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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Erziehungs Oberhaupt"


Bullmastiff_Vienna
23.05.2006, 22:06
Haaaa... jaja ich hätte da gleich mal die erste Frage an euch,was mich ja schon oft belastet, muss ich schon sagen.
Und zwar das brav an der Leine gehen,geht noch doch sobald wir einen Hund treffen ist er so wild und ich fliege gleich hinterher egal wie sehr ich mich in die Leine hänge,ganz schön schwer,mit meinem Gewicht und bei seinem Gewicht :D
Halti finden wir in dieser größe keinen mehr,schade für mich,denn es ist wirklich schon so das mein Freund mehr mitn Hund geht als ich mit unseren Oskar und dazu kommt dann auch noch das Oskar auf Thomas besser hört und viel mehr folg als bei mir,nur das ist wiederum doof bei uns weil ich durch mein karanz zuhause bin und Thomas arbeiten geht.

Ich hab es mit der aufmerksamkeit versucht indem ich mit putenwurscht schon ausser Haus ging, oder einfache leckerlis und mitn lieblings spielzeug versucht habe, doch es hilft leider nichts so bald er einen Hund sieht will er hin :hund: und ich muss dann mit gehen weil ich ihn nicht zurück halten kann, eine Zugkette hatten wir auch schon, durch die is auch besser geworden doch es schaut prutal aus und ich denke mir durch das Oskar also überhaupt der BM so Sensibel ist, ist das auch nicht gut wenn er das beengte am Hals fühlt.

Wie kann ich es noch am besten üben so das ich keine angst haben brauch das er mir vielleicht auch mal den Kinderwagen umreist und mich mitzieht,denn auch hier in Wien ist nicht gleich ein jeder liebschauender Hund gleich lieb,davor hab ich die meiste angst, mehr um meinen Hund als um mich.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen denn, ich will weniger auf Würgeketten zurück greifen.


Mfg Christina & Oskar
http://www.bullmastiff.at.gg

Simone
24.05.2006, 06:24
Hallo Christina,

Würgeketten mag ich gar nicht, zudem halte ich sie auch nicht für sehr effizient.

Wie alt ist denn Oskar? Macht er "nur" Probleme, wenn andere Hunde kommen? Wie reagiert er im Freilauf? Spielt er dann mit den Hunden oder ist er bei manchen Hunden (Rüden?) auch aggressiv?

Ich denke, dass es mittlerweile von ihm bereits so erlernt ist: Ein Hund kommt, Du bist vermutlich dann besorgt, er merkt das und dann reagiert er entsprechend. Du mußt ihn langsam umkonditionieren. Gib ihm jedesmal sobald (wirklich solbald) Du einen Hund siehst ein Leckerli. Die resten Wochen wird Dir dies nicht bringen, aber irgendwann wird er den anderen Hund mit dem Leckerli verbinden und nicht mehr eine solch negative Assoziation haben. Dies kann bei manchen Hunden aber wirklich sehr lange dauern. Ansonsten würde ich sobald er Theater anfängt die Richtung wechseln, ihn dann kurz zu Dir ziehen, sobald er nicht mehr den anderen Hund angeht, sondern auf Dich achtet sehr loben und Leckerli geben. Dann wieder umdrehen und weitergehen. Reagiert er wieder, dann erneut umdrehen und Richtung wechseln. Eine Hundeschule wäre auch sinnvoll, denn dort habt Ihr viele andere Hunde zum üben.

Tja, ansonsten mußt Du nun viel üben und viele Hunde treffen. Es ist schwierig und zeitintensiv, ein solches Verhalten wieder raus zu bekommen. Auch Deine negative Erwartung, sobald ein Hund kommt, merkt Dein Oskar und dann meint er vermutlich erst recht reagieren zu müssen. Reagiert er bei Deinem Freund auch so?

Ein Halti gibt es auch in einer solchen großen Größe, denke ich. Aber Du mußt damit auch vorsichtig sein und das Halsband auch an die Leine nehmen! Ich habe mit dem Halti bei Luna sehr gute Erfahrung gemacht, allerdings trug sie es auch eher als Maulkorb zur Maulkorbzeit. Bei meinem vorherigen Hund Tom, der krankheitsbedingt am Ende ziemlich aggressiv war, half es in keinster Weise. Ich bekam seinen Kopf damit eh nicht gehalten...

Bonsai
24.05.2006, 10:03
Hallo Christina, es ist vermutlich so wie Simone das beschrieben hat, was im Klartext bedeutet, dass vielmehr du als dein Hund das Problem hat. Aus Erfahrung kann ich dir nur raten, eine gute Hundeschule zu besuchen. Ich hatte schon eine Menge Erfahrung mit Hunden als ich Bonsai aufgenommen habe, aber sein Dominanzproblem habe ich nur mit Hilfe unserer Hundeschule in den Griff bekommen können. Dort kannst du in sicherem Rahmen dein Verhalten und deine Gefühle dabei (auf die dein Hund ja reagiert) trainieren und ändern, so dass in Folge auch dein Hund eine Änderung durchmacht. Liebe Grüße Biggi :lach3:

Bullmastiff_Vienna
24.05.2006, 12:11
Hallo,

danke erst mals für eure Antworten.

