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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 5 Doggen fallen Junge an


Doc_S
18.10.2013, 08:50
8- jähriger Bub wird von 5 Doggen vom Rad gerissen und auf eine Wiese gezerrt.

http://www.schwaebische.de/region/ostalb/ellwangen/stadtnachrichten-ellwangen_artikel,-Doggen-beissen-Achtjaehrigen-Kind-muss-in-Klinik-_arid,5516150.html

Peppi
18.10.2013, 09:07
Muss man mit 5 so Kälbern alleine rumrennen? :stupid:

"Das hat er noch nie gemacht!"

Bärendienst für alle Hundehalter!

Armer Junge. :(

bx-junkie
18.10.2013, 09:13
kann Peppi nur zustimmen...
Durch Dummheit eines sich selbstüberschätzenden HH gibt es nur Verlierer...ich wünsche dem Jungen gute Genesung...wobei die seelischen Verletzungen wohl nicht so schnell heilen werden :(

Dega
18.10.2013, 09:46
Alptraum!
Gute Besserung dem Jungen.

Doc_S
18.10.2013, 10:47
:wie:

...
In vielen Teilen Baden-Württembergs dürfen Hunde ohne Leine laufen. Die Kommunen können über eine Leinenpflicht selbst entscheiden - oft gilt sie nur in Innenstädten. Einen sogenannten Hundeführerschein für die Halter, für den sich etwa die hessische Tierschutzbeauftragte Madeleine Martin ausspricht, lehnt das Innenministerium auch nach dem jüngsten Vorfall ab. „Wir sehen dazu keine Notwendigkeit in Baden-Württemberg“, sagte ein Sprecher.

Um eine Begegnung mit einem Hunderudel unversehrt zu überstehen, rät der Hundeverband VDH, einfach ruhig stehen zu bleiben. „Die beste Chance, einen Zwischenfall zu vermeiden, ist es, zur Salzsäule zu erstarren“, sagte ein Verbandssprecher. Da Hunde von Wölfen abstammten, hätten sie trotz Züchtung einen ausgeprägten Jagdtrieb. Gerade Fahrradfahrer oder Jogger, die sich schnell bewegten, würden von Hunden als potenzielle Opfer wahrgenommen. Es sei wichtig, den Hunden in solchen Situationen nicht in die Augen zu schauen und sie nicht laut anzusprechen.


http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.tannhausen-im-ostalbkreis-hunderudel-faellt-achtjaehrigen-an.5414ab89-42b6-4a19-949e-c9debe5ca93b.html

Peppi
18.10.2013, 10:58
Sippenhaft! :uebel:

Die sollen solchen Leuten endlich lebenslang Hundehalten und Führen verbieten und Präzedensfälle schaffen! :boese5:

Nicol
18.10.2013, 11:02
Armer Junge!
Die Hundehalterin muß sich zu sicher gewesen sein...
Hand aufs Herz: auch ich gehe manchmal mit 4 Hunden ohne Leine spazieren, wenn das Gelände überschaubar ist....

Schnuck-Schnuck
18.10.2013, 11:14
Armer Junge!
Die Hundehalterin muß sich zu sicher gewesen sein...
Hand aufs Herz: auch ich gehe manchmal mit 4 Hunden ohne Leine spazieren, wenn das Gelände überschaubar ist....

Unverantwortlich, ich habe nicht mehr als 2 Arme.....

Nicol
18.10.2013, 11:32
Unverantwortlich, ich habe nicht mehr als 2 Arme.....

Bist Du bei 1-2 Hunde mit zwei Armen schneller als bei mehreren Hunden?

Peppi
18.10.2013, 11:36
Bist Du bei 1-2 Hunde mit zwei Armen schneller als bei mehreren Hunden?

Ganz klares Ja. Erfahrungswerte aus 10 Jahren. Bei mir gehen mitterweile automatisch die Alarmglocken an, wenn ich Menschen mit so einer Meute sehe, die sich regelmäßig selbst überschätzen, oder einem Ausreden entgegen schleudern: Meine machen nichts...bli-bla-blub.

Ich hab's so dermaßen satt, ständig mit Leuchtturmblick durch die Gegend zu laufen und darauf achten zu müssen, dass andere Ihre Hunde bei sich behalten. :hmm:

Schnuck-Schnuck
18.10.2013, 11:44
Ganz klares Ja. Erfahrungswerte aus 10 Jahren. Bei mir gehen mitterweile automatisch die Alarmglocken an, wenn ich Menschen mit so einer Meute sehe, die sich regelmäßig selbst überschätzen, oder einem Ausreden entgegen schleudern: Meine machen nichts...bli-bla-blub.

Ich hab's so dermaßen satt, ständig mit Leuchtturmblick durch die Gegend zu laufen und darauf achten zu müssen, dass andere Ihre Hunde bei sich behalten. :hmm:

Du hast mir die Worte aus dem Mund genommen! Ich hab es auch satt, permanent für andere mitdenken zu müssen,damit ich letztlich nicht die Dumme bin.

