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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe bei der Erziehung einer 6 Monate jungen BX gesucht!


TimTattooed
16.12.2013, 00:29
Hallo,
Ich und meine Frau brauchen dringend hilfe bei unserer 6 Monate alten Bordeauxdoggen Hündin, Mausi.
Und zwar hatte sie von anfang an schon dieses Verstärkte Dominanzverhalten.
wir haben sie mit 8 Wochen bekommen und sie von anfang an ruhig und sanft erzogen, Sofort an die leine gewöhnt und ihren eigenen festen platz hat sie auch bekommen.
Doch sie ist an der Leine wie ein kleiner Dinosaurier, sie lässt sich nicht bändigen, ob halsband geschier oder stoffzughalsband, alles egal immer starker zug auf der leine,
wenn sie dann ihre 5 Minuten bekommt dann springt sie an meiner frau oder an mir hoch und beißt und zwickt uns,
und wenn man sie versucht mit starker stimme oder mit Abwehverhalten zu beruhigen wird es noch schlimmer,
zuhause ist sie meist ruhig und schläft sehr viel, doch wenn man sie mal in ihre schranken weisen will dann knurrt sie, kläfft, zieht die läftzen hoch geht mit dem vorderkörper runter und versucht zu beißen,
Wenn ich mich dann auf ihren kampf einlasse und sie dann auch besiege wird sie ruhiger und unterwirft sich, in den meisten fällen zumindest,
Wir haben schon einiges Probiert wie nurnoch aus der hand füttern, ignorieren, usw. hilft auch eine zeit lang ein bisschen, aber nicht dauerhaft,
Alleine bleiben kann sie überhaupt nicht, verlässt auch nur einer von uns den raum jault und klefft sie, und läuft uns hinter her,
Wenn wir beide den raum verlassen sitzt sie vor der tür und klefft ohne unterbrechung,
Wir haben es versucht mit rausgehen, reinkommen loben und leckerli. aber auch das half nicht.
bei besuch oder wenn wir sie zu meiner Schwester bringen ist sie garnichtmehr zu bendigen.
Das größte problem ist wir haben keinen garten und meine frau ist hoch schwanger und das kind ist in 2 monaten auch da.
Ich bin leider 10 std am tag arbeiten und meine Frau ist überfordert mit diesem verhalten.

Wenn die beiden allein zuhause sind, ist sie Meisten Super lieb und schläft den ganzen tag oder kuschelt mit ihr,
Doch es ist leider nicht der dauerzustand,
Wir waren bei einer Hundeschule und die dame sagte nach 15 min hauruck training das der hund ein Saurier ist und wir es selbst bändigen sollen.

BRAUCHEN DRINGEN UND SCHNELL HILFE..

DANKE FÜR JEDE HILFREICHE ANTWORT

Grazi
16.12.2013, 05:22
Ganz ehrlich?

Du hättest max. am WE Zeit, um mit der Kleinen mit einem vernünftigen Trainer (denn den bräuchtet ihr) zu arbeiten.... deine Frau ist überfordert, ist hochschwanger...und sobald das Kind da ist, wird auch sie kaum noch Zeit für die Kleine haben.

Für mich wäre die einzig logische Konsequenz: sucht ein gutes und erfahrenes Zuhause für die Knautschnase!

Sorry, wenn das nicht die Antwort ist, die ihr euch erhofft hattet.

Grüßlies, Grazi

bx-junkie
16.12.2013, 05:25
Der Hund ist 6 Monate und mit Sicherheit kein dominanter Hund! Und ein Saurier den es selbst zu bändigen gilt?? Was'n das für ne Aussage?
Dieser Hund ist ein Kind und genauso benimmt er sich auch, alles eine Sache der Ruhe und Konsequenz. Blöd ist natürlich das deine Frau alleine ist, nicht mit ihr klarkommt und zudem noch hochschwanger...ich vermute wenn das Kind da ist, wird sie noch überforderter sein und der Hund muß weg...also würde ich es wenn dann sofort tun.
Mein persönlicher Rat...sucht ein kompetentes Zuhause für die Schnecke solange sie noch so jung ist...bei welchem Züchter habt ihr sie gekauft? Eventuell kann dieser ja helfen...

