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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hitzetod BX Rüde


Kirsten BM
18.07.2007, 21:41
Jürgen Sauer
Körmeister am 14.7.2007 in Bensheim
Vorstandsmitglied *** e. V.


„Hitzetod“

Der Club für Molosser e. V. hat am 14.7.2007 im Hotelpark des Alleehotels „Europa“ in Bensheim eine ZVP durchgeführt.
Es wurden 18 Hunde zur ZVP und 2 Hunde zur Registrierung vorgestellt.
Ein Ehepaar war mit 4 Hunden (BX) dort erschienen, wovon
2 Hündinnen zur ZVP angemeldet waren. Unter den 4 Hunden befand sich ein 3-jähriger BX-Rüde. Vor Beginn der Veranstaltung war schon zu beobachten, dass die 4 BX alle an ihnen vorbeilaufenden Menschen und Hunde stark verbellten. Dieses Verhalten setzte sich auch zu Beginn der Veranstaltung fort, was dazu führte, dass sich verschiedene Teilnehmer beschwerten. Nach Rücksprache mit dem ausführenden Körmeister ging Frau Annemarie Maul auf die beiden Hundehalter zu, um eine Entschärfung herbeizuführen. Diese Intervention führte dazu, dass die beiden Hundehalter sich in der Weise trennten, dass jeder von beiden nur noch 2 Hunde in einem entsprechenden Abstand zueinander an der Leine hatte.
Hierdurch kehrte Ruhe ein. Die ZVP wurde reibungslos durchgeführt und war gegen 18.45 Uhr beendet. Die betroffene Hundehalterin stellte 2 BX-Hündinnen zur ZVP vor. Beide Hündinnen haben die ZVP bestanden. Das Wesen der vorgestellten Hündinnen war in keiner Weise zu beanstanden und dem Körmeister gegenüber völlig neutral.

Neben der ZVP hat der *** e. V. an diesem Tag auch ein Züchterseminar unter der Leitung des Zuchtleiters Andreas Kirschstein zeitversetzt durchgeführt.
Zum Hergang, wie es letztlich zu dem bedauerlichen Tod des
3-jährigen BX-Rüden kommen konnte, ist folgendes festzustellen:
Nach ihrer durchgeführten ZVP hat sich die betroffene Hundehalterin zum Züchterseminar begeben. Die 4 Hunde hat sie ihrem Ehemann überlassen. Dieser versorgte die Hunde in der Art und Weise, dass er jeweils 2 Hunde wechselweise für 30 Minuten in den Kofferraum seines Pkw (Volvo 940 Kombi) sperrte und die Fenster entsprechend öffnete. Er hat sich offenbar von seinem Fahrzeug entfernt und die beiden im Auto befindlichen Hunde sich selbst überlassen.
Die Außentemperaturen betrugen an diesem Tag ca. 35 Grad.
In diesem Fahrzeug ist der BX-Rüde verendet.
Es steht außer Frage, dass sich der betroffene Ehemann tierschutzwidrig und falsch verhalten hat. Sein Fehlverhalten führte zum Tod des BX-Rüden und ist von strafrechtlicher Relevanz. Jedes Kind weiß, dass man bei derartigen Temperaturen keine Hunde in ein Auto sperrt und sie unbeaufsichtigt ihrem Schicksal überlässt. Inwieweit ein Fehlverhalten der betroffenen Ehefrau anzulasten ist, mag dahingestellt sein. Sie war zum Zeitpunkt Teilnehmerin des Züchterseminars, hat sich auf die Versorgung der Hunde durch ihren Ehemann verlassen und hatte durch ihre Abwesenheit keinen direkten Einfluss auf die Situation.

Das Fahrzeug des betroffenen Ehepaares befand sich auf dem öffentlichen Hotelparkplatz. Der Parkplatz war voll besetzt.
Der Parkplatz war weder vom Hotelpark aus, noch vom Tagungsraum des Züchterseminars, einsehbar.
Auf dem Hotelgelände bewegten sich an diesem Tag ca.
50 Mitglieder des Club für Molosser e. V..

