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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 2. Hund ja oder nein ???


sash1999
20.03.2008, 15:08
Hallo an alle;

Unser süsser ist täglich ein paar Stunden allein zuhause, bin am überlegen einen zweiten jungen Hund dazuzunehmen (bullmastiff oder Boxer) damit er sich wohler fühlt!
Hutsch ist jetzt 13 Monate alt, denke da würde er sich noch mit einer neuen Mitbewohnerin gut anfreunden!?

Was sagt ihr ist das empehlenswert oder könnte dies zu einem Problem werden zwecks Revierverteidigung oder so??

Erna
20.03.2008, 16:24
Hallo,
ich habe gerade (also seit einen Jahr) zwei junge Hunde ( 22 Monate, 1 Jahr) also, mal so ganz ehrlich...es ist schon manchmal sehr schwierig zwei junge zu erziehen, als unser Paul dazu kam, war Erna noch nicht wirklich sicher erzogen..die Rüppelphase (hoffentlich die letzte) machen wir jetzt gerade durch.. auch das gucken sie sich von einander ab...Aber sie spielen natürlich auch sehr schön zusammen und haben beiden noch richtig "Power"..aber man muß schon starke Nerven haben...
Wir haben drei Hunde eine ist jetzt 9 Jahre alt und die beiden Kleinen...da weiß man was man abends getan hat....

Hannelie
20.03.2008, 16:43
Hallo, Sash,

sicher ist es immer gut, 2 Hunde zu halten. Würde ich auch immer wieder so machen. Nur manchmal werden deine Erwartungen eben doch nicht in dem Maße erfüllt, wie du dir das denkst. Da gibt´s vieles vorher zu klären:

- Doppelte Kosten (Futter, Tierarzt, Equipment, Platz, Steuern, Versicherung)
- Jedes Tier braucht auch mal einzeln deine Zuwendung - Zeitfaktor !
- Deinen Worten entnehme ich, dass Hutsch ein Rüde ist! Da du eine MitbewohnerIN suchst, wirst du dir auch darüber Gedanken machen müssen, eventuell einen von beiden kastrieren zu lassen.... sofern du und deine Hunde stressfrei leben wollen...
- Der Zweithund muss zum Ersthund passen - in jeder Hinsicht.
- Ich warne davor, den Zweithund nur als Gesellschaftsdame für Hutsch zu betrachten.

Wenn du bei keinem dieser Punkte ein Problem siehst, mach dich zusammen mit Hutsch auf den Weg.

Halt uns doch bitte auf dem Laufenden.

Hannelie

Aron
20.03.2008, 18:12
HI !!! :lach2:
Kann mich dem nur Anschließen, sehe das genauso.
Gruss aus NRW

TaMa
20.03.2008, 19:24
ich habe zwei Hunde...ich habe lange überlegt..Mein Schäfer/Dobermannmix ist ja nun auch schon 13 Jahre...aber wir haben es dann letztes Jahr doch gemacht..wir haben uns Ronja ( siehe Foto ) Bullmastiff zu uns geholt..was ich allerdings dazu sagen möchte..sie sind vom Temperament sehr unterschiedlich...Ronja braucht viel mehr Aufmerksamkeit...da sie ja noch erzogen werden musste.( muß)..Aber sonst ist alles gleich..man geht mit zwei Hunde spazieren und die Tierarztkosten ( bei uns ) hält sich in grenzen..eigentlich nur das Impfen bis jetzt...Du mußt auch sehen ob sie sich verstehen...Meine verstehen sich soweit ganz gut, wenn es um fressen geht...ja, dann hört jede Freundschaft auf:lach3: ich möchte es nicht mehr missen...aber wir haben, möchte dazu noch sagen, laaaaannnnggge überlegt..

Gruß Tanja:lach1:

Dickbert
20.03.2008, 19:49
Diese Entscheidung muss jeder für sich selber treffen.
Ich kann zu einem 2. Hund nur zustimmen da ich nur possitive Erfahrung damit gemacht habe.
Unsere Cherry hatte extreme Verlassensängste, sie konnte nie alleine sein. Aus diesem Grund ist Digger bei uns eingezogen. Und wir haben diese Entscheidung nie bereut.
Auch der 3 Hund Aramis ist eine Bereicherung für uns.
Wir haben alle jede Menge Spaß.
Die Punkte die Hannelie aufführt solltest du bei deiner Entscheidung auf jeden Fall beachten.

Liebe Grüße:lach1:
Yvonne

Knuddel
20.03.2008, 20:06
Wir haben 3 ,
Eine tolle Mischung .
Buddy Bm 5monate ,Stella Chihuahua 3 Jahre,Trixie Dackel-Mix 11 Jahre.
Und das geht prima.:lach2:

Tyson
20.03.2008, 20:47
:lach3: Ich habe 3, einen 5jährigen Mastiffrüden, ein 7järiges FB-Mädchen- sie ist kastriert, einen 10jährigen Bichon frise Rüden und alles läuft super. Ich habs nicht bereut, aber wenn Frieda nicht kastriert wäre, dann wärs SCHLIMM, habs 1x durch:schreck:, nieeeeee wieder, LG Manuela

Grazi
21.03.2008, 06:07
Ich schließe mich Hannelie an.... die Haltung mehrerer Hunde erfordert Zeit, Geld und Arbeit.

