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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Labrador-Omi beim Spaziergang hingerichtet


Angua
25.03.2006, 10:09
Liebe Hundefreunde.
wieder ein Hund Opfer der Lodengrünen - diesmal angeblich aus "Notwehr"...
Ich schaffe es leider nicht, die Bilder mit einzufügen, aber wenn Ihr den Link anklickt, seht Ihr, was für ein gefährlicher Mörderhund da hingerichtet wurde: ein kleines, altes, dickliches Labbimädchen, das jedes Kind hätte umpusten können, wurde da aus nächster Nähe hingerichtet - weil es sich erdreistete, am Schienbein eines Hobbyjägers zu schnüffeln.
Diese Dinge sind ja seit 20 Jahren mein Metier (www.ijh.de), aber gelegentlich bin sogar ich noch fassungslos.
So einer benutzt wahrscheinlich auch die Waffe, wenn Nachbars Kind im Garten Krach macht.

Entsetzt und wütend -
Astrid:boese5:



Jäger drückte „Blanka“ den Gewehrlauf an den Hals, obwohl Frauchen sie am Halsband hielt
Hund beim Gassigehen hingerichtet!
Von KAI WESSEL
Gerhard K. (50) richtete die Hündin mit einem gezielten Schuß hin. Er behauptet: „Notwehr!“ Blut sickert aus der Kopfwunde! Erschossen liegt Labrador-Hündin Blanka (10) auf dem Feldweg


Paderborn – „Ich wünschte, sie wäre noch bei mir. Sie war so ein liebes Tier,“ schluchzt Roswitha H. (59). Sie trauert um ihre treue Labrador-Hündin.
EIN JÄGER HAT „BLANKA“ BEIM GASSIGEHEN BRUTAL HINGERICHTET!
Schauplatz der Tat war ein abgelegener Feldweg. Hier ging Roswitha H. mit ihren drei Labrador-Hunden spazieren, ließ die Tiere von der Leine. Hündin „Blanka“ (10) zottelte langsam hinterher, sie litt unter Arthrose.
Plötzlich stand Gerhard K. (50) von der örtlichen Jagdbruderschaft vor ihnen. Die Hundehalterin: „Er trug ein Gewehr, forderte mich auf, die Hunde anzuleinen. Als ich mich gerade über Blanka beugte und sie am Halsband hielt, legte er die Waffe an ihren Hals und drückte einfach so ab! Es war eine Hinrichtung.“

Roswitha H. (59) hat seit dem Tod ihres geliebten Hundes Schlafstörungen
Der Schuß durchschlug den Körper des Tieres, zerfetzte mehrere Organe – Blanka verendete auf dem Feldweg! Frauchen stand geschockt daneben, schrie den Jäger an, Tränen liefen ihr übers Gesicht. Blanka starb in ihren Armen.
Sie erstattete Strafanzeige gegen den Jäger. Doch der hat mittlerweile einen Anwalt eingeschaltet und behauptet, von den Tieren angegriffen worden zu sein.

„Der schwarze Hund bellte, fletschte seine Zähne, berührte mich am Schienbein. Ich hatte Angst, zog die Waffe und erlegte ihn.“
Kann das stimmen?

Blanka war in der Hundeschule, hatte einen VDH-Ausweis (Verband für das Deutsche Hundewesen) als geprüfte Begleithündin.
Unter Experten gelten Labradore zudem als friedfertig. Deshalb werden sie besonders oft als Blindenhunde eingesetzt.
Der Hundemord-Fall beschäftigt die Staatsanwaltschaft Paderborn (Az 112 Js 819/05). Der Todesschütze muß sich wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und Sachbeschädigung verantworten.
Bild.t.online.de 24.03.06


http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/03/24/hund-hinrichtung/hund-hinrichtung.html

Dragonlord
25.03.2006, 10:43
oh mein Gott:traurig3: Da fällt mir nichts mehr zu ein!:boese5:

Goofymone
25.03.2006, 11:19
Ohne Worte!:boese5: :traurig1:

Simone
25.03.2006, 11:41
Wie furchtbar. Ich habe neulich einen Bericht im TV gesehen. Katzen dürfen nach dem Gesetz vom Jäger erschossen werden, wenn sie sich eine bestimmte Meterzahl vom Haus entfernt haben. Die meisten Katzen und auch etliche Hunde sterben jährlich durch den Abschuss eines Jägers!

Angua
25.03.2006, 12:16
.... des Landesamtes für Ernährungswirtschaft und Jagd NRW, Düsseldorf, für das Jagdjahr 2003/2004 (Jagdjahr ist immer 1.4 - 31.3. des Folgejahres):

"wildernde" Hunde: 169 (in den Jahren davor bis zu 400 und mehr - sie geben einfach nicht mehr alles an, weil sie genau wissen, was für ein Ärger daraus entsteht)
"wildernde" Katzen: 16.498 (in den Vorjahren teils über 22.000 .....)

Dies sind nur die offiziellen Angaben der Jäger, die vom Landesamt verwertet werden. Die Dunkelziffer ist garantiert höher.

Offizielle Zahlen für Haustiere gibt es nur in 4 Bundesländern. Die anderen sind so vorschtig, diese Angaben in die jährlichen Streckenlisten gar nicht mehr aufzunehmen.
Und das Töten von Katzen, die (je nach Bundesland) 200 - 500 Meter vom nächsten bewohnten Gebäude friedlich in der Sonne sitzen, geschieht nicht nur per Schrot oder Kugel. Fallen sind ebenso legal wie raubzeugscharfe Jagdhunde (kleiner Hinweis: Wenn unsere Wauwaus eine Katze töten würden, wären sie für den Rest ihres Lebens "gefährliche Hunde" mit Leine und Maulkorb - bei Jagdhunden erhöht diese Fähigkeit den Preis - Raubzeugschärfe ist begehrt!). Offiziell müssen in Lebendfallen gefangene Tiere in manchen Bundesländern wieder freigelassen werden, es sei denn, der "Tierschutz" gebietet die Tötung durch den ach so fachkundigen Hobbyjäger.... Außerdem braucht man ja auch immer Opfer für die illegale Praxis des Raubzeugschärfenachweises bei den Jagdhunden (komisch - die Katzen haben dann immer verklebte Pfoten oder gezogene Krallen.... reiner Zufall natürlich).

All dies, unsere Ziele und unsere Arbeit findet Ihr auf unserer bösen Intenetseite (www.ijh.de), die im Internetforum von Wild und Hund mal als eine der objektivsten und sachlichsten Antijagdseiten bezeichnet wurde - oder so ähnlich.... ob das nun gerade ein Kompliment ist...

Fakt ist, dass die meisten Jäger weder ihre Rechte noch ihre Pflichten kennen - viele Hundebesitzer aber leider auch nicht. Es gibt durchaus noch hetzende Hunde (Blanka war mit Sicherheit keiner davon...) Aber auch bei wirklich wildgefährdenden Hunden wäre der Ansprechpartner das Ordnungsamt, nicht ein selbsternannter Flinten - und Fallenökologe...

Sorry. Bei diesem Thema geht es mit mir durch. Wollte Euch nicht langweilen..

Ich bin übrigens zur IJH gestoßen, nachdem man mir ein Pferd auf der Weide erschossen hatte.... Einfach so. Fehlschuss. Pech gehabt. Mangels Vorsatz gegen Zahlung an einen TSV freigesprochen. Wie so oft... Andere verlieren neben Hunden und Katzen und Pferden auch Ponies, Lamas, Hauskaninchen, Zierenten u.v.m. durch jägerliche Schießgeilheit.

Anne
25.03.2006, 12:50
Der ijh-Link funzt bei mir nicht,kommt Error Ansage.

Eigentlich kann man dazu nichts mehr sagen.Ich hoffe inständig die Hundebesitzerin hat die Nerven diesem "Jagdfreund" das Handwerk zu legen.
Jagdschein auf immer ADE. Für die Prozeßkosten würde ich sogar noch spenden.
Hätte der Typ das mit einem meiner Hunde gemacht,wäre er nicht unversehrt davon gekommen.

Martin
25.03.2006, 12:59
Anne,

Link anklicken, dann in der Adresseingabe die letzten zwei Zeichen ( )/ ) löschen, Enter, dann gehts... ;)

Katja
25.03.2006, 13:53
****** auf die Strafanzeige(bringt sowieso nichts):boese5: Auge um Auge Zahn um Zahn würde es bei mir geben.

Claudia Aust-W.
25.03.2006, 15:25
Hey Astrid...gerade klingelt es bei mir...wir kennen us doch, oder?

Claudia aus dem Westerwald mit dem Kaukasen (mein BM-Mädel starb letzten November).

Ihr (Du, Bianca etc.) habt mir doch viele Infos zukommen lassen! Wir waren in Kontakt nach einem Vorfall mit einem Grünrock! :lach1:

Rieselt bei mir der Kalk oder liege ich richtig???
Claudi

Trixi
25.03.2006, 18:20
Ich habe den Artikel in der Bild gelesen.
Eine Anzeige erfolgt wegen Sachbeschädigung, HALLO???

Ich könnte Ko..., wenn ich höre, was Tiere, vor dem Gesetz, wert sind.

Das war eine alte Hündin und der Jäger hatte seinen Frust an diesem Tier wohl abgelassen, weil im kein Wild vor die Flinte lief.

Mir tut die arme Omi so leid und kann mir vorstellen wie sie nun leidet, sie hat ihre Hündin qualvoll sterben sehen, das muss ein Alptraum sein.

Einfach nur sprachlos:traurig1:

Trixi

Anne
25.03.2006, 18:52
Danke Martin, der Link funktioniert jetzt:lach2:
Interessante Seite.

Monika
25.03.2006, 19:25
sie hat ihre Hündin qualvoll sterben sehen,
Trixi

der hund hat das bestimmt nicht mal mitbekommen, so gesehen wars für das tier ein schöner tod, beim spaziergang nichtsahnend erschossen....

ich bin bei solchen themen zweigeteilt, weil man nicht selbst dabei war. ich kenne genug fälle wo hunde mehrmals wildern waren, die besitzer von den jägern angesprochen wurden das eben der hund wildert und im falle beim nächsten mal erschossen wird. und jedes mal war es ein aufstand in der zeitung titel "unschuldiger armer hund einfach abgeknallt" so in der art. ich finde es richtig wenn wildernde hunde erschossen werden! ich kenne einen fall wo ein hund einem reh den hinterschenkel zerfetzt hat, das reh ist weiter gelaufen, die nachsuche durch den jäger hat nix gebracht und es wird irgend wo elendig verreckt sein, auch das wird kein einzelfall sein.....es gibt immer zwei seiten und auch hundebesitzer sowohl als auch jäger werden es so sagen das sie "gut" da stehen. zu den katzen, wir wohnen direkt am wald, ich habe mit dem jäger gesprochen, er würde keine erschießen aber wenn sein hund eine erwischt pech gehabt. 2 sind verschwunden, ich kanns nicht ändern. einer meiner jetzigen hatte in der nach einen jungen feldhasen ins schlafzimmer geschleppt, meine begeisterung hat sich da sehr in grenzen gehalten. nicht alle jäger sind unmenschen "nur mal so anmerkt* ich weis, jetzt gibts wieder geschrei, aber ich finde es nicht korrekt wenn auf bestimmte gruppen geschimpft wird. es sind alles menschen und man kann mit ihnen reden, ganz normal, kann ihnen die meinung sagen. auch ich hatte schon mal probleme mit unserem jäger, weil ich ihn gebeten habe nicht jedes woe. an meinem grundstück rumzuballern. natürlich hatte er dann "trotzig" reagiert, ich habe ihn dann nochmals angerufen und ne gute halbe std. diskutiert, am schluß, er war noch nicht einsichtig, weil er ja alles darf, habe ich gesagt das es eine charakter sache ist, seit dem grüßt er freundlich, sie schießen bei mir in der nähe fast garnicht mehr usw... auch nie mehr probleme seither, ist so 4 jahre her. ich habe auch jäger als kunden, alle nett, alle hunde von denen auch nett, also ganz normale menschen mit normalen hunden. zur "raubzeugschärfen" ich bin überzeugt das es hier im forum mehr als genug hunde gibt, die igel töten, jagen würden, auch katzen jagen würden usw.... und keiner braucht mir erzählen da so ein verhalten tolleriert werden darf, es wird halt tolleriert weils der eigene hund ist, aber ok ist es eben nicht. wenns der hund vom jäger macht, gäbs einen aufstand in der bildzeitung....

