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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : kranker Nothund - bis wann ist eine Vermittlung möglich?


Monika
15.02.2006, 09:19
hallo katharina

man sollte aber dazu sagen das man u.U. bald zur spritze greifen muß. du kennst bestimmt meine meinung, zu speziel diesem hund, ohne das ich sie jetzt hier schreibe. ich frage mich, wie schon öfter, warum??
was hat der hund von so einem "leben"? er ist 6 Monate, man sollte sich da mal fragen was junghunde normal in diesem alter machen und was er machen kann! ist den so ein "leben" für ein so junges tier erstrebenswert? geht man da nicht zu weit? ist den das noch tierschutz??

in meinen augen und für mein empfinden ganz klar NEIN!

für m9ich wird hier wieder einmal sehr deutlich wie "egoistisch" die denkweise im u.a. tsch. ist.

entschuldige meinen beitrag, aber ich kann nur noch den kopfschütteln über die zumutung die man diesem 6 monate jungen tier aufbürdet.

Faltendackelfrauchen
16.02.2006, 11:16
Hallo Monika,

wenn die Schwere seiner Probleme bekannt gewesen wären, wäre er wohl jetzt nicht in Deutschland, das sollte klar sein, sondern vermutlich im Himmel. Nur bei der Beschreibung "er hat HD" weißt Du genau, dass das nix heißen will (siehe Paul und Berta, die beide - meist - quitschfiedel sind und beide schwerste HD haben).

Und Lebensqualität hat Bambi! Er springt mit beiden Pfoten auf die Türklinke, um sie zu öffnen, er stellt sich auf den Tisch, um Leckerli zu stibitzen und überhaupt ist er ständig am "Proppelern" (= rotierend Wedeln), also freut sich seines Lebens. Vermutlich wird er nicht "uralt", muss man abwarten. Er ist, wie schon einige Male, meiner Meinung nach ein Grenzfall.

Jedoch bin ich der Meinung, dass es sinniger ist, sein Geld und seine Gefühle in so einen Hund stecken, als den - meiner Meinung nach - unerfüllbaren Traum von einer gesunden Molosserzucht zu träumen, dafür Zeit, Nerven und Geld zu opfern. Ich helfe lieber den bereits existierenden Hunden, von denen die wenigsten so gehandicapt sind, wie der liebenswerte Bambi.

Tschüss

Katharina, die den hoffentlich erfüllbaren Traum hat, einen lieben Menschen für Bambi zu finden

Monika
16.02.2006, 15:11
Jedoch bin ich der Meinung, dass es sinniger ist, sein Geld und seine Gefühle in so einen Hund stecken, als den - meiner Meinung nach - unerfüllbaren Traum von einer gesunden Molosserzucht zu träumen, dafür Zeit, Nerven und Geld zu opfern.

ach, ist der bei dir???

was hat den mein geld, meine zeit und meine nerven damit zu tun?
ich und auch du, weist einen ganz bestimmten hund in deutschland um den "kümmerst" du dich nicht!!!

weist, ich habe genug, mehr als genug, geld, zeit und nerven in die nothunde gesteckt *nur mal so anmerkt* ich finde es mehr als schwach wenn du mir so gesehen mein privates vergnügen "vorhältst"!!!! das geht dich nämlich nix an! du kannst aber sehr gerne den pangan zu dir nehmen und gutes tun und dir deine wohnung, deinen zaun, dein auto usw ruinieren lassen oder den anderen, dem währ bestimmt auch geholfen!

gitano ist der letzte hund den ich bei mir aufnehme, weil irgendwo habe ich auch meine grenze und meine privaten hobbys ( mein geld, meine zeit und nerven ) gehen dich genau so wenig an wie alle anderen auch!

wenn die argumente ausgehen, kommt man mit privaten kram daher, schade gerade von dir hätte ich das nicht erwartet, auch wenn dus nicht ab kannst aber es immer noch meine privatsache.

und hunde mit dem alter rennen normal über die wiesen und felder und ob er türklinken öffnen kann hat nix mit lebensqualität zu tun, ausserdem ist bei ihm nicht nur hd sondern auch die kniescheibe(n) laut beschreibung und einiges mehr....aber mir ist es wurscht nur mitleid mit der kratur das hab ich. wenn er "normal" im himmel währe dann frage ich mich umso mehr warum!

zantoboy
16.02.2006, 17:26
@ Monika: Ich würde mir in dieser Lage nicht anmaßen wollen, Gott zu spielen. Ich finde, so lange ein Tier schmerzfrei ist und noch Spass am Leben hat und nicht nur still in einer Ecke vor sich hinvegetiert, hat keiner das Recht zu sagen so ein Tier gehört eingeschläfert. Ich finde, dass man mittlerweile schnell dabei ist.

