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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fragen zur Kastration bei CC Rüden


Arox
17.12.2011, 10:38
Ich habe mal ein paar speziele Fragen zur Kastration bei Rüden, daher strate ich mal diesen Threat.
Und zwar folgende Fragen sind bei der Überlung Kastration Ja/Nein :

-Muskelabbau in der Hinterhand
Habt ihr das häufig beobachtet, oder selten? Da würde ich gerne eure Erfahrungen dazu wissen.

- Narkoserisiko?
Das bei jeder Op ein Narkoserisiko besteht ist mir bewusst. Aber bei Molossern sollte ja anders vorgegangen werden bei Narkosen. Auch hier würde ich gerne eure Erfahrungen/Wissen erfahren.

-Die Narkosemittel selber
wisst ihr noch mit welchen Mitteln eure Hunde in Narkose gelegt worden sind?

-Verkürzte Lebenserwartung bei einer Kastration?
Ich muss zu dieser Frage dazusagen das mir gesagt wurde das eine Kastration zur einer verkürzten Lebernserwartung führen soll.
Aber dieses Argument hörte ich da zum ersten mal.
Es soll ein CC Rüde aus dem Tierschutz kastriert werden.

neugierige Grüsse Sandra :)

Peppi
17.12.2011, 10:55
Warum willste denn was abschneiden?


Schwangerschaften kann man auch über Sterilisation verhindern.

bx-junkie
17.12.2011, 11:48
-Muskelabbau in der Hinterhand
Habt ihr das häufig beobachtet, oder selten? Da würde ich gerne eure Erfahrungen dazu wissen.

Meiner Erfahrung nach ist das Mumpitz, oder sagen wir mal so, ich hab es noch bei keinem meiner Hunde erlebt.


- Narkoserisiko?
Das bei jeder Op ein Narkoserisiko besteht ist mir bewusst. Aber bei Molossern sollte ja anders vorgegangen werden bei Narkosen. Auch hier würde ich gerne eure Erfahrungen/Wissen erfahren.

Molosser reagieren in der Regel empfindlicher auf Narkosemittel, von daher den TA darauf aufmerksam machen, das nicht nach Kilo berechnet wird, das würde unweigerlich zu einer Überdosierung führen...wie das beim CC ist weiß ich nicht, denn der ist in der Regel doch nicht so wuchtig wie beispielsweise eine BX :35:


-Die Narkosemittel selber
wisst ihr noch mit welchen Mitteln eure Hunde in Narkose gelegt worden sind?

Wegen der besseren Verträglichkeit und Dosierung bekommen meine immer eine Inhalationsnarkose.


-Verkürzte Lebenserwartung bei einer Kastration?


kann ich auch nicht bestätigen...warum auch? Meine Rüden die beide kastriert werden mussten, sind 14½ Jahre(Bouvier) und 12Jahre (BX) geworden...meine BX Hündin ist 10Jahre geworden...

Kastrierte Tiere haben statistisch gesichert eine etwa 1 Jahr längere Lebenserwartung als unkastrierte !
allerdings steht da auch:

Die längere Lebenserwartung kastrierter Rüden hat keine medizinische Ursache. Es liegt wohl daran, daß kastrierte Rüden weniger agressiv sind und somit seltener ein Anlaß für eine Euthanasie aus Verhaltensgründen besteht. ;)

Quelle: http://www.tiersprechstunde.de/node/5

AlHambra
17.12.2011, 13:34
Ist Dein CC nicht noch im Welpenalter ? Warum denkst Du über so einen Eingriff nach ?

Falls Du Dich zum Thema Kastra / Nicht-Kastra hier durchlesen willst, empfehl ich Dir zB diesen Fred: http://www.molosserforum.de/ernaehrung-and-gesundheit/17890-kastrierte-rueden.html

bx-junkie
17.12.2011, 13:38
Ist Dein CC nicht noch im Welpenalter ? Warum denkst Du über so einen Eingriff nach ?

Falls Du Dich zum Thema Kastra / Nicht-Kastra hier durchlesen willst, empfehl ich Dir zB diesen Fred: http://www.molosserforum.de/ernaehrung-and-gesundheit/17890-kastrierte-rueden.html

Steht doch hier ;)



Es soll ein CC Rüde aus dem Tierschutz kastriert werden.

neugierige Grüsse Sandra :)

AlHambra
17.12.2011, 13:55
Aaah, ich schaf, voll drüber gelesen... :king:

Ich hatte neulich eine ganz besorgte Nachbarin - mit erstem eigenen Hund, ein Beaglerüde - die sich schon im Welpenalter Gedanken machte, dass der Kerl ja unbedingt bald kastriert werden solle - da hätten sooo viele zu geraten, damit es später keine Probleme mit anderen Männer gibt ... :hmm:

bx-junkie
17.12.2011, 14:27
Aaah, ich schaf, voll drüber gelesen... :king:

Ich hatte neulich eine ganz besorgte Nachbarin - mit erstem eigenen Hund, ein Beaglerüde - die sich schon im Welpenalter Gedanken machte, dass der Kerl ja unbedingt bald kastriert werden solle - da hätten sooo viele zu geraten, damit es später keine Probleme mit anderen Männer gibt ... :hmm:

:hmm: Ob die bei sich selber auch so großzügig wären?

Marti
17.12.2011, 15:35
Nach einer Kastration ist definitiv ein Abbau der Muskelmasse zu verzeichnen. Ebenso wird der Körperfettanteil deines Hundes tendenziell etwas steigen, da die endogene Testosteronproduktion fast gänzlich eingestellt wird und somit auch das Verhältnis zum Östrogen stark verschoben wird.
Einige Leute erkennen dies nur nicht, da sich das Gewicht nicht zwangsläufig andern muss. Die Muskelmasse wird verringert, Fett- und Wasseranteil erhöhen sich.
Allerdings verläuft der Muskelverlust nicht lokal (nicht nur, aber auch an der Hinterhand). Falls dein Hund Hüft oder Gelenkprobleme an der Hinterhand haben sollte, wäre es sicherlich von Vorteil, die Muskulatur zielgerichtet zu trainieren. In Extremfällen würde ich mich mit meinem Tierarzt über die externe Zuführung von Hormonen unterhalten. Allerdings nur als Letzte Möglichkeit!