Schnuck-Schnuck
18.10.2013, 11:53
Übrigens hatte ich diese Situation gerade letztens, als ich mal wieder in der "Zivilisation", mit einem Hund spazieren war.
Manche sind so blöd und können nicht mal einen Hund bei sich halten.
Ein größerer Mischlingsrüde schoss blindlings auf den Schmul und mich los.
Die Besitzerin hatte uns lange vorher gesehen und ihren Hund nicht angeleint!
Ich war noch ein Stück von meinem Auto entfernt,Ergul hatte den Hund nicht gesehen,so konnte ich es noch schnell zu meinem Auto schaffen...ihn rein Klappe zu und schon stand der andere Hund da,knurrend und bellend vor meinem Auto!! Ich will mir gar nicht ausmalen,was passiert wäre wenn er uns vorher eingeholt hätte.
Seine Besitzerin kam dann langsam schlendernd auch irgendwann an und verstand meine Wut und Aufgebrachtheit überhaupt nicht. Im Gegenteil,sie meinte es wäre doch schon gut. Als ich losfuhr war der Hund immernoch nicht angeleint.

Mrs. Brightside
18.10.2013, 12:35
Was für ein Horror..:(
Wenn ich mir vorstelle, dass mein Kind von 5 Doggen vom Rad gezogen wird..:schreck:
Ich hoffe, die Dame wird kontrolliert..

bx-junkie
18.10.2013, 12:43
Ganz klares Ja. Erfahrungswerte aus 10 Jahren. Bei mir gehen mitterweile automatisch die Alarmglocken an, wenn ich Menschen mit so einer Meute sehe, die sich regelmäßig selbst überschätzen, oder einem Ausreden entgegen schleudern: Meine machen nichts...bli-bla-blub.

Ich hab's so dermaßen satt, ständig mit Leuchtturmblick durch die Gegend zu laufen und darauf achten zu müssen, dass andere Ihre Hunde bei sich behalten. :hmm:

:ok: :04::08:
Sehe ich ganz genauso!

blue
18.10.2013, 13:14
Meine Rede...hab ich schon mehrmals geschrieben.
Zwei Arme/Hände,nicht mehr als 2 Hunde...und wenn sie noch so gut gezogen sind.
Wenn man nicht mehr als 1 x Gassi gehen möchte oder nur allein gehen will,soll man bei 2 Hunden bleiben.

Scotti
18.10.2013, 13:19
Meine Rede...hab ich schon mehrmals geschrieben.
Zwei Arme/Hände,nicht mehr als 2 Hunde...und wenn sie noch so gut gezogen sind.
Wenn man nicht mehr als 1 x Gassi gehen möchte oder nur allein gehen will,soll man bei 2 Hunden bleiben.

:ok:
Bei uns rennen auch so 2 Weiber mit 4 Hunden rum.
Nicht mal in der Brut und Setzzeit wird angeleint, 3 der 4 Köter rennen immer wild kläffend auf uns zu.
Zum Glück guckt Scotti die nichtmal an, wahrscheinlich findet auch er die doof.
Kommen wir allerdings mit 2 Boxern an, werden sie schnell angeleint und man verpieselt sich ins Gebüsch bis wir vorbei sind...
Ich hab immer schon den Schlüsselbund in der Hand, irgendwann...:boese1:

Dega
18.10.2013, 14:11
Ganz klares Ja. Erfahrungswerte aus 10 Jahren. Bei mir gehen mitterweile automatisch die Alarmglocken an, wenn ich Menschen mit so einer Meute sehe, die sich regelmäßig selbst überschätzen, oder einem Ausreden entgegen schleudern: Meine machen nichts...bli-bla-blub.

Ich hab's so dermaßen satt, ständig mit Leuchtturmblick durch die Gegend zu laufen und darauf achten zu müssen, dass andere Ihre Hunde bei sich behalten. :hmm:


Bei manchen reicht da definitiv ein Hund. Da braucht es nicht mal eine Meute! :hmm:

Nicol
18.10.2013, 14:35
Unereheblich finde ich die Anzahl der Hunde! Für die besagte Situation hätte auch schon zwei Doggen genügt!
Ich habe zwei Rüden(=55kg), Freunde zwei Hündinnen(=35kg). Jeweils ein Rüde und eine Hündin(beides die großen Exemplare) haben ihre zweite Begleithundeprüfung gerade absolviert, die beiden anderen werden auf ihre erste vorbereitet. Also insgesamt gut erzogene, beherrschbare Hunde im Normalfall...
Gelegentlich unterstützen wir uns gegenseitig und nehmen die jeweils anderen mal mit zum Gassigehen. Normalerweise gehen wir mehrmals in der Woche zu zweit mit den Hunden. Die Hunde sind gut auf einander abgestimmt. Sie gehen an der Leine brav nebeneinander, egal wieviel Leinenhalter dabei sind, und sind gut abrufbar.
Die einzig brenzlige Situation, die leider für meinen Geschmack zu häufig vorkommt, ist, das HH mit einzelnen Hunden, unbedarft ihren Hund dem angeleinten Rudel zu nahe kommen lassen, ohne dies vorher abzusprechen.
Mein CC ist ein Leinenrocker und findet das gar nicht höflich, besonders wenn eins der Mädel läufig ist!
Also ich finde es unwichtig wieviele Hunde jemand führt, sondern viel wichtiger, ob er sie beherrscht!
In diesem besonderen Fall hat die Hundehalterin leider versagt, was beinahe unverzeihlich ist!