HD zu haben oder eine Parella-Luxation heißt nicht sofort, dass das Tier Schmerzen hat. Sollte es Schmerzen bekommen -bis zu einem gewissen Maß - dann gibt es Mittel dagegen.

Ich finde, man sollte dem Hund das Leben so schön wie möglich machen, so kurz es vielleicht auch sein mag.

Hätten wir nicht schon unsere 2, hätte ich den "Kleinen" längst zu mir genommen!

Jacci
16.02.2006, 17:40
Will ja nicht anmaßend sein, aber könnt Ihr diese Disskusion nicht woanders führen? Ich finds ziemlich OT.

Monika
16.02.2006, 18:02
nicht nur still in einer Ecke vor sich hinvegetiert,

muß man so lange warten?

ist es nicht nur, oder auch, feigheit es nicht zu tun und zu warten bis ein tier in der ecke liegt?

für mich ist lebensqualität bei einem lauftier etwas anderes....wenn aussicht auf heilung besteht hätte ich null probleme es für eine absehbare zeit zuzugestehen, aber so.....

desweiteren warum mutet man ihm aber dann noch eine op bzgl. sterilisation zu?? das ist so unnötig wie ein kropf!

brasil
16.02.2006, 18:50
guten abend,

ich stimme monika, 100% zu !!! wie kann man einem hund so viele op`s zumuten und dann noch eine kastration???

dann kommt er in eine pflegestelle und wenn dann jemand bestimmt, das er die spritze bekommt, dann soll es so geschehn??? das arme tier!!! tierliebe ist, einem tier qualen zu ersparen!!

schönen abend noch.

Grazi
16.02.2006, 18:57
Mensch, Kinners... muss denn so was sein? :(

Wieso müssen sich zwei Menschen, die ansonsten so viel Gutes tun und ihre Herzen sicher auf dem rechten Fleck tragen, sich so zerkloppen und gegenseitig unfaire Seitenhiebe verteilen?

@Monika: du kennst den Junghund doch nicht und kannst seinen tatsächlichen Gesundheitszustand nicht beurteilen. Natürlich klingen all seine Erkrankungen schlimm... aber solange er so offensichtlich Lebensfreude und -qualität hat sowie die Chance auf eine Linderung / Heilung seiner Beschwerden, kann man ihm doch schlecht die Lebensberechtigung entziehen.

@Katharina: auch wenn dir die Träume anderer unrealistisch vorkommen, so lass' sie ihnen doch! Was wärne unser Leben ohne Träume, Hoffnungen, Erwartungen? Monika will wenigstens etwas ändern und bewirken. Und solange sie ihre eigenen Ressourcen "verschwendet", ist das doch ihre Sache!

Also bitte....könnt ihr nicht ein bissel Verständnis für die Position des anderen aufbringen... und euch nicht weiter die Köppe einschlagen? Bitte?

Liebe Grüße, Grazi

Monika
16.02.2006, 19:30
@ grazi, kennst du etwa den hund? ich meine nur weil du sagst das er lebensfreude und qualität hat??

weist du, ich habe schon bei 3 vermittlungshunden die entscheidung getroffen die vermutlich auch lebensfreude hatten, zumindest sind sie nicht in der ecke gelegen, und einige male mehr bei meinen eigenen hunden, die auch nicht in der ecke gelegen sind, und genau um das geht es hier! muß / darf man so lange warten bis das tier keinen willen zum leben mehr hat?? ein junges tier, das fast oder ganz blind ist, das nicht laufen kann, schau dir doch nur mal das standbild an
http://armes.stinkerchen.de/2006-02-11-22-30-00/bilder/2006_02_13-13_02_57.jpg

das bild sagt mehr als worte....ich für meinen teil empfinde es mehr als schrecklich das die tiere nicht vor tierschützern geschützt werden!

dann schau mal die augen an http://armes.stinkerchen.de/2006-02-11-22-30-00/bilder/2006_02_13-13_02_44.jpg

und dann sag mir bitte nochmal das dieses tier lebensqualität hat wie ein hund in diesem alter!

ich finde es pervers, ganz ehrlich und keiner kann mir erzählen das dieser hund lebensqualität hat, aber er muß ja am leben bleiben weil er so arm dran war bisher jetzt soll er es besser haben, ja bitte was wird besser? die hd? die kniescheibe? die lebensqualität? man braucht sich doch nix vormachen es wird nicht besser nur warum wartet man bis das tier ins sichtum verfällt? warum kann man ein tier nicht erlösen solange es ihm noch einigermaßen gut geht? das ist die kernfrage. die tiere sind uns anvertraut und es gehört mehr mut dazu eine entscheidung zu treffen im sinne des tieres als zuzuwarten und die entgültige entscheidung auf andere abzuwälzen, den mehr ist es nicht.