Simone
17.12.2011, 15:51
Ich hatte ja 2 kastrierte Rüden und habe keine schlechten Erfahrungen gemacht. Beide haben vom Verhalten her von der Kastration profitiert. Oso hatte immer - auch nach der Kastration - zu wenig Gewicht. Gustav hatte eine gute Figur, war muskulös. Das hat sich überhaupt nicht verändert. Die Narkosen haben sie problemlos überstanden. Aber sie brauchten tatsächlich deutlich weniger Medikament. Der Tierarzt sollte sich somit gut auskennen und zunächst sehr niedrig dosieren. Meine Molosser hatten öfters eine Narkose aus verschiedensten Gründen. Meine Tierärzte waren sehr vorsichtig und es klappte bis auf einmal gut. Lunas letzte Narkose war kritisch, was aber eher an ihrer Grunderkrankung lag. Gustav benötigte weniger als die Hälfte des Medikamentes. Meine 2 Hündinnen waren auch kastriert, sie haben danach wirklich zugenommen und ich mußte sehr auf ihr Gewicht achten. Das war aber meine einzig negative Erfahrung. Ich finde die große Skeptik bzgl. einer Kastration nicht nachvollziehbar. Tierschutzhunde werden meistens kastriert und ich finde das ok.. Auch sehr triebige Rüden sollten - wenn sie nie decken dürfen - kastriert werden. Das bedeutet für die Hunde nur unnötigen Stress. Ebenso Hündinnen mit hormonellen Problemen sollten kastriert werde. Eine Medikation (chemische Kastration) für die Dauer von vielleicht 8-10 Jahren ist auch nicht ohne Risiken...

Peppi
17.12.2011, 15:56
Ich finde die große Skeptik bzgl. einer Kastration nicht nachvollziehbar. Tierschutzhunde werden meistens kastriert und ich finde das ok..

Sorry, aber was is'n das für ne Logik?

Es gibt auch Hunde, die zu lange im Tierheim sitzen, euthanasiert werden.

Ist das deshalb "ok"?


http://www.molosserforum.de/literaturempfehlung-buchvorstellung/17748-31-10-2011-ganslosser-kastration-und-verhalten-beim-hund.html

Scotti
17.12.2011, 17:31
Es soll ein CC Rüde aus dem Tierschutz kastriert werden.
Wenns darum geht dass im Vertrag steht dass ihr eine Kastrapflicht habt, vergesst es, ist null und nichtig. ;)
Weiss nur leider kaum einer.
Wenns nur darum geht Nachkommen zu verhindern, wuerde ich mich allerhoechstens auf eine Sterillisation einlassen. :sorry:

Simone
17.12.2011, 17:38
Sorry, aber was is'n das für ne Logik?

Es gibt auch Hunde, die zu lange im Tierheim sitzen, euthanasiert werden.

Ist das deshalb "ok"?


http://www.molosserforum.de/literaturempfehlung-buchvorstellung/17748-31-10-2011-ganslosser-kastration-und-verhalten-beim-hund.html

So ein Unsinn. Ich kann gut nachvollziehen, dass die Tierschutzleute sicher gehen wollen, dass mit den Hunden nicht gezüchtet wird. Die Leute erzählen vielen und können etliches versprechen. Ob sie sich daran halten, ist eine andere Sache. Ich habe während der Vermittlungszeit bei den BMs gemerkt, dass die unkastrierten Hunde recht "interessant" waren. Das Risiko wäre mir zu hoch.

Ich habe insb. was das Verhalten betrifft, eine sehr gute Erfahrung bei der Kastration gemacht. Meinem Rüden ging es damit deutlich besser. Er war vor der Kastration total gestresst und hat darunter auch gelitten. Wenn ich doch sicher bin, dass er nicht decken soll, wieso sollte ich ihm den Stress antun?

Scotti
17.12.2011, 17:58
Warum wird immer davon ausgegangen dass intakte Rueden permanent Stress haben? Klar ist es einfacher fuer einen selber wenn Wauzi nicht mehr spitz auf Nachbars Lumpi wird, aber manchmal finde ich es, was das Leiden angeht arg vermenschlicht.

Arox
17.12.2011, 18:52
Warum willste denn was abschneiden?


Schwangerschaften kann man auch über Sterilisation verhindern.

Evtl Krankheitsbedingt.

Meiner Erfahrung nach ist das Mumpitz, oder sagen wir mal so, ich hab es noch bei keinem meiner Hunde erlebt.



Molosser reagieren in der Regel empfindlicher auf Narkosemittel, von daher den TA darauf aufmerksam machen, das nicht nach Kilo berechnet wird, das würde unweigerlich zu einer Überdosierung führen...wie das beim CC ist weiß ich nicht, denn der ist in der Regel doch nicht so wuchtig wie beispielsweise eine BX :35:



Wegen der besseren Verträglichkeit und Dosierung bekommen meine immer eine Inhalationsnarkose.



kann ich auch nicht bestätigen...warum auch? Meine Rüden die beide kastriert werden mussten, sind 14½ Jahre(Bouvier) und 12Jahre (BX) geworden...meine BX Hündin ist 10Jahre geworden...


allerdings steht da auch:

;)

Quelle: http://www.tiersprechstunde.de/node/5

Danke dir!

Ist Dein CC nicht noch im Welpenalter ? Warum denkst Du über so einen Eingriff nach ?

