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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie oft Füttern?


sina
27.01.2015, 23:00
Hallo zusammen,:lach4:
ich würde gerne einmal wissen wie oft Ihr eure Hunde am Tag füttert.
Paul bekommt sein TF auf 3 Mahlzeiten aufgeteilt aber es ist manchmal zeitlich nicht möglich. Irgendwie habe ich eine grosse Angst das er einen Magendreher bekommen könnte wenn das Futter auf 2 Mahlzeiten aufgeteilt wird denn er ist sehr agil.
Ausserdem kann er schlecht die Nacht durchstehen wenn er abends mehr Futter bekommt.

Vielen Dank:lach3:
Sina

holgi
27.01.2015, 23:07
auch dreimal, aus demselben grund. wir schlafen lange, schäm mich auch entsprechend, also nach dem ersten gang mittags gibts ne dose, nachmittags eine und abends trofu. wobei das "durchstehen" kein problem ist

Maren&Bruno
28.01.2015, 05:24
Meine bekommen 2x täglich Fütter, 6.00 und 18.00 Uhr. Nach dem Essen gibt es eine Ruhepause ca. 90 Minuten. An Tagen , an denen etwas sehr Außergewöhnliches ansteht, z.B. Handwerker die Dreck und Lärm machen und somit für Aufregung bei den Hunden Sorgen könnten, lasse ich das Frühstück weg. Da dann die Ruhephasen nicht gewährleistet wären. Abends gibt's die normale Portion an diesen Tagen. Zwischendurch natürlich die gefühlten 1000 Trainingsleckerlis.

bold-dog
28.01.2015, 06:30
2mal täglich,
morgens Gemüse
abends Fleisch/Knochen
wir barfen.

Scotti
28.01.2015, 06:34
3x tgl. Meistens roh, ab und an Trofu oder NaFu.

ananda
28.01.2015, 07:13
Ako bekommt zwei Mal Futter, mittags und abends. Danach wird geschlafen, ist aber bei ihm auch kein Problem. Essen und schlafen sind nämlich seine Lieblingsbeschäftigungen.

Nicol
28.01.2015, 07:23
2xtäglich, zwischendurch reichlich Trainingshappen aus der Hand!

bx-junkie
28.01.2015, 08:24
Ich füttere auch dreimal weil Gus zuviel braucht um es einmalig zu füttern...da hätte ich dann Angst vor einer MD...also 3x :)

Tipsy
28.01.2015, 09:08
Meine bekommen ihr Futter auf 2-3 x am Tag aufgeteilt (hautpsächlich TF eingeweicht, gelegentlich auch Nassfutter und Roh).
Das manchmal 2 und manchmal 3 x beruht auf das, dass sie eben manchmal mittags eine Kleinigkeit bekommen und manchmal nicht (keine Zeit, weil unterwegs oder mal niemand zuhause usw.).

holgi
28.01.2015, 11:30
dacht schon, ich wär der einzige, der ne md im hinterkopf hat und evtl überängstlich ist (bei den mengen, die unsere kleinen fressen)

Grazi
28.01.2015, 11:51
Wr füttern 2x täglich, es sei denn wir haben Welpen / Junghunde (dann bis zu 4x) oder kranke Hunde.

Nach Demonas Magendrehung z.B. haben wir sie 4 x täglich gefüttert. Mit Einhaltung von Ruhe. und Beobachtungszeiten war das aber recht schwierig und erforderte ziemliches Zeitmanagement, weil wir schließlich auch arbeiten müssen.

Grüßlies, Grazi

Faltendackelfrauchen
28.01.2015, 14:28
Hallo zusammen,

seit Karl vor 4 Jahren eine Magendrehung hatte, haben die beiden Hunde 4 - 6x täglich Futter bekommen. Danach Ruhe, zudem kein gärendes Futter, TF und Flocken max. 20 Minuten eingeweicht. Hat alles nichts genutzt. Erna hatte am 8.1 eine Magendrehung.

Wie bei Karl damals hat sich - aus meiner laienhaften Sicht - die Magendrehung "angekündigt". Wie bei Karl hat Erna wochenlang vorher abends immer gezittert (nach der letzten Mahlzeit). Die Tierärzte haben damals wie heute einen Zusammenhang bezweifelt.