Gegen 19.00 Uhr erlangten die Vorstandsmitglieder Braun und Sauer sowie unser Geschäftsstellenleiter Uwe Jokisch Kenntnis von den Ereignissen. Man begab sich sofort zum Parkplatz und fand dort ein auf dem Boden sitzendes, völlig verstörtes Hundehalter-Paar und 3 BX-Hündinnen vor. Neben dem Fahrzeug lag der verstorbene BX-Rüde.
Auch andere Hotelgäste versammelten sich.
In einer derartigen Situation hilft kein „Geschrei“ und auch kein „Gebrüll“.
Es sind Besonnenheit und Hilfe gefragt. Besonnenheit bei den beiden betroffenen, sichtlich überforderten Hundehaltern und Hilfe für die 3 angeschlagenen BX-Hündinnen, welche glücklicherweise das Geschehen überlebt haben. Gleichwohl wurde den Hundehaltern ihr Fehlverhalten deutlich vor Augen geführt.
Nach einer entsprechenden Erstversorgung von Hunden und Haltern wurde der Kadaver des verstorbenen Hundes gem. den gesetzlichen Bestimmungen einem Tierarzt zugeführt (TKBesG).
Bei einer der drei Hündinnen war eine tierärztliche Versorgung notwendig. Die Hündin hat keinen Schaden genommen und es geht ihr gut.
Offenbar erstattete ein Hotelgast bereits während der Ereignisse Strafanzeige. Dies führte dazu, dass die Polizei die entsprechenden Ermittlungen an Ort und Stelle aufgenommen hat.
Die betroffenen Hundehalter haben an der Zuchtschau am Folgetag in Darmstadt teilgenommen. Dies ist jedem seine eigene Sache. Eine Versagung der Teilnahme oder ein Ausschluss von der Zuchtschau ist nach der Zuchtschauordnung nicht möglich. Die Hunde wurden ordnungsgemäß gemeldet und das Meldegeld wurde entrichtet.

Die diesbezüglichen Schilderungen und Darstellungen in den verschiedensten Molosser-Foren sind falsch und entsprechen nicht den tatsächlichen Ereignissen. Die Personen, die dort ihre Meinung kundtun waren nicht vor Ort. U. a. wird von 3 verstorbenen Hunden berichtet. Dies entspricht nicht der Wahrheit.

Ich finde es beschämend, wie der Tod dieses Hundes ausgenutzt wird, um dem Vorstand und auch dem Club für Molosser e. V. zu schaden. Die Veröffentlichung eines Bildes des Hundehalters, auch mit „Augenbalken“, halte ich für bedenklich. Der Mann wird wie ein „Verbrecher“ dargestellt.
Ein Hund ist durch ein Fehlverhalten zu Tode gekommen.
Der Vorgang ist tragisch und verwerflich. Jedoch sollte auch hier der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben.
Von dieser Art der Berichterstattung muss der Club für Molosser e. V. sich distanzieren.

Während sich die einen um eine Hündin kümmern, der das Blut aus dem After und dem Maul läuft, sitzen andere am
Computer und schreiben ihren unsachlichen und emotionalen Unsinn.

Inwieweit das Fehlverhalten des Hundehalters eine Maßregelung durch den Verein nach sich zieht, ist Sache des Vorstandes.



Jürgen Sauer
Körmeister am 14.7.2007 in Bensheim
Vorstandsmitglied *** e. V.

Jacci
18.07.2007, 22:45
Erst einmal danke für die Einstellung der Stellungnahme.
Schade, dass sie erst erscheint, wenn die Gerüchteküche schon längst brodelt. Aus diesem Grund finde ich folgenden Satz völlig unangemessen:

Während sich die einen um eine Hündin kümmern, der das Blut aus dem After und dem Maul läuft, sitzen andere am
Computer und schreiben ihren unsachlichen und emotionalen Unsinn.

Es ist klar, dass bei diesen Hören-Sagen-Geschichten oft etwas hinzugedichtet oder weggelassen wird. Das liegt in der Natur des Menschen und das ist nicht erst so, seit es Foren gibt. Hier sind einfach Menschen, die sich um das Wohl der Hunde sorgen. Ist das etwa nicht erwünscht? Und müssen erst Gerüchte auftauchen, damit mal jemand Stellung dazu nimmt? Oder muss ich nach Auftauchen solcher Geschichten sofort vor Ort erscheinen, schauen, was davon stimmt? Sorry, nicht jeder wohnt um die Ecke, man hat schließlich auch ein paar Kleinigkeiten zu tun, wie Familie, Beruf, Haushalt und die eigenen Tierchen. Dazu ist das Internet doch da, um sich Informationen zu verschaffen. Für die Ungenauigkeit der Berichterstatter kann der user nichts!
Was mich an der Geschichte allerdings besonders aufregt, ist die sogenannte "Linientreue" zur Satzung des Vereines. Fakt ist zwar: als Züchter ist die Frau eingetragen, fakt ist aber auch, dass der Ehemann ja wohl mit dazugehört, auf Garantie die Hunde mit betreut. Alleine wird sie das mit 3 Hündinnen, die dann eventuell auch noch zeitnah werfen, nicht allein bewältigen können. Als was gilt dann der Ehemann, als unfähiger "Angestellter" oder wie im Zivilrecht als Schlüsselperson? In jedem Falle gilt, die Züchterin ist scheinbar nicht in der Lage, in einigen Situationen die Hunde ausreichend betreuen zu können und hat anscheinend auch noch unfähiges "Personal". Trotzdem erwägt man, eine Zucht zuzulassen? ist dies im Sinne der Hunde... der Rasse?

morpheus
19.07.2007, 04:45
Nun ja, noch etwas über die Dummheit dieser Leute zu sagen erübrigt sich wohl, sorry, aber mildere Worte fallen mir hierzu nicht ein.