Falls Du Dich zum Thema Kastra / Nicht-Kastra hier durchlesen willst, empfehl ich Dir zB diesen Fred: http://www.molosserforum.de/ernaehrung-and-gesundheit/17890-kastrierte-rueden.html

Stimmt ich habe einen Welpen hier Rumturnen :) Und da lass ich mir zeit mit der Überlegung ob die Bällchen ab kommen oder nicht.
Es geht um den CC einer Bekannten. Ca 2 jahre alt :)


Nach einer Kastration ist definitiv ein Abbau der Muskelmasse zu verzeichnen. Ebenso wird der Körperfettanteil deines Hundes tendenziell etwas steigen, da die endogene Testosteronproduktion fast gänzlich eingestellt wird und somit auch das Verhältnis zum Östrogen stark verschoben wird.
Einige Leute erkennen dies nur nicht, da sich das Gewicht nicht zwangsläufig andern muss. Die Muskelmasse wird verringert, Fett- und Wasseranteil erhöhen sich.
Allerdings verläuft der Muskelverlust nicht lokal (nicht nur, aber auch an der Hinterhand). Falls dein Hund Hüft oder Gelenkprobleme an der Hinterhand haben sollte, wäre es sicherlich von Vorteil, die Muskulatur zielgerichtet zu trainieren. In Extremfällen würde ich mich mit meinem Tierarzt über die externe Zuführung von Hormonen unterhalten. Allerdings nur als Letzte Möglichkeit!

Danke Dir für diese Antwort

Ich hatte ja 2 kastrierte Rüden und habe keine schlechten Erfahrungen gemacht. Beide haben vom Verhalten her von der Kastration profitiert. Oso hatte immer - auch nach der Kastration - zu wenig Gewicht. Gustav hatte eine gute Figur, war muskulös. Das hat sich überhaupt nicht verändert. Die Narkosen haben sie problemlos überstanden. Aber sie brauchten tatsächlich deutlich weniger Medikament. Der Tierarzt sollte sich somit gut auskennen und zunächst sehr niedrig dosieren. Meine Molosser hatten öfters eine Narkose aus verschiedensten Gründen.

Danke Dir

@ Scotti
Das diese klausel unwirksam ist ist mir bekannt :)

Warum wird immer davon ausgegangen dass intakte Rueden permanent Stress haben? Klar ist es einfacher fuer einen selber wenn Wauzi nicht mehr spitz auf Nachbars Lumpi wird, aber manchmal finde ich es, was das Leiden angeht arg vermenschlicht.

Wir haben in unserem Umkreis das problem das die Hündinen das ganze Jahr über verteilt heiss sind. Sprich ist eine aus der Hitze raus, kommt die nächste rein. Ich denke dann ist es zuviel Stress für einen Hund.

Grüsse Sandra

Tyson
17.12.2011, 22:18
:hmm: Vielleicht hab ichs ja falsch verstanden, denn ich verstehe die Diskussion nicht ganz. Sind denn nicht alle (oder die Meisten) Tiere aus dem Tierschutz sowieso kastriert? Und ich finde das mit gutem Grund:sorry:, warum also diese Frage oder gehts um Deinen Hund, wenn er dann mal soweit ist? LG Manuela

Arox
17.12.2011, 22:31
Sam, der CC um den es hier speziel geht ist als Welpe aus dem Tierschutz zu seiner jetzigen Besitzerin gekommen. Sam´s Besitzerin macht sich ihre Gedanken ob ihm eine Kastra helfen würde oder nicht. (verdacht auf vergrösserte Prostata + viele unkastrierte Hündinen die in inserem Eck leben)
Zudem wurden ihr ein paar flöhe ins Ohr gesetzt -.-* siehe Kastraten haben eine verkürzte Lebenserwartung.
Ob meiner überhaupt kastriert wird oder nur die Samenstränge durchtrennt bekommt steht noch in den Sternen. Da muss ich sehen wie Ari sich enwickelt von der Erziehung her.

Peppi
18.12.2011, 10:36
:hmm: Vielleicht hab ichs ja falsch verstanden, denn ich verstehe die Diskussion nicht ganz. Sind denn nicht alle (oder die Meisten) Tiere aus dem Tierschutz sowieso kastriert? Und ich finde das mit gutem Grund:sorry:,

Welcher? Schwerer Eingriff in den Hormonhaushalt?



Warum nicht sterilisieren?



Bitte um Antwort.

Peppi
18.12.2011, 10:39
Ob meiner überhaupt kastriert wird oder nur die Samenstränge durchtrennt bekommt steht noch in den Sternen. Da muss ich sehen wie Ari sich enwickelt von der Erziehung her.

So sieht's doch aus.

Der Rest ist doch nur blablabla... :hmm:


Ich wette auf "wird kastriert"!

Wegen der vielen Hündinnen und dem Stress für den armen Hund! :kicher:

Peppi
18.12.2011, 10:40
So ein Unsinn. Ich kann gut nachvollziehen, dass die Tierschutzleute sicher gehen wollen, dass mit den Hunden nicht gezüchtet wird. Die Leute erzählen vielen und können etliches versprechen. Ob sie sich daran halten, ist eine andere Sache. Ich habe während der Vermittlungszeit bei den BMs gemerkt, dass die unkastrierten Hunde recht "interessant" waren. Das Risiko wäre mir zu hoch.

Ich habe insb. was das Verhalten betrifft, eine sehr gute Erfahrung bei der Kastration gemacht. Meinem Rüden ging es damit deutlich besser. Er war vor der Kastration total gestresst und hat darunter auch gelitten. Wenn ich doch sicher bin, dass er nicht decken soll, wieso sollte ich ihm den Stress antun?


Sorry, aber Du schreibst Unsinn.

Hat die Kastration bei Gustav geholfen die erzieherischen Defizite zu kompensieren?

