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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bullmastiff mit anderem Hund


Joman
01.02.2018, 11:46
Hallo Zusammen,

ich möchte mir einen Bullmastiff und einen Leonberger Kaufen, habe auch schon viel über beide Rassen gelesen und wir haben schon Beischtigungstermine für beide Rassen bei diversen Züchtern vereinbart.

Ich hatte bis jetzt einen Mischling, danach einen Rottweiller 10 Jahre Lang und danach nochmal einen Rottweiler 11 1/2 Jahre der Leider jetzt im Dezember von uns gegangen ist.

Damit der neue Hund, also der Bullmastiff in unserer Abwesenheit nicht so alleine ist haben wir (meine Frau) uns für einen Leonberger entschieden.

Gestern bei durchstöbern vom Archiv hier im Forum habe ich jedoch einen Thread gefunden wo drin stand dass der Bullmastiff sich nicht mit jedem Hund versteht und man auch darauf achten sollte ob es einen Rüde oder eine Hündin ist, wir wollten jedoch 2 Rüden.
Beide werden wir auch zeitnah kaufen (+/- ein paar Wochen), müssen wir uns jetzt gedanken machen oder klappt es generell wenn beide miteinander groß werden? Ich habe jetzt nämlich zweifel und möchte nicht im nachhinein einen davon abgeben müssen weil die sich nicht vertragen. Hat jemand erfahrung damit? In Punkto Dominanz gehe ich davon aus dass dies beim Bullmastiff stärker geprägt ist, der Leonberger ist aber größer und schwerer, wird das zu einem Problem?

Viele Grüße
Joman

Scotti
01.02.2018, 13:16
Wir haben BM Hündin mit Boxerjungen, klappt super
Was meinst du mit Dominanz?
Wo würdest du sie herbekommen?
Sollten es Welpen sein?
Ich würde niemals 2 Welpen gleichzeitig haben wollen.

Joman
01.02.2018, 14:04
Hi Scotti,

es werden 2 Welpen ja. Diese kaufen wir an seriösen Züchter der jeweiligen Rasse, der altersunterschied wird ca. 3-4 Wochen sein, d.h. zuerst nehmen wir den einen und dann 3-4 Wochen später den zweiten.
Warum würdest du sowas nicht tun?
Dachte das wäre das beste damit die auch gut miteinander auskommen oder?

Zum Thema Dominanz und unverträglichkeit kam ich durch diesen Thread :

http://www.molosserforum.de/archive/t-9826.html

Ich Zitiere :

Ich würde auch von zwei Bullmastiff Rüden abraten, da gibt es meistens Probleme und früher oder später landet dann einer in der Notvermittlung. Bei Hündinnen kommt es darauf an, ob sie zusammen aufwachsen. Sehr viele Bullmastiffs leben mit anderen Hunden zusammen, aber die sind meistens auch kleiner. Rüde/Hündin ohne Probleme, alles andere „kann“ Probleme geben und dann muss immer einer gehen - erlebe ich leider zu oft in der BM Notvermittlung.

Zwei Rüden zusammen zu halten ist einfacher als mit 2 Hündinnen. Wenn es zwischen den Rüden mal Krach gibt, wird der kurz und schmerlos geführt. Bei Hündinnen ist die Gefahr wesentlich eher gegeben, das das ganze aufs Blut ausgeführt wird.
Und wer sagt eigentlich das eine Kombination Rüde/Hündin ohne Probleme funktioniert. Ich kenne eine Hündin, die zwar mit den meisten Hunden verträglich ist, aber einen Rüden dabei hat, mit dem es überhaupt nicht funktioniert. Wenn die Beiden aufeinander treffen, gibt es sofort einen echten Kampf.

Aber auch gute BM-Züchter raten davon ab, Rüde/Rüde oder Hündin/Hündin zu halten, weil es einfach zu oft Probleme gab/gibt. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber mir wäre das Risiko zu hoch, mich von einem Hund dann trennen zu müssen. Das hat auch nichts mit guter Aufzucht oder Erfahrung zu tun. Bestimmte Wesenszüge lassen sich auch durch eine sehr gute Erziehung nicht verändern, sind sicher handelbar, aber nicht abzuschalten.


