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lenaschatz
22.07.2012, 15:13
Hallo:)
Wer on euch hat schon Erfahrungen mit einem Kastrationschip für Rüden gemacht? Wie alt war euer Hund? Kann man falls sich das erhalten nachteilig erändert den Chip wieder frühzeitig rausnehmen lassen?
Danke im oraus für eure Antworten :lach3:

chrieso
22.07.2012, 17:57
hallo...
also ich habe damit keine erfahrung aber das man den chip wieder entfernen kann halte ich für sehr unwarscheinlich ... die sind ja nunmal nich besonders gross...
warum möchtest du denn deinem hund einen einsetzen ?

lenaschatz
22.07.2012, 19:53
Weil er nur noch an Hündinnen denkt :-) Er will alles bejuckeln, sabbert, winselt ist unruhig, hat starken Ausfluss am Penis usw. Wir denken langsam ist es eine Qual für ihn. Und mit dem Chip wollten wir erst ortesten wie sich sein erhalten ändert.

Babe
22.07.2012, 23:57
Hallo,
Also ich hatte den Chip bei meinem Buben,einmal und nie wieder!Er veränderte sich in einer Art und Weise die mir überhaupt nicht passte.....einer Bekannten von mir erging es mit ihrem Frenchie genauso:(

heder
23.07.2012, 06:40
Weil er nur noch an Hündinnen denkt :-) Er will alles bejuckeln, sabbert, winselt ist unruhig, hat starken Ausfluss am Penis usw. Wir denken langsam ist es eine Qual für ihn. Und mit dem Chip wollten wir erst ortesten wie sich sein erhalten ändert.

Also zum Chip, es gibt Hunde, die vertragen diesen ohne große Wesensveränderungen zu zeigen, andere nicht, ist halt ne richtige chemische Keule. Rausnehmen , z.b. bei unverträglichkeit, kannst du diese schon, dauert aber immer ne ganze Weile, bis die Wirkung nachlässt.

Aber mal ne Frage, wie alt ist den Euer Hundi?

Conner
23.07.2012, 07:21
Nur gute Erfahrungen mit dem Chip. Bei meinem und auch bei anderen Hunden wirkte er sehr erleichternd!

bx-junkie
23.07.2012, 07:57
Ich kann das Buch Kastration-Verhalten-beim-Hund von Gansloßer empfehlen (http://www.amazon.de/Kastration-Verhalten-beim-Hund-Ganslo%C3%9Fer/dp/3275018205) ;)

Urs
23.07.2012, 07:57
Nur gute Erfahrungen mit dem Chip. Bei meinem und auch bei anderen Hunden wirkte er sehr erleichternd!


kann dir nur zustimmen :lach3:

Tipsy
23.07.2012, 10:27
Ich kenn mittlerweile eigentlich eine Menge Rüden, die den Chip hatten oder haben.
Durchwegs positive Erfahrungen. Einzig bei zwei Rüden hat´s nicht wirklich viel gebracht, wobei eine spätere Kastration sehrwohl. Keine Ahnung, was da nicht gefunkt hat.
Negative Wesensveränderungen hab ich zum Glück bisher nie gehört/gesehen.
Entfernung ist glaub ich möglich, wurde aber bei den Hunden, welche ich kenne nie praktiziert.

Doc_S
23.07.2012, 11:05
Erfahrungen in beiderlei Richtungen im Bekanntenkreis.
Am häufigsten ruhiger, gelassener in Verbindung mit "Schrumpfhoden".
Jedoch auch 3 absolute negativ-Erfahrungen:
2 Rüden sind voll ausgetickt, massives Beschädigungsbeißen gegenüber vertrauten Personen (durch Streß, hormonelle Schwankungen, neu eingetertene umgelenkte Aggressionen,...), beides mal wurde der Chip eingesetzt, um das Verhalten analog Kastration zu erproben, nach dem Ende des Chips wieder vollwertiger Proll, jedoch wieder lesbar.
Beim 3. Rüden ging es eher glimpflich aus. Jedoch wird auch dieser als normaler Hund weiter leben dürfen.

