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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Einschätzung des eigenen Hundes


Grazi
18.07.2017, 10:34
Ich musste heute morgen mal wieder schmunzeln, weil wir einem typischen Labbi-Besitzer begegnet sind, der seinen Wauz weder im Griff hatte noch auch nur ansatzweise richtig eingeschätzt hat. ;)

Folgende Situation:

Wir wollten an die Sieg runter, auf einen schönen langen Kiesstrand. Dort stand aber bereits o.g. Mann mit seinem Hund. Als er uns kommen sah (die 3 Großen angeleint, Matilda im Freilauf), leinte er seine Hündin erfreulicherweise sofort an.... hatte allerdings ordentlich mit der leicht übergewichtigen Hündin zu kämpfen, die wild wedelnd in die Leine sprang, unbedingt zu uns hinwollte und dabei ohne Unterlass kläffte.

Ich bin dann ganz gesittet mit meinen Vieren ans Wasser, die keinen Mucks von sich gaben, nur Sofia hüpfte mir 2x kurz in die Leine, weil sie gerne Kontakt gemacht hätte.

Nachdem meine Hunde getrunken hatten, versuchten wir uns über das Kläffen des Labbis hinweg zu verständigen.

Er: "Lassen Sie Ihre Hunde nicht frei laufen?"
Ich: "Das kommt auf Ihren Hund an..."
Er: "Das ist eine Labrador-Hündin. 2 1/2 Jahre...."

Damit war dann offensichtlich alles gesagt, weil.... Labbis sind ja immer lieb. ;)

Ich: "Meine Große möchte gerne spielen, die zwei Kleinen werden sie anzicken und der Rüde ist recht unentspannt, wenn er seine Mädchen dabei. Wenn sie ihn also nicht bedrängt..."
Er: "Nein,nein.... die versteht sofort, mit wem sie darf und mit wem nicht."

Okay. Wir haben die Hunde (bis auf Simba) also laufen lassen. Sofia ist begeistert hin, die Gremlins haben im ersten Moment gescheucht.... die Labbi-Kugel war "leicht" überfordert, aber nachdem ich die Bulldöggchen zurückgepfiffen hatte, entspannte sie und tobte erst mal mit dem Sofel rum.

Mit lauter rosa Wölkchen im Kopf (Normalzustand eines Labbis) wollte sie aber auch immer wieder frontal auf Simba zuhüpfen und raffte anhand seiner Körperhaltung und seines eingefrorenen Blickes NICHT, dass er keinen Kontakt wünschte. Selbst als sie endgültig seine Individualdistanz von knapp 50 cm unterschritt und er versuchte, sie zu packen (wie gut, dass ich ihn wohlweislich im Geschirr festhielt), verstand sie es immer noch nicht.

Von da an hat das aber die kleine Oma geregelt! Sobald sich das Mädel Simba näherte, ist sie mit einem heiseren Kläffen dazwischengeschossen und hat sie verjagt. :ok:

Nun wurde es aber noch witziger: der Mann erzählte mir doch allen Ernstes, seine Hündin sei eine richtige Rudelführerin und gebe immer den Ton an.
Ich habe mal nix dazu gesagt, aber insgeheim habe ich mich gefragt: "Ähm....welches Rudel?" :hmm:

Meines Wissens nach kann man nur "Rudelführer" sein, wenn man ein Rudel (oder eine feste Hundegruppe) hat. Und wenn man diesen Begriff in dem Sinne verwendet, dass man einen souveränen Hund hat, der eine natürliche Autorität ausstrahlt, dann sollte das Verhalten entsprechend sein. Ein souveräner Hund wäre bei der Erstbegegnung mit meinen Chaoten stoisch stehengeblieben, hätte sich maximal leicht aufgebaut, von oben herabgeschaut und das Gezicke der Kleinen an sich abperlen lassen, um sie dann zu ignorieren, sobald die erste Aufregung nachgelassen hatte. Diese Hündin hat sich aber von 2 deutlich kleineren Hündinnen ins Wasser scheuchen lassen.....

Nun gut. Ich fand das jetzt nicht weiter tragisch, weil die Hündin halt wirklich nett (wenn auch merkbefreit) war und der Mann absolut gelassen und freundlich. :)

Aber ich wundere mich dann doch, wie wenig objektiv viele Leute auf ihre Hunde schauen und wie falsch sie sie einschätzen. Geht euch das auch öfter so?

Grüßlies, Grazi

Das Maychen
18.07.2017, 12:17
Da sag ich nur...Und täglich grüsst das Murmeltier !

Ich behaupte mal das locker 80% der Hundebesitzer in unserem Revier keine Ahnung bzw. völlig falsche Wahrnehmung von ihrem Hundes haben. Oder halt garkeine Wahrnehmung :kicher:
Wenn man sie dann dezent daruf aufmerksam macht, folgt als Verteiligung meist der Satz (und das ist kein Witz) "Der tut doch nix".

Gutes Beispiel eines überhaupt nicht Verstehen von Körpersprache ist das großräumige Ausweichen von Sony wenn ein Fremdhund entgegen kommt. Sie dreht deutlich den Kopf weg und sucht Abstand. Sie möchte ihre große Individualdistanz. Checken aber sehr viele Hunde nicht. Der Hund läuft trotzdem auf sie zu und sie blafft dann mit Scheinangriff weg. Interpretation der Hundebesitzer = agressiver Hund, die greift an. Auf die Info von mir, das ihr Hund sich respektlos und unhöflich genähert hat, wurde dann tatsächlich einmal reagiert mit " Der ist gut erzogen und nicht unhöflich".
Tja, was soll man da noch zu sagen.

Ich hatte vor 2 Wochen mal eine Hundetrainerin zur Begleitung auf unseren täglichen Spazier gebucht. Ich wollte, das einfach mal einer drüber guckt und evtl. Schwachstellen oder Fehlreaktionen von mir erkennt. Man ist ja auch mit der Zeit etwas betriebsblind. Sie sagte mir das sie noch nie zuvor einen Kunden mit so einem Wunsch hatte.

Marti
18.07.2017, 13:16
Ist hier auch so. Die meisten können ihre Hunde nicht lesen oder halbwegs richtig einschätzen. Deswegen lege ich auch absolut keinen Wert auf jeglichen Kontakt zu fremden Hunden. Meine beiden haben sich und im Freundeskreis haben wir auch einige Hunde, mit denen wir uns ab und zu treffen, das reicht. Und meine Hunde machen keinen unglücklichen Eindruck ;)

Das Maychen
18.07.2017, 13:34
So machen wir es auch :ok:

Wenn ich überhaupt neue Kontakte knüpfe, entscheidet das sowieso das Rudel. Das merke ich ziemlich schnell, weil unser Mädchen das relativ schnell entscheidet.

asw-steyr
18.07.2017, 15:14
Das kenne ich zu gut, erst heute wollten mich 2 Hunde (1 Labihündin und eine Deutsche Dogge-Rüde) freudig begrüßen, steckten mir die Köpfe unter die Arme zum "streichle mich", und ich mitten im Geschehen. Der Besitzer reißt die 2 mit einem Karacho zurück und schreit wie wild umher...der dachte wohl die wollten mich fressen - ich zu ihm, er soll sich mal entspannen, die sind ja was ich so sehe lässig drauf, und er meinte er sei schon so "verbrannt", da alleine die Größe der Dogge die Leute schon auf Abstand hält, und wenn dann noch gebellt wird ist der Teufel los...und das bei 2 normalen Hunden die nix von mir wollten außer mal "hallo" sagen (was sie dann doch noch durften ;) ).
Er konnte weder die Hunde, noch mich richtig einschätzen.
Ich denke auch das weit mehr als die Hälfte der Leute ihre Hunde nicht richtig verstehen und lesen können, demzufolge auch falsch in Situationen reagieren und es so oft zu unentspannten Geschichten kommt (um es milde auzudrücken).