Das hat schon etwas mit Erfahrung zu tun. Ich kann bei der Wahl meiner Hunde schon dafür sorgen, das es ein Gespann gibt, mit dem es keine Probleme gibt. Wenn ich bereits einen sehr dominanten Rüden habe, dann wird bei der Wahl zum Zweiten ein weniger dominanter genommen. Wenn ich dann als Halter auch die Beiden richtig führe und die Rangordnung beachte, dann ist auch ein richtiges Zusammenleben möglich.


Gruß
Joman

Scotti
01.02.2018, 17:20
2 Welpen würde ich nicht machen. Einer ist schon anstrengend genug, empfohlen wird den 2. zu holen wenn der Erste aus dem gröbsten raus ist.
Gibt bestimmt noch andere Erfahrungen.

Marti
01.02.2018, 19:22
2 Rüden = großes Risiko, dass es irgendwann nicht mehr funktioniert
2 Welpen = großes Risiko, dass sie auf Dauer nicht miteinander klar kommen
2 Welpen = viel Stress, erfordert einiges an Erfahrung und Zeit


Meine Meinung: Lass es bleiben. Kaufe dir einen Welpen und 2 Jahre später nochmal einen. Oder einen Welpen und ein ausgewachsenes Tier. Aber auch nicht gleichzeitig und nicht gleichgeschlechtlich.

Letztendlich sind die Hunde die leidtragenden, wenn es nicht klappt. Und die Wahrscheinlichkeit ist meiner Meinung nach nicht gering.

baanicwu
01.02.2018, 19:56
2 Rüden = großes Risiko, dass es irgendwann nicht mehr funktioniert
2 Welpen = großes Risiko, dass sie auf Dauer nicht miteinander klar kommen
2 Welpen = viel Stress, erfordert einiges an Erfahrung und Zeit


Meine Meinung: Lass es bleiben. Kaufe dir einen Welpen und 2 Jahre später nochmal einen. Oder einen Welpen und ein ausgewachsenes Tier. Aber auch nicht gleichzeitig und nicht gleichgeschlechtlich.

Letztendlich sind die Hunde die leidtragenden, wenn es nicht klappt. Und die Wahrscheinlichkeit ist meiner Meinung nach nicht gering.

Das unterschreibe ich einfach mal direkt...
2 Welpen zusammen ... Never :sorry:

Scotti
02.02.2018, 06:13
Unter den Züchtern die ich kenne (verschiedene Rassen) kenne ich keinen der zwei Welpen auf einmal abgeben würde.

Das Maychen
02.02.2018, 09:56
Es werden Welpen von unterschiedlichen Züchtern hab ich verstanden.
Ich verstehe den Sinn nicht, aber klappen kann es schon. Wenn genügend Zeit und vorallem Hundekenntnis vorhanden ist um eine wirklich gescheite Auswahl zu treffen. Ein Freund hat 2 Cane Corso Welpen sogar aus dem Tierheim bekommen. Klappt hervorragend. Allerdings Rüde/Hündin Kombination und charakterlich auch total gegensätzlich

asw-steyr
02.02.2018, 12:04
Wenn ich lese das es ein zweiter Hund/Welpe werden soll damit der andere mehr oder weniger beschäftigt ist wenn die alleine zu Hause sind, kann ich auch nur von so einem Vorhaben abraten.
Ein Welpe alleine bedeutet viel Arbeit und Geduld und Zeitaufwand, aber bei 2 kann man das nicht doppelt rechnen sondern eher x 3 bis 4 !
Dazu kommen dann noch doppelte Futterkosten, doppelte Tierarztkosten, doppelte Versicherung (je nach Anbieter), doppelte Hundesteuer, ist jemand da der im "Ernstfall" (Krankenhaus, Urlaub, Reha usw.) sich um 2 Hunde kümmern kann (einen Versorgen lassen ist im Normalfall leichter), dementsprechendes Fahrzeug vorhanden (Kombi, Bus, Kastenwagen,...) mit einen VW Polo oder einem 911er Porsche wird`s lustig .

Gruß
Mike

Joman
02.02.2018, 13:09
Hallo,

Danke für die Vielen Antworten.
Erfahrung ist ja vorhanden. Dass ein Hund einen "Freund" bei sich hat wenn wir nicht da sind finde ich eigentlich sehr gut und wüsste nicht was da verkehrt wäre?

Alles was Kosten, Fahrzeug, zubehör, Tierarzt, Futter, Futter, Futter :) usw.. angeht ist uns auch klar, das entscheidet man ja nicht ohne zu überlegen (ja ich weiß, das gibts auch, Leider), aber das haben wir alles sehr lange besprochen.