Nicol
24.07.2012, 20:39
Otto wurde mit 1,5 Jahren an uns mit Chip übergeben. Dieser verlor nach 1/4 Jahr seine Wirkung parallel zur Kreuzband-OP.
Otto zeigte schwierige Verhaltensweisen, die auch wegen der mangelnden Auslastung, da er wenig belastet werden durfte, schlimmer gewesen sein könnten als normal.
Da ich keine kurzfristige zweite OP wollte, haben wir den Chip erneuert und er hatte sich recht schnell wieder gefangen, da der erste Chip seine Wirkung nicht ganz verloren hatte.
Der jetzige Chip wirkt langsam weniger(Hoden werden wieder größer, Weibchen interessanter, mehr Reviermarkierung usw.).
Wir sind gespannt, ob sich 1/2 Jahr mehr Entwicklung, Hundeschule und bessere körperliche Auslastung positiv bemerkbar machen werden, denn wir hätten ihn auch ohne Zuchtvorhaben lieber komplett und Dauer-Hormontherapie kommt nicht in Frage!

bmk
28.07.2012, 12:06
joschi war mit chip eine vielfraß-schlafmütze! er zeigte vermehrt unsicherheit, war zu hündinnen echt seltsam. hat sich glücklicherweise wieder verändert. nochmal brauch ich sowas nicht!

Rocky
28.07.2012, 12:39
... Medikamenten der chemischen Kastrationstechnologie.

Der Name "Chip" gaukelt da etwas vor was nicht ist, es ist nämlich nichts anderes als eine elektronisch dosierte Medikamentenabgabe, ähnlich einer inplantierten Insulinpumpe. Ausserdem verbunden mit vielen Nebenwirkungen wie Entzündungen u.a. Unannehmlichkeiten!

Wer seinen Hund kastrieren möchte um ungewollter Trächtigkeit oder dem Rüden "Leiden" zu erparen, kann das auf gewohnten Weg tun. Die Kosten der OP sind kein Argument!

Man muss den Hund nicht vermenschlichen, eine heisse Hündin oder eine menstruierende Hündin der Molossergewichtsklasse ist nun einmal kein Vergnügen, einziger Trost, die Mens kommt nicht monatlich. Auch ein liebeskranker, von "Stau" geplagter Rüde ist nicht wirklich lustig. Aber auch da funktioniert das "Stau-Ablassen" ähnlich wie bei den Jungs, also bitte nicht übertreiben ;)

Hundebabys lassen sich aber defintiv nur mit Kastration verhindern, vorzugsweise die Hündinnen, wie wir alle wissen, kriegen die die Kleinen :)

Scotti
28.07.2012, 13:54
Hundebabys lassen sich aber defintiv nur mit Kastration verhindern, vorzugsweise die Hündinnen, wie wir alle wissen, kriegen die die Kleinen :)

Nö, das geht auch mit Sterilisation. ;) Eine Entfernung voellig gesunder Keimdrüsen ist dafür nicht erforderlich.

Peppi
28.07.2012, 14:25
Nö, das geht auch mit Sterilisation. ;) Eine Entfernung voellig gesunder Keimdrüsen ist dafür nicht erforderlich.


:ok:

corso
05.08.2012, 20:54
ist halt ne richtige chemische Keule.


Heder-könntest Du bitte es genauer erklären habe im inet nichts gefunden, bezgl. negative auswirkungen , chemie usw...