heder
18.10.2013, 14:53
Unereheblich finde ich die Anzahl der Hunde! Für die besagte Situation hätte auch schon zwei Doggen genügt!
Ich habe zwei Rüden(=55kg), Freunde zwei Hündinnen(=35kg). Jeweils ein Rüde und eine Hündin(beides die großen Exemplare) haben ihre zweite Begleithundeprüfung gerade absolviert, die beiden anderen werden auf ihre erste vorbereitet. Also insgesamt gut erzogene, beherrschbare Hunde im Normalfall...
Gelegentlich unterstützen wir uns gegenseitig und nehmen die jeweils anderen mal mit zum Gassigehen. Normalerweise gehen wir mehrmals in der Woche zu zweit mit den Hunden. Die Hunde sind gut auf einander abgestimmt. Sie gehen an der Leine brav nebeneinander, egal wieviel Leinenhalter dabei sind, und sind gut abrufbar.
Die einzig brenzlige Situation, die leider für meinen Geschmack zu häufig vorkommt, ist, das HH mit einzelnen Hunden, unbedarft ihren Hund dem angeleinten Rudel zu nahe kommen lassen, ohne dies vorher abzusprechen.
Mein CC ist ein Leinenrocker und findet das gar nicht höflich, besonders wenn eins der Mädel läufig ist!
Also ich finde es unwichtig wieviele Hunde jemand führt, sondern viel wichtiger, ob er sie beherrscht!
In diesem besonderen Fall hat die Hundehalterin leider versagt, was beinahe unverzeihlich ist!

Und trotzdem sind und bleiben es auch unberechenbare Raubtiere, die aus den unterschiedlichsten Situationen heraus ihre Triebe aktivieren können und dann unkontrollierbar bleiben. Es obliegt meiner Verantwortung, einen Hund so zu führen, das er für mich als auch meine Umgebung keine Gefahr darstellt.

Und jeder, der einen Hund sein eigen nennt, weiß, was es bedeutet, wenn er oder sie mal austickern, dann werden aus 20- 30kg an der Leine auch schon mal schnell das doppelte!!!

Und dann mit 4 oder 5 Doggen alleine auf weiter Flur, einfach unverantwortlich

bx-junkie
18.10.2013, 15:02
Also ich finde es unwichtig wieviele Hunde jemand führt, sondern viel wichtiger, ob er sie beherrscht!

Und da genau liegt dein Denkfehler...man kann Hunde nicht beherrschen, wie die Fakten es ja Tag für Tag im Großen oder Kleinen beweisen...es sind Tiere, somit Lebewesen und eben nie vorherseh - bzw. beherrschbar.
Was die Anzahl der Hunde angeht spielt das eben doch eine Rolle...meine beiden BXen bekomme ich immer gehalten, ich muß nur einen Baum oder ähnliches in der Nähe haben :D Dann bekommen es auch 120Kilo Hund mit Allradantrieb nicht gebacken von mir weg zu kommen...bei 5Doggen hab ich keine Schnitte mehr...da hänge ich wahrscheinlich mit Laternenpfahl oder Baum hinten dran...ist nun mal so...alles andere ist Schönfärberei...


In diesem besonderen Fall hat die Hundehalterin leider versagt, was beinahe unverzeihlich ist!
Die hatte wahrscheinlich bislang ähnlich argumentiert wie du ;)

Meine Rede...hab ich schon mehrmals geschrieben.
Zwei Arme/Hände,nicht mehr als 2 Hunde...und wenn sie noch so gut gezogen sind.
Wenn man nicht mehr als 1 x Gassi gehen möchte oder nur allein gehen will,soll man bei 2 Hunden bleiben.
Richtig :ok:

Schnuck-Schnuck
18.10.2013, 15:13
Gelegentlich unterstützen wir uns gegenseitig und nehmen die jeweils anderen mal mit zum Gassigehen.

Das finde ich erst richtig fahrlässig, mit 4 Hunden zu gehen wenn 2 davon nicht mir gehören..... (und dann noch in der Gewichtsklasse)
Sachen gibt's, ich fass es nicht :hmm:

TaMa
18.10.2013, 16:01
Ich finde es auch unverantwortlich. .Der Junge tut mir leid.Schnelle Geneseung.
Und auch ich muss zugeben, das es mich auch manchmal nervt wenn mir Hundhalter entgegen kommen. noch ein Rudel.die .alle nicht angeleint sind und angestürmt kommen.
Ich hab nur meine Dicke ( 60 kg.) Aber wenn die losrennt und ich es nicht mitbekommen. .da dann sag ich auch nur ..fliegen ist schöner..Und wenn ich mir vorstelle 3 oder 4 von so nee "Kälber"..das geht gar nicht..sind definitiv nicht zu halten..
Aber es wird sich leider nichts ändern daran..Es wird immer irgendwo ein paar HH geben die nicht nachdenken.Und dann kommt leider so was raus.:(

Sanny
18.10.2013, 23:52
Also ich muss mich Nicol anschließen. Ich finde die Menger der Hund vollkommen irrelevant und keinesfalls verantwortungslos mit mehr als 2 Hunden spazieren zu gehen. Vorraussetzung ich habe diese Hunde gut unter Kontrolle.

Ich gehe lieber an einer zierlichen Frau mit 5 unangeleinten, aber gut gehorchenden Doggen vorbei, als an einem großen Mann, der fast waagerecht an der Leine seines 30kg zähnefletschenden Labbis hängt!

