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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Trauben und Rosinen tödlich für den Hund


Neufi
12.12.2006, 05:15
Hallo,

Aktueller Fall !!

Von: Marion Rebig *[mailto:Marion.Rebig@gmx.de]
Gesendet: Montag, 11. Dezember 2006 *17:10
An: marion.rebig@gmx.de
Betreff: BITTE LESEN UND WEITERLEITEN!!! *Fwd: Lenny wurde mit 3 Jahren
heute um 15.00 Uhr *eingeschläfert

Betreff: *Lenny wurde mit 3 Jahren heute um 15.00 Uhr *eingeschläfert

Hallo Frau Rebig,
wir haben heute eine sehr schweren *Weg mit unserm unvergesslichen,
einzigarztigen und liebsten Traumhund Lenny *gehen müssen. Er wurde
leider nur 3 Jahre alt hinterläßt bei uns aber eine *Lücke die nicht
wieder zu schließen sein wird. Wir sind alle sehr traurig *und aber doch
froh,daß wir Ihn´nicht leiden ließen. Er hat Rosinen geklaut *und diese
sind für einen Hund tödlich !!!!! Er starb nach eine Kampf von 2 *1/2
Tagen in meine Händen ich werde dies nie vergessen und werde immer an *
Ihn denken.
Ich schreibe Ihnen deswegen, da ich hoffe daß Sie alle *HUndebesitzer
benachrichtigen, daß Trauben und Rosinen für Hund in kleinsten *Mengen
tödlich sind. Sie erleiden Nierenversagen und müssen dann erlöst *werden.
Ich möchte daß LENNY nicht umsonst gestorben ist ich möchte daß es *
andere Hundebesitzer nicht auch so ergeht und Bitte Sie daß Sie mir *
helfen es in die Öffentlichkeit zu bringen wie gefährlich es ist *Trauben

und Rosinen im Hause zu haben wenn Hunde in der Familie *sind.
Ade
Sabine Köhler ( Mama von Lenny )

Grazi
12.12.2006, 05:44
Ich schreibe Ihnen deswegen, da ich hoffe daß Sie alle *HUndebesitzer
benachrichtigen, daß Trauben und Rosinen für Hund in kleinsten *Mengen
tödlich sind. So leid es mir für Lenny und sein Frauchen auch tut, es nutzt nichts, hier und anderswo absolute Panik zu verbreiten.

Trauben werden für Hunde zwar wirklich als stark giftig deklariert, die toxische (nicht die letale!) Dosis liegt jedoch bei 10-30 g pro kg Körpergewicht.

Was also für einen Yorkshire ganz fix tödlich enden kann, steckt der durchschnittliche Molosser locker weg. Und ja...ich gestehe: meine Hunde lieben Weintrauben, ich hingegen nicht. Deshalb kaufe ich hin und wieder welche und die Mädels bekommen sie zwischendurch als Leckerchen. Und ich habe nicht vor, sie zu vergiften. Ich kann mich aber auch darauf verlassen, dass die Hunde sich nicht selbst bedienen und zuviel davon fressen.

Sollte man also einen traubenliebenden Hund haben, reicht es vollkommen -wie bei jedem anderen Lebensmittel auch- die süße Leckerei außer Reichweite aufzubewahren.

Grüßlies, Grazi

P.S. Klinische Symptome sind: Erbrechen, Lethargie, Abdominalschmerzen innerhalb weniger Stunden; akutes Nierenversagen innerhalb von 24-72 Stunden, Tod.

Weitere Infos findet man in der Zürcher Giftpflanzendatenbank (http://www.vetpharm.unizh.ch/perldocs/index_x.htm).

Dani
12.12.2006, 11:07
Unser Jago ißt auch gerne Weintrauben man muss halt drauf achten das man nicht zu viele füttert ausserdem esse ich die zu gerne das bleiben dann für Jago sowieso nicht viele über er bekommt dann von mir seine 7 oder 8 Trauben und damit gibt er sich dann auch zufrieden.
Also keine Panik trotzdem tut es mir ebenfalls leid um den Lenny das das so gekommen nicht gerade einfach für das Frauchen wenn man seinem Hund auf diese Weise verliert.

Gruß Dani

Joshi
17.12.2006, 11:43
Hallo,
derartige Mails werden jedes Jahr aufs Neue rundgeschickt !

Für mich sind solche Texte eher unglaubwürdig, da ich persönlich eingie Hunde kenne die sowohl Weintrauben als auch Rosinen futtern ohne an Nierenversagen zu sterben bzw. überhaupt Nierenprobleme zu haben - allen geht es bestens.

Jochen
17.12.2006, 12:27
Für mich sind solche Texte eher unglaubwürdig, da ich persönlich eingie Hunde kenne die sowohl Weintrauben als auch Rosinen futtern ohne an Nierenversagen zu sterben bzw. überhaupt Nierenprobleme zu haben - allen geht es bestens.

Es geht hier nicht um "glauben oder nicht glauben" (un-glaub-würdig) oder ob man Hunde kennt, die Weintrauben "vertragen" (in welcher Menge???) oder nicht, sondern um Tatsachen.

Und Tatsache und wissenschaftlich bewiesen ist (insbesondere jeder Tierarzt kann das bestätigen, was Grazi :lach2: sehr richtig geschrieben hat), dass Trauben und ganz besonders Rosinen -natürlich abhängig von der Menge- für einen Hund in der Regel gesundheitsschädlich und auch tödlich sein können!

Wer diese Tatsachen kennt und trotzdem Weintrauben oder Rosinen an seine Hunde verfüttert "spielt" also ganz bewußt mit dem "Feuer".

Auch ich gab früher meinem "Leckermaul" hin und wieder einige wenige Weintrauben, es sah witzig aus, wie er sie im Flug geschickt fing.....
Als ich aber mehr oder weniger zufällig erfuhr, dass Weintrauben und Rosinen für Hunde gesundheitsschädlich sein können und mir dies auch vom Tierarzt bestätigt wurde, habe ich selbst in "geringen Mengen" keine Weintrauben oder Rosinen mehr verfüttert.
Denn ich möchte ganz einfach kein Risiko eingehen, mein Hund ist schließlich von mir (von meiner Weitsicht und von meinem gelebten Verantwortungsbewußtsein) abhängig und er kann eben nicht zwischen "bekömmlich" und "gesundheitsschädlich" unterscheiden.