So wie ich das hier lese, sollten wir uns also doch überlegen ob es nicht ein Rüde mit Hündin wird...oihjee, ich habe nur erfahrung mit Rüden, hatte noch nie eine Hündin, da müsste ich mich mal reinlesen..

Was ich allerdings bei den Antworten nicht verstehe ist warum Ihr schreibt man soll sich keine 2 Welpen kaufen? Warum denn nicht, liegt es nur an der Arbeit oder an der Zeit, oder tut das den welpen nicht gut?

Wir dachten nämlich dass es gerade in dem alter am besten wäre beide zusammen zu bringen damit die sich von anfang an vertragen.
Ich habe es schon erlebt dass Freunde bereits einen Hund hatten, sich ein zweites genommen haben und es zwischen beide Hunde überhaupt nicht geklappt hat weil der erste extrem eiversüchtig war, dieser fing auch an vor wut/frust die couch oder was so an möbel da war zu zerkauen. Hier waren es kleinere Hunde, ich möchte mir das bei solchen großen Hunde aber nicht vorstellen.

Jetzt weiß ich echt nicht was ich machen soll :35:

Denn genau das was Ihr hier geschrieben habt von wegen einen Hund abgeben zu müssen wenn es nicht klappt, kommt für uns überhaupt nicht in Frage, wenn man ein Tier hat dann ist es bis der Tod uns scheidet ;) Daher auch meine ganzen Fragen, denn genau dass geht absolut gar nicht!

Gibt es denn gar nichts positives an zwei Hunde? ;)

Danke nochmal für Euren rat :ok:

Pit
02.02.2018, 13:28
Bei den Kälbern braucht´s starke Arme;).

Das Maychen
02.02.2018, 13:40
Dein Argument das der eine Hund dann einen Freund hat, ist etwas merkwürdig.
Ihr zieht in Betracht zwei große, kräftige Individuen anzuschaffen und nicht ein Welpe und ein Stofftier. Glaubt ihr ernsthaft das der Leo keine Bedürfnisse hat und auch eine für ihn angepasste Art des Umganges und der Erziehung benötigt ???
Wie schon erwähnt, finde ich es garnicht schlimm zwei fast gleichaltrige Hunde aufzunehmen, aber sicher nicht mit eurem Grundgedanken „ein Haupthund und sein Freund“ . Das interpretiert man leider aus deinen Texten

Joman
02.02.2018, 14:19
So ist es aber nicht, die Hunde die ich bisher hatte waren alle Froh obwohl Sie alleine waren, wir können uns aber 2 Hunde Leisten, das Haus ist groß genug, Garten ist riesig und zum Spazieren gehen ein idealer Ort, also beste voraussetzung für ein Tier. Der gedanke an 2 Hunde habe ich Länger gehabt aber nicht die voraussetzung dafür, da diese jedoch geschaffen ist dachten wir es wäre dann besser für den Hund wenn er nicht allein wäre, und das zählt für beide!
Ein Haupthund und sein Freund gibt es nicht, dachte da es ein Molosserforum ist, ich den Bullmastiff eben als referenz setze und sonst nichts, weiß gar nicht warum das hier so gesehen wird? Wenn man Kinder hat ist ja auch nicht nur einer wichtig und der andere einfach so zum spaß oder? Werde immer Kritisiert wenn ich Hunde mit Kinder vergleiche, aber für mich sind Hunde eben wie Kinder.
Meine Frage beziehen sich ausserdem nicht an der Rasse sondern an die zusammenstellung Rüde/Rüde...

Das Maychen
02.02.2018, 14:40
Wie die Zusammenstellung funktionieren wird, kann sicher niemand voraussagen. Ich hatte vor langer Zeit zwei unkastrierte Rüden und es gab nie Probleme. In unserem Freundeskreis gab es 2 Rüden, die nicht allein gelassen werden konnten. Als unsere kleiner Mini einzog, war er unkastriert und ging sogar auf unser Mädchen los. Nach der Kastration war sofort Ruhe.
Davon gibt es sicher zig Beispiele pro und contra. Das Thema Kastration sollte dich somit dann auch beschäftigen.

little-devil
02.02.2018, 14:50
:lach3: zwei wirklich schöne Rassen hast du ja ins Auge gefasst :) darf ich fragen warum die Wahl auf die beiden als "Pärchen" kam?