Scotti
16.12.2013, 05:25
Ich stimme Grazi zu.
Wenn sie erstmal in die Pubertät kommt, wird das mit Sicherheit nicht einfacher, vor allem weil dann euer Kind da ist und auch deine Frau noch weniger Zeit hat.
Und eine erwachsene Bordeauxdogge die macht was sie will ist mit Sicherheit ein Problem.
Wendet euch am besten an den Züchter, vielleicht kann der euch bei der Vermittlung weiterhelfen.

bx-junkie
16.12.2013, 05:25
Grazi zwei Doofe ein Gedanke :D

Scotti
16.12.2013, 05:26
Absolut!. :)

Grazi
16.12.2013, 05:28
Dann wären wir also bei drei Doofen. :D

Grüßlies, Grazi

bx-junkie
16.12.2013, 05:36
Dann wären wir also bei drei Doofen. :D

Grüßlies, Grazi

:kicher:

TimTattooed
16.12.2013, 08:25
Ich gebe ja mein kind auch nicht ab wenn es nicht artig ist.
ich habe bis 11 uhr morgens zeit und ab 21 uhr abends.
scheue auch keine kosten. Daher würde ich uns gerne noch einen mobilen hundetrainer dazu nehmen. Und auch ein haus mit garten suche ich verzweifelt.
habe mir sogar für die kleine ein neues auto gekauft.
Sie ist kein statussimbol sondern unser erstes kind.
bitte um hilfreiche tipps


Ganz ehrlich?

Du hättest max. am WE Zeit, um mit der Kleinen mit einem vernünftigen Trainer (denn den bräuchtet ihr) zu arbeiten.... deine Frau ist überfordert, ist hochschwanger...und sobald das Kind da ist, wird auch sie kaum noch Zeit für die Kleine haben.

Für mich wäre die einzig logische Konsequenz: sucht ein gutes und erfahrenes Zuhause für die Knautschnase!

Sorry, wenn das nicht die Antwort ist, die ihr euch erhofft hattet.

Grüßlies, Grazi

coffee
16.12.2013, 08:49
erstmal vorweg:
bin zwar nur ein Mann, aber wenn ich richtig gerechnet habe war deine Frau bereits schwanger als ihr euch einen Hund angeschafft habt...
1. Schwangerschaft, 1. Kind, kein Garten, Hauskauf und Umzug stehen noch an...
Sicherlich nicht unmöglich, aber es gibt weiß gott bessere Zeitpunkte sich einen großen Hund ins Haus zu holen...

In 2 Monaten wird deine Frau mit eurem ersten Kind und einem schlecht erzogenen Molosser den ganzen Tag alleine zu Hause sein, hat noch nicht mal einen Garten in den sie den Hund schicken kann wenn ihr alles zuviel wird... Und glaube mir, es werden die Momente kommen, in denen sie dich und dein Geschlechtsorgan verfluchen und sich überlegen wird pöbelnden Hund und schreiendes Kind ins Bad zu sperren und allein ins Kino zu gehen....