Da ich also seine "Bekömmlichkeitsgrenze" in Bezug auf Weintrauben und Rosinen nicht kenne und auch nicht austesten will (warum auch??), erhält er andere garantiert nicht gesundheitsschädliche "Gaumenfreuden". Ich glaube nicht, dass ich meinem Hund Lebensqualität raube, wenn er nicht hin und wieder Weintrauben fangen darf.....

Jochen
17.12.2006, 12:46
http://www.bmt-tierschutz.de/index.php?Seite=61

DogoGina
17.12.2006, 13:03
so wieder was gelernt
das erschrickt mich ja gleich habe meiner dicken schon
öffter mal Rosinen gegeben :O
die sind beim Chinchilla die Leckerlies und da hat sie halt welche
mit abbekommen ^^

nu nimmer *hmmmmm*

Rocky
17.12.2006, 15:20
.... aber man lernt nie aus!

Rocky liebt Trauben. Hängen sie tief "pflückt" er sie sogar selber! Ich werde da mal künftig ein Auge drauf werfen müssen!

Freundlicher Gruss
Beat

bmk
17.12.2006, 15:23
oh, joschi war eigentlich auch immer traubenfan, ...dann muß er nun verzicht üben!

Nasti/Roxy
17.12.2006, 17:03
Es geht hier nicht um "glauben oder nicht glauben" (un-glaub-würdig) oder ob man Hunde kennt, die Weintrauben "vertragen" (in welcher Menge???) oder nicht, sondern um Tatsachen.

Und Tatsache und wissenschaftlich bewiesen ist (insbesondere jeder Tierarzt kann das bestätigen, was Grazi :lach2: sehr richtig geschrieben hat), dass Trauben und ganz besonders Rosinen -natürlich abhängig von der Menge- für einen Hund in der Regel gesundheitsschädlich und auch tödlich sein können!

Wer diese Tatsachen kennt und trotzdem Weintrauben oder Rosinen an seine Hunde verfüttert "spielt" also ganz bewußt mit dem "Feuer".

Auch ich gab früher meinem "Leckermaul" hin und wieder einige wenige Weintrauben, es sah witzig aus, wie er sie im Flug geschickt fing.....
Als ich aber mehr oder weniger zufällig erfuhr, dass Weintrauben und Rosinen für Hunde gesundheitsschädlich sein können und mir dies auch vom Tierarzt bestätigt wurde, habe ich selbst in "geringen Mengen" keine Weintrauben oder Rosinen mehr verfüttert.
Denn ich möchte ganz einfach kein Risiko eingehen, mein Hund ist schließlich von mir (von meiner Weitsicht und von meinem gelebten Verantwortungsbewußtsein) abhängig und er kann eben nicht zwischen "bekömmlich" und "gesundheitsschädlich" unterscheiden.

Da ich also seine "Bekömmlichkeitsgrenze" in Bezug auf Weintrauben und Rosinen nicht kenne und auch nicht austesten will (warum auch??), erhält er andere garantiert nicht gesundheitsschädliche "Gaumenfreuden". Ich glaube nicht, dass ich meinem Hund Lebensqualität raube, wenn er nicht hin und wieder Weintrauben fangen darf.....



ich geb dir zu 100 prozent recht!!!!:lach2:

ebenso bekommt mein hund keine nachtschattengewächse(paprika,tomaten) auch nicht in kleinen mengen

Monika
17.12.2006, 18:38
meine bekommen alles was gesundheitsschädlich ist, sie leben noch und erfreuen sich guter gesundheit.
man kann alles übertreiben, nur weil irgend wo ein sack reis umgefallen ist. die panik die hier unter manchen immer gleich ausbricht kann ich nie so nachvollziehen *kopfschüttel*

Jochen
17.12.2006, 18:57
meine bekommen alles was gesundheitsschädlich ist, sie leben noch und erfreuen sich guter gesundheit.
man kann alles übertreiben, nur weil irgend wo ein sack reis umgefallen ist. die panik die hier unter manchen immer gleich ausbricht kann ich nie so nachvollziehen *kopfschüttel*

Wo bricht hier Panik aus, wer übertreibt? Es wurde doch lediglich informiert, mehr nicht. Ich hoffe, Du nimmst es verantwortungsvollen Hundehaltern nicht übel:) , wenn sie ihren Hunden im Gegensatz zu Dir nicht alles füttern, was gesundheitsschädlich ist.......:confused:
Sollen die Hundehalter Deinem Beispiel folgen und alles füttern, was gesundheitsschädlich ist, nur weil Deine Hunde noch leben??
Was ist das für eine Einstellung zum Dir anvertrauten Lebewesen Hund???

Ist es "übertrieben", wenn man die "Bekömmlichkeitsgrenze" bei seinem Hund nicht austestet und bei der Fütterung "Giftwarnungen" berücksichtigt?

Monika
17.12.2006, 19:12
Wo bricht hier Panik aus, wer übertreibt?

jeder, der bisher seinem hund ab und an mal trauben gefüttert hat, hat jetzt panik und gibt nichts mehr, wenn ich das geschriebene der anderen teilnehmer hier nun richtig gelesen und verstanden habe.


Es wurde doch lediglich informiert, mehr nicht.die info gibts schon ewig und ist nix neues, es gibt sogar in den usa eine studie, stell dir vor. Ich hoffe, Du nimmst es verantwortungsvollen Hundehaltern nicht übel:) soll ich das nun so auffassen das ich unverantwortlich bin?, wenn sie ihren Hunden im Gegensatz zu Dir nicht alles füttern, was gesundheitsschädlich ist.......:confused: bisher haben es einige gefüttert und nur weil sie nun erfahren haben, das es in massen zu gesundheitlichen schäden führen könnte, nicht mehr. vorher, weil sie sich zu wenig informiert hatten, somit nichts wussten, wars kein problem und nett, jetzt haben sie die panik.
Sollen die Hundehalter Deinem Beispiel folgen und alles füttern, was gesundheitsschädlich ist, nur weil Deine Hunde noch leben??ich informiere mich vorher, wie und was, kleiner unterschied. die menge machts, wie bei allem.
Was ist das für eine Einstellung zum Dir anvertrauten Lebewesen Hund???was möchtest du mir damit sagen? möchtest du mir irgend etwas unterstellen?

