unserer Hunde sind gemeinsam auf die Jagd, um sich ihr Futter zu erarbeiten, Futternäpfe gab es nicht. Man wurde nur satt, wenn man zusammen gearbeitet hat..... am Erfolg der Hunde, die so trainiert werden, zeigt sich die Wirksamkeit.
Siehst Du wirklich nur so, Erfolg und eine Wirksamkeit?
Verstehe mich jetzt nicht falsch, ich sehe es halt anders, wir haben nun mal keine Wildhunde mehr.
Und, wie haben "unsere" Vorfahren gelebt ("Am Anfang war das Feuer"), wie leben wir heute und was haben wir heutzutage zu beachten und welchen Gefahren aus dem Weg zu gehen.
Ich lese die Bücher von "Bloch" finde sie auch sehr interessant, aber ich sehe nun mal in der heutigen Zeit und wie wir heute mit unseren Hunden leben, einiges anders.
Ich würde heutzutage auch kein Futter oder Leckerlis auf den Boden draußen werfen die mein Hund suchen oder fressen soll, da ich ihm abgewöhne vom Boden etwas zu fressen, damit er nicht versehentlich vergiftetes vom Boden frisst. So ist das leider heutzutage mal.
"Mein" Hund ist halt so, einem anderen mag es egal sein was da alles auf dem Boden liegt.

Jedenfalls, ich denke nicht das ich Ronja ein Leben lang an der Schleppleine halten muss oder massive andere Mittel kämen sowieso nicht in Frage.
Meine Ronja ist von ihrem Verhalten her noch sehr babyhaft und super verspielt, sie braucht vielleicht halt etwas länger als andere, aber was solls das schaffen wir trotzdem, auch wenn ich ihr das Futter drinnen gebe.

:lach1:

Bullifan
18.05.2008, 13:01
Hallo Patricia,
ich muss dir mit deiner Einstellung vollkommen Recht geben.
Wir haben hier keine Wildhunde mehr sondern domestizierte Hausgenossen und die leben halt nun mal nicht mehr wie in der Steinzeit.:boese3:
Kimba musste ich auch mühsam beibringen nichts vom Boden zu fressen, jetzt hat er es endlich kapiert, und Futter auf dem Boden streuen gabs bei mir noch nie. Auch habe ich wie du eben keine Zeit meinen Hunden die Futterrationen über den Tag verteilt mit Übungen und Aufgaben zu erarbeiten.
Deshalb lernen meine Hunde trotzdem recht schnell, und weil wir ja alle Molosser lieben geht es halt ein bisschen bedächtiger zu. Mit Geduld und Konsequenz geht irgendwann (fast) alles.
Und wenn man dann noch ein paar Leckerli hat ist es um so einfacher.
Im übrigen: meine Hunde sind sehr verfressen, deshalb hab ich da auch keine Probleme einen satten Hund mit was leckerem aus der Hand zum Training zu motivieren.
Mit Schleppleinentraining habe ich recht schnell wieder aufgehört, da mein Großer diese mir und auch der Kleinen gerne um die Beine gewickelt hatte und dies zuweilen recht schmerzhaft für uns beide war. Außerdem laufen beide Hund nie weit weg und Jagdtrieb ist bis jetzt auch keiner zu erkennen. Gott sei Dank muss ich sagen.:lach2:

Faltendackelfrauchen
18.05.2008, 15:52
: Wir haben hier keine Wildhunde mehr sondern domestizierte Hausgenossen und die leben halt nun mal nicht mehr wie in der Steinzeit.

Liebe Leute, es geht um die Lerntechnik! Im Gegensatz zu vielen anderen hier im Forum, bin ich auch kein Barfer-Freund, was ja auch immer mit dem "Wolfserbe" begründet wird.

: Kimba musste ich auch mühsam beibringen nichts vom Boden zu fressen, jetzt hat er es endlich kapiert, und Futter auf dem Boden streuen gabs bei mir noch nie.