Gerettet hat Erna und damals auch Karl, dass die Magendrehung rechtzeitig bemerkt wurde und somit beide rechtzeitig operiert werden konnten.

Symptome bei Karl: Speicheln, Würgen, Übelkeit
Symptome bei Erna: Gleichgewichtsstörungen

ananda
28.01.2015, 15:21
Da die Magendrehung ja so tückisch ist muss ich leider jetzt noch mal nachhaken, vielleicht kann es ja mal helfen:

Sie hat "nur" gezittert und hatte Gleichgewichtsstörungen?

Kein Würgen? Kein Trommelbauch?

"Mein" Tierheimhund hatte eine Magendrehung just in dem Moment wo ich ihn zum Gassi angeholt habe, der sah aus wie ein Ball. Unverkennbar, ich habs sofort gewusst.

Ist bei Erna alles gut ausgegangen?

bx-junkie
28.01.2015, 15:57
Die Ursachen einer Magendrehung sind leider unbekannt...was man meint zu wissen sind lediglich Vermutungen. Ich für meinen Teil sehe es als Risikominimierung gewisse Dinge, die mir auch logisch und nachvollziehbar erscheinen zu unterlassen...eine 100% Sicherheit wird man wahrscheinlich niemals haben...mein Nico hatte eine MD auf nüchternem Magen,er schlief in seinem Körbchen...er hat es nicht überlebt, lag aber nicht an der MD sondern an der Narkose...wir vermuten das es die Pferdeknödel waren die in seinem Magen gärten (also eigentlich war er nicht nüchtern ;) ), denn er hat die mit Vorliebe verspeist und immer konnten wir ihn hier im Pferdeparadies nicht daran hindern...

Skadi
28.01.2015, 16:43
Bei uns steht das Futter den ganzen Tag und die ganze Nacht. Gefressen wird wenn Hundis Hunger haben der Rest bleibt liegen. Wenn der Napf leer ist wird wieder aufgefüllt. Meistens fressen beide aber abends.
Heißt das jetzt ich füttere 1 x am Tag? :gruebel:

sina
28.01.2015, 17:24
Bei uns steht das Futter den ganzen Tag und die ganze Nacht. Gefressen wird wenn Hundis Hunger haben der Rest bleibt liegen. Wenn der Napf leer ist wird wieder aufgefüllt. Meistens fressen beide aber abends.
Heißt das jetzt ich füttere 1 x am Tag? :gruebel:

Ohje, das wäre bei uns nicht möglich, Paul würde fressen bis er platzt!:schreck:
Das 1. Futter bekommen die Hunde meist um 8:30 Uhr, dann bis 11 Uhr Ruhe, mittags gibt es
eine kleinere Protion zum Suchen im Garten verstreut oder bei schlechtem Wetter im Kong.
Abends zwischen 18:30 und 19 Uhr Abendessen.
Pferdekötel blähen? Ich muss immer sehr aufpassen dann Paul frisst alles.
Vor einigen Tagen kam er abends aus dem Garten, hat gewürgt und etwas Schleimig gespuckt. Ich befürchte das er Katzenkot und
Schnee gefressen hatte.:boese1:
Da habe ich ihn natürlich sehr beobachtet und auf seinen Bauch geachtet. Zum Glück war nichts aber die Angst ist immer da.

Vielen Dank für die vielen Antworten, es gibt doch immer andere Blickpunkte und man kann etwas dazu lernen! :lach3:

Faltendackelfrauchen
28.01.2015, 19:50
Da die Magendrehung ja so tückisch ist muss ich leider jetzt noch mal nachhaken, vielleicht kann es ja mal helfen:

Sie hat "nur" gezittert und hatte Gleichgewichtsstörungen?

Kein Würgen? Kein Trommelbauch?

"Mein" Tierheimhund hatte eine Magendrehung just in dem Moment wo ich ihn zum Gassi angeholt habe, der sah aus wie ein Ball. Unverkennbar, ich habs sofort gewusst.

Ist bei Erna alles gut ausgegangen?

Jeden Abend nach der letzten Mahlzeit hat sie - auf ihrem Bett liegend - ganz leicht gezittert, als würde sie sich unwohl fühlen. Nicht auffällig, nicht lange, aber sie zitterte. Mehrere Wochen fast täglich.