Ist es "übertrieben", wenn man die "Bekömmlichkeitsgrenze" bei seinem Hund nicht austestet und bei der Fütterung "Giftwarnungen" berücksichtigt?man sollte sich halt vorher informieren und nicht nachher aus allen wolken fallen nur weil etwas kiloweise tödlich sein kann, ist aber mit sehr vielen sachen so!

ich mag mich mit dir ja nicht streiten, aber unterstellen und seis nur unterschwellig, lasse ich mir von dir nix!
ich verwechsle auch nicht substanz mit fett :D

Joshi
17.12.2006, 19:42
Es geht hier nicht um "glauben oder nicht glauben" (un-glaub-würdig) oder ob man Hunde kennt, die Weintrauben "vertragen" (in welcher Menge???) oder nicht, sondern um Tatsachen.

Und Tatsache und wissenschaftlich bewiesen ist (insbesondere jeder Tierarzt kann das bestätigen, was Grazi :lach2: sehr richtig geschrieben hat), dass Trauben und ganz besonders Rosinen -natürlich abhängig von der Menge- für einen Hund in der Regel gesundheitsschädlich und auch tödlich sein können!

Also zum Einen, sind für mich die Tierärzte keine Götter in weiß u. ich GLAUBE nicht alles blind was die so runterbeten - zum Anderen, welche Tatsachen denn bitte :confused: Bisher konnte u. wurde noch von niemandem aufgeführt WARUM das für Hunde in kleinen Mengen (denn das ist der Ausgangspunkt der Mail !!) giftig sein soll.
Auch nicht in dem Interview-Link von Dir.

Wer diese Tatsachen kennt und trotzdem Weintrauben oder Rosinen an seine Hunde verfüttert "spielt" also ganz bewußt mit dem "Feuer".

Ach weisst Du: viele Barfer sagen - der Hundehalter der TroFu füttert spielt mit diesem Feuer das Du da andeutest - und genauso sagen das die TroFu-Fütterer von den Barfern...
Und hier wären wir wiederrum beim Glauben: der eine glaubt er weiss es richtig und der andere auch.;)

Darum ist und bleibt eine solche Mail und ein solcher Text eben doch eine Glaubenssache: der der dies glaubt, füttert strikt nichts mehr von alledem - der der nicht dran glaubt gibt weiter kleine "Gaumenfreuden".

Jochen
17.12.2006, 20:35
ich mag mich mit dir ja nicht streiten, aber unterstellen und seis nur unterschwellig, lasse ich mir von dir nix!
ich verwechsle auch nicht substanz mit fett :D

Ich glaube schon, dass Du "streitlustig" bist.
Sonst würdest Du meine Worte nicht so sinnentstellend und sinnlos "zerpflücken" sondern uns lieber erzählen, wie Du das Kunststück fertig bringst, Deine Hunde mit gesundheitsschädlichen Stoffen zu füttern (Deine Worte:"meine bekommen alles was gesundheitsschädlich ist, sie leben noch und erfreuen sich guter gesundheit"), ohne dass sie z.B. qualvoll verenden.

Woher kennst Du denn so genau die Dosis, die nicht gesundheitsschädlich oder tödlich ist?
Wiegst Du die als bekannt gesundheitlich schädlichen Stoffe ab und gibst ganz gezielt nur bestimmte Mengen?

Oder fütterst Du die "Giftstoffe" mehr nach Deinem "Gefühl" und wartest halt ab, was passiert (Durchfall, Krämpfe usw.) und reduzierst gegebenenfalls dann halt die Dosis (nennt man das dann schon Tierversuche?) im Vertrauen darauf, dass das Motto "...die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln..." einen Funken Wahrheitsgehalt hat?
Und wenn sich dann ein "überdosierter" Hund z.B. mit Blähungen oder Krämpfen herumquält denkst Du "hopla, nur keine Panik, war wohl etwas viel.......".:) :confused:

Grazi
17.12.2006, 20:48
Bisher konnte u. wurde noch von niemandem aufgeführt WARUM das für Hunde in kleinen Mengen (denn das ist der Ausgangspunkt der Mail !!) giftig sein soll.
Auch nicht in dem Interview-Link von Dir. Statt Jochens Link zu fogen, hättest du dir vielleicht mal meinen angucken sollen. ;)

Die "kleine Menge" wird dort ziemlich genau mit 10-30 g pro kg Körpergewicht angegeben. Den Grund kann dir niemand nennen, da der Wirkungsmechanismus nicht bekannt ist. "Es wird [jedoch] eine nephrotoxische oder idiosynkratische Reaktion (Anaphylaxie) vermutet, die zu hypovolämischem Schock und renaler Ischaemie führt." Offenbar gab es genug Zwischenfälle mit Trauben und Rosinen, damit diese in Giftdatenbanken aufgenommen wurden. Aber... wie bereits gesagt: die Menge macht's. Gegen ein paar Träubchen hin und wieder ist sicher nichts einzuwenden, wenn man nicht gerade einen Chihuahua hat.

Grüßlies, Grazi

Jochen
17.12.2006, 20:50
Bisher konnte u. wurde noch von niemandem aufgeführt WARUM das für Hunde in kleinen Mengen (denn das ist der Ausgangspunkt der Mail !!) giftig sein soll.
Auch nicht in dem Interview-Link von Dir.
.

Grazi hatte auch einen informativen Link empfohlen, dort steht insbesodere:


"Toxizitätsgrad
Hund: stark giftig ++ (Erläuterungen)
Hauptwirkstoffe
Oxalsäure; Glucose und Fructose (Monosaccharide: reife Füchte >15%, Rosinen> 40%).
Wirkungsmechanismen
Es ist nicht bekannt, warum Weintrauben für Hunde in grösseren Mengen ein Nierenversagen bewirken. Es wird eine nephrotoxische oder idiosynkratische Reaktion (Anaphylaxie) vermutet, die zu hypovolämischem Schock und renaler Ischaemie führt."

Also, Tatsache ist doch, dass Weintrauben und Rosinen in bestimmten Mengen gesundheitsschädlich sein können. Das hat mit "Götter in weiß" und mit "Glaube" nichts zu tun.
Und wenn mir als Hundehalter solche Tatsachen bekannt sind wäre ich doch mehr als "dämlich" und wenig verantwortungsbewußt, wenn ich einem Hund, nur weil er mit seinen lieben großen Hundeaugen "so niedlich bettelt" diese "Stoffe" füttern würde.

