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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rauferrei


macJahn
14.06.2006, 10:06
Habe ein Kleines prob mit Conlai BM Rüde 2 1/2 jahre.
Allso Er hat letzhin was dummes gemacht, wir waren bei eier Bekannten die hat ne Bm dame die er kennt mit der er spielt alls wir so am laufen waren kam noch ein anderer Hund ohne besitzer an. Ne hündin lies ihn allso schnüffeln alls das o.k war habe ich das halsband weg gemacht das die spielen können.
Dan hat der neuzugang mit der Bm dame Kurtz gespielt und ein paar augenblicke Später hat Conlai sie auf den Boden genagelt.
Nun gut das ist villeicht eifersucht da die Andere Hündin kastriert ist.
Aber warum bellt er nicht oder Knurrt wenn er den Motz spielen will ?
Da Hätte ich noch eingeifen können warum schnappt er sie gleich.
So was Änliche hatte ich vor ner weille schon mal nur das es da 2 Rüden waren die er einzeln gut kannte und mit denen er auch gespielt hat nur alls alle Zusammen waren ging er auf den Schwächsten ne junge BX dogge.
Mit der er sich seid dem gar nicht mehr versteht auf den will er los gehn und auch auf den Boden Nageln.
Was kann ich nun Tun nur noch mit einem Hund laufen oder ne schreck schuß mit nehmen da er dan auch nicht so leicht zu trennen ist wie macht ihr das?
Gruß Michael

Martin
14.06.2006, 10:46
Erst mal zum Vorausschicken: ich bin mir nicht sicher ob ich Dich richtig verstehe.

Duke hat mit ca. 20 Monaten angefangen, von anderen Rüden Dominanzverhalten nicht mehr zu akzeptieren. Er hat gelernt dass seine Beschwichtigungssignale sehr oft nicht akzeptiert werden und er immer weiter angemacht wird, bis zum 'Plattmachen'. Die anderen Rüdenbesitzer sind da sehr oft zu 'entspannt' und meinen immer wieder 'sie sollen das untereinander ausmachen'. Resultat: wenn der andere Rüde eine Mindestgrösse überschreitet und Kopf auf Schultern auflegt oder ähnlich 'frech' wird knallts.
Duke ist deshalb bei Hunden die ich nicht kenne anfänglich immer an der Leine. Auf einander zurennen gibt es nicht. Ich checke zuerst den fremden Hund auf Verhalten und Geschlecht ab und entscheide dann ob ich näheres Kennenlernen zulassen. Ich bin derjenige mit dem SoKa und kann und will mir keinen Stress leisten.
Das zu Rüdenbegegnungen.

Nach meinem Wissen und Erfahrung droht der BM nicht sehr deutlich und die Situation muss von Dir sauber eingeschätzt werden können. Signale sind normaler weise da, Du musst sie nur lesen können.Wenn Du also Conlai kennst unterbinde solche Aktionen unverzüglich oder lasse sie erst gar nicht zu. 'Plattmachen' wird nicht akzeptiert, und ein Rüde sollte meiner Meinung nach bei Hündinnen (auch wenn sie kastriert sind) anders reagieren.

Hoffe Du verstehst was ich sagen will...:)