Was ich persönlich jedoch geschmacklos finde, ist die Tatsache, dass die ja so am Boden zerstörten Leute am nächsten Tage an der Zuchtschau teilnahmen. Dies wäre mit meinem Gewissen in so einer Situation sicher nicht zu vereinbaren, aber jeder trauert wohl anders.

Gast280210
19.07.2007, 05:36
Dem bisher hier im Forum Gesagten kann ich mich nur anschließen und verweise gleichzeitig auf den Threat Quo Vadis wo über dieses Problem bereits heiß diskutiert wurde. Das ist anscheinend die Antwort auf die Frage wo es künftig lang geht in Sachen Züchtung und Vereine. Was mich eigenartig und unangenehm berührt ist die Abgebrühtheit, Distanz und Kälte die mir die Stellungnahme des Herrn Sauer, seines Zeichens Vorstandsmitglied *** in Bensheim vermittelt. Ich persönlich würde nicht gerne in einem solchen Verein Mitglied sein. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Qualität des Vorstandes dem Rest der Mitglieder entspricht. Ganz zu schweigen von dem Ehepaar, dass anscheinend - "wenn auch angeblich am Boden zerstört" - zur nächsten Veranstaltung weiterzieht, nach dem Motte "the show must go on". Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier der Hund wieder einmal nur Objekt zur Selbstdarstellung und Vermarktung ist. Schade :traurig3:

Karin

Peppi
19.07.2007, 09:00
Herrlich, welche Polemik.

Die offene Differenzierung von Mann und Frau hat doch nur den einen Hintergrund, dass im Falle von Sanktionen nur der Mann gekickt wird und die Frau weiter machen kann wie bisher und an dieser BX Zuchtstätte wird sich gar nix ändern.

Beide sind dann fein raus. Der Verband/Verein der den Mann mit Sanktionen belegen wird und sich damit brüsten wird dieses Verhalten geahndet zu haben (seine Pflicht getan) und die Zucht läuft weiter unter dem Namen der Gattin!

"Show must go on" trifft es im Kern!

Bäh! :boese5:

Anne
19.07.2007, 09:04
Ein Ehepaar war mit 4 Hunden (BX) dort erschienen, wovon
2 Hündinnen zur ZVP angemeldet waren. Unter den 4 Hunden befand sich ein 3-jähriger BX-Rüde. Vor Beginn der Veranstaltung war schon zu beobachten, dass die 4 BX alle an ihnen vorbeilaufenden Menschen und Hunde stark verbellten. Dieses Verhalten setzte sich auch zu Beginn der Veranstaltung fort, was dazu führte, dass sich verschiedene Teilnehmer beschwerten. Nach Rücksprache mit dem ausführenden Körmeister ging Frau Annemarie Maul auf die beiden Hundehalter zu, um eine Entschärfung herbeizuführen.

Verstehe ich das richtig? Dieses Ehepaar ist nicht fähig, ihre Hunde ohne Gefährdung der Allgemeinheit in der Öffentlichekit zu führen. Mehrere Vereinsmitglieder fühlten sich durch die Hunde bedroht.
Fazit: Lt. Satzung und Rechtsprechung sind diese Leute nicht geeigenet Molosser zu halten/führen, als Züchter sind sie in ihren Augen aber geeignet.
Hier möchte ich auf §16 Abs. 5 der Satzung Erlöschen der Mitgliedschaft durch Ausschluss verweisen.
Zitat - ......oder solchen Vorschriften, die im öffentlichen,namentlich sicherheitsrechtlichen Interesse, Zucht, Haltung, Führung und Ausbildung von Hunden regeln....

Inwieweit das Fehlverhalten des Hundehalters eine Maßregelung durch den Verein nach sich zieht, ist Sache des Vorstandes.

Auch das ist nicht ganz korrekt. Jedes Mitglied des Vereins kann, darf einen Antrag auf Ausschluß dieser Hundehalter stellen.

