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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kontakt zu Fremden unterbinden


Tabee
16.07.2007, 06:16
Wir waren gestern wieder in der Spielstunde und nachdem sich das Ganze so einigermassen aufgelöst hatte, sind wir noch mit drei Leuten tiefer ins Gespräch gekommen, ein Pärchen mit einem kleinen Bordeaux-Doggen-Rüden (Fridas absoluter Lieblingskumpel :herz: ) und ein Ridgeback-Halter.
Nun stellte sich heraus, daß beide zufällig vorher irgendwann mal einen Neufundländer von derselben Züchterin hatten und es ging halt um das Wesen desselbigen. Daraufhin meinte der Ridgeback-Halter, daß seiner völlig super und problemlos, aber viel zu zutraulich gewesen wäre, und die Züchterin ihm deshalb geraten hätte, den Kontakt mit Fremden zu unterbinden. Das ging soweit, daß selbst Besuch den Hund ignorieren musste.

Die beiden mit der Bordeaux-Dogge haben sich jetzt für die Hundeschule entschieden (die Spielgruppe ist unabhängig davon) und auch der Trainer ist der Meinung, der Hund sollte beispielsweise beim Spazierengehen nicht von jedem angefasst werden.

Jetzt bin ich doch verunsichert, weil eigentlich haben wir den Kontakt zu anderen Personen bis jetzt immer gefördert... Und gerade wenn wir Besuch bekommen, denn letztendlich möchte ich keinen Hund, der mißtrauisch in der Ecke sitzt und die Gäste nur beobachtet.
Und beim Gassigang entscheidet Frida selbst, inwieweit jemand interessanter als die nächste Schnüffelstelle ist ;)

Wie haltet Ihr das? Wie ist Eure Meinung dazu? :confused:

Liebe Grüsse
tabee

Grazi
16.07.2007, 07:28
Ich muss gestehen, dass ich davon nicht allzu viel halte.

Meine zweite Hündin (ein Wuschel-Terrier-Mix) war extrem zutraulich und offen. Jeder Passant wurde neugierig beäugt und wenn der auch nur ansatzweise zeigte, dass ein Kontakt gewünscht war, lief Violetta begeistert hin, quietschte vor Freude und wuselte wild wedelnd um ihn herum. Mit entsprechender Motivierung wäre sie wohl auch mit jedem mitgegangen. So manches Mal hätte ich mir daher schon gewünscht, dass sie Fremden mit derselben freundlichen Zurückhaltung begegnete, die Demona (Doggen-Mix) zeigte.

Andererseits ist mir ein zu "netter" Hund, der alles und jeden erst mal freundlich betrachtet, lieber als einer, der Fremde eher skeptisch beäugt und Kontaktaufnahmen womöglich noch unwillig ablehnt. Denn bei solch einem Hund ist das Risiko, dass er schnappt, weil er sich zu sehr bedrängt fühlt, ungleich höher als bei einem Hund, der kein Problem mit Fremden hat.

Bei einem jungen Hund achte ich zwar darauf, dass Fremde ihn nicht einfach so antatschen... doch ich lasse fast immer Kontakte zu, nachdem ich den Hund "freigegeben" habe... er soll schließlich lernen, dass er nicht einfach so auf jeden zustiefeln und Streicheleinheiten einfordern darf. Schließlich gibt es genug Leute, die das nicht wünschen. ;)

Je älter der Hund wird, desto zurückhaltender wird er normalerweise eh von selber.

Grüßlies, Grazi

Conner
16.07.2007, 08:29
Das habe ich mal selber erlebt. Wollte einen super süßen molossoiden Welpen streicheln. Da wurde ich von der Haltern angefahren : NEIN, nicht anfassen.
Der Welpe lag ruhig auf dem Boden und wedelte nur als ich mich bücken wollte.

Mein erster Gedanke war : der wird genauso giftig wie sein Frauchen !
Von Hunden die zum Schutzdienst ausgebildet werden sollen hörte ich mal auf einem Platz,daß diese weder mit Menschen noch mit anderen Hunden Kontakte haben sollen.

Paul ist mir auch zu freundlich geworden, denn nicht jeder mag halt angesabbert werden. Allerdings besser so als andersrum. Da muß ich ihn halt bremsen.

LG
Annette

Pinkdevil
16.07.2007, 08:46
ich habe lieber einen freundlichen hund der sich über jeden freut als einen den man nur in der ecke sitzen hat und der guckt

ich mag es nicht wenn irgend ein Fremder auf meinen hund zustürmt und ihn abschnuddelt, gefragt werden möchte ich schon aber bei meinem Onyx passiert mir das iegentlich selten weil die meisten angst vor ihm haben
grundlos natürlich den er ist zu allem und jedem freundlich
ich muss ihn meistens noch zurück halten das er nicht jedem überschwenglich begrüsst, eben wegen sabberattacken :lach2:


der Hund von unsere Schutzhelfer auf dem Abrichteplatz ist ein richtiges Schmusemonster, den darf und soll man schon anfassen
andere hunde besonders Rüden mag er gar nicht, tja er is ja auch ein Deutscher Schäfer Hund ;)

bmk
16.07.2007, 09:08
joschi war ja immer der nette typ hund. er mag eigentlich alles und jeden. kinder sind ihm das größte, er liebt kinder und sie können ihn immer begrabbeln, er freut sich total.
frauen findet er auch cool, die dürfen ihn auch immer anfassen und er ist begeistert. letztlich kam eine frau, die ihn vom sehen kannte, fragte auch ob sie ihn streicheln dürfte- ich sag da nicht nein, joschka steht drauf. sie hat ihm ruck zuck ne zecke entfernt, die ich bis dahin noch gar nicht gesehen hatte :)

bei männern ist joschi gar nicht einverstanden mit begrabschen. da weicht er zurück und ist eher desinteressiert (wobei er junge männer, die mit ihm toben wollen schon mag).

mir ist ein so freundlicher hund generell lieb. finde es aber nötig, das leute vorher fragen ob sie anfassen dürfen.

Conner
16.07.2007, 09:18
Zum Fragen bin ich da garnicht mehr gekommen, bückte mich und wurde sofort angefahren. Denke auch, FRAGEN in jedem Fall, ein Hund könnte ja auch tatsächlich beißen.........

Peppi
16.07.2007, 09:44
Ich könnte Grazi Worte nur wiederholen. :lach2:

Den Tip mit dem freigeben würde ich an Deiner Stelle ab sofort beherzigen. Das macht nämlich viel Sinn in vielerlei Hinsicht. Gleiches bei Hundebegegnungen.

:lach1:

Tabee
16.07.2007, 11:31
Was Frida angeht, ist sie eh mehr die zurückhaltende, ich denke das liegt daran, daß wir sie die erste Zeit von anderen Hunden fernhalten mußten und mit ihr deshalb auch nicht wirklich das Grundstück verlassen konnten.
Und Murphy, der Opa, hat die Sturm-und-Drang-Phase hinter sich und ist meistens mehr desinteressiert was Spazier-/Gassigänger angeht. Und bei einem Gespann Welpe mit ausgewachsenem Stafford fragen die Leute natürlich schon, ob sie streicheln dürfen (wenn sie sich denn trauen :D ), wobei ich das aber auch schon fast vorraussetze, weil erstens kenn ich es nicht anders (gut, der Staff ist nicht der klassische oh-guck-mal-ist-der-süß-Hund) und ich püngel ja auch nicht jeden Hund, der mir über den Weg läuft und wenn, dann frag ich halt auch vorher (man weiß ja nie, wie der Hundi grad gestimmt ist :boese3:)
Tja, und bei Besuch braucht Frida erst ein bisserl Anlaufphase, erstmal gucken, wer gekommen ist und dann taut sie langsam auf. Da käme ich niemals auf die Idee meinen Gästen zu sagen, ihr dürft meinen Hund nicht streicheln oder beachten.