Habe bemerkt ihr habt es falsch verstanden vielleicht,er ist nicht aggressiv, nur er zerrt mich zu jeden Hund um zu beschnuppern und spielen. :p

Oskar ist erst 18Monate eben auch noch verspielt,ich muss dazu sagen als wir ihn bekommen haben ist er nie zu einen anderen Hund hin sondern die Hunde zu ihm.Doch das änderte sich nach 3wochen so das er brav war auch an der Leine da zog er auch nicht hin um mit ihnen zu spielen erst dann wenn ich ihm von der Leine lies und ihm das Komando Frei gab.Und vor 2-3Monaten fing es an das er auch schon hinzieht und unbedingt hin will,wie gesagt ich probierte es mit seinem Spielzeug und leckerlis,half nichts denn den Hund zu beschnüffeln ist ihm immer wichtiger als ein leckerbissen oder den Ball.

Ehrlich gesagt will ich ihn auch nicht zu jeden Hund lassen, es ist auch so das Oskar bei Hunden wo wir erfahren haben das Sie andere Hunde nicht ausstehen können einfach nicht hingeht auch da nicht zerrt.Das ist seltsam.

Und komisch ist es wenn er ohne Leine läuft geht er nicht gleich zu einem Hund wenn er einen sieht sondern er bleibt stehen und nach paar Sekunden geht er langsam auf den anderen Hund zu und beschnuffelt ihn erst mal.An der Leine will er auch vorm "näher kommen" gleich spielen und hüpft hin und her.

Dann gibts wieder Tage, wenn ich sehe es kommt ein Hund auf uns zu nehme ich ihn bei Fuß und er geht dann auch schön brav bis der Hund bei uns vorbei ist (keinerlei agressivität) aber er will immer stehen bleiben und schaut sich um wo der andere Hund hingeht und was der macht.

Sind das anzeichen an irgend etwas?


Lieben Gruss, christina & co

Rocky
24.05.2006, 21:56
... Junghund eine Hundeschule und viele deiner Problem werden sich in Luft auflösen.

Hallo Christina

Er muss lernen von dir an der Leine geführt zu werden und das ohne wenn und aber! Läufst du mit ihm, muss ein kurzes "Fuss" genügen und er läuft ohne stehen zu bleiben oder gar die Richtung zu wechseln neben dir weiter.
Wenn es dich tröstet, diese Übung braucht je nach Hund und Durchsetzungskraft des Halters schon mal etwas länger bis sie sitzt. Gerade in der Stadt ist aber eine gute Leinenführigkeit das A & O des Zusammenlebens! Du fragst nach Anzeichen? Ich vermute es ist ein Anzeichen mangelnder Unterordnung dir gegenüber. Wenn du es alleine nicht schaffst dich durchzusetzen, dann würde ich dir noch einmal den Hundeplatz empfehlen!

Das Würgehalsband brauchst du bloss um eine eskalierende Situation unter Kontrolle zu bringen. Die Anwendung des "Würgers" kannst du dir in einer Hundeschule gut zeigen lassen. Den Würger als Erziehungsinstrument einzusetzen finde ich voll daneben, als "Notbremse" für einen sehr kräftigen Hund durchaus ok! Mein Rocky hat ein Lederhalsband mit Würgefunktion. Er mag keine andere Rüden und schon gar keine Kläffer. Ich habe das mit dem Würgegriff in der Hundeschule (nicht am Hund ohne Grund) gezeigt bekommen und war froh, ihm bei einem "Angriff" eines Spitzes die Luft nehmen zu können!! Allerdings wuselt er seit Jahren artig, höchstens mit einem geflüstereten "Fuss" an meiner Seite neben den gröbsten Gartenhagkläffern vorbei.

Ich selber bin kein Freund von 100% funktionierenden Gehorsamsmaschinen, aber etwas Kinderstube sollte schon sein. Wenn dein Hund dir gehorcht, ist das Zusammenleben erst so richtig gemütlich :lach2:

Freundlicher Gruss
Beat

Martin
25.05.2006, 10:14
Beat,

:08:

Bonsai
25.05.2006, 17:52
[QUOTE=Bullmastiff_Vienna]Hallo,

Habe bemerkt ihr habt es falsch verstanden vielleicht,er ist nicht aggressiv, nur er zerrt mich zu jeden Hund um zu beschnuppern und spielen. :p

Hey, nein, ich habe dich nicht falsch verstanden...... auch unsere Wauwis sind keine "gedrillten Untertanen", aber gewisser Grundgehorsam ist notwendig: wenn ich mit unseren beiden Monstern unterwegs bin, habe ich fast 125kg an der Leine und ich möchte mir lieber nicht vorstellen, wenn die unkontrolliert losrasen würden... ich wäre bestimmt ein toller Wurfanker, den sie mehr oder minder ignorieren könnten und hinter sich herziehen würden...
Und es ist egal aus welchem Grund deiner zu den anderen Hunden möchte (schließlich könnte der ander ja auch mal agressiv sein!), er darf es NICHT, wenn du es ihm nicht erlaubst. Dass es bei euch beiden nicht funktioniert liegt an dir und nicht an deinem Hund... so meinte ich das. Du musst die richtigen Signale aussenden damit dein Hund mehr oder minder gelassen auf andere Hunde reagiert und das kann man in einer guten Hundeschule am besten lernen und üben.
Auch bei uns gibt es keinerlei Würgehalsbänder oder solchen Blödsinn...... das kann man den Wauwis auch völlig friedlich beibringen. Bonsai und ich haben gelernt, dass ich ihn selbst aus einer angehenden Beißerei abrufen kann. Das war ein hartes Stück Arbeit und erforderte von uns beiden viel Geduld und Üben, Üben, Üben!!! Für "kleinere" Notfälle kann ich sowohl Bonsai als auch Halvar so "aushebeln", dass sie auf den Hinterpfoten stehen und der andere Hundehalter seinen Hund wegnehmen kann.
Liebe Grüße Biggi :lach1:

Winki
25.05.2006, 19:39
Ich kann Biggi nur zustimmen. Eine Hundeschule ist da bestimmt nicht schlecht. Hat bei uns auch sehr gute Erfolge gebracht. Antonio lässt sich aus den meisten Situationen problemlos abrufen und auch sehr gut führen. Aber man merkt auch ganz genau wenn jemand anders ihn führt hat er ein anderes Verhalten.

Conner
26.05.2006, 09:34
Generell kann ich mich den "Vorschreibern" nur anschließen. Eine Hundeschule hat einfach den Vorteil, daß man gezeigt kriegt WIE und da stehen immer viele Dummys zur Verfügung zum üben.

Gerade bei Molossern sind Stop-Würger oder Würger optimal. Durch die Wamme würde ein normales Halsband immer entweder zu eng oder zu weit sitzen. Ich bevorzuge auch die Stop-Würger.

Mit Paul hatte ich ähnliche Probleme - und habe sie immer wieder mal - bei 17 Monaten haben wir lange noch nicht ausgelernt. (ich war in einer Hundeschule und hatte eine Einzel-Trainerin um den Wesenstest mit ihm vorzubereiten) Jetzt lernen wir alleine weiter (üben üben üben).

Ich habe diese Situationen entschärfen können indem ich auf jemand zugehe (Paul macht dieses Vorschießen auch gerne bei lieben Nachbarn....Freude:herz: ) und wenn er losziehen will drehe ich sofort ab und gehe einen Kreis. Versuche ihn dann erneut auf mich zu konzentrieren und zu versammeln. Beim 3. Mal klappt es dann meistens..........

NICHT AUFGEBEN - und setz Dich durch !!!!

Liebe Grüße
Annette

Bonsai
26.05.2006, 16:57
NICHT AUFGEBEN - und setz Dich durch !!!!

Hey Anette, hm, das mit dem Durchsetzen ist eine Sache, die bei unserem Riesenbaby immer wieder harte Arbeit bedeutet: der Kerlemann hat einen immensen Dickkopf und hat die Gabe uns zu ignorieren, soetwas habe ich noch nie erlebt!!! Er schafft es, mich an die Grenzen meiner Geduld zu bringen...
Liebe Grüße Biggi :lach3:

Conner
26.05.2006, 17:33
Ich glaube keiner versteht Dich besser als ich......!

Habe wirklich soweit alles hinbekommen, leider hat Paul JAGDINSTINKT und das habe ich noch nicht im Griff.

Hoffe immer, mit wachsendem Alter und Gewicht wird das vielleicht besser.

Der Dickschädel ist aber nicht unbezwingbar - gottseidank !
Lg
Annette

Bullmastiff_Vienna
27.05.2006, 03:00
:lach3:

danke für eure Postings!!

Von Simone: Gib ihm jedesmal sobald (wirklich solbald) Du einen Hund siehst ein Leckerli. Die resten Wochen wird Dir dies nicht bringen, aber irgendwann wird er den anderen Hund mit dem Leckerli verbinden und nicht mehr eine solch negative Assoziation haben.


Alsooo...ich war an diesen Tag gleich mal Üben, weil ich wirklich dahinter sitze,natürlich will ich das er Folgt wenn ich mal ein Komando sage.Habe gleich die erste Hürde überwinden müssen ..... denn bei uns wohnt eine Cane Corso Hündin, Oskar liebling... Sie ohne Leine und Oskar an der Leine.
Ich hab sie schon von Fenster aus gesehen deswegen bin ich gleich runter um es mit Leckerchen zu probieren aber auf das reagierte er überhaupt nicht dann versuchte ich es mit Stimmlicher ablenkung und dabei wendete ich sofort ab und machte eine runde mit dem befehl Fuss, als ich wieder in ihre richtung kehrte wollte er wieder hin ziehen, ich gab ihn einen Ruck mit der Leine und sagte scharf Fuss und siehe da :36: er spurte ... als Udine (die Hündin) auf uns zu gelaufen kam, weil sie auch gleich spielen wollte, wollte Oskar natürlich auch gleich wieder abbiegen aber [stolz auf mich] habe ich in richtigen moment das Komando Steh angewendet und ruckte noch mal an der Leine, weil er ja von mir abweisen wollte UND ER BLIEB...sofort bekam er sein leckerchen was ich die ganze zeit in der hand hielt.Wir blieben kurz stehen natürlich probierte er in diesen 5minuten mit ihr zu spielen aber ich gab ihn ja den befehl steh,1-2mal wollte er auf sie zu hüpfen aber ich gab ihn einen kräftiges AUS und dann blieb er brav bei meiner seite echt super gefühl auch das verhalten von ihn gegenüber mir ist anders geworden,viel mehr augen kontakt.