vg

bx-junkie
06.08.2012, 10:41
Was ist die chemische Kastration?
Die chemische Kastration besteht aus einem kleinen Chip (vergleichbar mit dem Registrierungschip) und wird zwischen den Schulterblättern unter die Haut plaziert.
Der GnRH-Agonist = der Gegenspieler zum männlichen Geschlechtshormon (Testosteron), der in dem Chip enthalten ist, wandert in die Hypophyse und schaltet somit den “Hebel” des Rüdens auf kastriert um.
Die Wirkung des Hormones tritt nach 4-6 Wochen ein. Der Geschlechtstrieb lässt nach, die Samenproduktion wird gemindert und die Funktion der Fortpflanzungsorgane werden herabgesetzt.
Ebenso nimmt die Größe der Hoden ab.
Eine Verhaltensänderung des Tieres aufgrund des Chips ist bei dieser Methode nicht gegeben.
Die Wirkung des Chips hält bis zu 6 Monaten und kann man bei Bedarf wiederholt werden.
Kostenpunkt einer chemischen Kastration
Die Kosten für solch eine Kastration ist bei jedem Tierarzt unterschiedlich. Der Chip selbst kostet jedoch ca. 50 € (Preis geschätzt) plus die jeweiligen Kosten, die für den Eingriff entstehen.
Auf den ersten Blick ist diese Möglichkeit der Kastration im Vergleich zu einer Operation billiger aber rechnet sich das in ein paar Jahren immernoch?
Erkunden Sie sich bei Ihrem Tierarzt.


Quelle:http://animaladvice.de/hunde/kastrationschip-beim-ruden/

Ich halte nicht all zuviel davon, es sind eben erhebliche Hormonbomben die dem Hund da eingesetzt werden. Da ich meine eigene Hündin über viele Jahre selber diesen Hormonbomben (in Form von Läufigkeitsunterdrücken) ausgesetzt habe und ich weiß das es nicht gesund ist, würde ich heute nicht mehr dazu raten...aber das muß und sollte natürlich jeder selber wissen...es gibt ja offensichtlich genügend Leute die damit gute Erfahrungen gemacht haben.

Nessie
06.08.2012, 10:49
Ich hatte Lord Vader damals als er knapp 5 Jahre alt war, den Chip setzen lassen. Extrem starke Wesensveränderung, im Verhalten fremden Rüden gegenüber teilweise unberechenbar!! Das war für uns alle Mensch und Tier eine mehr als anstrengende Zeit.

Doc_S
06.08.2012, 11:04
Ich hatte Lord Vader damals als er knapp 5 Jahre alt war, den Chip setzen lassen. Extrem starke Wesensveränderung, im Verhalten fremden Rüden gegenüber teilweise unberechenbar!! Das war für uns alle Mensch und Tier eine mehr als anstrengende Zeit.

Finde es interessant, daß dieses Abdriften ins Unberechenbare doch noch mehreren so ergangen ist.
#4
http://www.molosserforum.de/allgemeines/20178-kastrationschip.html#post329912
#10
http://www.molosserforum.de/allgemeines/20178-kastrationschip.html#post329938

War es bei Lord Vader die ganze Zeit so, oder pendelte es sich ein?

Guayota
06.08.2012, 11:18
Nö, das geht auch mit Sterilisation. ;) Eine Entfernung voellig gesunder Keimdrüsen ist dafür nicht erforderlich.

Ich finde ja eine Sterilisation ist ernsthaft eine gute Alternative zur Eindämmung der Überproduktion - aber irgendwie sehe ich da kaum "Praxistauglichkeit".
Meine Gedanken dazu: Habe ich einen Hund und gestehe mir ein, dass ich nicht auf sie/ihn aufpassen kann während der Läufigkeit, wäre das ja eine Möglichkeit. Nur wer gesteht sich das ein da draussen? (betrifft ja auch Kastration) Und wenn ich nicht aufpassen kann oder will oder was, liefere ich meine "nur" sterilisierte Hündin in der Läufigkeit der Willkür irgendwelcher dahergelaufener Rüden aus? Oder lasse meinen sterilisierten Rüden ausreisen? Dann doch lieber Kastrieren, oder?
Okay, hier wäre es auf alle Fälle ein "doppelter Boden", falls notgeile Rüden über den Zaun durch's Fenster hüpfen, oder...keine Ahnung was es noch für Szenarien gibt! Bei "Zwingerhunden" im Garten ohne oder mit kleinem Zaun wäre das vielleicht angebracht, oder wenn jemand beim Gassi nem aufdringlichen, frei laufenden Rüden lieber die eigene läufige Hündin anbietet als ihm einen Tritt in den Hintern zu verpassen. Mehr fällt mir nicht ein, was übersehe ich?:35:
Habe ich ein Hundepärchen, was ja wirklich sehr beliebt ist als "Haltungsform", und keine Möglichkeit sie zu trennen, kastriere ich doch lieber einen der beiden. Sonst habe ich ja jede Läufigkeit "freie Liebe" und einen komplett wahnsinnigen Rüden - was bei einer Hündin "gefühlstechnisch" abgeht während der Läufigkeit zusammen mit einem dauerrattigen Rüden weiß ich nicht, hab keine große Erfahrung mit Hündinnen. Habe ich die Möglichkeit zu trennen, brauche ich ja nicht zu sterilisieren. Ich muss hier anmerken, dass "Trennen" in zwei verschiedenen Zimmern oder Etagen für mich persönlich KEINE Option wäre - erstens dreht dir der Rüde ab und zweitens ist das ja kein Zustand. Jedenfalls stelle ich mir so keine Hundehaltung vor, auch wenn das "nur" 2 Monate im Jahr sind - so will ich das nicht. Wenn Trennen, dann 4 Wochen Auszug mit einem der beiden Hunde.