Sie sollten diese Stellungnahme schleunigst überarbeiten und hier dann neu einstellen. Mit diesem Ding erweisen sie sich und ihrem Verein einen Herodesdienst.

Caro-BX
19.07.2007, 09:36
Ehrlich gesagt, dazu fällt mir nichts mehr ein!!!!


Die Hundehalterin soll "unschuldig" sein, da sie ja auf dem Seminar war und sich auf ihren Mann verlassen hat?????


Wenn ich meinen Hund einer anderen Person zur Aufsicht übergebe, bin ich immer noch zuständig, denn ich muss bei der Auswahl diesr Person "Sorgfalt walten lassen".

Diesem Ehemann hätte man danach also nicht einmal einen Hund überlassen dürfen.... Da frage ich mich, sind die vier BXen vom Baum gefallen? Durch das Zusammenleben (und ich setze mal einfach voraus, dass das Ehepaar zusammenlebt) sollte der Ehemann auch über eine gewisse Grundkenntnisse in der Hundehaltung verfügen und wenn wirklich nicht ... hätte die Ehefrau ihn ja auf die angekündigte Hitze hinweisen können und ihm entsprechende Verhaltensmassregeln geben können.

Der "gute Mann" hätte ja zum Beispiel mit dem Auto einfach einen erheblich schattigeren Ort z.B. am eigentlichen Ausstellungsgelände aufsuchen können, denn schließlich dauert so ein Zuchtseminar ja sicherlich länger als 1 Stunde.

Boah... nee... jetzt halte ich lieber die Klappe und grummel still vor mich hin...

Gut, dass ich keine Zuchthündin habe, sondern nur seit 8 1/2 Jahren eine BX vom Tierschutz, die bald 10 1/2 Jahre alt wird...

Wenn ich mir vorstelle, von so einer Züchterin einen Welpen zu erwerben... :boese5:

Rocky
19.07.2007, 15:43
.... Hunde in grosser Hitze in Autos zu lassen, auch nur für kurze Zeit. Mir tut das arme Tier leid, welches unter diesen Umständen krepieren musste. Mir tun aber auch die Leute leid, sie haben das sicher auch nicht gewollt.

Irgendwelche Zusammenhänge mit dem Vorstand des *** und dem Tod des Hundes kann ich nicht ausmachen. Es zeugt meines Erachtens auch von einem "Hitzeschaden" seitens solcher "Schaumschläger" die so was tun!

Anstatt dem *** bei jeder Gelegenheit in den Rücken zu fallen, könnte man es doch mit konstruktiver Kritik und Vorschlägen begnügen. Mein Vorschlag um ein solches Unglüchk in Zukunft zu verhindern ist, Tagungen, Ankörungen, ZVP und andere Aktivitäten in der kühleren Jahreszeit durchzuführen.

Ausserdem sei daran erinnert, dass ein Vereinsvorstand gewählt wird, meines Wissens seitens der Mitglieder. Also, wem es doch nicht passt kann sich doch seber Aufstellen lassen und ein Amt übernehmen oder mindestens jemanden postieren!

Freundlicher Gruss
Beat

BeateH
19.07.2007, 16:17
die Mitverantwortung hat die Frau insofern schon, daß sie es mitgemacht hat mit 4!! Bordeauxdoggen, die dazu auch noch nicht grad friedlich sind, zu einer Veranstaltung bei diesen Temperaturen zu fahren, wobei eine Person an einem Seminar teilnimmt, also stundenlang für die Beaufsichtigung der Hunde nicht zur Verfügung steht. Das allein ist ja schon so dermaßen verantwortungslos!!
Aber wär halt so schön "ein Abwasch" gewesen oder wie...

"Es steht außer Frage, dass sich der betroffene Ehemann tierschutzwidrig und falsch verhalten hat. Sein Fehlverhalten führte zum Tod des BX-Rüden und ist von strafrechtlicher Relevanz. Jedes Kind weiß, dass man bei derartigen Temperaturen keine Hunde in ein Auto sperrt und sie unbeaufsichtigt ihrem Schicksal überlässt."

Wenn das schon jedes Kind weiss, und das betreffende Paar nicht mal diese simpelsten und logischen Dinge in der Hundehaltung kennt, sollte es doch wohl reichen, einen Ausschluss aus dem Verein zu bewirken. Das ist für mich jedenfalls das mindeste.

Und dass die beiden dann ziemlich schnell, wie ich finde, ihre Betroffenheit hinter sich gelassen haben, um wenigstens noch zu retten, was zu retten ist, kommentiere ich jetzt mal lieber nicht weiter.

Das es in den Foren oft so ausartet, und dass sogar unbeteiligte Dritte beleidigt werden müssen, kann ich allerdings auch überhaupt nicht nachvollziehen. Aber da muss man wohl drüberstehen.