Gruß
tabee

titunia
16.07.2007, 20:46
Also ich habe es immer so gehalten das die Leute mich vorher fagen sollten. Denn es ist immer noch so, sobald du ein Baby oder Hundewelpen hast rasen alle wie bekloppt auf dich zu und grabbeln. Ich denke mein Hund hat die entscheidung selber getoffen. Er mag keine Fremden die auf ihn zu kommen und ihn mit aller Gewalt streicheln wollen. Außerdem denke ich mir, wenn mein kleines Kalb auf jeden zu stürmt und gestreichelt werden will bekommen die meisten Panik.Den meisten Leuten reicht ja schon der Blick. So kann auch nie jemand behaupten er hätte gebissen, weil wird er getestet ist er der erste der läuft und zwar um sein Leben :D

Andrea
17.07.2007, 14:46
das ist meine Meinung.
Ich wohne in der Stadt und mein Hund MUSS sich gut benehmen und einen guten Eindruck machen. Also haben wir das sehr gefördert, soger mit Leckerchen geben lassen und allem Drum und Dran.
Naja, meine Hunde scheinen alle , bis auf den ersten, gar kein Interesse an Fremden zu haben. Man lässt sich halt mal kurz streicheln, aber von sich aus, hat keiner der letzten drei Kontakt gesucht. Eher abweisend.
Ob das also besser oder schlechter wird, wenn man Kontakt fördert, kann ich nicht sagen, aber trotzdem würde ich es wieder so machen.
Einige Halter wollen das bewußt nicht und ich kann mir Frechheiten dann schwer verkneifen.

Igraine
17.07.2007, 15:39
Ich denke mal es ist "einfacher" (nicht im Sinne von einfach schlechthin) einen gegenüber Menschen freundlichen Hund vernünftig zu erziehen, so dass er nicht zu jedem hinrennt.

Im Gegensatz zu einem ängstlichen oder ängstlich/aggressiven Hund, der bei einem Fehlverhalten von hundeunerfahrenen Menschen, im harmlosesten Falle mit zurückziehen und im schlimmsten Fall mit beissen reagiert.

Anja
17.07.2007, 15:56
Meiner mag es nicht, wenn jemand Fremdes auf ihn zu kommt und direkt die Hände zum streicheln nach ihm ausstreckt...
wenn dieser Fremde ihm allerdings keine große Beachtung schenkt und Murphy Zeit zum Beschnuppern hat, findet er es klasse gekrault zu werden...

titunia
18.07.2007, 09:47
Leider habe ich es auch schon erlebt das die leute einfach streicheln ohne zu fragen
jetzt hätte es beinahe meiner BX das leben gekostet
wollte nur ein paket zwieback holen und hatte extra meinen hund weit von den leuten angebunden
jeder schreit zwar mein hund schaut so komisch und würde bestimmt gleich beißen aber es ist wie mit einem roten knopf jeder muß dran
mein hund riß sich los und wäre unter dem auto gewesen wenn hätte der mann nicht eine vollbremsung hingelegt
deswegen sage ich den leuten freundlich das sie bitte nicht streicheln sollen weil er es nicht mag
aber leider egal wie man es macht man kann es nie jedem recht machen der eine will es so der andere so man als besitzer muß für sich die entscheidung treffen wo man sich am wohlsten mit fühlt und was für mich beim spazieren gehen usw am angenehmsten ist

Grazi
18.07.2007, 11:45
jeder schreit zwar mein hund schaut so komisch und würde bestimmt gleich beißen aber es ist wie mit einem roten knopf jeder muß dran
mein hund riß sich los und wäre unter dem auto gewesen wenn hätte der mann nicht eine vollbremsung hingelegt
deswegen sage ich den leuten freundlich das sie bitte nicht streicheln sollen weil er es nicht mag Wenn dein Hund das nicht mag und unberechenbar reagiert (z.B. mit Losreissen und Wegrennen), solltest du ihn in Zukunft lieber nicht mehr solchen Stress-Situationen aussetzen. Wenn mal was passiert, bist du es schuld... und schließlich könnte nicht nur der Hund zu Schaden kommen, sondern auch unbeteiligte Passanten, z.B. durch einen von ihm in seiner Flucht verursachten Autounfall. Oder aber der Hund kann sich mal nicht losreissen und beisst in seiner Not zu. :schreck:

Bei mir bleiben grundsätzlich nur Hunde vor einem Laden sitzen, von denen ich weiss, dass sie dadurch keinen Stress haben....und die freundlich oder zumindest neutral auf Kontaktaufnahmen reagieren, selbst wenn ich nicht anwesend bin.

Ich habe mein Döggelchen einmal vor einem Supermarkt angebunden...als ich wieder rauskam, sah ich noch, wie sich gerade eine Frau über sie beugte und ihr den Kopf tätscheln wollte. Demona schätzte so etwas noch nie. Sie blieb zwar still sitzen, bellte der Frau dafür aber kurz und heftig ins Gesicht. Die erschrak derart, dass sie einen Riesensatz nach hinten machte und beinahe auf der Straße gelandet wäre.

Ich habe meine Lehre daraus gezogen und Demona nie wieder alleine irgendwo warten lassen. Denn selbst wenn mein Hund ganz ruhig sitzen bleibt und artig wartet, muss ich doch immer mit dem Fehlverhalten anderer Menschen rechnen...

Grüßlies, Grazi

Bibi
18.07.2007, 13:01
Hallo Tabee,

habe jetzt gerade in der aktuellen Ausgabe von "DerHund" Nr.7 einen tollen Bericht gelesen "Freiheit oder Chaos? Sozialisiert und umweltsicher soll ein Welpe werden. Doch wie viele Freiheiten sind seiner Entwicklung dabei förderlich? Thomas Bauman über die Gefahren einer zu liberalen (Früh-)erziehung." Es geht dabei viel um die Bindung nach Innen und nach Außen. Total gut, würde dir bestimmt gut weiterhelfen, leider hab ich keinen Scanner und auf der Internetseite kann man den auch nicht lesen. sorry, wenns dich interessiert mußte sie wohl kaufen...
Lg,Bibi

Angel
18.07.2007, 15:09
Ich hab beides zu Hause, Odin liebt alle Zweibeiner, besonders Kinder. Allerdings läuft er nicht auf alle zu und fordert Streicheleinheiten ein sonder freut sich immer dann ein Loch in den Bauch wenn er mal gestreichelt wird.
Buffy ist da schon misstrauischer, Fremde werden ertmal angeknurrt wenn sie uns zu nahe kommen. Bei Besuch entscheidet bei ihr wohl die Symphatie, mancher Besucher wird gar nicht beachtet, andere werden angeknurrt. Wenn sie dann allerdings einige Zeit ignoriert wurde kommt sie von alleine auf die Leute zu.