Habe ich zwei Rüden oder zwei Hündinnen ist es doch wieder wie in Beispiel 1. Bei einer grösseren Hundemeute kann man doch nicht alle sterilisieren oder nur die Hündinnen - dann gibt es Streit, Ärger und Gruppen...:01:

Ich habe einen intakten Rüden und das soll auch (jetzt) so bleiben. Angenommen ich will mir eine Hündin aus dem TH dazuholen...da würde ich doch nur nach kastrierten Hündinen schauen, dann müsste ich den Rüden nicht kastrieren. Eine sterilisierte Hündin aus dem TH wäre wieder nur möglich, wenn ich trennen könnte - könnte ich trennen, wäre die Sterilisation hinfällig. Oder ich hole mir wegen dem ganzen Kram keinen zweiten Hund, oder halt nen Rüden dazu, aber das muss dann 5 mal zu 100% passen - meine Hunde waren immer ein paar Stunden alleine und das geht nur mit absolutem Vertrauen bei zwei Rüden.
Aus Tierheimsicht verlieren sie also erstmal einen Interessenten wie mich, wenn da nurnoch sterilisierte Tiere säßen.

Wann empfiehlst du denn eine Sterilisation, mal ernsthaft!?

Ute
06.08.2012, 11:49
Ich kann mich Guayota nur anschließen. Als Kira zu uns und Charly einzog, habe ich kurzfristig überlegt, Kira sterilisieren zu lassen. Im Endeffekt habe ich mich für eine Kastration entschieden, da Charly sonst in jeder Läufigkeit total durchgedreht wäre und es für Kiras Rücken sicherlich nicht gut gewesen wäre, wenn Charly ständig auf ihr rumgejuckelt wäre.
Von daher denke ich auch, dass bei einem gemischten Rudel nur eine Kastration in Frage kommt.

Scotti
06.08.2012, 12:23
Mir ging es nur darum zu zeigen dass die Aussage dass eine Verhinderung der Fortpflanzung nur durch Kastration zu bewerkstelligen ist, falsch ist.
Was dann jeder draus macht ist wieder eine andere Sache, die Haltung eines gemischten Rudels ist z.B. eine voellig andere Sache als die Verhinderung der Vermehrung bei einem Einzelhund.
Es gibt ja genug Leute die nur 1 Hund haben und ihn dann kastrieren weil er sich nicht vermehren soll.
Das erreicht man aber eben nicht nur durch eine Kastra, sondern auch durch eine, den Koerper wesentlich weniger massiv veraendernde Sterilisation. :)
Mein Fruehkastrat ist uebrigens trotzdem noch sehr an laeufigen Damen interessiert und geht dann, obwohl er sonst ein Lamm ist, keinem Streit aus dem Weg wenn ein anderer Ruede kommt und auch Interesse anmeldet.