MFG
Mike

Nessie
18.07.2017, 21:46
Leider viel zu oft!

Louis&Coco
19.07.2017, 07:11
Was für ein Zufall! Wir hatten gestern beim abendlichen Schwimmen/Plantschen auch eine Labbi-Begegnung...:hmm: Der unkastrierte Rüde war selbstverständlich unangeleint unterwegs und Frauchen mit Fahrrad ein Stück dahinter. Wir wollten ohnehin bereits aus dem Bach und Stefan hat Suzie in weiser Voraussicht bereits am Brustgeschirr geschnappt. Sie zeigt eigentlich SEHR deutlich, dass sie fremde Hunde, vor allem wenn sie direkt auf sie zukommen, nicht in ihrer Nähe braucht (komplette Körperspannung, Fixieren, notfalls bereits Haare aufstellen). Die Dame hat das aber ganz und gar nicht gecheckt...auch nicht, dass mein Freund den Rüden verbal verscheuchen wollte -das Dreibein schließlich schon knurrend und fletschend auf 2 Beinen stehend- und ich auf ihrer Höhe mit Hörmi stehend zu ihr deutlich gesagt habe sie mag keine fremden Hunde. Das hat sie wohl alles überhört, gut, aber die deutlichen Signale unserer Hündin hätten ihr zu denken geben können...:stupid: Sagt sie nicht den typischen Satz von wegen "meiner tut eh nix". :boese1: Mein Schatz darauf: "Unsere aber schon!"
...daraufhin hatte sie etwas zu tun ihn zu erwischen und anzuleinen...:kicher: Zum Glück zeigt Hörms nur typisches "Rüdenimponiergehabe", solange er nicht blöd "angemacht" wird, tut er allerdings nix. Blöderweise kommen für ihn "Angriffe" von anderen Hunde meist wie aus dem Nichts, weil er knurren und dergleichen nicht hört und selbst ein "Körpersprache-Legastheniker" ist...;)

In letzter Zeit häufen sich solche Begegnungen-seit wir keinen großen, dunklen Nicht-Labbi mehr dabei haben. Coco hatte für viele eine "Der-gehen-wir-lieber-aus-dem-Weg"-Ausstrahlung. Dabei war sie "die Nette"...:kicher:

Zum Thema "Rudelchefin": Mir kommt vor die meisten Leute verwenden solche Ausdrücke wie Rudelchef oder "Alphatier" für alle Verhaltensweisen, die sie nicht erzogen bekommen. Jegliches unerzogenes, freches und unhöfliches Verhalten wird auf "der will Chef sein" geschoben! :hmm: Schließlich hat man ja im Fernsehen schon mal irgendwas drüber gesehen oder beim Spazierengehen oder in der 0815 HuSchu was drüber gehört...:twink:

Grazi
19.07.2017, 11:20
"Beruhigend" (wen auch irgendwie erschreckend und traurig), dass es euch auch so geht!

Wir haben die Labbi-Hündin heute morgen wieder getroffen.... dieses Mal auf einer großen Wiese. Der Mann war offenbar so begeistert von unserer letzten Begegnung, dass er gleich fragte, ob wir die Hunde laufen lassen können.

Ok... also erst mal Sofia und Matilda auf sie lospreschen lassen, um sie nicht gleich wieder zu verschrecken. Zeitverzögert wurde dann Mortisha abgeleint (Simba blieb vorsichtshalber wieder in meinem direkten Einflussbereich), die es sich nicht nehmen ließ, der "Rudelführerin" wieder sofort zu zeigen, wo der Hammer hängt.

Reaktion des Labbis: Vollbremsung, Rute eingeklemmt, Ohren angelegt, Kopf gesenkt, hingesetzt, angestrengt weggeguckt. Die Dicke konnte einem echt leid tun!

Ich hab' sie dann mal erlöst und Morty (gleich wieder um 2 cm gewachsen) angerufen, damit der Labbi mit Sofia laufen und sich den Stress runterrennen konnte.

Grüßlies, Grazi

baanicwu
19.07.2017, 16:12
Ich glaube, dass jeder das über andere Menschen und Hunde denkt :kicher: :schreck:

Alle hier schreiben, jawohl die anderen sind schmerzbefreit (sehe ich ja genauso) :ok:

Denke aber immer, dass die anderen das von mir auch denken müssen :sorry:

:kicher::kicher::kicher:

Maren&Bruno
19.07.2017, 18:11
Mein Dicker hat wirklich ein prima Sozialverhalten, er geht auch Streithähnen eher mal aus dem Weg und es braucht schon lange bis er genervt reagiert. Aber er möchte halt jeden Hund begrüßen und würde gern als überdimensionaler Tutnix jedem Vierbeiner Hallo sagen. Und ich bin ständig beschäftigt, meinem Tutnix den Spaß zu verderben. Mittlerweile ackern wir schon lange an der Impulskontrolle und im Zweifelsfall parke ich ihn im Sitz oder pinne uns eben am nächsten Baum an. Schließlich wollen wir Rücksicht nehmen.

Nur leider ernten wir keinen Dank , sondern wenn ich ihn auf die Seite räume, heißt es, "der ist wohl bösartig:stupid: meiner verträgt sich"

Grazi
20.07.2017, 04:28
Ich glaube, dass jeder das über andere Menschen und Hunde denkt :kicher: :schreck:

Alle hier schreiben, jawohl die anderen sind schmerzbefreit (sehe ich ja genauso) :ok: Gedanken sind frei. ;)

Natürlich ist jeder der Meinung, der eigene Hund sei der beste und schönste und liebste und überhaupt. Na ja.... meistens zumindest. :kicher:

Neee, mal im Ernst: ich habe oft den Eindruck, dass viele Hundehalter im "real life" einfach keinen Blick für ihre Hunde, für Körpersprache oder für bestimmte Situationen haben.

Hier im Forum tauschen sich hingegen fast nur Leute aus, denen ich zumindest unterstelle ;) , sich mehr Gedanken zu machen... eben weil sie meist Hunde einer bestimmter Optik und/oder Größe haben, die bei "Fehlverhalten" angreifbar macht... die mehrere Hunde haben und wissen, was Gruppendynamik bedeutet... die aus-welchen-Gründen-auch immer nicht ganz unproblematische und damit nicht rundum verträgliche Hunde haben.... die somit ein gesteigertes Interesse daran haben, ihre eigenen Hunde gut einzuschätzen und auch das Verhalten fremder Hunde anhand derer Körpersprache vorhersehen zu können, um eben potentiell kribbelige Situationen zu vermeiden / positiv zu beeinflussen.