Dann machten wir gleich ein probe lauf an der Leine natürlich Fuss zu gehen und neben bei Udine die spielen wollte ein zwei mal lies er sich ablenken aber dann machte ihm das nichts mehr aus das sie stichel kommt... Oskar ging weiter brav bei Fuss in einem kleinen Kreis mit mir.brav oder?!

Als ich weiter ging um noch weitere Hunde zu treffen um weiter zu Üben auch bei fremden Hunden,traff ich gleich weitere zwei Hunde an der Leine als ich sie sah lenkte ich mit leckerchen und stimmlich die aufmerksamkeit auf mich und gab den befehl Fuss und er ging brav vorbei ohne zu den Hunden zu ziehen.Echt spitze so zu gehen ohne das ich einen gratis flugunterricht bekomme.

Er versucht es noch ab und zu,zwar nicht mit ziehen aber zb. er schaut gerne nach oft hinterher und da brauch ich nur seinen namen zu sagen und einen leichten ruck mit dem kurzhalter was wir sich besorgt haben und nach dem zweiten dritten mal gibt er auf und nimmt mit mir augen kontakt auf und wenn der da ist weiß er mittlerweile das er sein leckerchen bekommt.

Wir suchen natürlich auch eine Hundeschule zusätzlich auf,denn es macht sehr viel spass mit oskar weil er sehr viel freude zeigt es macht ihm spass zu üben.Er ist auch viel ruhiger geworden.

Wir haben auch ein Übungstag mit Udine eingelegt.... das Fraudi von ihr geht mit uns auf eine Wiese um Udine als Lockvogel dabei zu haben...denn Sie weiß glaub ich auch was ihr aufgabe ist denn sie kommt immer ganz nahe zu Oskar um ihn auf zufordern. :p aber oskar lernt durch dass ganz gut, erst wenn ich ihm das komando FREI gebe darf er laufen gehen.natürlich nach seine übungs stunde

Ich will mich :herz:lichst bei euch allen bedanken für die vielen Tip´s und eure antworten, vielen vielen danke ich weiß das es an mir liegt... mach ich ein fehler macht ihn der Hund auch also ich achte mehr auf mich wie ich mich verhalte und jetzt gehts schon viel besser.

Anne
27.05.2006, 07:16
Möchte ja kein Spielverderber sein,aber so wirklich prickelnd finde ich das, was du da machst nicht.
Warum übst du mit deinem Hund bewußt mit der CC Hündin? Welche Erfahrung soll dein Hund machen, wenn er bewußt in solche Situationen geführt wird? Warum der Leinenruck und scharfe Kommandos, in Gegenwart anderer Hunde? Was soll dein Hund lernen?
Den Richtungswechsel hast du nicht so richtig verstanden, der Richtungswechsel wird nicht angekündigt,beim Richtungswechsel wird nicht mit Leinenruck gearbeitet und den mach ich an der langen Leine und nicht am Kurzführer. Der unangekündigte Richtungswechsel dient dazu, die Aufmerksamkeit des Hundes zu bekommen, der lernt, auf DICH zu achten.
Außerdem verkneife ich mir dabei jegliche Kommandos, geht der Hunde freiwillig im "FUß" neben dir, dann belohnst du ihn. So wie du es derzeit machst, arbeite ich erst, wenn der Hund OHNE Ablenkung aufmerksam ist.
Bevor man einen Hund in Konfliktsituationen führt,muß er ohne Ablenkung gut im "Gehorsam" stehen.

Er versucht es noch ab und zu,zwar nicht mit ziehen aber zb. er schaut gerne nach oft hinterher und da brauch ich nur seinen namen zu sagen und einen leichten ruck mit dem kurzhalter was wir sich besorgt haben und nach dem zweiten dritten mal gibt er auf und nimmt mit mir augen kontakt auf und wenn der da ist weiß er mittlerweile das er sein leckerchen bekommt.


Was glaubst du lernt dein Hund daraus?
Ich brauch nicht auf das erste Kommando zu reagieren, benehme ich 2-3 X daneben gibts Leckerlie.
Was soll der Ruck an der Leine,wenn dir andere Hunde begegnen? Was willst du deinem Hund vermitteln?
Fremde Hunde bedeuten Strafe?
Ablenkung mit Leckerlies bedeutet nicht, dass ich dem Hund Futter vor die Nase halte, wenn er sich schlecht benimmt. Entweder ich belohne ihn, bevor er das Fehlverhalten zeigt oder er bekommt es, wenn er ruhig an einem fremden vorbeigeht. So wie du es machst, belohnst du deinen Hund für sein Fehlverhalten.
Suche dir bitte ganz schnell eine gute Hundeschule/Platz.

Rocky
27.05.2006, 08:04
.... immer leicht und gerade bei der Hundeerziehung besonders schwer. Wir sollten ihr schon Tipps geben, sie frägt ja danach. Nur sollten wir sie nicht gerade auf eine möglicherweise nicht ganz vollständig beschriebene Situation "verurteilen".