Wieso empfiehlst Du das? Informier Dich doch erstmal!

heder
18.12.2011, 18:40
Zitat von Marti
Nach einer Kastration ist definitiv ein Abbau der Muskelmasse zu verzeichnen. Ebenso wird der Körperfettanteil deines Hundes tendenziell etwas steigen, da die endogene Testosteronproduktion fast gänzlich eingestellt wird und somit auch das Verhältnis zum Östrogen stark verschoben wird.
Einige Leute erkennen dies nur nicht, da sich das Gewicht nicht zwangsläufig andern muss. Die Muskelmasse wird verringert, Fett- und Wasseranteil erhöhen sich.
Allerdings verläuft der Muskelverlust nicht lokal (nicht nur, aber auch an der Hinterhand). Falls dein Hund Hüft oder Gelenkprobleme an der Hinterhand haben sollte, wäre es sicherlich von Vorteil, die Muskulatur zielgerichtet zu trainieren. In Extremfällen würde ich mich mit meinem Tierarzt über die externe Zuführung von Hormonen unterhalten. Allerdings nur als Letzte Möglichkeit!

Also das stimmt so mal gar nicht, man kann nicht allgemein sagen, das es prinzipiell zu einem Muskelabbau kommt. Ausschlaggebend dafür ist auch, wie ich den Hund halte, ist es ein aktiver oder eher ein passiver Hund? Bei uns auf dem Platz gibt es auch kastrierte rüden, die akitv Sport betreiben, von Muskelschwund ist da mal keine Spur zu sehen. Auch bei einem nicht kastrierten Hund kommt es zu Muskelschwund wenn ich Ihn nicht bewege.
Und bei Hüft-gelenksproblemen wird es sowieso zu Muskelabbau kommen, wenn ich da nichts unternehme, da der Hund dann ganz einfach entlastet um Schmerzen zu vermeiden.
Aber das hatt alles nichts mit einer Kastration zu tun.
Meiner Meinung nach ist eine Kastration ohne gesundheitliche Indikation nur auf das unvermögen des Halters zurückzuführen. Wir hören auch immer wieder in der Praxis, das der Rüde nach dem kastrieren ja so lieb werden soll, niemals mehr markiert und so weiter.

Das ist so ein Quatsch. Das einzige was bei einer Kastration doch passiert, ist das die Testosteron Produktion wesentlich verringert wird, was einzig die Triebigkeit etwas zurückfährt. Das hat aber mit dem Wesen eines Hundes wenig zu tun, war er vorher schon durchge......, dann wird sich auch nicht viel daran ändern.

Und einem zwei Jhare alten Rüden zu kastrieren, wird da auch nicht mehr viel ausrichten, was im Hund drinn ist, bleibt meistens auch.

Sorry, aber alle Hunde kastrieren, die nicht zur Zucht hergenommen werden, hört sich ja fast genauso an, als wie alle Kerle Kastrieren, die eh keine Kinder möchten:boese1:

heder
18.12.2011, 18:45
Ach ja, habe ich vergessen:

Um auch bei einem kastrierten Rüden das Schönheitsideal zu erhalten, gibt es auch Prothesen in den schönsten Formen und Größen:stupid:

http://www.myvideo.de/watch/522059/Dackel_mit_dicken_Eiern

:D:D

Peppi
19.12.2011, 09:36
Das ist so ein Quatsch. Das einzige was bei einer Kastration doch passiert, ist das die Testosteron Produktion wesentlich verringert wird, was einzig die Triebigkeit etwas zurückfährt. Das hat aber mit dem Wesen eines Hundes wenig zu tun, war er vorher schon durchge......, dann wird sich auch nicht viel daran ändern.


Laut U. Gansloßer sind die hormonellen Folgen schon weitreichender.


Wer von den Kastrationsfans kann mir denn sagen, was gegen eine Sterilisation spricht? :35:

bx-junkie
19.12.2011, 09:44
Ich würde bei einer Hündin immer die Kastration vorziehen, bei einem Rüden reicht eine Sterilisation für mein dafürhalten aus. Außer die Kastration ist gesundheitsbedingt indiziert...

Aber ich glaube DAS war nicht die Frage der TE ;)

Peppi
19.12.2011, 09:44
Auch nicht meine! :sorry:

bx-junkie
19.12.2011, 09:51
Auch nicht meine! :sorry:

Nein deine war was gegen die Sterilisation spricht...meine Antwort siehe oben...Bei Hündinnen eher Kastration, weil ich somit alle Risiken bzw. "Nebenwirkungen" der Läufigkeit ausschliessen kann, die da wären: Gebärmutterentzündung (Pyometra), Scheinschwangerschaft, Prolaps, Stimmungsschwankungen, erhöhtes Risiko für Gesäugetumore. Beim Rüden reicht eine Sterilisation aus, wenn aber ein gesundheitliches Problem besteht, dann Kastration...

Ute
19.12.2011, 11:06
Laut U. Gansloßer sind die hormonellen Folgen schon weitreichender.


Wer von den Kastrationsfans kann mir denn sagen, was gegen eine Sterilisation spricht? :35:

Wenn es auch etwas am Thema vorbei ist, hier eine Erklärung:
vor Jahren hatte ich Hündin und Rüde. Meine Überlegung war, die Hündin sterilisieren zu lassen. Meine TA (die ich für sehr kompetent hielt) riet mir davon ab, da die Hündin dann immer noch "gut rieche", der Rüde also ständig auf die Hündin steigen wolle, was dem Rücken der Hündin auf Dauer natürlich nicht gut tun würde :35:
Ich als ehemalige totale Gegnerin der Kastration sehe das Ganze inzwischen etwas lockerer. Ich denke, dass es einige Gründe zur Kastration gibt und kann es dann befürworten. Wenn ich aber, wie jetzt in der Welpenstunde, HH erlebe, die wegen des "Dreckes" oder Stresses eine Frühkastration (im Alter von 6 Monaten) durchführen lassen, werde ich doch sehr böse :boese1:, halte lange Moralpredigten und erwähne den Tierschutz. Geholfen hat es leider noch nichts :traurig:. Ich denke, solange viele TA eine Kastration ohne Überlegung durchführen, wird es auch so bleiben :schreck:

Peppi
19.12.2011, 11:20
Ich denke, dass es einige Gründe zur Kastration gibt

Welche denn im Gegensatz zur Sterilisation? Bei der Hündin haben wir ja jetzt schon einiges an profilaktischen Gründen gehört, aber beim Rüden?