Die letzte Welpenzeit ist bei mir/uns nun 3,5 Jahre her :D (auch nicht unser erster Welpe) und ich hab sie noch gut in Erinnerung :kicher: sehr anstrengend war´s und hörte auch nicht nach ´nem halben Jahr auf.
Ich kann jetzt mittlerweile sagen, dass Oso so langsam erwachsen geworden ist.
Zwei davon ist mit Sicherheit eine ordentliche Herausforderung. :D

Ich finde, noch wichtiger als Rüde-Rüde, Hündin-Hündin oder "Pärchen" ist der Charakter des jeweiligen Hundes und ich behaupte, dass man das sehr schwer bei kleinen Welpen schon so gut beurteilen kann?!

Klappen kann es natürlich, vielleicht empfindest du es ja auch dann als "Kinderspiel", vielleicht aber auch nicht und an den Nothunden sieht man ja leider, dass man alle Eventualitäten im Leben nie planen kann. :(

Was ist besser als 1 Hund? Richtig!...mehrere :D aber eben nur, wenn alle (Hunde und Menschen) damit wirklich glücklich sind. ;)

Wir Menschen "würfeln" die Hunde zusammen und meist ist es Arbeit und Management, damit das Zusammenleben dann auch gut klappt.

Susanne
02.02.2018, 17:51
Grüß dich,
mich würde zu aller erst mal interessieren wie es zeitlich bei euch zuhause ausschaut?
Gehst du arbeiten, falls ja wie lange?
Wie schaut es mit deiner Partnerin aus, ist Sie auch Berufstätig?
Wie lange wären die Hunde alleine und wo sind sie untergebracht? Zwinger? Im Haus?

Susanne

Maiva
02.02.2018, 19:51
Mein Rat, erst einen Hund erwachsen werden lassen und dann einen zweiten Welpen dazu anschaffen. Rüden sind eigentlich sehr nachsichtig mit Welpen. Erst einen Hund erziehen, dann den anderen. Kann auch immer noch schiefgehen, aber das Risiko ist kleiner als bei zwei gleichaltrigen Rüden.

Marti
02.02.2018, 20:34
Außer der Gefahr, dass 2 gleichaltrige Rüden irgendwann nicht mehr miteinander klar kommen, sind 2 Welpen meiner Meinung nach schwierig, weil die große Gefahr besteht, dass die beiden sich aneinander orientieren und nicht wirklich an dir. Gerade wenn sie viel zusammen (und alleine) sind. Wenn ich einen Welpen dazu bekomme, gehe ich gerade im ersten Jahr auch viel mit ihm alleine spazieren und beschäftige mich gezielt auch mit ihm alleine. Ich kann mir kaum vorstellen (ohne dir zu Nahe treten zu wollen), dass das mit 2 Welpen neben Job, Haus etc gewissenhaft möglich ist. Zumindest für mich wäre es das nicht.

Anders sieht es aus, wenn man ein erwachsenes Gespann adoptiert, welches ohne Probleme miteinander auskommt und es schon so gewöhnt ist. Dann muss man zwar vor allem auch an der Bindung arbeiten, aber zumindest weiß man, dass die Hunde miteinander klar kommen.

Wum & Wendelin
03.02.2018, 09:38
2 Rüden = großes Risiko, dass es irgendwann nicht mehr funktioniert
2 Welpen = großes Risiko, dass sie auf Dauer nicht miteinander klar kommen
2 Welpen = viel Stress, erfordert einiges an Erfahrung und Zeit


Meine Meinung: Lass es bleiben. Kaufe dir einen Welpen und 2 Jahre später nochmal einen. Oder einen Welpen und ein ausgewachsenes Tier. Aber auch nicht gleichzeitig und nicht gleichgeschlechtlich.

Letztendlich sind die Hunde die leidtragenden, wenn es nicht klappt. Und die Wahrscheinlichkeit ist meiner Meinung nach nicht gering.

Auch ich kann das so unterschreiben. Das müssten dir die Züchter allerdings auch sagen. Unsere TÄ hat es genauso bestätigt und aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen,lass es sein.