Grazi
16.02.2006, 19:57
@ grazi, kennst du etwa den hund? ich meine nur weil du sagst das er lebensfreude und qualität hat??Ich kann mich nur auf die Aussage derjenigen verlassen, die den Hund betreuen und die hoffentlich im Sinne des Tieres beurteilen können, ob und wieviel Lebensfreude er hat. Selbstverständlich könnte er mit einem gesunden Junghund nicht mithalten...und es ist daher Sache der behandelnen TAs, die Lage einzuschätzen und zu beurteilen, ob er trotz einiger Handicaps und Einschränkungen noch Spass am Leben haben kann. Anhand ein paar Fotos im Internet maße ich es mir nicht an, ein Urteil zu fällen (bei dem Standfoto z.B. ist der Hund -gut erkennbar an der rechten Vorderpfote- in Bewegung und könnte dadurch besonders schief und krumm wirken).

Monika, bitte... ich verstehe deine Argumentation und stimme dir vollkommen zu: niemand sollte ein Tier am Leben erhalten nur um des Lebens willen. Doch solange ein Tier leben möchte und sein Körper mitspielt, sollte er IMO das Leben im Rahmen seiner Möglichkeiten genießen dürfen.

Diese Diskussion sollte jedoch an anderer Stelle... und am besten losgelöst von einem bestimmten Fall...geführt werden. Wir alle hier im Forum können die vorliegende Situation nämlich nicht in ihrer Gesamtheit erfassen... und laufen daher Gefahr, anderen Menschen Unrecht zu tun. Menschen, die eigentlich unseren Respekt verdient haben könnten.

Ich verstehe, dass du sauer bist... aber er nutzt niemandem, wenn ihr euch streitet.

Liebe Grüße, Grazi

Monika
16.02.2006, 20:12
vergiss es einfach,
schau mal die konnte bestimmt besser laufen als er da http://www.mastino-napoletano.de/luci1kl.jpg

die hatte auch lebensfreude weil sie ja noch laufen konnte...entweder hast du es nicht verstanden oder du schreibst nur um was zu schreiben weil du uns beide kennst und "schlichten" möchtest, was aber nicht nötig ist. unrecht tue ich bestimmt keinem unrecht wird dem hund getan!

Faltendackelfrauchen
16.02.2006, 20:14
Hallo Monika,

genau weil ich weiß, dass Du schon viel Geld auch in kranke Hunde investiert hast und auch noch tust, verstehe ich um so weniger, dass Du immer, immer wieder anderen Leuten genau das vorwirfst, was Du selbst aus Mitleid und Liebe zum Hund tust beziehungsweise getan hast.

Ich jedenfalls kann sowohl die Pflegestelle gut verstehen, als auch die Leute, die sich fragen, ob es nicht besser wäre, ihn einschläfern zu lassen.

Im übrigen könnte ich auch zu dem anderen Thema ähnlich grasse Texte loslassen wie Du es zum Thema Bambi tust. Aber es hilft niemanden und überzeugen könnte ich Dich damit genauso wenig, wie Du mich durch "nette" Argumente nicht überzeugen kannst.

Reg Dich mal wieder ab! Bist ja sonst auch nicht so!

Tschüss
Faltendackelfrauchen

Goofymone
16.02.2006, 20:20
Und dennoch stellt sich die Frage wo fängt Tierschutz an und wo wird es zur Quälerei????
Bambi ist noch verdammt jung! Ob man ihm das alles wirklich antun muss???? Ob es wirklich ein lebenswertes Leben ist oder wird???

Sicher es ist eine verdammt schwere Entscheidung und ich hoffe, egal wie sie ausfällt das man dabei nur an Bambi denkt!!! :traurig1:

Faltendackelfrauchen
16.02.2006, 20:27
Und dennoch stellt sich die Frage wo fängt Tierschutz an und wo wird es zur Quälerei????
Bambi ist noch verdammt jung! Ob man ihm das alles wirklich antun muss???? Ob es wirklich ein lebenswertes Leben ist oder wird???

Sicher es ist eine verdammt schwere Entscheidung und ich hoffe, egal wie sie ausfällt das man dabei nur an Bambi denkt!!! :traurig1:

Du hast vollkommen recht. Ich sagte bereits, dass es ein Grenzfall ist und ich nicht wüßte, wie ich mich entscheiden würde. Die Pflegestelle ist eine erfahrene Frau und ich denke schon, dass sie die Situation im Sinne des Hundes einschätzen wird und das richtige tun wird. Ich jedenfalls traue mir nicht zu, nur von den Bildern her, eine Einschätzung zu geben! Und ich bin auch nicht diejenige, die eine Entscheidung treffen muss.