Claudia Aust-W.
25.03.2006, 19:48
der hund hat das bestimmt nicht mal mitbekommen, so gesehen wars für das tier ein schöner tod, beim spaziergang nichtsahnend erschossen....

ich bin bei solchen themen zweigeteilt, weil man nicht selbst dabei war. ich kenne genug fälle wo hunde mehrmals wildern waren, die besitzer von den jägern angesprochen wurden das eben der hund wildert und im falle beim nächsten mal erschossen wird. und jedes mal war es ein aufstand in der zeitung titel "unschuldiger armer hund einfach abgeknallt" so in der art. ich finde es richtig wenn wildernde hunde erschossen werden! ich kenne einen fall wo ein hund einem reh den hinterschenkel zerfetzt hat, das reh ist weiter gelaufen, die nachsuche durch den jäger hat nix gebracht und es wird irgend wo elendig verreckt sein, auch das wird kein einzelfall sein.....es gibt immer zwei seiten und auch hundebesitzer sowohl als auch jäger werden es so sagen das sie "gut" da stehen. zu den katzen, wir wohnen direkt am wald, ich habe mit dem jäger gesprochen, er würde keine erschießen aber wenn sein hund eine erwischt pech gehabt. 2 sind verschwunden, ich kanns nicht ändern. einer meiner jetzigen hatte in der nach einen jungen feldhasen ins schlafzimmer geschleppt, meine begeisterung hat sich da sehr in grenzen gehalten. nicht alle jäger sind unmenschen "nur mal so anmerkt* ich weis, jetzt gibts wieder geschrei, aber ich finde es nicht korrekt wenn auf bestimmte gruppen geschimpft wird. es sind alles menschen und man kann mit ihnen reden, ganz normal, kann ihnen die meinung sagen. auch ich hatte schon mal probleme mit unserem jäger, weil ich ihn gebeten habe nicht jedes woe. an meinem grundstück rumzuballern. natürlich hatte er dann "trotzig" reagiert, ich habe ihn dann nochmals angerufen und ne gute halbe std. diskutiert, am schluß, er war noch nicht einsichtig, weil er ja alles darf, habe ich gesagt das es eine charakter sache ist, seit dem grüßt er freundlich, sie schießen bei mir in der nähe fast garnicht mehr usw... auch nie mehr probleme seither, ist so 4 jahre her. ich habe auch jäger als kunden, alle nett, alle hunde von denen auch nett, also ganz normale menschen mit normalen hunden. zur "raubzeugschärfen" ich bin überzeugt das es hier im forum mehr als genug hunde gibt, die igel töten, jagen würden, auch katzen jagen würden usw.... und keiner braucht mir erzählen da so ein verhalten tolleriert werden darf, es wird halt tolleriert weils der eigene hund ist, aber ok ist es eben nicht. wenns der hund vom jäger macht, gäbs einen aufstand in der bildzeitung....


:01:
Du bist manchmal echt fernab....

Claudi

Monika
25.03.2006, 19:59
warst du dabei? hast du gesehen wie es wirklich war? ich nicht. und nur weil ich mich nicht der meinung von euch anschließe sondern "fernab" eine eigene meinung habe und vertrete und sage das es auch eine andere seite bzgl. abschuß von hunden gibt kommen dann keine tatsachen sondern kleine schilder und nette sprüche? darf man seine meinung nicht mehr sagen? dann sollte man es beim themenstart aber bitte bekannt geben!

da du ja meinen ganzen beitrag zitiert hast gehe ich davon aus, das dir der gesammte beitrag missfällt. und du einen hund der wildert tollerierst?!

Keks
25.03.2006, 20:15
Sorry... aber nur weil ein Hund wildert muss ich ihn doch nicht erschiessen....
Ich erschieß doch ne Katze die mir ne Maus nach Hause bringt nicht auch gleich...
warum müssen schon wieder die Tiere bestraft werden???

ich könnt schon wieder innerlich kochen ...:boese5:

natürlich sind nicht alle jäger so und gerade jungwild muss geschützt werden...
aber ich finde die aufklärung und gegenseitiges verständniss der menschen fehlt da...
unser förster hat uns im letzten frühjahr ganz vernünftig angsprochen uns die situation erklärt, dass zum beispiel das junge wild noch schlechte chancen beim wegrennen hat und so.... und jeder der hunde besitzer hatte verständnis und in der zeit besonders auf seine hunde geachte....

aber die tiere einfach abzuknallen..... :07:

Jeannette
25.03.2006, 20:44
Ääähhhm, lt. Aussage mehrerer Jäger hier bei mir fängt KEIN Hund ein gesundes Tier....dafür ist er nicht schnell genug.

Was nicht heißt, das meine Stinker jagen dürfen!

Was bei diesem Fall stimmt, weiß ich nicht. Kann mir aber bei einem 10j. Labbi kaum eine akute Gefahr fürs Wild vorstellen.

Duke the Bulldog
25.03.2006, 20:56
Oh mein Gott, dass ist ja schrecklich... Jetzt kriege ich ja richtig Angst. Wir wohnen in Kreis Paderborn. In einem Dorf, 6 km von Paderborn und ich gehe jeden Tag mit beiden Hunden auf einem Feldweg spazieren, wo ich sie auch frei laufen lasse. Was soll ich denn jetzt machen? Muss ich jetzt Angst haben, dass da einfach so einer kommt und meine Hunde erschießt??? Gerade Neo läuft ganz gerne etwas weiter weg von mir... :traurig2: :traurig3: :boese5:

guppingers
25.03.2006, 21:14
Hallo,

zum einen stammt der Artikel wie ich es ersehen kann aus der BILD-Zeitung.. ich glaub das sagt schon alles!

Zum anderen ist es in den meisten Wäldern eh nicht erlaubt Hunde frei laufen zu lassen, genau aus dien Gründen,

In den restlichen Punkten schließ ich mich voll und ganz Monika an...

Gruß Jasmin

Keks
25.03.2006, 21:20
Ääähhhm, lt. Aussage mehrerer Jäger hier bei mir fängt KEIN Hund ein gesundes Tier....dafür ist er nicht schnell genug.


Genau das sagt unser Förster auch... Nur junge Tiere könnten Probleme haben...

Ich kenn es auch eher so, dass man seinen Hund in der Nähe haben soll, damit der Jäger ihn nicht mit Wild verwechselt und ihn erschießt...

So argumentieren jedenfalls vernünftige Jäger... und für diese Argumente habe ich volles Verständnis...

Claudia Aust-W.
25.03.2006, 21:20
warst du dabei? hast du gesehen wie es wirklich war? ich nicht. und nur weil ich mich nicht der meinung von euch anschließe sondern "fernab" eine eigene meinung habe und vertrete und sage das es auch eine andere seite bzgl. abschuß von hunden gibt kommen dann keine tatsachen sondern kleine schilder und nette sprüche? darf man seine meinung nicht mehr sagen? dann sollte man es beim themenstart aber bitte bekannt geben!

da du ja meinen ganzen beitrag zitiert hast gehe ich davon aus, das dir der gesammte beitrag missfällt. und du einen hund der wildert tollerierst?!


So, dann hat die Hündin also gewildert?
Und ist dann -halsbandhaltend von ihrem Frauchen- durch ein Kugel gestorben, weil sie am Bein des Jägers geschnüffelt hat?
Na gut...sie hatte ja einen "schönen Tod", wie du es umschreibst.....


Entschuldigung, mir fällt dazu jetzt nicht mehr viel ein.

Claudia Aust-W.
25.03.2006, 21:26
PS: Beschäftige dich einmal mit der Ethik der Jägerschaft über deinen Rahmen hinaus....da bleibt nicht viel übrig für einen Hund, der im Revier herumläuft...
er ist schlicht und ergreifend potentielle Jagdkonkurrenz und Jagdziel.

Astrid hat dir ja eine Internetadresse genannt.

Anne
25.03.2006, 21:31
Das Aktenzeichen dieses Falles stammt aus dem Jahr 2005,aktuell ist das mit Sicherheit nicht.

Es mag sein, dass kein Hund ein gesundes Tier fängt, er kann es aber zu Tode hetzen.Ein trächtiges Reh z.B. ist gesund aber nicht mehr so schnell, das fängt der Hund dann, das macht nichts,natürliche Auslese,war halt nicht der Tag des Rehes? Ich habe gesehen,wie ein Malemut ein Reh gerissen hat,keine Ahnung ob das Tier gesund oder krank war,die Schreie werde ich nie vergessen.In unserem dorf lebten früher zwei Hunde,die sind regelmäßig auf Jagd gegangen und haben auch mehrfach Wild getötet.
Wenn ein Hund klar beim wildern erwischt wird und dann vom Jäger erschossen wird,halte ich das für durchaus berechtigt.
Sollte sich der o.g. Fall so abgespielt haben,wie beschrieben, war der Typ hoffentlich die längste Zeit "Jäger".
Ich wohne auf dem Lande und hier ist jeder Bauer und dessen Kinder und Enkelkinder und Schwiegersöhne ect. Jäger. Die umgänglichen,und wirklichen Heger unter den Jägern sind leider sehr selten.

Monika
25.03.2006, 21:37
ich habe nirgens geschrieben das sie gewildert hat, ich habe geschrieben s.o. das es jeder so hindreht wie es sich für ihn am besten anhört.

wenn der schuß passt ist es ein schneller tod, da ist also schon fakt.

zu "fängt KEIN Hund ein gesundes Tier" bei uns war zu der zeit, als das mit dem reh war, winter und im winter sind die geißen hochtragend und es gibt wenig futter, die tiere sind geschwächt und die chancen stehen gut das hunde gesunde tiere erwischen. oder so wie heuer, 4 monate durchgehend geschlossene schneedecke und da reicht es wenn ein hund nur hetzt....es muß nicht sein und ich habe verständniss wenn solche hunde erschossen werden. im fruhjahr sind wieder die kitze in den wiesen, die jungen hasen in den sassen, alles potentielle opfer von hunden die wildern.... mir wurden mal die schafe aus dem zaun gehetzt, eines haben wir im dorf mit aufgerissenem hinterschenkel stehend gefunden, ich habs dann zum metzger, den köter wenn ich erwischt hätte, dem hätte ich eigenhändig den kopf abgerissen. so was braucht es nicht, ganz ehrlich. auch die wildtiere usw... haben ein recht und dieses recht wird von den jägern ev. mit dem abschuss des hundes erwirkt. wenn hunde keinen gehorsam haben müssen sie angeleint bleiben.

ich wohne mitten im wald, aber ich wirke dementsprechend auf meine hunde ein das sie nicht wildern, denn es muß nicht sein und ich möchte es auch nicht.


nachtrag @ claudia, ich kann nur sagen wie die jäger die ich kenne sind, es sind schon so 10 jäger, eher mehr, und die sind ok. ich kann mich nicht drüber beschweren so arg. warum sollte ich mich mit weiteren jägern befassen, die ich nicht persönlich kenne, sondern wo mir nur "geschichten" zugetragen werden??

peppy
25.03.2006, 21:45
Also,
klar kann jeder seine Meinung äussern...obwohl ich es echt schon heftig finde,wie hier einige denken...
klar is es net i.o.wenn hunde wildern,aber es sind doch nun mal tiere...sie haben den instinkt zu töten...
meine kleine lebte in spanien auf der strasse,hat sich auch irgendwie ernährt...sie kam zu uns und hat dann auch die hühner getötet....sicherlich is es net schön,wir waren auch net glücklich,aber dort kommt doch der wolf wieder in den tieren durch....

naja aber jeder soll seine meinung vertreten....

lg

Monika
25.03.2006, 21:51
und der halter hat die aufsichtspflicht für den hund! instinkt hin oder her, die aufsicht machts und der gehorsam

BeateH
25.03.2006, 21:54
also ich bin da wie monika zweigeteilter meinung, da fehlt, wie keks auch geschrieben hat, auf beiden seiten das verständnis. wir sind hier auch von jägern umzingelt und trotzdem lassen ganz viele ihre hunde im wald frei laufen. es ist bekannt dass ein freilaufender hund von einem jäger erschossen werden könnte. Das Geschrei ist aber erst groß, wenns passiert ist.
Uns hat mal vor Jahren einer der hiesigen Jäger angerufen ob wir unseren Jagdhund noch hätten (wir hatten mal einen Deutsch Drahthaar) zu dem Zeitpunkt hatten wir ihn aber nicht mehr, da war er schon verstorben. Der Jäger meinte dann nur am Telefon "********, dann hätte ich ihn ja doch erschiessen können". Er hatte im Wald einen Deutsch Drahthaar direkt beim wildern erwischt und ihn nicht erschossen, weil er dachte es wäre unserer gewesen. Das fand ich sehr anständig von ihm. Allerdings hätte ich es verstanden wenn er es gemacht hätte. Der Hund hatte wirklich ein Reh gerissen.
Bei uns hat mal eine Deutsche Dogge ein hochtragendes Mutterschaf gerissen. Als wir es bemerkt haben, hat es noch gelebt und sich sehr gequält, wir haben es dann erlösen lassen. Man muss auch mal die andere Seite sehen find ich.
zu dieser speziellen Geschichte kann ich auch nur sagen: es stand in der BILD. wer weiss denn wie es wirklich war, die von der bild wohl schon mal gar nicht....

BeateH
25.03.2006, 21:55
und der halter hat die aufsichtspflicht für den hund! instinkt hin oder her, die aufsicht machts und der gehorsam

das seh ich genauso monika

peppy
25.03.2006, 21:59
naja klar,dass sieht jeder anders...aber ich finde es is doch nun mal eint ier....und ich denke die instinkte werden wir nie raus bekommen und müssen die tiere deshalb gleich getötet werden?wenn menschen menschen umbringen werden sie ja auch net getötet...gut sie kommen paar jahre hinter gittern,das war es dann aber auch...aber ich muss sagen,ich habe viele shclechter erfahrungen mit jägern gemacht und halte deshalb auch nix von denen...

Monika
25.03.2006, 22:03
aber wenn schafe, rehe oder sonstiges dran glauben muß, das währe so weit ok für dich? nur der hund dem darf nix passieren weil ja die anderen die beute sind und die sich gefälligst töten bzw aufreissen usw... lassen müssen??? also ne....

peppy
25.03.2006, 22:06
nein sicherlich is es net schön,wenn die hunde wildern,aber es is doch irgendwo natur...ich meine löwen jagen ja auch,es sind halt lebewesen die ihren instinkten folgen...
es gibt so viele besipiele wo die natur halt einfach die oberhand hat...