lieber Gruß
Elke

titunia
18.07.2007, 16:13
@ Grazie
Habe dieses gemacht weil die hundeschule es auch als trainigsaufgabe machte
es sollte auch nur zeigen das leute leider gottes bei uns keine rücksicht in dem sinne auf vierbeiner nehmen hauptsache tatschen
mein hund bleibt seit dem zu hause da ich weiß auf welche sachen er mit streß reagiert setzte ich ihn diesen nicht mehr aus solange es sich vermeiden läßt

Tabee
18.07.2007, 17:26
Hallo Tabee,

habe jetzt gerade in der aktuellen Ausgabe von "DerHund" Nr.7 einen tollen Bericht gelesen "Freiheit oder Chaos? Sozialisiert und umweltsicher soll ein Welpe werden. Doch wie viele Freiheiten sind seiner Entwicklung dabei förderlich? Thomas Bauman über die Gefahren einer zu liberalen (Früh-)erziehung." Es geht dabei viel um die Bindung nach Innen und nach Außen. Total gut, würde dir bestimmt gut weiterhelfen, leider hab ich keinen Scanner und auf der Internetseite kann man den auch nicht lesen. sorry, wenns dich interessiert mußte sie wohl kaufen...
Lg,Bibi


Muß ich mal die Äuglein offen halten, beim nächsten Kiosk-Besuch. Habe das Buch "Was Hündchen nicht lernt..." von ihm und auch da geht er kurz auf das Thema ein. Man sollte schon fördern, es aber eben nicht übertreiben (theatralische Freude, schmusen, Leckerli), im schlimmsten Falle könnte es passieren, daß der Hund stürmisch zu jedem Menschen hin möchte und man selbst als Bezugsperson in den Hintergrund rückt.

Drago
23.07.2007, 18:10
Drago freut sich über jeden der uns zuhause besucht, er schleppt für jeden Besucher ein Spielzeug oder eine Decke an, und jeder findet es einfach nur süß. Wobei man sehr wohl merkt, über wen er sich besonders freut. Er hat schon seine Lieblingsbesucher, und das sind diejenigen, die auch total in ihn verliebt sind. Beruht also absolut auf Gegenseitigkeit. Außerhalb des Hauses entscheidet seine Symphatie, ob er sich streicheln läßt oder einfach weiter läuft. Wir haben ihn als Welpe schon oft streicheln lassen, da es bei uns von Kindern wimmelt und die immer alle ankamen, sobald wir das haus verlassen haben. Allerdings haben wir auch immer drauf geachtet, dass die Kinder nicht zu stürmisch und auch nicht zuviele auf einmal auf ihn zustürmten.
Ganz Fremde, z.B beim spazieren gehen ignoriert er hauptsächlich, bei Dunkelheit ist er manchmal eher angespannt. Wenn man ihm aber sagt, dass alles ok ist, läuft er relaxt weiter.

LG Dani :lach3:

Bodo
31.07.2007, 14:02
Als ich Bodo bekam, war jeder Fremde für ihn eine potentielle Bedrohung....
Da ich nicht grade auf einsamem Land lebe, konnte ich mir aber einen, Menschen gegenüber schlecht sozialisierten Hund, nicht erlauben....

Ich bin daraufhin immer mit Leckerchen "bewaffnet" mit ihm spazierengegangen.... und jedem, der mir entgegenkam und aufgrund seines Alters juchzte: "Hach, iss der süss... was iss'n das für eine Rasse" hab ich Leckerchen zugeschoben und ihn gebeten, die Bodo zu geben.... Für Bodo sind dadurch sehr schnell fremde Leute, die uns entgegenkamen oder auch nah bei uns standen "OK" geworden..... weil.... die waren ja bisher auch immer alle "nett" und hatten was für ihn....

Das er deswegen zu jedem hingeht, kann ich trotzdem nicht behaupten... er ist immer noch ein mißtrauischer Hund, der erstmal schaut und sich dann evtl., allerdings meist auch nur nach Aufforderung meinerseits, dem Fremden nähert und sich anfassen lässt.

Mit unserem "Opa Tiger" hatten wir ein ganz anderes Problem..... Der war, vom Tierschutzverein Wunstorf her, vorübergehend bei einer älteren Dame mit Krückstock not-untergebracht worden..... und.... Ihr werdet es nicht glauben, heute noch, nachdem er schon fast 15 Jahre alt wird, muß ich aufpassen, wenn eine ältere Dame mit Stock in der Nähe ist..... DIE LIEBT ER NÄMLICH HEISS UND INNIG :herz:.... Nur.... die alten Damen haben dafür absoluuuuuut kein Verständnis :schreck:

Das es für jeden Hund eine Patentlösung gibt, glaube ich auch nicht - aber jeder sollte für sich einen Weg finden..... der, natürlich von Hund zu Hund, immer verschieden sein wird

Liebe Grüsse
Britta, Bodo & Co. :lach1:

Angel
31.07.2007, 17:18
@ Bodo,

Du hast einen Fila und wunderst dich das er fremden gegenüber misstrauisch ist?
Das ist in der Rasse verankert, was nicht heisst das man es tolerieren muss.
Allerdings finde ich es bedenklich jedem Fremden der mag dem Hund Leckerchen geben zu lassen.
Wir hatten mal mit Rattengift versetzte Fleischwurst im Garten, seitdem bin ich froh das zumindest Buffy nur mit meiner Erlaubnis etwas von Fremden annimmt.

Buffy ist auch ein Fila, allerdings als DD verkleidet, zu gut Deutsch ein Mix aus Fila und DD (Mutter Fila, Papa DD). Im Kopf ist sie eindeutig Fila, das Aussehen hat sie zu 90% von der Dogge.
Ich arbeite mit Buffy auch täglich das nicht alle Fremden angeknurrt werden. Besucher werden mitlerweile akzeptiert, es sei denn ICH mag die Leute die kommen nicht, das merkt meine "Kleine" dann sofort.
Draussen mache ich es so das ich oft an Orte gehe wo viele Menschen sind, lenke dann mit Leckerchen ab und lobe wenn sie ohne knurren und bellen an den Leuten vorbei geht.
Ich zwinge meine Hündin aber nicht dazu sich gegen ihren Willen anfassen zu lassen.
Wenn man sich einen Hund mit einem so ausgeprägten Schutzinstinkt wie es der Fila nun mal hat anschafft, sollte man nicht versuchen gegen diesen angeborenen Instinkt zu erziehen.
Mann versucht ja auch nicht einem Weimeraner das jagen ab zu gewöhnen.

Nix für ungut Bodo, ist einfach meine Meinung. Bevor ich mir den Fila/Mix ins Haus geholt habe habe ich mich sehr über diese Rasse schlau gemacht und viel gelesen.
Der Fila ist was er ist, ein Schutzhund, und sollte es Meiner Meinung nach auch bleiben.

lieber Gruß
Elke

Bodo
31.07.2007, 20:34
@ Bodo,

Du hast einen Fila und wunderst dich das er fremden gegenüber misstrauisch ist?
Das ist in der Rasse verankert, was nicht heisst das man es tolerieren muss.
Allerdings finde ich es bedenklich jedem Fremden der mag dem Hund Leckerchen geben zu lassen.
Wir hatten mal mit Rattengift versetzte Fleischwurst im Garten, seitdem bin ich froh das zumindest Buffy nur mit meiner Erlaubnis etwas von Fremden annimmt.