Lass uns doch teilhaben! ;)

Ute
19.12.2011, 12:00
Welche denn im Gegensatz zur Sterilisation? Bei der Hündin haben wir ja jetzt schon einiges an profilaktischen Gründen gehört, aber beim Rüden?

Lass uns doch teilhaben! ;)

Nun denn, einmal natürlich aus gesndheitlichen Gründen :kicher:. Wenn ich mit meinem Rüden in einer Gegend mit vielen Hündinnen wohnen müsste und mein Rüde bei jeder Läufigkeit abdrehen würde, käme die Kastration auch für mich in Frage.
Vielleicht sollte ich es einfach mal auf den Punkt bringen: im Prinzip werden die Kastrationen doch wegen des Egoismuses der Menschen durchgeführt. Wir wollen ein gemischtes Rudel, keinen Rüden, der auf läufige Hündinnen steigt oder durchdreht und evtl. auch der Hintergedanke, dass der Rüde dann einfacher zu führen ist.
Eigentlich gibt es, objektiv betrachtet, keinen Grund zu kastrieren (ausgenommen der gesundheitliche Aspekt).
Ich werde also von meinem Anspruch her bescheidener und freue mich über jeden HH, der sich zumindest Gedanken macht, was er seinem Tier damit antut bevor es unters Messer kommt .... oder auch nicht (im besseren Fall)

Peppi
19.12.2011, 12:08
Nun denn, einmal natürlich aus gesndheitlichen Gründen :kicher:. Wenn ich mit meinem Rüden in einer Gegend mit vielen Hündinnen wohnen müsste und mein Rüde bei jeder Läufigkeit abdrehen würde, käme die Kastration auch für mich in Frage.
Vielleicht sollte ich es einfach mal auf den Punkt bringen: im Prinzip werden die Kastrationen doch wegen des Egoismuses der Menschen durchgeführt. Wir wollen ein gemischtes Rudel, keinen Rüden, der auf läufige Hündinnen steigt oder durchdreht und evtl. auch der Hintergedanke, dass der Rüde dann einfacher zu führen ist.
Eigentlich gibt es, objektiv betrachtet, keinen Grund zu kastrieren (ausgenommen der gesundheitliche Aspekt).
Ich werde also von meinem Anspruch her bescheidener und freue mich über jeden HH, der sich zumindest Gedanken macht, was er seinem Tier damit antut bevor es unters Messer kommt .... oder auch nicht (im besseren Fall)

Danke. :ok:

Wenn man den aktuellen Äußerungen Gansloßers glauben schenkt, gibt es allerdings aber leider sogar Probleme, die sich in der Kastration gründen.

Daher finde ich, sollte man Hundehalter einfach aufklären, welche Risiken bestehen, das eventuelle "Verhaltensprobleme", sich sogar noch verstärken können - insbesondere bei zurückhaltenden, "stressanfälligen" und "ängstlichen" Hunden.

Doc_S
19.12.2011, 12:34
Habe gestern auf dem Weihnachtsmarkt Bekannte getroffen, welche ihren Border Collie mit 8 Monaten letzte Woche kastrieren liesen. "damit er ruhiger wird und nicht mehr soviel abhauen will, weil er will sich immer unter dem Zaun durchbuddeln will, Autos jagd,..." :hmm:
Ich denke, viele sehen die Kastration als letzte Hoffnung, die verkorkste Erziehung auszubügeln.
Ohne med. Grund sollte nicht ein Eingriff vollzogen werden. Es wurden schon die wichtigsten Hinweise und Fachleute verlinkt. :lach4:

heder
19.12.2011, 15:31
Danke. :ok:

Wenn man den aktuellen Äußerungen Gansloßers glauben schenkt, gibt es allerdings aber leider sogar Probleme, die sich in der Kastration gründen.

Daher finde ich, sollte man Hundehalter einfach aufklären, welche Risiken bestehen, das eventuelle "Verhaltensprobleme", sich sogar noch verstärken können - insbesondere bei zurückhaltenden, "stressanfälligen" und "ängstlichen" Hunden.

Dazu vielleicht mal aus der Praxis, von 5 Rüden, die zu uns in die Praxis kommen, schicken wir in der Regel 3-4 wieder nach Hause, da es aus unserer Sicht nach einem Vorab Gespräch keinerlei Grund für eine Kastration gibt, sondern hier nur ein falsches Wunschdenken des Hundehalters vorliegt (Habe ich ja schon mal erwähnt).
Und grade auch bei älteren Rüden wird sich am geprägten Verhalten, in der Regel, nicht mehr so viel ändern.

Vor einigen Jahren wurden auch Rüden nach ein paar Wochen kastriert, da man angenommen hatte, das diese Hunde dann größer und stärker würden, als die nicht kastrierten. Sage dazu jetzt mal nichts!!

Man darf nie aus den Augen lassen, dass eine Kastration und auch eine Sterilisation ein medizinischer Eingriff ist, der mit Risiken behaftet ist. Niemand sollte aus Bequemlichkeit leichtfertig einen solchen Eingriff an seinem Tier vornehmen lassen.
Eine Kastration verändert nicht das gesamte Verhalten des Hundes – nur hormonell bedingte Verhaltensweisen. Das kann aber auch bedeuten, das der Hund sehr träge, hypersensibel oder ängstlich wird, auch der Bewegungsdrang kann stark nachlassen. Ein Hund prägt sich Verhaltensmuster im Laufe seins Lebens ein, auch Verhalten in Bezug auf die Triebigkeit, dieses lässt sich weder durch ein Kastration, noch eine Sterilisation ändern, hier hilft nur eine gute und konsequente Erziehung.