Anne
25.03.2006, 22:06
Wenn mein Hund nicht wildsicher ist habe ich zwei Möglichkeiten.

Ich nehme mich der Sache an und bekomme die Wilderei des Hundes in den Griff.

Der Hund bleibt an der Leine.

Entweder oder,denn 1. möchte ich nicht,dass mein Hund ein anderes Tier tötet,verletzt o.ä.

2. Möchte ich nicht,dass mein Hund erschossen wird.

Wer weiß, dass sein Hund in wildreichen Gebieten nicht abrufbar ist,darf ihn nicht unangeleint laufen lassen.
Bei uns gilt in Wäldern eine grundsätzliche Anleinpflicht,daran halte ich mich.
Man kann doch das Verhalten seines Hundes nicht mit Instinkt entschuldigen,an Fehlverhalten muß ich arbeiten,bzw. mich als Hundehalter entspechend verantwortungsbewußt verhalten.

Anne
25.03.2006, 22:08
sorry,
wir haben domestizierte Haushunde,keine Löwen oder Wölfe.
Die Verantwortung liegt bei uns.Wenn ich weiß mein Hund wildert,bleibt er an der Leine.

peppy
25.03.2006, 22:12
Ja klar,meine sind auch an der leine wenn wir im wald oder so sind...da sie zwar nicht mehr auf irgendeiner art und weise abhaut etc...aber man weiss nie,schliesslich hat sie ein paar jahre so gelebt...
und unsere hühner kannte sie,sie war immer mit aufm hühnerhof...bis sie halt eines tages die hühner getötet hat...
aber dein hund haut jetzt einfach mal vom grundstück ab.....was machst du dann?

Anne
25.03.2006, 22:33
Meine Hunde hauen nicht vom Grundstück ab:)

Und wenn uns beim Spaziergang Wild begegnet reagieren die Hunde nicht drauf.

guppingers
25.03.2006, 23:37
ich meine löwen jagen ja auch,es sind halt lebewesen die ihren instinkten folgen...

Der Vergleich hinkt gewaltig.
Die Löwen sind Wildtiere, die ihrem Instinkt folgen müssen um zu überleben. Nennt sich schön ausgedrückt "Kreislauf des Lebens".

Hunde dagegen sind domestizierte Haustiere. Die Rehe die wildernden Hunde reißen sind dagegen Wildtiere und sterben sinnlos.

Ist es denn umgekehrt genauso in Ordnung, wenn Wölfe deine Schafe reißen würden? "Ist halt Natur"

Wie Anne schon schrieb... entweder wird der Hund richtig erzogen, sodass er jederzet abrufbar ist, oder er bleibt eben in entsprechenden Gebieten an der Leine.

Zum eigentlichen Thema bleibt nur nochmals zu sagen... der Artikel entstammt der Bild, basiert also mindestens zur Hälfte auf der Fantasie der "Redaktion". ;)

Gruß Stefan

Btw.: Beim Reiten arbeitest du schließlich auch gegen den Instinkt des Pferdes. Klappt doch auch wunderbar.

Claudia Aust-W.
26.03.2006, 07:50
Das Aktenzeichen dieses Falles stammt aus dem Jahr 2005,aktuell ist das mit Sicherheit nicht.

Es mag sein, dass kein Hund ein gesundes Tier fängt, er kann es aber zu Tode hetzen.Ein trächtiges Reh z.B. ist gesund aber nicht mehr so schnell, das fängt der Hund dann, das macht nichts,natürliche Auslese,war halt nicht der Tag des Rehes? Ich habe gesehen,wie ein Malemut ein Reh gerissen hat,keine Ahnung ob das Tier gesund oder krank war,die Schreie werde ich nie vergessen.In unserem dorf lebten früher zwei Hunde,die sind regelmäßig auf Jagd gegangen und haben auch mehrfach Wild getötet.
Wenn ein Hund klar beim wildern erwischt wird und dann vom Jäger erschossen wird,halte ich das für durchaus berechtigt.
Sollte sich der o.g. Fall so abgespielt haben,wie beschrieben, war der Typ hoffentlich die längste Zeit "Jäger".
Ich wohne auf dem Lande und hier ist jeder Bauer und dessen Kinder und Enkelkinder und Schwiegersöhne ect. Jäger. Die umgänglichen,und wirklichen Heger unter den Jägern sind leider sehr selten.


Ich denke, die wenigsten Jäger sitzen gerade parat am Ansitz und sehen, wie ein Hund Wild hetzt.
ABER sie fahren oft hochwichtig durch Wald und Feld und machen sich wichtig. Das sind meine Erfahrungen.

Meine Erfahrungen sind auch, daß schon mal ein Warnschuß abgegeben wird, wenn man/frau dem guten Mann den Feldweg (2 Meter von der Landstraße, also nicht mitten im Feld) mit dem Auto beparkt.
Als ich dann mit meinen Hunden (an der Leine) zurückkam, wurde mir Wilddieberei unterstellt, denn ich hätte ja Hunde dabei, wurde ich beleidigt, meine Autonummer notiert etc.....
Ich betone, ich habe nichts anderes getan, als mein Auto am Rand zu parken...
Der gleiche Herr wirft Rehe innerhalb der Schonzeiten "geköpft" in die Hecken.
Er braucht nur die Trophäe. Der Fall ist aktenkundig und wer Fotos haben möchte, dem kann ich sie gerne zusenden.
Ich brauche nicht zu erwähnen, daß die Untere Jagdbehörde nichts gegen ihn unternahm. :boese5:
Der nächste Jäger füttert die Wildschweine mit Backwaren an (verboten! - aber die Tiere stehen drauf und lassen sich besser abknallen). Außerdem vermehren sich die gut genährten Tiere besser. Anschließend kann man sich dann über den Wildverbiß und Wildschäden aufregen und den Bestand schulterklopfend herunterschießen.....

Etc. etc. etc. Es gibt in meinen Augen leider keine Heger unter den Jägern.
Besucht mal ein Jagdforum. Dort kann man expliziet lesen, welche Genüsse und Lust die Jägerschaft auslebt. Das hat gar nichts mit Hege zu tun!

Das ein Hund kein Wild reißen darf, ist klar.
Das ein Hund, der sich außerhalb des Einwirkungsbereiches seines Halters befindet und offensichtlich jagt oder hetzt, erschossen werden darf, ist mir auch bekannt. Allerdings haben die Jäger hier eine riiiiesige Spanne an persönlicher Auslegung. Mein Hund war schon mal am jagen, weil er am Wegesrand schnüffelte (danach markierte er......). :boese2:


LG!
Claudi

Claudia Aust-W.
26.03.2006, 07:58
nachtrag @ claudia, ich kann nur sagen wie die jäger die ich kenne sind, es sind schon so 10 jäger, eher mehr, und die sind ok. ich kann mich nicht drüber beschweren so arg. warum sollte ich mich mit weiteren jägern befassen, die ich nicht persönlich kenne, sondern wo mir nur "geschichten" zugetragen werden??


Vielleicht einfach, weil du dich fürchterlich darüber aufregst, was dem Wild durch Hunde angetan wurde (du bringst Beispiele).....aber nicht hören möchtest, was die Jägerschaft an Jadgfrevel begeht - NUR weil du 10 oder mehr Jäger fü o.k. befindest, bzw. dich mit deren Ausübung der Jagd nicht näher beschäftigst.
"die sind o.k., ich habe keinen Ärger mit denen" ist dann doch sehr oberflächlich.
Wenn du die Lanze für Wild, Schaf und Co. brichst, dann mußt du doch sicher auch hören wollen, was Jäger so umtreibt........

Claudi

Grazi
26.03.2006, 08:03
Es ist mal wieder erstaunlich zu sehen, wie schnell die Emotionen bei solchen Themen hochkochen und wie viele die Sache absolut einseitig sehen. ;)

Wenn die Sache sich so abgespielt haben sollte, wie im Artikel zu lesen (woran ich auch keine großen Zweifel hege), ist das natürlich eine Risensauerei und dem Grünrock gehört nicht nur der Jagdschein abgenommen, sondern ihm sollte auch eine empfindliche finanzielle Strafe drohen. Wenn's nach mir ginge, hätte er auch mindestens eine gehörige Tracht Prügel verdient. :boese5:

Allerdings finde ich es nicht o.k., wenn wegen eines solchen Vorfalls (der leider auch kein Einzelfall ist) gleich wieder die gesamte Jägerschaft über einen Kamm geschoren und als "schießgeil" oder dergleichen verflucht wird. Die richtigen Revierförster, die primär mit der Hege und Pflege ihres Wild- und Baumbestandes beschäftigt sind, sind in der Regel sehr vernünftig, gesprächsbereit und nicht schießwütig.

Unser Förster hat uns z.B. schon oft mit unangeleinten Hunden im Wald gesehen, doch da sie auf den Wegen bleiben (müssen) und sich auf Zuruf sofort absetzen / ablegen ließen, wurde nur freundlich gegrüßt und das war's. Und als hier mal kurz nacheinander zwei gesunde, aber eben trächtige Rehe von Hunden gehetzt und gerissen worden waren, ist er auch nicht losgezogen und hat gleich alle Hundehalter bedroht, sondern erst einmal über Zeitungsartikel auf die Vorfälle hingewiesen und die Hundler ermahnt, im Wald (einem ausgewiesenen Naturschutzgebiet mit allgemeiner Leinenpflicht) ihre Hunde anzuleinen.

Problematischer sind in der Regel die Jagdpächter und Hobbyjäger. Vor denen muss man sich oft in Acht nehmen (kenne da selbst recht "nette" Stories). :(

Wie auch immer: als Hundehalter trage ich die Verantwortung für meine Vierbeiner und ich habe dafür zu sorgen, dass sie weder Mensch noch Tier gefährden. Und es ist völlig inakzeptabel, sich mit Instinkten und hinkenden Vergleichen rauszureden und einem Hund quasi zu "erlauben", Wildtiere zu jagen. Sollte einer meiner Hunde tatsächlich mal ausbüchsen, nachgewiesenermaßen wildern und dabei erschossen werden, müsste ich ganz alleine mich dafür verantwortlich machen... und mich den Rest meines Lebens dafür hassen.

Grüßlies, Grazi

Claudia Aust-W.
26.03.2006, 08:08
Allerdings finde ich es nicht o.k., wenn wegen eines solchen Vorfalls (der leider auch kein Einzelfall ist) gleich wieder die gesamte Jägerschaft über einen Kamm geschoren und als "schießgeil" oder dergleichen verflucht wird. Die richtigen Revierförster, die primär mit der Hege und Pflege ihres Wild- und Baumbestandes beschäftigt sind, sind in der Regel sehr vernünftig, gesprächsbereit und nicht schießwütig.

Unser Förster hat uns z.B. schon oft mit unangeleinten Hunden im Wald gesehen, doch da sie auf den Wegen bleiben (müssen) und sich auf Zuruf sofort absetzen / ablegen ließen, wurde nur freundlich gegrüßt und das war's. Und als hier mal kurz nacheinander zwei gesunde, aber eben trächtige Rehe von Hunden gehetzt und gerissen worden waren, ist er auch nicht losgezogen und hat gleich alle Hundehalter bedroht, sondern erst einmal über Zeitungsartikel auf die Vorfälle hingewiesen und die Hundler ermahnt, im Wald (einem ausgewiesenen Naturschutzgebiet mit allgemeiner Leinenpflicht) ihre Hunde anzuleinen.

Problematischer sind in der Regel die Jagdpächter und Hobbyjäger. Vor denen muss man sich oft in Acht nehmen (kenne da selbst recht "nette" Stories). :(

Grüßlies, Grazi


Grazi, hier auf dem Land spreche ich von Hinz- und Kunz, die jagen dürfen!

Nicht von einem haupamtlichen Förster, der sich um den gesamten Wald kümmert. So einen habe ich hier noch nie angetroffen...

Nicht, daß du das jetzt falsch verstehst.
LG!
Claudi

Edit: Ich mache aus Grazi immer eine GraziE !

Grazi
26.03.2006, 08:55
Grazi, hier auf dem Land spreche ich von Hinz- und Kunz, die jagen dürfen! So kommt's bei dir (und anderen) aber oft nicht rüber. ;)

Edit: Ich mache aus Grazi immer eine GraziE ! Du bist nicht die einzige, der das passiert. :D "Grazie" ist zwar auch italienisch... aber das heisst halt "danke".

Grüßlies, Grazi

Trixi
26.03.2006, 09:22
Hier habe ich wohl einen Stein ins Rollen gebracht, ich habs zwar in der Bild gelesen, aber auch die Bilder dazu gesehen, die können nicht lügen.

Und wie hier schon angesprochen wurde, wenn ein Hund von der Leine ist, darf es erschossen werden, aber Menschen dürfen Menschen, sogar Kinder und kleine Babys töten und dürfen weiterleben.

Wo ist da die Gerechtigkeit?

Es ist nun mal die Natur, jagen und gejagt zu werden und ich denke auch ,das jeder hier in dem Forum seinen Hunde genau kennt und weiß ob er sie von der Leine lassen kann.