Am Tag der MD bin ich mittags von der Arbeit gekommen, alles normal. Nur, dass Erna einen Schluck trank, bevor wir zum Pippimachen rausgingen. Ca. 20 m von Haus weg, verlor sie das Gleichgewicht, fiel hin, rutschte den Hang runter, rappelte sich mit meiner Hilfe wieder auf, lief ein paar Meter unsicher, schwankte wieder, brach zusammen. Berappelte sich wieder, lief den Rest zum Auto normal. Ist normal eingestiegen. Ich rief beim TA an und kündigte einen Notfall an, dachte an Herz, Schlaganfall, Gleichgewichtsstörung (da gibt es ein schlaganfallähnliche Symptomatik). Beim Tierarzt marschierte sie (20 Minuten dauerte die Fahrt) rein, als wäre sie quietschfiedel, suchte die Leckerlidose. Beim Abhören war klar, da stimmt was nicht, das Herz völlig aus dem Takt. Auf dem Ultraschalltisch fiel der Tierärztin und mir dann auf, dass der Oberbauch gebläht war und da war es eigentlich klar. Schnell abgasen mittels Kanülen, ebensoschnell ein Röntgenbild und ab in den OP. Die dauerte 2,5 Stunden.....noch war nichts abgestorben, nicht mal die Milz war in Mitleidenschaft gezogen. Selbstverständlich wurde der Magen bei der OP fixiert, damit der Magen sich nicht wieder drehen kann. Vermutlich weil wir sehr schnell im OP waren, hat sie sich recht schnell erholt. Ganz fit ist sie noch nicht. Eventuell hat das eh schon vorgeschädigte Herz (Mitralklappeninsuffizienz) Schaden genommen, das wird nächte Woche beim Kardiologen geklärt. Die beim TA gemachten EKGs waren einige Tage nach der OP wieder normal.

Gewürgt, Brechversuche usw. gab es nicht mal ansatzweise. Sie hat ja sogar noch getrunken ca. 5 Minuten vor dem Zusammenbruch beim Gassigehen. Der Trommelbauch hatte keine Chance, weil wir gleich zu Beginn in der Klinik waren.

ananda
28.01.2015, 20:07
Danke für Deinen Bericht und weiterhin alles Liebe und gute Besserung für die Patientin.

Ich hätte bei diesen Symptomen nicht an eine Magendrehung gedacht.

Grazi
29.01.2015, 10:18
@Katharina: Welch Glück, dass ihr - trotz der Symptomatik - recht schnell auf eine MD gekommen seid! Hapuuuuh.

Ich hoffe sehr, dass die Maus sich gut erholt und nie wieder solchen Unfug macht.

Gute Besserung,
Grazi

Sari
29.01.2015, 11:34
Das Bordeauxmädchen bekommt 3 x und der Herr des Hauses (Aki) bekommt 2 x.
Mittags fallen immer ein paar Krümel ab für Aki.:)

nane
30.01.2015, 12:43
Wir füttern zwei mal....... seit der Umstellung auf Platinum ist das jeweils nur ein winziges Becherchen in etwa so die Größe eines kleinen Joghurtbechers, manchmal gibts morgens noch gekochte Haferflöckchen dazu oder Reis oder Nudeln oder Gemüse.

Leider neige ich dazu wegen der geringen Menge noch einen kleinen Hügel auf den schon vollen Becker zu packen....... Joker hat daher grade einen dicken Winterpulli an :35:....nunja der nächste Sommer kommt bestimmt....

Nach dem Essen ist hier immer Ruhe angesagt.

Mit der Angst zu tun bekomme ichs immer wenn Joker mal wieder Sch..... frisst *Igttpfuibähekelbrrrrschüttel" dann gast er nämlich wie blöd, macht Abends das Wohnzimmer unbewohnbar .....aber immer noch besser als ne MD....

SabineK
10.02.2015, 14:45
Ich fütter 2 x am Tag. Morgen Dosen- und Trockenfutter, abends nur TroFu ;-)

Kräuterhex
10.02.2015, 18:33
Wir füttern roh, verteilt auf 3 Mahlzeiten am Tag, auch aus Angst vor einer Magendrehung.