BeateH
19.07.2007, 16:26
.... Hunde in grosser Hitze in Autos zu lassen, auch nur für kurze Zeit. Mir tut das arme Tier leid, welches unter diesen Umständen krepieren musste. Mir tun aber auch die Leute leid, sie haben das sicher auch nicht gewollt.

Irgendwelche Zusammenhänge mit dem Vorstand des *** und dem Tod des Hundes kann ich nicht ausmachen. Es zeugt meines Erachtens auch von einem "Hitzeschaden" seitens solcher "Schaumschläger" die so was tun!

Anstatt dem *** bei jeder Gelegenheit in den Rücken zu fallen, könnte man es doch mit konstruktiver Kritik und Vorschlägen begnügen. Mein Vorschlag um ein solches Unglüchk in Zukunft zu verhindern ist, Tagungen, Ankörungen, ZVP und andere Aktivitäten in der kühleren Jahreszeit durchzuführen.

Ausserdem sei daran erinnert, dass ein Vereinsvorstand gewählt wird, meines Wissens seitens der Mitglieder. Also, wem es doch nicht passt kann sich doch seber Aufstellen lassen und ein Amt übernehmen oder mindestens jemanden postieren!

Freundlicher Gruss
Beat


hallo Beat,

also die Leute tun mir ehrlich gesagt überhaupt nicht leid. Ich kann überhaupt nicht verstehen, daß so etwas heute immer noch passiert.

Inwieweit das bis jetzt allerdings etwas mit dem *** oder dessen Vorstand zu tun hat, hab ich auch noch nicht verstanden. Hab ich ja oben auch schon geschrieben, leider schießt es oft in andere Richtungen und es werden nicht nachvollziehbare Schlüsse gezogen. Deshalb halte ich mich aus irgendwelchen Themen wo es um Hörensagen geht in der Regel raus.

Ich glaub wir haben so viele Ausstellungen usw. übers Jahr verteilt in Deutschland, dass es wahrscheinlich terminlich gar nicht geht, alles in die kühlere Jahreszeit zu legen.

Anne
19.07.2007, 16:30
Beat,
am Tod dieses Hundes sind einzig und allein die Besitzer schuld. Dafür macht keiner den *** bzw. dessen Vorstand verantwortlich.


Bei einer der drei Hündinnen war eine tierärztliche Versorgung notwendig. Die Hündin hat keinen Schaden genommen und es geht ihr gut.
Wenn die Hündin keinenSchaden genommen hat, warum mußte sie dann tierärztlich versorgt werden?


Eine Versagung der Teilnahme oder ein Ausschluss von der Zuchtschau ist nach der Zuchtschauordnung nicht möglich. Die Hunde wurden ordnungsgemäß gemeldet und das Meldegeld wurde entrichtet.

Das stimmt so nicht. Auf Grund der Vorfälle am Vortag hätte der Sonderleiter diese Züchter und ihre Hunde von der Ausstellung ausschließen können.
Siehe VDH-Leitfaden für Zuchtschauleiter, Sonderleiter ect.

24.§7 Ausstellungsverbot für Hunde

71. §14 Hausrecht

Pit
19.07.2007, 18:41
Ohne viel Worte!!
Kotz!!:boese5:

leavinblues
19.07.2007, 20:40
Bei dieser Backofenhitze die Hunde ins Auto sperren ist mehr als verantwotungslos. Und diese Leute züchten auch noch:schreck:

Rocky
20.07.2007, 08:30
..... eine Unachtsamkeit und dabei verliert ihr euren Hund oder ein Kind. Neben dem was Strafrechtlich auf euch zu kommt, zeigt noch jeder mit dem Finger auf euch und zieht über euch her ! Ich kenne diese Leute nicht, ich gehe aber davon aus, dass dieser Mann welcher seinen Hund verrecken liess, sich Zeit seines Lebens furchtbare Vorwürfe machen wird! Ich würde darum nie jemand wegen eines solchen Vorfalles verurteilen, schon gar nicht auf Distanz des Mediums Internet!

Eigentlich sind es zwei Themen. Der *** worüber die Meiungen geteilt sind und sich schwer tut alle seine Mitgleider glücklich zu machen. Bei so grossen breit gestreuten Interessengruppen, bzw. Vereinen ist das allerding normal. Man muss sich halt entscheiden gehört man trotzdem dazu, obwohl man sich nicht zu 100% vertreten fühlt.