Buffy ist auch ein Fila, allerdings als DD verkleidet, zu gut Deutsch ein Mix aus Fila und DD (Mutter Fila, Papa DD). Im Kopf ist sie eindeutig Fila, das Aussehen hat sie zu 90% von der Dogge.
Ich arbeite mit Buffy auch täglich das nicht alle Fremden angeknurrt werden. Besucher werden mitlerweile akzeptiert, es sei denn ICH mag die Leute die kommen nicht, das merkt meine "Kleine" dann sofort.
Draussen mache ich es so das ich oft an Orte gehe wo viele Menschen sind, lenke dann mit Leckerchen ab und lobe wenn sie ohne knurren und bellen an den Leuten vorbei geht.
Ich zwinge meine Hündin aber nicht dazu sich gegen ihren Willen anfassen zu lassen.
Wenn man sich einen Hund mit einem so ausgeprägten Schutzinstinkt wie es der Fila nun mal hat anschafft, sollte man nicht versuchen gegen diesen angeborenen Instinkt zu erziehen.
Mann versucht ja auch nicht einem Weimeraner das jagen ab zu gewöhnen.

Nix für ungut Bodo, ist einfach meine Meinung. Bevor ich mir den Fila/Mix ins Haus geholt habe habe ich mich sehr über diese Rasse schlau gemacht und viel gelesen.
Der Fila ist was er ist, ein Schutzhund, und sollte es Meiner Meinung nach auch bleiben.

lieber Gruß
Elke

Meine liebe Elke.....

NATÜRLICH weiss ich, das ich einen Fila habe..... Und natürlich weiss ich, das ein Fila von Haus aus misstrauisch ist! Das hatte ich auch geschrieben...
Wenn Du Dich genauer mit meinen Mitteilungen auseinandergesetzt hättest, wüsstest Du, das auch unser fast 15jähriger Opa ebenfalls ein Fila ist.... Trotzdem wirst Du mir Recht geben müssen, das auch nicht jeder Fila gleich ist.....

Unser Opa war von Anfang an, auch zu Fremden, nett ....

An Mutter von Bodo kann, wenn der Besitzer anwesend ist, ebenfalls jeder....

Und ob, egal ob es ein Fila oder eine andere Hunderasse ist, der Hund Menschen gegenüber sozialisiert ist, DAS hängt alleine vom Besitzer und seinem Einfluss auf den Hund ab.....

Du schreibst so, als hätte ich Bodo zu den Leuten geschoben und ihn gezwungen sich streicheln zu lassen und irgendwelche Leckerchen anzunehmen......
DAS HABE ICH NICHT..... Denn, durch die Leckerchen (welche ja eigentlich von mir waren) und durch gutes Zureden konnte ich meinen Hund überzeugen, das auch fremde Leute "nett" sind und keine Bedrohung von ihnen ausgeht....
Ich finde nach wie vor, das es RICHTIG war, meinen Hund, auf Menschen bezogen, zu sozialisieren....
Hätte ich nicht gegen dieses extreme Mißtrauen eingewirkt, hätte ich wahrscheinlich heute einen Hund, mit dem ich nur mit Maulkorb durch die Straßen gehen könnte..... Das wäre dann wahrscheinlich ein Hund der Gefahrenklasse I und........ solche Hunde wollen wir ja wohl alle nicht haben !!!!
Mein Hund knurrt niemanden an, wenn ich mit ihm irgendwo langlaufe!
Mit meinem Hund kann ich durch jede Fußgängerzone und sogar in jedes Geschäft gehen, ohne ihn loben zu müssen, weil er mal grade niemanden angeknurrt oder angebellt hat!

Außerdem finde ich, das, wenn ein Hund Menschen anknurrt, dies ein Zeichen von Unsicherheit ist - und ich bin der Meinung, das ich meinem Hund diese Unsicherheit genommen habe.... Wie ich es geschafft habe, ihm zu zeigen, das auch fremde Menschen nett sein können und keine Bedrohung darstellen, das mag vielleicht strittig sein und auf andere Meinungen stoßen, aber, ich bin nach wie vor der Meinung, das es RICHTIG war, meinem Hund diese Unsicherheit zu nehmen!

Ich habe mir keinen Fila angeschafft um einen Schutzhund zu haben, denn, ich bin sehr wohl in der Lage, mich selbst zu verteidigen.....
Ich habe mir einen zweiten Fila angeschafft, weil ich die Rasse, das Aussehen und den Charakter dieser Hunde toll finde!

Und.... in einem muß ich Dir ebenfalls widersprechen.... MAN KANN EINEM WEIMARANER DAS JAGEN ABGEWÖHNEN....

Nichts für ungut Elke... aber Durch Deine Zeilen habe ich mich etwas persönlich angegriffen gefühlt.... Sollte diese Antwort etwas zu hart ausgefallen sein, möchte ich mich dafür entschuldigen....

Aber, ich muss zum Abschluss nochmals sagen, das grade wir, mit unseren Molossern, darauf achten sollten, das die Meinung mancher Leute, diese Hunde seien von Haus aus agressiv, widerlegt werden sollte.
Es ist wichtig, das unsere Hunde sozialisiert und umgänglich sind.... und jeder Molosserbesitzer (auch jeder Fila-Besitzer) sollte sein Möglichstes tun, den Rest der Menschheit davon zu überzeugen, das unsere Hunde für die Öffentlichkeit keine Gefahr darstellen.... allein schon deswegen, um der allgemeinen Kampfhundehysterie entgegenzuwirken....
Man sieht ja schließlichim Ausland, zum Beispiel in Holland, wohin diese Kampfhundehysterie führen kann :04:

Liebe Elke - sei mir nicht böse für diese Zeilen.... manchmal kommt etwas, was man schreibt leider nur "falsch rüber" und führt zu Mißverständnissen - aber, ich bin ja nicht anonym hier im Forum und jederzeit telefonisch für jeden, der Interesse hat, zu erreichen.....

Liebe Grüsse
Britta..... (und Bodo & Co.)

Angel
01.08.2007, 08:04
Hallo Britta,

ich habe sehr wohl gelesen das euer Opa sich von fremden anfassen lässt. Und ich begrüsse es auch das jeder Hund auf Menschen sozialisiert erzogen wird.
Mir ist nur die Art wie es gemacht wurde sauer aufgestoßen. Aber da jeder seine eigenen Erziehungsmethoden hat soll es auch jedem selbst überlassen sein.
Die Oma meiner Buffy ließ sich auch von jedem anfassen und liebt es sich knuddeln zu lassen. Buffys Mama ist da ganz anders, da kommt nur das Herrchen und Frauchen ran.
Auch ich habe mir diesen Mix bewusst angeschafft, weil mich die Mischung gereizt hat. Fila und DD sind vom Charakter und vom Aussehen absolute Traumhunde.
Nun ist meine Buffy mit ihren 10 Monaten auch noch ein "Kind" und ich habe für mich den Weg gewählt ihr alles zu zeigen, ihr Sicherheit zu geben und auch zu loben wenn sie sich in meinen Augen richtig verhält, so habe ich ihr übrigens auch abgewöhnt Radfahrer zu attakieren. Das war bei ihr bis zu einem Alter von 4 Monaten ganz extrem.
Ich denke jeder sollte die Erziehungsmethode für sich wählen mit der er am besten klar kommt.

lieber Gruß
Elke

Grazi
01.08.2007, 08:23
Und ich begrüsse es auch das jeder Hund auf Menschen sozialisiert erzogen wird.
Mir ist nur die Art wie es gemacht wurde sauer aufgestoßen. Sorry, ich verstehe absolut nicht, was jemandem daran sauer aufstoßen kann. :confused: Britta hat ihrem Hund auch freundliche Art klar gemacht, dass Menschen nett sind. Und zwar auch fremde Menschen, zu denen sie als Chef (also als derjenige, der zeigt, wie man sich zu verhalten hat) freundlichen Kontakt aufnimmt. Dadurch "verbiegt" sie einen Fila in seinem rassytypischen Verhalten sicher nicht!

