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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Freie Futtereinteilung?


majaprime
02.03.2015, 13:05
moin moin!

ich habe die tage in einer fb-gruppe von einem hundtrainer einer interessante theorie durchgelesen. er schreibt das man hunden futter immer zu verfügung stellen sollte, das sie es sich selbst einteilen können. tatsächlich fand ich den bericht "relativ" überzeugend, für mich persönlich stehen da jedoch noch einige fragen im raum.
er sagt, satte hunde sind zufriedene hunde (schon iwie nachvollziehbar, ist bei menschen ja auch so) außerdem würden sie wohl weniger jagen (gut, ich denke es gibt bei hunden mehrere gründe fürs jagen). im winter würden sie automatisch mehr fressen (klar, wegen kälte - körper braucht mehr energie) im gegenzug dazu würden sie im sommer wirklich wenig futtern. alles schön und gut, aber funktioniert das beim labbi??:D

da mir einige tage bevor ich diesen bericht gelesen habe, aufgefallen ist, das meine beiden retriever auffällig viel (meiner meinung nach) hungerverhalten, zeigten, spiele ich tatsächlich mit dem gedanken das ganze mal auszuprobieren...man kann es ja immer wieder anders machen. hat vll einer von euch erfahrung mit sowas, oder habt ihr theorien die "untermauern" das sowas "schwachsinn" ist?? :/ da man, was füttern angeht, immer so viele verschiedene meinungen hört, bin ich ehrlich gesagt schon sehr verwirrt :schreck:

ich weiß nicht, ob ich den link dazu hier einfach reinstellen, oder den text kopieren darf???

Conti Inca
02.03.2015, 14:09
moin moin!

ich habe die tage in einer fb-gruppe von einem hundtrainer einer interessante theorie durchgelesen. er schreibt das man hunden futter immer zu verfügung stellen sollte, das sie es sich selbst einteilen können. tatsächlich fand ich den bericht "relativ" überzeugend, für mich persönlich stehen da jedoch noch einige fragen im raum.
er sagt, satte hunde sind zufriedene hunde (schon iwie nachvollziehbar, ist bei menschen ja auch so) außerdem würden sie wohl weniger jagen (gut, ich denke es gibt bei hunden mehrere gründe fürs jagen). im winter würden sie automatisch mehr fressen (klar, wegen kälte - körper braucht mehr energie) im gegenzug dazu würden sie im sommer wirklich wenig futtern. alles schön und gut, aber funktioniert das beim labbi??:D

da mir einige tage bevor ich diesen bericht gelesen habe, aufgefallen ist, das meine beiden retriever auffällig viel (meiner meinung nach) hungerverhalten, zeigten, spiele ich tatsächlich mit dem gedanken das ganze mal auszuprobieren...man kann es ja immer wieder anders machen. hat vll einer von euch erfahrung mit sowas, oder habt ihr theorien die "untermauern" das sowas "schwachsinn" ist?? :/ da man, was füttern angeht, immer so viele verschiedene meinungen hört, bin ich ehrlich gesagt schon sehr verwirrt :schreck:

ich weiß nicht, ob ich den link dazu hier einfach reinstellen, oder den text kopieren darf???

Ich glaub nicht. :kicher: :D
Also die Jagdhündin von meinen Eltern (Deutsch Drahthaar) würde sicher fressen bis zum Umfallen und meine Inca ist eigentlich auch eine Raupe Nimmersatt. :kicher:

Marti
02.03.2015, 14:24
Meine beiden würden sich zu Tode fressen. Mag vielleicht bei dem ein oder anderen Hund funktionieren, hier definitiv nicht.

Kenne es von einem Züchter, welcher um die 10 Hunde (American Bulldogs) zusammen hält. Das wird allerdings nur gemacht, um den Futterneid schon im Keim zu erdrücken. Man sieht es den Hunden allerdings auch an, stehen alle zu gut im Futter.