Mein Beispiel mit der "Rudelführerin" ist halt ziemlich eindeutig. Aber ich habe es mir abgewöhnt, andere Hundehalter zu belehren....ich lasse die meistens einfach reden. ;)

Allerdings wundere ich mich halt schon, wie man so eindeutige Signale übersehen kann. Ich gehe ja auch nicht hin und behaupte, Mortisha sei eine "Rudelführerin"... auch wenn sie in meiner Hundegruppe seit Vegas Tod definitiv die Chefin ist und diesen Job sehr viel besser macht, als ich gedacht hätte. Trotzdem ist und bleibt sie eine unsichere Hündin, die eben nicht die Ruhe weg hat, durchaus überreagiert und entsprechend angeleitet (bzw. vor sich selber beschützt) werden muss.

Denke aber immer, dass die anderen das von mir auch denken müssen :sorry: Ach.... ich bin mir ziemlich sicher, dass andere Hundehalter öfter mal den Kopf über mich schütteln oder mich schlichtweg für bekloppt halten.... spätestens wenn mir der Kragen platzt und ich SEHR laut (und manchmal auch ausfallend) werde.

Ich lasse in der Regel nicht zu, dass meine Hunde mit allem und jedem Kontakt machen.... und ich greife regelnd ein.... lasse die Hunde nicht alles untereinander regeln, eben weil das bei meinen Hunden im Team (also zumindest Simba und Mortisha zusammen) echt schief gehen kann. Und wenn es hart auf hart kommen, sind wir immer in der schlechteren Position, weil einige Leute dann gleich was von Kampfhunden und Maulkorb krähen.

Grüßlies, Grazi

Grazi
20.07.2017, 04:47
Ich behaupte mal das locker 80% der Hundebesitzer in unserem Revier keine Ahnung bzw. völlig falsche Wahrnehmung von ihrem Hundes haben. Oder halt garkeine Wahrnehmung :kicher:
Wenn man sie dann dezent daruf aufmerksam macht, folgt als Verteiligung meist der Satz (und das ist kein Witz) "Der tut doch nix". Yep.... ich habe es allerdings auch schon anders herum erlebt, nämlich dass Leute Probleme sehen, wo keine sind.

Mit Vega ist es mir in jungen Jahren regelmäßig passiert, dass man ihr Aggression unterstellt hat, weil sie mit aufgestellter Bürste gespielt hat, weil anscheinend nicht überall bekannt ist, dass aufgestellte Nacken- und/oder Rückenhaare einfach nur ein Zeichen von Aufregung sind, die nicht unbedingt etwas Negatives bedeuten muss. Man hat dann halt EIN Detail gesehen und den Rest der Körpersprache sowie die Reaktion der eigenen Hunde darauf nicht beachtet!

Ähnliches ist mir mit einem Rehpinscher passiert, der wild wedelnd und mit völlig entzücktem Blick, aber eben mit aufgestellter Bürste, vor Mortisha stand. Der arme Gassigänger (nicht der Besitzer) wurde hektisch und meinte, der Kleine sei "böse". War er aber nicht. Selbst Morty, meine kleine Zicke, war hin und weg und ist sofort in die Spielaufforderung gegangen.... was sie bei fremden Hunden wirklich selten tut. Hat aber nichts genutzt: der Kontakt wurde unterbunden. :(

Der Hund läuft trotzdem auf sie zu und sie blafft dann mit Scheinangriff weg. Interpretation der Hundebesitzer = agressiver Hund, die greift an. Auf die Info von mir, das ihr Hund sich respektlos und unhöflich genähert hat, wurde dann tatsächlich einmal reagiert mit " Der ist gut erzogen und nicht unhöflich".
Tja, was soll man da noch zu sagen. Da sagt man echt nichts mehr. Weil es einfach nichts nutzt. *seufz*

Ich hatte vor 2 Wochen mal eine Hundetrainerin zur Begleitung auf unseren täglichen Spazier gebucht. Ich wollte, das einfach mal einer drüber guckt und evtl. Schwachstellen oder Fehlreaktionen von mir erkennt. Man ist ja auch mit der Zeit etwas betriebsblind. Sie sagte mir das sie noch nie zuvor einen Kunden mit so einem Wunsch hatte. Das kann ich mir gut vorstellen! Ist auch eher ungewöhnlich! Wer möchte schon auf eigene Fehler hingewiesen werden? :kicher:

Gibt es bei euch denn Verbesserungspotential? Mit dem Mini hat sich ja auch sicher einiges im Zusammenspiel und beim gemeinsamen Laufen verändert.

Grüßlies, Grazi

Grazi
20.07.2017, 04:49
Zum Thema "Rudelchefin": Mir kommt vor die meisten Leute verwenden solche Ausdrücke wie Rudelchef oder "Alphatier" für alle Verhaltensweisen, die sie nicht erzogen bekommen. Jegliches unerzogenes, freches und unhöfliches Verhalten wird auf "der will Chef sein" geschoben! :hmm: Den Eindruck habe ich auch!

Grüßlies, Grazi

Das Maychen
20.07.2017, 07:28
@ Grazi :kicher: Beim Chaosclub gibts immer Verbesserungspotential...Lach

Es war tatsächlich mal so eine spontane Idee, weil in letzter Zeit das Pöbeln wieder häufiger wurde und sogar Silent Bob mit einstieg. Tja, und was soll ich sagen, es war eine kleine Fehlreaktion von mir. Klar tut Wahrheit manchmal weh und ich hab auch so richtig mädchenmässig direkt ein Tränchen verdrückt, aber seitdem ist wieder Ruhe. Es sind ja oft Nuancen die entscheidend sind.

Mini ist seit seiner richtigen Kastration (wurde als kastriert von uns adoptiert, war aber ein Schwindel ;-) ) wesentlich ansprechbarer geworden. Er steht sich manchmal immer noch selbst im Weg, aber das wird immer besser.
Genau er ist aber auch ein gutes Beispiel in diesem Thema. Je nachdem wo er gelandet wäre, hätte sein Fehlverhalten mit Sicherheit dazu geführt das man ihn nach einigen Wochen wieder zurück gebracht hätte. Verhaltensgestörter Hund mit aggressivem Potential. Wir hingegen haben kompetenten Trainer und TA involviert und die Lösung war schnell gefunden.

Es ist hier auch sicher kein Thema das aufzeigt das wir Halbgötter sind und uns selbst beweihräuchern wollen. Hier tummeln sich tatsächlich Leute, die ihre Hunde "mit anderen Augen sehen", Interesse am Hund als solches haben und ein entsprechendes Feingefühl.

sina
28.07.2017, 11:17
Zum Thema Labby...ich habe ja selber einen....;)
Einmal war ich mit Biene in der Feldmark unterwegs und mir kam eine sorry dicke
Reiterin auf einem dicken Pferd mit einem dicken Labby im Freilauf entgegen.
Da Biene keine anderen Hunde mag und dadurch hier keinen guten Ruf hat rief ich der
Reiterin freundlich entgegen sie möchte doch bitte ihren Hund anleinen. Als Antwort bekam ich... das geht nicht, ich reite und bin auf dem Pferd!:schreck:
Der Weg war sehr eng und ich konnte nicht ausweichen wobei Biene natürlich an der Leine war. Meine Antwort war nicht sehr freundlich. Ich sagte sie solle lieber ihren dicken Hintern vom Pferd bewegen da ich sonst auch meinen Hund ableinen würde! Natürlich hätte ich es nie gemacht aber über diese arogante Antwort hatte ich mich so geärgert. Sie hat den Hund natürlich nicht angeleint und ich bin mit Biene ind Feld gestmpft. Die Reiter hier sind mir sowieso ein Dorn im Auge, sie lassen ihre Pferde auf die Fusswege äppeln, kümmern sich nicht darum aber wir Hundehalter müssen mit Beuteln durch die Gegend ziehen.:boese1:
So nun zu uns.
Paul ist wenn ich mit ihm alleine gehe immer entspannt. Wenn Calle dabei ist, uns ein Hund entgegen kommt sieht es anders aus. Calle wird immer flacher, bekommt eine Bürste und möchte auf jeden Hund los. Eigentlich ist er lieb aber Paul wird dann richtig ruppig an der Leine und ist dann kein braver Labby mehr. Angefangen hat es eigentlich nachdem Calle seinen Bandscheibenvorfall hatte, als ob er ihn beschützen will.
Gespielt wird nur mit ausgesuchten Hunden sonst nehme ich sie an die Leine wenn andere Hunde uns entgegen kommen. Leider gibt es hier in der Gegend jede menge JR und die sind alle größenwahnsinnig. :p