Hallo Anne

Die Christina macht sicher noch Fehler, nur wer tut das nicht selber auch. Das mit Hundeschule hat sie bestimmt jetzt mitgekriegt und nun kann es nur noch besser werden :lach2:

Selbst als "alter Profi" mache ich noch Fehler! Heute morgen hat meine Bestie die Kälber an Zaun auch gar furchtbar angebellt, ich weiss nicht was die Viecher ihm getan haben. Da habe ich ihn abgerufen und er war natürlich taub. Also bin ich im Regen, bei knapp 10° sommerlicher Temperatur mit nackten Füssen und Leckerlis ins hohe Gras gestiegen und habe ihn ins Wohnzimmer gelockt. Das nennt man Erziehung gell - ihr seht, ER hat MICH vollkommen im Griff :)

Freundlicher Gruss
Beat

Conner
27.05.2006, 09:33
uuuh Anne, damit bist Du aber der totale Spielverderber !
Denke sie ist doch auf dem richtigen Weg und da muß man doch nicht den kleinen Erfolg, der für beide Motivation bedeutet, nieder machen.

Wie Beat sagte - wer ist denn fehlerfrei in der Erziehung ? Kein Mensch, oder ?!

LG
Annette

Bullmastiff_Vienna
27.05.2006, 14:57
Möchte ja kein Spielverderber sein,aber so wirklich prickelnd finde ich das, was du da machst nicht.
Warum übst du mit deinem Hund bewußt mit der CC Hündin? Welche Erfahrung soll dein Hund machen, wenn er bewußt in solche Situationen geführt wird? Warum der Leinenruck und scharfe Kommandos, in Gegenwart anderer Hunde? Was soll dein Hund lernen?
:traurig3: Muss zugeben das ermutigt mich nicht, ich habe schon so angst ohne hilfe zur zeit zu üben weil ich die ganze woche im Kopf habe "Oh gott was is wenn ich was wirklich extrem falsch mache.

Natürlich ist ein Leinenruck nicht gerade für Oskar angenehm....bei ihm merke ich aber ich bekomme einen augenkontakt von ihm aus und ein schwanzwedeln dazu,dazu muss ich sagen ich freu mich über augenkontakt wenn wir einen anderen Hund sehen denn sonst gab es das bei uns nicht und ich flog hinterher....ich musste mich erst mal beweisen gegenüber Oskar das ich auch und nicht nur mein Partner was zu sagen habe und das was ich sage auch befolgt werden sollte ...sonst war ich immer nur die, die ihm bürstet,badet, mit ihm spielt und Füttert, bis an diesen Tag, war wie schon gesagt ein anker der sich wo anhalten sollte wenn ein Hund kommt.

Wieso bei dieser CC Hündin, weil ich wusste sie würde kommen, denn oft werden die Hunde weggezogen weil sie Oskar sehen.....natürlich auch mich wie ich probleme hatte in zu halten.Naja oft denken viele er sei agressiv deswegen weichen sie ab ich sag es ihnen schon aber sie haben oft angst das Oskar auf sie drauf tritt,sagen sie oft zu mir und gehen weiter.
Oskar hat die neigung allen und jeden nach zu starren und stur stehen zu bleiben und deswegen der Leinenrucker, (es ist nicht so das ich ihm gleich einen ruck gebe, ich ruf ihn zuerst beim namen und lenke ihn ab (versuche es) doch wie gesagt er reagierte bis vor einigen Tagen auf keine stimmliche ablenkung und schon gar nicht auf leckerchen, sicher ist es vielleicht ein fehler,doch was dann? ich wusste es nicht besser ausser ihm dann noch dazu einen ruck zu geben und das Komando Fuss, aber dann folgte er und wusste genau das er nicht herum rennen kann mit Udine wenn er an der leine ist.

Jetzt ist es so das ich seit diesen tag kein Leinenruck geben muss denn jetzt hilft auch das reden mit ihm oder ein leckerchen in der hand zu halten.

Einmal war es so das ich im winter eine ganze Gasse auf den Füßen runter rutschte, denn in dieser Zeit fing es an das Oskar zog wie wild und das schlimmste an der Sache finde ich das der andere Hund über die Straße gezogen wurde und ich auch fast bis Oskar den anderen Hund nicht mehr sah.- ich würde darüber lachen wenn ich mir zu geschaut hätte , nur ich habe geheult. Dabei half nichts kein leckerchen kein ball den ich mit hatte und schon gar nicht einfach die richtung wechseln,das konnte ich nicht wärend ich rutschte.Auch die stimme von mir lenkte ihm nicht ab.

Mir haben die mit Udine vorgeschlagen den kurzhalter zu verwenden, jetzt wenn ich so nach denke ist es ein sehr großer fehler gewesen... denn mit dem kann er ja keine fehler machen.....mir selbst ist auch lieber mit der Führerleine...weil ich ihm wie auch mich in meinen Fehlern besser ausbessern kann.

Wir haben heute auch eine Bordouxdogge getroffen ohne probleme konnte ich an ihr vorbei,ohne das Oskar ihre aufforderung annahm, obwohl Kimberley noch jung ist und auf ihn zu hupfte.

Von dieser Dame habe ich erfahren das es bei uns im 23ten Bezirk eine Molosser hundeschule gibt, habe die adresse bekommen, dort werden wir in der nächsten woche mal hin schauen und sich eintragen lassen.

