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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nachruf für Tönnchen...


Bensmann
07.02.2007, 18:29
Wir werden Dich nie vergessen Mäuschen!!!

Wir waren, nachdem wir unsere Alaskan Malamute Hündin "Kische" im Alter von 14 Jahren gehen lassen mussten, schon seit Wochen auf der Suche nach einem Hund. Alter, Rasse, Geschlecht, egal! Es musste einfach Klick machen, wenn man sich sieht und es sollte ein Hund aus dem Tierheim werden!

Bei einer unserer Touren durch alle Möglichen Tierheime hat es dann KLICK gemacht, aber heftigst!!!
Eine große dunkel gestromte Hündin fing an zu schreien wie ein Baby, als wir Sie in Ihrer Box entdeckt haben. Christina war noch ein wenig skeptisch wegen der Größe (unser erster Molosser halt!!!), doch für mich war klar: Die oder Keine...:herz:
Es war einfach Liebe auf den ersten Blick...Es war definitiv unser Hund....Ich sag mal so, eine Seelenverwandschaft!!!

Nach einigem Hin- und Her konnten wir Tönnchen dann irgendwann mitnehmen.
Auf dem Weg nach Hause, hat sich die Maus ersteinmal ausgiebig auf der Rücksitzbank unseres damaligen Fiats lang gemacht und hat uns das Molosserschnarchlied vorgesungen...
Zuhause angekommen war die Süße (Anka, wir haben sie aber sofort auf Tönnchen umgetauft!) so, als wäre sie schon immer bei uns gewesen.

Leider ist sie nach ein paar Stunden in den Hinterläufen zusammengebrochen und nicht wieder hochgekommen. Wir haben in Panik sofort den Hund in eine Decke gepackt und zur Notaufnahme in die Tierklinik gebracht.
Mich hatten auf dem Weg dorthin schon so komische Gedanken beschlichen, aber die behandelnde TA hat mich beruhigt und war der Meinung, dass die Maus sich nur vertreten hatte.

Leider hat die TA nicht recht behalten! Tönnchen ist über Nacht dort geblieben und wurde Intensivmedizinisch betreut. Am nächsten Morgen gegen 10°° Uhr hat uns die Tierklinik angerufen und uns mitgeteilt, dass Tönnchen sich wohl Nervenstränge in der Wirbelsäule gerissen hatte und es keine Aussicht auf Heilung geben würde. Die TA hat darum gebeten, Tönnchen erlösen zu dürfen, da sie extrem mit Schmerzmitteln ruhig gestellt war, welchem wir dann auch zugestimmt haben.

Bis heute könnte ich mich selber dafür ans Kreuz nageln, dass wir Ihren Leichnam nicht geholt und bei uns beerdigt haben, ich hab das Gefühl sie im Stich gelassen zu haben!!!

Wir hatten unser Tönnchen zwar nur ein paar Stunden und man sagt, das die Zeit alle Wunden heilt, aber Tönnchen vergessen wir nie!!!

Das ganze ist mittlerweile 4 Jahre her, aber manchmal kommt es einem vor als wäre es gestern gewesen!

Wir stellen uns immer vor, das Tönnchen auf einer Wolke sitzt und über den Bensmann schmunzelt, wenn Er mal wieder den Schalk im Nacken hat...:lach2:
Sorry, musste ich einfach mal loswerden!

Traurige Grüße vom Bensmann

Simone
07.02.2007, 18:33
Oje, das tut mir leid...

Ich denke auch noch oft an meine bereits verstorbenen Hunde. In meinem Herzen leben sie immer weiter.

Tyson
07.02.2007, 18:51
Ich glaube, jedem der seine Hunde bzw. Tiere liebt, geht es genauso. Ich denke auch oft an die Hunde, die schon über die Regenbogenbrücke gingen und da kullern auch noch Tränen, man vergißt sie halt nie. Das mit Tönnchen tut mir auch leid, weiß wie ihr Euch fühlt. Mitfühlende Grüße Manuela und Jungs

Claudia Aust-W.
07.02.2007, 18:53
Wir werden Dich nie vergessen Mäuschen!!!

Wir waren, nachdem wir unsere Alaskan Malamute Hündin "Kische" im Alter von 14 Jahren gehen lassen mussten, schon seit Wochen auf der Suche nach einem Hund. Alter, Rasse, Geschlecht, egal! Es musste einfach Klick machen, wenn man sich sieht und es sollte ein Hund aus dem Tierheim werden!