Wum & Wendelin
03.08.2017, 16:37
Huhu ihr!
Wir waren im Urlaub und ich hab so an diesen Fred gedacht ;)
Wir waren mit dem WoMo unterwegs, an der Ostsee. Whoopi war ja zum ersten Mal als Einzelhund mit. Da sie insgesamt ein sehr unsicherer Hund ist und ihr Motto oft "Angriff ist die beste Verteidigung" ist. hab ich die letzten Monate wirklich viel mit ihr geübt. Sie hat tatsächlich Hundefreundschaften geknüpft. Allerdings gehören kleine Hunde grundsätzlich nicht zu ihren Freunden :hmm: Sie hat hier regelmäßig mit Bruno, einem Schäferhundmix zu tun, der sehr freundlich ist, und überhaupt nicht streitsüchtig. Über ihn freut sie sich sogar inzwischen. Und meine Freundin besitzt einen Vizlar und einen Fila. Die zwei mag sie inzwischen auch.
Sie trägt ein Geschirr. Inzwischen bin ich ganz stolz, denn an der Leine kann ich sie gut mit Leckerchen ablenken, sie pöbelt nicht mehr herum und so lange die Hundebegegnungen genügend Abstand halten, ist alles ok.
Ich lasse sie auch nie unangeleint laufen, wenn ich nicht einsehen kann, ob jemand kommt.
Auf Fehmarn war ich fast begeistert. Es gab viele Strände, an denen es viele Hunde gab. Ich glaube, außer Whoopi, ausschließlich Tutnixe, aber gut. Sie war an der Leine, die Tutnixe oft ohne und meistens gab es genug Platz dazwischen. Manchmal aber eben auch nicht. Und wenn dann ein Hund ungefragt an ihr schnüffelt, wird die Gute ösig, fletscht die Zähne und schnappt in Richtung des anderen Hundes. Mich ärgert das. Ich verstehe nicht, was das soll. Wieso kann man seinen unangeleinten Hund nicht zurück rufen, wenn man sieht, dass mein Hund angeleint ist?Und ich hab oft gehört "Der tut nix!" :hmm: Es nervt einfach. Manchmal hätte ich Bock gehabt, sie einfach abzuleinen, aber ich bin es müde, mich zu erklären. Ich nehme Rücksicht und erwarte das auch von anderen. Immerhin waren die Menschen auf Fehmarn trotzdem entspannt, wenn Whoopi garstig wurde und es ist natürlich auch nix passiert. Aber die meisten Leute haben schon aufgepasst, was mit dem Gegenüber ist, ihre Hunde zurück gerufen oder angeleint. Das empfand ich als angenehm.
Als wir weiter runter, nach Pelzerhaken fuhren, und unglaublich schöne Hundestrände gesehen haben, trafen wir leider auch überwiegend auf Menschen mit unangeleinten Tutnixen, gerne Labrador, Golden Retriver, Australian Shepard. Eine Begegnung fand ich so richtig zum Ko* :boese1: Ich gehe mit meinem angeleinten Hund, an den Hundestrand. Dort spielen zwei Hunde, ein Retriver und ein Rotti Mix. Beide standen in meinem Weg, ich konnte nicht vorbei. Der Besitzer sieht das und sagte nix. Ich stehe und warte, meine Familie geht voraus. Der Abstand war noch ok, ich merke aber wie Whoopi sich anspannt, ich nehme sie ganz kurz. Beide Hunde kommen auf uns zu. Whoopi knurrt, der Retriver kommt, Whoopi schnappt, der Retriver schnappt zurück, der Rotti Mix kommt und der doofe Besitzer macht nix. Whoopi wird immer wilder. Ich denke "Sche*" Mein Mann ist total sauer, der Typ glotzt immer noch doof. Beide Hunde kommen wieder zu meinem! Boah, ich dachte, gleich gehts echt los. Gefühlt dauerte das natürlich ne Ewigkeit. Dann hat er Doofkopp sich endlich dazu durchgerungen, seine Hunde mal wegzunehmen.
An den Stränden war ebenfalls Leinenzwang. Es hat sich nur niemand daran gehalten, außer uns. Wir waren auch nur ganz kurz da. Das war mir echt zu hektisch. Immer musste ich auf die anderen Köter aufpassen, weil sie, genau wie ihre Besitzer, kein Gefühl für Nähe & Distanz hatten.
Für mich war das wirklich schade, denn Whoopi hat sich so positiv gemacht. Sie ist echt nicht einfach, aber diese Unterschreitungen des Tanzbereichs, die gehen echt nicht.

Trotzdem war der Urlaub schön, aber Pelzerhaken mit einem Nichttutnix, ist schon mal nix für uns ;)

Das Maychen
04.08.2017, 12:05
Ach das tut mir leid. Sowas kann ganz schön die Stimmung verderben.

sina
08.08.2017, 22:05
Heute war ich mit Paul und Calle in der Feldmark unterwegs. Rechts und links Felder,
ein schmaler Weg und ausser dem gezwitscher der Vögel absolute Ruhe. Toll!
Paul lief frei, er hatte vorher ausgibig in einem See geschwommen und Calle war an der Leine. Als Paul plötzlich stehen blieb wusste ich das uns jemand entgegen kommen musste, ich kenne seine Körperhaltung und er kam auf meinen Ruf sofort zu mir.
Da sah ich die Drei, mein Alptraum in der Wildnis.:schreck:
Eine Frau mit dem Gemüt und der Figur eines Elefanten und ihre zwei kleinen, kläffenden und unfreundlichen JR. Die Frau blieb natürlich mitten auf dem Weg stehen und redete wie ein Wasserfall auf die Hunde ein, versuchte sie nach langem Gerede an die Leine zu bekommen und als sie das endlich geschafft hatte gingen die kleinen Beisser auf einander los.
Was macht sie? Redet, versucht sie zu streicheln und zwischendurch wurden unmengen von Leckerchen verteilt.:boese1:
Da ich an diesem Trio nicht vorbei kam habe ich kehrt gemacht und bin den Weg zurück gegangen. Das Gekläffe hörte ich noch eine ganze Zeit!