Louis&Coco
16.12.2013, 09:05
Hallo,
Ich und meine Frau brauchen dringend hilfe bei unserer 6 Monate alten Bordeauxdoggen Hündin, Mausi.
Und zwar hatte sie von anfang an schon dieses Verstärkte Dominanzverhalten.
wir haben sie mit 8 Wochen bekommen und sie von anfang an ruhig und sanft erzogen, Sofort an die leine gewöhnt und ihren eigenen festen platz hat sie auch bekommen.
Doch sie ist an der Leine wie ein kleiner Dinosaurier, sie lässt sich nicht bändigen, ob halsband geschier oder stoffzughalsband, alles egal immer starker zug auf der leine,
wenn sie dann ihre 5 Minuten bekommt dann springt sie an meiner frau oder an mir hoch und beißt und zwickt uns,
und wenn man sie versucht mit starker stimme oder mit Abwehverhalten zu beruhigen wird es noch schlimmer,
zuhause ist sie meist ruhig und schläft sehr viel, doch wenn man sie mal in ihre schranken weisen will dann knurrt sie, kläfft, zieht die läftzen hoch geht mit dem vorderkörper runter und versucht zu beißen,
Wenn ich mich dann auf ihren kampf einlasse und sie dann auch besiege wird sie ruhiger und unterwirft sich, in den meisten fällen zumindest,
Wir haben schon einiges Probiert wie nurnoch aus der hand füttern, ignorieren, usw. hilft auch eine zeit lang ein bisschen, aber nicht dauerhaft,
Alleine bleiben kann sie überhaupt nicht, verlässt auch nur einer von uns den raum jault und klefft sie, und läuft uns hinter her,
Wenn wir beide den raum verlassen sitzt sie vor der tür und klefft ohne unterbrechung,
Wir haben es versucht mit rausgehen, reinkommen loben und leckerli. aber auch das half nicht.
bei besuch oder wenn wir sie zu meiner Schwester bringen ist sie garnichtmehr zu bendigen.
Das größte problem ist wir haben keinen garten und meine frau ist hoch schwanger und das kind ist in 2 monaten auch da.
Ich bin leider 10 std am tag arbeiten und meine Frau ist überfordert mit diesem verhalten.

Wenn die beiden allein zuhause sind, ist sie Meisten Super lieb und schläft den ganzen tag oder kuschelt mit ihr,
Doch es ist leider nicht der dauerzustand,
Wir waren bei einer Hundeschule und die dame sagte nach 15 min hauruck training das der hund ein Saurier ist und wir es selbst bändigen sollen.

BRAUCHEN DRINGEN UND SCHNELL HILFE..

DANKE FÜR JEDE HILFREICHE ANTWORT


Auch wenn "das Kind jetzt schon in den Brunnen gefallen ist" und es nichts mehr an der Situation ändert, würden mich ein paar Dinge noch interessieren...

1. Warum habt ihr euch quasi bereits schwanger einen Welpen geholt?

2. Hattet ihr schon Hunde? Welche? War Welpenerfahrung vorhanden?

3. Wart ihr bis jetzt nur in dieser einen -anscheinend völlig molosserunerfahrenen und inkompetenten- Hundeschule?

4. Woher habt ihr eure Kleine-damit meine ich keine Namen, sondern wie und wo sie ihre ersten Lebensmonate verbracht hat...


Deine Einstellung ist sehr lobenswert, aber habt ihr auch daran gedacht, dass es mit Baby nochmal ganz anders wird? Und zwar sicher nicht leichter...:(

So schön es auch sein mag, dass Baby und Hund gemeinsam aufwachsen, wenn keine Erfahrung vorhanden ist, sehe ich das mit ziemlich gemischten Gefühlen...
Meine Schwester hatte eine ähnliche Situation-nach dem plötzlichen Tod ihrer jungen Hündin musste ein neuer Hund ins Haus und wie es der Zufall will wurde sie kurz darauf schwanger. Da mein Schwager und meine Schwester eine Bäckerei haben blieb wenig Zeit für den Hund.
In der Zeit, in der der Hund einiges an Zeit und Aufmerksamkeit gebraucht hatte, hatten sie sehr sehr wenig davon übrig und nach mittlerweile 5 Jahren ist der Rüpel immer noch nicht anständig erzogen -obwohl sie nach einigen Vorfällen mit anderen Hunden endlich regelmäßig eine Hundeschule besucht hatten.
Die schlimmste Zeit war wohl die Kinderwagen-Zeit für alle Beteiligten. Er voll ausgelastet mit Arbeit, sie konnte nicht mit Kinderwagen und Hund spazieren gehen, da viel zu gefährlich...die Schwiegereltern wollten dann auch schon nicht mehr mit ihm gehen, da er alles andere als leinenführig war!
Der Leidtragende war (und ist) der Hund. Zwar haben sie sich irgendwie damit arrangiert, aber von einem normalen harmonischen Miteinander -z.B. wenn wir mit unseren Hunden zu Besuch sind- sind sie weit entfernt, da ihm einfach die "Grundausbildung" fehlt und er nie richtig gelernt hat mit anderen Hunden klar zu kommen.
Der Rüde um den es sich handelt ist ein OEB mit gerade mal so um die 35kg...