Bonsai
14.06.2006, 10:54
Hi Michael, ich habe mit meinem "Rotti-Raufi" (war der Spitzname von Bonsai auf dem Hundeplatz) ähnliche Situationen immer wieder gehabt. Als erstes musst du erkennen lernen, ob der Hund tatsächlich nur rauft (dann stehen die Kontrahenten hinterher auf und keinem ist ein Härchen gekrümmt worden, obwohl es für Menschen total heftig ausgesehen hat) oder ob er richtig böse wird und beißt, so dass Verletzungen entstehen. Bonsai war zum Glück "nur" ein Raufer! In der Hundeschule habe ich unter Kontrolle des Trainers immer, immer, immer und immer wieder das Abrufen aus einer beginnenden Rauferei geübt: zuerst hat der Trainer ihn "ausgehebelt", dann reichte eine Rappeldose und heute kann ich meinen Kerlemann tatsächlich so anschnauzen, dass er sich blitzartig vom Ort des Geschehens entfernt. Das funktioniert allerdings nur so lange, wie ein bestimmter Punkt nicht überschritten worden ist und wenn der andere Hund "klar im Kopf" ist...... ist der Kontrahent ein Beißer und nicht "nur" ein Raufer, dann eskaliert die Situation. Hm, bei eskalierenden Situationen kann man nur hoffen, dass der andere Hundehalter beherzt zur Zusammenarbeit bereit ist: den oberen Hund am Halsband senkrecht hochziehen und warten bis er losläßt... bloß nicht anfangen ihn wegzureißen, dann entstehen bei dem anderen heftige Wunden. Auf dem Hundeplatz hab ich bei einem Dobermannrüden mal gehesen, dass dem fast die Augen aus dem Kopf gekommen sind, weil er keine Luft mehr bekam, das hat total lange gedauert bis der losgelassen hat. Und sobald der obere losläßt muß der untere Hund schnell entfernt werden, so dass die beiden keine Chance mehr haben, aneinander zu kommen. Ich muß gestehen, dass ich lange Probleme mit solchen Situationen hatte und ohne endloses Üben auf dem Hundeplatz hätte ich das NIE gepackt. Zum Glück hat sich die Situation nach Bonsais Kastration absout entschärft: er hat keinen Bock mehr auf Raufereien und geht dem eher aus dem Weg. Er ist wesentlich ruhiger geworden: er war drei Jahre bei der Kastration...... und bitte keine Grundsatzdiskussion über dieses Thema Kastration, das hab ich schon so lange auf- und abdiskutiert, ich will nicht mehr... ich hab die Entscheidung getroffen und bin glücklicherweise gut damit gefahren (obwohl mir bewußt war, dass es dafür keine Garantie gab).
Und bei dem "auf den Boden nageln" klären die Wuffis mitunter nur die Frage, wer der stärkere ist: Halvar hatte das neulich mit einem Goldierüden. Erst haben die friedlich getobt, dann kurzes Raufen, Halvar hat den Goldie auf den Rücken geschmissen, Goldie hat komplett ruhig gelegen, dann hat Halvar wieder abgelassen und die haben wieder genauso toll herumgetobt wie vor der Situation...

KsCaro
14.06.2006, 13:07
@Martin:

Das ein BM nicht sauber droht kann ich nicht bestätigen...
meine Hündin hat vollkommen normale Abbruch- und Abwehrsignale gesendet und hat nur zwei Mal umgehend ungehalten reagiert. In beiden Fällen ging es um die "Verteidigung" meiner Person.

Ging ihr ein Rüde auf die Nerven der sie dauernd besteigen wollte lief es folgendermaßen:

- Lefze heben
- Lefze heben leichtes brummeln
- Zähne zeigen, hörbar knurren
- rumfahren und deutlich vorbei schnappen
- rumfahren und knapper vorbei schnappen
- rumfahren, sehr, sehr knapp schnappen

und wenn das noch nicht reichte hat sie den anderen Hund mittels ihres Körpergewichts umgerempelt, stand dann über ihm und drohte. Ergab sich der andere war der Spuk sofort vorbei.
Ansonsten fixierte sie ihn solange bis er sich ergab.

Wo sie fix ungehalten reagierte war der Biss einer Rotti-Hündin der ihr galt, aber die Rotti-Hündin erwischte mich am Knie. Mein Reflex "Aua" war die Sekunde wo sie nach vorne ging.
Lady hat die Hündin dann sofort umgerempelt und unterworfen.
Übrigens ohne Verletzungen, außer nem Kratzer an der Hand des Herrchens der Rotti-Hündin (ob von Lady oder der anderen "???").

Das andere Mal hat sie sich die Hündin meiner Kollegin gepackt, die mir ungeschickt in die Knochen lief und ich eh durch die Folgen eines Autounfalls etwas neben mir stand. Da die Hündin sich nicht unterwerfen wollte gab es vier kleine Löcher am Brustkorb der Hündin (12 kg), Lady hatte das ganze Gesicht und die Halswamme zertackert.