Grazi
10.08.2017, 06:31
@ Grazi :kicher: Beim Chaosclub gibts immer Verbesserungspotential...LachSieht hier nicht anders aus. ;)

Es war tatsächlich mal so eine spontane Idee, weil in letzter Zeit das Pöbeln wieder häufiger wurde und sogar Silent Bob mit einstieg. Tja, und was soll ich sagen, es war eine kleine Fehlreaktion von mir. Klar tut Wahrheit manchmal weh und ich hab auch so richtig mädchenmässig direkt ein Tränchen verdrückt, aber seitdem ist wieder RuheEcht? Hast du dir das gleich so zu Herzen genommen? Dabei kommst du immer so tough rüber. *knuddel*

Hat sich das nach dem Trainertipp denn nun wieder deutlich gebessert mit deinen Chaötchen?

Es ist hier auch sicher kein Thema das aufzeigt das wir Halbgötter sind und uns selbst beweihräuchern wollen. Hier tummeln sich tatsächlich Leute, die ihre Hunde "mit anderen Augen sehen", Interesse am Hund als solches haben und ein entsprechendes Feingefühl. Das ist auch größtenteils mein Eindruck!

Grüßlies, Grazi

Das Maychen
10.08.2017, 09:52
Tatsächlich war es quasi die Lösung des Problems. So simpel, aber nie Gedanken darüber gemacht. Hund pöbelt, erste Reaktion vom Halter Hund wird kurz genommen. Und zack, das genau war das Problem. Sony zeigt immer ein Meideverhalten anderen Hunden gegenüber. Indem ich sie ranholte bei Begegnungen, hatte sie aber keine Chance auf Flucht. Also wurde im Ernstfall Krawall gemacht. Jetzt lass ich die Leine locker durchhängen und sie wackelt in ihrer Individualdistanz an dem Feind vorbei und würdigt dem nicht einmal mehr eines Blickes. Und wenn sie ruhig ist, sagen die zwei Jungs auch nichts mehr. Die irritierten Blicke der anderen Hundebesitzer sind immer sehr schön wenn man ihnen ansehen kann, das sie sich fragen wann ich denn endlich den Hund kurz nehme :kicher:

Dies sollte aber jetzt bitte kein allgemein gültiger Tip sein wenn einer von Euch einen Pöbler hat !
Solche Dinge sollten vorher tatsächlich analysiert werden.

Und oh ja, ich bin eine Heulboje vor dem Herrn :D Verratet es nur keinem :p

Maren&Bruno
10.08.2017, 20:01
Das mit der Leine kenne ich, sobald ich verkrampft die Leine kurz nehme , bringe ich Druck auf meinen Hund und schwups ist der Dicke im " Es droht Gefahr- Modus " . Hab ich auch erst begriffen, als mich mein Trainer mit der Nase drauf gestupst hat.
Und so arbeite ich seit Monden an meinem Reflex, die Leine an mich zu krampfen:lach3:

Grazi
15.08.2017, 08:06
Einmal war ich mit Biene in der Feldmark unterwegs und mir kam eine sorry dicke Reiterin auf einem dicken Pferd mit einem dicken Labby im Freilauf entgegen. [....] Meine Antwort war nicht sehr freundlich. Ich sagte sie solle lieber ihren dicken Hintern vom Pferd bewegen da ich sonst auch meinen Hund ableinen würde! Herrlich! :kicher:

Mit so was habe ich auch schon "gedroht" (auch wenn ich das höchstens mit Vega gemacht habe, weil ich da wusste, dass sie "fair" blieb und nur grollend auf den Boden warf). Das gab allerdings "Schimpfe" von meinem Göttergatten, der dann gleich Angst hatte, dass uns irgendeiner wegen der vermeintlichen "Kampfhunde" anzeigen könnte.

Paul ist wenn ich mit ihm alleine gehe immer entspannt. Wenn Calle dabei ist, uns ein Hund entgegen kommt sieht es anders aus. Calle wird immer flacher, bekommt eine Bürste und möchte auf jeden Hund los. Eigentlich ist er lieb aber Paul wird dann richtig ruppig an der Leine und ist dann kein braver Labby mehr. Angefangen hat es eigentlich nachdem Calle seinen Bandscheibenvorfall hatte, als ob er ihn beschützen will. Das kann durchaus sein.

Da er ohne Calle ruhig bleibt, müsstest du das mit etwas Training bestimmt auch wieder hinbekommen. Allerdings geht das einfach besser, wenn man erst mal Hilfe hat und eine zweite Person den zweiten Hund führt.

War Calle denn schon vor dem Vorfall "krawallig" oder ist auch das erst danach gekommen?

Matilda ist an sich superlieb und verträglich, allerdings schätzt sie es seit ihren Bandscheibenvorfällen und der Neuritis nicht, wenn fremde Hunde um sie rumhüfen und ihrem Rücken zu nahe kommen. Sie kann dann sehr grantig werden.

Glücklicherweise macht sie aber nicht von vorneherein Radau, sondern ignoriert auf Spaziergängen grundsätzlich jeden fremden Hund und macht selber keinen Kontakt. Das hat sie aber auch schon vorher getan: fremde Hunde sind einfach nicht interessant. Mama (und das eigene Hundeteam) sind viiiiiel wichtiger.... das ist natürlich ein großer Vorteil, den man bei einem Flaschenkind hat.

Gespielt wird nur mit ausgesuchten Hunden sonst nehme ich sie an die Leine wenn andere Hunde uns entgegen kommen. So halten wir das auch.

Grüßlies, Grazi

Grazi
16.08.2017, 05:38
Wir waren mit dem WoMo unterwegs, an der Ostsee. Whoopi war ja zum ersten Mal als Einzelhund mit. Da sie insgesamt ein sehr unsicherer Hund ist und ihr Motto oft "Angriff ist die beste Verteidigung" ist. hab ich die letzten Monate wirklich viel mit ihr geübt. Sie hat tatsächlich Hundefreundschaften geknüpft. [....] Inzwischen bin ich ganz stolz, denn an der Leine kann ich sie gut mit Leckerchen ablenken, sie pöbelt nicht mehr herum und so lange die Hundebegegnungen genügend Abstand halten, ist alles ok. Das klingt nach viel Arbeit.... aber sie macht sich bezahlt! Weiter so! :ok:

Auf Fehmarn war ich fast begeistert. Es gab viele Strände, an denen es viele Hunde gab. Ich glaube, außer Whoopi, ausschließlich Tutnixe, aber gut. Sie war an der Leine, die Tutnixe oft ohne und meistens gab es genug Platz dazwischen. Manchmal aber eben auch nicht. Und wenn dann ein Hund ungefragt an ihr schnüffelt, wird die Gute ösig, fletscht die Zähne und schnappt in Richtung des anderen Hundes. Mich ärgert das. Ich verstehe nicht, was das soll. Wieso kann man seinen unangeleinten Hund nicht zurück rufen, wenn man sieht, dass mein Hund angeleint ist?Und ich hab oft gehört "Der tut nix!" :hmm: Sind das denn Hundestrände / offizielle Freilaufgebiete? Dann würde es mich nicht wundern, dass die Leute sich um so was nicht kümmern bzw. dann völlig relaxen, nicht aufpassen und evtl. gar nicht mitbekommen, dass ihr Hund sich auf den Weg gemacht hat, um einen angeleinten Neuankömmling zu inspizieren. Für mich wäre das nichts bzw. mit Simba und Mortisha viel zu stressig.