Was hat Handfütterung mit Leckerli auf den Boden werfen zu tun? Wie kommt Ihr eigentlich darauf, dass ich das gemeint habe? "Handfütterung" ist doch eindeutig NICHT auf den Boden legen.....*amkopfkratz*

Nebenbei: Futtersuchspiele (vielleicht hat davon ein anderer geschrieben, ich nicht!) sind was völlig anderes als selbstständiges Müllsuchen!! Meine haben es kapiert und ich gehe mal davon aus, dass andere Molosser auch dazu in der Lage sind.

: Auch habe ich wie du eben keine Zeit meinen Hunden die Futterrationen über den Tag verteilt mit Übungen und Aufgaben zu erarbeiten.

Komisch! Ich bin Vollzeit berufstätig, habe täglich einige Tierschutzarbeit zu erledigen, konnte aber die reine Handfütterung für die erste Zeit bei meinen Hunden immer problemlos durchführen, denn man muss sich ja eh mit dem Hund beschäftigen, was halt dann einfach heißt, ich arbeite mit dem Hund. Es war nie ein zusätzlicher Zeitaufwand nötig.

Die reine Handfütterung ist natürlich in erster Linie dann sinnvoll, wenn die Leute schnelle und durchschlagende Erfolge wünschen, auf eine Prüfung hinarbeiten, mangelnden Gehorsam mit norm. Leckerli nicht in den Griff kriegen oder richtige dicke Probleme haben und eben keine aversiven Mittel einsetzen wollen und auch keinen verspielten Hund haben. Ich sagte, dass das eine wertvolle Ressource ist, die immer zur Verfügung steht und .....und erfahrungsgemäß schnell gute Erfolge bringt...

Tschüss
FDF

Ronja
18.05.2008, 21:41
Was hat Handfütterung mit Leckerli auf den Boden werfen zu tun? Wie kommt Ihr eigentlich darauf, dass ich das gemeint habe? "Handfütterung" ist doch eindeutig NICHT auf den Boden legen.....*amkopfkratz*
Keiner hat gesagt, dass Du dies gemeint hast!
ICH hatte es nur als Beispiel aufgeführt, was ich z.B. halt AUCH nicht machen würde, nur weil es vielleicht andere machen. Gemeint war auch nur damit das dies für MICH nichts wäre, genauso wie Handfütterung draußen.
Ich hatte Dich schon richtig verstanden und Alex sicher auch, er hat nur auf meinen Kommentar geantwortet.

Nebenbei: Futtersuchspiele (vielleicht hat davon ein anderer geschrieben, ich nicht!) sind was völlig anderes als selbstständiges Müllsuchen!! Meine haben es kapiert und ich gehe mal davon aus, dass andere Molosser auch dazu in der Lage sind.
Auch hier hatte ich Dich verstanden, natürlich hast Du auch davon nicht geschrieben! Auch wissen wir alle hier was Futtersuchspiele sind und kennen den Unterschied zu Müllsuchen.
Du hast recht, unsere Molosser sind schlaue Hunde, langsamer aber sie kapieren alle.

Komisch! Ich bin Vollzeit berufstätig, habe täglich einige Tierschutzarbeit zu erledigen, konnte aber die reine Handfütterung für die erste Zeit bei meinen Hunden immer problemlos durchführen, denn man muss sich ja eh mit dem Hund beschäftigen, was halt dann einfach heißt, ich arbeite mit dem Hund. Es war nie ein zusätzlicher Zeitaufwand nötig.
Verrate mir wie Du es gemacht hast, ein Hund bekommt teils 2-4 mal am Tag sein Futter, wie konntest Du dies bei Vollzeit und Tierschutzarbeit über den Tag verteilen? Du müsstest ja dann nach meiner Rechnung in Deiner kurzen freien Zeit (abends?) ständig den Hund aus der Hand gefüttert haben während Du mit ihm gearbeitet hast, Dich beschäftigt hast.
Bei Vollzeit, wann hat Dein Hund morgends, mittags usw. Futter erhalten?
Wann hast Du mit Deinem Hund auch mal nur einfach gespielt, ohne ihn beim Bechäftigen zu füttern?
Komisch, ich arbeite auch Vollzeit (ohne Tierschutzarbeit) und würde das so wie Du nicht hin bekommen, aber vielleicht bin ich einfach nur zu unorganisiert.