Dann das eigentliche Thema, Sommerhitze und Hunde in Autos. Solche schrecklichen Unfälle zeigen deutlich, dass man sich in dieser Kombination extrem vorsehen muss! Leider sind da viele Leute immer noch sorglos und wissen anscheinend nicht, was sie ihren Tieren antun. Torheit schützt vor Strafe nicht und ich bin natürlich auch der Meinung solche Vorfälle gehören vom Gesetz her streng bestraft.

Freundliche Grüsse
Beat

Grazi
20.07.2007, 10:23
Ich kenne diese Leute nicht, ich gehe aber davon aus, dass dieser Mann welcher seinen Hund verrecken liess, sich Zeit seines Lebens furchtbare Vorwürfe machen wird! Tja, und genau daran zweifle ich. Wie kaltherzig muss man sein, um tags darauf "business as usual" zu betreiben und auf eine Zuchtschau zu gehen? :boese3:

Natürlich kann immer mal ein tragischer Unfall passieren und selbst wenn ich weiss, dass mir kein Hund wegen einer solchen Dummheit verrecken würde, bin ich mir doch bewusst, dass durch einen blöden Zufall, durch eine Unachtsamkeit etwas passieren könnte, durch das einer meiner Hunde zu Tode kommen könnte. Ich weiss aber auch, dass ich nach einem solchen Verlust (bei dem ich mir selber die Schuld geben müsste) tatsächlich Zeit meines Lebens Vorwürfe machen würde... und direkt nach dem Vorfall wäre ich gar nicht mehr in der Lage, auch nur einen klaren Gedanken zu fassen... unter Menschen zu gehen... ich würde mich zuhause vergraben und mir die Augen ausheulen!

Grüßlies, Grazi

Pinkdevil
20.07.2007, 17:25
ich finde keinen ausdruck den ich verwenden kann um zu beschreiben was ich davon halte einen hund heutzutage noch bei solchen temperaturen im auto zu lassen!
das ist einfach verantwortunglos und dumm!

mitleid mit dem pärchen habe ich keines
vor allem als gatte der züchterin sollte auch der mann wissen das hunde im heißem auto verenden können :boese5:
hallo das weiß meine tochter mit 6 Jahren!!!

und wie kaltherzig muss man sein das man an nächsten tag zu einer veranstaltung fährt

den haltern kann man sehr wohl eine strafe aufbrummen (zumindest bei uns in Österreich) soweit ich informiert bin
bis hin zum entzug der Zuchterlaubnis

wie viel und oft muss mann noch kommunizieren das man tiere im sommer nicht im auto lassen soll/darf?!

Anja
20.07.2007, 19:20
Es geht einfach nicht in meinem Kopf hinein, das immer noch Hunde bei der Hitze im Auto geparkt werden.

Dieser Mensch wird sicherlich sein Leben lang damit bestraft sein, mit der Gewissheit zu leben... diesen qualvollen Tod verursacht zu haben.

Tyson
20.07.2007, 20:34
:traurig3:Huhu Anja, diese Menschen haben leider kein Gewissen, traurig Manuela und Tyson

Perro de presa
20.07.2007, 23:26
Merkwürdig ich lese diese Geschäftsmäßige Erklärung des Herrn Sauer
- mit der Ausnahme des auf Bildzeitungsniveau liegenden Vergleich mit
der blutenden und schwer geschädigten Hündin und den Kritikern –
und kann es nicht fassen.
Ich habe es mehrfach gelesen und dies seit dem Tag des Einstellens.

Natürlich können Unglücke und Fehler passieren,
keiner kann sich davon freisprechen.

Aber wir brauchen uns über die Belegung mit 15 Monaten
- oder wie in dem Champ-Camp mit 13 Monaten gleich nach
dem Eintreffen der Hündin in Deutschland, ohne jedwede
Kenntnis der Hundes und seines Wesens und Gesundheit –
gar nicht mehr unterhalten, wenn dies Züchtern passiert.

Wie wollen die Käufer von Welpen beraten und aufklären?

Wie gehen die zuhause mit ihren Hunden um?

Was empfinden sie für die von ihnen abhängigen
„Zuchtobjekte“ wenn sie am nächsten Tag bei der
Nächsten Veranstaltung sind, um das Renommee
und somit den Wert in Cent und Euro zu erhöhen.

In sofern zweifle ich das Attest des Herrn Sauer:
„völlig verstörtes Hundehalter-Paar und 3 BX-Hündinnen“
doch leicht an.
Denn dies wurde nach 19 Uhr festgestellt,
dann Polizei und Heimfahrt, dann am nächsten Tag…………..

