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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Probleme mit Fremden


Vianchen
14.06.2007, 08:14
Hallo,
meine 3 1/2 jährige Cane Corso Hündin wird immer schwieriger Fremden gegenüber. Letzte Woche hatten wir von einem Jungen besuch und plötzlich ist sie gegen ihn gegangen, zum Glück ist nichts passiert. Wer kennt das Problem bzw. kann mir Tipps geben? Sie ist eine sehr ängstliche und unsichere Hündin!
Freue mich über jede Antwort!:boese3:

Scotty
16.06.2007, 08:21
Das Thema müsste erst mal raus aus der Tiervermittlung und rein in die "Erziehung".

Du musst deinem Hund die Ängste nehmen. Führ in sanft an alles heran. Gib ihm Leckerlies immer wenn sich ein Fremder nähert. So lernt er, dass fremde Menschen nichts Schlimmes sind, sondern etwas Gutes.

Conner
16.06.2007, 08:59
Ohweia, tu mir einen Gefallen und versuche nicht alle möglichen Tipps sondern hol Dir schnell fachkundige Hilfe ! Wenn etwas passiert ist es zu spät für Mensch und Tier !!!

Jacci
16.06.2007, 10:28
Ohweia, tu mir einen Gefallen und versuche nicht alle möglichen Tipps sondern hol Dir schnell fachkundige Hilfe ! Wenn etwas passiert ist es zu spät für Mensch und Tier !!!
Dem kann ich nur zustimmen. Suche nach einem guten Trainer in Deiner Umgebung!

Scotty
17.06.2007, 09:51
Dem kann ich nur zustimmen. Suche nach einem guten Trainer in Deiner Umgebung!

Das sollte wohl eigentlich klar sein. Wenn Vianchen jedoch mal Ratschäge haben möchte, wie man das Problem angehen kann, dann sind diese Ratschläge doch wohl nicht fehl am Platz.
Btw: Es gibt "gute" Hundetrainer und GUTE Hundetrainer.
Einen so ängstlichen Hund darf man keinesfalls in eine "altmodische" Hundeschule stecken, zumal die wenigsten "Hundetrainer" Ahnung von Molossern haben. Da ist Rat von Leuten, die eben Erfahrung haben, wie viele hier im Forum, doch manchmal besser als eine drittklassige Hundeschule.

Conner
17.06.2007, 09:56
Je nach dem welche Ratschläge kommen können die schon sehr fehl am Platze sein. Finde auch es ist sehr schwierig einen Rat zu geben ohne den speziellen Hund, Halter und Umgebung zu kennen.

Du hast sicher recht, es gibt auch viele Hundplätze/Trainer die schlecht sind, besonders wenn es sich um Angst-Reaktion handelt ist es sicher nicht leicht ihr zu helfen.

Wenn es um aggressive Reaktionen auf Menschen geht sollte man aber wirklich schnell etwas tun.

LG
Annette

Monty
17.06.2007, 11:36
Das sollte wohl eigentlich klar sein. Wenn Vianchen jedoch mal Ratschäge haben möchte, wie man das Problem angehen kann, dann sind diese Ratschläge doch wohl nicht fehl am Platz.
Btw: Es gibt "gute" Hundetrainer und GUTE Hundetrainer.
Einen so ängstlichen Hund darf man keinesfalls in eine "altmodische" Hundeschule stecken, zumal die wenigsten "Hundetrainer" Ahnung von Molossern haben. Da ist Rat von Leuten, die eben Erfahrung haben, wie viele hier im Forum, doch manchmal besser als eine drittklassige Hundeschule.

sehe ich sehr ähnlich... einen aus Angst aggressiven Hund könnte dies viel mehr schaden...

Eine Freundin hat einen ähnlich scheuen CC, der immer erst etwas Zeit braucht, bis er Gäste willkommen heißt.

Besuch wurde angewiesen, den Hund nicht zu bedrängen (der wurde ins Platz in seinen Korb geschickt) und den Hund zu ignorieren.

Zeitgleich wird der Hund bei Besuch aus der Hand gefüttert um neue Personen angenehm zu verknüpfen...klappt prima...

Aus der ferne ist es aber wie immer schwer das Verhalten zu beurteilen, dies kann nur eine Anregung sein, vielleicht findet sich jemand aus der Nähe, der das Verhalten beurteilen kann und konkret raten kann...

Jacci
17.06.2007, 11:50
Aus der ferne ist es aber wie immer schwer das Verhalten zu beurteilen, dies kann nur eine Anregung sein, vielleicht findet sich jemand aus der Nähe, der das Verhalten beurteilen kann und konkret raten kann...

Das finde ich nämlich auch, um einen Hund, gerade in dem Alter, von seiner Unsicherheit und den eventuell daraus resultierenden Reaktionen zu befreien braucht man nicht nur viel Geduld und Fingerspitzengefühl, sondern auch eine perfekte Bindung.
Auch ich habe einen sehr unsicheren Hund zu Hause und es gibt immer noch Situationen, bei denen er Probleme hat. Da er mir aber 100%ig vertraut, kann ich solche Dinge einfacher regeln. Aufpassen muss man trotzdem immer, keine Situation gleicht der anderen.

Simone
17.06.2007, 11:53
Hallo!
Ich halte auch einen guten (!) Hundetrainer, der sich auch mit Problemverhalten auskennt und nicht "nur" Hundeschulenarbeit macht, für wichtig. Entscheidend ist zunächst zu sehen, ob der Hund aggressiv oder ängstlich aggressiv ist, da das weitere Vorgehen sich dann entsprechend unterscheiden würde.

Eine Freundin von mir hat einen ängstlich aggressiven Hund. Er wurde ihr vom Tierheim als problemlos beschrieben, schnell zeigte sich aber, dass er nicht problemlos war. Er zeigte sich sehr aggressiv gegenüber vorbeilaufenden Kindern und jedem Besucher. Sie ging mit ihm in eine Hundeschule, suchte aber auch einen entsprechenden Hundetrainer auf, der nur mit Problemhunden arbeitet. Er analysierte das Verhalten und gab dann eine Empfehlung für das Vorgehen. Sie sollte auch bei Besuchern den Hund an seinen Platz schicken (am Anfang mußte er dort mit Leine festgehalten werden, da er einfach zu aggressiv war), dort bekam er für ruhiges Verhalten viele Leckerlis. Mittlerweile (viele Wochen später) reagiert er schon recht gut auf Besucher und geht freiwillig auf seine Decke, wo er Leckerlis bekommt und der Besucher ihn auch in Ruhe läßt.

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