Muffin
03.02.2018, 11:56
Ich denke man versucht hier den Rat zu geben, keine Welpen zu holen, da sich ein Welpe am besten an einem gut sozialisiertem großen Hund orientiert und diesen nachahmt. Zwei Welpen haben nur blödsinn im Kopf. Hört der eine nicht, wird der andere sich eher an dem Hund orientieren anstatt an seinem Menschen. Auch zwei Welpen sind keine Garantie dafür das sie sich ewig verstehen. Unsere zwei Mädels waren anfangs ein Herz und eine Seele. Nach zwei Jahren gingen die Kämpfe los. Fast bis zum Tod wenn wir es nicht verhindert hätten. Seitdem müssen wir sie in der Wohnung trennen. Gassi gehen kein Problem. Aber es bleibt, auch wenn wir uns daran gewöhnt haben, immer ein wenig Rest Stress.
Man will hier nur helfen. Besuch Welpen Spielrunden. Und hör auf den Rat keine gleichen Geschlechter auszusuchen.

sina
03.02.2018, 21:17
Auch ich möchte dir raten erst den einen Welpen zu erziehen und wenn er aus dem Gröbsten raus ist den nächsten Welpen zu holen. So ist es wesentlich einfacher und jeder Hund wird so eine bessere Bindung an euch bekommen.
Zur Frage welches Geschlecht besser zusammen passt habe ich eine andere Meinung als die meisten User hier. Ich hatte und habe immer Rüden zusammen gehalten und es gab nie Probleme untereinander. Als dann mein Bullmastiff gestorben war und ich zu meinen beiden Rüden ( FB und EB ) wieder einen BM haben wollte habe ich leider auf den Rat vieler
Hundehalter gehört und mir eine Hündin geholt. Das ging total daneben, das Mädel hat sich überhaupt nicht mit den anderen verstanden. Es kam soweit das sie die beiden Bullys gepackt hat und ich sie trennen musste. Meine BM Maus hat dann zum Glück mein Sohn übernommen.
Ich bin der Meinung es gibt Menschen die für Rüden geschaffen sind und andere die nur mit Hündinnen klar kommen. Für mich steht fest ich würde nie wieder eine Hündin nehmen auch wenn das Bienchen jetzt sehr lieb geworden ist!

Grazi
08.02.2018, 06:56
Ich sehe es genauso wie meine Vorredner und zitiere hier mal das, was ich erst kürzlich einem anderen User geschrieben habe:

Allerdings würde ich euch dringend davon abraten, euch gleich zwei Welpen zu holen: so niedlich die kleinen tapsigen Dinger auch sind, ihre Erziehung bedarf viel Zeit und Arbeit.... und es ist viel schwieriger, die Aufmerksamkeit verspielter Hundekinder zu bekommen (und zu halten), wenn ein Geschwisterchen [hier eben Altersgenosse] dabei ist und ablenkt. Ihr müsstet also ganz viel einzeln mit den Kleinen machen...was den Zeitaufwand immens erhöht.

Und es ist ja nicht mit der Welpenzeit getan: die Hunde durchlaufen - von der Pubertät mal abgesehen - immer wieder Phasen, in denen sie Grenzen austesten.... und es wird verdammt schwierig, wenn man zwei Jungspunde hat, die sch gegenseitig beeinflussen und "verderben".

Jetzt denk' nur mal daran, was passiert, wenn zwei Hunde in entsprechender Größe all ihre Erziehung vergessen und sich z.B. im Freilauf selbstständig machen.... dabei Streit mit anderen Hunden anzetteln, jagen oder Passanten belästigen. ICH würde mir das nicht antun wollen!

Grüßlies, Grazi

Susanne
08.02.2018, 07:56
Ich glaube unsere Antworten bzw. Fragen haben dem "User Joman" nicht gefallen, er war am 02.02. das letzte Mal online :hmm: ;)

Susanne

Rocky
11.02.2018, 12:18
BM Rüde Hank + anderer Rüde = Problem
BM Rüde Rocky + anderer Rüde = Problem
Beide Jungs + Mädchen= kein Problem

BM Lady Telma + Rüde + Mädchen = kein Problem
Aber, nicht jeder Hund ist =, darum gibt es keinen wirklichen Ratschlag

2 Welpen = Party bis zum Morgengrauen ;-)

FB Mädchen Luna = absolut keine Problem + Party (bis ins Bett gehen)

Joman
12.02.2018, 08:58
Hallo Zusammen,

sorry für die Späte Antwort aber wir hatten eine Woche Urlaub, herrlich :)