Von dem Zustand der 3 Hündinnen einmal ganz abgesehen,
die hätte ich zu keiner Veranstaltung zugelassen nach dem erlebten.
(Wie war das Herr Sauer:?
„Während sich die einen um eine Hündin kümmern,
der das Blut aus dem After und dem Maul läuft,
sitzen andere am Computer und schreiben ihren
unsachlichen und emotionalen Unsinn.“
und andere bewerten am nächsten Tag wie gut das Blut
gesäubert wurde und das Erlebnis verdaut ist.
Sorry aber das finde ich beschämend,
nein das finde Ekelhaft und ein Verbrechen an den Tieren.)

Aber noch mehr ärgern mich die unterschwelligen Vorwürfe.

Ich bin dem Anzeigeerstattenden Hotelgast dankbar,
so etwas darf nicht unter den Leidgeplagten Teppich im Hause des *** gekehrt werden.

Ich finde es normal sich über einen solchen Vorfall
bei einer Veranstaltung von einem „Fachverband“ zu unterhalten.

Ich finde das die Informationspolitik des Vereins,
wesentlich zu einer solchen Gerüchteküche beiträgt.
Auf welcher der beiden Internetseiten wird denn dazu
irgendwann Stellung genommen?
Von der fehlenden Erklärung zu ganz anderen Sachen
mal völlig zu schweigen.

Da sollte einen solche eine Kommentierung auf etlichen Seiten
nicht wundern, denn man selbst bietet keine Grundlage für ein
Mindestmaß an Austausch von Meinungen und agiert diktatorisch.

Aber eine Frage hätte ich noch (aus meiner unfachlichen Ansicht),
wenn schon dem Ehepaar an diesem Tag
- ich möchte mir das Alltagsleben nicht mal vorstellen wollen -
nicht deutlich wurde, dass es mit der Führung von 4 Hunden
überfordert ist.
Die Vereinsverantwortlichen dies vergaßen.

Wie hat sich der veranstaltende Verein den Ablauf gedacht?

Wie soll an einem so heißen Tag, mit solchen Hunden,
denn ein Ablauf von Seminar nach ZVP ablaufen?

Wenn also wie zu erwarten ein Züchter nach der ZVP zu
diesem Seminar möchte, was hat sich der Verein für den
Hund gedacht. Es gibt doch auch eine Sorgfaltspflicht des
Veranstalters.
Wenn ein Teilnehmer schon vor der ZVP gezeigt hat das
die Führung von 4 Hunden problematisch ist, wo soll der
während des Seminars denn hin mit den Hunden?
Standen Kennels im Schatten zur Verfügung?

Hat man sich nicht gewundert was die schon zuvor
Überforderte und auffällige Züchterin mit ihren Tieren
auf einmal macht?

Aber man darf gespannt sein,
auf das weitere Vorgehen des Vorstandes,
nicht nur in dieser Angelegenheit

Chaos für Molosser im
Verband des Hundekartells

Anja
21.07.2007, 13:54
:traurig3:Huhu Anja, diese Menschen haben leider kein Gewissen, traurig Manuela und Tyson

Ja ich weiß...leider:traurig1:

Carolina
21.07.2007, 16:21
Ups, dann hier auch noch einmal:

@Jürgen Sauer: Es sind Besonnenheit und Hilfe gefragt. Besonnenheit bei den beiden betroffenen, sichtlich überforderten Hundehaltern und Hilfe für die 3 angeschlagenen BX-Hündinnen, welche glücklicherweise das Geschehen überlebt haben.

@Jürgen Sauer: Während sich die einen um eine Hündin kümmern, der das Blut aus dem After und dem Maul läuft, sitzen andere am

Ich finde es Beschämend, dass diese Hunde so qualvoll sterben mussten und der Vorstand nur angst um seinen „guten“ Ruf hat.

Von welcher Berichterstattung distanziert sich der Club für Molosser e. V.? Hier steht nirgends geschrieben, dass 3 Hunde gestorben sind und es wurden auch keine Bilder eingestellt.

Aber Tatsache ist, dass die Züchterin mit 4 Hunden zur Ausstellung kam. Als ich das Ehepaar am Sonntag am Ring gesehen habe, hatten sie aber nur 2 BX dabei.

Viele Zuschauer und Teilnehmer haben mir am Sonntag berichtet, dass zwei Hunde gestorben sind.
Der Rüde war bereits Tod, als die Hunde bei 35 Grad im Auto entdeckt wurden, und der Hündin ist Blut aus dem After und Maul gelaufen.

Wenn die BX-Hündin die Blutungen aus After und Maul wirklich überlebt hat, wo war dieser Hund am Sonntag, als ich das Paar mit 2 Hunden am Ausstellungsring gesehen habei?
__________________

Simone
21.07.2007, 17:55
Hallo!