Nessie
06.08.2012, 12:38
@ Doc S

Es war am Anfang und zum Ende hin so extrem! So das ich ehrlich gesagt, keine große Lust mehr hatte, mit ihm spazieren zu gehen.

Ute
06.08.2012, 12:48
Mir ging es nur darum zu zeigen dass die Aussage dass eine Verhinderung der Fortpflanzung nur durch Kastration zu bewerkstelligen ist, falsch ist.
Was dann jeder draus macht ist wieder eine andere Sache, die Haltung eines gemischten Rudels ist z.B. eine voellig andere Sache als die Verhinderung der Vermehrung bei einem Einzelhund.
Es gibt ja genug Leute die nur 1 Hund haben und ihn dann kastrieren weil er sich nicht vermehren soll.


Damit hast du natürlich Recht :ok:

Guayota
06.08.2012, 13:09
Mein Fruehkastrat ist uebrigens trotzdem noch sehr an laeufigen Damen interessiert und geht dann, obwohl er sonst ein Lamm ist, keinem Streit aus dem Weg wenn ein anderer Ruede kommt und auch Interesse anmeldet.

War bei meinem Frühkastraten auch so und ich kenne hier auch ein paar. Meiner ist sogar noch aufgeritten bzw. hat's versucht.;) Und hat mit dem Kiefer geklappert bei entsprechenden Pfützis usw.
Aber das war kein Vergleich zum intakten Rüden. Sind wir um die Ecke gebogen, war die läufige Hündin auch schon so gut wie vergessen.
Bei meinem Intakten fängt dann der Wahnsinn erst an...:boese1:

Also ich werde keinen Einzelhund sterilisieren. Und bei Mehrhundehaltung fällt das auch aus. Für mich persönlich ist eine Sterilisation in der Praxis deshalb einfach nur Quatsch. Leider.

Schnuckelchen1973
06.08.2012, 21:47
Ich hab meinen Rüden vor ca. 6-7 wochen Hormon chippen lassen mit 4 Jahren.
Seid 5 Wochen laufe ich zum TA weil er probleme mit dem Fell bekam jetzt hat er eine Unterfunktion der Schilddrüse er war vorher kern gesund.
Ich hoffe das wenn der Chip ausgewirkt hat sich alles wieder halbwegs erholt

Mickey48
06.08.2012, 23:42
Ich hab meinen Rüden vor ca. 6-7 wochen Hormon chippen lassen mit 4 Jahren.
Seid 5 Wochen laufe ich zum TA weil er probleme mit dem Fell bekam jetzt hat er eine Unterfunktion der Schilddrüse er war vorher kern gesund.
Ich hoffe das wenn der Chip ausgewirkt hat sich alles wieder halbwegs erholt

Deshalb empfehle ich als Erstes bei Erwägung der Nutzung von Hormonpräparaten bei Mensch und Tier erstmal einen Bluttest machen lassen, schauen, ob hormontechnisch alles in Ordnung ist und das Ergebnis mit TA's, die sich mit Hormonen auskennen, der Haustierarzt
ist meist überfragt, nicht auf dem neuesten Stand oder uninformiert, was bei hormonellen Geschichten fatal sein kann.
hormonelles Ungleichgewicht ist für den Betroffenen und sein Umfeld gleichermaßen ziehmlich blöd.
Ist der Hormonspiegel nicht stabil, ist es die Psyche auch nicht.
Das kann von leichter Reizbarkeit/Ungedult, ofter Lustlosigkeit und vermehrtem Müdigkeitsgefühl bis zu regelrechten Depressions- und Wutanfällen wegen Kleinigkeiten, ständiger Ruhelosigkeit und kompletter träger Resignation mit ganzen Tagen im Bett gehen.