Also, ich kam ja zu diesem Forum weil ich 2 Welpen haben wollte und meine Frage war dann ob es wirklich Probleme mit der haltung von 2 Rüden gibt.
Ich dachte es wäre für beide Hunde das beste wenn Sie zusammen aufwachsen, diesen Urteil habt Ihr aber alle sowas von vernichtet :)

Ich habe jetzt im Urlaub mit meiner Frau darüber gesprochen und wir sind zu der Entscheidung gekommen auf Euch zu hören und erstmal nur einen BM Rüde zu nehmen und dann in 1 1/2 - 2 Jahre nochmal über einen zweiten Hund nach zu denken.
Möchte mich noch für Eure meinungen und Tipps bedanken :ok:


Habt Ihr evtl. noch ein paar gute Tipps für uns bei der erziehung? Erfahrung haben wir ja nur mit Rottweiler, einen BM hatten wir noch nie. Wir haben natürlich auch ein Buch über BM's gekauft, aber so viel steht da ja nicht drin, daher würde mir Eure erfahrung weiterhelfen. (oder soll ich ein neues Thread aufmachen? )

Viele Grüße
Joman

Maren&Bruno
12.02.2018, 09:48
Ich denke die Entscheidung ist richtig, Ihr könnt Euch gut auf den kleinen Rüden einstellen. Die ersten Abenteuer zusammen erleben. Und seht ja auch in welche Richtung er sich entwickelt und ob ein Zweithund gut wäre oder eher nicht.

Selbst habe ich nur Erfahrung mit Mastiff bzw. BX, nicht aber mit BM. Bei meinen war eine Menge Geduld hilfreich. Und vor allem, dass ich gelernt habe selbst immer mit viel Ruhe und liebevoller Konsequenz zu handeln. Das konsequent sein war insbesondere bei meinem Mastiffrüden ganz wichtig.
Auch haben wir für viele Dinge länger trainieren müssen, aber was er einmal verinnerlicht hat, das kann er auch.

Es gibt hier einige BM-Freunde, die Euch sicher mit Hinweisen zur Seite stehen können.

Joman
12.02.2018, 10:07
Vielen Dank für deine Antwort.
Welpenschule/Hundeschule werden wir auf jeden Fall machen, Bücher Kaufen werden wir auch wieder, wobei sich da nicht so viel ändert, aber damit kann man das wissen wieder erfrischen ;)

Eine BX stand auch zur engeren auswahl, auch damals als ich mich für den RW entschied, ich komme jedoch nicht mit der kurzen Lebensdauer klar (falls diese ca. 8 Jahre stimmen die man überall lesen kann)

Gruß

Pit
12.02.2018, 10:40
Hi.
BM Connor und Rüden kein Problem.
BM Harley und Rüden die Hölle.
Beide mit Mädels entspannt.
Die Lebenserwartung der BX, Rottis und BM dürften ähnlich sein.
Ausnahmen in beide Richtungen nicht selten.
BM Connor fast 10 Jahre, gestorben an Krebs.
BM Harley 5 Jahre, gestorben an Krebs.
Dobi Hugo wäre heute genau 9 Jahre geworden - geschafft hat er (auch wegen Krebs) nur 6 :(
Euer Entscheid vorab zu nur einem Welpen find ich gut.:ok:
Gruss.

Joman
12.02.2018, 11:52
ohjee dann hatte ich richtig glück, den ersten rotti 10 (krebs) und den letzten 11 1/2 an altersschwäche (tumor wurde vermutet aber nichts beim ultraschall gefunden) :(
Gruß

Wum & Wendelin
12.02.2018, 11:59
Ich finde eure Entscheidung super!

Scotti
12.02.2018, 13:49
Unser BM Rüde ist mit drei Jahren und zehn Monaten an Nierenversagen gestorben, vermutlich lag das aber an einer versauten Kreuzband OP. Die Hündin vom gleichen Züchter ist jetzt etwas über vier Jahre alt.
Unsere Züchterin hat einige Hunde die über zehn Jahre alt sind.

Was die Erziehung angeht, Sie sind saumäßig stur aber wahnsinnig sensibel. Mit laut werden oder Zwang wird man nichts. Körperlich werden bringt eh nichts. Unsere Hündin ist sehr verfressen, unser Rüde war es nicht, der hat aber alles dafür getan damit wir uns gefreut und ihn gestreichelt haben. Im Gegensatz zum Rottweiler sind BM Keine Gebrauch Hunde, sei dir im Klaren dass du eher Wasser aus einem Stein pressen kannst als einen BM dazu zu bringen etwas zu tun was er nicht möchte. Ich hab das immer für übertrieben gehalten, wurde aber eines Besseren belehrt.