Grundsätzlich gilt aber, dass ich meinen Hund einschätzen können muß.
Häufig geht es auch bei Hunden nach dem Motto "Drei sind einer zuviel" und man sollte das als Besitzer respektieren und entweder nur im Zweiergrüppchen oder ner größeren Gruppe laufen.

Martin
14.06.2006, 14:13
@Martin:

Das ein BM nicht sauber droht kann ich nicht bestätigen...

Grundsätzlich gilt aber, dass ich meinen Hund einschätzen können muß..


Ich hab ja geschrieben 'nicht sehr deutlich' und 'nach meinem Wissen und Erfahrung'.
Duke ist sauber sozialisiert, ich habe keine wirklichen Probleme mit ihm. Aber: die Zeit einzugreiffen ist bei ihm deutlich kürzer als bei allen anderen Rüden die ich bisher erlebt habe. Bei BM (Rüden) hab ich das schon mehrmals erlebt und auch erzählt bekommen. Ich habe es vorher nicht geglaubt, musste es selber sehen. Mittlerweile kann ich ihn 'lesen', abgesehen davon dass bei kontrollierten Begegnungen eh nichts passiert.

Es ist immer schwierig, das Gemeinte so zu schildern das es auch richtig verstanden wird.
Der BM ist nicht grundsätzlich anders als andere Hunde, aber rasse speziefische Erfahrung hilft auch hier.
Nichts für ungut, denn es liegt mir mehr als fern, die Rasseverunglimpfung zu nähren...:)

KsCaro
14.06.2006, 14:42
Kann wirklich geschlechtsspezifisch sein.

Mal ganz davon ab das die Toleranz-Schwelle anderen Rüden gegenüber bei unserem Staff-Mix (kommt a.d. TH) eh nicht extrem hoch ist, ist er auch nicht gewillt so lange zu fackeln wie es die Hündin war.

Lady (BM) deeskalierte gerne und attackierte erst, wenn sie der Meinung war es gibt keinen anderen Ausweg und Flucht ist nicht möglich.
Außer wie gesagt in Bezug auf meine Person, da war sie sehr wachsam.

Bei dem Lütten (Staff-Mix) ist es so das man schnell erkennt ob er sein Gegenüber mag oder nicht, er ist aber nicht bereit sich die Butter vom Brot klauen zu lassen und ist ner Rauferei nicht abgeneigt...er bekommt dazu von uns halt keine Chance.
Er läßt sich nur ungerne anstänkern und läßt aber selber gerne den Macho-Proll raushängen, er bellt und stänkert nicht, aber zeigt durch seine Körperhaltung wer seiner Meinung nach der "Chef im Ring" ist.
Da wird sich in Pose geworfen und die Brust wird breit und breiter, der Kopf und die Ohren auf Hab-acht-Stellung und die Rute steht wie ein Funkturm.

Er ist dann immernoch kontrollierbar und bis auf seine 2 Meter Individualdistanz auch ganz locker, aber wenn die unterschritten wird von nem Rüden den er nicht mag, dann muß ich hochnehmen sonst gibt's saures.

Pit
14.06.2006, 16:22
Ich kann Martin nur zustimmen.
Da, wo andere Rassen knurren und/oder bellen, legt der Bm seine Stirn in Falten,ist komplett angespannt wie eine Feder und explodiert schlagartig.
Wenn Du den Moment verpaßt, hebst Du ihn auch nicht mehr, egal ob Stachler, Zughalsband etc..
Wenns knallt, Hände rauslassen.
Conlai ist mit 2,5 Jahren gerade dabei," erwachsen " zu werden, auch ehemaligen Rüdenkumpels gegenüber.
Da wirds für die Zukunft wenig gleichgeschlechtliche Freundschaften geben.
Das war bei meinen früheren BM so, und auch Harley mit etwas über 2 Jahren hat nur noch einen Kumpel.
Deshalb wie Martin sagte, an der Leine lassen und abchecken.
Mit Rüden lasse ich ihn nicht mehr spielen, einen raufenden Bm trennst Du nicht so leicht.
LG, Pit.

Beate
14.06.2006, 16:48
auch bestätigen.... oh ich schliesse mich der Masse an...

Aber wie es verschiedene Menschen gibt gibt es verschiedene Hunde...