Ich würde auch meine Hunde mie wildern lassen, aber es kann nicht sein, das sie gleich erschossen werden dürfen.
Es gibt dort sicherlich auch Füchse, Marder ect., werden die auch erschossen.
Ich kenne mich auf diesem Gebiet nicht gut aus, aber mann sollte den Lauf der Natur nicht im Wege stehen.

Und diese alte Labbi-Hündin hat wohl ganz sicher nicht gewildert, die war froh das sie sich noch auf den Beinen halten konnte, auch das müsste ein Jägereinschätzen können, zumal sie wohl selbst meist Hunde besitzen.

Das war für mich nur ein durchgedrehter Typ!!!

Trixi

Anne
26.03.2006, 10:00
Sollte sich der geschilderte Fall wirklich so zugetragen haben,ist der Schütze mit Sicherheit nicht nur seinen Jagdschein los, sondern hat auch noch beachtliche strafrechtliche Konsequenzen zu erwarten. Ob der Hund per aufgesetztem Schuß getötet wurde ist leicht feststellbar.
Es gibt solche und solche Jäger,solche:boese5: Jäger,meist Hobbyjäger, sind leider in der Mehrzahl. Zum Glück gibt es auch andere.

Grundsätzlich meine Meinung, ein wildernder Hund hat nichts mit "Natur" gemeinsam.Unsere Hunde hetzen,töten nicht zur Nahrungsbeschaffung.
Außerdem sollte man sich darüber mal Gedanken machen, dass Caniden Langstreckenjäger sind.Sie hetzen große Beute bis zur Erschöpfung,reißen das wehrlose,erschöpfte Tier zu Boden und fressen es in der Regel lebend.
Die Beute stirbt dann z.B. am Schock,verblutet oder an einer tödlichen Verletzung,einen Tötungsbiß für große Beutetiere haben Caniden nicht.

Vielleicht ändert das die Einstellung zu wildernden Hunden etwas.Die dürfen ihren Instinkten folgen,ihren Spaß haben, das Wild krepiert irgendwo elendig,das kann es doch nicht sein?

Claudia Aust-W.
26.03.2006, 10:16
Vielleicht ändert das die Einstellung zu wildernden Hunden etwas.Die dürfen ihren Instinkten folgen,ihren Spaß haben, das Wild krepiert irgendwo elendig,das kann es doch nicht sein?


Nein, natürlich nicht, Anne. :lach3:

Aber böse wie ich bin, muß ich nun noch einmal den Vergleich zum Jäger ziehen:
Nicht jeder Schuß streckt das arglose Tier tödlich nieder.
Die vorgeschriebene Nachsuche bleibt oft erfolglos, wenn sie überhaupt durchgeführt wird (unser Jäger z.B. ist kaum noch auf den Füßen, einen Jagdhund hat er nie dabei!).
Auch hierzu kann man nette Geschichten aus der Jäger eigenem Mund hören, wenn man in deren Foren stöbert.

Und diese Jäger mokieren sich dann über das grausam durch den Hund getötete Tier und zeigen mit den Fingern auf die Hundehalter?

Nicht falsch verstehen! Ich möchte, daß KEIN Tier getötet wird.
Weder durch unkontrolliert hetzende Hunde, NOCH durch angebliche Heger und Pfleger der Wildbahn.
Aber diese Doppelmoral finde ich zum K......... (Simone! Wo bleibt das Kotzsmilie??? :D )

LG!
Claudi

Monika
26.03.2006, 10:18
Vielleicht einfach, weil du dich fürchterlich darüber aufregst, was dem Wild durch Hunde angetan wurde (du bringst Beispiele).....aber nicht hören möchtest, was die Jägerschaft an Jadgfrevel begeht - NUR weil du 10 oder mehr Jäger fü o.k. befindest, bzw. dich mit deren Ausübung der Jagd nicht näher beschäftigst.
"die sind o.k., ich habe keinen Ärger mit denen" ist dann doch sehr oberflächlich.
Wenn du die Lanze für Wild, Schaf und Co. brichst, dann mußt du doch sicher auch hören wollen, was Jäger so umtreibt........

Claudi

wer sagt das ich mich mit deren jagdtausübung nicht beschäftige? sie erzählen schon auch was ihnen an "fehlern" unterläuft, einer hat sogar mal gefragt ob sein hund bei mir ist weil er ihm stifften gegangen ist ( dackel ) usw... genau das zeigt mir, das es normale menschen sind die nicht irre durch die gegend rennen oä. es sind hobbyjäger die einen normalen beruf ausüben, die zum teil selber hunde haben die sie mögen und die keinen hund einfach so, ohne mehrmaliges warnen der besitzer, erschießen würden. die jäger kennen und wissen sehr genau wem hunde gehören und welchen hund sie öfter allein antreffen. auch ich begene ihnen öfter beim spaziergang (den jägern) oder eben bei mir und ich kann jetzt nur für jene sprechen die ich kenne. in dem einen punkt gege ich dir recht, ich beschäftige mich nicht damit, "wenn in münchen ein radl umfällt". und es stimmt, ich habe keinen ärger mit denen weil ich ihnen keinen anlass gebe, das nennt man "gute nachbarschaft", ich renne ihnen auch nicht hinterher und schaue was die so treiben im wald *g* es ist aber schon ab und an vorgekommen, das der jäger "angesessen" ist und ich akurat mit meinen hunden gekommen bin, das steckt der jäger aber ohne murren weg :D und hat mir noch keinen abgeschossen oder mir damit gedroht usw....wenn sie hier unterwegs sind und mich mit den hunden latschen sehen, kommen sie und sagen da und da sind wir und ich gehe halt dann später oder nen anderen weg....



nachtrag: den jägern sitzen auch die landwirte im nacken, die durch die rehe ihr getreide und ihre bäume gefährdet sehen.... die abschußzahlen werden ihnen ja auch in etwa vorgeschrieben, unterhalte dich mal mit landwirten.

Anne
26.03.2006, 11:42
Claudia,

weil Jäger in der Ausübung der Jagd Sch..... bauen, ist es korrekt,dass unsere Hunde wildern?
Das hat nichts mit Doppelmoral zu tun,sorry.
Wenn andere sich falsch verhalten,tue ich es auch,macht ja nix?!

Davon mal ganz abgesehen, wir haben hier keine intakte Natur mehr,daher kann sich die Natur nicht mehr selbst regulieren.Bevor wir nun alle unseren nicht jagderprobten Hunden diese Aufgabe übergeben, bin eher dafür, es weiterhin den Jägern zu überlassen.Auch wenn ich dafür manch bittere Pille schlucken muß.

peppy
26.03.2006, 11:46
Klar sollte kein tier sterben,aber dein Hund kann noch so gut erzogen sein,es kann immer passieren das er doch mal wildert......er hat 1000 auf dich gegört ,beim nächsten mal bekommt er was in die nase,geht hinter wild hinterher,wird dann erschossen....
ob ihr eure meinung dann auch noch behaltet,wenn das der eigene,noch so liebe hund war?


wir haben bei uns auch solche "möchte-gern" jäger,die knallen auch alles ab,was nicht bei drei auf den bäumen is,deshalb habe ich auch eing problem mit diesen leuten....ein reh war zwischen unseren pferd,was macht der jäger,drückt ab und siche da,wer war verletzt?ein pferd.....hallo,wenn er schon schiessen will,dann sollte er doch auch ein wenig aufpassen was er da macht...kenne noch mehr solcher tollen storys...

Anne
26.03.2006, 12:04
peppy,

bitte nicht böse sein, wenn mein Hund Wild hetzt und dabei erschossen wird, bin ich mit Sicherheit stinke wütend,auf mich.Der Jäger aber ist in dieser Situation berechtigt den Hund zu erschießen.
Natürlich kann es mal passieren, dass ein Hund hinter Wild hergeht.Das passiert mir aber nur 1x,eine zweite Chance bekommt der Hund von mir nicht.

Wenn der Jäger ein Pferd anschießt,muß man ihn anzeigen. Geschichten über böse Jäger kann jeder erzählen, leider fehlt den meisten Leuten der Mumm, diese dann auch zur Anzeige zu bringen.Ändern kann man nur etwas,wenn
wenn derartige Vorfälle aktenkundig gemacht werden.
Strafanzeige stellen,Meldung bei der unteren Jagdbehörde machen.

peppy
26.03.2006, 12:10
auch wir haben den jäger angezeigt....naja der schuss is halt daneben gegangen,kann ja jedem mal passieren....super da bringt doch alles wieder nix...der typ darf weiterhin tiere abknallen....

aber wenn ich mir so die berichte angucke,die robben werden von den menschen brutal getötet,brauchen die menschen die robben?NEIN,haben doch andere mittel um zu überleben,genauso is es mit dem elfenbein...die menschen dürfen sich alles erlauben,die tiere werden gleich getötet...wo is das denn noch gerecht?????

Monika
26.03.2006, 12:59
beim wilder besteht doch nicht nur die gefahr das der hund erschossen wird, sondern auch das er überfahren wird. wird dann auf den doofen autofahrer geschimpft??? oder unter was wird das dann abgebucht? "dumm gelaufen" oä? es gibt bei allem im leben pro und contra, vegetarier schimpfen ev über fleischesser weil die es akzeptieren das tiere gemästet und geschlachtet werden, nicht hundehalter schimpfen über hundehalter wegen hundehaufen usw usf....

ich kann doch anderen keinen vorwurf machen, wenn ich nicht auf meinen hund obacht gebe. wenn ein hund über den zaun geht, ja dann muß ich halt den zaun höher machen, wenn ein hund wildern geht muß ich dafür sorgen das er es nicht mehr tut, wenn mein hund meine hühner killt tut er das nur einmal, dann muß ich halt die hühner besser absichern ebenso den hund, es liegt doch an einem selber weil man eben die verantwortung fürs tier hat. es kann immer was passieren, das ist klar, aber man muß halt auch draus lernen und nicht nur unter einer rubrik zb. instink oä. verbuchen. klar gibt es vieles über das man seitenweise das www füllen könnte um seinen frust loszuwerden, was aber nun mal nix an den tatsachen ändert das es so ist. man kann aber auch etwas draus lernen, so man den will.... manche vorfälle mit hunden sollten nicht passieren, ebenso manche vorfälle mit jägern, mit autofahrern usw.... wenn der jäger bei uns, mein pferd anschießen würde, der würde nie mehr bei uns jagen, denn es gibt eben auch , zum glück, sehr viele normale jäger die so etwas auch nicht dulden würden. ich bin als kind schon mit unseren hunden durch die gegend gestromert, also schon immer, und noch niemals wurde ich von nem jäger "bedroht" oä.... in bayern ist halt die welt noch in ordnung :D

peppy
26.03.2006, 13:09
also bei uns ist es ganz schlimm mit den jägern....die fahren ständig über unsere koppel und labbern mich dicht,wenn ich mal ein stück den feldweg entlanglaufe....also wie schon gesagt,habe keine guten erfahrungen gemacht....
ich hatte meine kleine neu,sie war immer mit aufm hühnerhof hat nie irgendwelche anzeichen gemacht....doch dann plötzlich war sie bei den hühnern...wir haben das alles so abgezäunt,dass sie dort net mehr hin kann,aber es is doch so dass es zum anfang alles bestens war...und dann mit mal passiert es und das is jawohl ein instinkt,schliesslich hat sie sich davon ernährt....und auch das werde ich net mehr aus ihr rausbekommen...daher muss sie halt an der leine bleiebn....aber sollte ich sie wegen diesem vorfall jetzt erschiessen??????

Claudia Aust-W.
26.03.2006, 14:05
Claudia,

weil Jäger in der Ausübung der Jagd Sch..... bauen, ist es korrekt,dass unsere Hunde wildern?
Das hat nichts mit Doppelmoral zu tun,sorry.
Wenn andere sich falsch verhalten,tue ich es auch,macht ja nix?!

Davon mal ganz abgesehen, wir haben hier keine intakte Natur mehr,daher kann sich die Natur nicht mehr selbst regulieren.Bevor wir nun alle unseren nicht jagderprobten Hunden diese Aufgabe übergeben, bin eher dafür, es weiterhin den Jägern zu überlassen.Auch wenn ich dafür manch bittere Pille schlucken muß.


Anne, lies meine vorherigen Beiträge noch mal GENAU.

Ich habe mich ausdrücklich gegen das Wildern ausgesprochen!

Nur, von einer Lobby mit Steinen beworfen zu werden, denen selbst das Leben eines Tieres einen relativen Dreck wert ist, die ein Tier als "Stück" betiteln und für reichlich genug Qualen sorgen, DAS ist deren Doppenmoral! Punkt.

Claudia Aust-W.
26.03.2006, 14:10
wenn derartige Vorfälle aktenkundig gemacht werden.
Strafanzeige stellen,Meldung bei der unteren Jagdbehörde machen.


....und diese verlaufen oft im Sande.....

bmk
26.03.2006, 14:21
generell finde ich jegliche jäger erstmal *******.

ABER: wer nicht drauf vertraut das sein hund nicht wildert soll ihn an der leine lassen.
peppys aussage von wegen "kann doch immer passieren!" finde ich etwas komisch- kann es denn auch immer passieren das dein hund ein kleinkind als beute betrachtet????

Claudia Aust-W.
26.03.2006, 14:48
Davon mal ganz abgesehen, wir haben hier keine intakte Natur mehr,daher kann sich die Natur nicht mehr selbst regulieren.