Faltendackelfrauchen
11.02.2015, 06:35
Für alle, die (berechtigt) Angst vor einer Magendrehung haben, sei noch gesagt, dass große Futterstücke (getrockneter, roher Pansen, Büffelhaut, große Fleischbrocken) bei einer Magendrehung dazu führen können, dass der Magen selbst aufgeschnitten werden muss, wenn man die Stücke nicht durch einen Schlundschlauch über die Speiseröhre wieder rausbekommt. Wenn der Magen selbst aufgeschnitten werden muss, ist das natürlich weitaus dramatischer als wenn "nur" der Bauch aufgeschnitten werden muss.

Meine Tierärzte sehen übrigens in Bezug auf die Magendrehung keinen Vorteil durch Barfen, eher im Gegenteil, wenn große Brocken gefüttert werden.

ananda
11.02.2015, 06:41
Danke für den Hinweis.:lach4:

Ako bekommt Fleisch und Innereien in gulaschgrossen Stücken, ich bin jetzt verunsichert ob das zu gross sein könnte.

Scotti
11.02.2015, 06:52
Danke für den Hinweis.:lach4:

Ako bekommt Fleisch und Innereien in gulaschgrossen Stücken, ich bin jetzt verunsichert ob das zu gross sein könnte.

Nein.

Zu den Vor- und Nachteilen: niemand weiss woher MD genau kommen, somit kann niemand genau sagen welche Fütterung nun besser geeignet ist sie zu verhindern.

Emmamama
11.02.2015, 08:31
Meine bekommt morgens und abends Frischfleisch, geschreddert/gewolft und mittags Gemüse, Kartoffel, Reis, Quark, Haferflocken etc. und zwar immer NACH der Hunderunde - danach ist Ruhe angesagt, soweit das bei Olga durchzusetzen ist :hmm:

Bei Emma hab ich´s genauso gehandhabt, allerdings war Ruhedurchsetzen deutlich einfacher :king:

Genützt hat´s auch nix, hatte trotzdem ne MD :(
Aber das war so offensichtlich, dass ich selbst, die das noch nie gesehen/erlebt hatte, nach 10 Min die Diagnose stellen konnte: speicheln, würgen, Versuch Kot abzusetzen, unglaubliche Unruhe und steinharter Bauch - trotzdem hat sie nicht überlebt :(

PS. und alle die eine MD bei ihrem Hund befürchten, kann ich nur raten, vorab die Klinik anzurufen und den Verdacht auf MD nennen, damit dort alles vorbereitet werden kann, OP frei ist, genügend TÄ zur Verfügung stehen etc. Es hilft nur eine OP und deshalb auch gar nicht erst zum Feld-Wald-Wiese-TA, der kann nix machen, ausser an die Klinik verweisen, was wertvolle Zeit verschwendet - es geht wirklich um Minuten.
(Meine Haus-und-Hof-TÄ, die auch selbst operiert, sagte später so´ne OP sei ein Gewaltakt, für den man mind. 4 Leute bräuchte...?!)

Grazi
11.02.2015, 13:34
PS. und alle die eine MD bei ihrem Hund befürchten, kann ich nur raten, vorab die Klinik anzurufen und den Verdacht auf MD nennen, damit dort alles vorbereitet werden kann, OP frei ist, genügend TÄ zur Verfügung stehen etc. Es hilft nur eine OP und deshalb auch gar nicht erst zum Feld-Wald-Wiese-TA, der kann nix machen, ausser an die Klinik verweisen, was wertvolle Zeit verschwendet - es geht wirklich um Minuten. Das ist ein SEHR wichtiger und absolut richtiger Tipp!

Jeder, der zudem einen Hund mit erhöhtem MD-Risiko hat, sollte vorab bei seinem TA klären, ob dieser eine solche OP durchführen kann und falls nein, an wen man sich im Fall der Fälle wenden sollte!

Meine Haus-und-Hof-TÄ, die auch selbst operiert, sagte später so´ne OP sei ein Gewaltakt, für den man mind. 4 Leute bräuchte...?! Die OP ist wirklich ein Gewaltakt und man benötigt normalerweise tatsächlich 4 Leute (zumindest laut Aussage unserer früheren TA).