Aber die meisten Leute haben schon aufgepasst, was mit dem Gegenüber ist, ihre Hunde zurück gerufen oder angeleint. Das empfand ich als angenehm. Yep.... das finde ich auch toll und erwarte es auch. Allerdings ist mir das nun auch schon passiert, weil Sofia ja nun echt so was von nett ist (ein typischer Tut-nix :schaem: ) und ich gepennt habe: das dicke Tierchen zu weit vorneweg, uneinsichtige Abzweigung.... und plötzlich tauchten von rechts ein Mann mit Hovi und Pudel auf, beide angeleint. Leider hat dann der Rückruf nicht mehr geklappt. Sofia trippelte kurz unentschlossen auf der Stelle, schaute fragend zu mir und entschloss sich dann doch, mal "Hallo" zu sagen. :pfeiff:

Eine Begegnung fand ich so richtig zum Ko* :boese1: Ich gehe mit meinem angeleinten Hund, an den Hundestrand. Dort spielen zwei Hunde, ein Retriver und ein Rotti Mix. Beide standen in meinem Weg, ich konnte nicht vorbei. Der Besitzer sieht das und sagte nix. Ich stehe und warte, meine Familie geht voraus. Der Abstand war noch ok, ich merke aber wie Whoopi sich anspannt, ich nehme sie ganz kurz. Beide Hunde kommen auf uns zu. Whoopi knurrt, der Retriver kommt, Whoopi schnappt, der Retriver schnappt zurück, der Rotti Mix kommt und der doofe Besitzer macht nix. Whoopi wird immer wilder. Ich denke "Sche*" Mein Mann ist total sauer, der Typ glotzt immer noch doof. Beide Hunde kommen wieder zu meinem! Boah, ich dachte, gleich gehts echt los. Gefühlt dauerte das natürlich ne Ewigkeit. Dann hat er Doofkopp sich endlich dazu durchgerungen, seine Hunde mal wegzunehmen. Boah! So was liebe ich ja. :mad:

Ähnliches passiert auch uns immer wieder: da signalisiert man schon durch Anleinen, Stehenbleiben, Absitzen-Lassen, intensiven Blick in Richtung Hundehalter, dass man gerne unbehelligt vorbei möchte...und die Leute raffen es nicht oder übersehen es absichtlich. Manchmal nutzt es nicht mal was, wenn man den Leuten zuruft, sie sollen doch bitte mal ihre Hunde zu sich rufen! :hmm:

An den Stränden war ebenfalls Leinenzwang. Es hat sich nur niemand daran gehalten, außer uns. Wir waren auch nur ganz kurz da. Das war mir echt zu hektisch. Ach, so... da dürfen die Hunde offiziell gar nicht laufen!

Es ist zwar schön, dass das dort so locker gehandhabt wird und die Hunde ihren Spaß haben dürfen... aber dann erwarte ich natürlich schon, dass die dazugehörigen Menschen aufpassen und ihre Hunde notfalls kurz abrufen und sichern.

Für mich war das wirklich schade, denn Whoopi hat sich so positiv gemacht. Sie ist echt nicht einfach, aber diese Unterschreitungen des Tanzbereichs, die gehen echt nicht. Yep... und vor allem: wenn das allzu häufig passiert, riskiert man ja Rückschritte im Training. Und hat das damals im Training mit Demona immer um Wochen zurückgeworfen. :hmm:

Grüßlies, Grazi

Grazi
18.08.2017, 07:47
Eine Frau mit dem Gemüt und der Figur eines Elefanten und ihre zwei kleinen, kläffenden und unfreundlichen JR. Die Frau blieb natürlich mitten auf dem Weg stehen und redete wie ein Wasserfall auf die Hunde ein, versuchte sie nach langem Gerede an die Leine zu bekommen und als sie das endlich geschafft hatte gingen die kleinen Beisser auf einander los.
Was macht sie? Redet, versucht sie zu streicheln und zwischendurch wurden unmengen von Leckerchen verteilt.:boese1: ARGH! :schreck:
Mich wundert, dass die Frau noch nicht von ihren eigenen Hunden getackert worden ist. :hmm:

Grüßlies, Grazi

Wum & Wendelin
18.08.2017, 12:04
@Grazi
Ja, das war und ist viel Arbeit, aber du hast völlig Recht, sie macht sich bezahlt. Wir wollen ja auch immer noch einen Zweithund, aber ich brauchte erstmal die Zeit mit ihr allein. Mal sehen, wann es so weit ist.
Und es stimmt auch, mit so blöden Aktionen wird man in der Arbeit zurück geworfen.

An allen Stränden war Leinenzwang. Das ist auch nochmal extra auf Schildern beschrieben. Es gibt an den meisten Stränden extra Abschnitte für Hunde, an den restlichen Stränden sind extra Hundeverbotsschilder. In Pelzerhaken war es recht eng, da hat sich wirklich NIEMAND dran gehalten und das war echt furchtbar, genau wie du es beschrieben hast: man bleibt extra stehen, man nimmt Blickkontakt auf und es passiert einfach NIX. Hier gab es ganz tolle Sandstrände, das war aber schon Festland an der Ostsee.

In Fehmarnbelt, ein Strand, ganz im Norden Fehmarns, waren die Strände nicht bewacht und damit konnten die Hunde überall hin. Keine Verbotsschilder, aber Leinenpflicht. Es gab auch überall Hundemülltüten. Hier war sehr viel Fläche und viel Platz, deswegen konnten wir uns auch aus dem Weg gehen und hatten im Grunde immer genug Platz zwischen uns und anderen. Hier gab es aber Kiesstrände, die damit für den verwöhnten Urlauber nicht so schön waren.

Also offiziell war immer Leinenzwang. In der Stadt ist uns das auch passiert, da nimmt man den Hund kurz und ein ein Herrchen meint, die Hunde könnten sich prima begrüßen. :hmm: Wobei ich dazu sagen muss, dass Whoopis Körpersprache schon sehr eindeutig ist. Das kann man auch als Außenstehender erkennen, dass sie alles andere als entspannt ist.

Hier, bei uns zuhause wurde ich vorgestern gelobt, von einem anderen Hundebesitzer, der mich noch kannte. Er meinte, dass ich das aber nun toll im Griff hätte mit Whoopi, das würde man ja sehen, dass wir richtig gearbeitet hätten :D Da hab ich mich echt gefreut. Und dieser Mann hat einen riesigen Tutnix an der Leine und hat dennoch Abstand gehalten. Das ist ja auch mal schön, sowas zu hören und Rücksichtnahme zu erfahren.
Die Kleinen Kläffer, werden hier im Wald, grundsätzlich ohne Leine laufen gelassen. dazu sag ich nix mehr, da reg ich mich nur auf. Kommen sie in Whoopis Nähe ist das nicht mein Problem. Damit bin ich fertig. Hab ich dem letzten Menschen auch gesagt. Da hat er sparsam geguckt.

