PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : eine frage #


saskia28
24.11.2006, 17:22
hi ich hätte da eine frage an euch uns zwar ob es der wahrheit entspricht das sich old english bulldog und bx doggen sich nicht miteinander verstehen??und wie es mit dem welpenschutz aussieht?danke für eure hielfe

Caro-BX
24.11.2006, 17:23
hi ich hätte da eine frage an euch uns zwar ob es der wahrheit entspricht das sich old english bulldog und bx doggen sich nicht miteinander verstehen??und wie es mit dem welpenschutz aussieht?danke für eure hielfe

Also ich "kenne" aus dem Bordeauxdoggen-Forum mehrere, die sowohl eine EB als auch eine BX haben...

Und was meinst du mit Welpenschutz?

Claudia Aust-W.
24.11.2006, 17:25
Ojeeeee....wie lange hälst du schon Hunde und von welchem Deppen läßt du dir solchen Blödsinn verkaufen!

Welpenschutz gehört meiner Meinung nach ins Land der Fabeln.....
__________________

saskia28
24.11.2006, 17:25
ob es dem welpenschüt gibt oder ob es normal ist das eine 2 jahre alte hündin ein 3 monate alten rüde angreifen möchte??

Simone
24.11.2006, 17:30
Das Verhalten kann durchaus "normal" sein, zumindest gibt es nicht den früher oft genannten "Welpenschutz", insbesondere nicht bei Hündinnen. Manche Wölfinnen töten auch Welpen von anderen Hündinnen...

Die Frage ist eher, warum Deine Hündin nun so reagiert. War sie schon immer Welpen gegenüber aggressiv oder ist sie ist nur Deinem neuen Hund gegenpber? Ist sie eifersüchtig? Wie behandelst Du die beiden, wer wird zuerst begüßt und bekommt zuerst Futter?

Zudem hängt die Verträglichkeit von Hunden sicher nicht mit bestimmten Rassekonstellationen zusammen.

Anne
24.11.2006, 17:40
Definiere "angreifen". Welpenschutz gibt es nur innerhalb eines Rudels.
Für uns Hundehalter heißt das, Welpenschutz existiert nicht.
Es ist völlig normal, dass ein ausgewachsener Hund einem Welpen "Grenzen setzt". In deinem Fall ist die Frage: Was genau macht die Hündin?

saskia28
24.11.2006, 21:45
abgreifen meine ich das die hündin auf ihm los gegannen ist und troz unterwerfung nicht auf gehört hat dies war auch nicht mein hund sondern der einer freundin und deshltb dir frage ob es normal währe.aber trozdem danke für eure hilfe

Claudia Aust-W.
25.11.2006, 07:45
Definiere "angreifen". Welpenschutz gibt es nur innerhalb eines Rudels.
Für uns Hundehalter heißt das, Welpenschutz existiert nicht.
Es ist völlig normal, dass ein ausgewachsener Hund einem Welpen "Grenzen setzt". In deinem Fall ist die Frage: Was genau macht die Hündin?

Und dort noch nicht. Siehe Simone´s Beitrag mit Hinweis zum Wolfsrudel!

Leider geistert der "Welpenschutz" immer noch durch die (uninformierten) Köpfe und wenn ein erwachsener Hund sich tatsächlich nicht begeistert von einem Welpen zeigt, ist der sogleich krank und nicht sozial! :boese4:

Ein wenig Fortbildung täte bei den Hundehaltern not!!

Anne
25.11.2006, 09:14
Lt. Bloch und Zimen haben die Welpen der ranghöchsten Wölfin schon so etwas wie "Welpenschutz" innerhalb des Rudels. Welpen von rangniederen Wölfinnen werden allerdings in den meisten Fällen getötet. Aber auch hier gibt es die Ausnahmen von der Regel, siehe Yellowstone.
Grundsätzlich kann man aber sagen, Welpenschutz, wie er langläufig verstanden wird, existiert nicht. Und das was sich in einem gut funktionierenden Wolfsrudel abspielt ist nicht auf Haushunde zu übertragen.
Eine Gruppe Haushunde, auch wenn sie "verwildert" ist, ist völlig anders strukturiert als ein Wolfsrudel.

Anja
25.11.2006, 10:26
hi ich hätte da eine frage an euch uns zwar ob es der wahrheit entspricht das sich old english bulldog und bx doggen sich nicht miteinander verstehen??und wie es mit dem welpenschutz aussieht?danke für eure hielfe

Hatte selber 7.5 Jahre eine Bordeaux-Dogge und der verstand sich gut mit ner Engl. Bulldogge... davon abgesehn Antipathie gibts immer

Pit
25.11.2006, 12:48
Welpenschutz nur im eigenen Rudel - ist bekannt.
Aber woran liegt´s, daß meine Rüden bisher und auch der jetzige , mit jungen Hunden(auch großen) kein Problem hatten und hat, alle anderen am liebsten vermöbeln will.
Wo setzt er sich die Grenze, wenns nicht der "Welpenschutz" ist ?
Gruß,Pit.

saskia28
25.11.2006, 13:17
genau so seh ich das auch rocky war auch ein sehr streitfreudig bei hunden egal ob mennlein oder weiblein und bei welben der liebste über haupt

Grazi
25.11.2006, 14:02
Aber woran liegt´s, daß meine Rüden bisher und auch der jetzige , mit jungen Hunden(auch großen) kein Problem hatten und hat, alle anderen am liebsten vermöbeln will.
Wo setzt er sich die Grenze, wenns nicht der "Welpenschutz" ist ? Das ist halt seine persönliche "Einstellung", hat aber definitiv nichts mit einem generellen (und imaginären) Welpenschutz zu tun. Wobei man auch beachten sollte, dass Rüden zumeist erheblich toleranter und geduldiger auf Welpen / Junghunde reagieren als Hündinnen.