Auch weil ich von Anne´s beitrag her, sehr viele Fehler mache....doch ich sehe in einem keinen Fehler... und zwar weil ich es gleich mal mit der CC Hündin geübt habe....sollte es nicht egal sein was für ein Hund es ist, ob Oskar ihn kennt oder nicht, sollte er denn nicht bei jeden den er gerne begrüßen würde, zuerst auf mein befelh achten? naja ..bin etwas unsicher geworden....ich weiß ehrlich gesagt nicht was jetzt gut war und was schlecht war..... ich weiß nur das es mir auf allefälle sehr geholfen hat es zu machen und bei Oskar merke ich hab ich eine andere stellung ein genommen....nicht mehr das lästige Bündel an der Leine sondern das Frauerl mit der er augenkontakt aufnimmt auch wenn ein Hund kommt und er freut sich sichtlich darüber.

danke Conner und Rocky...:lach1:

Bullmastiff_Vienna
27.05.2006, 15:40
Von meinem Posting: dann versuchte ich es mit Stimmlicher ablenkung und dabei wendete ich sofort ab und machte eine runde mit dem befehl Fuss, als ich wieder in ihre richtung kehrte wollte er wieder hin ziehen, ich gab ihn einen Ruck mit der Leine und sagte scharf Fuss

An Anne:
ich sehe nicht das ich fuss sagte und dann eine kehrtwenund machte, sondern als ich eine runde ging (musst dir so vorstellen das es in einem hof is der vielleicht 300m² hat und da ging ich vielleicht die hälfte in einem kreis) und dabei sagte ich fuss weil ich aufmerksamkeit hatte und dabei bekam er leckerlies.....vielleicht hast du es falsch verstanden oder ich einfach schlecht erklärt beim ersten eintrag.Scharfes Fuss ist für mich ein Fuss wobei ich das ss kurz und bündig anwende.Aber nicht shrei oder sowas in der art, sondern trotzdem freundlich bleibe so das er sich nicht schreckt...denn er ist auch einer der sich schreckt wenn man ihn wirklich zu sehr anmotz, er schaltet sonst auf stur und verweigert es mir.

Den ruck gekam er deswegen weil er einen Sprung nachvorne machen wollte.darauf hin (habe ich wohl vergessen) machte ich noch eine kehrtwendung wie zuvor , denn ich kann mich nicht undrehen wenn er mich in die andere richtung zerrt, weißt du da muss ich mal schauen das er neben meinen Fuss ist, so das ich ihn abdrehen kann.(dieses kerlchen hat 20kg mehr auf der Wagge,und geht mir knapp bis zur Hüfte)daher, etwas schwieriger für mich.

Conner
27.05.2006, 16:17
Mach Dir vor allem nicht so viele Gedanken, Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden. Du gibst nicht auf und das ist schon die halbe Miete !
Also, locker bleiben, dann klappts sowieso am allerbesten !!!!
Liebe Grüße
Annette (die mit ihrem Paul immer wieder den selben Kampf hat - da steht es dann 85 Kilo gegen meine 55 Kilo....)

Bonsai
27.05.2006, 18:03
Liebe Christina, je mehr du gedanklich "verkrampfst" und Angst hast, etwas falsches zu tun, umso unsicherer wird dein Hund reagieren. Und die eigenen Fehlverhalten in den Griff zu bekommen, ist die Hauptaufgabe in der Hundeerziehung... deshalb hört das Lernen auch nicht auf sobald dein Hund "erwachsen" ist... Eine gute Hundeschule ist wirklich ideal, wobei die Betonung auf gut liegt! Ich hab mir mal eine Hundeschule angeschaut, da wird heute noch mit dem Kasernenton der 70er Jahre gedrillt und ich dachte, diese Form der Ausbildung sei entgültig ausgestorben!
Dass du eine verantwortungsvolle Hundehalterin bist, beweist du schon damit, dass du intensiv nach Abhilfe suchst, dir Gedanken machst, nach Lösungen suchst! Der Besuch einer Hundeschule ist doch kein "Armutszeugnis" so nach dem Motto: Hilfe, ich komme mit meinem Hund nicht zurecht, macht ihr mal. Der Besuch einer Hundeschule ist eine Freude für Hund und Halter, wo sie mit Gleichgesinnten den richtigen Umgang lernen, bei dem allesamt Spaß haben sollten. Wenn wir auf den Parkplatz der Hundeschule fahren, bellen unsere Monster voller Freude und gebärden sich wie verrückt, so dass der ganze Wagen wackelt. Sowohl die Vierbeiner als auch wir Zweibeiner haben dort Freunde gefunden.
Ich wünsche dir eine genauso schöne Zeit in einer Hundeschule wie wir sie immer wieder erleben!!!
Liebe Grüße Biggi :lach2:

Anne
27.05.2006, 18:47
Ich habe nie behauptet fehlerfrei zu sein. Bei diesem Hund wurden aber schon einige Fehler in der Erziehung gemacht, sonst würde er dieses "Fehlverhalten" nicht zeigen. Macht man jetzt bei Korrektur dieses Fehlverhaltens wieder Fehler, könnte sich das als Bumerang erweisen. Auch möchte ich nicht schulmeisterhaft erscheinen, auch wenn es evtl. so erscheint. Nur dieses Vorgehen könnte sich als kontraproduktiv erweisen,nämlich dann, wenn der Hund Leinenruck,abrupte Richtungswechsel am Kurzführer und scharfe Kommandos mit der Gegenwart anderer Hunde verknüpft und nicht mit seinem Verhalten.
Daher mein Rat,
unangekündigte Richtungswechsel an der langen Leine und "Fuß" OHNE jegliche Ablenkung üben.Hat man ohne Ablenkung die ungeteilte Aufmerksamkeit des Hundes, dann unter Ablenkung mit der Arbeit beginnen.