Bei einer unserer Touren durch alle Möglichen Tierheime hat es dann KLICK gemacht, aber heftigst!!!
Eine große dunkel gestromte Hündin fing an zu schreien wie ein Baby, als wir Sie in Ihrer Box entdeckt haben. Christina war noch ein wenig skeptisch wegen der Größe (unser erster Molosser halt!!!), doch für mich war klar: Die oder Keine...:herz:
Es war einfach Liebe auf den ersten Blick...Es war definitiv unser Hund....Ich sag mal so, eine Seelenverwandschaft!!!

Nach einigem Hin- und Her konnten wir Tönnchen dann irgendwann mitnehmen.
Auf dem Weg nach Hause, hat sich die Maus ersteinmal ausgiebig auf der Rücksitzbank unseres damaligen Fiats lang gemacht und hat uns das Molosserschnarchlied vorgesungen...
Zuhause angekommen war die Süße (Anka, wir haben sie aber sofort auf Tönnchen umgetauft!) so, als wäre sie schon immer bei uns gewesen.

Leider ist sie nach ein paar Stunden in den Hinterläufen zusammengebrochen und nicht wieder hochgekommen. Wir haben in Panik sofort den Hund in eine Decke gepackt und zur Notaufnahme in die Tierklinik gebracht.
Mich hatten auf dem Weg dorthin schon so komische Gedanken beschlichen, aber die behandelnde TA hat mich beruhigt und war der Meinung, dass die Maus sich nur vertreten hatte.

Leider hat die TA nicht recht behalten! Tönnchen ist über Nacht dort geblieben und wurde Intensivmedizinisch betreut. Am nächsten Morgen gegen 10°° Uhr hat uns die Tierklinik angerufen und uns mitgeteilt, dass Tönnchen sich wohl Nervenstränge in der Wirbelsäule gerissen hatte und es keine Aussicht auf Heilung geben würde. Die TA hat darum gebeten, Tönnchen erlösen zu dürfen, da sie extrem mit Schmerzmitteln ruhig gestellt war, welchem wir dann auch zugestimmt haben.

Bis heute könnte ich mich selber dafür ans Kreuz nageln, dass wir Ihren Leichnam nicht geholt und bei uns beerdigt haben, ich hab das Gefühl sie im Stich gelassen zu haben!!!

Wir hatten unser Tönnchen zwar nur ein paar Stunden und man sagt, das die Zeit alle Wunden heilt, aber Tönnchen vergessen wir nie!!!

Das ganze ist mittlerweile 4 Jahre her, aber manchmal kommt es einem vor als wäre es gestern gewesen!

Wir stellen uns immer vor, das Tönnchen auf einer Wolke sitzt und über den Bensmann schmunzelt, wenn Er mal wieder den Schalk im Nacken hat...:lach2:
Sorry, musste ich einfach mal loswerden!

Traurige Grüße vom Bensmann



Das ist so eine Geschichte, wo man es kaum glauben kann, daß das Schicksal so böse spielen will..... :traurig3:

Habt ihr ein Foto von Tönnchen???

Bensmann
07.02.2007, 19:02
Leider nein...:43:

Tönnchen war dunkel gestromt, so wie der Krümi von BMK!

Gruß vom Bensmann

bmk
07.02.2007, 19:17
ach nö, wie schrecklich kann es sein?

aber eins ist dennoch schön: sie hat für ganz, ganz kurze zeit noch menschen gefunden die sie liebten!

jetzt denk ich wieder an mein liebes krüchen, der nur viel zu kurz bei uns sein konnte.

Angua
08.02.2007, 09:55
Liebe Bensmänner,

das ist schrecklich. Und so ungerecht. Sie hätte bei Euch den Himmel auf Erden gehabt, so wie Benson jetzt.

Am 28. April jährt sich der Todestag unseres Benno. Nach sieben Jahren Misshandlungen und Hunger wurde er ausgesetzt, vorher noch eben von den Saufkumpels seines Peinigers angezündet (hat man später alles herausgefunden). Vier Monate lang haben wir ihn lieb haben dürfen, und dann kam der Beinbruch, der nicht mehr zu operieren war. Wir weinen heute noch um ihn.

Wir fühlen mit Euch - auch nach vier Jahren tut das weh, nicht wahr?

Sven
08.02.2007, 10:46
Mir kamen gleich wieder die Tränen, als ich Eure Geschichte las. Meinen Anton musste ich ja am 30.12.06 gehen lassen und ratet mal wie ich ihn auch genannt habe :traurig3: .