Anne, das ist schlicht und ergreifend unwahr und absoluter Blödsinn!
Die Natur reguliert sich ohne den Einfluß des Menschen am Besten!

Es gibt hierzu eindeutige Feldstudien:
Droht Überbevölkerung, wird die Geburtenrate gesenkt. In Zonen Europas, wo die Jagd verboten ist, kam es zu KEINER Überpopulation! Merkwürdig, oder?

Noch einige ganz kurze (wirklich nur miniminiminimal angerissen!!!) interessante Aspekte:

Thema Verbißschäden:

Nachweislich liegt der Schaden an Pflanzen deutlich unter 2%!
O-Ton Waldbiologe Dr. Harald Kilias, selbst Jäger: "Wald ist auch dann Wald, wenn kleinere Bäume darin wachsen, die geringere Preise erzielen" Die Holzwirtschaft läßt grüßen!


Thema Jäger ersetzen fehlende Beutegreifer:

1. Waren Jäger für die Ausrottung ehemaliger Beutegreifer wie Wolf, Luchs oder Bär verantwortlich.
2. Werden weiterhin jährlich bundesweit rund 700.000 Marder, Füchse und Wiesel dezimiert.
3. Deren Beute können sie dann auch noch erlegen.


Thema Jagd als angewandter Naturschutz:

Aus WILD UND HUND 13/2001:

"...´Jagd als angewandter Naturschutz`oder ´Jäger als die wahren Naturschützer`und so weiter - alles schön und gut. Akzeptiert werden wir von den Funktionären der Naturschutzverbände aber trotz allem nicht.
Warum stehen wir nicht endlich mehr zu Sinn und Zweck unserer Jagdausübung? (...) Jagd ist eben nicht in erster Linie Hegen, sondern im ganz ursprünglichen Sinn Beutemachen, und Beute wollen wir doch machen.
Es ist nicht verwerflich, Freude zu empfinden, wenn es gelungen ist, ein Stück Wild zu erlegen. Nein, es darf durchaus Freude bereiten, wenn ein Stück wild durch einen sauberen Schuss schmerzlos verendet..."


Thema Jagd schützt vor Tollwut:

Nachweislich führt die Bejagung der Füchse zu schnellen Ortswechseln der überlebenden Tiere. Dies führt zu einem massiven Ausbreiten der Tollwut.
Eine Impfaktion kostet rund 1/8 der Bejagung.
Eine Impfaktion führt zu tollwutfreien Gebieten mit fröhlichen Füchsen.
Eine Bejagung führt zu keiner Eindämmung.


Abgeschossene Tiere in Zahlen:

aus: JÄGER 12/2002


1.070.645 Rehe
831.217 Ringel-/Türkentauben
642.982 Füchse
549.118 Wildenten
531.894 Wildschweine
466.350 Feldhasen
395.578 Rabenvögel
318.824 Fasane
168.825 Wildkaninchen
57.593 Rotwild
51.109 Steinmarder
48.098 Dachse
33.533 Wildgänse
23.806 Möwen
17.919 Wiesel
17.126 Blässhühner
16.150 Waschbären
12.796 Waldschnepfen
12.250 Rebhühner
12.067 Iltisse
11.655 Marderhunde
6.292 Muffelwild
4.293 Baummarder
4.237 Gemsen
1.872 Höckerschwäne
1.058 Sikawild
894 Graureiher
392 Minke
----------------------
5.354.499 Tiere

DAZU ca. 300.000 Katzen und ca 40.000 Hunde HALALI !!!


Claudi

brasil
26.03.2006, 15:42
:lach1: hi claudi,

muss sagen, ich finde deinen beitrag einfach nur super!:lach2:

sehe es genauso wie du!

liebe grüsse

elke

morpheus
26.03.2006, 15:43
Hui, das Lieblingsthema in Hundeforen nebst Stachel, Strom und Schutzdienst.

Ich kann leider nur subjektives beitragen, da ich bei weitem nicht so gut informiert bin, wie die meisten Vorschreiber(innen).

Aber ich kenn einige Jäger etwas besser, andere nur oberflächlich und Verallgemeinerungen sind nie wirklich gut.

Aus meiner Sicht gibt es drei Gruppen: die Netten, mit honorigen Absichten ( zu Recht oder nicht sei mal dahingestellt), die Waffennarren, die den Jagdschein machen um legal eine größere Anzahl Waffen ihr Eigen nennen zu dürfen, und die Lustkiller, denen der Abschuss von Tieren Freude bereitet. Wie die prozentuale Gewichtung ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

Ich selbst hatte vor etlichen Jahren ein unschönes Erlebnis mit einem Grünrock, dessen Drahthaar meinen angeleinten Dogo angriff. Details sind uninteressant, aber es blieb nicht bei Verbalinjurien...

Gerichtliche Schritte sind ausgesprochen schwierig zu realisieren: Zivilrechtlich hat man möglicherweise in ähnlich gearteten Fällen wie diesen Chancen auf einen geringen Schadenersatz, zumindest wenn es sich um einen Rassehund handelt. Das reine Affektionsinteresse wird nicht ersetzt. Der Entzug des Jagdscheins im Verwaltungsverfahren ist sehr selten, da reicht ein Hund nicht aus. In der Justiz und den Kommunalbehören geniessen die Jäger eine große Lobby, Krähen sind untereinander gemeinhin recht verträglich.

peppy
26.03.2006, 16:22
[QUOTE=Anne]peppy,

bitte nicht böse sein, wenn mein Hund Wild hetzt und dabei erschossen wird, bin ich mit Sicherheit stinke wütend,auf mich.QUOTE]


ja der mensch macht einen fehler und wer muss das ausbaden?die tiere....super....haben bei uns im th auch einen hund sitzen...die besitzer waren mit ihm auf einer party...alkohol,leute musik und absoluter stress für das tier...die leute haben ihn geärgert und ihm den knochen weggenommen...er biss dann zu...ende vom lied:das tier sitzt nun im th,hat maulkorb und leinenzwang...darüber wurde übrigens auch in der bild berichtet...ich finde,dass tier hat nix falsch gemacht...die menschen waren in meinen augen schuld...der hund is wirklich ein absoluter schatz...

peppy
26.03.2006, 16:27
Btw.: Beim Reiten arbeitest du schließlich auch gegen den Instinkt des Pferdes. Klappt doch auch wunderbar.

also da kennst du meine einstellung nicht richtig...mein pferd war und wird nie mit mir auf irgendein turnier etc gehen...schliesslich soll sie doch auch pferd bleiben...ich selber finde turniere total zum k....anderen leuten zeigen wie toll mein pferd doch gehen kann,mit sporen etc....ich würde nie sporen oder eine gerte bei ihr einsetzen....ich reite sie auch nicht täglich,manchmal monate lang nicht...sie is doch ein pferd....wenn ich sie dann mal reite,dann nur im gelände und wenn sie galloppieren will,soll sie es auch machen...ich betrete auch keinen platz...wir gehen nur ab und zu ins gelände....

guppingers
26.03.2006, 17:10
@peppy

Sorry, aber das ist absoluter Schwachsinn. Pferde sind bestimmt nie aus dem Grund entstanden um uns Menschen von A nach B zu bringen. Egal ob jetzt auf Tunieren oder alle heiligen drei Zeiten mal im Gelände. Wir haben sie zu dem gemacht was sie heute sind, genauso wie den Hund.
Wenn du jetzt dein Pferd, wie du schreibst manchmal monatelang nicht bewegst ist das mindestens genauso schädlich für das Pferd wie Leute die jeden Tag mit ihrem Pferd auf dem Springplatz stehen, wenn nicht sogar weitaus schlimmer.
Das ein Pferd in der freien Wildbahn bis zu 20 km am Tag zurück legt uim Nahrung zu finden sollte dir ja bekannt sein wenn du dich mit der Natur des Pferdes ein wenig beschäftigt hast. Wie gesund das monatelange stehen, wenn das Pferd Glück hat noch im Offenstall, ist brauch ich ja nicht zu erwähnen.... der gleiche Effekt wie nen Hund der nur an der Kette gehalten wird.

wenn ich sie dann mal reite,dann nur im gelände und wenn sie galloppieren will,soll sie es auch machen..

öhm... dann hast du Glück das du einen lieben Wallach/Stute hast.. mit nem Hengst oder einem etwas dominateren Pferd machst du das keine 99 mal...

Gruß Jasmin

peppy
26.03.2006, 17:21
vielleicht sollt ich nochmal genau erwähnen,dass ich eine alte stute habe,die jahre lang im turniersport unterwegs war...die haben eine koppel von ca 8 hektar...sie galloppieren ständig und toben auf der koppel...durch ihr gutes alter würde ich sie nicht täglich reite...sie hat ihren spass auf der koppel und soll einfach pferd sein...also das heisst jetzt nicht,dass sie monatelang nur auf der koppel steht,ich gehe mind. 1x die woche mit den pferden spazieren,aber muss ein pferd ständig geritten werden?
sicherlich habe ich vorhin zu wenig geschrieben,dass es eventuell zu missverständnissen kam...sie hat trotzdem ihre bewegung....und ja sie ist eine absolut liebe...sie reagiert auch am besten auf stimme,daher is es bei ihr auch nicht notwendig,sie immer mit trense etc zu reiten/zu bewegen...

guppingers
26.03.2006, 18:37
@peppy

von ständig reiten hat auch gar keiner was gesagt. Ein Pferd bewegen ist nicht gleich auf seinem Rücken rumhoppsen. Wenn die Stute alt ist, ok dann bewegt sie sich von Haus aus nicht mehr so viel. Jedoch monatelang stehen lassen (es sei denn sie wäre wirklich ernsthaft krank) halte ich nach wie vor nicht für gesund. Spazieren gehen reicht da in den meisten fällen auch nicht aus und wenn du Reitplätze meidest wie du schreibst wird sie auch nicht longiert.

Ich mein im Grunde mußt du selber wissen was du mit ihr machst und es geht hier ja auch eigentlich um Jäger, aber denk mal drüber nach. Ne alte Oma darf/soll man auch nicht nur auf der Couch sitzen lassen. Meist gehts mit solchen Menschen ziemlich schnell bergab.....

GRuß Jasmin

Achso ja, man muß nicht mit Kandare, Sporen und den ganzen lustigen Hilfsmitteln arbeiten genauso wenig wie bei jedem Hund ein Stachelwürger eingesetzt werden muß/soll, soweit bin ich auch.... ich konnte meinem Wallach den Strick um den Hals legen und er folgte mir überall hin ohne das ich ein Wort sagen mußte... so eine große Kunst is das nun auch wieder nicht

Angua
26.03.2006, 19:22
Lieber Stefan, ich schreibe mal dazwischen, sonst verliert es den Zusammenhang.


@Verallgemeinerungen sind nie wirklich gut.

Damit hast Du allerdings Recht.



Aus meiner Sicht gibt es drei Gruppen: die Netten, mit honorigen Absichten ( zu Recht oder nicht sei mal dahingestellt), die Waffennarren, die den Jagdschein machen um legal eine größere Anzahl Waffen ihr Eigen nennen zu dürfen, und die Lustkiller, denen der Abschuss von Tieren Freude bereitet. Wie die prozentuale Gewichtung ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

@ Prozentual gesehen sind nach meinen persönlichen Erfahrungen diejenigen in der Überzahl, die durch dieses Hobby Prestige und/oder Waffen anzusammeln hoffen. Gut kennen kann ein Revier eigentlich nur ein Berufsjäger oder beruflicher Förster. Mit den beiden Gruppen könnten wir ganz Deutschland jagdlich "bewirtschaften". Es sind die Hobbyjäger, die hier nicht hingehören.

Gerichtliche Schritte sind ausgesprochen schwierig zu realisieren: Zivilrechtlich hat man möglicherweise in ähnlich gearteten Fällen wie diesen Chancen auf einen geringen Schadenersatz, zumindest wenn es sich um einen Rassehund handelt. Das reine Affektionsinteresse wird nicht ersetzt. Der Entzug des Jagdscheins im Verwaltungsverfahren ist sehr selten, da reicht ein Hund nicht aus. In der Justiz und den Kommunalbehören geniessen die Jäger eine große Lobby, Krähen sind untereinander gemeinhin recht verträglich.[/QUOTE]

@ Ganz genau. Darüber könnte nicht nur ich ein Buch schreiben..... Da werden Fakten bis in die höchsten Instanzen ignoriert oder verleugnet, und selbst Gesetze so gedreht, bis es wieder "passt" ... Selbst in juristisch glasklaren Fällen hat ein Nichtjäger kaum eine Chance. Eben weil die Krähen.... Wie Du so treffend sagst.:lach2:

Claudia Aust-W.
26.03.2006, 19:26
Hui, das Lieblingsthema in Hundeforen nebst Stachel, Strom und Schutzdienst.

Ich kann leider nur subjektives beitragen, da ich bei weitem nicht so gut informiert bin, wie die meisten Vorschreiber(innen).

Aber ich kenn einige Jäger etwas besser, andere nur oberflächlich und Verallgemeinerungen sind nie wirklich gut.

Aus meiner Sicht gibt es drei Gruppen: die Netten, mit honorigen Absichten ( zu Recht oder nicht sei mal dahingestellt), die Waffennarren, die den Jagdschein machen um legal eine größere Anzahl Waffen ihr Eigen nennen zu dürfen, und die Lustkiller, denen der Abschuss von Tieren Freude bereitet. Wie die prozentuale Gewichtung ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

Ich selbst hatte vor etlichen Jahren ein unschönes Erlebnis mit einem Grünrock, dessen Drahthaar meinen angeleinten Dogo angriff. Details sind uninteressant, aber es blieb nicht bei Verbalinjurien...