Wenn Gina schon mal das Fell sträubt ist das schon was was man ernst nehmen muss - sie hat bisher nur 1 mal eine andere Hündin gepackt, da war ich nicht dabei, aber stefan hat gesagt das es erschreckend schlimm war... und da ging sie auch "ohne" vorankündigung drauf u hat gebissen... ( der hündin ist nix schlimmes passiert )

Was ich bei Gina extrem beobachten kann ist die Kopf und Ohrenhaltung!!!! Lefze heben oder Knurren kenne ich bei ihr wenn es um ungern geteiltes Essen mit Tequilla geht.


Tequilla hingegen zeigt sehr deutlich wenn es los geht, ob das Knurren bellen die Körperhaltung oder was weiss ich angeht... er packt alles aus...

Die beiden sind extremst unterschiedlich was dies angeht...

Antje
14.06.2006, 18:12
Vielleicht sollten wir uns noch einmal ins Gedächtnis rufen, wofür der BM früher gezüchtet wurde bzw. verwendet wurde, warum er eine schwarze Gesichtsmaske trägt...
Dass etwas "im Busch" hatte er ruhig und lautlos anzuzeigen; mitunter muste er auch selbsständig eingreifen (Verteidigung gegen wehrhaftes Wild).
Es mag BMs mit ausgeprägter Körpersprache und Drohgebärden geben und halt BMs die auf Sparflamme laufen.
Typisch ist meiner Meinung eher die "Sparflamme".
Mein Atze geht mit Körpersprache und Drohgebärden äusserst sparsam um.
Bei bestimmten Rüden mit gewissem Verhalten muss ich aufpassen, da kann die Situation blitzschnell kippen.
Atze hält sich nicht auf mit Lefzen kräuseln und knurren, er startet durch und nagelt fest, wenn man sich nicht die Mühe macht und ihn aufmerksam beobachtet. Seine Zeichen beschränken sich oftmals nur auf die Ohren und Gesichtsfalten. Durch ihn habe ich gelernt, Hunde zu "lesen".
Paula hingegen macht es mir richtig einfach, sie gibt mir regelrechte Romane zu lesen...
Rüdenbegegnungen werden von mir erst sorgfältig abgecheckt und wenn Paula dabei ist oder andere, ihm gut bekannte Hündinnen , bleibt er vorsichtshalber an der Leine. Insbesondere Paula scheint für ihn eine heilige Kuh zu sein...

Mola
14.06.2006, 20:14
Hallo!
Mein BM-Rüde ist auch ohne jegliche Ankündigung auf andere Hunde los. Es waren anstrengende Jahre mit ihm. Er war allerdings auch Einzelkind und nicht gut sozialisiert.

Raufende Hunde kann man genial trennen, indem man sie an den Hinterbeinen hochhebt und dann nach vorne kippt. Sie lassen automatisch vorne los. Musste ich selbst mehrmals anwenden. Beim Ziehen am Halsband erhöht der Hund die Beißkaft und die Verletzungen werden schlimmer.

Gruß,
Mola

Rocky
14.06.2006, 22:10
.... habe mich daran gewöhnt.

Hallo Michael

Er gibt keine Signale - er langt(e) zu! Heute gehen wir Rüdenkontakt konsequent aus dem Weg und das ist für alle die beste Löung.

Er steht auf auf Girls und wenn er deren Warnsignale übersieht und sie schnappig werden, dann geht er auf den Rücken! Das würde er bei einem Rüden nie tun!!

Wahrscheinlich musst du dich an einen Hund gewöhnen, der nicht mehr so einfach zu handhaben ist wie man sich das wünscht. Da kann selbst die beste Sozialisierung und Hundeschule nichts nützen, so ein Bullmastiffrüde hat einen dicken Kopf und den setzt er gegen gleichgeschlechtliche Artgenossen durch. Den Rassebeschrieb könnte man beim Rüden durchaus noch mit Stur und Eigensinnig ergänzen!

