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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Capone und andere Rüden????


Corae99
03.04.2007, 15:46
Hallo

wir ihr hoffentlich wisst habe ich Capone von einer Orga übernommen. Man sagte mir, dass er sich nicht mit anderen Rüden verstehen würde (ist ja bei vielen Rüden so), ich denke aber bei Capone ist es die Unsicherheit und die Angst wieder gebissen zu werden, denn im Tierheim wurde ihm auch ein Stück vom Ohr abgebissen (von einem Rüden). Er geht auf jeden Hund unsicher drauf zu. Es ist zwar nicht so, dass er ängstlich ist, aber man merkt ihm an, dass es Unsicherheit ist, denn er macht sich groß, gesträubtes Fell etc. er knurrt und bellt aber nicht und wenn der andere Hund, der uns entgegen kommt sich nicht an Capone stört, läuft Capone auch nehmen mir ganz ruhig her.

Letztens war da auch ein kleiner Hund, Capone war wieder unsicher, der Hund lief ohne Leine, ich hatte natürlich auch Schiss, dass der unangeleinte Hund, der auf uns zusteuerte, ein Rüde war, denn wenn es wirklich so ist, wie mir gesagt wurde dann …

Naja noch mal Glück gehabt war ein Weibchen, Capone wieder unsicher, aber als er bemerkte, dass die kleine Hündin nur mit ihm spielen wollte, war alles in Butter.

Meine Frage soll ich es riskieren ihn mit einem Rüden zusammen lassen? Vielleicht ist es bei Capone ja nur die Angst und wenn er merkt, dass andere Rüden auch nett sein können und spielen wollen, dass er das dann merkt und dann überhaupt keine Probleme mehr mit anderen Rüden hat.

Nur was ist, wenn es genauso ist, wie die Orga mir es beschrieben hat und er vielleicht auch zuschnappen könnte?:schreck:

LG Cora

Tyson
03.04.2007, 18:43
Hallo Cora, wie lange hast Du Capone denn schon? Kannst Du ihn richtig einschätzen? Als ihr den anderen kleinen Hund getroffen habt, warst Du auch unsicher, wie man aus dem Text ersehen kann, daß überträgt sich auch auf Deinen Hund und er ragiert natürlich darauf. Ferndiagnosen sind immer doof, ich würde Dir den Besuch einer G U T E N Hundeschule empfehlen, da kann man Dir gleich an Ort und Stelle helfen, liebe Grüße, Manuela und Jungs:lach1:

baanicwu
03.04.2007, 19:52
Hallo!
Ich kann mich der Meinung von Tyson nur anschließen!
Das was man als Besitzer dem Hund gegenüber ausstrahlt darf man nicht außer acht lassen. Wenn man als Besitzer unsicher ist, ist der Hund auch unsicher. (Er kann sich nicht auf dich als Rudelführer verlassen?? denkt er??)
Wenn man als Mensch (Besitzer) daran glaubt, dass nichts passiert und dieses auch ausstrahlt, getreu nach dem Motto : ist alles in Butter! fühlt sich
der Hund auch viel sicherer.
Wo in NRW wohnst du denn? Eventuell kennt jemand eine empfehlenswerte Hundeschule in der Nähe.
Gruß Barbara

Anne
03.04.2007, 19:53
Suche dir einen älteren, souveränen Rüden. Geht mit den Hunden anfangs angeleint zusammen spazieren. Wenn du merkst, Capone fühlt sich sicher und er ist locker, dann erst leint die Hunde ab. Mit fremden Rüden würde ich nicht experimentieren. Stellt sich heraus, Capone mag keine Rüden, bzw. fühlt er sich in deren unmittelbaren Gegenwart unsicher, dann beende es. Er muß nicht mit allen anderen Hunden verträglich sein.