Die reine Handfütterung ist natürlich in erster Linie dann sinnvoll, wenn die Leute schnelle und durchschlagende Erfolge wünschen, auf eine Prüfung hinarbeiten, mangelnden Gehorsam mit norm. Leckerli nicht in den Griff kriegen oder richtige dicke Probleme haben und eben keine aversiven Mittel einsetzen wollen und auch keinen verspielten Hund haben. Ich sagte, dass das eine wertvolle Ressource ist, die immer zur Verfügung steht und .....und erfahrungsgemäß schnell gute Erfolge bringt...
Ich habe Dir doch auch nicht unrecht gegeben.
Ich habe schon von so vielen Menschen gehört das die Handfütterung draußen auch super funktioniert und das habe ich hier nie bestritten.

Warum reagierst Du so schnippig, kannst Du die Meinungen anderer nicht akzeptieren und das nicht bei Allen Deine gut gemeinten Methoden funktionieren, zeitlich hinhauen oder auch nicht angewandt werden wollen.
Ich hatte doch nur geschrieben, dass ich für die Handfütterung draußen nicht bin und Angst vor Magendrehung habe.
Du hattest daraufhin geschrieben.....
An Leuten, die "nichts davon halten" trotz unseres dringendes Rates sehe ich, wie frustriend es ist mit solchen Hunden zu arbeiten. Keinen Bock auf Futter, keinen Bock auf Spielzeug, die Leute wollen und können auch aversive althergebrachte Mittel nicht sinnvoll einsetzen.... einfach nur schade...
....und mich doch damit gemeint mit " An Leuten" oder?
Ich habe daraufhin nur meine Meinung geschrieben und das die Handfütterung draußen für mich nichts ist.
Was Du hier aber versuchst, mich hinzustellen als wäre ich blöd, würde nicht kapieren um was es geht, bräuchte mich dann auch nicht zu wundern wenn es mit dem Hund nicht klappt und das ich meine freie Zeit nicht richtig nutze.
Ich bin halt Dummding und Du Superfrau, ja wirklich alles komisch und *amkopfkratz*

:lach1:

Djego
19.05.2008, 08:17
So nun ich mal wieder. :lach1:
Also ich hatte mich gleich mal auf die Suche nach Superleckerlie gemacht und diese auch gefunden. Djego fängt schon an aus dem Mund zu tropfen, wenn er sieht daß ich die Dinger in die Tasche mache. :lach2: Außerdem habe ich das Fressen um 1/4 reduziert.
Momentan verfahren wir so:

Ich rede fast nicht mit ihm sondern mach sehr viel über Handzeichen - so muß er den Kontakt zu mir öfter suchen und das klappt ganz gut. Ist er mir zu weit vor oder hinter mir pfeife ich kurz oder ruf "Hey", wodurch ich seine Aufmerksamkeit bekomme, dann mache ich das Handzeichen (manchmal auch mit dem Befehl "Hier") und wenn er kommt dann gibt´s ein Superleckerlie und ganz viel Lob in Mikeymausstimme. Momentan merkt er selbst wenn er etwas zu weit weg ist. Er schaut nach mir und kommt von selbst um sich ein Leckerlie zu holen. ;)
Ich hatte zweimal das er mich nur angeschaut und weitergeschnüffelt hatte. Also bin ich fluchend auf ihn zugelaufen oder wollte es zumindest. Kaum war ich nämlich am fluchen kam er. Ich denke die Seite kennt er von mir wirklich noch nicht so.

Zuhause kann er eigentlich machen was er will aber auch hier gebe ich momentan einfach mehr Befehle, damit wir im Training bleiben. Den Befehl "Hier" kennt er schon länger. Ich denke es ist einfach so ein Flegelverhalten was ich nicht dulden darf. Also werden wohl immer mal wieder solche Tage kommen und ich darf an den Tagen halt auch nicht nachlässig werden.