Als Demona an einem Sonntagabend eine MD hatte, hat unsere TA nach telefonischer Alarmierung leider kein komplettes OP-Team zusammenbekommen. Operiert wurde daher nur zu dritt (2 TAs, 1 TA-Helferin) und wir mussten direkt vor dem OP warten. Hätte man intra-operativ ein weiteres Paar Hände gebraucht, hätte einer von uns auf Zuruf reinlaufen und helfen müssen.... glücklicherweise haben die es aber auch ohne unsere unprofessionelle Hilfe geschafft.

Grüßlies, Grazi

Tipsy
11.02.2015, 14:12
Der Große hatte ja vor ein bisschen mehr als einem Jahr eine Magenaufgasung. Gegessen hatte er davor gar nix. Das letzte Mal eigentlich einige Stunden davor.

Bei ihm hat es mit diesen sogenannten licking fits begonnen (die er zuvor bereits und auch nachher einige Male ohne Aufgasung hatte). Zum Glück war (noch?) nix gedreht und ihm musste "nur" in Narkose die ganze Luft rausgelassen werden.

Seitdem wir diese Leckanfälle im Griff haben, gab´s auch keine Aufgasung mehr.
Aber die Angst sitzt halt immer ein bisschen im Nacken.:hmm:

Maren&Bruno
11.02.2015, 16:32
Meine BX- Dame hatte ebenfalls eine Magendrehung, ganz akutes heftiges Erbrechen, massive Unruhe. Operiert haben notfällig meine 1,50 m große Wald - und Wiesentierärztin und ihre Assistentin. Keine Tierklinik, wir hätten noch mal eine Stunde fahren müssen. Mein Mann hat Lotte auf den OP- Tisch gehoben und wieder runter, da die Maus zu schwer war. Lotte war schon am gleichen Abend wieder auf den Füßen. Und am Folgetag wieder fit. Auslöser: sie hatte sich als vor dem Haus gebaggert wurde, so massiv aufgeregt und hatte leider auch ihr Frühstück im Bauch. Meine TÄ war nach der OP fix und alle , aber sie hat meine Lotte gerettet. ( Hat sie leider mehrmals tun müssen.) Ich bin ihr sehr sehr dankbar und bewundere sie für ihre Courage.

Daher bin auch ich ängstlich geworden und hoffe, dass die Ruhephasen nach dem Essen zumindest etwas helfen, dass Bruno so etwas erspart bleibt.

Pit
11.02.2015, 17:37
Guuude.
Wir füttern morgens gegen 9 Uhr und abends gegen 17 Uhr Trockenfutter mit aufgeweichter Karotte und manchmal Fleisch und Kartoffeln/Nudeln und so Zeugs drin.
Wenn meine Frau nach der Fütterung der Löwen zur Arbeit geht, gibt´s pro Hund zur kurzzeitigen Beschwichtigung, dass die Mamme weg ist, noch ´ne halbe Luftröhre. Danach sind die Hunde im Hof und "sich selbst überlassen".
Das funktioniert seit Jahren problemlos....wenn´s einen wirklich mal mit einem Magendreher erwischen sollte, dann kann ich´s nicht halten.
Alle Rottis meines ehemaligen Chefs wurden gefüttert und dann ging´s Gassi, auch oftmals per Fahrrad - eigentlich komplett entgegen der Denke, aber die Hunde wurden durch die Bank und ohne irgendwas 10 Jahre und älter. Auch die waren nach dem Abendmahl im Areal am Aufpassen - alles gut.
Der Hund meines Nachbarn (Jäger mit Deutsch Drahthaar) lief nüchtern die Treppe runter, Magendreher, Feierabend.
Wie man´s macht, mag es funktionieren,...oder eben nicht.
Grüsse von,
Pit.

Louis&Coco
11.02.2015, 17:56
Der Große hatte ja vor ein bisschen mehr als einem Jahr eine Magenaufgasung. Gegessen hatte er davor gar nix. Das letzte Mal eigentlich einige Stunden davor.

Bei ihm hat es mit diesen sogenannten licking fits begonnen (die er zuvor bereits und auch nachher einige Male ohne Aufgasung hatte). Zum Glück war (noch?) nix gedreht und ihm musste "nur" in Narkose die ganze Luft rausgelassen werden.