Schnuckelchen1973
07.08.2012, 10:21
Deshalb empfehle ich als Erstes bei Erwägung der Nutzung von Hormonpräparaten bei Mensch und Tier erstmal einen Bluttest machen lassen, schauen, ob hormontechnisch alles in Ordnung ist und das Ergebnis mit TA's, die sich mit Hormonen auskennen, der Haustierarzt
ist meist überfragt, nicht auf dem neuesten Stand oder uninformiert, was bei hormonellen Geschichten fatal sein kann.
hormonelles Ungleichgewicht ist für den Betroffenen und sein Umfeld gleichermaßen ziehmlich blöd.
Ist der Hormonspiegel nicht stabil, ist es die Psyche auch nicht.
Das kann von leichter Reizbarkeit/Ungedult, ofter Lustlosigkeit und vermehrtem Müdigkeitsgefühl bis zu regelrechten Depressions- und Wutanfällen wegen Kleinigkeiten, ständiger Ruhelosigkeit und kompletter träger Resignation mit ganzen Tagen im Bett gehen.


Ich mach einmal im Jahr nen grosses Blutbild das hatte ich vorher machen lassen dann hat das wohl nicht gereicht :hmm:
Nu bin ich schlauer und werd ihn mit sicherheit Mann sein lassen

Ich glaub ich sollte meine Werte auch mal testen lassen passt eher auf mich
als auf mein Baby :kicher:

corso
06.03.2013, 19:24
unsere TÄ hat gemeint der suprelorin chip wirkt auf die hoden-liest man etwas mehr drüber - wirkt er doch auf das gehirn also , ich bin verwirrt :hmm:

hat jemand Ahnung was nun stimmt ?

bx-junkie
09.03.2013, 06:45
Auf's Gehirn??? Inwiefern?

BÖR
09.03.2013, 09:44
Auf's Gehirn??? Inwiefern?


sie meint bestimmt Hypohyse und Hypothalamus, als "übergeordnete Koordinatoren" im hormonellen Regelkreis:)

http://www.internisten-im-netz.de/de_regulation-der-hormone_454.html

bx-junkie
09.03.2013, 10:06
sie meint bestimmt Hypohyse und Hypothalamus, als "übergeordnete Koordinatoren" im hormonellen Regelkreis:)

http://www.internisten-im-netz.de/de_regulation-der-hormone_454.html

oh Mann... :hmm:

Simone
09.03.2013, 14:21
Hallo,

ich finde einen Chip sinnvoll, wenn man seinen Hund aufgrund von Verhaltensauffälligkeiten kastrieren lassen möchte. Durch den Chip kann man sehen, ob die Auffälligkeiten sich überhaupt verändern und man kann dann sehen, ob eine Kastration sinnvoll ist oder man dem Hund die OP auch ersparen kann. Einen Chip würde ich nicht mehrfach anwenden, da der Chip im Hund verbleibt und dauerhaft eine so starke Hormongabe nicht gut ist. Direkt eine OP mit entsprechenden Risiken durchzuführen, finde ich aber auch nicht ungedingt nötig.

Man muss sich aber im Klaren sein, dass ein Chip in den ersten beiden Wochen zu einem Hormonanstieg führt und somit es zu einer Verstärkung der Verhaltensauffälligkeiten kommen kann!

Bei meinem Gustav wurde mir aus diesem Grund von einem Chip dringend abgeraten und er wurde sofort kastriert. Bei Amadeus wurde mir zu einem Chip vor einer möglichen Kastration geraten. Ich fand die Argumente in beiden Fällen sinnvoll.

Gustav war mit Beginn der Pubertät auffallend anders. Er war hinter jeden Hündin her, hatte richtig starken Stress, war unruhig, auch angespannt, wollte JEDE Hündin besteigen und konnte mit keinen Hündinnen mehr zusammengelassen werden. Durch den Stress nahm aber auch sein Geknurre zu und er war viel leichter überreizt. Nach der Kastration war sein Verhalten deutlich besser.

Amadeus hingegen ist immer freundlich, aber total verrückt mit Hündinnen. Er will jede Hündin besteigen, ebenso jeden Kastraten. Er kann nur noch mit dominanten Hündinnen oder unkastrierten Rüden spielen. Auf dem Spaziergang weint er ständig, zittert mit den Zähnen, ist völlig aufgedreht und unruhig. Zu Hause begattet er jedes Kissen und ist gestresst. Da wir mit ihm keinesfalls züchten wollen, wird er einen Chip erhalten und bei einer Verbesserung der Beschwerden (weniger Stress, Spielverhalten bei anderen Hunden statt nur Aufsteigen) wird er auch kastriert werden.