Gerichtliche Schritte sind ausgesprochen schwierig zu realisieren: Zivilrechtlich hat man möglicherweise in ähnlich gearteten Fällen wie diesen Chancen auf einen geringen Schadenersatz, zumindest wenn es sich um einen Rassehund handelt. Das reine Affektionsinteresse wird nicht ersetzt. Der Entzug des Jagdscheins im Verwaltungsverfahren ist sehr selten, da reicht ein Hund nicht aus. In der Justiz und den Kommunalbehören geniessen die Jäger eine große Lobby, Krähen sind untereinander gemeinhin recht verträglich.


Hallo, mein Lieber.... :)

Dies sind leider auch meine Erfahrungen.
Jäger bringen Geld, sind angesehen im örtlichen Schulterklopfverein, wo jeder mit jedem verwandt, bekannt, verschwägert und befreundet ist!
Und ein Jäger schwärzt und restringiert keinen anderen Grünrock an.

Ich habe mich mit dem Thema ausführlichst befaßt, habe -leider- negative Erfahrungen sammeln müssen (obwohl ich eine verantwortungsvolle Hundehalterin und kompetente Gesprächspartnerin bin, außerdem hoffentlich nicht den Eindruck erwecke, potentiell gefährlich oder debil zu sein...), also bleibt mir persönlich nur dieses eine Resümee:
Jagd ist hauptsächlich Lustmord. Kein schwer krankes oder verletztes Wild bleibt grundsätzlich auf der Strecke, kein überzähliges.......SONDERN normal entwickelte, bewußt überpopulierte Lebewesen.

LG!
Claudi

Angua
26.03.2006, 20:00
wohin das simple Einstellen eines Artikels führt.


In den IJH-Seiten steht sehr klar, dass Tierschutz für uns generell ist, d.h. JEDES Lebewesen ein Recht auf ungestörtes Leben hat.

Tierschutz "nur für meinen Hund" darf es nicht geben.

Einen Artikel generell anzuzweifeln, nur weil er in einem Massenblättchen steht, oder weil er nicht neu ist, halte ich nicht für i.O. Derselbe Bericht findet sich mittlerweile in mehreren weiteren Zeitungen, ziemlich wortgleich.

Jäger generell als schießgeil hinzustellen, maße ich mir deshalb an, weil meine Kollegen und ich uns jetzt seit mehr als 20 Jahren mit der Hilfe für Geschädigte der Auswüchse des Beutekonkurrentenneides im teuer bezahlten Revier befassen - und zwar nur mit den Fällen, die eindeutig sind.... nicht mit denen à la "mein Hund war doch nur eine halbe Stunde weg...". Und selbst diese sind zu 99% aussichtslos. U.a. aus den Gründen, die Stefan und Claudia genannt haben.

Es wird u.a. unterstellt, dass Geschädigte nicht den Mut haben, an gerichtliche Schritte einzuleiten. Dem ist nicht so. Aber oft scheitert die ganze Sache schon bei der polizeilichen Anzeige, die nicht angenommen wird, weil der Diensthabende selber Jäger ist und die Leute es nicht besser wissen. Nicht jeder ist in der Lage, selbständig Strafantrag oder Strafanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zu stellen.

Erfreulich, dass so viele nette Jäger kennen und sich damit zufrieden geben. Ich wünsche Euch auch, dass Ihr nie auf andere Vertreter dieser Lobby stoßt. Wer es aber nicht selber erlebt hat, kann die Hilflosigkeit und den ohnmächtigen Zorn nicht nachvollziehen, der bleibt, wenn man im Recht ist, dieses aber über x Instanzen nicht bekommt. Dazu kommt die Trauer über den Verlust eines Hausgenossen - aber das ist wohl irgendwie in Nebensächlichkeiten untergegangen.

Ich wünsche das niemandem, aber sollte jemand in diese Situation geraten (was durchaus auch Hundebesitzern passiert, deren Tier dicht bei Fuß lief... alles schon dagewesen, nicht erfunden) - dann sind wir gern für Euch da.

Monika
26.03.2006, 21:07
Erfreulich, dass so viele nette Jäger kennen und sich damit zufrieden geben.
:D also soll man sich auf die suche begeben nach unfreundlichen jägern?? ich denke mal das es viel mehr hundehalter gibt, die es tollerieren das ihre hunde wildern, sichthetzen, stöbern usw... als es unfreundlich jäger gibt.

und noch eine frage, wie viele tiere werden jährlich in deutschland geschlachtet? nur um mal zahlen zu haben als gegenüberstellung zu den geschoßenen.

was aus dem wildfleisch wird wissen wir ja ;)

dann Thema Jäger ersetzen fehlende Beutegreifer:

1. Waren Jäger für die Ausrottung ehemaliger Beutegreifer wie Wolf, Luchs oder Bär verantwortlich.


und wer schreit am lautesten wenn wölfe aus gehegen entweichen??? die stink normale bevölkerung!!!! hast keinen radio gehört als mal die wölfe ausgebüchst sind, da war die stimme vom volke laut. ich möchte es mir nicht vorstellen wenn wölfe, bären und luchse wieder eingebürgert werden würden.... wie die leute nach den jägern schreien würden.


es wird ja richtiger hass nahezu fühlbar gegen die jägerschaft, ich spüre es bis hier her *g*


Wer es aber nicht selber erlebt hat, kann die Hilflosigkeit und den ohnmächtigen Zorn nicht nachvollziehen,
ja, das war ich auch, als ich mein schaf im ort mit zerfetztem hinterschenkel gefunden habe!! gibts da auch eine "lobby" für?

noch eine frage zum schluß, wie viele eindeutige fälle habt ihr in den 20ig jahren gehabt bzw. sind bis zu euch durchgedrungen und wie viele nicht so eindeutige?? habt ihr da genaue zahlen? würde mich wirklich interessieren.

Claudia Aust-W.
26.03.2006, 21:13
[QUOTE=Monikawas aus dem wildfleisch wird wissen wir ja ;)
[/QUOTE]


Ja, der Kopf landet an der Wand, der Rest im Busch....

Claudia Aust-W.
26.03.2006, 21:18
[QUOTE=Monika
und wer schreit am lautesten wenn wölfe aus gehegen entweichen??? die stink normale bevölkerung!!!! hast keinen radio gehört als mal die wölfe ausgebüchst sind, da war die stimme vom volke laut. ich möchte es mir nicht vorstellen wenn wölfe, bären und luchse wieder eingebürgert werden würden.... wie die leute nach den jägern schreien würden.
.[/QUOTE]


Ja, der omnipotente Mensch, der rottet, wie es ihm beliebt und einbürgert, wie es ihm dient......
Und naturfremde Menschen, die ihre Kinder lieber dem rasenden Verkehr zum Opfer fallen lassen, als einen Luchs in ihren Wäldern zu dulden....

Claudia Aust-W.
26.03.2006, 21:24
[QUOTE=Monika
ich denke mal das es viel mehr hundehalter gibt, die es tollerieren das ihre hunde wildern, sichthetzen, stöbern usw... als es unfreundlich jäger gibt.

.[/QUOTE]


Ui ui ui....du lebst im Paradies....

Angua
26.03.2006, 21:39
@ also soll man sich auf die suche begeben nach unfreundlichen jägern??

Wer mag, kann das gern tun, aber ich kann mich nicht erinnern, das vorgeschlagen zu haben.

@ich denke mal das es viel mehr hundehalter gibt, die es tollerieren das ihre hunde wildern, sichthetzen, stöbern usw... als es unfreundlich jäger gibt.

Meiner Meinung und Erfahrung nach nicht. Obwohl die Jägerschaft das oft annimmt.


@und noch eine frage, wie viele tiere werden jährlich in deutschland geschlachtet? nur um mal zahlen zu haben als gegenüberstellung zu den geschoßenen.

Da rennst Du bei einem Vegetarier offene Türen ein, aber das eine hat mit dem anderen wenig zu tun - obwohl auch dieses tu-quoque-Argument von den Jägern ständig angeführt wird. Sinnvoller wird es dadurch leider nicht.

@dann Thema Jäger ersetzen fehlende Beutegreifer:

1. Waren Jäger für die Ausrottung ehemaliger Beutegreifer wie Wolf, Luchs oder Bär verantwortlich.

War nicht mein Argument (Claudias?), aber neben der Habitatzerstörung war die Jagd einer der Gründe für die Ausrottung der großen Beutegreifer.

@und wer schreit am lautesten wenn wölfe aus gehegen entweichen??? die stink normale bevölkerung!!!!

Kann durchaus sein.

@hast keinen radio gehört...

Nein.

@ ich möchte es mir nicht vorstellen wenn wölfe, bären und luchse wieder eingebürgert werden würden.... wie die leute nach den jägern schreien würden.

Auch dieses Argument ist bekannt. Meiner Ansicht nach wäre die Einbürgerung dieser Arten in gewissen Gebieten schon möglich, sicher nicht überall. Bin aber kein Wildbiologe.


@es wird ja richtiger hass nahezu fühlbar gegen die jägerschaft, ich spüre es bis hier her *g*

Ist das so? Seltsam, dass ich dann seit 10 Jahren friedlich mit einem Jagdscheininhaber zusammen lebe. Wie Stefan richtig sagt: nicht verallgemeinern....



@ja, das war ich auch, als ich mein schaf im ort mit zerfetztem hinterschenkel gefunden habe!! gibts da auch eine "lobby" für?

Dieselbe, die hier bereits als so tatkräftig gepriesen wurde: Gerichte. Sollen gelegentlich sogar Recht sprechen. Dies sollte doch einer der "eindeutigen" Fälle gewesen sein.

@noch eine frage zum schluß, wie viele eindeutige fälle habt ihr in den 20ig jahren gehabt bzw. sind bis zu euch durchgedrungen und wie viele nicht so eindeutige?? habt ihr da genaue zahlen? würde mich wirklich interessieren.

I.d.R. mehr "uneindeutige" als eindeutige, das ist richtig. Diesen Hundehaltern können wir nicht helfen.
Ob das allerdings daran liegt, dass es - wie Du sagst - mehr uneinsichtige als einsichtige Hundehalter gibt, glaube ich weniger.
Wenn Dich Zahlen interessieren, kann ich mich in den Ordnern gern auf die Suche machen, falls ich mal gar nichts anderes zu tun habe. Ob diese hier allerdings relevanter sind als der tatsächliche Ablauf der Fälle, wage ich zu bezweifeln.


Liebe Monika,

Du stehst deutlich auf der einen Seite, ich auf der anderen. So ist das Leben.
Das wird mich nicht davon abhalten, weiterhin Informationen einzustellen, soweit dies von den anderen Usern gewünscht ist. Wenn nicht, kann es von Moderatorenseite gern unterbunden werden, das nehme ich sofort an.
.
Wenn Du Dich mit mir über Sinn und Unsinn bzw. Berechtigung oder nicht des Haustierabschusses streiten möchtest, schlage ich den privaten Weg vor - es gibt PN und EMail. Bitte lies aber zuerst mal unsere Informationen im Internet.

Zu Sinn und Unsinn der Jagd generell möchte ich mich gar nicht äußern.
Dafür gibt es sowohl andere Organisationen als auch andere Foren.

Monika
26.03.2006, 22:39
@ also soll man sich auf die suche begeben nach unfreundlichen jägern??

Wer mag, kann das gern tun, aber ich kann mich nicht erinnern, das vorgeschlagen zu haben.dann darf ich mich also zufrieden geben mit den netten jägern? warum dann dein unterton bei deiner feststellung?

@ich denke mal das es viel mehr hundehalter gibt, die es tollerieren das ihre hunde wildern, sichthetzen, stöbern usw... als es unfreundlich jäger gibt.

Meiner Meinung und Erfahrung nach nicht. Obwohl die Jägerschaft das oft annimmt.da kenne ich aber sehr viele gegenteilige beispiele.


@und noch eine frage, wie viele tiere werden jährlich in deutschland geschlachtet? nur um mal zahlen zu haben als gegenüberstellung zu den geschoßenen.

Da rennst Du bei einem Vegetarier offene Türen ein, aber das eine hat mit dem anderen wenig zu tun - obwohl auch dieses tu-quoque-Argument von den Jägern ständig angeführt wird. Sinnvoller wird es dadurch leider nicht.so gesehen ist ja dann beides nicht sinnvoll, oder?

@dann Thema Jäger ersetzen fehlende Beutegreifer:

1. Waren Jäger für die Ausrottung ehemaliger Beutegreifer wie Wolf, Luchs oder Bär verantwortlich.

War nicht mein Argument (Claudias?), aber neben der Habitatzerstörung war die Jagd einer der Gründe für die Ausrottung der großen Beutegreifer.ja, da war claudia gemeint

@und wer schreit am lautesten wenn wölfe aus gehegen entweichen??? die stink normale bevölkerung!!!!

Kann durchaus sein.

@hast keinen radio gehört...

Nein.aha

@ ich möchte es mir nicht vorstellen wenn wölfe, bären und luchse wieder eingebürgert werden würden.... wie die leute nach den jägern schreien würden.