Grazi
16.12.2013, 09:07
bitte um hilfreiche tipps WIRKLICH hilfreiche Tipps kann dir nur jemand geben, der sich die Situation vor Ort angeguckt hat und einschätzen kann, inwieweit du (in deiner knappen Zeit) und deine Frau in der Lage sind, das Verhalten des Junghundes überhaupt richtig zu deuten und entsprechend zum Positiven zu verändern.

Aus der Ferne wage ich eh schon zu bezweifeln, ob ihr wisst, was der Hund euch überhaupt "sagen" will...und wenn man sich schon mit einem Junghund auf eine körperliche Auseinandersetzung einlässt, gruselt es mich nur noch. :hmm:

Ob es eine schnelle und dauerhafte Lösung gibt, ist fraglich. Die Zeit ist knapp. Deine Frau wird bald gar nicht mehr mit dem Hund arbeiten können....und ist dann von 11 Uhr morgens bis 21 Uhr abends mit einem Säugling und einem unerzogenen, "problematischen" Hund alleine.

ICH persönlich bin sehr skeptisch, ob das gut geht. Gerade aus meiner Tierschutz-Erfahrung heraus.

Aber das ist natürlich eure Entscheidung und ich hoffe für den Hund sehr, dass ihr schnell einen vernünftigen Trainer findet, der euch ohne Gewalt auf den richtigen Weg bringt.

Es wäre zu schade, wenn es dann in ein paar Monaten (wenn die Kleine NOCH schwieriger ist und evtl. sogar mitten in der Pubertät steckt) dann doch weg muss und die Vermittlungschancen mittlerweile weiter gesunken sind.

Ach ja, und was den Vergleich mit dem Kind angeht: so manches Paar wird genauso unüberlegt zu Eltern wie zu Hundehaltern. Mit teilweise katastrophalen Folgen für das Kind. In solchen Fällen hätte das Kind es woanders auch besser.

Gruß, Grazi

Louis&Coco
16.12.2013, 09:09
WIRKLICH hilfreiche Tipps kann dir nur jemand geben, der sich die Situation vor Ort angeguckt hat und einschätzen kann, inwieweit du (in deiner knappen Zeit) und deine Frau in der Lage sind, das Verhalten des Junghundes überhaupt richtig zu deuten und entsprechend zum Positiven zu verändern.

Aus der Ferne wage ich eh schon zu bezweifeln, ob ihr wisst, was der Hund euch überhaupt "sagen" will...und wenn man sich schon mit einem Junghund auf eine körperliche Auseinandersetzung einlässt, gruselt es mich nur noch. :hmm:

Ob es eine schnelle und dauerhafte Lösung gibt, ist fraglich. Die Zeit ist knapp. Deine Frau wird bald gar nicht mehr mit dem Hund arbeiten können....und ist dann von 11 Uhr morgens bis 21 Uhr abends mit einem Säugling und einem unerzogenen, "problematischen" Hund alleine.

ICH persönlich bin sehr skeptisch, ob das gut geht. Gerade aus meiner Tierschutz-Erfahrung heraus.

Aber das ist natürlich eure Entscheidung und ich hoffe für den Hund sehr, dass ihr schnell einen vernünftigen Trainer findet, der euch ohne Gewalt auf den richtigen Weg bringt.

Es wäre zu schade, wenn es dann in ein paar Monaten (wenn die Kleine NOCH schwieriger ist und evtl. sogar mitten in der Pubertät steckt) dann doch weg muss und die Vermittlungschancen mittlerweile weiter gesunken sind.