Vielen Dank für eure Tips!!!:lach1:

Bullifan
19.05.2008, 09:58
Also, ich will hier niemanden beleidigen oder an seinen Erziehungsmethoden rütteln, ich schreib hier nur meine Meinung nieder wie jeder andere auch. Wer was wie macht ist immer noch jedem selber überlassen.
Ich arbeite Vollzeit in drei Schichten, da hab ich eh schon Probleme die Hunde einigermaßen regelmäßig zu füttern, vor allem da mein Lebensgefährte einen längeren Klinikaufenthalt hat. Sonst übernimmt er das. Ich kann mir deshalb wirklich nicht vorstellen meine Hunde nur mit Handfütterung ihre Rationen zukommen zu lassen. Sie kriegen dreimal täglich nach dem Gassigehn, dabei werden immer wieder mal Unterordnungsübungen gemacht die mit Leckerlis belohnt werden (wird vom Futter abgezogen) und natürlich viel getobt.
Suchspiele mach ich nur mit Spielzeug. Sie sollen nicht lernen von irgendwo einfach Futter aufzunehmen wenn sie mal einen Brocken gefunden haben, auch kriegen sie es nur von mir oder meinem Freund, anderen verbiete ich es zu Füttern (wieviele Hunde sind schon vergiftet worden):04:
Wie gesagt, ich habe Achtung vor jedem der seinen Hund ordentlich erziehen kann, egal wie er/sie es handhaben, es kommt ja auch auf die Hunde an wie sie sich am besten erziehen lassen.:31:

Peppi
19.05.2008, 18:50
Ich lese die Bücher von "Bloch" finde sie auch sehr interessant, aber ich sehe nun mal in der heutigen Zeit und wie wir heute mit unseren Hunden leben, einiges anders.

Häh? Bloch schreibt über Wildhunde? Kenn ich gar nicht... welches Buch?

:lach1:

Regi
19.05.2008, 19:27
Also ich habe ein Buch von Günter Bloch "Der Wolf im Hundepelz" Hundeerziehung aus unterschiedlichen Perspektiven.

Bin zwar noch nicht ganz durch, finde es aber nicht verkehrt. Darin beschreibt er auf Grund von Studien an freilebenden Wolfen, wie die Wolfseltern mit den Welpen umgehen und wie
Hundehalter dies auf die Erziehung übertragen können.
Dabei geht er konkret auf die Ursachen von Verhaltensweisen ein. Ich persönlich finde es nicht schlecht und denke auch, dass unsere domestizierten Hunde nach wie vor viele Eigenschaften der Wolfe beibehalten haben.

Peppi
20.05.2008, 18:50
Das kenn ich auch! Und noch zwei Weitere!

Aber das mit den Wildhunden interessiert mich :lach1:

Ich glaube ja die lieben Hundeexperten werden manachmal einfach nicht verstanden und so bekommt das im Internet publizierte "fachwissen" eine ganz eigene Dynamik... :lach1:

Regi
20.05.2008, 22:23
Ich glaube ja die lieben Hundeexperten werden manachmal einfach nicht verstanden und so bekommt das im Internet publizierte "fachwissen" eine ganz eigene Dynamik...

Bin ich jetzt damit gemeint? :wie:
Ich kenne nur das eine Buch und dachte, dass eventuell jemand Wildhunde und Wolfe verwechselt haben könnte, tut mir schrecklich leid :sorry:

Es kann nicht jeder ein "Hundeexperte" sein. :rolleyes:

Habe eben nach seinen Büchern gegooglet, einiges gefunden, jedoch keines über Wildhunde...
Aber was sind denn "Wildhunde"? (Kenne nur den afrikanischen Wildund)

Gast20091091001
20.05.2008, 22:34
Ich glaube ja die lieben Hundeexperten werden manachmal einfach nicht verstanden ...

Sind da nicht die "lieben Hundeexperten" schuld dran? :lach1:

Peppi
21.05.2008, 07:10
Sind da nicht die "lieben Hundeexperten" schuld dran? :lach1:

Natürlich sind immer die anderen Schuld! :lach1:

Mein Steuerprof sagte immer: Wer lesen kann, ist einfach klar im Vorteil!

:lach3:

Peppi
21.05.2008, 07:11
Ich glaube ja die lieben Hundeexperten werden manachmal einfach nicht verstanden und so bekommt das im Internet publizierte "fachwissen" eine ganz eigene Dynamik...