Wenn man nicht möchte, dass der Hund von Fremden nichts annimmt, ist das IMO eine andere Sache. Es ist natürlich jedem selbst überlassen, wie er das handhaben möchte. Ich persönlich halte das Risiko, dass meinem Hund vergiftete oder sonst wie gefährliche Leckerchen von Fremden gegeben werden, jedoch für nicht so hoch, dass ich eine "Fremdfütterung" komplett ablehne.

Bei einem Menschen gegenüber ängstlichen, unsicheren Hund (bei dem also immer die Gefahr besteht, dass er in einer für ihn zu bedrohlich wirkenden Situation aggressiv reagiert, ist es sicher sinnvoll, erst mal alle Menschen positiv zu belegen... und dafür ist Brittas Methode wirklich gut.

Grüßlies, Grazi

Angel
01.08.2007, 08:54
@ Grazi,

vielleicht bin ich übervorsichtig, aber wir wohnen (noch) in einer Reihenhaussiedlung wo 99% aller Nachbarn grosse schwarze Hunde ablehnen um nicht zu sagen hassen.
Wir hatten letzten Dezember 5mit Rattengift versetzte Fleischwurststücke im Garten und das ich da vorsichtig bin wer meinen Hunden was gibt erklärt sich wohl von selbst.
Auch ich wünsche nicht das Buffy Menschen anknurrt oder anbellt, aber ich bin der Meinung das man einem Hund das auch anders abgewöhnen kann. Ich kann meinem Hund klarmachen das nicht alle fremden böse sind ohne sie von fremden mit Leckerbissen füttern lassen zu müssen.
Aber es sollter jeder für sich den Weg wählen mit dem er am besten klarkommt.

lieber Gruß
Elke

Peppi
01.08.2007, 09:14
Ich finde Ihr habt irgendwie beide Recht. Ich kann beide Seiten verstehen. Muss nur hier widersprechen:


Und ob, egal ob es ein Fila oder eine andere Hunderasse ist, der Hund Menschen gegenüber sozialisiert ist, DAS hängt alleine vom Besitzer und seinem Einfluss auf den Hund ab.....

Und ab und an muss man sich auch mal fragen, ist mein Hund ein "Begleithund"? Und damit meine ich keine bestandene Begleithundeprüfung auf einer Wiese.

Muss er überall mit hin. Es gibt halt Hunde (oder vielleicht Rassen???) die eignen sich mehr dazu als andere... und umgekehrt.

:lach3:

Bodo
01.08.2007, 09:57
Ich finde Ihr habt irgendwie beide Recht. Ich kann beide Seiten verstehen. Muss nur hier widersprechen:



Und ab und an muss man sich auch mal fragen, ist mein Hund ein "Begleithund"? Und damit meine ich keine bestandene Begleithundeprüfung auf einer Wiese.

Muss er überall mit hin. Es gibt halt Hunde (oder vielleicht Rassen???) die eignen sich mehr dazu als andere... und umgekehrt.

:lach3:


Danke Peppi.....

Ich auf jeden Fall, bin jedesmal Stolz wie Oskar, wenn Menschen mich strahlend anlächeln und sagen: "Eigentlich habe ich ja Angst vor großen Hunden... aber deine Hunde sind toll..."

Und dann stellt sich noch die Frage: "Wofür halte ich meinen Hund?"
Ich zumindest, möchte einen Hund der mich begleitet und bei mir ist.... unabhängig von der Rasse!
Das das Halten von bestimmten Rassen im Einzelfall Problematiken aufwerfen kann, ist mir ebenfalls klar.... Aber... Wie gesagt, wie der Hund sich verhält, liegt IMMER am Besitzer und an seinem Einfluss auf den Hund - nicht am Hund selbst...

Es gibt zum Beispiel in der Nähe von Hamburg einen Fila, der seinen "Job" als Schulhund in einer Klasse von lernbehinderten Kindern macht......
Ebenso kenne ich einen Fila der die Prüfung als Therapiehund abgelegt hat...
Da kann ich nur sagen: "HUT AB !"
Gratulation an diese Hundebesitzer! Jeder, der einen Fila hat, weiss, wie viel Mühe und Arbeit dahintersteckt seinen Hund dahin zu lenken.....

Ich hasse Hundebesitzer die sich, gelinde gesagt, einen Hund als *verlängertes Genitial* ( :sorry: dafür ) anschaffen.... denn.... das sind die Hunde, die leider dann meist in Tierheimen landen, weil der Mensch den Trieb (sei er Rassebedingt oder durch falsche Haltung/Erziehung) nicht mehr unter Kontrolle halten kann.....

Das soll nicht heissen, das auch ich nicht Stolz bin, einen so großen und schönen Hund mit mir zu führen...
ABER..... wer hat es denn bitteschön im heutigen Zeitalter noch nötig, sich, für sich selbst, einen "Schutzhund" anzuschaffen?????
Filas z.B. sind gezüchtet worden um Rinderherden zu begleiten und zu beschützen..... (sorry, kenne allerdings keinen Filabesitzer, der eine Kuh hinterm Haus stehen hat!)

Die Meinungen mögen hier auseinandergehen...... Klar sollte man sich, bevor man sich einen Hund anschafft, mit den rassespezifischen Eigenschaften auseinandersetzen und sich informieren.... das soll aber nicht heissen, das man auch "negative" Eigenschaften nicht zum "Positiven" beeinflussen kann!

Problemhunde werden nicht geboren, sie werden dazu gemacht! :04:

Liebe Grüsse
Britta, Bodo & Co.

Peppi
01.08.2007, 10:23
Ich wünsche Dir von Herzen, dass sich Deine Meinung nicht in Folge "neuer" Erkenntnisse irgendwann mal ändert.

Es gibt Problemhunde. Hunde mit Wesensschwäche, wenn es zu Instinktverlusten kommt. Stichwort Inzuchtkoeffizient.