Joman
12.02.2018, 14:15
Das tut mir Leid, ist nicht schön sowas zu Lesen und noch unschöner sowas mit zu machen:(

Ich hatte schon gelesen dass Sie ziemlich Stur sind und nicht unbedingt 10 mal einem Ball hinterher laufen wenn Sie gerade keine Lust haben, nach dem Moto, du hast Ihn geworfen, dann hole Ihn dir auch selbst :)



sei dir im Klaren dass du eher Wasser aus einem Stein pressen kannst als einen BM dazu zu bringen etwas zu tun was er nicht möchte.

:D Danke, das musste ich jetzt aber gut Lachen :D

Wie ist es denn mit der Sabber? Wie oft muss man diese weg machen? Macht Ihr das mit einem Normalen Tuch oder nehmt Ihr da was spezielles?

Scotti
12.02.2018, 14:23
Ist bei uns nach dem Trinken der Fall oder wenn sie etwas sehr leckeres sehen. Wir machen Zielobjekt Suche und Mantrailing, da geht es schon mal ordentlich zur Sache. Ein normales Handtuch reicht aber.
Spielzeug und Ball sind bei uns völlig uninteressant, aber da ist unsere glaube ich auch ein Sonderfall.

Pit
12.02.2018, 15:12
Der bessere Wachhund ist meiner Erfahrung nach der Rotti ;)

Maren&Bruno
12.02.2018, 18:31
Während der Junghund und Pubertät hatte unser Mastiff kein Interesse an Leckerli oder Spielis. Wenn er nicht mochte, dann hätte ich mit gebratenen Tauben winken können. Mittlerweile ist das anders, er findet Leckerli jetzt klasse und strengt sich dafür auch an.

Wir haben eigentlich alles mit viel Geduld trainiert und mit liebevollem "Starrsinn" meinerseits, so kamen wir letztlich immer weiter. Vergleichen mit einem DSH kann man das nicht, Bruno kann prima ohne Arbeit leben. Er schaltet wenn es zu viel wird, auch einfach ab. Und hat es auf diese Weise geschafft, auch mal die ganze Stunde auf dem HuPla zu verpennen, während die fleißigen Hunde rund um ihn trainierten. Also habe ich immer in kurzen Sequenzen trainiert. Mittlerweile ist das auch anders und er kann jetzt deutlich länger mitmachen.


Sabber ist halt immer ein Thema, ich habe immer ein kleines Handtuch an strategisch günstigen Stellen positioniert. Nach dem Trinken, nach dem Essen. Unterwegs ist mir die Sabber egal, sieht man dann an meinen Hosenbeinen.

Wachsam ist meiner. Ob sich der Mastiff da sehr vom BM unterscheidet, kann ich nicht sagen.

sina
12.02.2018, 20:53
Ich finde es auch vernünftig das ihr euch erst einen Welpen holen wollt!
Mein kleiner Bruno wurde nur 5 Monate und 5 Tage alt. Er starb nach dem er mit starken Nasenbluten plötzlich aus einem Gebüsch kam.
Keine Ahnung was ihm da zugetoßen war.:traurig: Bruno war ein sehr unsicherer und ängstlicher Welpe.
Dann kam meine Biene und sie ist mit ihren 6,5 Jahren heute eine echte Wuchtbrumme!:D
Natürlich hat sie auch ihren Dickkopf und wenn sie etwas nicht oder gerade will versucht sie es durchzusetzen. Dabei ist sie aber ausgesprochen lieb und immer ein freundliches BM Mädel. Sie liebt kleine Kinder und teilt ihr Bett gerne mit den Katzen.
Sie ist aber sehr wachsam und wenn es an der Haustür klingelt gehen die Leute schon einen Schritt zurück wenn sie pöbelnd angedonnert kommt.
Die Haustür muss schon stabil sein.:schreck: Aber das ist auch gut so denn hier draußen gibt es ein sicheres Gefühl. Wenn auf einem Spaziergang uns jemand entgegen kommt der etwas komisch aussieht so erkennt Biene es und wird sehr aufmerksam. Ich kann nur sagen das sie ein guter Wachhund ist!:ok:

Maren&Bruno
13.02.2018, 08:39
Oh Sina, das ist ja schrecklich, was dem kleinen Bruno zugestoßen ist. Das tut mir leid.