Wie hier schon richtig gesagt wurde, ist der Hund ursprünglich ein Raubtier. Allerdings ist es schon so weit und lang domestiziert, dass sich die Gefahr, die von diesem ausgeht doch ziemlich gut einzuschätzen ist. Natürlich ist jeder Unfall einer zu viel. Aber wenn wir es daran messen, wieviele Hunde es gibt und wieviele Unfälle es gibt, finde ich diese Zahl geschwindend gering! Um den Jungen in diesem Bericht tut es mir natürlich sehr Leid :(

Aber ganz ehrlich. Kaum ein großer gut gebauter Mann hält beispielsweise einen 90 kg Mastiff wenn dieser plötzlich in die Leine geht. Hier kann man auch nur auf das Handling und en Gehorsam bauen. Genauso ist das mit mehreren Hunden. Kann die Diskussion, Anti-Haltung und Vorwürfe hier kein Stück verstehen...

Scotti
19.10.2013, 05:15
Ich gehe lieber an einer zierlichen Frau mit 5 unangeleinten, aber gut gehorchenden Doggen vorbei, als an einem großen Mann, der fast waagerecht an der Leine seines 30kg zähnefletschenden Labbis hängt!



Ich nicht.
Ich weiss dass der Mann (der am Labbi nicht waagerecht hängt wenn er groß ist) weiss wie sein Hund tickt, bei mehreren Hunden kommt immer noch das Rudelverhalten durch wenn was ist.
Ich mag es überhaupt nicht wenn mir mehrere Hunde unangeleint entgegenkommen.

Ich finde aber auch schon 2 große Hunde problematisch, nur wie will man das umgehen?
Man kann ja nicht immer mit jedem einzeln gehen.

Grazi
19.10.2013, 05:18
Ein Outing ist wahrscheinlich nicht nötig, weil es hier ja eh jeder wissen müsste: ich bin auch eine der verantwortungslosen Hundehalterinnen, die regelmäßig mit 3 (zeitweise auch mit 4) Hunden unterwegs ist. ;)

Keine Frage: das ist kalkuliertes Risiko.

Denn wenn was schief geht, kann selbst ein einzelner Hund mittlerer Gewichtsklasse einen Menschen arg in Bedrängnis bringen.

Risiken lassen sich aber minimieren: hier müssen dann aber einige Faktoren zusammenkommen: Führungspersönlichkeit, gute Bindung und guter Gehorsam der Hunde an ihren Halter (eine bestandene BH ist da absolut nichtssagend), Charaktere / Verträglichkeit der Hunde, Auswahl der Gassiwege, absolut notwendiger Leuchtturmblick, gute Beobachtungsgabe, gesunder Menschenverstand... und nicht zu vergessen die Fitness und der Gesundheitszustand des Menschen.

Bin ich z.B. krank, gehe ich entweder einzeln...oder fahre in die Einöde raus.

Habe ich einen neuen Hund aufgenommen, wird ebenfalls getrennt gelaufen... bis ich mir sicher bin, die Hunde im Komplettpaket gehändelt zu bekommen.

Aaaaber: ich muss auch ganz klar sagen, dass das hier bislang nur ging und geht, weil ich eine Althündin dabei habe, die eigentlich immer unangeleint ist und mir fremde Artgenossen sauber vom Hals hält. Fremdhundbegegnungen im Trupp gehen bei meinen Mobbern nämlich nicht.

Und hätte ich im täglichen Umgang Probleme mit meinen Hunden ("Attacken" auf Artgenossen oder gar Menschen) wäre ich vernünftig genug, nicht im Trupp mit den Hunden zu laufen.

Bei uns fluppt es, weil meine Hunde selbst im Freilauf nicht zu anderen Hunden hinlaufen, selbst wenn wir hinter denen herdackeln. Bin ich mir aber ob des anderen Hundes unsicher (ob der evtl. zu uns herläuft), leine ich an. Rigoros.

Und ganz ehrlich? In all den Jahren hatte ich fast ausschließlich Probleme mit Leuten, die einen einzelnen Hund nicht im Griff hatten und der dann meinte, auf ein "Rudel" zustürmen zu müssen.

Erst gestern wieder passiert: Ein Mann mit freilaufendem Labbi-Rüden kommt uns unterhalb eines Dammes entgegen und sieht uns bereits von weitem. Wir leinen Mortisha und Simba an, Vega beibt eh bei mir. Der Labbi verschwindet ca. 20 m vor uns aus unserem Blickfeld, aber wir hören den Mann nur noch brüllen ("Hier", "Komm", etc.). Vega bringt sich in Position und tatsächlich taucht der Hund nun direkt vor ihr auf. Wir bleiben stehen. Vega und der Rüde umkreisen sich stelzend. Der Mann kommt weiterhin brüllend den Damm hochgesprintet, greift ins Halsband und reisst den Hund mit sich, ihn dabei anschreiend: "Wie oft soll ich dir eigentlich noch sagen, dass du kommen sollst? Verdammt noch mal!"

Mir ist bald die Hutschnur geplatzt, weil der Mann den Hund extrem grob hinter sich herschleifte. Ich pflaumte ihn an, das sei noch lange kein Grund, so mit dem Hund umzugehen... was mir dann die Antwort einbrachte, es gehe mich nichts an, wie er seinen Hund erziehe. :hmm:

So was passiert uns leider öfter.

Treffen wir hingegen Leute mit mehreren Hunden, sind die in der Regel selber recht vorsichtig, laufen vorausschauend und leinen vorsichtshalber an.