Ach ja, und was den Vergleich mit dem Kind angeht: so manches Paar wird genauso unüberlegt zu Eltern wie zu Hundehaltern. Mit teilweise katastrophalen Folgen für das Kind. In solchen Fällen hätte das Kind es woanders auch besser.

Gruß, Grazi


:ok:

Mrs. Brightside
16.12.2013, 09:18
Erst einmal, das ist ein ganz typisches Spielverhalten bei den Bollerköppen.;)
Die ist nicht dominant, die will spielen und ist unterzogen..
Bertha war anfangs genau so aufgedreht und fordernd.
Die hat schnell gelernt, dass das bei uns nicht erwünscht ist.
Hier wird mit Abbruchkommandos gearbeitet, die hier konsequent durchgesetzt werden. Hier werden Kommandos nicht x mal wiederholt oder solche Späße..
Die Abbruchkommandos habe ich bis zum Erbrechen trainiert, wichtig dabei ist zudem eine gute Körpersprache.
Sprich, sie fuhr hoch (mit anrempeln, zwicken etc.), ich hab sie fest gehalten, Kommando ausgesprochen (hier ein bestimmtes 'Nein') und dann stehen gelassen. Wenn sie anstalten gemacht hat, mich von hinten an zu springen (oh ja, die Versuche waren da ;)) hab ich sie schon mit dem 'Nein' gestoppt, als sie auch nur ansetzen wollte. Das hab ich nur ein paar mal wiederholt und sie hat es verstanden.
Ich kann das so blöd erklären, aber andere Hundemenschen werden mich verstehen, die eigene Haltung zum Hund ist sehr wichtig. Jegliche Unsicherheit im Umgang spührt der Hund und hinterfragt dann auch mehr.
Sicheres Auftreten ist das A und O.

Habt ihr das Alleine bleiben geübt?
Habt ihr Abbruchkommandos eingeführt?
Wie lastet ihr sie aus?

Euer Hund ist mitnichten dominant, schier unterzogen.;)
Euer Vorteil: Unerzogenheit kann man trainieren, kostet aber viel Energie, Geduld und Durchsetzungsvermögen.
Ich würde schnell mit dem Training anfangen, bevor die Pubertät noch näher rückt, denn dagegen ist euer jetztiges Problem ein Zuckerschlecken..

TimTattooed
16.12.2013, 09:36
Ich glaube ich habe mich falsch ausgedrückt. Zuhause ist sie weitgehend toll. Mit meiner frau alleine zuhause ist sie der tollste hund. Sie legt meiner Frau sogar die pfote auf die schultern wenn sie die ssw-übelkeit plagt.
nur die spaziergänge sind halt immer von dem oben genannten verhalten geplagt. Und zu kleinen kindern ist sie der liebste hund. Wenn sie merkt das kind hat angst wegen der größe dann macht sie sich klein und krabbelt dort hin.
also sie ist kein böser hund.


erstmal vorweg:
bin zwar nur ein Mann, aber wenn ich richtig gerechnet habe war deine Frau bereits schwanger als ihr euch einen Hund angeschafft habt...
1. Schwangerschaft, 1. Kind, kein Garten, Hauskauf und Umzug stehen noch an...
Sicherlich nicht unmöglich, aber es gibt weiß gott bessere Zeitpunkte sich einen großen Hund ins Haus zu holen...

In 2 Monaten wird deine Frau mit eurem ersten Kind und einem schlecht erzogenen Molosser den ganzen Tag alleine zu Hause sein, hat noch nicht mal einen Garten in den sie den Hund schicken kann wenn ihr alles zuviel wird... Und glaube mir, es werden die Momente kommen, in denen sie dich und dein Geschlechtsorgan verfluchen und sich überlegen wird pöbelnden Hund und schreiendes Kind ins Bad zu sperren und allein ins Kino zu gehen....

Lucy
16.12.2013, 10:11
Und glaube mir, es werden die Momente kommen, in denen sie dich und dein Geschlechtsorgan verfluchen und sich überlegen wird pöbelnden Hund und schreiendes Kind ins Bad zu sperren und allein ins Kino zu gehen....