Scotti
02.03.2015, 14:46
Meine würden nicht aufhören zu fressen und wären fett.
Ist halt das andere Extrem zu den "es gibt Fastentage, da Hunde in der Natur auch nicht jeden Tag fressen" Anhängern.
Probiere es aus und berichte, für mich spricht schon dagegen dass meine Hunde nach dem Fressen zu ruhen haben.

ananda
02.03.2015, 14:53
Es ist oft vorgekommen, dass mein Hund mich nachts geweckt hat weil er Hunger hatte.
Daher steht immer ein Napf mit Trofu zur Verfügung.

Das frisst er auch nur bei grossem Hunger, seine regulären Mahlzeiten bekommt er weiterhin.

Bei uns funktioniert das gut, der Trofu-Napf ist auch selten ganz leer und er frisst auch nicht jede Nacht daraus.

Scotti
02.03.2015, 14:57
Bei uns wäre das Problem dass die Katzen hingehen und Peps was das angeht eine Zicke ist. Cash läßt schonmal was stehen, das würde ihr nie passieren.

holgi
02.03.2015, 15:23
meine hunde hatten immer freien zugang zu ihrem futter, fett war da keiner.

Peppi
03.03.2015, 05:32
Mode...

Und wir Menschen müssen ja auch alles stets zur freien Verfügung haben.

Susanne
03.03.2015, 06:41
30 Jahre haben mich meine Hunde begleitet (Schäferhunde, Mastiff und Fila Brasileiro) und die ganze Zeit hatten Sie Ihr Trockenfutter zur freien Verfügung, nur die 2 Fleischmahlzeiten am Tag gab es zu relativ festen Uhrzeiten. Ich habe damit nur gute Erfahrungen gemacht.

Susanne

artreju
03.03.2015, 08:23
mein Labbi hatte früher mal den Eimer mit Fressen entdeckt (hab vergessen den Deckel fest drauf zu machen)
der hat den fast leer gemacht (Vorrat für eine Woche) und stand abends wie gewohnt vor seinem leeren Napf und wollte Nachschub. Der wäre mir dick und fett geworden wenn ich es zugelassen hätte.

Auch meine beiden jetzigen haben eigentlich immer "Hunger" und würden mehr essen als sie eigentlich düften

Tipsy
03.03.2015, 11:02
Mein Großer würde wohl auch Fressen bis zum Platzen. Beim Kleinen könnt ich mir vorstellen, dass er kurz vorm Platzen aufhört.....:kicher:

Aber ich denke es ist wie überall - für manche Hunde geht das sicher. Im ehemaligen Stall hatten die beiden Stallhündinnen auch eine riesige Futterschüssel immer voll mit Futter stehen. Hat funktioniert, die Tiere waren ganz normal, nicht zu dünn und nicht zu dick.

Eine Freundin von mir hat auch ihren beiden Hunden so 10 Schweine- oder Rinderohren hingehaut und die haben das halt in den nächsten Tagen genüsslich gefressen.
Ich hab das mal beim Großen vor vielen Jahren probiert....beim 5 oder 6 Ohr innerhalb von einer halben Stunde hab ich ihm dann die restlichen weggenommen....

Prya
03.03.2015, 11:30
Halli Hallo

also bei sehr disziplinierten Hunden mag das funktionieren:)
Aber meine Rotti-Hündin hat gefressen bis zum umfallen und bei Prya wage ich gar nicht mir auszumalen wie sie aussähe wenn sie immer Futter hätte. Da könnte ich wohl ein Dauerabo für täglich einen neuen 12,5kg Sack Futter abschliessen. :D
Die würde vermutlich irgendwann kotzen und selbst das noch wieder verwerten:uebel:
Vor allem bei mehr als einem Hund muss man drauf achten dass niemand zu kurz kommt.
Mein Dobermännchen war eh so mäkelig und hätte nichts gefressen wenn ich nicht daneben gestanden hätte und die Fleischbrocken mit der Gabel durch die Luft hätte fliegen lassen :kicher:
Da stand eh schon immer die Rottihündin dahinter und hat gewartet bis er endlich zur Seite rückt und sie den Rest fressen kann. Der hat ihr auch Platz gemacht wenn ich nicht da gestanden hätte und hätte ihr das verhasste Futter überlassen.