Interessanterweise stigmatisieren einige immer DIE Tierschützer zu Verbrechern, eigentlich sind es doch diejenigen, die den Hund haben so herunterkommen lassen, oder?

Man kann den Hund leider nicht fragen, wie er es sieht und so ist natürlich reichlich Platz für heftige und unsachliche Debatten.

Tschüss

Faltendackelfrauchen.

Grazi
16.02.2006, 20:31
@Monika: anscheinend verstehst du nicht, was ich sagen möchte (drücke ich mich wirklich so unklar aus?) oder du möchtest mich nicht verstehen, weil du dich in deinen gerechten Zorn hineinsteigerst.

Wie auch immer: eine diesbezügliche Diskussion mit dir macht offenbar keinen Sinn. Daher werde ich deiner Empfehlung folgen und es einfach vergessen.

Traurige Grüße, Grazi

P.S. Die Lebensqualität ist selbstverständlich nicht nur davon abhängig, ob ein Hund noch laufen kann oder nicht. Deinen Sarkasmus kannst du dir also gerne sparen.

Monika
16.02.2006, 20:32
dass Du immer, immer wieder anderen Leuten genau das vorwirfst, was Du selbst aus Mitleid und Liebe zum Hund tust beziehungsweise getan hast.



ich werfe jenen vor das sie es nicht tun! das ist der feine unterschied! man sollte auch mal ans tier denken und genau das wird meiner meinung nach nicht getan!

schau sie dir an die luci, du hättest es nicht getan, da wette ich was und genau das macht den unterschied aus.

aber vergiss es einfach. und lasse in zukunft mein geld, meine nerven usw aus dem spiel ich kümmere mich auch nicht um dein geld, deine nerven usw...

Goofymone
16.02.2006, 20:40
Du hast vollkommen recht. Ich sagte bereits, dass es ein Grenzfall ist und ich nicht wüßte, wie ich mich entscheiden würde.

Ist auch eine verdammt schwere Entscheidung!


Die Pflegestelle ist eine erfahrene Frau und ich denke schon, dass sie die Situation im Sinne des Hundes einschätzen wird und das richtige tun wird. Ich jedenfalls traue mir nicht zu, nur von den Bildern her, eine Einschätzung zu geben! Und ich bin auch nicht diejenige, die eine Entscheidung treffen muss.

Sicher, anhand der Bilder kann man das nicht ausmachen! Aber bei dem Krankheitsbild und dem Alter... Und ich streite rein gar nicht ab, dass dies keine erfahrene Frau ist.


Interessanterweise stigmatisieren einige immer DIE Tierschützer zu Verbrechern, eigentlich sind es doch diejenigen, die den Hund haben so herunterkommen lassen, oder?

Ich muss ehrlich sagen, ich habe einen heiden Respekt und ziehe meinem Hut, vor Dir wie auch vor Monika (und einige andere), wie aufopferungsvoll und mit wieviel Liebe, Geld und Geduld ihr Euch um die Notfälle kümmert!!! Aber leider schwarze Schafe gibt es leider überall!!

Simone
16.02.2006, 22:21
Hallo!

Ich verschiebe das Thema morgen - heute bin ich bei der Arbeit und zu müde...

Mich würde interessieren, wer von Euch Bambi persönlich kennt.

Von den Bildern und auch von den Diagnosen her läßt sich meiner Meinung nach nämlich nicht beurteilen, in wie weit das Leben von Bambi lebenswert ist. Ich denke, dass auch ein schwer kranker Hund bzw. ein behinderter Hund ein lebenswertes Leben trotz vieler Einschränkungen haben kann. Aber ab einem gewissen Punkt und insbesondere wenn starke Schmerzen mit dabei sind, gibt es Grenzen. Pauschal kann man das sicher nicht beurteilen.

Simone
17.02.2006, 09:44
Hallo!

Das Thema entstand aus nachfolgend genanntem Beitrag (http://www.molosserforum.de/showthread.php?p=28014#post28014).

Es begann mit Katharinas Beitrag:

Zitat:
Zitat von Zera
Würden auch Molosser in Pflege Nehmen.Kann uns da jemand hefen .


Hallo,

da gibt es unter Molosser suchen ein Zuhause einen kleinen kranken Faltendackel-Bub, der eine Dauer-Pflegestelle sucht.

Tschüss

Faltendackelfrauchen



Ich habe das Thema geteilt, da es zunehmend nicht mehr zum Ursprungsthema passte.

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