Der Unterschied Kastration - Sterilisation beim Rüden bedeutet nichts anderes, als das der Hund durch das trennen der Samenleiter, unfruchtbar wird, in den Hormonhaushalt wird hier nicht eingegriffen.
Am Sexualverhalten ändert sich nichts!

Bei einer Kastration, gerade bei zu jungen Hunden, kann es zu vielen Problemen innerhalb der Wachstumsphase kommen. Die Palette reicht hier von Schädigungen des Knochenapparates, bis zu Verhaltensschäden (z.b. Welpensyndrom).

Also nochmals, Kastration aus Bequemlichkeit, niemals!!

Peppi
19.12.2011, 15:53
Der Unterschied Kastration - Sterilisation beim Rüden bedeutet nichts anderes, als das der Hund durch das trennen der Samenleiter, unfruchtbar wird,

Heisst: Zur Verhinderung ungewollten Nachwuchses AUSREICHEND!

stellabella
19.12.2011, 21:54
im Prinzip werden die Kastrationen doch wegen des Egoismuses der Menschen durchgeführt.

Leider in die meisten Fällen es ist so!

heder
20.12.2011, 09:55
Heisst: Zur Verhinderung ungewollten Nachwuchses AUSREICHEND!

Ja genau, aber wie gesagt, die Triebigkeit des Hundes wird nicht verändert.
Übrigens gibt es hier:
http://www.drc.de/gesund/kastratr.html

einen ganz guten Bericht über das "Für und Wieder", einer Kastration, sowie einer chemischen Kastration, die auch bei uns als diagnostische Kurzeit Alternative verwendet wird. Hier kann dann in einem Zeitraum von 4 - 8 Wochen getestet werden, welche Veränderungsmerkmale bei einem Hund nach einer Kastration auftreten würden. Aus dieser Diagnose ergeben sich dann weiter Massnahmen.

Peppi
20.12.2011, 10:08
http://einzelfelle.de/angebot.html

;)

Guayota
21.12.2011, 18:05
Mein Rüde wurde (ich glaube aus Bequemlichkeit) mit 6 Monaten kastriert.

Das hat ihm nichts, aber auch garnichts ausgemacht - vielleicht verstärktes Jagdverhalten, aber das kann ich ja schlecht "nachweisen". Ausserdem kenne ich ihn ja nur kastriert.

Er ist jetzt 9 Jahre alt und rundum gesund.

Unser Familienhund wurde mit 4 kastriert, er ist tatsächlich ein bisschen träger (und dicker) geworden - hat dann aber wieder abgenommen. Ist letztes Jahr im Alter von 14 gestorben.
Darum kann ich persönlich, aus meiner Erfahrung, mit der ganzen Panikmache nix anfangen.

Ich möchte gerne wissen, wer hier die gleichen Erfahrungen wie ich mit einem (oder mehreren) kastrierten Hunden gesammelt hat - und bei wem bzw. wievielen sich das negativ ausgewirkt hat und wie sich das geäussert hat oder äussert?

Danke im voraus für die rege Teilnahme! ;)

Oder es baut wer eine Umfrage? :D Müsste man nur überlegen, wie man das genau formuliert...und ob da die "Kastra-Gegner" die Finger still halten können ist natürlich auch die Frage - das ist also nicht "Verfälschungs-sicher". Doch keine gute Idee. ;)

Peppi
22.12.2011, 05:41
Ich kenne auch ganz viele kupierte Hunde, denen das alles gar nix ausmacht!

Ich kann die ganze Panikmache auch nicht verstehen! :lach4:

mimitattos
22.12.2011, 06:52
Also ich denke es gibt einen Unterschied zwischen Hoden und Ohren;aber ich bin ja nur eine Frau!
Ich habe Erfahrungen mit 3 kastrierten Rüden und 1 unkastrierten (der war allerdings so trieblos, das er von der läufigen und frustierten Nachbarshündin gebissen wurde).
Bei den 3 kastrierten Rüden konnte ich nicht feststellen das sie antriebslos oder dick geworden sind bzw. werden.
Ich habe die Erfahrung gemacht das sich vorallem Männer gegen das Kastrieren stark machen - aber das muss nichts zu sagen haben.
Ich bin für Kastration wenn der Trieb da ist und er nicht ausgelebt werden darf also nicht nur wegen der Verhütung. Meine 2 sind aus dem Tierschutz und kamen schon kastriert aber ich hätte es wahrscheinlich auch irgendwann machen lassen, ja auch aus "Bequemlichkeit" - denn wenn meine Hunde entspannt sind bin ich es auch!
Ich habe es auch nie erlebt das sie aufgrund ihrer Kastration von anderen gegängelt wurden. Was aber auch an der Größe liegen könnte.
Die Hündin (nicht meine eigene) war so menschenbezogen sie hat sich nicht für andere Hund interessiert auch nicht wenn sie läufig war.

Guayota
22.12.2011, 07:57
Ich kenne auch ganz viele kupierte Hunde, denen das alles gar nix ausmacht!

Ich kann die ganze Panikmache auch nicht verstehen! :lach4:

Ich kenne auch keine kupierten Hunde, die ihr Leben lang daran leiden. :hmm:

Was ist mit dem Schulz?

Peppi
22.12.2011, 09:00
Ich kenne auch keine kupierten Hunde, die ihr Leben lang daran leiden. :hmm:

Was ist mit dem Schulz?

Stimmt da war doch was! Schon in der letzten Diskussion hiess es ja, ich habe schließlich keinen intakten Rüden, um zu beurteilen wie sehr die nicht kastrierten Hormonopfer leiden. Das ist dann auch meist das Totschlagargument, wenn man bei der Schwangerschaftsprävention gezwungen ist zu zugeben, dass es einfach kein Grund ist, in Hinblick auf die Möglichkeit der Sterilisation.