Auch dieses Argument ist bekannt. ja? ich dachte nur ich, als ganz normal radiohörender mensch hätte so ein argument...


@es wird ja richtiger hass nahezu fühlbar gegen die jägerschaft, ich spüre es bis hier her *g*

Ist das so? Seltsam, dass ich dann seit 10 Jahren friedlich mit einem Jagdscheininhaber zusammen lebe. Wie Stefan richtig sagt: nicht verallgemeinern....
da war wieder claudia gemeint.dann verstehe ich aber diese aussagen wiederum nicht "Erfreulich, dass so viele nette Jäger kennen und sich damit zufrieden geben." warum darf/kann/soll man sich den nicht damit zufrieden geben??? was möchtest du genau damit sagen? und auch diese aussage da wiedersprichst du dir sogar selber " Jäger generell als schießgeil hinzustellen, maße ich mir deshalb an, weil meine "


@ja, das war ich auch, als ich mein schaf im ort mit zerfetztem hinterschenkel gefunden habe!! gibts da auch eine "lobby" für?

Dieselbe, die hier bereits als so tatkräftig gepriesen wurde: Gerichte. Sollen gelegentlich sogar Recht sprechen. Dies sollte doch einer der "eindeutigen" Fälle gewesen sein. nun, da der täter nicht auf frischer tat ertappt wurde, ein fuchs zu klein währe und es keine wölfe, bären und luchse in der gegnd gibt, marder und co auch nicht in frage kommen und der metzger auch auf hund getippt hat, ebenso wie ich, wird sich wohl kein gericht damit beschäftigen, oder?

@noch eine frage zum schluß, wie viele eindeutige fälle habt ihr in den 20ig jahren gehabt bzw. sind bis zu euch durchgedrungen und wie viele nicht so eindeutige?? habt ihr da genaue zahlen? würde mich wirklich interessieren.

I.d.R. mehr "uneindeutige" als eindeutige, das ist richtig. Diesen Hundehaltern können wir nicht helfen.
Ob das allerdings daran liegt, dass es - wie Du sagst - mehr uneinsichtige als einsichtige Hundehalter gibt, glaube ich weniger.
Wenn Dich Zahlen interessieren, kann ich mich in den Ordnern gern auf die Suche machen, falls ich mal gar nichts anderes zu tun habe. Ob diese hier allerdings relevanter sind als der tatsächliche Ablauf der Fälle, wage ich zu bezweifeln.das währe sehr nett!


Liebe Monika,

Du stehst deutlich auf der einen Seite, ich auf der anderen. So ist das Leben.ich stehe eigentlich auf garkeiner seit, ich bin lediglich ein denkender und sehender mensch.
Das wird mich nicht davon abhalten, weiterhin Informationen einzustellen, soweit dies von den anderen Usern gewünscht ist. Wenn nicht, kann es von Moderatorenseite gern unterbunden werden, das nehme ich sofort an. hat das irgend jemand angedeutet das es nicht gewünscht ist?
.
Wenn Du Dich mit mir über Sinn und Unsinn bzw. Berechtigung oder nicht des Haustierabschusses streiten möchtest, schlage ich den privaten Weg vor - es gibt PN und EMail. Bitte lies aber zuerst mal unsere Informationen im Internet. ich habe einiges gelesen auf der angegebenen seite, wo aber nur wenige fälle verzeichnet sind. es war eine, in meinen augen normale diskusion, wo liegt das problem? darf man nichts dazu sagen? da habe ich aber in meinem zweite beitrag schon was zu eingestellt, wenn keine diskusionen gewünscht sind, soll man es vermerken.

Zu Sinn und Unsinn der Jagd generell möchte ich mich gar nicht äußern.
Dafür gibt es sowohl andere Organisationen als auch andere Foren.mir ist der sinn oder unsinn eigentlich relativ schnurz, es geht hier ja wohl auch eher um einen erschossenen hund, oder?

mein resüme, man soll lieber nix schreiben wenn es nicht dem gerne gelesenem entspricht, somit ist eine normale diskusion eh nicht möglich, zahlen gibt es keine, ärger hab ich keinen, also.:lach1:

Scotty
27.03.2006, 01:49
Hier habe ich wohl einen Stein ins Rollen gebracht, ich habs zwar in der Bild gelesen, aber auch die Bilder dazu gesehen, die können nicht lügen.


Trixi


Zur BILD braucht man nichts zu sagen. Bilder in diesem Blatt werden häufig auch gefaked. Größter Skandal: Jürgen Trittin wurde von der BILD als Schläger auf einer Demo hingestellt. Da hat die Bild aus einem Handschuh einen Bolzenschneider gemacht und aus einem Tau wurde dank Photoshop ein Schlagstock. Bilder von Sokas werden auch gefaked. So werden aus gähnenden Hunden dank Photoshop "Killerbestien". Schau dir den Bildblog (http://www.bildblog.de/)mal an dort findest du massig aufgedeckter Lügen und gefakte Bilder aus der BILD.

Falls der Vorfall sich so oder so ähnlich vorgetragen haben sollte wie in dem Text beschrieben, dann sollte man den Jäger in eine Klapse einsperren und nie weider raus lassen. Denn dann ist der Jäger einfach nur geimeingefährlich.

Es stimmt allerdings, daß Jäger meist viel Spaß am Töten von Tieren haben - ich kenne selbst genug von denen. Allesamt sind sie Waffennarren und eine potenzielle Gefahr für Mensch und Tier. Mir sind sogar Jäger bekannt, die betrunken ihrem Job nachgehen. Bei der Jagt und bei der Polizei sollte eine 0,00 Promillegrenze herrschen. Auffällig gewordene, agressieve Menschen sollten in beiden Berufszweigen keine Chance haben Fuß zu fassen. Falls sie ihrem Beruf schon länger ausüben und erst dann auffällig werden, sollte man sie sofort fristlos entlassen und ihnen jede Art Pension oder Rente restlos streichen.

Monika
27.03.2006, 07:05
Allesamt sind sie Waffennarren und eine potenzielle Gefahr für Mensch und Tier. Mir sind sogar Jäger bekannt, die betrunken ihrem Job nachgehen.

kennst du zufällig die hobbys von deinen ärzten? nicht das da auch so ein potentiell gefährlicher mensch drunter ist und du es garnicht weist. woran macht du diese potentielle gefahr fest? wenn sie tatsächlich so eine gefahr darstellen, betrunken bei der jagdt sind ec.pp. dann solltest du schnellstens was dagegen unternehmen, ganz klare sache!!! ohne meldung wird sich diese gefahr nicht in luft auflösen.
zu den waffen narren, die findest du auch in jedem schützenverein, sind diese nun auch gefährlicher als der rest?

es werden hier von vielen behauptungen aufgestellt bzgl. gefahr von und, nur ich hätte so etwas immer gerne in zahlen, die sind für mich greifbarer um eine potentielle gefahr einschätzen zu können. ich als auch alle anderen hier, kann auch alles mögliche behaupten!

Grazi
27.03.2006, 07:14
In den IJH-Seiten steht sehr klar, dass Tierschutz für uns generell ist, d.h. JEDES Lebewesen ein Recht auf ungestörtes Leben hat. Das kann man nur dick unterstreichen!

Einen Artikel generell anzuzweifeln, nur weil er in einem Massenblättchen steht, oder weil er nicht neu ist, halte ich nicht für i.O. Derselbe Bericht findet sich mittlerweile in mehreren weiteren Zeitungen, ziemlich wortgleich. Aufgrund der über Jahre konstant überzogenen, schlecht recherchierten und teilweise sogar gefälschten Artikel dieses Schmierenblättchens maße ich es mir schon an, "Informationen" daraus erst einmal mit einer gesunden Skepsis zu betrachten und lieber erst einmal zu schauen, ob sich der Wahrheitsgehalt des Artikels andernorts verifizieren lässt.

Jäger generell als schießgeil hinzustellen, maße ich mir deshalb an, weil meine Kollegen und ich uns jetzt seit mehr als 20 Jahren mit der Hilfe für Geschädigte der Auswüchse des Beutekonkurrentenneides im teuer bezahlten Revier befassen "Teuer bezahlt" ... womit wir wieder bei den Jagdpächtern wären, die vielen anständigen Revierförstern selbst ein Dorn im Auge sind. Astrid... deine guten Absichten in allen Ehren, aber aufgrund deiner Arbeit für die Initiative jagdgefährdeter Haustiere siehst du die Angelegenheit zwangsläufig sehr einseitig... nämlich von der hochemotionalen Seite der Geschädigten. Trotzdem finde ich es jedoch nicht o.k., alle Jäger prinzipiell zu verdammen.

Erfreulich, dass so viele nette Jäger kennen und sich damit zufrieden geben. Ich wünsche Euch auch, dass Ihr nie auf andere Vertreter dieser Lobby stoßt. Wer es aber nicht selber erlebt hat, kann die Hilflosigkeit und den ohnmächtigen Zorn nicht nachvollziehen, der bleibt, wenn man im Recht ist, dieses aber über x Instanzen nicht bekommt. Solche Frustrationen dürften einigen hier durchaus bekannt sein: wieviele haben denn für ihre SoKas jahrelang vor Gericht gestritten... haben viel Zeit, Nerven und Geld investiert... um dann doch nicht Recht zu bekommen, obwohl sie im Recht waren.

Dazu kommt die Trauer über den Verlust eines Hausgenossen - aber das ist wohl irgendwie in Nebensächlichkeiten untergegangen. Mir scheint, du erwartest ein bissel viel von einer so hochexplosiven Diskussion. ;) Wir haben uns schon lange von dem Ausgangsfall entfernt und gehen theoretische Gedankenkonstrukte durch. Dass es der armen Frau nun saudreckig gehen muss, dürfte unbestritten sein... und ich mag mich gar nicht in ihre Lage hineinversetzen. Ich weiss, was Trauer um ein geliebtes vierbeiniges Familienmitgleid bedeutet... und diese Trauer würde sicherlich um ein Vielfaches verschlimmert, sollte einer meiner Hunde von einem schießwütigen Grünrock (die es sicherlich nicht zu knapp gibt!) umgebracht werden.

Ich wünsche das niemandem, aber sollte jemand in diese Situation geraten (was durchaus auch Hundebesitzern passiert, deren Tier dicht bei Fuß lief... alles schon dagewesen, nicht erfunden) - dann sind wir gern für Euch da. Wie du weisst, waren wir selber schon mal in der Situation, dass Demona eine Knarre an den Kopf gehalten wurde, als sie dicht neben Görk stand...allerdings "nur" von einem durchgeknallten, hundehassenden Möchtegernsheriff... der keinen Jagdschein hatte (@Simone: für dich vielleicht interessant... das war in Königswinter auf der Margarethenhöhe). Ich bin sofort in Panik geraten...und ich wüsste nicht, was ich getan hätte, wenn der Kerl tatsächlich abgedrückt hätte. Hätte ich ihn krankenhausreif geschlagen? Oder wäre ich doch eher heulend zu meinem Hund gerannt und hätte versucht, ihn irgendwie zu retten....während der Typ unerkannt hätte flüchten können? Ich weiss nur eins: auch ich wünsche niemanden eine solche Situation, geschweige denn Schlimmeres!

Grüßlies, Grazi

Angua
27.03.2006, 13:04
@mein resüme, man soll lieber nix schreiben wenn es nicht dem gerne gelesenem entspricht, somit ist eine normale diskusion eh nicht möglich, zahlen gibt es keine, ärger hab ich keinen, also.


Für wen wird hier Resümee gezogen? Für Dich, oder sprichst Du für andere?
Diskussion und Provokation sind zwei völlig verschiedene Dinge.

Schön, dass die Sache damit für Dich beendet ist.

Da aber Zahlen offenbar kriegsentscheidend sind, abschließend noch die, die ich im Kopf habe. Und das ist wirklich abschließend....

Abschusszahlen NRW wurden genannt, 3 andere Bundesländer (Zahlen der vorletzten Jagdjahre) sind auf unseren Seiten zu finden.

Zahl der gemeldeten Jagdunfälle in Deutschland jährlich lt. Auskunft der Berufsgenossenschaften: ca. 800.

Uns bekannte und aufgelistete Verletzungen von Personen durch und Tötungsdelikte mit Jagdwaffen: auf Wunsch erhältlich bei der IJH für die Jahre 2004 und 2005 (nur die uns bekannten Sachen).

Derzeit gerichtsanhängige Tötungen von Haustieren nur in Bayern, bei denen die IJH um Hilfe gebeten wurde und an entsprechende Anwälte weitergeleitet hat:

1 Labrador, 1 Rottweiler, 1 Mischling, 1 Setter, 1 Kater.

king
27.03.2006, 20:23
Kann doch nicht sein :boese5:

yosolita
27.03.2006, 22:16
ne echt, das grenzt ja schon Perversion! Ich sage lieber nicht, was man meiner Meinung nach mit diesem "Jäger-Psychopathen" tun sollte.

Scotty
27.03.2006, 23:00
kennst du zufällig die hobbys von deinen ärzten? nicht das da auch so ein potentiell gefährlicher mensch drunter ist und du es garnicht weist. woran macht du diese potentielle gefahr fest? wenn sie tatsächlich so eine gefahr darstellen, betrunken bei der jagdt sind ec.pp. dann solltest du schnellstens was dagegen unternehmen, ganz klare sache!!! ohne meldung wird sich diese gefahr nicht in luft auflösen.
zu den waffen narren, die findest du auch in jedem schützenverein, sind diese nun auch gefährlicher als der rest?

es werden hier von vielen behauptungen aufgestellt bzgl. gefahr von und, nur ich hätte so etwas immer gerne in zahlen, die sind für mich greifbarer um eine potentielle gefahr einschätzen zu können. ich als auch alle anderen hier, kann auch alles mögliche behaupten!