Hier läuft z.B. eine Frau mit 4 DSHs, die einen sehr schlechten Ruf genießen, weil sie angeblich mehrfach andere Hunde gejagt und gebissen haben. Wir haben bis dato (und zwar seit mehreren Jahren) noch keine Probleme mit denen gehabt, selbst wenn wir relativ dicht aneinander vorbei mussten. 2 Frauen mit 8 Hunden. Die wir - da brauchen wir uns nichts vormachen - sicher nicht gehalten bekommen hätten, würden sie beim Anblick fremder Hunde gleich austicken.

Grüßlies, Grazi

Grazi
19.10.2013, 05:37
Ach...und bevor es untergeht:

Die Doggenhalterin wusste unter Garantie, dass mind. einer ihrer Hunde auf Bewegungsreize reagiert....und ich finde es absolut verantwortungslos, solche Hunde dann ungeleint zu führen. Setzt sich ein Hund in Bewegung, rennen nämlich meist - Rudeldynamik halt - alle anderen mit.

Ich mag mir die Angst des Kindes (und des Vaters) gar nicht vorstellen. :(

Bleibt nur zu hoffen, dass die Verletzungen des Kindes nicht allzu schlimm und es kein Trauma für's Leben zurückbehält... was aber nur allzu verständlich wäre.

Und die Doggenhalterin sollte sich ernsthaft überlegen, ob es sinnvoll ist, alle Hunde zu behalten, wenn sie nicht in der Lage ist, alle Hunde einzeln oder in sicheren Kleinkombis auszulasten.

Auflagen (und eine empfindliche Strafe) müssen IMO auf jeden Fall sein... die dann aber auch bitte umgesetzt und kontrolliert werden.

Grüßlies, Grazi

Peppi
19.10.2013, 07:52
Aber wenn wir es daran messen, wieviele Hunde es gibt und wieviele Unfälle es gibt, finde ich diese Zahl geschwindend gering!

Falscher Schluss. Wenn ich alleine die Zahl der Begegnungen addieren würde, in denen ICH für die anderen mitgedacht habe, müsste sich bundesweit die Statistik schon verschieben! :D

Im Ernst: Vor unserem Umzug gehört es zu JEDEM (Standard-)Spaziergang in der Nähe der Wohnung. Also ca. 3 x 365 x 7 = 7.665 Zwischenfälle.

Ok, wenn ich mich so verhalten würde wie die anderen Halter, würden einige "doppelte" rausfallen... ;)

Wenn ich rausgehe, setze ich mich ins Auto und fahre ne Viertelstunde. Die Ignoranz und Rücksichtslosigkeit der Menschen hat in meinem Fall gesiegt. Ich hab einfach keinen Bock mehr mich jeden Tag aufzuregen, weil den Menschen die Einsicht fehlt. :hmm:

Conner
19.10.2013, 07:53
Ich möchte nur anmerken, eine bestandene BH bedeutet leider keine Garantie, dass Hunde außerhalb dieser Hundeplätze so wunderbar hören.

Den "Leuchtturmblick" find ich einen prima Ausdruck - welcher HH kennt den nicht, egal aus welchem Grund :-)

Mein Vater, ein absoluter Non-Hunde-Mensch, fragte mich letztens ob ich keine Angst hätte, dass meine mich angreifen würden! Was soll ich sagen, das würden sie nie tun?
Für ihn auch keine Antwort mit Garantie. Bei 2 Hunden mit soviel Kilos empfindet er einfach eine Bedrohung. Ein Rest Risiko bleibt - das kann niemand abstreiten.

Peppi
19.10.2013, 07:56
I
Den "Leuchtturmblick" find ich einen prima Ausdruck - welcher HH kennt den nicht, egal aus welchem Grund :-)


Unser Nachbar, der hat jetzt eine Husky Welpin.

"Die ist mir abgehauen"!

Der tägliche Satz. Komisch, wenn die Leine nicht dran ist, wenn er aus dem Garten kommt und der junge Hund einen Artgenossen erblickt. :hmm:

bx-junkie
19.10.2013, 08:20
Wenn ich rausgehe, setze ich mich ins Auto und fahre ne Viertelstunde. Die Ignoranz und Rücksichtslosigkeit der Menschen hat in meinem Fall gesiegt. Ich hab einfach keinen Bock mehr mich jeden Tag aufzuregen, weil den Menschen die Einsicht fehlt. :hmm:

...wie ich :( Obwohl ich nicht so lange fahren muß, aber ich fahre damit ich endlich Ruhe habe. Bei uns vor der Haustüre liegen Feld und Rheindamm...dort könnte (!) man wunderbar spazieren gehen, wenn...ja wenn nicht diese uneinsichtigen HH eben genau dort auch spazieren gehen, die mir dann auch noch vorwerfen ich würde meine Hund nicht erzogen haben, weil IHRE ja nicht gehorchen :hmm:
Ich mach das nun lange genug mit um genau zu sein seit 31 Jahren, seit ich Hunde selber halte...ich hab keinen Bock mehr :(

Conner
19.10.2013, 10:04
Das Problem ist, bei der steigenden Anzahl von Hunden, gibt es kaum noch Einsamkeit :-(

Sanny
19.10.2013, 15:06
Hmm naja...mag für einige sehr hart klingen, aber ich bin der Meinung, das weiß ich doch vorher.