Und trotzdem würde ich meinen Hund nie weggeben, ich wusste auf was ich mich mit so einem Tier einlasse, ich mag starke Charakter und wir haben uns arrangiert, damit lebt es sich sehr gemütlich :lach2:

Freundlicher Gruss
Beat

Bonsai
15.06.2006, 06:37
Raufende Hunde kann man genial trennen, indem man sie an den Hinterbeinen hochhebt und dann nach vorne kippt. Sie lassen automatisch vorne los.
Gruß,
Mola
Moin, moin Mola, also die Sache mit den Hinterbeinen klappt bei meinem Rotti absolut nicht: der kann einen prima "Kopfstand" machen und das in jedem Winkel ohne seine Beißkraft zu vermindern..... ob das rassebindingt ist, kann ich nicht sagen, aber auf dem Hundeplatz funktioniert diese Art und Weise auch bei Dobermännern und AmStaffs nicht......

Bonsai
15.06.2006, 06:45
Da kann selbst die beste Sozialisierung und Hundeschule nichts nützen, so ein Bullmastiffrüde hat einen dicken Kopf und den setzt er gegen gleichgeschlechtliche Artgenossen durch. Den Rassebeschrieb könnte man beim Rüden durchaus noch mit Stur und Eigensinnig ergänzen!
Beat
Moin, moin wir haben zwar keinen BM-Rüden sondern einen Mastino-Cane Corso-Mixrüden und der ist definitv stur wie Esel und eigensinnig und eigenwilligund mit superstarkem Charakter. Aber zu sagen, dass die beste Sozialisierung und Hundeschule nichts nützen, finde ich persönlich absolut falsch und die absolut falsche Schlußfolgerung! Denn durch diese Arbeit mit dem Hund und das möglichst von Welpenzeit an, können viele "negativen" Rasseeigenschaften relativiert und vermindert werden. Nicht umsonst steht in einschlägiger Literatur, dass gerade Molosser wie CC, Mastino, BX, BM etc. gut sozialisiert werden MÜSSEN.

Rocky
15.06.2006, 09:12
... gute Sozialisierung liebe Biggi

Ich rate keinesfalls davon ab!! Sie ist unabdingbar will man einen (mehrheitlich) angenehmen Hund im Haus haben.

Sie nützt nur nichts für Rüden die sich noch so gerne mit Artgenossen anlegen, da gilt Präventetation oder zu Deusch weise Voraussicht :lach1:

Freundlicher Gruss
Beat

morpheus
15.06.2006, 18:02
Morpheus hat laut Angaben der Vorbesitzer ebenfalls eine Welpen- und Hundeschule besucht und es scheint auch ganz ordentlich geklappt zu haben. Dann ist allerdings zwei Mal ein Neufundländer in das Grundstück eingedrungen, was zu ordentlichen Bessereien geführt haben soll. Seitdem sind schwarze Hunde/Rüden für ihn ein absolutes Feindbild. Mir ist bei ihm allerdings im Gegensatz zu meinen bisherigen Hunden aufgefallen, dass sich negative Erfahrungen, egal welcher Art, absolut festsetzen. Mittlerweile hat er einen unkastrierten Kumpel und kommt mit Kastraten und Hündinnen aus, was für mich schon einen Erfolg darstellt. Unbekannten Rüden werde ich den Rest seines Lebens aus dem Weg gehen müssen...wir können gut damit leben.

Was ich damit sagen will: wenn das Kind mal im Brunnen liegt, ist es schwer, bei einem entsprechenden Charakter, dies noch entscheidend zu korrigieren.

macJahn
15.06.2006, 19:34
Erstmal danke Für die Tipps.
Mus sagen wenn ich das lese es hat anzeichen gegeben die ich leider verpasst habe z.b Breit machen und mit der brust Drücken aber wie gesagt habe ich es verpasst da einzugreifen dachte er macht es wie mein Rottie den ich vorher hatte da wurde erst laut geknurrt und so habe nicht an die nur leichten zeichen gedacht mist na ja kann aber leider nix zurück drehen. Hunde schulle war ich auch aber da es ein langsam etwickler ist ist es wohl nicht so wie bei anderen nicht molosser rassen gelle.
Heute hate er auch ne beiserrei mit seinen kolegen Willi ein Bm rüde die sonst eigendlich spielten wir sahen das immer locker und dachte die machen das im spiel aus aber dafür habnen wir und warscheinlich zu selten gesehn.
na ja auf alle Fälle haten die erst Gespielt dan ne kurtze Rüden schau mit knurren und willd rum machen aber ohne beißen dahten so das wars wider und ur plötzlich ging der pank ab was soll ich sagen sind beide gleich stark Conlai saftet am Ohr willi am bein. dachte ich bin ja schlau wenn zu arg wird habe ich ja ein Hunde abwerspray dabei nix war das hat die nicht interesiert sie haben weiter gemacht wie nix.
wegn dem trennen ahbe ich die refarung gemacht das halsband nicht zihen sondern abdren das die luft ausgeht.
der kreis seiner freunde wird immer kleiner :-( schade
Gruß Michael
P.S wrden nun versuchen mit maulkorb dem hund klar machen das ich das nicht dulde bei anderen hunden.