Ich muss hier immer wieder meine aufrichtige Anerkennung denjenigen aussprechen, also auch Euch, die Hunde aus dem Tierheim oder sonst wo her holen und ihnen ein schönes Zuhause geben.

Ich war bisher hierzu nicht in der Lage bzw. zu feige, doch ich werde daran arbeiten.

Meinen Respekt und mein Mitgefühl habt Ihr.

jenny68
08.02.2007, 10:46
Wir kamen, wir sahen und der Hund siegte!

Auch wir kennen dieses Gefühl "Seelenverwandt" zu sein. Es tut uns so leid! Unser Rotti ist vor fast zwei Jahren von uns gegangen und trotzdem vergeht nie viel Zeit, wo wir uns nicht über ihn unterhalten oder über "Dölleken" lachen die er in den 11 Jahren die er bei uns war, gerissen hat.

Sie sind jetzt an einem Ort wo es ihnen gut geht, aber ich kann Deine Trauer verstehen.

Drück Dich mal ganz fest, auch wenn wir uns nicht kennen.

Jennifer

Carolina
08.02.2007, 11:08
Ja, manche Tiere bleiben ein leben lang,
auch wenn man sie nur für eine kurze Zeit bei sich haben durfte.
Ich fühle mit euch.
LG, Caro

Anja
08.02.2007, 13:01
An den Tod meiner Bordeauxdogge hab ich auch noch zu knabbern...
7.5 Jahre war er ein treuer und vorallem lieber Begleiter und dann kam der Knochenkrebs. 1 Woche von Diagnose bis zum Einschläfern, es war die Hölle.

Habe 1Jahr gebraucht um mir wieder einen "neuen" zu holen, meinen dicken Murphy...
Aber Dempsey ( Dämon) bleibt unvergessen

Angua
08.02.2007, 13:48
Ihr habt das also auch alle erlebt ?

Wir hatten schon so viele Hunde, alle aus dem Tierschutz, manche auch nur kurz, weil wir eben immer ältere Tiere aufnehmen. Man liebt sie alle, jedes auf eine eigene Art.

Aber Benno - das war etwas so Besonderes, ich kann es nicht erklären. Er war natürlich nett (klar - Mastino!). Er war wunderschön für mich. Er war ein Superhund. Aber er war einfach auch ein Stückchen von mir, das bis dahin immer gefehlt hat. Doch, wir waren einfach füreinander gemacht. Auch wenn es komisch klingt.

Seinen Nachfolger (der Bussibär) möchte ich nicht missen, er ist ein Traumhund, wir lieben ihn sehr. Aber von allen Hunden war Benno eben DER... Und er fehlt mir so schrecklich!:traurig3:

Dani
08.02.2007, 21:13
Ich kann Euch gut verstehen die verstorbenen Hunde leben auch nach vielen Jahren immer in einem weiter. Muß auch oft an unseren Arko denken er wird auch nie in Vergessenheit geraten.

Mitfühlend Dani

Nikima
08.02.2007, 23:04
Cila wird auf ewig unvergessen sein! Auch wir weinen noch heute um sie (die kleinste fast jeden Abend...:traurig1: )

Tara ist uns ein ebenso toller Hund, sie gehört hier ganz genauso hin - Fügung!

Conner
09.02.2007, 11:52
Allein die Liebe die sie bekommen hat und nach ihrem Tod noch bekommt läßt sie doch irgendwie ewig leben.

Kann Eure Gefühle auch soo gut verstehen !

Eines Tages, wenn wir alle mal oben an der Pforte stehen, glaube ich, warten da ganz viele auf uns !

LG
Annette

Grazi
12.02.2007, 06:38
Noch so eine traurige Geschichte wie die von Mandy und Biggi. :traurig3:

Auch wenn die Ärzte und ihr dem süßen Tönnchen letztendlich nicht helfen konntet, so hat sie bestimmt gespürt, dass ihr sie sofort in eure Herzen aufgenommen habt... dass ihr alles Menschenmögliche für sie getan habt...

Und so tragisch diese Geschichte auch geendet ist, so hat sie doch noch etwas Gutes: ihr seid auf den Molosser gekommen und werdet auch in Zukunft anderen armen Seelchen ein derart tolles und liebevolles Zuhause bieten, wie es nun euer Bensmann genießen darf! :lach2:

Liebe Grüße, Grazi

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