"Generalisieren" nennt man es, wenn ein erfolgreich geprägter/sozialisierter Hund Dinge verallgemeinern kann. Und diese Fähigkeit geht leider, leider, leider manchmal verloren, wenn man die Prioritäten falsch setzt. Linienzucht ist nunmal gut für den Phänotyp :boese2:

Nicht nur meine Meinung. :lach1:

PS: Ich hätte das mit den Leckerchen auch so gemacht. Wage aber zu bewzeifeln, dass gleiches Vorgehen, zum beispiel bei einem "echten" Herdenschutzhund (ich meine bei Rasse eigentlich nie VDH) bei Einsetzen der Dämmmerung was bringen würde...:boese3:

Faltendackelfrauchen
01.08.2007, 10:44
@ Grazi,

vielleicht bin ich übervorsichtig, aber wir wohnen (noch) in einer Reihenhaussiedlung wo 99% aller Nachbarn grosse schwarze Hunde ablehnen um nicht zu sagen hassen.
Wir hatten letzten Dezember 5mit Rattengift versetzte Fleischwurststücke im Garten und das ich da vorsichtig bin wer meinen Hunden was gibt erklärt sich wohl von selbst.
Auch ich wünsche nicht das Buffy Menschen anknurrt oder anbellt, aber ich bin der Meinung das man einem Hund das auch anders abgewöhnen kann. Ich kann meinem Hund klarmachen das nicht alle fremden böse sind ohne sie von fremden mit Leckerbissen füttern lassen zu müssen.
Aber es sollter jeder für sich den Weg wählen mit dem er am besten klarkommt.

lieber Gruß
Elke

Hallo Elke,

habe nun selektiv nur Deinen Beitrag gelesen und möchte darauf antworten.

Es nutzt rein gar nichts, wenn ein Hund sich nicht von Fremden anfassen lässt oder von Fremden nichts nimmt, wenn jemand Hunde vergiften will. Wie Du selbst schreibst, wirft derjenige das Gift heimlich über den Zaun und steckt es dem Hund nicht zu.

Trotzdem würde ich auch nicht wollen, dass mein Hund von Fremden gefüttert wird, denn sonst lernt er, in Futtererwartung zu anderen zu laufen, auch wenn die das nicht wollen. Ich mache es so, dass ICH meinem Hund das Futter gebe, wenn Fremde sich näheren, so fixiere ich den Hund auf mich, er lernt aber auch, die Situation als angenehm zu empfinden. So habe ich alles, was ich von dieser Situation will.

Tschüss
Faltendackelfrauchen

Bodo
01.08.2007, 11:23
Ich wünsche Dir von Herzen, dass sich Deine Meinung nicht in Folge "neuer" Erkenntnisse irgendwann mal ändert.



Hi Peppi.....
Wie Du weisst, habe ich seit 25 Jahren Hunde..... unter anderem auch "Herdenschutzhunde".... wie z.B. Can Corso, Mastino, Cuvacz, Dogo Canario, Fila's und andere Rassen, teilweise auch Mix.....
Ich hatte IMMER ein Rudel von mindestens 4 bis maximal 6 Hunden.....
Meine Hunde habe ich zu 90 % aus Notabgaben..... (nur meine Dogge, den Fila Bodo und die Jake-Russel-Hündin habe ich mir bewusst gekauft) Die Hunde aus Notabgaben waren IMMER "sogenannte Problemhunde" die als "nicht" oder "schwer vermittelbar" galten..... und.... ich habe es jedesmal geschafft, ALLE meine Hunde zu sozialisieren und dahin zu bekommen, wo sie heute sind (auch die mittlerweile aufgrund von Alter oder Krankheit leider von uns gegangenen)
Das meine Methode und mein Vorgehen natürlich kein Patentrezept ist und das dies mich natürlich auch nicht davor schützen kann, vielleicht auch irgendwann einmal "negative" Erkenntnis sammeln zu müssen, in diesem Punkt muss ich Dir Recht geben.... aber... hat dieses "Risiko" nicht jeder Hundebesitzer????
Nicht umsonst gibt es die Aussage: "das hatt'er aber noch NIE gemacht"
Aber, wenn niemand mehr bereit ist, dieses "Risiko" einzugehen, dann würde in Zukunft auch kein schwer vermittelbarer Hund mehr aus einer Notabgabe aufgenommen werden können!

Liebe Grüsse
Britta, Bodo & Co.

Peppi
01.08.2007, 11:45
Ja klar - so gesehen. Ich will Dir Deine Erfahrung auch nicht absprechen.

Andersrum, wenn ich hier im Stadtgarten in der Innenstadt einen fetten Herdenschutzhund sehe - dann frage ich mich: Muss das sein? Was willst Du damit hier?

Insbesondere wenn das Teil zwei Wochen später den angeleinten Terrier einer Nachbarin in der Mitte durchbeisst.

Manche Tiere sollte man da lassen, wo sie hingehören.

Das was man heute so als Rasse bezeichnet, ist ja auch nicht mehr das was man mal irgendwann darunter verstanden hat. Früher hat man Hunde "gebraucht" - heute ist es Luxus - zum Großteil zumindest.

Faltendackelfrauchen
01.08.2007, 11:51
Hi Peppi.....
Wie Du weisst, habe ich seit 25 Jahren Hunde..... unter anderem auch "Herdenschutzhunde".... wie z.B. Can Corso, Mastino,

Hallo Britta,

öhhmmm!! äähh!! Also eigentlich stimme ich Dir schon zu.....aber ein Mastino ist nun wirklich kein Herdenschutzhund im dem Sinne ....... oder hab ich da jetzt was falsch verstanden?

nix für ungut....

Tschüss
Faltendackelfrauchen

Bodo
01.08.2007, 13:08
Hallo Britta,

öhhmmm!! äähh!! Also eigentlich stimme ich Dir schon zu.....aber ein Mastino ist nun wirklich kein Herdenschutzhund im dem Sinne ....... oder hab ich da jetzt was falsch verstanden?

nix für ungut....

Tschüss
Faltendackelfrauchen

Sorry... der gehörte natürlich in die ...."weiteren Hunderassen" die ich, u.a. aufgezählt habe.... bin auch momentan ein wenig aufgebracht über manche Meinungen hier im Forum..... und habe, ohne lange zu überlegen, aus dem Bauch heraus geschrieben was ich grade so dachte..... klar hab ich mich mit dieser Zuordnung vertan...
Soll nicht wieder vorkommen.... :lach4:
Tschüssi und Danke für Deinen Hinweis.... ;)
Liebe Grüsse
Britta, Bodo & Co.

Bodo
01.08.2007, 13:12
Andersrum, wenn ich hier im Stadtgarten in der Innenstadt einen fetten Herdenschutzhund sehe - dann frage ich mich: Muss das sein? Was willst Du damit hier?

Insbesondere wenn das Teil zwei Wochen später den angeleinten Terrier einer Nachbarin in der Mitte durchbeisst.

Manche Tiere sollte man da lassen, wo sie hingehören.



DAS IST JETZT ABER N I C H T DEIN ERNST...... ODER ????? :boese5:

Peppi
01.08.2007, 13:54
Was meinst Du?

Das der den Hund getötet hat, oder das ich finde das manche "Rassen" nicht unbedingt in die Grossstadt gehören?

War eigentlich beides mein Ernst. Warum der :boese5: ???

Und ich erinnere nochmal, dass ich unter Rasse eigentlich was anderes verstehe als der VDH oder andere Zuchtverbände, vereine...