Martin
15.06.2006, 19:46
Mola,

die optimale 'Trennungsmethode' wurde ja schon öfters disskutiert. Ich denke es muss situativ und mit Courage entschieden werden.
Wie schon geschrieben kommen von mir verschuldete Situationen (klopf auf Holz) nicht / nicht mehr vor. Ich gebe Duke schlicht keine Gelegenheit,sich auf einen Gegner (er lässt sich nur auf Gegner, nicht auf Opfer ein) ein zu lassen. Erstens darf mit Hunden dieser Rassen nichts passieren, zweitens sind die allermeisten Halter im Konfliktfall überfordert. Deshalb: Prävention!
Ich habe schon einen DSH Rüden von Duke entfernen müssen weil dieser Dukes Signale (absolut saubere Unterwerfung) nicht gesehen hat oder nicht sehen wollte. Sein Halter war auch nicht kooperativ. So hab ich halt die Situation geregelt, wie es sich für Alpha gehört...
Zweimal musste ich einen APT von meinem Rotti entfernen, die selbe Geschichte.
Mehrmals waren ein Rotti und ein DSH (beide Rüden) zu trennen, weil ihre Halter auf den gemeinsamen Spaziergängen gepennt haben.

Nie waren ärgere Verletzungen im Spiel, immer viel Getöse und 'dicker Max'. Alleine zwei entschlossene grosse Rüden zu trennen erfordert aber neben ein wenig Mut genug Kraft. Schön wenn der Halter des Anderen mithilft...

Gut bewährt hat sich bei uns folgene Methode:
Ich schaue dass ich meinen Hund am Halsband von hinten zu fassen kriege, der andere macht das Selbe. Nicht reissen sondern warten bis einer loslässt, dann sofort wegziehen. Natürlich darf keine Gelegenheit zum Nachbeissen gegeben werden. Beissen plus Schütteln verursacht Verletzungen.

Ich hoffe ich konnte mich einigermassen klar und verständlich äussern. Ich erhebe keinen Anspruch auf die Patentlösung...


Ach ja:
ich glaube nicht dass der Angriff auf den 'Gegner' nicht vorhersehbar ist oder nicht angezeigt wird. Nur sind die Signale wohl viel weniger deutlich als bei anderen Rassen!?!

Martin
15.06.2006, 19:56
dachte er macht es wie mein Rottie den ich vorher hatte da wurde erst laut geknurrt und so habe nicht an die nur leichten zeichen gedacht mist na ja kann aber leider nix zurück drehen.

Ich mussste die selbe Erfahrung machen obwohl ich von erfahrenen BM-Haltern gewarnt wurde. Nachher ist man schlauer. Man sollte schon schauen dass die öffentliche Meinung nicht leidet...

Heute hate er auch ne beiserrei mit seinen kolegen Willi ein Bm rüde die sonst eigendlich spielten wir sahen das immer locker und dachte die machen das im spiel aus aber dafür habnen wir und warscheinlich zu selten gesehn.
na ja auf alle Fälle haten die erst Gespielt dan ne kurtze Rüden schau mit knurren und willd rum machen aber ohne beißen dahten so das wars wider und ur plötzlich ging der pank ab was soll ich sagen sind beide gleich stark Conlai saftet am Ohr willi am bein.