Grazi
18.12.2006, 04:52
Also, Tatsache ist doch, dass Weintrauben und Rosinen in bestimmten Mengen gesundheitsschädlich sein können. Das hat mit "Götter in weiß" und mit "Glaube" nichts zu tun.
Und wenn mir als Hundehalter solche Tatsachen bekannt sind wäre ich doch mehr als "dämlich" und wenig verantwortungsbewußt, wenn ich einem Hund, nur weil er mit seinen lieben großen Hundeaugen "so niedlich bettelt" diese "Stoffe" füttern würde.Sorry, aber deine Schwarz/Weiss-Malerei ist ein bissel engstirnig! :boese3: Ich betrachte mich durchaus als verantwortungsbewusste Hundehalterin und würde niemals bewusst etwas tun, was meinen Hunden schaden könnte. Trotzdem dürfen meine Mädels hin und wieder Trauben naschen, und zwar ohne dass sie danach betteln!
Wer bettelt, bekommt nämlich nichts...


Btw: Wusstest du, dass Petersilie und Muskatnuss für den Menschen in entsprechender Dosierung giftig / gesundheitsschädlich sind? Benutzt du diese Gewürze nicht auch beim Kochen?

Nochmal: „Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist." (Paracelsus)

Weiterhin hoffe ich, dass du weder rauchst noch Alkohol zu dir nimmst... ansonsten müsste ich an deiner Intelligenz und deinem Verantwortungsbewusstsein deinem eigenen Körper gegenüber doch stark zweifeln. ;)

Monika
18.12.2006, 06:37
Ich glaube schon, dass Du "streitlustig" bist.
Sonst würdest Du meine Worte nicht so sinnentstellend und sinnlos "zerpflücken" sondern uns lieber erzählen, wie Du das Kunststück fertig bringst, Deine Hunde mit gesundheitsschädlichen Stoffen zu füttern (Deine Worte:"meine bekommen alles was gesundheitsschädlich ist, sie leben noch und erfreuen sich guter gesundheit"), ohne dass sie z.B. qualvoll verenden.weist du jochen, wenn meine hunde mal krank sind bekommen sie medikamente ( wirst du auch geben) wenn man da nun beipackzettel liest und das www durchforstet, dürfte man die auch nicht geben. wenn du genau lesen würdest was ich geschrieben habe, hätte sich diese frage erübrigt!

Woher kennst Du denn so genau die Dosis, die nicht gesundheitsschädlich oder tödlich ist?
Wiegst Du die als bekannt gesundheitlich schädlichen Stoffe ab und gibst ganz gezielt nur bestimmte Mengen? http://www.vetpharm.unizh.ch/TAK/05000000/00056229.01?inhalt_c.htm

http://www.rimadyldeath.com/

http://www.google.de/search?hl=de&ie=UTF-8&q=Carprofen+nebenwirkungen&meta=lr%3Dlang_de
lies dir mal das durch, viele müssen ja rimadyl ihrem hund geben, meine bekannte zb. hat ihrem boxer, 10 jahre alt, vor kurzem mit rimadyl und dann metacam behandeln müssen ( sehnen riss in der schulter), letzten sonntag haben wir ihn bei mir eingegraben magengeschwür, sie führt es auf die medis zurück. trotzdem würde ich jetzt meine hunde, sollten sie es benötigen, genau diese medis geben. wenn ein hund zb. nierenkrank ist würde ich weder weintrauben füttern noch rimadyl oder metacam geben, auch mit manchen ab währe ich vorsichtig. aber, solange ich da nix weis btw. nix ist, bekommen sie es.

Oder fütterst Du die "Giftstoffe" mehr nach Deinem "Gefühl" und wartest halt ab, was passiert (Durchfall, Krämpfe usw.) und reduzierst gegebenenfalls dann halt die Dosis (nennt man das dann schon Tierversuche?) im Vertrauen darauf, dass das Motto "...die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln..." einen Funken Wahrheitsgehalt hat?
Und wenn sich dann ein "überdosierter" Hund z.B. mit Blähungen oder Krämpfen herumquält denkst Du "hopla, nur keine Panik, war wohl etwas viel.......".:) :confused:s.o.

dürfte alles nun klargestellt sein, hoffe ich. bei weiteren fragen stehe ich dir selbstverständlich zur verfügung.

Joshi
18.12.2006, 10:06
Aber... wie bereits gesagt: die Menge macht's. Gegen ein paar Träubchen hin und wieder ist sicher nichts einzuwenden, wenn man nicht gerade einen Chihuahua hat.

Vielen Dank - denn darum geht es doch !
Um die Menge !
Und - ja ich hatte mir Deinen Link angesehen (der mir bereits bekannt war) u. in dem genau das steht was ich schrieb:

"Wirkungsmechanismen

Es ist nicht bekannt, warum Weintrauben für Hunde in grösseren Mengen ein Nierenversagen bewirken."
;)

Joshi
18.12.2006, 10:28
Also, Tatsache ist doch, dass Weintrauben und Rosinen in bestimmten Mengen gesundheitsschädlich sein können.
:lach2: Super - endlich hast Du Dich richtig ausgedrückt !

Und wenn mir als Hundehalter solche Tatsachen bekannt sind wäre ich doch mehr als "dämlich" und wenig verantwortungsbewußt, wenn ich einem Hund, nur weil er mit seinen lieben großen Hundeaugen "so niedlich bettelt" diese "Stoffe" füttern würde.

Ziemlich dreist und anmassend von Dir andere Hundehalter als "dämlich", "verantwortungslos" u. "inkonsequent" zu verurteilen.
:boese3:

Camelot
18.12.2006, 20:55
öhm, hatten wir das thema hier nicht schon einmal:

ich glaub mich erinnern zu können, nachfolgendes von der animal-learn HP schon einmal hier eingestellt zu haben:

Weintrauben und Rosinen sind giftig für Hunde

Weintrauben und Rosinen können für Hunde das pure Gift sein. So warnen unabhängig voneinander ein amerikanisches (ASPCA's Animal Poison Control Center) und ein britisches (Veterinary Poisons Information Service) Zentrum für Vergiftungsanfälle bei Tieren. Beide Zentren sammeln alle Daten über Vergiftungen bei Tieren, die ihnen von Tierärzten übermittelt werden.


Merkwürdige Vergiftungen
Bei der Analyse dieser Daten stießen die Forscher auf merkwürdige Vergiftungen bei 19 Hunden (10 in den USA und 9 in Großbritannien). Alle Hunde hatten unterschiedlich große Mengen an Weintrauben oder Rosinen gefressen - Leckereien, die man eigentlich als harmlos einstufen würde.