Ich habe auch eine Frage zu diesem Thema:


Nach ihrer durchgeführten ZVP hat sich die betroffene Hundehalterin zum Züchterseminar begeben. Die 4 Hunde hat sie ihrem Ehemann überlassen. Dieser versorgte die Hunde in der Art und Weise, dass er jeweils 2 Hunde wechselweise für 30 Minuten in den Kofferraum seines Pkw (Volvo 940 Kombi) sperrte und die Fenster entsprechend öffnete. Er hat sich offenbar von seinem Fahrzeug entfernt und die beiden im Auto befindlichen Hunde sich selbst überlassen.


...

Es sind Besonnenheit und Hilfe gefragt. Besonnenheit bei den beiden betroffenen, sichtlich überforderten Hundehaltern und Hilfe für die 3 angeschlagenen BX-Hündinnen, welche glücklicherweise das Geschehen überlebt haben. Gleichwohl wurde den Hundehaltern ihr Fehlverhalten deutlich vor Augen geführt.


Diesem Text sind zwei Punkte zu entnehmen. Erstens: Alle vier Hunde wurden abwechselnd je 30 Minuten in das Auto gesperrt, welches so heiße Innentemperaturen annahm, dass ein Hund starb und ein Hund tierärztlich versorgt werden mußte. Zweitens: Es wurde erste Hilfe für 3 angeschlagene Hündinnen geleistet.

In diesem Zusammenhang habe ich kein Verständis dafür, dass am Folgetag (bei vermutlich ebenfalls heißen Temperaturen) tatsächlich noch zwei Hündinnen ausgestellt wurden, die laut dem obrigen Text gesundheitlich noch nicht wieder 100 % fit gewesen sein können. Niemand - auch kein Hund - erholt sich von solchen gesundheitlich wie auch seelischen Strapazen innerhalb von 12 Stunden vollständig... Erstens erwarte ich von jeden Hundehalter, dass er immer im Sinne seines Hundes entscheidet und somit nur einen gesunden, fitten und psychisch stabilen Hund ausstellt. Zweitens erwarte ich aber auch von einem Hundeverband, dass sowohl aggressive und unerzogene Hunde, wie auch gesundheitlich angeschlagene Hunde von einer Ausstellung disqualifiziert werden. Dies ist ja nicht der erste Vorfall, der bei einer Hundeausstellung passiert. Ich erinnere mich daran, dass auch von einer Dortmunder Ausstellung mal berichtet wurde, dass Hunde trotz Hitze im Auto gelassen wurden (Rasse ist mir unbekannt). Das zeigt doch, dass es leider verantwortungslose Hundehalter gibt, die nur die möglichen Ausstellungserfolge ich Kopf haben. Um eine Ausstellung vor solchen Vorkomnissen zu schützen, muss ein Hundeverband rigoros vorgehen! Wie oft habe ich bei Ausstellungen (verschiedener Rassen) erlebt, dass Hunde ausgestellt wurden und auch ausgestellt werden durften (teilweise sogar Erster wurden...), die sich Menschen oder anderen Hunden gegenüber aggressiv verhielten oder die massive Angst im Ausstellungsring hatten. Was haben solche Hunde auf einer Ausstellung zu suchen? Das sollte bereits Grund genug sein, um einen Hund zu disqualifizieren. Schliesslich sind unsere Hunde Lebewesen und keine Gebrauchsgegenstände!

Anne
21.07.2007, 18:50
Danke für deinen Beitrag,Perro.

Herr Sauer,
können Sie mit Sicherheit sagen, dass die aus Maul und After blutende Hündin jetzt,d.h. am 21.7.2007, 19.50 noch lebt?

Rocky
21.07.2007, 19:53
.... nie eine Ausstellung zu besuchen, von der mangelnden Zeit ganz zu schweigen!

Schliesslich sind unsere Hunde Lebewesen und keine Gebrauchsgegenstände!

Ich wiederhole mich, ganz besonders Ausstellungen gehören in eine kühle Jahreszeit! Was spricht dagegen?

Peppi
22.07.2007, 15:05
Sorry Off Topic:

@Simone: Ich finde Deine Forderungen aboslut richtig. In sämtlichen Punkten stimme ich zu. Das Problem dabei ist, das die Pokalgeilheit solcherlei perversen Ehrgeiz der Menschen erlangt - dass man Hunde auch anders "gelassen" bekommt - oder stressresistent - oder weniger Aggressionen zeigend...

Fast wie beim Profiradsport...:boese5:

:lach1:

Monty
22.07.2007, 17:13
Danke für deinen Beitrag,Perro.


:lach2: schließe mich Anne an, klasse Posting

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