Von jedem Waffennarr geht eine potenzielle Gefahr aus. Wer eine scharfe Schusswaffe besitzt, kann damit viel Unheil anrichten. Bei Jägern die besoffen im Wald umher marschieren ist die Gefahr wohl noch größer. Natürlich will ich nicht alle Jäger über einen Kamm scheren aber ich kenne genügend Exemplare die nun wirklich eine potenzielle Gefahr für Mensch und Tier sind.

Was bringt es mir, wenn ich das zur Anzeige bringe? Man müsste sie auf frischer Tat erwischen, wenn sie mal wieder angetrunken und bewaffnet unterwegs sind.
Dein letzter Satz ist ein Totschlagargument. Den Satz kannst du überall in jeder Diskussion bringen.

Claudia Aust-W.
28.03.2006, 05:35
Betrifft zwar Menschen und nicht die Millionen von Tiere, bzw. Hundertausende von Haustieren........
aber Monika wollte ja gerne Zahlen, Beispiele.....

PS: Man/Frau darf gerne auch mal den Text lesen - in manchen Bereichen tut offensichtlich Weiterbildung not.....


http://www.abschaffung-der-jagd.de/opfer/menschenalsjaegeropfer/index.html

http://www.abschaffung-der-jagd.de/opfer/menschenalsjaegeropfer/jagdunfaelleundstraftaten2006/index.html

http://www.abschaffung-der-jagd.de/opfer/menschenalsjaegeropfer/statistik2005/index.html

http://www.abschaffung-der-jagd.de/opfer/menschenalsjaegeropfer/statistik2004/index.html

Monika
28.03.2006, 07:45
statistik 2005 http://www.abschaffung-der-jagd.de/opfer/menschenalsjaegeropfer/statistik2005/index.html

ausland keine jäger : 6
ausland jägerkollegen bzw selbst; 24
deutschl jägerkollegen bzw selbst: 16
deutschl. keine jäger: 18 wobei darin enthalten sind ehepartner und kinder die mit der waffe hantiert haben.
mit jagdtgewehr:3 hier war nicht explitzit erkennbar das es sich um jäger handelt
waffenfund: 1
hasenpest, 2
tierflucht, 1
verirrter schuß, 1
unbekannt, 1
unzucht, 1
wilderer, 1
bedrohung ausserhalb, 6
bedrohung innerhalb 1


total, 82 fälle
ausland 30
deutschland 52 von den 52 erlaube ich es mir die jägerkollegen und die jenigen die sich selbst verletzt haben abzuziehen ebenso die hasenpestfälle und die wo nicht erkennbar war das es sich tatsächlich um jäger handelt zusammen 21 bleiben in deutschland noch 31 fälle übrig im jahr 2005.

abgezogen die fälle innerhalb der jägerschaft weil wenn ich heute aufs pferd steige und runterfalle kann ich mich auch verletzen oder tod sein, jedes hobby birgt gefahren. auch kanns pferd durchgehen usw...und fremde kommen zu schaden

31 fälle in ganz deutschland im jahr 2005, etwas dünn um die große bedrohung zu sehen, ganz ehrlich mit hunden passiert weit mehr, da gehen die zahlen in die tausende...aber schön das ich jetzt die bedrohung vor augen habe, danke!


halt den unbekannte muß man auch noch abziehen, also 30
.

Claudia Aust-W.
28.03.2006, 08:47
Monika:
"abgezogen die fälle innerhalb der jägerschaft weil wenn ich heute aufs pferd steige und runterfalle kann ich mich auch verletzen oder tod sein, jedes hobby birgt gefahren. auch kanns pferd durchgehen usw...und fremde kommen zu schaden

31 fälle in ganz deutschland im jahr 2005, etwas dünn um die große bedrohung zu sehen, ganz ehrlich mit hunden passiert weit mehr, da gehen die zahlen in die tausende...aber schön das ich jetzt die bedrohung vor augen habe, danke!"






Gehst du mit jedem Thema so um, oder interessieren dich nur Dinge, die dich persönlich betreffen?

Monika
28.03.2006, 10:02
also wenn ein jäger vom jägerstand fällt sehe ich keine potentielle gefahr für mich, wenn sich jäger an der hasengrippe anstecken, ebenso wenig, wenn ein jäger den zug nicht hört ebenso, wenn nem jäger die waffe aus der hand fällt und er sich selber erschieß ebenso, wenn die sich gegenseitig bei ihrem hobby erschießen, sorry tut mir leid ( sollte ja für euch erfreulich sein wenn die sich gegenseitig erschießen ) wenn der hund an den abzug kommt ebenso.

ich gehe mit dem thema deshalb so um, weil ich kann von der leiter fallen, ich kann ebenso nen zug übersehen, ich könnte mich mit zb. mit der vogelgrippe anstecken usw.... mein pferd könnte mich erschlagen, mein hund könnte mich beissen, ich könnte mit dem rad stürzen usw....

ich sehe für mich weder bei 50 noch bei 500 jagdtunfällen im jahr usw... eine potentielle gefahr, autofahren ist weit aus gefährlicher, rauchen ebenso, motorradfahren ebenso. die ganz normale grippe da sterben mehr leute dran als an jägern soll ich deshalb nicht mehr unter menschen gehen weil ich ja den grippevirus mir einfangen könnte? siehst du in der grippe eine potentielle gefahr für dich??
ich müsste jetzt sofort meine hühner entsorgen lassen, weil ja in der theorie, eine potentielle gefahr von denen ausgeht.... eigentlich typisch deutsch kann ich da nur sagen. es wird uns doch eh schon alles mies gemacht, die hunde, die hühner, rauchen usw. usf.... ja soll man nur noch arbeiten aber dann am ersten tag der rente sterben weil a. man dann dem staat geld kostet und b, man älter ist und die potentielle gefahr das man im straßenverkehr eine herz atake hat größer wird???

*kopfschüttel, man kann hinter jedem graßhalm ne potentielle gefahr sehen, meine lebenseinstellung ist das nicht*



nachtrag: ich hatte einen motoradunfall, zu moped zeiten hat es mich auch 2 mal geschmissen, 2 autounfälle, mit dem rad hat es mich als kind oft geschmissen, vom pferd bin ich auch schon einige male "abgestiegen" mehrmals ist mir der gaul auf den fuß gelatscht, hunde haben mich 3 gebissen, von der leiter bin ich auch schon abgerutscht, mit dem messer hab ich mich auch schon geschnitten, bei der arbeit habe ich micht mehrmals verletzt.... alles potentielle gefahrenquellen die ich eigentlich abschaffen sollte, oder?

Martin
28.03.2006, 18:20
Monika,

der ''liebe Gott'' will manche Menschen nicht zu früh und damit zu lange bei sich haben :boese1: :D .

Nicht böse sein, das selbe gilt auch für mich, ich kann gar nicht alles aufzählen woran ich schon hätte zu Grunde gehen können ;) .
Daraus resultiert ein gesunder Fatalismus...

gottfried
03.04.2006, 20:35
Auch ich bin entsetzt beim Gedanken daran das soetwas passiertist.
Allerdings möchte ich noch anmerken das ich auf einen Bildzeitungsartikel nicht viel gebe .Wer weiss schon wass wirklich war , vielleicht haben die Presseheinies aus einem Streitfall der vielleicht auch 2 Seiten hat oder ganz anders abgelaufen ist auf Kosten einer armen Kreatur einen schönen SKANDAL rausgeschlachtet. Vielleicht aber auch nicht.
Mir gefällt es nur nicht wenn die Grünröcke als Tierfeinde dargestellt werden .
Jagd bedeutet in erster Linie Hege und Pflege . Klar erlegen sie auch Wildbrett. Dies aber schon länger als der Hund der Freund des Menschen ist.
Es gibt überall schwarze Schafe. Doch bei uns im Dorf z.B. würde nie ein Jäger einen Hund oder eine Katze einfach so erschiessen .... schon alleine weil die Jagdreviere Pachtflächen sind ,und die Jäger sind daran interessiert mit ihren Verpächtern gut auszukommen.
Ich selbst bin kein Jäger nicht dass es so rüber kommt, doch ich finde so wie wir als Hundebesitzer gegen die Vorurteile und aufgeputschte Hetze kämpfen, sollten wir eigentlich auch allen anderen fair begegnen.

Claudia Aust-W.
04.04.2006, 05:33
Jagd bedeutet in erster Linie Hege und Pflege.


Gottfried, da es eindeutige Studien und wissenschaftliche Aussagen gibt, die genau das Gegenteil belegen und alle Argumente der Jäger ad absurdum führen, kann ich nur sagen: Das ist schlichtweg Volksverdummung.

Da du den Vergleich ziehst zu uns Hundehaltern, mußt du auch bedenken, welchen Wert man wissenschaftlichen Statistiken und Meinungen von seiten der dummen Bevölkerung beimißt.
Da kann z.B. die versammelte Tierärzteschaft, Wissenschaft, Verhaltenforscher etc. etc. kunttun, daß es eine rassespezifische Aggressivität NICHT gibt - es interessiert niemanden!

Ebenso interessiert es niemanden, daß es keine wissenschaftlich haltbare Grundlage für die Jagd gibt!

Es lebe der uninformierte, dumme Bürger und sein Stammtischgeschwätz!
Claudi

gottfried
04.04.2006, 19:06
welchen nat. Feind hat zum Beispiel laut wissenschaftlicher erkenntniss in Deutschland ein Wildschwein??
Ist es denn nicht so dass trotz massiver Bejagung der Wildschweinbestand immer weiter wächst?
Riesige Wildschweinrotten verursachen Teilweise solch massive Flurschäden dass es Private Landwirte an den Rand der Existenz getrieben hat.
Oder das Verhältniss Fuchs Maus Hase ... durch ein Überangebot an Nahrung für die Füchse unnatürlich viel Mäuse die es ohne den Ackerbau nicht geben würde ist Automatisch der Bestand von Feldhasen bedrohlich geschrumpft .
Erst nachdem die Füchs auf Grund der Tollwut stärker bejagt wurden hat sich der Hasenbestand wieder erholt.
Sicher wäre es besser gewesen die Natur unberührt zu lassen -- aber der Mensch hat nun mal stark in die Natur eingegriffen und Lebensräume verändert .
Die Jagd eigentlich helfen die Auswirkungen teilweise zu bekämpfen oder etwas zu verringern.
Viele denken auch ein Jäger geht in den wald lauert auf ein Reh und erschiesst es.
Ein Jäger der auch wirklich Jäger und Heger ist weiss genau wieviel von welchem Wild in seinem Revier ist (das gilt nur für sesshaftes Wild ) und hat also die meisten der Tiere schon mehrfach gesehen bevor er weiss soviel kann z.B. geschossen werden und welche auswirkungen dies auf den bestand hat.
Ich finde auch nichts dabei Wild zu essen.
Das ist mir sogar lieber weil dieses Tier wenigstens artgerecht gelebt hat ...nicht wie ein Hühnchen aus dem Käfig
man kann zwar jede Aussage wieder belegen und bestreiten auch wird es bestimmt von Jägerseite her wissenschaftlich belegt sein das die Jagd notwendig ist .
Ich werde allerdings nichts mehr hierzu schreiben weil mein standpunkt relativ klar sein dürfte(ich akzeptiere aber auch die Anderen Meinungen) und weil ich wenn ich einmal angefangen habe immer so ******** lange Texte schreib .
ich will euch also wenigstens hier erst mal etwas schonen

fila1
04.04.2006, 19:55
...ich hatte einen motoradunfall, zu moped zeiten hat es mich auch 2 mal geschmissen, 2 autounfälle, mit dem rad hat es mich als kind oft geschmissen, vom pferd bin ich auch schon einige male "abgestiegen" mehrmals ist mir der gaul auf den fuß gelatscht, hunde haben mich 3 gebissen, von der leiter bin ich auch schon abgerutscht, mit dem messer hab ich mich auch schon geschnitten, bei der arbeit habe ich micht mehrmals verletzt

Hola Monika,

bei sovielen Unfaellen, :schreck: schick mir bitte ein Foto, wie du jetzt aussiehst. :D

Dacapo
04.04.2006, 21:10
Es kann doch nicht wahr sein wie dumm bescheuert und grausam menschen sein können. kein verständnis dafür.
aber was mich zum überlegen bringt was wäre gewesen wenn der arme hund kein labi sondern ein listen hund gewesen wäre?
wie hätte dann die überschrifft gehiessen?

Monika
05.04.2006, 07:47
Monika,

der ''liebe Gott'' will manche Menschen nicht zu früh und damit zu lange bei sich haben :boese1: :D .




na zum glück ist es so (:-)



Hola Monika,

bei sovielen Unfaellen, schick mir bitte ein Foto, wie du jetzt aussiehst.
du kennst doch bestimmt frankenstein (;-)

fila1
05.04.2006, 15:14
du kennst doch bestimmt frankenstein (;-)
dacht ichs mir, eine humorvolle Antwort :lach2:

nimm das Thema locker - sonst haut´s dich noch vom Hocker :) :)

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