Die Symptome der Hunde glichen sich: Einige Stunden nach dem Verzehr der Früchte erbrachen sich die Tiere und wurden appetitlos. Durchfall und Bauchschmerzen stellten sich bei einigen Hunden ein. Nach 24 Stunden zeigten die am schwersten betroffenen Hunde die Symptome eines Nierenversagens. Sie wurden sehr ruhig bis lethargisch und konnten kein oder nur noch wenig Wasser lassen.

Bei Blutuntersuchungen stellten die behandelnden Tierärzte neben dramatisch erhöhten Nierenwerten auch eine Hyperkalzämie (zu viel Kalzium im Blut) fest. Von den zehn amerikanischen Hunden überlebten nur fünf Tiere.

Bei Verdacht auf eine Weintraubenvergiftung sollten die Hunde zur Entgiftung rasch zum Erbrechen gebracht werden. Evtl. kann man mit Aktivkohle das Gift im Darm binden. Danach muss der Tierarzt vor allem dem drohenden Nierenversagen vorbeugen. Bei schweren Vergiftungen sollte der Hund vom Tierarzt stationär aufgenommen und mindestens 48 Stunden lang unter Kontrolle der Blutwerte mit Infusionen versorgt werden.

Rosinen sind eventuell gefährlicher
Noch weiß man sehr wenig über die Ursache dieser Vergiftungen. Denn außer dem Verzehr von Weintrauben wiesen sie keine Gemeinsamkeiten auf: Die Vergiftungsfälle ereigneten sich nicht in einer speziellen Region. Weintrauben und Rosinen gehörten unterschiedlichen Sorten an und waren weder mit Spritzmitteln noch anderen chemischen Mitteln oder Schwermetallen übermäßig belastet. Deshalb gehen die Wissenschaftler davon aus, dass es tatsächlich die Früchte sind, die die Vergiftungen bei den Hunden ausgelöst haben. Sie vermuten, dass Rosinen sogar noch gefährlicher als frische Trauben sind, weil sie den giftigen Stoff in konzentrierter Form enthalten.

Bisher gibt es nur Schätzungen
Auch die Dosis, die den Weintraubengenuss zum Gift für den Hund macht, ist noch nicht bekannt. Die amerikanischen Forscher schätzen, dass umgerechnet 11,6 g Trauben pro kg Körpergewicht des Hundes zu Vergiftungserscheinungen führen können (also bei einem 20 kg schweren Hund rund 232 g Trauben). In Großbritannien ermittelten die Wissenschaftler, dass ca. 14 g Rosinen/kg Hund zu einem Todesfall bei einem Labrador Retriever geführt haben.

Wichtig ist, die Hunde nicht erst auf den Geschmack zu bringen, damit sie sich nicht selbst bedienen.

Weitere Informationen:

www.aspca.org/site/PageServer?pagename=grapes
www.vetinfo.com/doginfo.html

Quelle: http://www.hundshuus.de/medizin/weintrauben.html

Jochen
19.12.2006, 14:45
:lach2:


Ziemlich dreist und anmassend von Dir andere Hundehalter als "dämlich", "verantwortungslos" u. "inkonsequent" zu verurteilen.


1. habe ich "andere Hundehalter" nicht verurteilt sondern von "mir" gesprochen und 2. müßte "man" in der Tat schon sehr "dämlich" und ignorant sein, wenn man seinem Hund nach Kenntnis der hier offen gelegten Tatsachen "kiloweise" Weintrauben verfüttern würde!

Und wer hin und wieder einige wenige Weintrauben verfüttert muß sich halt selbst die Frage beantworten, warum er dies tut und wem es "nützt". Natürlich ist wie bekannt immer die "Menge" ausschlaggebend, wenn man aber weiß, dass z.B. "X-Gramm" Trauben die Gesundheit des uns anvertrauten Hundes gefährden oder ihn sogar töten können, warum füttert man dann auch nur eine einzige Traube? An mangelnden absolut ungiftigen "Alternativprodukten" kann es ja wohl nicht liegen.

Pit
19.12.2006, 15:03
100%!:lach2:

Vasquez
19.12.2006, 16:08
Wenn Trauben giftig für Hunde sind, frage ich mich aber, warum Wölfe in freier Wildbahn Trauben direkt von den Reben essen???

Sind sie so dämlich und wissen/merken nicht, dass ihnen das nicht gut tut oder macht es wirklich die Menge aus und sie sind in der angemessenen Dosis gesund und bei zu viel Verzehr giftig?

Jacci
19.12.2006, 16:15
10-30 g pro kg Körpergewicht
Macht z.B. bei Rommel mit seinen 43 kg 430-1290 g....also bitte, wer verfüttert seinem Hund ernsthaft solche Mengen? Und Rommel zählt hier zu den Fliegengewichten. Ich halt mich da auch lieber an Paracelsus.

Jochen
19.12.2006, 17:25
Wenn Trauben giftig für Hunde sind, frage ich mich aber, warum Wölfe in freier Wildbahn Trauben direkt von den Reben essen???
Sind sie so dämlich und wissen/merken nicht, dass ihnen das nicht gut tut oder macht es wirklich die Menge aus und sie sind in der angemessenen Dosis gesund und bei zu viel Verzehr giftig?

Gute Frage. Vermutlich macht es auch hier die Masse aus.
Den natürlichen "Ausleseprozess" sollte man auch berücksichtigen. Wenn ein Wolf "weintraubenempfindlicher" als andere Wölfe ist und deshalb stirbt, vererbt er diese "Empfindlichkeit" nicht weiter. Könnte mir vorstellen, dass dies ebenso wie beim Verzehr von Knochen ist. Verträgt ein Wolf z.B. bestimmte Knochen nicht (Verletzung im Maul, Schlund usw.) und stirbt, kann er diese "Empfindlichkeit" auch nicht vererben, der "Ausleseprozeß" schützt also die Population.

Da in der Hundezucht diese "Auslesekriterien" keine Rolle spielen ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass sich ein Hund beim "ungeschickten Hantieren" mit einem Knochen verletzt oder nach dem Verzehr von z.B. Rosinen Blähungen oder sogar Krämpfe bekommt oder stirbt.