Seitdem wir diese Leckanfälle im Griff haben, gab´s auch keine Aufgasung mehr.
Aber die Angst sitzt halt immer ein bisschen im Nacken.:hmm:

Kannst du mir das bitte näher erklären? Licking fits? Leckanfälle?

Wie habt ihr diese "Leckanfälle" denn in den Griff bekommen? Woher kommen die?

Peppi
11.02.2015, 18:07
Alle Rottis meines ehemaligen Chefs wurden gefüttert und dann ging´s Gassi, auch oftmals per Fahrrad - eigentlich komplett entgegen der Denke

Diese Denke entbehrt ja auch jeder Grundlage. Es gibt keine haltbare Aussage zu dem Zusammenhang!

Ich schreib's immer wieder:

Es gibt einige Stimmen, die vermuten einen Zusammenhang zu genetischer Prädisposition (Bänder- & Bindegewebsschwächen, etc.).

Solche ungewollten "Merkmale" potenzieren sich leider genauso, wie das "beispielhafte" Ohr aus der Schablone.

Folgen von Linien- und Engzuchtpraktiken. :sorry:

Das ist natürlich eine unpopuläre Theorie bei Züchtern und Haltern entsprechend gezogener Hunde.

Grazi
12.02.2015, 05:41
Es gibt einige Stimmen, die vermuten einen Zusammenhang zu genetischer Prädisposition (Bänder- & Bindegewebsschwächen, etc.). Nach unseren Erfahrungen bin ich geneigt, auch eine solche Disposition zu dem - wie so schön bezeichneten - multifaktoriellen Geschehen hinzuzurechnen.

Wir hatten in einem 15er-Wurf 3 Magendreher-Hunde und (inclusive Mutterhündin) 4 Hunde mit Bänderproblemen. Und das nur bei den 9 Hunden, zu denen wir noch regelmäßig und lange Kontakt hatten (den Wurfbruder nicht mitgerechnet, der bereits mit 3 Jahren verstorben ist).

Grüßlies, Grazi

Faltendackelfrauchen
12.02.2015, 15:55
Also ich bin mir auch ziemlich sicher, dass es eine genetische Komponente gibt, aber vermutlich nicht nur. Deshalb kann es nicht schaden, bestimmt Vorsichtsregeln einzuhalten. Bei meinen beiden Fällen von MD hat das allerdings auch nicht geholfen...

Zu der OP an sich. Wie bereits erwähnt, ist es ganz wichtig, bei der TK bzw. dem Tierarzt anzurufen, bevor mal losfährt, um sicher zu gehen, dass eine OP sofort begonnen werden kann.

Bei den beiden Magendrehungen, die ich mitgemacht hat, operierte jeweils eine Tierärztin mit einer Tierarzthelferin. Jedoch wären weitere helfende Hände in der Klinik gewesen, da beide Magendrehungen zum Glück tagsüber passierten

Faltendackelfrauchen
15.02.2015, 16:14
Ist zwar jetzt off topic, aber vielleicht doch interessant:
Erna ist ja bei der Helvetia (prevet) versichert. Das war damals die einzige Versicherung, die Erna mit ihren 5 Jahren und der Vorschädigung (ausgeheilter Bruch am rechten Vorderfuß) noch genommen hat. Weder Agila noch Allianz hätten sie noch versichert.

Bisher hat die prevet alle Behandlungen (Nebennierentumore, Herzschalls usw.- auch bei teureren Spezialisten) und auch die Magendrehung bezahlt. Ich hatte gedacht, dass wir nun rausfliegen. Zum Glück nicht. So haben wir über 800 Euro erstattet bekommen. Nach wenigen Tagen war das Geld auf dem Konto.

Auch eine Freundin mit ihrem Rotti hat dort alles bezahlt bekommen, als der Hund schwer krebskrank wurde und sie oft zu den teueren Onkologen nach Hofheim gefahren ist. Auch ihr neuer Rotti wurde anstandslos versichert.

Auch wenn die Helvetia als Voraussetzung den Wesenstest will, würde ich wieder über meinen Schatten springen und ihnen den Test liefern, wenn dafür mein Hund gut versichert ist. Ich habe mich damals auch darüber total aufgeregt, bin aber heilfroh, dass ich Erna trotzdem dort versichert habe.

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