Bin ich jetzt damit gemeint? :wie:
Ich kenne nur das eine Buch und dachte, dass eventuell jemand Wildhunde und Wolfe verwechselt haben könnte, tut mir schrecklich leid :sorry:

Es kann nicht jeder ein "Hundeexperte" sein. :rolleyes:

Habe eben nach seinen Büchern gegooglet, einiges gefunden, jedoch keines über Wildhunde...
Aber was sind denn "Wildhunde"? (Kenne nur den afrikanischen Wildund)

Warum sollte ich Dich dann meinen?

Gast20091091001
21.05.2008, 10:13
Natürlich sind immer die anderen Schuld! :lach1:

Mein Steuerprof sagte immer: Wer lesen kann, ist einfach klar im Vorteil!

:lach3:

Na klar! Aber wir reden hier von Hundeerziehung, nicht von der Quantenphysik.
Ich finde es ist auch Teil des 'Expertentums', seine Erkenntnisse dem 'Zielpublikum' möglichst nahe zu bringen.

Peppi
21.05.2008, 16:30
Moment, Bloch schreibt keine "So macht Fiffi fein sitz" Bücher...

Ließ mal Gansloßer... viel Spaß. Ist wie ein Bio Buch. Dafür aber auch kein dummes Gewäsch von Tante Käthes Hundeschule.

:sorry:

Gast20091091001
22.05.2008, 09:43
Ich meinte doch garnicht speziell 'deinen Bloch'! :lach1:
Ich meinte nur, dass an Fehlinterpretationen -allgemein- nicht immer nur der Interpretierende schuld ist, sondern oft auch der Verfasser. Natürlich ohne böse Absicht und natürlich ist der klar im Vorteil, der lesen kann.;)

Ja, du hast Recht. Ich hab mal im Urlaub das "Säugetierverhalten..." angelesen...mir kam dann aber irgendwas Spannendes dazwischen...:sorry:

Peppi
22.05.2008, 11:56
Ja, du hast Recht. Ich hab mal im Urlaub das "Säugetierverhalten..." angelesen...mir kam dann aber irgendwas Spannendes dazwischen...:sorry:


Ich finde es durchais spannend zu lesen, wo die Ursprünge so mancher moderner Interpretation liegen, die man in "modernen" Seminaren und im Internet um die Ohren gehauen bekommt. Und wie alt die eine oder andere Erkenntnis ist.

Die anderen können Jan Fenell lesen :lach1:

Ronja
22.05.2008, 19:21
Häh? Bloch schreibt über Wildhunde? Kenn ich gar nicht... welches Buch?
:lach1:
Ja schon gut, mich hast Du gemient, habe mich vertan mit Bloch und den Wildhunden, sorry sorry.
Unter was fallen denn frei lebende Wölfe? und was sind Wildhunde?:lach1:


Bin ich jetzt damit gemeint? :wie:
Ich kenne nur das eine Buch und dachte, dass eventuell jemand Wildhunde und Wolfe verwechselt haben könnte, tut mir schrecklich leid :sorry:
Es kann nicht jeder ein "Hundeexperte" sein. :rolleyes:
Nein Regi, ich war gemeint und ein Hundeexperte bin ich auch nicht :sorry: :lach1:

Mein Steuerprof sagte immer: Wer lesen kann, ist einfach klar im Vorteil!:lach3:
Oh ja, wie recht Du doch hast, danke für den Hinweis. :lach1:

Regi
22.05.2008, 19:48
Ahh! Alles wieder aufgeklärt. Na dann können sich ja alle wieder liebhaben. :herz:

Oder man konzentriert sich wieder auf das eigentliche Thema.
Dazu habe ich aber nix mehr zu sagen. :lach1:

Peppi
23.05.2008, 08:38
@Ronja, ich meinte Dich doch nur mit dem ersten Satz.

Danach ging's generell um Hundelektüre, deren Interpretation, das Internet und das Stille-Post-Prinzip.

War nicht böse gemeint. Leider geht beim Schreiben die Betonung flöten...:sorry::sorry::sorry:

Aber wie gesagt...:herz::lach1:

Gast20091091001
23.05.2008, 09:05
@Ronja, ich meinte Dich doch nur mit dem ersten Satz.

Danach ging's generell um Hundelektüre, deren Interpretation, das Internet und das Stille-Post-Prinzip.

