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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nierenprobleme nach Kastrations-OP


mucklbiene
02.01.2012, 17:15
Hallo, ich bin's mal wieder mit Wilma:lach3:. Nein, keine Verhaltensprobleme mehr, wir beide sind total glücklich miteinander, es gibt durchaus Hunde, mit denen Wilma sich versteht, bei den anderen kommt sie halt an die Leine und geht anstandslos vorbei. ABER ich habe sie kastrieren lassen, und am Tag nach der OP fing sie an zu saufen ohne Ende - die Nieren machten Probleme! VOR der OP waren die Werte in Ordnung, trotzdem nimmt die Tierklinik sich nichts davon an und spricht von "Zufall"... nach 5 Dauerinfusionen Dopamin (den ganzen Tag in der Klinik unter Überwachung) haben sich die Werte zum Glück wieder gebessert, und ich HOFFE, es bleibt kein chronischer Schaden zurück..:(

Ansonsten ist die Narbe gut verheilt, und es geht ihr trotz allem ganz gut - aber Nierenprobleme nach einer Kastration??? Hatte das schon mal einer von euch??? Vielleicht Narkose überdosiert, sie hatte auch viel erbrochen nach dem Aufwachen...?
LG sabine

Simone
02.01.2012, 19:40
Hallo,
So genau wird Dir das leider niemand sagen können. Es kann Zufall sein, im Rahmen einer OP-Komplikation erfolgen oder zu erstmals auftretenden Symptomen nach OP bei schon vorher bestehender - aber noch nicht bekannter - Nierenschaedigung kommen. Letzteres kommt vermutlich am häufigsten vor. Ich drücke die Daumen, dass nun alles wieder gut ist.

sina
02.01.2012, 21:44
Ich drücke euch die Daumen das es Wilma bald wieder besser geht.:ok:
Biene hatte nach der Kastra überhaupt keine Probleme.

bx-junkie
03.01.2012, 05:10
Ich weiß von einer Userin hier, deren BX Hündin hatte genau dasselbe Problem nach der Kastration. Ihr Hündin Alessa hatte schwere Nierenprobleme nach der OP, vorher war alles ok gewesen. Man hat es aber soviel ich in Erinnerung habe, wieder hinbekommen so das kein irreperabler Schaden zurück blieb.

Die ganzen Medikamente, gehen ja nun mal über die Filterorgane Nieren und es kann ja sein, das da etwas bei der Dosierung nicht ganz rund gelaufen ist. Das Erbrechen deutet mal zumindest daraufhin...

Du wirst es im nachhinein nicht mehr in Erfahrung bringen, denn die Ärzte lassen sich da natürlich nicht in ihre Karten schauen...in der nächsten Zeit würde ich verstärkt auf die Nieren achten (eiweißarme Kost geben, Nierenwerte öfter überprüfen etc.) um auf der sicheren Seite zu sein.

Alles Gute für deine Maus

Hab diesen Link hier gefunden, aber mach dich jetzt nicht verrückt...ich will dir damit nur sagen, das es durchaus sein kann das bei der OP was schiefgelaufen ist.
http://www.shelties-from-magic-wood.de/Seite%20Kastration.htm

Conner
03.01.2012, 07:56
Ich kenne auch eine Landser Hündin der das selbe passiert ist. Heute ist alles wieder ok. Vorsorglich werden die Werte regelmäßig kontrolliert. Scheint also nicht ganz so selten zu sein.

Simone
03.01.2012, 08:30
Unsere Molosser werden leider auch oft zu hoch mediziert. Gustav brauchte weniger als einen Drittel der klassischen Dosierung bezogen auf sein Gewicht...

Grazi
04.01.2012, 07:59
Schau mal hier: Verdacht auf CNI (http://www.molosserforum.de/ernaehrung-and-gesundheit/7460-chronische-niereninsuffizienz.html)

Bei uns hat es ein gutes Jahr post-OP (TPLO mit mehrstündiger Narkose) gedauert, bis die alle Nierenwerte wieder dauerhaft stimmten....