Lass Situationen wie diese bitte nicht mehr zu, generell bei Rüden kontakten sehr vorsichtig sein!

dachte ich bin ja schlau wenn zu arg wird habe ich ja ein Hunde abwerspray dabei nix war das hat die nicht interesiert sie haben weiter gemacht wie nix.

Pfefferspray? Macht die Sache sicher nicht besser. Wie wird wohl die Verknüpfung sein, wenn er Erfahrungen unter Schmerzen, Geschrei und Hektik macht? Kontraproduktiv und die Gefahr andere zu gefährden!


P.S wrden nun versuchen mit maulkorb dem hund klar machen das ich das nicht dulde bei anderen hunden.

Mit Maulkorb wird er sich aber nur noch sehr schlecht wehren können. Bei weiteren Vorfällen verliert er dann sein Vertrauen in Dich und reagiert noch defensiver. Vermeide besser jede Situation die so enden könnte. Suche gezielt Hündinnenkontakt und ev. Rüden die passen könnten (Grösse und Verhalten). Letztere aber nur wenn Du die Situation wirklich kontrollieren kannst!

Viel Glück und versuche cool zu bleiben. Nervösität und Angst überträgt sich auf den Hund...

Pit
16.06.2006, 08:52
Hi, Mola.
Hinterbeine hoch kannste vergessen.
So wie Martin sagt - auch wir gehen den Rüden möglichst aus dem Weg.
Ein Listenhund, auch wenn er sich nur wehrt, hat ruckzuck nen schlechten Ruf.
Mädels liebt er, und gut isses!
LG, Pit.

Bonsai
16.06.2006, 09:24
Hi Pit, stimmt, ich versuche auch möglichst, fremden Rüden "aus dem Weg zu gehen", aber treffe bei uns leider auf streunende Rüden und auch auf andere Hundebesitzer die mit diesen klugen Sätzen " ... lassen Sie die Hunde ruhig laufen, meiner tut nichts.." oder "... ist schon okay, meiner will nur spielen..." ihre Rüden einfach frei rankommen lassen :boese5:

macJahn
16.06.2006, 09:34
Hallo Martin
Haben auch nicht vor das solche sachen wieder vorkommen ärgert mich selbst wie sau das mit dem Pfefferspray war nur ein Not Anker wenns zu arg wird. Da Mir schon nen daumen nagel von nen staff abegissen wurde.
aber wie gesagt war nix .
Das mit dem maulkorb soll natürlich nicht nur Conlai dran haben sondern auch willi ,wir wollen versuchen das sie sich Tolerieren oder villeicht ignorieren da wir gerne zusammen laufen. Deshalb erstmal der Maulkorb das sowas nicht noch mal passiert ,will nicht das wir die zeichen übersehn und es rappelt.
Ansonsten werde ich wohl den rüden Kontakt meiden Müssen schade zwar aber so mus es sein.
wegen dem trennen hat sic auch noch ne schreckschuß bewährt das geht natürlich nur auf dem land in der stadt kämm das nicht so gut.
Klar hast du recht soweit soll es nicht kommen aber wenn doch und du bist alleine was nun deinen kannst du villeicht weg Krigen aber der andere ist dan noch im kampf laune und ohne Finger zu riskieren sie auseinader krigen ist so ne sache oder :-)
Gruß Michael

macJahn
16.06.2006, 09:40
Hallole Bonsai
das kenne ich leider auch zur genüge und wenn man dan den leuten hinruft: aber meiner macht was, dan schauen die einen an alls ob man nen Killer drab hat und ist dan auch noch der Böse.
Allso auch wenn ich den anderen Rüden aus dem weg gehe ist ein zusammen treffen nicht immer ausgeschlossen hatte da mal nen fall alls der Hunde vom Schäfer auf mich zustürmten da mein Rottie keiner keilerrei aus dem weg ging dachte ich nur Sch... was nun es raucht gleich allso habe ich das T-shirt rausgezogen um seine augen gelegt und meine hand vor seine nase so hat er nix gesehn nur mich gerochen klar hat er gemert das da andere hunde waren aber er konnte sie nicht sehn und auch nicht richen wo sie waren und dan unendlich langen 3 min hat der schäffer seine zurück gerufen.
gruß Michael

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