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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Perianaltumor - Erfahrungen?


Donata
05.09.2012, 10:45
Tierpathologie, Befund: Anteil eines Adenoms hepatoider Perianaldrüsen (Circumanaldrüsen), im vorliegenden Material kein Anhalt für Bösartigkeit

Hund: Mastiff Rüde, nicht kastriert, 8 1/2 Jahre alt, sonst durchgängig gesund, niemals Vorfälle
Haltung: zusammen mit Mastiff Hündin ("Schwester"). Ganztags (und -nachts in der Familie).
Befindlichkeit: fröhlich wie immer, frisst, schläft, albert - in Grenzen wie es seine Art immer war - herum, freundlich. . Kurz: keinerlei Probleme.
Behandlung derzeit: Ich halte das Areal sauber, Verwendung Aluminiumspray. Zeigt bei meiner Pflege keinerlei Abwehr, wendet sich nicht einmal um, tritt brav an und, nach erfolgter Reinigung/Versorgung, trollt sich fröhlich wie immer.

Liebe Mit-Foristen:
hat jemand von Euch Erfahrung mit dem Medikament "Tardastrex" von Pfizer? Der Beipackzettel war nur per Vet erhältlich, Pfizer selbst spricht mit "Leuten wie mir nicht". Der Beipackzettel ist nicht sonderlich informativ, dafür mit dem Hinweis versehen "Langzeitanwendungen sind zu vermeiden".

Ursprünglich sah ich vor, die Perianaltumor-Sache operativ entfernen zu lassen. Den Vet kenne ich seit bald 30 Jahren, war mit allen meinen Grossen bei ihm. Neuerdings, er altert, hat er ein "junges Team" - ich könnte nicht sagen, dass sie mir unangenehm aufgefallen wären. Nun stehe ich aber vor der Situation, dass sich die Vet - des "jungen Team" nicht dazu durchringen kann, die mindeste Prognose abzugeben über die Sinnhaftigkeit der Operation. Selbst terminologisch geht es wild durcheinander; ferner sieht sich die Vet nicht in der Lage ein Email mit konkreten Fragen zu beantworten, möchte lieber telefonieren und - leider dann eben nur schwadronieren. Bestimmt im Unbestimmten. Beispiel: die Tumoren können immer immer wieder erneut auftreten.

Die harte Frage ist: wozu einen 8 1/2 Jahre alten sonst kerngesunden Mastiff in einer Operation notfalls gefährden, wenn Sinn und Erfolg der Übung höchst unklar sind?

Nun, meinte die junge Vet, man könnte natürlich erst einmal mit Tardastrex vorgehen. Gut. Davor stehen wir nun also und denken nach, suchen Information und Erfahrung.

Allerdings hapert es mit dem Konkreten gewaltig und daher frage ich Euch: hat jemand Tardastrex beim Rüden angewandt und zwar wegen Perianaltumor und mit welchem Ergebnis?

Das Maychen
05.09.2012, 12:02
Also, ích habe die Erfahrung das diese Art Tumore irgendwann aufgehen und dann müssen sie sowieso entfernt werden. Ausserdem kommen sie immer wieder. Kommt oft vor bei unkastrierten Rüden im Alter.

Donata
05.09.2012, 15:42
an Das Maychen: vielen Dank für den Post, aber - bitte nicht falsch verstehen - ich benötige Erfahrungen von Menschen, die das Medi mit ihren Tieren
eingesetzt haben.

Bitte auch weiter nicht missverstehen: exakt solche Pauschalinformationen wie von Dir, benötige ich im Moment nicht, wenn sie ohne überprüfbare Angaben erfolgen. Dass sich diese Tumoren "öffnen" : völlig normal, denn das Tier verblutet weder, noch ist es sonderlich mühsam, gesetzt, man macht sich die eine oder andere Mühe. Eine OP, wie diese, ist kein Pappenstil und daher: verweise ich auf meine obige, im ersten Post gemachten Anfragen.

Bitte, bitte: nicht übelnehmen, aber ich brauche substantiierte Infos.

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