PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Malignes Lymphom


Doodles
17.11.2012, 14:44
Völlig überraschend traf uns diese Woche die Diagnose malignes Lymphom
bei unserer vierjährigen BX. Nachdem es leider der T-Zellen Typ mit der
schlechteren Prognose ist haben wir uns gegen eine Chemo entschieden.
Um ihm die verbleibende Zeit noch so angenehm wie möglich zu machen
wurden uns von zwei unterschiedlichen TA zwei Möglichkeiten genannt, einmal
wurde uns das Metacam vorgeschlagen, der andere TA findet Cortsion
sinnvoller. Falls jemand eine Idee hat wäre ich dankbar wenn ihr mir eine
kurze Info geben könnt.
Zusätzlich habe ich noch Bioresonanztherapie machen lassen um ihn dahin-
gehend unterstützen zu können, wohl wissend das ich auch dort keine
Wunder zu erwarten habe.
Vielen Dank schon mal im voraus.

Dega
17.11.2012, 16:18
Meine BX ist 2009 daran gestorben, mit knappen 3 Jahren.
Wir haben mit Cortison behandelt.

Leyana
17.11.2012, 16:27
Ich hab diesbezüglich nur Erfahrungswerte bei Frettchen - dort war Metacam genial. Es war wirklich ein riesen Tumor am Hals, schnell waren auch die Achseln betroffen. Wir hatten nach der Diagnose unglaublicherweise noch ein ganzes Jahr, damit hatte aber auch kein TA gerechnet. War vermutlich mehr Glück als Metacam.

bx-junkie
17.11.2012, 16:40
Tut mir leid um den Stinker...erst 4 Jahre :(
Schau mal hier: Therapieplan eines Hundes mit malignen Lymphom (http://www.kritische-tiermedizin.de/2007/Das_maligne_Lymphom_des_Hundes.html)
und hier bekommst du sicher auch gute Tipps und Ratschläge...Forum (http://www.mycosis-fungoides.de/viewforum.php?f=18) dort sind viele Betroffene...

Alles Liebe für euch!

Leyana
17.11.2012, 16:55
Ok, der folgende Text ist nur mit Skepsis zu lesen - es ist schon sehr lange her und kann daher auch Blödsinn sein (außerdem gings ja um ein Frettchen):

Damals war die Frage, ob man nicht Interferon gibt, was recht teuer ist. Wir sind einen damals neuen Ansatz gegangen und haben stattdessen eine Katzenleukoseimpfung verabreicht, einmalig um ie Abwehr sozusagen zu boosten - ich bild mir zumindestens fest ein, dass es die Leukoseimpfung war.

Du könntest ja mal einen TA fragen, ob der theoretische Ansatz in der Hinsicht passen könnte. Die TÄ damals kannten das auch noch nicht, waren aber über den plötzlich so verlangsamten Krankheitsverlauf mehr als erstaunt.

Danielle
18.11.2012, 09:44
Fühlt euch gedrückt :knuddel:
Unsere BM ist mit 9 1/2 Jahren Ende Mai daran gestorben - 3 Monate nach der Diagnose. Bis 2 Wochen vor ihrem Tod ging es ihr gut, danach kamen Wassereinlagerungen und Herzprobleme.
Wir haben mit Papaya, Vitamin K-1, bitteren Aprikosenkernen und einem Aufbaupräparat unterstützt. Für allfällige Schmerzen wurde uns Rimadyl mitgegeben - haben wir aber nie gebraucht.
Wünsche euch noch eine gute Zeit, geniesst jeden Tag!
Danielle

Grazi
18.11.2012, 11:02
Auch unsere Demona wurde ausschließlich mit Cortison behandelt und wir sind im Nachhinein sehr froh, uns dazu entschlossen zu haben: Lymphdrüsenkrebs Chemo <-> Cortison (http://www.molosserforum.de/ernaehrung-and-gesundheit/4385-2-fall-von-lymphdruesenkrebs.html#post61881)
Wir wünschen euch viel Kraft und hoffen, dass ihr die euch verbleibende Zeit so schön wie möglich gestalten könnt.