LG
Heike

SabineK
03.03.2015, 12:39
Hey!

Also ich kenne einen Hund, bei dem das klappen würde. Die Sheltie-Mix Hündin meiner Freundin hat den ganzen Tag Futter zur Verfügung und bedient sich quasi selbst.
Alle anderen Hunde, die ich kennen, würden einfach alles aufeinmal fressen. ;-)

Viele Grüße
Sabine

nane
03.03.2015, 13:59
.....die Mastinos haben hier neulich einen 5 Kilo Sack Platinum Futter vertilgt und ich habs erst gemerkt als ich Abends zum Füttern, weil sie genervt haben, ins Hundezimmer gegangen bin. Statt Abendessen gabs dann fast zwei Tage garnix...... hier würde keiner mehr durch die Hundeklappe passen.

Außerdem ist Futter eine wichtige Ressource und wenns erziehungsmäßig mal ne Auffrischung braucht, nehme ich das gerne mit zum erarbeiten raus aufs Feld, das fiele ja dann auch aus......

Für mich spricht mehr dagegen als dafür.....

Skadi
03.03.2015, 14:52
Meine haben ihr TroFu zur freien Verfügung. Sie fressen wenn sie Hunger haben und hören auf wenn sie satt sind. Fett sind sie beide nicht, mein Jungspund ist sogar eher zu dünn. Futterneid gibt's bei uns auch nicht, die fressen teilweise auch zusammen am gleichen Knochen, einer links einer rechts.
Den ersten Tag hat der kleine auch gefressen wie ein Scheunendrescher, ich hab kommentarlos die Schüssel immer wieder aufgefüllt. Nach der 6ten vollen Schüssel hat er aufgegeben ;) und akzeptiert das schnell Viel fressen nichts bringt denn ist ja eh immer da.

Mit meiner letzten Hündin hätte das warscheinlich nicht funktioniert. Die war ein Staubsauger:shake:

Pit
03.03.2015, 15:55
Halli Hallo

Aber meine Rotti-Hündin hat gefressen bis zum umfallen....
Mein Dobermännchen war eh so mäkelig und hätte nichts gefressen wenn ich nicht daneben gestanden hätte und die Fleischbrocken mit der Gabel durch die Luft hätte fliegen lassen :kicher:
Da stand eh schon immer die Rottihündin dahinter und hat gewartet bis er endlich zur Seite rückt und sie den Rest fressen kann. Der hat ihr auch Platz gemacht wenn ich nicht da gestanden hätte und hätte ihr das verhasste Futter überlassen.

LG
Heike

Sagenhaft, wie bei uns dahäm.
Die Rottischnecke würde bestimmen, was fürs Dobilein übrig bleibt.
:D

sina
05.03.2015, 10:42
Ich weiss nicht ob es bei einem Labby machbar ist, meiner würde fressen bis er platzt!

Maren&Bruno
05.03.2015, 11:36
Das wäre bei uns undenkbar, meine kleine weiße Sofarolle Tilla würde platzen. Generell teilen wir das Futter zu, und gerade weil die Kleine so entsetzlich verfressen ist und Bruno nach den Mahlzeiten noch ruhen soll, finde ich das besser. Außerdem darf Mensch/ Hund auch mal ein Hungergefühl verspüren. Finde ich nicht wirklich schlimm.
LG Maren

Grazi
06.03.2015, 06:43
Viele derjenigen, die hier steif und fest behaupten, ihr Hund würde bis zum Platzen fressen, würden bei einem entsprechenden (mehrtägigen) Test wahrscheinlich erstaunt feststellen, dass dem nicht so ist. ;)

Man muss das bestimmt nur eine Weile durchexerzieren, bis selbst der verfressenste Hund merkt, dass er sich das Zeug nicht auf Vorrat reinpfeifen muss, weil IMMER Nachschub kommt.