Gründsätzlich plädiere ich bei den meisten Hundehaltern dafür, mit dem Zweithund zu warten, bis der erste in seiner Entwicklung (körperlich und geistig) fertig ist und gut im Gehorsam steht. Einen Welpen und einen pubertierenden Junghund ist schon eine Herausforderung.

Außerdem solltest du bedenken, dass die beiden dann ein eingeschworenes Team werden und möglicherweise gegenüber anderen Hunden eine ganz eigene, unerwünschte Dynamik entwickeln.

Bei gemischtgeschlechtlicher Haltung kommt auch noch hinzu, dass Artgenossen gerne mal als Konkurrenten angesehen werden und der Rüde dann plötzlich nicht mehr allzu umgänglich ist.

Grüßlies, Grazi

sash1999
21.03.2008, 07:01
Danke für Eure zahlreichen Antworten!!

Ja Hutsch ist ein Rüde (Kastriert) und sehr liebesbedürftig! er geniesst unsere zuneigung sehr ;-) lieg am Abend bei uns auf der coutsch usw. er kann jedoch auch sehr eigenwillig und braucht ab und zu wieder strenge worte um zu wissen wer das sagen hat.

Beim zweit Hund hätten wir an eine kleinere Rasse gedacht, eventuell eine Boxerhündin, er verträgt sich mit allen Hunden sehr gut bis jetzt und läuft jeden zu.

sash1999
21.03.2008, 07:04
- Ich warne davor, den Zweithund nur als Gesellschaftsdame für Hutsch zu betrachten.
wie meinst du das?? :wie:

Lola
21.03.2008, 08:57
Ich kann nur sagen das ich es immer wieder machen würde.
Liah war zwei als wir unseren Sheltie dazu geholt haben.
Sicher ist es anstrengender mit zwei Hunden.
Aber wenn sie sich verstehen und zusammen spielen und kuscheln gibt es nix schöneres!

Baby
21.03.2008, 19:28
Wir haben auch nur gute erfahrungen gemacht,mit zwei Hunden.Mittlerweile sind es drei Hundis.Petra und Rasselbande:lach1:

Peppi
23.03.2008, 08:33
Gründsätzlich plädiere ich bei den meisten Hundehaltern dafür, mit dem Zweithund zu warten, bis der erste in seiner Entwicklung (körperlich und geistig) fertig ist und gut im Gehorsam steht. Einen Welpen und einen pubertierenden Junghund ist schon eine Herausforderung.


Da kann man sich mal wieder nur anschließen. Ich habe diese Tips auch ignoriert und würde es in Zukunft nicht mehr so machen.

Warte noch ein bißchen, trainiere das alleine sein und dann irgendwann, bekommt der sein Schwesterchen. :lach2:

Celestia
24.03.2008, 16:36
:lach1:Also ich denke nicht das du wegen Revierverteidigung probleme bekommen kannst da würde ich mir dann einen holen der jünger ist als deiner vielleicht einen Welpen. Es könnte nur stressig werden zwei ,,junge Hunde,, zu erziehen.
LG.Wiebke&Dunja:herz:

Paulchen39
24.03.2008, 16:40
Ich kann mich all dem hier nur anschließen:lach2:

Suse
25.03.2008, 10:23
Zwei sind sicherlich besser alleine als einer. Mit zwei jungen Hunden habe ich keine Erfahrung aber das Thema wurde ja schon eroertert.

Hast du daran gedacht vielleicht einen Hund aus dem Tierheim oder von sonst einer Vermittlung zu holen? Vieleicht einen etwas aeltere Huendin eine gute Idee? Unkastriert wuerde ich nicht empfehlen, lebt zwar bei uns im Haus im Moment aber man tut den Tieren sicherlich keinen gefallen.
Jetzt wo unser Ruede zu alt ist um Nachwuchs zu haben werden wir die Huendin sicher sterilisieren lassen.

Conner
25.03.2008, 13:10
Aus eigener Erfahrung heraus : ich würd es nicht mehr tun.
Sugar war 7 Monate als Paul dazu kam, 10 Wochen alt.
Sugar war sehr brav, stubenrein, super gehorsam.

Dann war nur noch Dauer-Party. Ich mußte beide in den Schlaf reden, damit mal Ruhe herrschte und der Welpe auch zum pennen kam. Sugar dachte dann wenn der drinnen mal pinkelt kann ich das ja auch wieder....Überhaupt lernte man nur das NEGATIVE von einander. 2 verselbständigen sich stärker als einer alleine. Die Bindung auch zum 2. aufzubauen ist sehr wichtig und schwieriger fand ich.

Bei 2 jungen Hunden ist es sehr schwer und ein echter Vollzeitjob beiden gerecht zu werden.

Klar, gibt es auch tolle Zeiten, 2 Hunde sind besser als Fernsehen ;-))
Die Liebe zueinander, das Spielen etc.
Aber : ich würde es nicht mehr tun !

LG
Annette

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