Wenn ich dann entgegne, dass ich sehr wohl einen "intakten" Rüden beheimate, nämlich Kinski, dann kommen meist Äusserungen wie Pussyhund, Fußhupe, etc. pp.

Kinski fährt übrigens wie jeder Rüde auf duftende Frauen ab und er klebt diesen dann auch am "Arm". Aber ich leine ihn dann einfach an und "ignoriere" (ignorieren jetzt nicht im Sinne moderner Hundepsycholgie!) sein tief verankertes Leid.

Aber Kinski lebt auch seither in einem von Hundedamen hochfrequentierten Umfeld: der Stadt!

Nebeninfo: Ich habe nie behauptet, dass es nicht Einzelfälle gibt, wo es Sinn macht eine Kastration durchzuführen!

Ach ja Schulz: Hier war der Rat des Tierarztes nach der Spondylose-Diagnose, die Kastration durchzuführen, da Aufreitbewegungen zum Bruch entstandener Knochenbrücken führen können, was zu weiteren Schmerzschüben führen kann.

Da damals die Probleme mit anderen Rüden begannen, waren wir damals - dumm und naiv - sehr offen für solcherlei Empfehlungen und haben zugestimmt.

Allerdings war, bin und werde ich immer jemand sein, der neuem Wissen offen entgegentritt und deshalb nehme ich mir auch heraus meine Meinung zu ändern. Auch in Zukunft.


Wissensstand jetzt, war die Kastration Schulz' ein großer Fehler, aus o.g. Gründen, mit nochmaligem Hinweis auf U. Gansloßer. Und ich hab auch kein Problem Fehler zu zu geben. Mit geht es um die Hunde, nicht darum Recht zu bekommen.


Und zurück zu den kupierten Hunden: Die leiden ja auch, wegen der eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten, Stress, was gibt es da nicht noch alles ;)

Schnipp, Schnapp! :lach4:

Cira
22.12.2011, 10:32
Schwangerschaften kann man auch über Sterilisation verhindern.

@TE
Zuverlässig allerdings wohl nicht.
Mein Frauenarzt erklärte mir eine Fehlrate von 1%, bei einer Sterilisation von Frauen, bei Männern soll die Fehlrate bei einer Promille liegen.

Inwieweit das jetzt auf Hunde übertragbar ist, weiß ich nicht, trotzdem Grund genug für mich einer Schwangerschaftsverhütung ausschließlich durch Sterilisation zu misstrauen.

Ich persönlich würde aber auch gut abwägen würde ob es wirklich nötig ist und nicht ohne gewichtigen Grund kastrieren, wobei die Gründe bei mir nicht unbedingt mit denen anderer User hier konform gehen.

...

Jule69
22.12.2011, 10:53
Und zurück zu den kupierten Hunden: Die leiden ja auch, wegen der eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten, Stress, was gibt es da nicht noch alles ;)

Schnipp, Schnapp! :lach4:

Z.B. üble Rückenschmerzen dank Kreuzbeinarthrose, weil man (in meinen Augen) sinnfrei ein Stück der Wirbelsäule abknippst :(.
Oft wird dieser Zusammenhang leider auch einfach ignoriert.
Unser Dobi hatte dieses Problem, er lief immer rund im Rücken. Sieht man sehr häufig bei kupierten Hunden. Aber leider beschweren sich die Hunde ja nicht, sondern ertragen es stumm solange es geht :(.

Für mich macht das kastrieren unter bestimmten Umständen zumindest noch mehr Sinn als das kupieren.

Guayota
22.12.2011, 18:58
Stimmt da war doch was!

Du hast mich vollkommen falsch verstanden.
Ich wollte lediglich wissen, unter welchen weitreichenden und schwerwiegenden Problemen dein kastrierter Rüde namens Schulz leidet!

Ich habe weder nach dem warum, noch nach deinem unkastrierten Rüden gefragt.

Scotti
22.12.2011, 19:09
@TE
Zuverlässig allerdings wohl nicht.
Mein Frauenarzt erklärte mir eine Fehlrate von 1%, bei einer Sterilisation von Frauen, bei Männern soll die Fehlrate bei einer Promille liegen.

Inwieweit das jetzt auf Hunde übertragbar ist, weiß ich nicht, trotzdem Grund genug für mich einer Schwangerschaftsverhütung ausschließlich durch Sterilisation zu misstrauen.

Ich persönlich würde aber auch gut abwägen würde ob es wirklich nötig ist und nicht ohne gewichtigen Grund kastrieren, wobei die Gründe bei mir nicht unbedingt mit denen anderer User hier konform gehen.

...

Na also 1 Promill und 1 Prozent, wenn du da jetzt noch die Anzahl der Geschlechtsakte dieser Hunde ausrechnest, ist es wahrscheinlicher als Millionaer aus einer Lotto Annahmestelle zu gehen und gleichzeitig vom Blitz getroffen und vom Flugzeug erschlagen zu werden als einen Wurf zu bekommen wo du ihn nicht willst.;)

Guayota
22.12.2011, 19:10
...und auch nicht als Mittelpunkt einer Diskussion, sondern als Beitrag hierzu:

Ich möchte gerne wissen, wer hier die gleichen Erfahrungen wie ich mit einem (oder mehreren) kastrierten Hunden gesammelt hat - und bei wem bzw. wievielen sich das negativ ausgewirkt hat und wie sich das geäussert hat oder äussert?

Mehr nicht. Und ohne Emotionen.

Cira
23.12.2011, 13:00
Na also 1 Promill und 1 Prozent, wenn du da jetzt noch die Anzahl der Geschlechtsakte dieser Hunde ausrechnest, ist es wahrscheinlicher als Millionaer aus einer Lotto Annahmestelle zu gehen und gleichzeitig vom Blitz getroffen und vom Flugzeug erschlagen zu werden als einen Wurf zu bekommen wo du ihn nicht willst.;)

Wollte es nur mal erwähnt haben. ;)

Vllt für die Halter gemischter Rudel oder so.
Die würde ich unter diesem Aspekt jetzt nicht unbedingt -während der Läufigkeit- allein im selben Zimmer lassen.