Meiner Ansicht nach sollten Hunde dann kastriert werden, wenn es ihnen hormonell bedingt nicht gut geht. Meine Hündinnen hatten z.B. ständig eine Scheinschwangerschaft und mehrfache Entzündungen. Da habe ich sie kastrieren lassen. Einige meiner Rüden waren unter Dauerstress und haben dadurch auch gelitten, also wurden sie kastriert. Andere meiner Rüden waren nur gestresst, wenn sie eine heisse Hündin vor der Nase hatten und sie konnten "intakt" bleiben. Sie waren bei nicht heißen Hündinnen ganz normal und entspannt...

corso
09.03.2013, 21:29
sie meint bestimmt Hypohyse und Hypothalamus, als "übergeordnete Koordinatoren" im hormonellen Regelkreis:)

http://www.internisten-im-netz.de/de_regulation-der-hormone_454.html


genau- unsere TÄ hat gesagt es gibt einen chip der auf hoden wirkt und einen der aufs gehirn wirkt..... der suprelorin chip hat sie gmeint wirkt auf hoden-liest mann etwas mehr darüber- verstehe ich es als würde es aufs hirn wirken und dann auf hoden...

Bully Mailo
10.03.2013, 19:22
Also wir haben unsern Rotti chipen lassen...
1x und nie wieder!
5 kg zugenommen keine lust sich zu bewegen sehr ruhig geworden totaler Muskelabbau.
1 Jahr gedauert bis er sich erholt hat...
Also ich würde es nicht wieder machen.

corso
11.03.2013, 08:44
wie merkst Du dass er muskelabbau hatte? ich meine wenn der hund zunimmt dann sieht man ja die muskel weniger....

Lucy
11.03.2013, 09:13
Also ich kenne Rüden die gechipt sind und naja die Verhalten sich nicht recht viel anderst wie davor, ausser das sie evtl. etwas gelassener sind aber sonst hmmm kann ich keine unterschiede erkennen und die Besitzer sind auch begeistert.

Aber ich denke das mit den Hormonen ist nur für den Übergang gut, sollte man in Erwägung ziehen das immer machen zu wollen sollte man den Rüden einfach kastrieren.

Wie gesagt meine zwei sind kastriert und ich weiss auch nach wie vor nicht was gott und die Welt für Probleme mit Kastrieren hat. Ich finds gut!

corso
11.03.2013, 10:32
@Lucy

ist das bei Cielo den besser geworden mit den Rüden seit er kastriert ist? ich weiß ja da war auch irgendwas ge?

Lucy
11.03.2013, 11:57
Ne ne STOP er hatte kein Problem mit Rüden sondern mit allen Hunden, egal ob Männlich oder Weiblich egal ob kastriert oder nicht.

Alles an tier das ihm fremd war (also sozusagen dem er nicht std vorgestellt wurde) tickt er aus. Und eine Kuh ist ja nicht wie die andere und die heisst ja auch anderst und riecht anderst also kann er die auch nicht leiden.

Und ja er ist etwas ruhiger, seine Individualgrenze hat sich verkleinert, ABER wenn die überschritten wird ist genauso Polen offen wie davor.

Im Garten ist er ruhiger geworden, er bellt immernoch relativ viel am Zaun an aber bei weitem nicht mehr so viel wie früher. Ob das aber an der kastration liegt oder am üben das ist die Frage der Fragen

Lucy
11.03.2013, 11:58
naja und Diego, was will ich zu dem noch sagen ausser der Traum aller Hunde, die Ruhe im Hunde ein Traum :)

Peppi
12.03.2013, 07:35
Und ja er ist etwas ruhiger, seine Individualgrenze hat sich verkleinert, ABER wenn die überschritten wird ist genauso Polen offen wie davor.