Sorry aber ich hätte mir fast in die Hose gemacht vor lachen als ich das gelesen habe :D:kicher::D:kicher:

Und ganz ehrlich ander klatschen ihre Kinder an die Wand und vergraben sie im Garten ohne das sie einen Hund haben. Man muss nur mit der Situation zurecht kommen und einen Ausweg wissen dann ist das durchaus nicht der falsche Moment sich einen Hund zu holen oder ihn zu erziehen

Mrs. Brightside
16.12.2013, 10:53
Ich glaube ich habe mich falsch ausgedrückt. Zuhause ist sie weitgehend toll. Mit meiner frau alleine zuhause ist sie der tollste hund. Sie legt meiner Frau sogar die pfote auf die schultern wenn sie die ssw-übelkeit plagt.
nur die spaziergänge sind halt immer von dem oben genannten verhalten geplagt. Und zu kleinen kindern ist sie der liebste hund. Wenn sie merkt das kind hat angst wegen der größe dann macht sie sich klein und krabbelt dort hin.
also sie ist kein böser hund.

Hat ja auch keiner geschrieben, dass sie böse ist.;)
Der Hund kann am wenigsten für sein Verhalten, wenn man ihn machen lässt.
Na, dann ist es doch einfach: Leinentraining.
Leinenpöbelei gegen das Herrchen ist aber auch unerzogenes Verhalten, würde ich genau so wenig dulden..
Sucht euch einen guten Trainer.

TimTattooed
16.12.2013, 11:28
Erstmal grosses dankeschön an die zahlreichen antworten.
Wir haben das nun alles einmal durchgesprochen und uns für unsere kleine entschieden.
Wir haben nun einen hundetrainer engagiert der sich ausgibig auf die trainingsmethoden mit meiner frau zusammen angeht.
Die grunderziehung hat sie genossen.
sitz platz bleib gib pfote. Das alles nur mit handzeichen ohne laute. Alles kein problem (zuhause)
Das allein bleiben leider nicht ausgibig genug gelernt aber auch da hängen wir uns nun hinter. Habe.mir jetzt über die feiertage frei genommen um mit dem trainer zusammen die ersten tage zu üben und danach kommt die dame tgl. Zu meiner frau um mit ihr zusammen den hund zu erziehen.

Gute entscheidung?

Peppi
16.12.2013, 11:34
Für's Verständnis:

Sitz, Platz, Pfote = nette Kunststückchen. Kindergeburtstag!


Erziehung = Sozialisation auf die Umwelt.

Sich benehmen lernen. Grenzen aufgezeigt bekommen. Wie weit darf Hund gehen.

Und Grenzen geben Sicherheit!


Aber ich würde auch nicht zu streng zu Werke gehen. Grenzen lernt man durch "austesten". Auch Hunde.

Sanny
16.12.2013, 11:36
Ich finde das sehr gut!

Natürlich ist das Timing nicht besonders und vor euch liegt eine sehr schwierige Zeit, aber ich finde gut, dass ihr euch der Sache annehmen wollt. Und der Wille ist ja ganz offensichtlich da. Die von dir beschriebenen "Probleme" sind in meinen Augen auch nicht außergewöhnlich. Ein Junghund der seine Grenzen testet ;)

Der Trainer vor Ort, kann euch dabei am Besten helfen, als Ferndiagnosen im Internet. Allerdings hätte ich bei diesem darauf geachtet, dass er Molossererfahren ist. Bei mir ist mal ein Training mit einem eingefleischten Schäferhundtrainer voll gegen die Wand gefahren :hmm: Molosser ticken nun mal ein wenig anders und das muss man verstehen, nachvollziehen und dementsprechend drauf eingehen können.

