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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : BM als Ersthund ! Welpe dazu ??


BMMom
20.12.2016, 14:52
Hi ihr Lieben,
ich habe nun seid vier Jahren Bullmastiffs und liebe diese Rasse.

Begonnen hatte alles mit unserem Bubba. Ein ausgeglichener Traumhund der mit allen gut zurecht kam. Leider ein traumatisches Erlebnis mit Raketen hatte und seitdem ängstlich wurde.

Nach 2.5 Jahren haben wir uns dann den zweiten BM angeschafft. Bis vor ca. 6 Monaten lief alles super. Der Kleine wurde super aufgenommen. die zwei waren ein Team.

Dann ging das Theater los. Draussen beim spazieren gehen und im Garten war Bubba der Leithund. Spielen, toben... BM blödsinn machen. Zu Hause und im Heck des Autos kam es aber immer häufiger dazu, dass der KLeine den grossen anknurrte und auch schnappte. Leichte Schrammen , manchmal auch blutige waren die Folge.

Das war nicht immer der Fall. Kam unverhofft und nicht Situationsgebunden.

Wir haben uns dann nach Beratung entschlossen beide Rüden kastrieren zu lassen.
Leider hat unser Bubba diesen Tag nicht überlebt. Er erlitt vermutlich eine Magendrehung und verstarb auf dem Weg in die Notfallklinik.

Nun ist "Rolf" alleine. einerseits glaube ich zu erkennen dass er dies geniesst nun die volle Aufmerksamkeit zu bekommen. Andererseits hat er kaum Kontakt zu anderen Hunden ( die meisten Hndebesitzer ergreifen panisch das Weite wenn unser Dicker erscheint).

Nun überlegen wir einen zweiten Hund dazu zu holen. Wieder ein BM. allerdings diesmal ein Weibchen. Damit Rolf nicht alleine ist, einen Spielgefährten hat der ihm körperlich gewachsen ist, und weil er noch nie alleine war.

Ich bin hin und hergerissen. Wird Rolf (territorial dominant, Schutztrieb in seinem Revier und an der Leine) die KLeine akzeptieren ?
Gibt es Stress ?
Kann mir das Szenario wie zwischen Bubba und Rolf nochmal passieren ?

Habt Ihr Erfahrungen mit kastrierten Rüden und Weibchen ?

Habt Ihr einen Rat für mich ?

Liebe Grüße

Barbara

Marti
20.12.2016, 16:47
Ein BM-Pärchen funktioniert in der Regel sehr gut. Ist auf jeden Fall deutlich risikoärmer, als 2 Rüden.

Wie reagiert er denn generell auf Welpen oder Junghunde?

Maiva
21.12.2016, 11:15
Ein Mädchen wird läufig und dann habt Ihr Stress. Von meinen damaligen Spaziergängen zeigten sich die Bullmastiffrüden übermäßig an Hündinnen interessiert bis hin zu erheblichen Belästigungen. Als dann die Hündinnenbesitzer andeuteten dass sie nicht mehr erscheinen wollten, lehnte ich die Teilnahme von BM-Rüden ab. Bei den BX und MAN etc. war das alles kein Problem.

Vicky
21.12.2016, 12:47
Ein Mädchen wird läufig und dann habt Ihr Stress. Von meinen damaligen Spaziergängen zeigten sich die Bullmastiffrüden übermäßig an Hündinnen interessiert bis hin zu erheblichen Belästigungen. Als dann die Hündinnenbesitzer andeuteten dass sie nicht mehr erscheinen wollten, lehnte ich die Teilnahme von BM-Rüden ab. Bei den BX und MAN etc. war das alles kein Problem.

zum einen wurde oben geschrieben, dass beide Rüden kastriert wurden, zum anderen kann man das doch wohl nicht rassebedingt abmachen...

zur gestellten Frage kann ich nur sagen, dass es bei mir nur mal zwischen zwei Hündinnen bis aufs Blut geknallt hat, aber bei Pärchen hat es immer gut funktioniert, zwei Rüden gleichzeitig hatte ich nie.

Pit
21.12.2016, 15:04
Hi.
Ob das gut geht, wird Dir keiner sagen können.
Mein im Januar verstorbener, kastrierter Dobi Hugo wuchs alleine auf und war absolut nicht begeistert, als wir ihm mit ca. 3 Jahren ein 12 Wochen altes Rottimädel hinzugesellten. Er hat sie gehasst und es dauerte gute 3 Monate, bis sie sich fanden und er sie akzeptierte.
Als Hugo mit fast 7 Jahren verstarb, litt die Rottihündin unvorstellbar, weshalb wir recht schnell Spargel Archibald, ein Ebenbild von Hugo, nur kleiner, in unser aller Leben holten.
Archie war 9 Wochen alt und die zwei harmonisierten recht gut.
Inzwischen sind se wie Kopp und Arxxxxx. Traumpaar.
Ihr schafft das - auch, wenn´s vielleicht anfangs anstrengend ist.
Pit:ok:

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