Grüßlies, Grazi

Ronja
04.01.2012, 08:27
Mir wurde mal empfohlen gerade nach OP's die Chlorella Alge als Kur für 6-8 Wochen zu geben.
Diese Alge ist sehr gut zur Entgiftung.

mucklbiene
07.01.2012, 16:58
Danke für eure Antworten, ihr bestätigt mir das, was ich auch denke..
Die Wilma war insgesamt fast 36 Stunden ohne Wasser, sie lag in Narkose von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr (!), und sie hat - in der Rechnung zu sehen - nur 0,5l Ringer-Lösung infusioniert bekommen... Das hält die beste Niere nicht aus!
Zum Glück haben sich die Werte aber nach 6 Infusionen wieder beruhigt und sind wieder fast normal, auch andere Untersuchungen geben keinen Hinweis auf einen Nierenschaden (Gott sei Dank). Es ist wohl wirklich so, dass Molosser einfach sparsamer dosiert werden müssen mit Narkosemitteln UND besser überwacht, als es bei mir der Fall war. Bin dadurch bei 600€ Zusatzkosten, werde auf jeden Fall noch mal ein Gespräch mit der Ärztin suchen! Euch allen ein gesunden Jahr 2012:)))

bx-junkie
07.01.2012, 18:00
Danke für eure Antworten, ihr bestätigt mir das, was ich auch denke..
Die Wilma war insgesamt fast 36 Stunden ohne Wasser, sie lag in Narkose von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr (!), und sie hat - in der Rechnung zu sehen - nur 0,5l Ringer-Lösung infusioniert bekommen... Das hält die beste Niere nicht aus!
Zum Glück haben sich die Werte aber nach 6 Infusionen wieder beruhigt und sind wieder fast normal, auch andere Untersuchungen geben keinen Hinweis auf einen Nierenschaden (Gott sei Dank). Es ist wohl wirklich so, dass Molosser einfach sparsamer dosiert werden müssen mit Narkosemitteln UND besser überwacht, als es bei mir der Fall war. Bin dadurch bei 600€ Zusatzkosten, werde auf jeden Fall noch mal ein Gespräch mit der Ärztin suchen! Euch allen ein gesunden Jahr 2012:)))

Vorab erstmal schön das es der Maus besser geht! Das Gespräch würde ich auch suchen, darauf kannst du dich verlassen! 500ml Infusion bei so langer Narkose, was waren denn das für Stümper? :schreck:
Alles Gute weiterhin für das Mädchen!

Marion
07.01.2012, 22:46
Mir wurde mal empfohlen gerade nach OP's die Chlorella Alge als Kur für 6-8 Wochen zu geben.
Diese Alge ist sehr gut zur Entgiftung.

Halloi,

da ich ja selber sehr nierenkrank bin: bei Nierenerkrankungen sehr vorsichtig sein mit jeder Art von Algen, besonders bei Niereninsuffizienz.

Zu dem Nierenproblem nach der Kastration:
Bei jeder Narkose kann es bei Mensch und Tier zu einem Organversagen oder Schäden an Organen kommen. Sehr oft ist die Niere betroffen. Ich weiß von Menschen , die kerngesund waren und nach einer Narkose an der Dialyse hängen.
Meist entsteht es durch eine Unterversorgung der Durchblutung der Niere während der Narkose. Durch eine Narkose wird ja alles herab gesetzt.

Es muß hier kein Behandlungsfehler der TÄ vorliegen, es ist ein algemeines Risiko bei jeder Narkose.

Deshalb kann ich mich ja leider nicht am Unterleib operieren lassen, weil eine Narkose meine geschädigten Nieren vollends kaputt machen würde.


Die Behandlung der geschädigten Nieren würde ich einem guten TA oder, noch besser, einem guten Homöopathen überlassen.

Alles Gute
Marion

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