Um nicht bei meinem eigenen Hund von solch einem unfreiwilligen und für unseren "Bedarf" auch unsinnigen "Ausleseprozess" überrascht zu werden füttere ich meine Hunde aus Prinzip nur mit "nach heutiger Erkenntnis" bekömmlichen Nahrungsmitteln und auf gar keine Fall mit Dingen, die (wenn auch nur in einer etwas höheren Konzentration) gesundheitsschädlich sein oder ihn verletzen könnten.

Joshi
19.12.2006, 20:48
Wenn Trauben giftig für Hunde sind, frage ich mich aber, warum Wölfe in freier Wildbahn Trauben direkt von den Reben essen???

Sind sie so dämlich und wissen/merken nicht, dass ihnen das nicht gut tut oder macht es wirklich die Menge aus und sie sind in der angemessenen Dosis gesund und bei zu viel Verzehr giftig?

Klasse Beispiel :lach2: und gute Frage !

Und wie sagte schon Juliette da Bairacli Levy: in 70 Jahren Hundehaltung hat sie eine Vergiftung von Trauben/Rosinen nie bei ihren oder den Tausenden ihr bekannten Hunden erlebt. Fazit: wenn Trauben/Rosinen, dann Bio und in Kleinstmengen (unter 10 g).

Vielleicht hängt die Verträglichkeit auch einfach mit der Rohfütterung zusammen - wäre ja möglich.

Die "Giftigkeit" jedoch sehe ich nicht "in" der Weintraube - sondern in der Behandlung durch Pestizide, siehe hierzu diesen Auszug von Greenpeace:

Ort: Hamburg, Artikel veröffentlicht am: 11.11.2005, Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Weintrauben können für Kinder akut gefährlich sein. Greenpeace hat im November 2005 unter anderem Tafeltrauben in Supermärkten von Edeka, Lidl, Metro, REWE und Tengelmann erworben und auf Pestizide testen lassen. Das Ergebnis ist alarmierend: 11 von 77 Traubenproben waren so stark mit Pestiziden belastet, dass schon der Verzehr von vier solcher Einzeltrauben, gekauft bei Tengelmann, ein zwölf Kilogramm schweres Kind akut schädigen könnte.

Joshi
19.12.2006, 22:06
2. müßte "man" in der Tat schon sehr "dämlich" und ignorant sein,

Eine völlig ausreichende Antwort ist doch, dass es keine befriedigende Antwort gibt, da es sowohl Hunde gibt, die beides (Weintrauben/Rosinen) sehr gut vertragen, aber eben auch Hunde, bei denen gesundheitliche Schwierigkeiten auftreten. Es konnte bisher kein Giftstoff festgestellt werden, aber wenn der Hund bisher keine Trauben zu fressen gekriegt hat, muss man es auch nicht zwingend ausprobieren, weil man nicht einschätzen kann, ob der Hund nun reagiert oder nicht - weil man auch die Disposition für eine Reaktion nicht kennt.

Dazu benötige ICH keine Begriffe wie "dämlich" oder "ignorant"...

Punkt aus, zumindest für mich - mit Deiner Art der Kommunikation. :lach3:

Vasquez
20.12.2006, 07:35
Um nicht bei meinem eigenen Hund von solch einem unfreiwilligen und für unseren "Bedarf" auch unsinnigen "Ausleseprozess" überrascht zu werden füttere ich meine Hunde aus Prinzip nur mit "nach heutiger Erkenntnis" bekömmlichen Nahrungsmitteln und auf gar keine Fall mit Dingen, die (wenn auch nur in einer etwas höheren Konzentration) gesundheitsschädlich sein oder ihn verletzen könnten.


"Nach heutiger Erkenntnis".... naja, wenn ich mir anschaue, wie alt die Hunde meiner Vaters früher wurden und dann mit einigen aus meinem heutigen Umfeld vergleiche, dann muss ich sagen, kann es früher nicht so falsch gelaufen sein. Auch wenn aus der Fütterung keine Wissenschaft gemacht wurde, es keine perfekt abgestimmten, immer komplett ausgereifte Menüs für die Tiere damals gab.

Ich brauche für die wenigsten Dinge wissenschaftliche Hintergründe. Mir genügen oftmals mein Bauchgefühl, etwas klarer Verstand und einfach das Wissen um was es geht. Damit komme ich besser zurecht.

Deshalb bekommen meine Hunde auch Knochen, wenn wir in den Weinbergen spazieren, dürfen sie davon naschen und in ner Mistlache dürfe sie auch mal liegen, obwohl das nicht so toll für ihr klasse aussehendes Feld ist.

Jeder so, wie er es verantworten kann. Aber andere deshalb zu verurteilen ist wohl nicht der richtige Weg.

:lach1: Nadine

Joshi
20.12.2006, 12:19
"Nach heutiger Erkenntnis".... naja, wenn ich mir anschaue, wie alt die Hunde meiner Vaters früher wurden und dann mit einigen aus meinem heutigen Umfeld vergleiche, dann muss ich sagen, kann es früher nicht so falsch gelaufen sein. Auch wenn aus der Fütterung keine Wissenschaft gemacht wurde, es keine perfekt abgestimmten, immer komplett ausgereifte Menüs für die Tiere damals gab.

Ich brauche für die wenigsten Dinge wissenschaftliche Hintergründe. Mir genügen oftmals mein Bauchgefühl, etwas klarer Verstand und einfach das Wissen um was es geht. Damit komme ich besser zurecht.

Deshalb bekommen meine Hunde auch Knochen, wenn wir in den Weinbergen spazieren, dürfen sie davon naschen und in ner Mistlache dürfe sie auch mal liegen, obwohl das nicht so toll für ihr klasse aussehendes Feld ist.

Jeder so, wie er es verantworten kann. Aber andere deshalb zu verurteilen ist wohl nicht der richtige Weg.

:lach1: Nadine


100% :lach2: !

bmk
20.12.2006, 14:33
hm, wieso entbrennt in einem so harmlosen thread gleich wieder sticheliger kleinkrieg? ist ja übel.

also ich stell mir folgende frage: wenn ich weiß, dass trauben und rosinen unverträglichkeiten auslösen können (in den entsprechenden mengen), warum füttere ich sie dann überhaupt?
der hund ist sicherlich auch über n stück brot ganz glücklich.
schoki ist auch nicht grad gesundheitsförderlich für die lieben tiere, gebt ihr schoki?

wenn ich für mich entscheide, was ungesundes, evtl leicht giftiges zu essen---> ok! bin ja auch für mich selbst verantwortlich.
meinem hund geb ich es nicht mehr, stelle mich aber auch nicht an wenn mal eine traube runterfällt und er sie isst.

füttere meinen katzen auch nicht whiskas, weil ich es für ungesunden schund halte.

meinem hund schmeckt fast ALLES, wieso sollte ich ihm dann etwas geben, was möglichweise schlecht für ihn sein kann?