coffee
16.12.2013, 11:45
Erstmal grosses dankeschön an die zahlreichen antworten.
Wir haben das nun alles einmal durchgesprochen und uns für unsere kleine entschieden.
Wir haben nun einen hundetrainer engagiert der sich ausgibig auf die trainingsmethoden mit meiner frau zusammen angeht.
Die grunderziehung hat sie genossen.
sitz platz bleib gib pfote. Das alles nur mit handzeichen ohne laute. Alles kein problem (zuhause)
Das allein bleiben leider nicht ausgibig genug gelernt aber auch da hängen wir uns nun hinter. Habe.mir jetzt über die feiertage frei genommen um mit dem trainer zusammen die ersten tage zu üben und danach kommt die dame tgl. Zu meiner frau um mit ihr zusammen den hund zu erziehen.

Gute entscheidung?

Ja, natürlich ist es eine gute Entscheidung. Du hast Verantwortung für ein Leben übernommen und es ist deine Pflicht alles mögliche dafür zu tun daß der Hund ein schönes Leben innerhalb deiner Familie haben kann.
Zu der Verantwortung gehört aber auch die Größe, sich im Falle eines Falles (der hoffentlich nicht kommen wird) einzugestehen, daß man dem Hund (und der Familie) nicht gerecht wird und dann Konsequenzen zum Wohle aller zieht.

Ich sehe es wie Peppi: Sitz, Platz, etc. in den eigenen 4 Wänden ist Kindergeburtstag. Das kann mein 8-jähriger Sohn dem Hund beibringen...

TimTattooed
16.12.2013, 11:48
Die dame hat hunde sozialwesen oder ähnliches studiert.
Mehrere zertifikate liegen vor.
ich hoffe und beete das sie uns helfen wird.
denn ich habe vor 15 jahren mit meiner mutter zusamme sehr erfolgreich labradore zu blindenhunden ausgebildet.
doch unsere "mausi" lacht mich aus wenn ich mit diesen Erziehungsmethoden ankomme..
Wir wissen auch das der hund keinerlei schuld an seinem verhalten trägt sondern wir. Denn wir haben die wichtigste zeit verpennt.
leider
Und desswegen sind wir jetzt auch in der pflich das wieder gut zu machen.

Ich finde das sehr gut!

Natürlich ist das Timing nicht besonders und vor euch liegt eine sehr schwierige Zeit, aber ich finde gut, dass ihr euch der Sache annehmen wollt. Und der Wille ist ja ganz offensichtlich da. Die von dir beschriebenen "Probleme" sind in meinen Augen auch nicht außergewöhnlich. Ein Junghund der seine Grenzen testet ;)

Der Trainer vor Ort, kann euch dabei am Besten helfen, als Ferndiagnosen im Internet. Allerdings hätte ich bei diesem darauf geachtet, dass er Molossererfahren ist. Bei mir ist mal ein Training mit einem eingefleischten Schäferhundtrainer voll gegen die Wand gefahren :hmm: Molosser ticken nun mal ein wenig anders und das muss man verstehen, nachvollziehen und dementsprechend drauf eingehen können.

Peppi
16.12.2013, 11:49
Quatsch. Es ist für nichts zu spät...

Das Studium würde mich mal interessieren... ;-)

Mrs. Brightside
16.12.2013, 13:38
So siehts aus. Es ist nicht zu spät, nur jetzt die Popacken zusammen kneifen und mit ihr arbeiten.:ok:

Louis&Coco
16.12.2013, 15:49
Ja, natürlich ist es eine gute Entscheidung. Du hast Verantwortung für ein Leben übernommen und es ist deine Pflicht alles mögliche dafür zu tun daß der Hund ein schönes Leben innerhalb deiner Familie haben kann.
Zu der Verantwortung gehört aber auch die Größe, sich im Falle eines Falles (der hoffentlich nicht kommen wird) einzugestehen, daß man dem Hund (und der Familie) nicht gerecht wird und dann Konsequenzen zum Wohle aller zieht.

Ich sehe es wie Peppi: Sitz, Platz, etc. in den eigenen 4 Wänden ist Kindergeburtstag. Das kann mein 8-jähriger Sohn dem Hund beibringen...

:ok:

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