Richtungwechsel an der langen Leine macht man so (ich hoffe ich schaffe es, das verständlich zu erklären).
Man nimmt eine ca. 4m lange Leine und geht mit Hund in eine Richtung. BEVOR die Leine straff ist wechselt man ohne Ankündigung die Richtung ( die Leine muß also beim Richtungswechsel noch reichlich durchhängen),es wird nicht an der Leine geruckt, es wird kein Kommando gegeben.Der Hund läuft in die Leine,der HF geht in die andere Richtung weiter.Derartige Richtungswechsel macht man alle 10-12m, je nach Hund hat man nach dem 2-5 Richtungswechsel die Aufmerksamkeit des Hundes, er geht ohne Kommando neben dem HF und sucht den Blickkontakt,dann wird ausgiebig mit Stimme,Futter oder beidem gelobt.Sinn und Zweck des Richtungswechsels ist es, den Hund dazu zu bringen auf den HF zu achten, dem Hf gegenüber aufmerksam zu sein.
Wenn ich dich richtig verstanden habe liegt genau darin das Problem, dein Hund ist dir gegenüber nicht aufmerksam,es interessiert ihn nicht, was DU in bestimmten Situationen möchtest.

Die ganze Zeit durfte er ohne Konsequenz mit der Hündin spielen,toben,an der Leine ziehen. Jetzt wird der Hund bewußt in Streßsituationen gebracht und wird in Verbindung mit dieser Hündin für Dinge gestraft, die er vorher durfte.Die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund die Strafe mit dieser Hündin verknüpft und weniger mit seinem Verhalten ist sehr groß.
Ein kleines Beispiel wie Hunde verknüpfen. Jeden Tag begegnet mir eine Frau mit Hut,Stöckelschuhen, weißem Rock und schwarzer Jacke. Jedesmal wenn sie an mir vorbeigeht bekommt mein Hund einen Leinenruck und ein scharfes "Fuß".Wie lange dauert es wohl, bis mein Hund auf jeden Menschen mit diesem Erscheinungsbild negativ reagiert?

Das mit dem Futter als Ablenkung ist o.k. Das Futter darf als Ablenkung/Lockmittel aber nur eingesetzt werden, wenn der Hund erwünschtes Verhalten zeigt.Zeigt der Hund unerwünschtes Verhalten und ich wedel ihm dann mit Futter vor der Nase rum, bestätige ich das unerwünschte Verhalten.

Anstatt ihn mit einem scharfem Fuß zu korrigieren, trainiere ihm lieber das NEIN an. Der Hund soll ja gerne und aufmerksam im Fuß gehen und es nicht als Strafe empfinden.
NEIN heißt NEIN und man kann es auch bei anderen Situationen als Abbruchsignal einsetzen.

Annette,
es liegt nicht in meinem Interesse sie zu entmutigen,grundsätzlich ist sie auf dem richtigen Weg, nur Fehler sind sehr schwer wieder auszubügeln. Ziel ist es doch, dass dieser Hund in absehbarer Zeit locker, entspannt neben seiner Besitzerin an anderen Hunden vorbei geht und erst dann mit ihnen spielt, wenn sie es erlaubt. Richtig Rom wurde nicht an einem Tag erbaut, die Erziehung bzw. Umerziehung eines Hundes dauert auch länger als einen Tag,evtl. viele Monate und neben schnellen Erfolgen wird es immer zu entmutigenden Rückschlägen kommen. Nicht aufgeben, lernen, sich informieren und ausdauernder als der Hund sein heißt die Devise.
Und keine Bange, mich hat heute mal wieder Teufel geritten, ich werde mich nie wieder zum Thema Erziehung äußern.:D

Monika
27.05.2006, 19:54
ihn für sein futter arbeiten lassen. ich würd ihm nix mehr in die schüssel schmeißen, sondern nur noch beim gassigehen für gutes verhalten was geben. du bist der futterautomat den er selber betätigen kann, ansonsten bleibt halt der magen leer, was meinst wie schnell dein hund nur noch dich anglotzt ;)

Grazi
27.05.2006, 21:05
@Anne: Wirklich super erklärt! :08:

Grüßlies, Grazi

Bullmastiff_Vienna
27.05.2006, 23:04
Anne: Und keine Bange, mich hat heute mal wieder Teufel geritten, ich werde mich nie wieder zum Thema Erziehung äußern.