Mitfühlend, Grazi

Simone
18.11.2012, 11:10
Lisa hatte ein malignes Lymphom:

Thema dazu: http://www.molosserforum.de/ernaehrung-and-gesundheit/6042-sorgen-um-lisa.html
Die Diagnose wußte ich dann ab Beitrag Seite 4.

Sie wurde mit Cortison behandelt, was ihr kurzzeitig auch sehr geholfen hat.

Alles Gute,
LG Simone

Tipsy
19.11.2012, 09:28
Erstmal tut es mir sehr leid, dass ihr diese sch... Diagnose erhalten habt.

Mein verstorbener Spaniel hatte ein T-Zell-Lymphom, noch dazu die etwas seltene Form der Mycosis fungoides. Er hatte also keinen einzelnen Tumor, sondern es hat die gesamte Haut betroffen.

Er war damals bei Diagnosestellung 13 Jahre, jedoch topfit.
Wir haben uns nach einer supertollen Beratung auf der VetMed in Wien zu einer Chemotherapie entschlossen.
Er bekam diese in Tablettenform ca. einmal im Monat. (ich könnte es nicht mehr schwören, war aber glaub ich Lomustin, müsste nachschauen)

Cortison hat er ein oder zweimal für einige Tage dazu bekommen, einmal als er durch das geschwächte Immunsystem einen Pilz aufgerissen hatte.

Schmerzmittel/Entzündungshemmer haben wir nie gebraucht.
Zur Unterstützung der Leber bekam er die Legaphyton. Zusätzlich hab ich das Immunsystem mit einem Immunpräparat von Orthovet und homöopathisch unterstützt.
Nebenwirkungen bezüglich Chemo hatter er überhaupt keine - also kein schlecht werden, Durchfall o.ä.
Vielleicht hat er ein bisschen mehr geschlafen, aber das hat er als 13jähriger Hund sowieso schon gemacht.

Gesamt gesehen hatten wir noch 6 wunderschöne Monate, in denen es ihm im Großen und Ganzen noch sehr gut gegangen ist (spitze wenn er die Chemo bekommen hat, schlechter wenn wir die Chemo länger nicht geben konnten aufgrund des Blutbildes).
Er war noch genauso überall mit wie vorher, war hellwach und hat bis zum letzten Tag gefressen wie immer.
Gehen lassen mussten wir ihn dann eigentlich ziemlich plötzlich wegen eines Krampfanfalles, welcher nicht mehr wegging.
Was das genau war wissen wir nicht - theoretisch könnte es eine Metastase im Gehirn gewesen sein. Kann aber auch was komplett anderes gewesen sein.

Ich schick Euch viel Kraft für die nächste Zeit und hoffe, dass ihr noch viel gemeinsame Zeit habt!

Grazi
19.11.2012, 14:18
Mein verstorbener Spaniel hatte ein T-Zell-Lymphom, noch dazu die etwas seltene Form der Mycosis fungoides. Er hatte also keinen einzelnen Tumor, sondern es hat die gesamte Haut betroffen. Uff... es ist das erste Mal, dass ich von MF bei einem Hund höre/lese. Dieser Schei***krebs ist einer meiner Alpträume (mein Vater leidet an dieser Krebsart und hat als einziger seine Mitpatienten von anno dazumal überlebt).

Seufzend, Grazi

Das Maychen
19.11.2012, 14:37
Ganz viel Kraft und positive Energie für die kommende Zeit !

Tipsy
19.11.2012, 15:46
Uff... es ist das erste Mal, dass ich von MF bei einem Hund höre/lese. Dieser Schei***krebs ist einer meiner Alpträume (mein Vater leidet an dieser Krebsart und hat als einziger seine Mitpatienten von anno dazumal überlebt).

Seufzend, Grazi

Ja, auf der VetMed waren sie damals auch ganz erstaunt.

Naja, weisst eh...manchmal genügt nicht Krebs alleine, sondern es muss auch eine superseltene Form sein was keiner gut kennt.......wobei vielleicht war´s damals gar nicht so "schlecht", vielleicht wäre eine andere Form noch besch... gewesen!

Paulchen
19.11.2012, 17:06
Die Rottweilerhündin einer Freundin hatte ein malognes Lymphom.
Baby wurde nur mit Schmerzmittel behandelt.

Impressum - Datenschutzerklärung