@sina
:kicher: boah... das kenn ich auch. Gestern haben wir sowas mal unter Menschen erlebt, passiert auch häufiger als man denkt. Meine Tochter und ich waren schwimmen. Zwei Männer waren mit ihren insgesamt 4 Kindern, die allesamt Nichtschwimmer waren, auch da. Schwimmflügel sind da überflüssig :hmm: Alle Kinder waren sowas von unerzogen. Dann hat das kleinste, ca. 1,5 jahre alte Kind ne Vorstellung geliefert. Allererste Sahne.
Die Männer wollten aus dem Wasser, das Mädchen wollte bleiben. Sie schrie, aber wie. Ok, sie blieben. Dann war das Becken falsch. Wieder schrie sie wie am Spieß. Irgendwann wurde es den Männern zu bunt, der Vater nahm sie auf den Arm und mit allem was sie konnte wehrte sie sich. Sie schlug um sich, strampelte und schrie, als würde sie verprügelt werden. Zur Belohnung gab es dafür erstmal ein Eis :ok::kicher: Jo, hab ich gedacht, genau so! Und mich gefreut, dass wir unsere Kinder vernünftig erzogen haben. ;)

Grazi
27.08.2017, 07:22
Hier, bei uns zuhause wurde ich vorgestern gelobt, von einem anderen Hundebesitzer, der mich noch kannte. Er meinte, dass ich das aber nun toll im Griff hätte mit Whoopi, das würde man ja sehen, dass wir richtig gearbeitet hätten :D Da hab ich mich echt gefreut. Und dieser Mann hat einen riesigen Tutnix an der Leine und hat dennoch Abstand gehalten. Das ist ja auch mal schön, sowas zu hören und Rücksichtnahme zu erfahren. So was freut wirklich! :ok:

Die Kleinen Kläffer, werden hier im Wald, grundsätzlich ohne Leine laufen gelassen. dazu sag ich nix mehr, da reg ich mich nur auf. Kommen sie in Whoopis Nähe ist das nicht mein Problem. Damit bin ich fertig. Hab ich dem letzten Menschen auch gesagt. Da hat er sparsam geguckt. Das erinnert mich an eine Situation, die ich erst vor ein paar Tagen bei FB gepostet habe.... ich kopiere das hier mal rein für die Fories, die nicht bei FB sind oder das dort nicht mitbekommen haben:

Folgende Situation:

Morgens um ca. 8:30 Uhr in Troisdorf-Bergheim kurz hinter dem Parkplatz in der Bergstraße. Da der Wanderweg in die Siegauen an dieser Stelle schlecht einsehbar ist, leine ich (bis auf meine Kleinste, die eh an mir klebt) meine Hunde an, um zu verhindern, dass sie unverhofft in fremde Hunde, Spaziergänger, Jogger oder Radfahrer reinlaufen.

Plötzlich bog eine junge Frau von einem Feldweg zu unserer Linken auf „unseren“ Weg ab und steuerte auf uns zu, vorneweg vermutlich ein Prager Rattler (sah jedenfalls aus wie ein Rehpinscher in größer ;) ). [Anmerkung: heute habe ich gelernt, dass es genau anders rum müsste.... Rehpinscher sind wohl größer als Prager Rattler] Als er zielstrebig auf uns zusteuerte, bat ich darum, den Hund zurückzurufen. Die Frau kam meiner Bitte nach, der Kleine drehte ab, überlegte es sich aber anders und rannte dann doch auf uns zu.

Da ich keine Lust hatte, drei Hunde zu sortieren, leinte ich meinen großen „Tut-Nix“ ab, in der Hoffnung, dass der Kleine sich dann auf sie konzentrieren, mit ihr spielen und uns nicht belästigen würde. Die Rechnung schien aufzugehen, doch dann tauchte ein zweiter Prager Rattler auf und wollte auch „Hallo“ sagen...

Nun sollte ich vielleicht anmerken, dass meine Hunde (bis auf den „Tut-Nix“) das nicht unbedingt schätzen. Wir haben da nämlich:

* 12-jährige Oma mit kaputtem Knie und schweren Arthrosen, die nach erfolgreich operierter Querschnittslähmung eh nicht sonderlich sicher auf ihren Beinen steht und nur ausgewählte Kontakte zulässt
* 10-jähriger herzkranker Senior und Epileptiker mit Sehbeeinträchtigung, der seine Mädchen beschützen würde und es eh nicht schätzt, wenn seine Individualdistanz von fremden Hunden unterschritten wird
* 3-jährige Kleinhündin mit total kaputter Wirbelsäule, die (Schmerzgedächtnis sei Dank) keinem fremden Hund mehr vertraut und daher keinen Kontakt wünscht

Das Abwehrschnappen der Kleinen wurde geflissentlich ignoriert, ebenso das stille Fixieren meines Rüden und das heisere Kläffen der Oma. Die beiden Prager Rattler-Rüden tanzten munter um uns rum, während ich meine beiden Oldies rückwärts in die Brennesseln zog und dabei ächzte, das sei nicht gut.

Da der jungen Frau offenbar bewusst war, dass ihren Hunde keine Gefahr drohte, wirkte sie nicht mal ansatzweise auf ihre Kleinen ein, sondern schlenderte einfach weiter. Nun gut... kann ich mit leben, auch wenn ein „Tut mir leid... ist dumm gelaufen“ mich gefreut hätte.

Aber nein! Stattdessen musste ich mir anhören, dass IHRE Hunde ja schließlich auch mal frei laufen müssten. Auf meinen Hinweis, dass sie das ja dürfen, es aber nett wäre, sie anzuleinen, weil meine Hunde es nicht schätzen, wenn man einfach in sie reinrennt, hieß es, wenn meine Hunde UNVERTRÄGLICH wären, dann dürfte ich hier eben nicht spazierengehen!

Öhmmmm, nur mal so nebenbei angemerkt: selbst wenn meine Hunde unverträglich WÄREN (was sie nicht sind), haben sie genau wie jeder andere Hund das Recht auf Bewegung in der Natur, auf Auslastung und auf Freilauf im gesicherten Rahmen. Auch und vor allem auf öffentlichem Grund und Boden.
Außerdem haben sie ein Recht darauf, nicht jeden fremden Artgenossen gut zu finden (ich mag auch nicht jeden meiner Mitmenschen) und zu sagen, wenn sie einen Kontakt nicht wünschen. Da sie aber um ein Vielfaches größer und schwerer sind als ein Prager Rattler mit max. 3,5 kg Kampfgewicht könnte ein falsch eingeschätztes Drohschnappen (wie bereits geschrieben: mein Rüde sieht nicht mehr gut) oder ein versehentliches Drübertrampeln von insgesamt 98 kg Hund ihnen durchaus schwere Verletzungen zufügen.

Btw: Ich bin mir SICHER, dass die junge Frau sehr genau wusste, dass meine Hunde nicht unverträglich sind. Zum einen verstehen sie sich untereinander, zum anderen haben sie in Hundesprache absolut angemessen reagiert und trotz der „aufgeheizten“ Situation z.B. den Airedale-Terrier komplett ignoriert, der angeleint an uns vorbeigeführt wurde, während die Minis immer noch zwischen uns allen rumwuselten.

Und ich bin mir sicher, dass die junge Frau sehr wohl wusste, dass die „Schuld“ bei ihr lag und dass ein bisschen Rücksichtnahme nicht zuviel verlangt ist. Oder bricht man sich wirklich einen Zacken aus der Krone, wenn man seine Hunde mal kurz anleint?

Nur mal so für die Zukunft:

Sollten wir uns noch einmal begegnen, würde ich es sehr zu schätzen wissen, wenn sie ihre Hunde rechtzeitig zurückpfeift und anleint. Dann können wir uns gerne mal in Ruhe unterhalten, die Hunde alle nett miteinander bekannt machen und dann auch zusammen spazieren gehen.

