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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : UNGARN! CC Hope (Hündin, *01/2013)


Grazi
07.11.2015, 03:22
Hope

Cane Corso, (noch) unkastrierte Hündin, geimpft und gechipt, 2 Jahre alt.
Standort: PS in der Nähe von Budapest, Ungarn

Hope wurde Anfang August außerhalb eines Ortes gefunden und befand sich in einem desolaten körperlichen Zustand: sie war extrem schwach und stark abgemagert… und ihre Seele war schon zerstört.

Ihr Verhalten hat uns sehr viel über ihr Vorleben gesagt. Sie muss in ihren ersten Lebensjahren viele schlechte Dinge erlebt haben, wie z.B. Hunger, Schläge und Leid.

Mittlerweile sind ein paar Monate vergangen und Hope hat sich – wie wir alle gehofft haben – gut entwickelt: sie hat zugenommen und es geht ihr auch seelisch schon ein bisschen besser. Ihr Pflegefrauchen Kata und ihre Hunde helfen ihr dabei, endlich wieder – vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben – ein echter Hund, ein richtiger Cane Corso zu werden.

Hope ist noch weit davon entfernt, rundum glücklich und ausgeglichen zu sein, aber sie entwickelt und wir freuen uns über jeden kleinen Fortschritt.

Zur Zeit macht ihr noch jeden Tag irgendetwas Angst, aber Hope entwickelt sich und lernt, ihre Ängste zu überwinden: sie presst sich nicht mehr auf den Boden, wenn Kata sie nur anschaut… sie bekommt keine Angst mehr von ihrer eigenen Stimme, wenn sie zufällig ein bisschen bellt.

Hope hat Angst vor ungewohnten Stimmen, vor Bewegungen, vor unbekannten Menschen… sie muss nun wie ein Welpe die Welt kennenlernen, denn diese Welt ist neu für sie. Dafür braucht sie Zeit. Zeit, in der sie zur Ruhe kommen und Menschen vertrauen kann. Zeit, um zu einem glücklichen Hund zu werden, der uns irgendwann zeigen wird, wie er eigentlich ist.

Noch ist Hope nicht vermittlungsfähig, aber wir möchten sie jetzt schon vorstellen, um in Ruhe nach einem passenden Zuhause bei Menschen zu suchen, die bereit sind, so lange auf sie zu warten, wie sie eben braucht.

Für Hope wünschen wir uns ein ruhiges Zuhause mit Haus und Garten, wo sie erstmal Vertrauen und Bindung aufbauen kann, bevor man mit ihr die Welt draussen entdecken kann. Kinder sollten bei einem Angsthund wie Hope nicht in der Familie leben, weil Trubel und Hektik sie zu sehr stressen.

Hope ist mit Artgenossen rundum verträglich und kommt sowohl mit Rüden als auch mit anderen Hündinnen bestens an. Sie wird daher bevorzugt zu einem souveränen und in sich ruhenden Hund vermittelt, der ihr Sicherheit gibt und an dem sie sich orientieren kann.

Aufgrund ihres Gesundheitszustandes ist Hope noch nicht kastriert. Dazu muss sie körperlich noch ein wenig stabiler werden.

Es wäre auch gut, wenn Hope von ihren Menschen persönlich in Ungarn abgeholt werden könnte, um den Transportstress für sie möglichst gering zu halten.

Die Vermittlung erfolgt zu tierschutzüblichen Kriterien (Vorkontrolle, Nachkontrolle, Schutzvertrag, Schutzgebühr). Keine Zwinger- oder Aussenhaltung, kein Wach- oder Schutzdienst.

Grazi
10.04.2018, 07:35
Hope ist nach wie vor gefangen in ihren Ängsten, nur das Pflegefrauchen und ihre Mutter können sich Hope nähern. Bei jedem anderen Menschen macht Hope unter sich. :( Selbst bei fremden Hunden ist sie nach wie vor ängstlich. Auch ein Katzenkind hat derart Hope verunsichert, dass sie 4 Wochen brauchte, bis sie sich ihm genähert hat.

Spaziergänge sind nur in Gegenden möglich, in denen man garantiert niemandem begegnet.

Die PS hat bereits einen Hundetrainer zu Rate gezogen, aber man muss einfach einsehen, dass Hope – wenn sich nach so langer Zeit nur minimale Verbesserungen einstellen – nicht vermittelbar ist. Als „Draufgabe“ hat man, als Hope für ihre Kastration in Narkose lag, beim Röntgen festgestellt, dass sie HD hat. *seufz*

Die arme Maus wird also definitiv nicht mehr vermittelt und bleibt in ihrer PS.

Grüßlies, Grazi

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