Ich fahre auch oft mit dem Dickem raus aufs Feld um zum einem Einsamkeit, als auch einfach die Natur zu genießen. Aber ich gehe beinahe täglichen hier in unmittelbarer Nähe zu einem Seengebiet, was ein "inoffizielles Hundeauslaufgebiet" ist. Dort wimmelt es von unerzogene Hunden und ihren unfreundlichen Besitzern. Ich finds nicht toll, aber ich weiß es vorher und weiß mich sowohl gegen Mensch und Hund zu wehr zu setzen. Allerdings habe ich auch das Glück mittlerweile ein sehr souveränen Hund zu haben. Wenn ich keine anderen Hundehalter mit meinem Hund treffen will, muss ich in die äußerste Einöde oder darf mir keinen Hund anschaffen :hmm:

Niemand gefällt das sicherlich, aber das Problem ist vor Anschaffung bekannt...

Ich nicht.
Ich weiss dass der Mann (der am Labbi nicht waagerecht hängt wenn er groß ist) weiss wie sein Hund tickt, bei mehreren Hunden kommt immer noch das Rudelverhalten durch wenn was ist.

Dann komm gern mal hierher ;) Hier gehört es zum täglichen Bild das große erwachsene Männer insbesondere an ihren Labbi und DSH's wie Laternen im Wind dranhängen, weil sie einfach nicht im geringsten Ahnung haben, wie sie ihre Hunde unter Kontrolle bekommen sollen. Dieser Anblick versetzt mich jedes Mal aus neue in Angst und schrecke, weil ich mir dann immer vorstelle, jetz lässt der plötzlich die Leine los und das Ungetüm geht auf uns los.

Aber generell bin ich auch kein Freund davon, wenn mir fremde unangeleinte Hunde entgegen kommen. Man weiß eben nicht wie diese reagieren. Da gebe ich dir sofort recht. Aber darum ging es ja nicht bei diesen Thema, sondern darum ob es überhaupt verantwortlich ist, mit mehreren Hunden gleichzeitig rauszugehen. Und das würde ich ganz klar mit ja beantworten, wenn die Rahmenbedingungen stimmen - sieh Grazis Post!

Scotti
19.10.2013, 15:29
Das klingt echt gruselig...
Schön dass ich hier auf dem Land mit wenig Hunden wohne.

Peppi
19.10.2013, 15:41
Hmm naja...mag für einige sehr hart klingen, aber ich bin der Meinung, das weiß ich doch vorher.

Ich fahre auch oft mit dem Dickem raus aufs Feld um zum einem Einsamkeit, als auch einfach die Natur zu genießen. Aber ich gehe beinahe täglichen hier in unmittelbarer Nähe zu einem Seengebiet, was ein "inoffizielles Hundeauslaufgebiet" ist. Dort wimmelt es von unerzogene Hunden und ihren unfreundlichen Besitzern. Ich finds nicht toll, aber ich weiß es vorher und weiß mich sowohl gegen Mensch und Hund zu wehr zu setzen. Allerdings habe ich auch das Glück mittlerweile ein sehr souveränen Hund zu haben. Wenn ich keine anderen Hundehalter mit meinem Hund treffen will, muss ich in die äußerste Einöde oder darf mir keinen Hund anschaffen :hmm:

Niemand gefällt das sicherlich, aber das Problem ist vor Anschaffung bekannt...



Nein, sorry. Das ist nicht vorher bekannt. Es ist auch sobal wir "etwas rausfahren" für einen Großteil der Menschen "normal", dass man seine Hunde anleint.

In der Stadt - dort wo die Grünanlagen sind, sind die Leute einfach weniger sachkundig und gehen davon aus, dass jeder Hund lieb zu allen ist. Hinzu kommen

1) die unsäglichen Gesetze, die suggerieren das es keine "bösen" Hunde auf der Strasse geben darf, weil die ja sonst einen Maulkorb aufhaben müssten (was so nicht im Gesetz steht)
2) die Medien, die noch mehr dummes Zeug verbreiten, weil sie die Gesetze auch icht verstehen
3) das Internet, als virtueller Vorhof der Hölle des geballten Halbwissens.

Die meisten Menschen denken nämlich noch sie seien im Recht.

Unlängst wurde ja auch die "Anleinpflicht im Wald gekippt". Auch Blödsinn...

Sowas hier sind die Folgen!

"Wat denn? Im Wald is keine Leinenflicht mehr. Stand doch inne Bild!"

:hmm:

Conner
20.10.2013, 08:36
Das finde ich leider auch, Ausnahmen bestätigen sicher die Regel,
aber in der Stadt gibt es weniger erzogene Hunde. Sicher auch
weil es häufig welche gibt, die noch nie sowas wie Freilauf erlebt haben.

Scotti
20.10.2013, 08:46
Ich finde eigentlich eher dass das Gegenteil der Fall ist.
Wenn ich ab und an mal in der Stadt bin, stelle ich fest dass die leinenlosen Hunde viel besser hören als meiner und auch sozialkompetenter sind als die Hunde hier die seltener Kontakte haben.
Aber das mag auch von Ort zu Ort unterschiedlich sein.