War nicht böse gemeint. Leider geht beim Schreiben die Betonung flöten...:sorry::sorry::sorry:

Aber wie gesagt...:herz::lach1:

Na? Falsch interpretiert worden, wah? :lach1::lach1::lach2:

Zitat: Ich meinte nur, dass an Fehlinterpretationen -allgemein- nicht immer nur der Interpretierende schuld ist, sondern oft auch der Verfasser. Natürlich ohne böse Absicht und natürlich ist der klar im Vorteil, der lesen kann.

Peppi
23.05.2008, 13:18
Ja, sag ich doch... die Hundeexperten werden oft...:lach1:

(ich wollt's erst selbst dazu schreiben... :lach2:)

Gast20091091001
23.05.2008, 13:49
:D:D:D

:lach1:

Ronja
23.05.2008, 22:07
@Ronja, ich meinte Dich doch nur mit dem ersten Satz.
Danach ging's generell um Hundelektüre, deren Interpretation, das Internet und das Stille-Post-Prinzip.
War nicht böse gemeint. Leider geht beim Schreiben die Betonung flöten...:sorry::sorry::sorry:
Aber wie gesagt...:herz::lach1:

Huhu Peppi :lach3:
Ei das weiß ich doch, dass Du es nicht böse meinst.
:herz::lach1:

Ronja
23.05.2008, 22:17
Oder man konzentriert sich wieder auf das eigentliche Thema.
Dazu habe ich aber nix mehr zu sagen. :lach1:
Richtig, mal wieder zurück zum eigentlichen Thema, ich habe zwar auch nix mehr zu sagen aber zu fragen.

So nun ich mal wieder. :lach1:
Also ich hatte mich gleich mal auf die Suche nach Superleckerlie gemacht und diese auch gefunden. Djego fängt schon an aus dem Mund zu tropfen, wenn er sieht daß ich die Dinger in die Tasche mache. :lach2: Außerdem habe ich das Fressen um 1/4 reduziert.
Momentan verfahren wir so:
Ich rede fast nicht mit ihm sondern mach sehr viel über Handzeichen - so muß er den Kontakt zu mir öfter suchen und das klappt ganz gut. Ist er mir zu weit vor oder hinter mir pfeife ich kurz oder ruf "Hey", wodurch ich seine Aufmerksamkeit bekomme, dann mache ich das Handzeichen (manchmal auch mit dem Befehl "Hier") und wenn er kommt dann gibt´s ein Superleckerlie und ganz viel Lob in Mikeymausstimme. Momentan merkt er selbst wenn er etwas zu weit weg ist. Er schaut nach mir und kommt von selbst um sich ein Leckerlie zu holen. ;)
Ich hatte zweimal das er mich nur angeschaut und weitergeschnüffelt hatte. Also bin ich fluchend auf ihn zugelaufen oder wollte es zumindest. Kaum war ich nämlich am fluchen kam er. Ich denke die Seite kennt er von mir wirklich noch nicht so.
Zuhause kann er eigentlich machen was er will aber auch hier gebe ich momentan einfach mehr Befehle, damit wir im Training bleiben. Den Befehl "Hier" kennt er schon länger. Ich denke es ist einfach so ein Flegelverhalten was ich nicht dulden darf. Also werden wohl immer mal wieder solche Tage kommen und ich darf an den Tagen halt auch nicht nachlässig werden.
Vielen Dank für eure Tips!!!:lach1:
Djego, mich würde noch interessieren wo Du übst, in Eurer vertrauten Umgebung draußen? Mit/ohne Ablenkung?
Freue mich das es bei Euch schon besser klappt. :lach1:

Suse
27.05.2008, 14:07
Wenn er kommt kämpfe ich mit mir selbst. Würde gerne: Würgen! Mache: Loben, Loben, Loben mit allen Mitteln. ANLEINEN befor er weg ist.

Etwas von Thema abgeschweift, aber ich lache mich ueber den Kommentar kaputt. Ich denke die Situation kennt jeder der Hunde hat. Ein anderer Favourit: "Ohh Danke lieber Hund das du so schoen "AUS" gemacht hast und mir die tote Nacktschnecke in die Hand gespuckt hast..."

Impressum - Datenschutzerklärung