Corae99
04.04.2007, 16:03
ich kenn schon eine gute Hundeschule

Vielen Dank euch allen

LG cora

Angel
05.04.2007, 07:49
Hallo Cora,
ich kann dich gut verstehen wenn man weiß das sein Hund unverträglich ist, dann ist da immer die Angst im Hinterkopf.
Mein Odin ist auch so ein Fall, nur glaub ich noch extremer, der geht an keinem Hund gelassen vorbei :traurig1:
Bei Odin ist es wohl auch so das er schon im Welpenalter (er ist beim ********** aufgewachsen) oft gebissen worden.
Der Tipp mit der Hundeschule ist vielleicht gar nicht so schlecht, wenn mann dann eine gescheite findet.
Ich war bei drei Hundeschulen, eine davon wollte mit Odin arbeiten, allerdings nur mit Teletakt :boese1: :boese1: da war ich dann schneller wieder weg als die gucken konnten.
Ich hab für mich die Lösung gefunden, nachdem ablenken mit Leckerchen und alle anderen Tipps die man im Fernsehen bei der Hundenanny sehen konnte nichts gebracht haben, Odin geht mit mir nur am Halti (mein Mann schafft es ihn ohne zu handeln), wenn uns andere Hunde begegnen wechsle ich wenn möglich die Richtung, ansonsten Hund kurz nehmen und so zügig wie möglich dran vorbei, danach wenn der Dicke brav war, also sich nicht aufgebäumt hat, nicht gebellt und geknurrt hat natürlich kräftig loben.
Odin wird diesen Monat sieben Jahre alt und ich hoffe jetzt einfach mal das er auch ruhiger und gelassener im Umgang mit anderen Hunden wird.
Was eigendlich das schlimmste ist, finde ich, sind die unverantwortlichen Halter mancher "Fußhupen" die ihre kleinen Kläffer frei laufen lassen mit der Begründung "der tut ja nix" und wir mit unseren grossen unverträglichen Rüden dann teilweise 60kg Muskelmasse bändigen müssen.:boese4:

Lieber Gruß
Elke

bmk
05.04.2007, 11:08
joschi ist zwar null unverträglich, aber er geht ins andere extrem!
er will jeden anderen hund bespielen und setzt dabei ähnliche kraft frei!
das beste ist zügig vorbei, loben wenn nix passiert ist. evtl mit leckerchen ablenken.
das klappt meist ganz gut.

Corae99
05.04.2007, 11:58
Wir hatten gestern eine Begegnung mit einem Rüden sie waren zwar beide an der Leine, aber das Non-plus-Ultra war die läufige Hündin meiner Freundin. Trotz alle dem standen die beiden sich (angeleint) gegenüber wedelten kräftig mit dem Schwanz und die läufige Hündin meiner Freundin war vergessen, ebenso eine richtige Männerfreundschaft. Capone hatte zwar voll den Kamm, aber er hat freundlich gewedelt. Ich gehe davon aus, dass Capone nach dem Motto lebt „tust du mir nichts, tu´ich dir auch nichts“.

Mal schauen bei der nächsten Begegnung, jetzt haben ich und vor allem Capone den größten Teil der Unsicherheit verloren, halt so ein richtiges Erfolgserlebnis.

LG Cora

Angel
05.04.2007, 12:58
Ohoh Cora,
da wäre ich vorsichtig, eine Woche nach dem Odin aus dem Tierheim bei uns eingezogen war hatten wir auch so eine Begegnung............. Odin auch freundlich am wedeln und ich dachte schon die haben im Th Mist erzählt, aber dann wie aus heiterem Himmel ist er auf den Rüden los.
Also Schwanzwedeln muss nicht unbedingt bedeuten das alles friedlich abläuft.


Lieber Gruß
Elke

Simone
05.04.2007, 13:47
Hi Cora,

ich wäre besonders vorsichtig, wenn eine läufige Hündin dabei ist! Denn in einer solchen Situation kommt ja zu einer möglichen Rüdenunverträglichkeit noch der Trieb hinzu und eine solche Situation kann schnell kippen. Zunächst würde ich üben, dass Capone auch im Beisein von anderen Rüden auf Dich hört. Falls Du ihn dann irgendwann mit Rüden versuchsweise zusammen laufen läßt, würde ich auch darauf achten, dass keine Hündin dabei ist. Bei einer läufigen Hündin wäre noch viel, viel vorsichtiger als sonst.

Marius
05.04.2007, 20:46
Oh,
das schwanz wedeln kann schnell fehlinterpretiert werden.Scwanz wedeln ist ein zeichen von Erregung.Es kann eben so gut Angst oder Aggressionen bedeuten wie Freude.Da sollte man auch auf den Rest der Körpersprache achten z.B. stellung der ohren,baut er sich dabei auf?,hat er den kopf oben oder unten?..

Es gibt viele Faktoren,wenn man sich nur aufs Schwanz wedeln konzentriert kann das zu bösen Unfällen führen.

Viele Grüße Marius

Dani
05.04.2007, 21:10
Da muß ich mich Marius anschließen ein das Schwanzwedeln bedeutet keinesweg nur Freude sondern wie Marius schon sagte Aufregung Anspannung und noch vieles mehr kann man in die wedelnde Rute hineininterpretieren. Man sollte immer den ganzen Hund beobachten wie gesagt die Stellung der Ohren die Körperhaltung die Hinterhand und Vorderhand ob steifbeinig ob Rundrücken eventuell belecken der Schnautze ob fixiert wird und noch vieles vieles mehr.
Viele sind immer noch der Meinung das wenn die Rute in Bewegung ist das das immer Freude ausdrückt da liegen viele falsch.

Freudig ist ein Hund wenn nicht nur die Rute wedelt sondern wenn das Becken deutlich in Bewegung ist.

Lieben Gruß Dani :lach3: :lach1:

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