Jochen
20.12.2006, 16:39
hm, wieso entbrennt in einem so harmlosen thread gleich wieder sticheliger kleinkrieg? ist ja übel.
also ich stell mir folgende frage: wenn ich weiß, dass trauben und rosinen unverträglichkeiten auslösen können (in den entsprechenden mengen), warum füttere ich sie dann überhaupt?
der hund ist sicherlich auch über n stück brot ganz glücklich.
schoki ist auch nicht grad gesundheitsförderlich für die lieben tiere, gebt ihr schoki?
wenn ich für mich entscheide, was ungesundes, evtl leicht giftiges zu essen---> ok! bin ja auch für mich selbst verantwortlich.
meinem hund geb ich es nicht mehr, stelle mich aber auch nicht an wenn mal eine traube runterfällt und er sie isst.

füttere meinen katzen auch nicht whiskas, weil ich es für ungesunden schund halte.

meinem hund schmeckt fast ALLES, wieso sollte ich ihm dann etwas geben, was möglichweise schlecht für ihn sein kann?
Genau so ist es :lach2: :04: :08:

Grazi
21.12.2006, 06:01
also ich stell mir folgende frage: wenn ich weiß, dass trauben und rosinen unverträglichkeiten auslösen können (in den entsprechenden mengen), warum füttere ich sie dann überhaupt? Jedes Futtermittel kann Unverträglichkeiten auslösen. Und wenn du dir die meisten auf dem Markt erhältlichen Leckerchen anschaust, sind die auch nicht gerade der Hit. Viele bestehen hauptsächlich aus Getreide, enthalten Zucker, Farb- und/oder Konservierungsstoffe. Getrocknete Schweineohren & Co. sind meist viel zu fettig (lösen dann gerne Durchfälle aus -> Unverträglichkeit) und ob sie immer ausreichend erhitzt worden sind, ist manchmal ebenfalls fraglich. Knochen können splittern (Verletzungsgefahr für Mundhöhle und Speiseröhre) oder zu Verstopfungen führen, Büffelhautknochen können regelrecht verkleben und zu Erstickungsanfällen führen. Streicht ihr all das auch aus dem Speiseplan eurer Hunde? Nur weil immer ein geringes Restrisiko besteht?

Ich finde, dass man es auch übertreiben kann...und solange man sich gewisser Gefahren und Risiken bewusst ist, spricht nichts gegen eine gelegentliche Verfütterung in geringen Mengen. Ebensowenig wie meine Hunde kiloweise Trauben fressen dürfen, dürfen sie auch nicht kiloweise Knochen, Schweineohren und Lecherlies verspeisen. So what? :35:

Mich stört an diesem Thread eigentlich nur, dass a) anfangs versucht wurde, Panik zu verbreiten statt objektiv zu informieren und b) jemand als Moralapostel daherkommt und andere Hundehalter verurteilt.

Grüßlies, Grazi

Jochen
21.12.2006, 11:33
Ach Grazi, ich hatte gehoft, es sei nun endlich alles geklärt, nun musst Du wieder "nachlegen".
Anscheinend hast auch Du meine Kommentare nur oberflächlich überflogen oder etwas gründlich mißverstanden oder bist ganz einfach zur Zeit nicht gut drauf:

Jedes Futtermittel kann Unverträglichkeiten auslösen
Es ging hier aber nicht um jedes Futtermittel sondern ganz speziell um Weintrauben und um das schreckliches "Erlebnis" einer Hundehalterin, die Ihren Hund "durch Weintrauben" verloren hat!!!

Und wenn du dir die meisten auf dem Markt erhältlichen Leckerchen anschaust, sind die auch nicht gerade der Hit
Das hat ja auch niemand bestritten. Autos sind auch gefährlich und es gibt viele tödliche Autounfälle, aber auch darum ging es hier nicht. Es ging hier um Weintrauben und Rosinen. Um mehr nicht.

Viele bestehen hauptsächlich aus Getreide, enthalten Zucker, Farb- und/oder Konservierungsstoffe. Getrocknete Schweineohren & Co. sind meist viel zu fettig (lösen dann gerne Durchfälle aus -> Unverträglichkeit) und ob sie immer ausreichend erhitzt worden sind, ist manchmal ebenfalls fraglich. Knochen können splittern (Verletzungsgefahr für Mundhöhle und Speiseröhre) oder zu Verstopfungen führen, Büffelhautknochen können regelrecht verkleben und zu Erstickungsanfällen führen. Streicht ihr all das auch aus dem Speiseplan eurer Hunde?
Natürlich nicht so "pauschal", aber Du solltest bei Deiner Argumentation schon auf dem "Boden" bleiben, denn z.B. ein Büffelhautknochen erfüllt bei mir jedenfalls den Zweck, dass meine Hunde sich beschäftigen und das Gebiss reinigen usw., wenn ich also immer dabei bin und die Hunde beobachte, kann mit entsprechend großen Büffelhautknochen nur dann etwas Schlimmes passieren, wenn "man" Pech hat, Weintrauben sind aber in einer bestimmten Menge für Hunde garantiert tödlich oder zumindest gesundheitsschädlich, das ist doch ein großer Unterschied, oder???
Wenn ich Deine "Stellungnahmen" oder die von Monika (Monika brachte sogar die Schmerzmittel Rimadyl und Metacam mit in die Diskussion ein!:confused: ) so lese habe ich manchmal den Eindruck, es geht Dir oder Euch gar nicht darum, dass andere Hundehalter aus dem "Todesfall Lenny" lernen, sondern ihr wollt dieser Hundebesitzerin nur nachweisen, dass sie Panik verbreiten wollte und mir unterstellt ihr dauernd, ich wollte jemanden oder alle verurteilen und sei ein Moralapostel der "übertreibt". Macht Euch doch ganz einfach noch einmal "wohlwollend" die Mühe und lest von Anfang an alle zu diesem Thema gebrachten Beiträge und pickt Euch nicht nur bestimmte Wörter aus dem Zusammenhang heraus um diese dann "zu zerlegen" und dem Schreiber dann eine "niedere Gesinnung" (Panik verbreiten, Hundehalter verurteilen, übertriebene Fürsorge usw.) zu unterstellen! Wichtig ist doch, was der Verfasser sinngemäß mitteilt oder mitteilen möchte. Wenn man etwas immer und immer wieder falsch verstehen will oder einfach nicht im Zusammnehang liest, dann kann man es eben nicht verstehen. Ich frage mich dann aber, warum wollt ihr eigentlich nicht verstehen, was gemeint ist?