Ich habe nun die zweite "welpenaggressive" Hündin und darf ständig Aufklärungsarbeit leisten. Übrigens hat diese Hündin im vergangenen Jahr problemlos einen Welpen im eigenen "Rudel" akzeptiert und ich hätte mir keine bessere Ziehmutter vorstellen können. An ihrer Aggressivität fremden Welpen gegenüber hat sich jedoch nichts bzw. wenig geändert... und die bisher erzielten Erfolge lagen auch nur an kontinuierlichem Training.

Noch eins: nicht jede welpenaggressive Hündin belässt es -wie Vega- bei massiv anmutenden Überfällen mit Niederdrücken und Grollen. Ich habe durchaus schon von erwachsenen Hunden beiderlei Geschlechts erfahren, die Welpen schwer verletzt oder gar getötet haben. Bei uns am Rhein läuft eine Schäferhund-Halterin rum, die von der Welpenaggressivität ihrer Hündin total überrascht worden ist und ihr zuhause einen Malukorb aufziehen musste, bis der Neuankömmling ein "sicheres" Alter erreicht hatte. Eine ihrer Freundinnen hatte einen Westie-Wurf: Der Vater der Welpen war ähnlich relativ krass drauf...als er einmal einen Welpen erwischt hat, hat der Kleine ein Auge eingebüsst....

Grüßlies, Grazi

Pit
25.11.2006, 14:14
Wobei man auch beachten sollte, dass Rüden zumeist erheblich toleranter und geduldiger auf Welpen / Junghunde reagieren als Hündinnen.

Warum, wenns denn da keine Art Schutz gibt?
Warum "tolerant".
Unser erster Bm wurde als 8 Wochen-Wurst von einer Schäferhündin fett unterworfen, unser jetziger bekam am Abholtag vom Züchter bei uns zuhause die Zähne des Dreckwesties unseres Nachbarn im Backen zu spüren - und ebendieser meine Arbeitsschuhe im Ranzen - und das tat gut.
Interessant, daß auch Du mit beiden Rassen Ärger hattest.
Interessant ist auch, daß mein Hund keinerlei Aggression gegen ihn hat, er wedelt und freut sich, wenn die "weiße Pest" am Zaun vorbeiläuft, alle anderen frißt er fast.
Wie kann ich Bubi soweit bringen, daß er auch diesen zu fressen hat??;)
LG, Pit.

Jacci
25.11.2006, 15:36
Es liegt doch einfach am Charakter des Hundes selbst. Rommel ist eine Abrissbirne vor dem Herrn, aber er geht mittlerweile mit kleinen Hunden wesendlich sensibler um. Da ist es aber egal, ob es nur einfach "Fußhupen" oder aber eben Welpen sind. Allerdings ist das auch abhängig vom Verhalten des Knirpses. Wir hatten einen kleinen Terriermixwelpen auf dem Platz, der extrem frech zu ihm wurde. Da wird dann auch Rommel grantig und hat dem Kleinen Manieren beibringen wollen. Nur eben mit dem Unterschied, dass Rommel nicht zubeißt.

Grazi
25.11.2006, 16:10
[Rüden sind Welpen gegenüber meist toleranter]Warum, wenns denn da keine Art Schutz gibt? Weil Rüden Dumpfbacken sind? ;) Nein, mal im Ernst: die heutigen Haushunde sind natürlich nicht mehr 1:1 mit Wölfen und deren Sozialverhalten zu vergleichen und ihr natürliches Aggressionsverhalten ist oftmals unerwünscht und daher teilweise rausselektiert worden. Ausserdem sollte man bedenken, ab wann Rüden in einem "richtigen" Rudel in der Erziehung der Welpen aktiv werden. Würden sie sich zu früh einmischen, bekämen sie normalerweise von der Mutterhündin eins drauf.

Fakt ist nun einmal, dass es keinen generellen Welpenschutz gibt... schon gar nicht ausserhalb des Rudels... und bei Hündinnen sollte man erst recht vorsichtig sein.

Unser erster Bm wurde als 8 Wochen-Wurst von einer Schäferhündin fett unterworfen, unser jetziger bekam am Abholtag vom Züchter bei uns zuhause die Zähne des Dreckwesties unseres Nachbarn im Backen zu spüren - und ebendieser meine Arbeitsschuhe im Ranzen - und das tat gut.
Interessant, daß auch Du mit beiden Rassen Ärger hattest. Also...zum einen waren das nur zwei Beispiele, die keinerlei Rückschlüsse auf Aggression in Bezug auf Rassezugehörigkeit zulassen. Welpenaggression oder auch nur mangelnde Toleranz findet sich durch die Bank weg bei allen Hunderassen und Mischlingen. Zum anderen findet sich dieses Verhalten auch bei deinen favorisierten Rassen. Meine Hunde sind/waren z.B. Terrier-Mix und BM/CC ...sind das nun auch "Drecksviecher"? :boese3:

Grüßlies, Grazi

Pit
25.11.2006, 16:15
"Dreckvieh", weil immer dreckig und nicht Westieweiß.
LG, Pit.

Impressum - Datenschutzerklärung