Übrigens ist auch mein Mastiff und früher die BX zu allem lieb und freundlich. Wer einmal von uns ins Grundstück gebeten wurde, muss nur dadurch leiden, weil er ein potentieller Streichler ist und Bruno bzw. Lotte immer eine Massage brauchen.

Uneingeladen würde ich das Grundstück aber besser nicht betreten, da gäbe es ordentlich Rabbatz.

Susanne
13.02.2018, 15:19
Grüß dich,
mich würde zu aller erst mal interessieren wie es zeitlich bei euch zuhause ausschaut?
Gehst du arbeiten, falls ja wie lange?
Wie schaut es mit deiner Partnerin aus, ist Sie auch Berufstätig?
Wie lange wären die Hunde alleine und wo sind sie untergebracht? Zwinger? Im Haus?

Susanne

Ich möchte nochmal an meine Fragen erinnern. ;)

Ach ja, wie wäre es denn wenn ihr euch jetzt einen erwachsenen Hund holt, zb Pascha aus der Vermittlungshilfe und dazu dann etwas später einen Welpen?

Susanne

sina
13.02.2018, 20:25
Oh Sina, das ist ja schrecklich, was dem kleinen Bruno zugestoßen ist. Das tut mir leid..

Ich danke dir! Ja es war ein schreckliches Unglück und ich weiß bis heute nicht was ihm zugetoßen ist. Er lief keine 5 Meter neben mir im Unterholz, es gab kein Geräusch, er schrie nicht auf und es war auch kein Mensch in der Gegend. Ich mache mir heute noch Vorwürfe das ich meinen kleinen Bruno dort laufen gelassen habe. Wir haben so um ihn gekämpft, er war tagelang in der Klinik wo ein Schädelhirntrauma festgestellt wurde.
Es ist immer schlimm wenn man einen lieben Freund verliert, wenn er ein langes fröhliches Leben hat ist es schon tragisch aber einen kleinen BM Welpen von nur 5 Monaten gehen zu lassen ist einfach schrecklich. Ich hatte ihn aus einem Zwinger geholt und wollte ihm ein langes schönes Leben geben.....

Sorry, ist ja nicht das Thema hier aber ich vermisse meinen kleinen Bumbum immer noch!
Aber etwas von Bruno lebt in meiner Biene weiter, sie ist eine Halbschwester von ihm!
Hab mich tatsächlich mit ihrem Alter vertan, sie wird im Juni 8 Jahre alt.

Joman
14.02.2018, 18:03
@Susanne,

mein Hund lebt nur Zuvhause und nicht im Zwinger, allein bleiben ist ca. 5 stunden am Tag. Einen „älteren“ Hund habe ich auch in erwägubg gezogen und mir viele Internetseiten angeschaut, aber mich Leider dagegen entschieden, das kann vielleicht einer nicht verstehen aber ich möchte diesen als welpen trainieren und nicht ein Hund nehmen der evtl. Von kleinem an nicht gut erzogen wurde, es tut mir natürlich Leid für die Hunde und ich würde am liebsten alle nach Hause nehmen, aber das geht nicht. Ist vielleicht schlecht ausgedrückt, aber wie gesagt, das möchte ich nicht. Vielleicht aber einen später hin als zweiten Hund nehmen, mal sehen. Ausserdem möchte ich ein Hund der mir gefällt, bis jetzt eben immer Rottweiler und nachdem ich einen Bullmastiff kennenlernen durfte, möchte ich ein BM haben weil der mir sofort von seiner art her super gefallen hat:)

@sina, das tut mir so leid:( dir die Schuld geben darfst du aber nicht, woher solltest du denn wissen dass sowas passiert? Da könnte ja irgendwo passieren und man kann den Hund ja nicht nur an der Leine halten. Den Schnerz kann ich nachvollziehen, meiner ist ja am 10.12 letztes Jahr gestorben und es tut immer noch so weh...

Gruß und Danke Euch für Eure Antworten

Joman
14.02.2018, 18:05
Sorry für die Schreibfehler, ist schwierig am Handy :))

sina
14.02.2018, 21:34
@ Joman,

danke für deine tröstenden Worte!
Ich wünsche dir auch viel Kraft um den schmerzlichen Verlust zu ertragen.

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