Nur weil immer ein geringes Restrisiko besteht?
Es geht doch nicht um ein "Restrisiko" sondern um die Tatsache, dass Weintrauben und Rosinen in der entsprechenden Menge ausgesprochen giftig und deshalb tödlich sein können, von zuviel "Schweineohren" stirbt aber normalerweise kein Hund!

Ich finde, dass man es auch übertreiben kann...
Ich habe z.B. zu keiner Zeit behauptet, eine Rosine würde einen großen Hund töten. Ich sehe nur keinen Sinn darin, einem Hund eine Rosine zu geben. Für mich wäre diese Fütterung "SINN-LOS", welchen Sinn siehst Du darin? Warum ist es übertrieben, wenn ich dies als SINN-LOS betrachte? Es ging doch nur darum, dass man auf die Unverträglichkeit der Weintrauben und Rosinen aufmerksam machen wollte, was ist daran übertrieben???

und solange man sich gewisser Gefahren und Risiken bewusst ist, spricht nichts gegen eine gelegentliche Verfütterung in geringen Mengen.
Es spricht aber auch nichts dafür, Weintrauben zu verfüttern!!! Bisher konnte niemand sagen, warum es wichtig und für den Hund gut sein soll, Hunden Weintrauben oder Rosinen zu verfüttern!
Beispiel: Wenn ich doch weiß, dass ich mich an einer heißen Herdplatte verbrennen kann, warum soll ich denn auf die Herdplatte fassen?? Soll ich die Herdplatte dann weniger heiß machen und dann drauf fassen in der Hoffnung, dass sie nun abgekühlt genug ist und ich mich nicht mehr verbrenne???Warum überhaupt soll ich darüber nachdenken, wie heiß die Herdplatte noch ist???
Wenn also z.B. 99 Weintrauben wahrscheinlich eine tödliche Wirkung entfalten können (klüger sind wir ja erst nachher!!!), bin ich dann ein guter und vorausschauender und "mutiger" Hundehalter, wenn ich nur 97 oder 94 oder 55 Weintrauben verfüttere? Oder sollte ich besser jedes Risiko ausschließen und den Hund nicht auf Weintrauben "konditionieren" und bei der "Hundeernährung" komplett auf Weintrauben "verzichten" (wäre das wirklich ein Verzicht, wenn ja, für wen??)? Natürlich muß man sich dann wieder den "Vorwurf" gefallen lassen oder anhören, man sei "übervorsichtig" und würde "übertreiben". Aber damit kann ich (und mein Hund sicher auch!!) leben!

Ebensowenig wie meine Hunde kiloweise Trauben fressen dürfen, dürfen sie auch nicht kiloweise Knochen, Schweineohren und Lecherlies verspeisen. So what? :35:
Das ist ja auch sehr klug und weitsichtig von Dir und das wird Dir auch niemand vorwerfen:) ...

Mich stört an diesem Thread eigentlich nur, dass a) anfangs versucht wurde, Panik zu verbreiten
Das ist eine Unterstellung, eine absolut traurige Hundebesitzerin hat lediglich ihr Erlebnis (Tod des Hundes verursacht durch Weintrauben!!) ganz spontan mitgeteilt und wollte vor diesem "Gift" lediglich andere uninformierte Hundehalter warnen, wieso wird hier behauptet, sie "wollte" Panik verbreiten, was soll diese Unterstellung??? Kannst Du die Traurigkeit und den "Frust" über die eigene Uninformiertheit der betroffenen Hundebesitzerin nicht wohlwollend nachvollziehen???

statt objektiv zu informieren und b) jemand als Moralapostel daherkommt Wenn Du meine Info in der ich berichtete, dass auch ich früher gelegentlich Weintrauben fütterte richtig gelesen hättest, dann würdes Du mich nicht als Moralapostel runterputzen wollen! Wie kann ich mich als Moralapostel aufspielen, wenn ich früher selbst uninformiert war und meinem Hund "dummerweise" Weintrauben fütterte und nur Glück hatte, dass ich meinen Hund nicht selbst vergiftete??

und andere Hundehalter verurteilt
Ich habe niemanden verurteilt und werde niemanden verurteilen. Tatsache ist aber, dass man nicht unbedingt (ich formuliere dies jetzt ganz bewußt im Ausdruck gemäßigt und fast freundlich um zu zeigen, dass ich hier niemanden "verurteile") "klug und verantwortungsbewußt" handeln würde, wenn man trotz Kenntnis (ich schreibe hier ganz bewußt wieder: trotz Kenntnis!) der "Giftigkeit" z.B. einer "Rosine", diese "kiloweise" (und nicht nur eine!!!) einem Molosser füttern würde! Wer dies täte, würde sich durch diese vorsätzliche Tat selbst "verurteilen" und wir müßten nicht noch mahnend mit dem Finger auf ihn zeigen.


Gruß
Jochen

Grazi
21.12.2006, 12:29
Ach Grazi, ich hatte gehoft, es sei nun endlich alles geklärt, nun musst Du wieder "nachlegen".
Anscheinend hast auch Du meine Kommentare nur oberflächlich überflogen oder etwas gründlich mißverstanden oder bist ganz einfach zur Zeit nicht gut drauf Offenbar hast auch du meine Kommentare nur oberflächlich gelesen oder sie gründlich missverstanden. Und bevor mir hier weiterhin unterstellt wird, nur "nachlegen" zu wollen oder meine vermeintlich schlechte Laune an dir auszulassen, werde ich diese sinnlose Diskussion ad acta legen.

Btw: Der erste Beitrag stammt nicht von der betroffenen Hundehalterin, sondern wurde unreflektiert und/oder unkommentiert von einer anderen Person hier reingesetzt. Ich war ja nur der Trottel, der Symptomatik und toxische Dosis genannt sowie den bedauerlichen Vorfall relativiert hat.

Gruß, Grazi

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