Peppi
20.10.2013, 10:28
Ich hab auch nicht von der Sozialkompetenz der Hunde, sondern der Halter gesprochen. ;)

Lucy
21.10.2013, 06:17
Ich hab's so dermaßen satt, ständig mit Leuchtturmblick durch die Gegend zu laufen und darauf achten zu müssen, dass andere Ihre Hunde bei sich behalten. :hmm:

:ok:

Sanny
21.10.2013, 14:46
Ich meinte damit auch, dass man vorher weiß, dass es immer verantwortungslose Hundehalter gibt, für die man mitdenken muss. Ich denke kaum, dass sich das zwischen Stadt und Land großartig unterscheidet. Vllt noch in der Häufigkeit, aber geben wird sie es überall ;)

Babe
22.10.2013, 12:11
Dem Buben geht es den Umständen entsprechend gut,er hatte Glück im Unglück! Den er wurde nicht im Hals- Gesichtsbereich gebissen und wurde unter Vollnarkose mit knapp 250 Stichen genäht!

bx-junkie
22.10.2013, 12:49
wurde unter Vollnarkose mit knapp 250 Stichen genäht!

:schreck: Ach du Schande...armer Bub :(

BeateH
22.10.2013, 14:01
ich geh auch mit drei Hunden alleine spazieren, allerdings sind es zwei große (die auch nicht ganz die Gewichtsklasse von Molossern haben) und ein kleiner. Ich lasse aber nie alle Hunde frei. Bei zwei Jagdhunden halte ich das für zu gefährlich. Ein Bracco ist immer an der Leine und ich wechsel ab. Curry, meine Bulldogge ist eigentlich meistens frei. Ich muss sowieso immer den Leuchtturmblick haben wegen der Rehe o.ä. Andere Hunde finden meine großen uninteressant. Wie wir noch die BX hatten, bin ich allerdings höchstens mit zwei gleichzeitig gegangen. Da musste ich halt mehrmals gehen. Die waren zwar auch gut erzogen und freundlich zu anderen Hunden, aber das war mir trotzdem zu riskant.
Mit 5 Doggen alleine zu gehen, halt ich für verantwortungslos. Der arme Junge, bei 250 Stichen! ist ja wohl doch einiges passiert.

Manuela
22.10.2013, 14:33
Ich meinte damit auch, dass man vorher weiß, dass es immer verantwortungslose Hundehalter gibt, für die man mitdenken muss. Ich denke kaum, dass sich das zwischen Stadt und Land großartig unterscheidet. Vllt noch in der Häufigkeit, aber geben wird sie es überall ;)

leider ist das nicht immer der Fall oder auch nur ansatzweise möglich....ich weiß wovon ich schreibe, weil Deikoon wurde jetzt 2x von den gleichen Doggen (ein Rüde und eine Hündin, gleicher Besitzer) angefallen und relativ schwer verletzt, beim 2-ten Mal wurde mein Mann ausserdem in den Kopf und ich die Hand von den Doggen gebissen.....man ist gegen solche HH leider komplett machtlos und man kann ihnen auch nicht ausweichen, wenn die so wie bei uns, in der gleichen Gasse wohnen und überall mit die Hunde rumgehen :(

ich wünsche dem kleinen Jungen alles gute und das die äußerlichen und seelischen Wunden heilen mögen :(

Sanny
22.10.2013, 16:56
Der junge tut mir wirklich arg Leid. Ich denke der Schock wird noch tiefer als die Wunden sitzen :(

@Manuela
Natürlich nicht und das wollte ich auch nicht sagen. Ich meinte nur, dass man sich eigl bei Anschaffung eines Hundes, der "Gefahr" solcher Idioten bewusst sein müsste. Verhindern lässt sich das leider nicht immer. Haben selber auch schon 2x die Erfahrung machen müssen. Ich hoffe aber deinem Mann und Deikoon gehts es wieder besser?

Mickey48
23.10.2013, 00:02
Wir hatten heute auch wieder eine "super Begegnung" gerade noch verhindern können.:hmm:
Wir sind mit den zwei Kleinen gerade ins Feld abgebogen, da sehen wir rechts zwei Personen mit zwei Hunden noch relativ entfernt. Als wir in den Wiesenweg abbiegen, hören wir hinter uns kreischende Kinderstimmen und das ratatatatat einer sich durch Zug von selbst ausrastenden Flexileine. Hinter uns der dorfbekannte hundeunverträgliche Shar Pei und sein Kumpel, ein Jack Russel, geführt von zwei 10-12 jährigen, zierlichen Mädels. Die eine muss richtig rennen, da sie den Shar Pei nicht halten kann, sich aber an der immer weiter ausrastenden Flexileine festhält, während dieser in unsere Richtung startet, im Schlepptau der nun ebenfalls zu uns zerrende Jack Russel mit Fähnchen in Form eines Mädels an der Flexi. Wir sind dann in einen Wiesenweg abgebogen, der nicht gemäht wird und haben erstmal Distanz aufgebaut. Der Shar Pei will gerade zu uns abbiegen, da erkennt er mich und rennt weiter geradeaus. Bei unserer ersten Begegnung lebte unsere Neufidame noch, und als er sie anmachen wollte, merkte er, dass diese in Punto Rudelschutz keine halben Sachen macht. Ich hatte sie an der 2m-Leine und allein die Tatsache, dass sie diese zwei Meter nutzte, um tief gurgelnd zu seinem ursprünglichen Platz zu starten und dort abrupt zu halten hat gereicht ihn in den kleinen Rinnsalgraben auf der anderen Seite des Weges flüchten zu lassen. Für sie war die Situation damit erledigt und sie lief weiter als wäre nichts passiert, bei ihm ist die Message wohl angekommen, denn seitdem meidet er mich, auch wenn ich damals nur die (permanent nicht unter Spannung stehende) Leine hielt und eigentlich nicht mit ihm interagiert habe.

petra
25.10.2013, 16:17
Ganz klares Ja. Erfahrungswerte aus 10 Jahren. Bei mir gehen mitterweile automatisch die Alarmglocken an, wenn ich Menschen mit so einer Meute sehe, die sich regelmäßig selbst überschätzen, oder einem Ausreden entgegen schleudern: Meine machen nichts...bli-bla-blub.