Allerdings gibt es IMO durchaus Gründe, die gegen frei verfügbares TroFu sprechen:

* Hat man mehrere Hunde und nur einer davon ist ein Futterressourcenverteidiger, kann man sich das z.B. knicken.

* Hat man mehrere Hunde und einer davon ist Futtermittelallergiker, der spezielles Futter bekommt, das wiederum die anderen (aus welchen Gründen auch immer) nicht fressen sollen, kann man das auch vergessen.

Hat man einen Hund, der tatsächlich maßlos frisst und sich dadurch gesundheitliche Probleme einhandelt, muss man das Experiment eh vergessen.

BTW: Dickmops Shila hat hier mal eine große Oskar-Tonne voller Leckereien (Schweineohren, Pansenstangen, getrockenete Lunge etc. pp.) geräubert, ohne den anderen Hunden auch nur ein Fitzelchen abzugeben.

Davon einmal abgesehen, dass man sie anschließend wirklich fast rollen konnte, ging es ihr grottenschlecht: die hat dann selber nicht mehr fressen wollen, hatte schwarzen, fast flüssigen Durchfall.... und war in dieser Zeit sogar kotinkontinent *urks*

Als es ihr wieder gut ging, hat sie wieder reingespachtelt, was das Zeug hielt. Die hätte also sicher munter so weitergemacht: fressen, bis man fast platzt.... 3 Tage leiden (und alle anderen mitleiden lassen).... und dann wieder fressen, bis man wieder fast platzt... :D

Für mich persönlich gibt es aber noch einen Grund, das Futter nicht einfach stehen zu lassen:

* Bei mehreren Hunden kann ich nicht kontrollieren, wer wann wieviel frisst. Genau dieser Punkt kann aber bei der Früherkennung gesundheitlicher Probleme wichtig sein.

Meine Hunde mäkeln nicht. Die fressen, was in die Pötte kommt. ;)
Möchte einer (ohne erkennbaren Grund) nichts fressen, behalte ich ihn sofort genauer im Auge.

Grüßlies, Grazi

wolkenspringer
06.03.2015, 07:27
Hi,

als erstes mal ein Gedanke von mir zu allen die Beispiele bringen, dass ihre Hunde mal 'nen Futtersack entdeckt haben oder einen Eimer usw. und diesen dann leer gemacht haben. Ich finde diese Beispiele nicht aussagekräftig, da diese Hunde nie gelernt haben damit umzugehen, dass Futter immer und in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Ist nicht böse gemeint, sondern wie gesagt, nur so ein Gedanke von mir.

Bis zum / auf den Mastiff, haben alle Hunde von uns immer einen vollen Napf stehen gehabt und ganz egal ob Dackel, Schnautzer, Stafford, Mischling und jetzt Chihuahua, sie kamen und kommen damit gut klar.
Hogan, unser Mastiff bekommt 3 Mahlzeiten am Tag, allerdings nur, weil ich immer Sorge hatte, tatsächlich mal an so einen "Fresssack" zu geraten und mir das Risiko einer Magendrehung zu hoch war / ist.

Allerdings glaube ich, dass es auch bei ihm klappen würde, denn 1. macht er den Napf nicht immer leer und lässt auch schon mal die ein oder andere Mahlzeit stehen und das eigentlich immer dann, wenn er mehrere Tage gut gefressen hat und 2. könnte er sich leicht auch über das Futter von Ted, dem Chihuahua hermachen, was er aber zu 99% :kicher: nicht macht.

Ich bezweifle aber, dass das wirklich mit allen Hunden funktioniert, zumal einige Rassen, die hier ja auch schon erwähnt wurden, wahre Fressmaschinen sind!

Gruss,

Reinhold

Maiva
06.03.2015, 09:38
Futter stehen lassen geht M.E. auch nur bei Trockenfutter. Wenn ich im ab Frühjahr Frischfleisch stehen lassen würde, wäre das Futter sehr lebendig! Hier bleibt Trockenfutter auch mal im Napf und wird dann peu a peu aufgefressen. Bei frischen futter muss ich sehe, das jeder etwas abbekommt.

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