ABER: Sollten wir von ihr erneut belästigt werden, scheue ich mich nicht, meine Hunde notfalls vor ungewollten Kontakten zu beschützen. Und sie kann sich sicher sein, dass eine mit Schmackes geworfene stabile Leine oder ein Tritt von mir für ihre Minis erheblich schmerzhafter sein wird als eine wohldosierte Maßregelung einer meiner Hunde!

*******
Grüßlies, Grazi

Das Maychen
27.08.2017, 07:59
Ich bewundere diese Leute schon, die so schlagfertig auf unschuldig machen mit
dem 100% Wissen, das ihre Ratten auf keinen Fall auf Rückruf reagieren.

Wir standen mal zu dritt auf einem Parkplatz, als eine Dame mit ihrem labradoodle kam. Hund nicht angeleint natürlich. Der stolzierte direkt auf uns zu und es kam der übliche Dialog ... bitte Hund rufen, der tut nix, rufen Sie Jetz bitte Ihren Hund, wieso denn, weil wir einen kranken Hund haben der keinen Kontakt möchte... bla bla ...
Der Ton wurde schärfer, die Dame stand immer noch an ihrem Auto und tat nichts. Als dann der Ton richtig scharf wurde, bewegte sie sich endlich und behauptete absolut frech das es ja nicht ihr Problem sei wenn wir unsere Hunde
nicht im Griff haben, die seien ja wohl ganz offensichtlich agressiv :kicher:
Wir waren 3 Leute, die sahen das ihr Hund nicht hört und sie drehte es komplett um.... stramme Leistung !

Grazi
27.08.2017, 12:12
Wir waren 3 Leute, die sahen das ihr Hund nicht hört und sie drehte es komplett um.... stramme Leistung ! So kann man es auch sehen! :kicher:

Heute ist uns die junge Dame übrigens wieder begegnet. Dabei ist uns aufgefallen, dass sie gar keine Leinen für ihre Hunde dabei hat! Auch nicht schlecht....

Da die Hunde dieses Mal noch weit genug weg waren, ich sofort rief "Hunde zurückrufen!" (keine Bitte mehr) und das Mädel uns offenbar erkannte, zog ihr Rückruf dieses Mal doch... obwohl sich mein Mann sofort zügig mit Mortisha in Bewegung gesetzt hatte, durchaus bereit die kleine Oma als Maßreglerin einzusetzen. ;)

Sie hat dann prompt eine Kehrtwende gemacht und ist in den nächsten Seitenweg geflüchtet. Ich glaub, die lässt es lieber nicht mehr darauf ankommen, uns zu begegnen. :kicher:

Grüßlies, Grazi

SummerSpring
18.09.2017, 19:54
Hach ja..der gemeine Labrador. Momentan ist ja Silber oder Champagnerfarbe bei uns sehr im Mode. Ich finds einfach nur traurig..im Prinzip sind diese Hunde doch für alles zu begeistern, doch wenn Frauchen mit Latte-Pappbecher und Smartphone am Ohr durch den Park flaniert (und vielleicht einmal hinterher ruft wenns hoch kommt). Da kann man doch nur seiner distanzlosen Veranlagungen nachgehen und auf andere Hunde zu preschen:sorry: . Irgendwann wird der nächsten Leidenschaft, dem Futter nachgegangen und es sind nur noch phlegmatisch hinterherschlurfende Tonnen.
Da hier (grundsätzlich) fast gar nicht angeleint wird (ja, hier werde ich in einem anleinpflichtigen Gebiet regelrecht angepöbelt, warum mein Hund denn angeleint ist), habe ich mit dem ersten Kind den Kinderwagen abgeschafft und mein Kind auf den Rücken ins Tragetuch verfrachtet. Ist zum einen artgerecht fürs Kind und ich kann mehr beim Hund sein, ohne eine Hand am Wagen zu haben. Diese sollte ja schon dran sein, wenn ein 30+ Labbi auf nen angeleinten 40+ CC trifft. Ohne Kinderwagen und mit Kind fest am Rücken habe ich sicheren Stand und die Change meinen Hund abzuschirmen und weiterzugehen oder wenns nun gar nicht anders geht halt abzuleinen.
Muss zugeben, als frischgebackene Mutter, war ich erstmal mit Kinderwagen total überfordert..vor allem, wenn der tut nix Besitzer es sieht und weiter geht. Nach dem Motto "Mutti mangaged das schon. Die hat schon Kinder an der Backe, kommt grad eh nicht vom Fleck, da schickt sie mir meine Emma bestimmt zurück":ok:"
Das kann manchmal echt anstrengend werden sortiert an die Situation ranzugehen. Gerade, wenn man Kind schützen, den eigenen Hund richtig führen und nebenher den fremden irgendwie loswerden will.
Ich habe es mittlerweile auch wirklich zu schätzten gelernt, alleine mit meinem Hund zu gehen. Auch der Hund ist viel entspannter..endlich mal kinderfrei..wir lieben sie zwar, aber tut auch mal gut so ein zweier Date:)

sina
19.09.2017, 22:25
Nun muss ich mal für meinen "gemeinen Labrador" sprechen.
Wenn ich mit Paul und Calle unterwegs bin habe ich meist Calle an der Leine weil er wie ein
Bully eben nur hört wenn er meint es muss sein. Paul läuft, bis auf wenn wir an eine
Straße kommen oder ein fremder Hund/Mensch uns begegnen, immer ohne Leine.
Läuft er vor und sieht etwas springt er sofort ins stop und dreht sich nach mir um und wartet
auf eine Ansage. Das funktioniert immer....naja bis auf den komischen Typen den er knutschen wollte!:kicher:
Grazis Begegnung mit den Rattlern kann ich sehr gut nachvollziehen und es erinnert mich
an den Vorfall mit Biene.
Frau kommt mit kleinem Rehpinscher, genannt russischer Kampfhund und sie sagt ich solle doch Biene ableinen das sie spielen können.n
Ich habe gezögert und die Frau meinte noch wenn etwas passiert nehme sie die Schuld auf sich. Gutgläubig und dumm wie ich war mache ich Biene los und was passiert?
Dieser kleine Giftzwerg will Biene an die Gurgel gehen. Naja, ihr kennt ja die Geschichte. Sie hat es sich nicht gefallen lassen , hat ihn gepackt und sicht um die Ohren geschüttelt.:schreck:
Ich war sofort da und habe den Pinscher gerettet, ausser 4 kleinen Löchern war er unversehrt.
Trotzdem ich alles gemacht hatte, jede Rechnung wurde bezahlt zeigte diese Frau uns an und es war ein harter, teurer Kampf um Biene frei zu bekommen.
Zu guter Letzt wollte die Frau noch einen Therapie für sich und den Hund bezahlt haben.:schreck:
Seit dem rufe ich jedem zu er soll seinen Hund anleinen was nicht immer gemacht wird. Da kommen die schlimmsten Beschimpfungen oder Ausreden, meist sind es Leute
die ihre Leine garnicht dabei haben und ihre Hunde sowieso machen was sie wollen.:boese1:

Grazi
20.09.2017, 04:46
Trotzdem ich alles gemacht hatte, jede Rechnung wurde bezahlt zeigte diese Frau uns an und es war ein harter, teurer Kampf um Biene frei zu bekommen.
Zu guter Letzt wollte die Frau noch einen Therapie für sich und den Hund bezahlt haben.:schreck: Wie bitte? Daran kann ich mich ja gar nicht erinnern! :schreck:

So was ist natürlich die absolute Härte.... krass!

Kopfschüttelnd, Grazi

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