Ich hab's so dermaßen satt, ständig mit Leuchtturmblick durch die Gegend zu laufen und darauf achten zu müssen, dass andere Ihre Hunde bei sich behalten. :hmm:

Da hast Du recht!LEUCHTTURMBLICK! Den habe ich auch,vor allem,weil ich ständig auf der Hut vor den Fußhupen an der 20m langen Laufleine(mein Hund ist ja an der Leine Kommentar) achten muß,die unverhofft um die Ecke schielen und einen Heidenterror anfangen.Selten,daß ich einem Jack Russel begegne,der NICHT das Maul aufreißt.
LG Petra

Mickey48
25.10.2013, 18:37
Da hast Selten,daß ich einem Jack Russel begegne,der NICHT das Maul aufreißt.
LG Petra
Stimmt, viele Leute schaffen sich einene an, weil er ja "sooo süüüß!" ist, informieren sich aber nicht, weder über jack Russel Terrier, noch über Terrier allgemein. So sind der Großteil der Jack Russel Terrier unerzogen unterfordert und deren Besitzer überfordert mit Auslastung und Erziehung. Uns hat mal eine Nachbarin ganz überrascht erzählt, dass ihr lieber kleiner doch tatsächlich nun Joggern und Radfahrern nachhetzt und Nachbars Katze filletieren wollte, das mache er doch sonst nicht... :hmm:
Das sind so Momente, wo mein innerer Louis de Funès (http://www.youtube.com/watch?v=w4aLThuU008) nur schwer zu unterdrücken ist...

Ares2012
29.10.2013, 07:14
Oje armer Bub! Bei uns in der Schweiz darf man zukünftig, oder event. ist es schon inkraft, nur mit max. drei Hunden alleine spazieren gehen.

Leider ist es bei uns so, dass man eigentlich nirgends hingehen kann, ohne einem Hund zu begegnen, was mich eigentlich nicht stört. Mich stören diese Hundebesitzer, die meinen dass jeder Hund mit jedem spielen sollte, den sie unterwegs treffen.

Momentan habe ich noch meine kleine Appenzellerhündin, die ist sehr sensibel und hat vielmals Angst, wenn ein grösserer Hund auf sie los rennt. Darum nehme ich sie, wenn sie einen Hund nicht kennt, an die Leine. Dann kommt regelmässig die Aufforderung, ach lassen sie sie doch von der Leine, der tut nix usw. Mach ich es, aber unter der Warnung, wenn es ihr zuviel wird, kann sie das ziemlich deutlich zeigen, und es gibt Streit, ist meine eine Giftnudel, bleib ich hart und sage, ich möchte dass sie ihren Hund auch anleinen, werde ich angegriffen, ich hätte einen bösen Hund.

Mittlerweile mache ich das, was ich für richtig halte. Wenn ich meinen Hund an der Leine halte, haben die andern das mit ihrem Hund auch zu machen! Seit vor Jahren mein damals 5 monatiger Rotti von einem "der tut nix" Hund gebissen wurde, bin ich vorsichtig und ich bin nicht dafür, dass mein Hund mit jedem Hund der uns begegnet auch spielen soll.

Mein Kind spielt auch nicht mit jedem anderen Kind, das uns unterwegs begegnet.

Was auch mühsam ist wenn ich mit meinen Pferden unterwegs bin! Da stürmen manchmal einfach Hunde herbei, mit schreienden, hinterherrennenden Menschen, der will bloss spielen, der tut nix…… da sag ich nur, aber mein Pferd, der will nicht spielen, denn wenn es meinem Pferd zu bunt wird, dreht er sich um und geht stampfend auf den Hund los! Ausschlagen tut er nicht, weil er sich eigentlich Hunde gewohnt ist…..

Ich war mit zwei Pferden zufuss unterwegs und da nahmen uns ein Dalmatiner und ein weisser Schäferhund in die Zange!

meine Tiere wurden sehr nervös und da half nur ihr Vertrauen in mich, dass sie nicht durchbrannten. Der Dalli blieb einfach vorne stehen, aber der Schäfer bellte hinten und zeigte die Zähne. Ich ging langsam hinter meine Pferde und sagte ganz ruhig zu ihm, wenn du auch nur ein Pferd verletzt, dreh ich dir den Hals um! Ich muss so überzeugend gewirkt haben, dass er plötzlich dem rufen seines Besi gehorchte und ging. Was passierte? Der Besi beschimpfte mich!! Oh, ab ich dem alle Schande gesagt!

Wen ich denke, was passiert wäre, wenn meine Pferde durchgebrannt wären? Die Hunde wären hinterher…..

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