Angel
01.08.2007, 18:33
@ Faltendackelfrauchen

Trotzdem würde ich auch nicht wollen, dass mein Hund von Fremden gefüttert wird, denn sonst lernt er, in Futtererwartung zu anderen zu laufen, auch wenn die das nicht wollen. Ich mache es so, dass ICH meinem Hund das Futter gebe, wenn Fremde sich näheren, so fixiere ich den Hund auf mich, er lernt aber auch, die Situation als angenehm zu empfinden. So habe ich alles, was ich von dieser Situation will.


Genau so mache ich es auch und so hab ich Buffy das angehen von Radfahrern abgewöhnt.
Buffy nimmt auch grundsätzlich nichts vom Boden auf, ein deutliches "Pfui" und ein sofort darauf folgendes Leckerchen von mir hat ihr sehr schnell klar gemacht Futter gibt es nur von mir.
Leider muss ich dennoch immer auf der Hut sein, da unsere verfressene Dampfwalze Odin alles aufsaugt was ihm vor die Nase kommt. Odin hab ich allerdings auch nicht als Welpe bekommen sondern 3jährig aus dem TH geholt. Mit ihm hatte ich genug damit zu tun das er nicht jeden anderen Hund auseinander nimmt und zerpflückt. Seit knapp einem Jahr sind wir jetzt soweit das wir relativ stressfrei an anderen Hunden vorbei kommen und das ist für einen Hund der so aufgewachsen ist wie Odin und dann noch ein Jahr im TH gehockt hat ein erstaunlicher Erfolg.

lieber Gruß
Elke

Grazi
02.08.2007, 05:10
@ Elke & Katharina: Auf die Art und Weise lernt der Hund zwar, sich auf den Halter zu konzentrieren und nicht zu Fremden zu laufen (so dass er zwangsläufig auch nicht von ihnen gefüttert werden kann), doch finde ich diese Methode bei Hunden, die Angst vor Menschen haben eher suboptimal, denn dadurch lernen sie nicht, dass Menschen nett sind und nicht gefährlich! An der Unsicherheit bei direktem Kontakt zu fremden Menschen würde sich also nichts ändern.

[Bei Joggern, Fahrradfahrern und dergleichen ist das was anderes, denn da sollte ein Hinlaufen generell unterbunden werden. Durch die schnelle Fortbewegung könnte der Hund ja ansonsten animiert werden, hinterherzulaufen / -zujagen, den Menschen eventuell sogar zu stellen, zu verbellen, anzuspringen oder im Extremfall sogar zu packen.]

Da ich eine Hündin habe, die als Welpe bereits panische Angst vor Menschen hatte (sie schrie, wenn man sie anfassen wollte...zitterte am ganzen Körper) und die drohte, sich zum Angstbeisser zu entwickeln (ohne Fluchtmöglichkeit hatte sie bereits geschnappt), habe ich die direkte, positiv belegte Konfrontation zu Fremden gesucht. Sprich: auf Spaziergängen habe ich den Welpenbonus ausgenutzt und bei offensichtlichem Interesse von Passanten diese um Mithilfe gebeten. Zwar bin ich nicht so weit gegangen, diesen Leuten Leckerchen zuzustecken (ich möchte auch nicht unbedingt einen hartnäckigen Futterbettler haben), doch halte ich diese Methode je nach Hund durchaus für legitim und sinnvoll.

Mir ist jedenfalls ein zu freundlicher, zu offener Hund lieber als ein unsicherer und ängstlicher. Zurückhaltung zu trainieren ist nämlich einfacher als Selbstsicherheit aufzubauen. Finde ich zumindest.

Grüßlies, Grazi

Faltendackelfrauchen
02.08.2007, 07:39
Hallo Grazi,

wie Du weißt, war Paul ein Angstbeisser. Aber er war bereits erwachsen, kein harmloser Welpe mehr und ich lebe in Bayern. Jedes noch so kleine Fehlverhalten kann die Beschlagnahme bedeuten. Ich habe mir genau überlegt, wie ich vorgehe. Die Vorgehensweise war wie beschrieben. ICH habe ihn gefüttert, wenn Menschen sich genähert haben. Irgendwann haben "Firuranten" - davon haben wir genug auf dem Platz (das war mein Glück) - berührt während er von mir ein Leckerli bekommen hat. Später kam dann eh noch die Übung "Stehen und Betasten" aus dem Obedience, das war eine zusätzlich gute Übung. So hat er das gelernt.

Vorgestern waren wir bei einer VK (für Snoopy) und bei dem Mann dort hatte er überhaupt keine Probleme mehr, dieser führte ihn sogar an der Leine (früher undenkbar) und schmuste (obwohl der Mann stand, was früher auch unmöglich gewesen wäre) ausgiebig mit Paul.

Auch mit der Dackeline Wuschel, die diverse Male nach Menschen geschnappt hat, trainieren wir so. Futter kommt IMMER vom Besitzer, NIE von dem "Firguranten".

Früher habe ich es auch "klassisch" gemacht, dass die Fremden die Hunde gefüttert haben, werde ich heute nicht mehr machen, weil es dazu keine Notwendigkeit gibt, aber die Gefahr ins sich birgt, dass der Hund hinrennt, ohne dass man dies will und dann vielleicht - weil es nix gibt - wieder ins alte Verhalten (Schnappen/Beißen) fällt.

Tschüss
Faltendackelfrauchen

Grazi
02.08.2007, 08:25
Die Vorgehensweise war wie beschrieben. ICH habe ihn gefüttert, wenn Menschen sich genähert haben. Irgendwann haben "Firuranten" - davon haben wir genug auf dem Platz (das war mein Glück) - berührt während er von mir ein Leckerli bekommen hat. Später kam dann eh noch die Übung "Stehen und Betasten" aus dem Obedience, das war eine zusätzlich gute Übung. So hat er das gelernt. Das ist doch aber ein Unterschied! Es ist also nicht damit getan, fremde Menschen lediglich zu ignorieren und sich stattdessen an Herrchen / Frauchen zu orientieren, sondern an sich gehört dann auch weitere Arbeit am und mit dem Hund dazu... nämlich die direkte "Konfrontation" mit Menschen. Das war -zumindest für mich- aus deinem vorherigen Beispiel nicht ersichtlich.

Früher habe ich es auch "klassisch" gemacht, dass die Fremden die Hunde gefüttert haben, werde ich heute nicht mehr machen, weil es dazu keine Notwendigkeit gibt, aber die Gefahr ins sich birgt, dass der Hund hinrennt, ohne dass man dies will und dann vielleicht - weil es nix gibt - wieder ins alte Verhalten (Schnappen/Beißen) fällt. Wie bereits geschrieben: ich lasse meine Hunde zu Trainingszwecken auch nicht von Fremden füttern, finde es aber nicht weiter tragisch. Da meine Hunde generell nicht zu Fremden hinlaufen dürfen, ist IMO die Gefahr auch nicht groß, dass sie sie um Futter anbetteln. Aus Futter-Frustration heraus hat hier auch nie ein Hund geschnappt...vielleicht sehe ich das deshalb nicht so eng.

Grüßlies, Grazi

Faltendackelfrauchen
02.08.2007, 10:52
Hallo Grazi,

: Aus Futter-Frustration heraus hat hier auch nie ein Hund geschnappt...

die schnappen ja nicht aus Futter-Frustration heraus, sondern weil sie plötzlich realisieren, dass sie sich wieder in genau der Situation befinden, vor der sie sich fürchten und sich dann vielleicht wieder so verhalten wie vor dem Training. Zumindest bis zur Festigung, dass alle Fremde nett sind (also in der Übergangszeit so ca. 1 - 2 Jahre), ist das schon eine große Gefahr.