Bitte nicht... diese letzte erklärung war aber besser als die erste.... ich ging nach dem letzten Posting von dir wieder mit Oskar und machte es so wie du es diesmal beschrieben hast.Und der Kurzhalter ist für die nächste zeit gestrichen !!!! :D
Muss sagen ich halte ihm generell nicht mit dem futter vor der Nase herum :D bei uns gehen immer egal um welche zeit man unterwegs ist Hunde herum.Ich hatte heute wieder mal 5 "Hürden" vor mir, die ich persönlcih nicht kenne.
Ich kann nur sagen ich merke es ist ein hartes Stück arbeit aber ich gebe auf keinen Fall auf.Aber ich sehe es wird von Tag zu Tag besser und kann auch an Hunden, zwar nicht perfekt, aber zumindest mit der Aufmerksamkeit von Oskar zu mir und ohne zu Fliegen vorbei gehen.
Auch das Wenden ist besser geworden.
Haben mein altes Bauchtascherl als Futtersack genommen,das ich es schnell griffbereit habe.auch dies wird ab und zu betrachtet von ihm und somit schaut er auch zu mir auf denn er versucht mit mir augenkontakt herzu stellen von sich alleine, davor machte er es von sich aus nicht so oft wie jetzt mittlerweile, aber jetzt bekommt er ein leckerchen wenn ich merke das ich die volle aufmerksam hatte d.h. wenn ich ihm wende und er nicht retour zog oder wenn ich keine wendung machen musste und er aber trotzdem nicht hinzog und mit mir den augenkontakt aufrecht hielt. ist es so richtig gewesen?

Conner
28.05.2006, 08:44
@ Anne, das sehe ich wie meine Vorschreiber ! Das letzte war super erklärt (und der Unterton so, daß man es nicht als Kritik sondern als TOLLE ANLEITUNG versteht) !!!!!

Werde einiges davon "klauen" und auch mal wieder verändern - die Erklärung an der langen Leine ist sehr detailliert und das mit dem NEIN statt FUSS werde ich direkt mal bei Paul ausprobieren.

Machst Du Hundetraining oder ist das alles "privates Wissen"?

Also bitte - weitere Äußerungen zur Erziehung :lach2:
LG
Annette

Anne
28.05.2006, 11:22
wenn ich ihm wende und er nicht retour zog oder wenn ich keine wendung machen musste und er aber trotzdem nicht hinzog und mit mir den augenkontakt aufrecht hielt
Das ist richtig, den Hund immer dann belohnen, wenn er sich (auch unaufgefordert) richtig verhält. Bei der Belohnung kann man sich dann auch mal gerne zum Affen machen,heißt, mal furchtbar ausschweifend mit der Stimme loben, egal, was andere Leute dann denken.
Wenn es dir nicht möglich ist mit dem Hund ganz ohne Ablenkung zu üben, versuche eine größere Distanz zu anderen Hunden aufzubauen.

Nun werde ich mal versuchen, verständlich zu machen, warum ich das, was du bisher gemacht hast für gefährlich halte.
Ständig Konfliktsituationen zu provozieren bedeutet für den Hund Überforderung und Streß. Dieser Streß baut sich auf und der Hund sucht sich irgendwann ein Ventil um diesen Streß zu kompensieren,das kann bedeuten, dass eine Situation komplett eskaliert.
Nicht nur die ganze bisherige Arbeit ist dann umsonst gewesen, sondern das Risiko einer Verletzung ist sehr hoch.
Außerdem ist das bisherige Training nichts anderes als eine Symptombekämpfung,die Ursache bleibt erhalten. Arbeite an der Ursache, dann verschwinden die Symptome von alleine.
Die Ursache ist mangelnde Bindung, der Hund nimmt dich nicht für voll.
Also arbeite mit dem Hund vorerst mit wenig Ablenkung,auch damit du sicherer wirst.
Hunde sind nicht fähig unsere Sprache zu erlernen,wir Menschen verfügen aber über die geistigen Fähigkeiten einen Teil der Hundesprache zu erlernen, zu deuten und zu verstehen. Das sollten wir auch umsetzen und nutzen, weil es die Hundeerziehung viel einfacher macht.Und noch etwas, Hunde sind Opportunisten, das sollten wir für unsere Zwecke unbedingt nutzen.
Monika,
danke, das mit dem futter hatte ich vergessen:lach2:

Mola
14.06.2006, 20:43
Meine Hundeschuletrainer füttern ihre Hunde nur draußen (auch weil sie den ganzen Tag unterwegs sind) und die Hunde sind sehr auf ihre Besitzer fixiert.
Wir selbst erziehen unsere BMin auch nur über Lob und Leckerchen und es klappt super. Da wir vom Welpenalter an stehengeblieben sind wenn unsere BMin gezogen hat, hat sie gelernt, dass ziehen nichts bringt. Sah zwar oft blöd aus hat aber toll geklappt.
Die Hundeschule sagt auch, dass man einen ziehenden Hund nicht mit dem Befehl "Fuß" zurückholen soll. Die Hunde denken ziemlich schnell "Fuß" heißt ziehen und nicht neben den Besitzer herlaufen.
Du bist ja schon auf dem richtigen Weg, aber ich würde an deiner Stelle unbedingt eine gute Hundeschule hinzuziehen. Ich war auch erstaunt wie schnell man Fehler macht, da Hunde anders denken als Menschen!!!
Viel Glück weiterhin,
Mola

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