Also ist Kastrieren "gut" für die Verkleinerung der Individualdistanz! ;)

corso
12.03.2013, 08:25
Ne ne STOP er hatte kein Problem mit Rüden sondern mit allen Hunden, egal ob Männlich oder Weiblich egal ob kastriert oder nicht.



ach so alles klar, danke;)

ja ich habe hier auch solche 2 gegensätze daheim :D

vg

Doodles
04.12.2013, 08:27
Hallo,
habe mich hier gerade noch mal so durchgelesen, konnte aber keine wirkliche
Antwort finden ab wann man den Chip frühestens setzen kann, bzw sollte. Hat diesbezüglich noch jemand Ratschläge ?

Louis&Coco
04.12.2013, 08:53
...wenn Wachstum und Entwicklung größtenteils abgeschlossen sind...

Scotti
04.12.2013, 09:25
Der Chip unterbindet nicht nur die Hormone die von den Geschlechtsdrüsen gebildet werden, sondern wirkt in höheren Zentren und unterbindet viel mehr.
Daher bitte Louis&Cocos Rat befolgen, den Hund erstmal erwachsen werden zu lassen.

Gibt ja eh ausser medizinischen Gründen und schweren Verhaltensstörungen keinen Grund den Hund zu kastrieren, früh schonmal garnicht. :)

Aileen
04.12.2013, 17:17
Erfahrung bei einem Mops, von meiner Mama. Er ist 6 (?) Jahre alt und hat den Chip nun seid 5 Monaten, er zeigt kein anderes Verhalten. Wurde nur bisschen fülliger, was man mit mehr Bewegung und/oder etwas weniger Futter wieder hin bekommt.
Der Chip ist nicht gewandert und durch den dicken Kragen hat der Maxehund diesen auch gar nicht gemerkt. Bisher ist dort alles okay!

Nicol
06.12.2013, 07:23
Wir haben diese Hormonchips auch mehrfach einsetzen lassen.
Mit den Erfahrungen, die ich und andere gesammelt haben, traue ich diesen Dingern nicht so recht.
Die Hersteller spielen nur bedingt mit offenen Karten, wollen ja daran verdienen. Die Richtlinien für Veterinämedizin sind meines Wissens nach nicht so streng wie in der Humanmedizin.
Ja, es kann individuelle Gründe geben, mit einem Chip zu arbeiten, aber...
es ist und bleibt ein nicht zu verachtender Eingriff in den Hormonhaushalt! Ich als Laie kann schon aus meinen Beobachtungen sagen, dass es nicht nur positiv ist.
Ich würde nicht wiederholt einen Chip nach den anderen setzen, sondern bei wirklich begründeten Bedarf den chirufgischen Eingriff bevorzugen.
Aus mangel an Erfahrung habe ich bei CC Otto, der mit seinem zweiten(!) Chip mit 11/4 J. zu uns kam noch zwei weitere Einsetzen lassen.
Den ersten bekam er direkt nach der Knie-Op, weil er sehr wild wurde und doch ruhig gehalten werden sollte. Den nächsten bekam er, weil seine Wildheit wieder meine körperlichen Möglichkeiten übertraf! Ich wollte damit entscheiden, ob er kastriert werden sollte...
Ich habe in diesen Situationen nicht realisiert, dass diese Wildheit auch durch das Durcheinander seiner Hormone herforgerufen wurde. Ich dachte, es wird sein Normalzustand und dem fühlte ich mich nicht gewachsen!
Jetzt habe ich andere Hh getroffen, die ähnliches berichten konnten. Ich habe ausgehalten und siehe da: Das Durcheinander scheint sich zu legen und damit seine Wildheit.
Otto ist für mich gut lesbar und berechenbar geworden. Auch wird meine Autorität überhaupt nicht mehr in frage gestellt! Ein Traumhund, der immer ein Leinenterrorist bleiben wird!

corso
08.12.2013, 11:35
unser ta hat uns neulich gesagt dass es seit einem halben jahr anderen chip gibt-für kleine und große hunde bzw. weniger und mehr dosiert. nis dahin gabs doch immer nur einen für alle ob groß oder klein....

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