Tschüss
Faltendackelfrauchen

Grazi
02.08.2007, 11:11
die schnappen ja nicht aus Futter-Frustration heraus, sondern weil sie plötzlich realisieren, dass sie sich wieder in genau der Situation befinden, vor der sie sich fürchten und sich dann vielleicht wieder so verhalten wie vor dem Training. Zumindest bis zur Festigung, dass alle Fremde nett sind (also in der Übergangszeit so ca. 1 - 2 Jahre), ist das schon eine große Gefahr. Das dauert echt so lange? :schreck:
Hätte ich jetzt wirklich nicht vermutet, daher ist mir als möglicher Grund auch nur eine Futter-Frustration eingefallen. ;)

Mortisha ist jetzt gerade 2 Jahre alt geworden...trotzem bin ich mir ziemlich sicher, dass sie nicht schnappen würde (hat sie eh nur getan, wenn sie keine Ausweichmöglichkeit hatte...z.B. weil "Oma" sie auf dem Arm hielt und knutschen wollte). Falls der fremde Mensch ihr urplötzlich doch zu bedrohlich daherkommt, rennt sie halt wieder weg. Maximal bellt sie ihn an.

Gerade eben sind wir auf einem schmalen Weg einer Frau mit drei Kindern im Grundschulalter begegnet, incl. Tretroller. Ich ließ Vega & Mortisha am Wegesrand absitzen und wollte die eher ängstlich auf die Hunde blickende Gruppe nur vorbeiziehen lassen. Offenbar gewann dann aber doch Tishas Niedlichkeitsfaktor und das größte Mädchen fragte, ob sie sie streicheln dürfe. Ich mich also hingehockt, klare Anweisungen gegeben und die Kindern durften sie nacheinander streicheln. Gremline saß da mit angelegten Ohren, weil es ihr unheimlich war, so "umzingelt" zu sein, blieb aber ruhig sitzen, suchte den Blickkontakt zu mir und fragte quasi, ob das so ok war. Auf mein Quietschen und Loben gingen die Ohren dann auch wieder nach oben und sie wuselte vorsichtig zwischen den Kindern rum. :)

Btw: Vega wollte dann auch gestreichelt werden und schob sich sachte in die Runde. ;) Und es hat mich wahnsinnig gefreut, dass das zweite Mädchen meinte, sie würde zum ersten Mal "so einen Hund" streicheln. Sonst hätte sie ja Angst vor denen....

Grüßlies, Grazi

Faltendackelfrauchen
02.08.2007, 11:19
Hallo Grazi,

: Das dauert echt so lange? :schreck:

bei einem Hund, der die zwei ersten Jahre seines Lebens (vor allem auch in der Prägungsphase) nur schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat (O-Ton Exbesitzerin "Mein Mann wollte nicht, dass 'Attila' freundlich zu Fremden ist"), sind 2 Jahre noch kurz!

Ein Hund, der "nur" ängstlich ist und keine schlechten Erfahrungen gemacht hat, lernt sicher schneller, dass nix passiert.

: Gremline saß da mit angelegten Ohren, weil es ihr unheimlich war, so "umzingelt" zu sein, blieb aber ruhig sitzen, suchte den Blickkontakt zu mir und fragte quasi, ob das so ok war. Auf mein Quietschen und Loben gingen die Ohren dann auch wieder nach oben und sie wuselte vorsichtig zwischen den Kindern rum.

kann ich mir so richtig bildlich vorstellen.

Tschüss
Faltendackelfrauchen

Grazi
02.08.2007, 12:41
bei einem Hund, der die zwei ersten Jahre seines Lebens (vor allem auch in der Prägungsphase) nur schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat (O-Ton Exbesitzerin "Mein Mann wollte nicht, dass 'Attila' freundlich zu Fremden ist"), sind 2 Jahre noch kurz! Ok, man muss natürlich immer die Vorgeschichte, den Erfahrungshorizont des Hundes berücksichtigen... und ich dachte schon, 2 Jahre müsste man mind. anlegen, um eine mögliche Angstaggression in den Griff zu bekommen! ;)

Im strittigen Beitrag ging es jedoch um einen Fila-Welpen, dem auf diese Weise das große Misstrauen gegenüber Fremden genommen worden ist. Deine bei bestimmten Hunden sicher gerechtfertigte Befürchtung würde auf ihn ja nun nicht gerade zutreffen... von daher finde ich Brittas Vorgehensweise weiterhin nicht schlimm (womit ich nicht sagen möchte, dass du dich deswegen aufgeregt hättest).

Grüßlies, Grazi

Monty
02.08.2007, 13:47
Hallo Grazi,

wie Du weißt, war Paul ein Angstbeisser. Aber er war bereits erwachsen, kein harmloser Welpe mehr und ich lebe in Bayern. Jedes noch so kleine Fehlverhalten kann die Beschlagnahme bedeuten.

Die Vorgehensweise war wie beschrieben.

ICH habe ihn gefüttert, wenn Menschen sich genähert haben. Irgendwann haben "Firuranten" - davon haben wir genug auf dem Platz (das war mein Glück) - berührt während er von mir ein Leckerli bekommen hat. Später kam dann eh noch die Übung "Stehen und Betasten" aus dem Obedience, das war eine zusätzlich gute Übung. So hat er das gelernt.


Früher habe ich es auch "klassisch" gemacht, dass die Fremden die Hunde gefüttert haben, werde ich heute nicht mehr machen, weil es dazu keine Notwendigkeit gibt, aber die Gefahr ins sich birgt, dass der Hund hinrennt, ohne dass man dies will und dann vielleicht - weil es nix gibt - wieder ins alte Verhalten (Schnappen/Beißen) fällt.

Tschüss
Faltendackelfrauchen


Diese Methode funktionierte auch super im umgekehrten Fall bei meinen Bulli, der freudig und liebend gerne auf jeden Fremden zugestürmt wäre, um diese vor Freude an zuspringen - dies ist in Bayern auch eine aggressive Handlung des Hundes, denn dabei könnte jemand stürzen.


den Teil Figurant konnten wir uns ersparen, er liebt gestreichelt zu werden und musste lernen seine Distanzlose Freude etwas zu zügeln, neben mir zu sitzen und zu warten.

Andrea
02.08.2007, 14:00
finde ich bei einem normal aufwachsenden Hund gar nicht verwerflich.
Unser BM wurde auch von Fremden mit Leckerchen "überrascht". In der Stadt istes unabdingbar einen Hund zuhaben, der Fremde ganz nett findet. Von sich aus geht er heute trotzdem nicht zu anderen. Es gibt aber einige bestimmte Personen, wie Westhighlandterrier-Dame-Besitzerin,die er gezielt anschnorrt. Da diese ältere Dame auch mit anderen älteren Damen spricht und von dem großen, aber sooo süßen Fiete erzählt, sind mir diese Begegnungen hochwillkommen.Das sehe ich ganz pragmatisch.Mit einem Labbi würde ich das aber immer unterbinden, die sind ja wirklich die geborenen Schnorrer und Staubsauger.

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