PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wieder Zweithund (EB, FB?) zum Paulchen?


oska
26.03.2008, 18:55
Hallo Ihr Lieben,
nun ist ja unsere Asta leider nicht mehr da. Der Paul (BM fast 2 Jahre) hat noch an ihr geschnüffelt. Er ist sehr traurig. Paul legt sich auch oft dort hin, wo ihr Körbchen stand und liegt ganz viel bei uns am Sofa an den Füßen. Wir schmusen ihn jetzt ganz oft und beschäftigen ihn viel.

Glücklicherweise hatte er vorher auch schon einiges "alleine" ohne die Asta mit meinem Mann gemacht, so daß er auch "alleinsein" stundenweise kennt. Wir sind jetzt son ein bischen hin und hergerissen, ob wir uns wieder einen zweiten Hund anschaffen, oder den Paul alleine halten.

Es gibt für uns so einiges an Pro und Contra. Es ist einerseits schon alles einfacher mit nur einem Hund, wenn man ihn den ganzen Tag mitnimmt. Allerdings denke ich, daß der Paul bestimmt mit einem Gesellen glücklicher wäre - wegen Spielen und falls wir sie mal alleine zu Hause lassen.

Ich hatte mir schon überlegt, ob wir uns eine kleinere Hunderasse zulegen, so daß ich diese dann mit ins Büro nehmen kann. Da ich selbständig im Therapiebereich bin, würde das vom Prinzip her gehen - daß sie im Büro ein Plätzchen bekommt und dort dann schläft und ich dann Mittags mit ihr rausgehe in der Pause... Wie handhabt ihr denn das so mit Euren Hunden. Also mein Mann hat die Beiden immer mit auf seiner Fischzuchtanlage gehabt. Dort konnten sie umherlaufen oder in der Fischerhütte auf dem Sofa herumlümmeln. Ich möchte ihm aber die Verantwortung nicht immer alleine aufs Auge drücken. Der dicke Paul ist definitiv zu groß, um ihn immer mit in die Praxis zu nehmen. Aber sowas in Richtung Englische Bulldogge oder Französische Bulldogge könnte ich mir vorstellen. Da ich freizeitmäßig Reiten gehe, könnte die Kleine dort auch mit zum Stall kommen. Stallkollegen haben einen Mops, der ist ja auch nicht so lauffreudig und die sitzt dort auch immer am Rand auf einem Stuhl - das kann man denen ja beibringen, am Rand zu warten.
Ist es richtig, das Franzosen viel lebhafter und bellfreudiger sind als die Englischen? Ich habe so ein bischen im Internet herumgeschaut - es wäre aber ganz toll, wenn ihr mir als Halter so ein bischen was von Euren Hunden schreiben könntet. Einen Ausreitspaziergang könnte das eine Französische oder Englische mitmachen? Wie ist die Atmung und das Laufen bei Euren Hunden denn so? Schnaufen sie arg? Der Paul ist ein ganz ruhiger, ausgeglichener BM, herzensgut und ganz freudlich und ein bischen faul. Wie ist die Kombination BM, EB oder FB? Auch so von den Wesensmerkmalen her. Ich habe gelesen, daß die Franzosen häufig keine anderen Hunderassen "dulden" und "kläffiger" sind - und frech. Die EB dagegen genügsam und auch eher so ein bisserl "faul". Wie könnt Ihr das beschreiben? Fragen, Fragen, Fragen
Viele Grüße und danke schonmal für die Antworten :lach3:

bold-dog
27.03.2008, 09:27
also wir hatten schon beides hier : vor 15 Jahren einen EB und heute 3 FB.
ich finde die Franzosen viel einfacher, sind viel leichter zu erziehen und freundlicher im Character.
Engländer können manchmal so schön griesgrämig sein.....sie sind schon ganz besondere Hunde !:herz:
English Bulldogs sind meiner Ansicht nach schwerer zu erziehen.

Dagegen sind die Franzosen richtige "Sonnenscheinchen", jedenfalls unsere.
Wir haben 2 Rüden von klein auf, die sind völlig unkompliziert, freundlich und lieb zu jedermann und allen Tieren.
Einen Rüden haben wir mit 6 Jahren übernommen, das ist ein etwas schwieriger Fall, der ist nicht sooooo einfach.
Das liegt aber ganz sicher nicht am Hund, sondern an den Vorbesitzern.
Anfangs hat er schon mal nach uns geschnappt und war gar nicht nett:mad:
heute ist er 10 und "unser" Hund ! er brummt schon mal wenn ihm was nicht passt, aber wir haben uns arrangiert, wir mögen ihn sehr, unseren "Alten".
Er ist im Character sehr "englisch".
Wir akzeptieren das.

Am Pferd würde ich aber keinen der Hunde mitnehmen.
Dafür sind sie nix.
Dann würde ich eher zu einem Jack Russel raten.

Wir haben ja auch eine Mops Hündin, das ist auch eine ganz Nette !
Und im Kopf mindestens so gross wie ein Bullmastiff !!!!

Von unseren 3 Franzosen sind 2 sehr kurzatmig.
Einer ist dagegen ein Wirbelwind und rennt und rennt und rennt, den bringt so leicht nix aus der Puste.
Aber der würde auch auf einer Ausstellung keinen Blumentopf gewinnen.

Krankheiten sollte man nicht unter den Teppich kehren.
Bei den Rassen gibt es eben einige Dinge auf die man achten muss.
Und es gibt ganz sicher Hunderassen die gesünder sind !

Schnuck-Schnuck
27.03.2008, 12:11
Ich kann mich da Birgit nur anschließen.
Meine Bulldoggen sind beide recht sportliche Vertreter.Der Fanzösin macht auch Hitze nicht besonders zu schaffen.Doch am Pferd würden sie sich wohl nicht gut machen.
Charakterlich sind sie sehr verschieden,englische Bulldoggen sind wie Bulldozer,immer mit dem Kopf durch die Wand,dabei aber wahnsinnig charmant und man kann ihnen eigentlich nie böse sein.Sie sind einfach ganz besonders.Sie mögen die leisen Töne.Anderen Hunden gegenüber ist er immer nett,wenn es nicht um Spielzeug oder Futter geht.
Und die Französin ist "Hans Dampf in allen Gassen",sie ist auch verträglich, allerdings recht zickig und wenn jemand anfängt zu stenkern, springt sie sofort darauf an.Franzosen sind absolute "Mutti"hunde.Sie müssen sich immer und überall, um alles kümmern.Wie gesagt, ihr Beiname "Frau Bürgermeister" ist absolut Programm!!!
Sie ist immer gut drauf,die beste Freundin meiner Tochter,einfach unser Prinzesschen!!
Ich hoffe ich konnte dir helfen
LG Michele

bold-dog
27.03.2008, 14:02
sieh mal unter Molosser in Not nach.
ich habe gerade einen FB Rüden eingestellt !

oska
27.03.2008, 21:55
Hallo, danke für Eure Beiträge. Nun hat meine Hunderecherche ergeben, daß wir wohl doch eher bei den OEB oder AB landen werden... Bin gerade dabei zu schauen, wo es seriöse Züchter mit gesunden und klaren Hunden gibt. Ist gar nicht so einfach. Ich wünsche dem kleinen Franzosen, daß er bald eine ganz liebe Familie findet. :herz:

Impressum - Datenschutzerklärung