Aber wenn man auf die Hunde trotzdem noch ein Auge hat, ist das sicher eine Möglichkeit.

...

Suko
23.12.2011, 13:38
Ich möchte gerne wissen, wer hier die gleichen Erfahrungen wie ich mit einem (oder mehreren) kastrierten Hunden gesammelt hat - und bei wem bzw. wievielen sich das negativ ausgewirkt hat und wie sich das geäussert hat oder äussert?


Unser Hund hatte im Alter von 11 Jahren einen Hodentumor und musste deswegen kastriert werden.

Ausser, dass er etwas fülliger geworden ist, ist mir keine Veränderung an ihm aufgefallen.

LG
Susanne

Simone
23.12.2011, 14:11
Warum wird immer davon ausgegangen dass intakte Rueden permanent Stress haben? Klar ist es einfacher fuer einen selber wenn Wauzi nicht mehr spitz auf Nachbars Lumpi wird, aber manchmal finde ich es, was das Leiden angeht arg vermenschlicht.


Wie kommst Du denn darauf? Jeder Hund ist anders und man muss das immer individuell betrachten. Genauso unsinnig ist auch die andere Sichtweise, nämlich dass kein Rüde Probleme hat. Bei meinen beiden ist es eine Tatsache, dass es ihnen durch die Kastration deutlich besser ging. Ich hatte übrigens auch 2 unkastrierte Rüden, bei denen die Kastration nicht notwendig war und somit auch nicht erfolgt ist. Ich finde es nur nicht gut, wenn die Kastration hier so verteufelt wird. Sie kann durchaus berechtigt und sehr wirkungsvoll sein. Mein Gustav wurde sogar recht früh kastriert, was meine Tierärztin normalerweise ablehnt. Sie ist grundsätzlich bei OPs sehr zurückhaltend. Bei Gustav hat aber auch sie es befürwortet, auch aus Sicht der Verhaltenstherapeutin. Und wie gesagt, er hatte Stress, denn das kann ich bei meinem eigenen Hund ja merken. Damit vermenschliche ich ihn auch nicht.... Du hast ihn ja nicht mit anderen Hündinnen beobachten können - ich schon... Und das war vorher und nachher ein ganz anderes Verhalten.

Meine Hündinnen waren auch beide kastriert, beide aus medizinischen Gründen und somit haben auch sie davon profitiert. Beide hatten neben Scheinschwangerschaften und auch Entzündungen und das ist dauerhaft nicht gut für die Hündin. Luna war quasi dauerhaft heiss, was sie total belastet hat. Vor einer Kastration wurde ca. 1 Jahr versucht, die Probleme anders behandelt zu bekommen, was leider nicht ging. Nach der Kastration waren die Entzündungen, Scheinschwangerschaften und das psychisch auffällige Verhalten recht schnell vorbei. Der Nachteil war aber, dass beide Hündinnen schnell zugenommen haben. Wichtig ist doch, dass man sich vorher gut überlegt, was man mit einer Kastration erreichen will und erreichen kann. Bei der richtigen Indikation finde ich eine Kastration sehr sinnvoll.

Simone
23.12.2011, 14:21
Sorry, aber Du schreibst Unsinn.

Hat die Kastration bei Gustav geholfen die erzieherischen Defizite zu kompensieren?

Wieso empfiehlst Du das? Informier Dich doch erstmal!


Ach Peppi, ich habe mich informiert. Wie kommst Du darauf, dass du alles besser weißt? Nur weil wir unterschiedlicher Meinung sind? Zudem habe ich die Kastration an sich nicht empfohlen. Liess bitte meinen Text richtig. Ich finde es nur nicht gut, die Kastration zu verteufeln und nur schlecht zu machen. Es kommt auf den Hund und die Gründe für eine Kastration an. Eine Kastration KANN sehr positive Auswirkungen haben, wenn die Indikation richtig getroffen wurde. Ich habe zudem nur gesagt, dass ich bei Hunden aus dem Tierschutz auch nachvollziehen kann, dass sie kastriert werden, bevor sie weiter vermittelt werden. Bzgl. einer alternativen Sterilisation bei Tierschutzhunden gebe ich Dir recht. Das wäre eine sinnvolle Alternative.

Ja, bei Gustav hat die Kastration bzgl. der Indikation extrem viel verändert und sie hat ihm sehr geholfen. Du kennst Gustav doch überhaupt nicht, somit wundere ich mich, wie Du dazu kommst, ihn beurteilen zu wollen?

1) Die Kastration hatte nichts mit seinem späteren Problem zu tun, sondern war sehr gut überlegt, mit meiner Tierärztin und Hundeschulenlehrerin gut disukiert und hat ihm extrem entlastet. Er hat bei jeder Hündin - egal ob heiss oder nicht - geweint, er hat versucht JEDE Hündin zu decken und entprechend oft einen auf die Nase bekommen, er konnte trotz seines jungen Alters nicht entspannt spielen, er war immer angespannt, er hat tgl. mehrfach seine Decke gehickelt usw. Nach der Kastration war er im Umgang mit Hunden völlig entspannt, hat mit jeden Hund gespielt, fand nur noch manche heisse Hündinnen interessant, war nicht mehr angespannt, hat nicht mehr gehickelt, nicht mehr gehechelt etc. Es war ein riesiger Unterschied.

2) Gustav hatte und hat kein erzieherisches Problem, somit gab es auch nichts, was ich hätte kompensieren müssen. Gustav ist krank und war in der Umgebung hier bei uns durch den Lärm und die kleinen Kinder überfordert. In seiner neuen Familie zeigt er die gleichen "Probleme", die aber unter Erwachsenen einfach zu handeln sind. Es geht ihm sehr gut, er hat weiterhin ein sehr gutes Wesen und hat seinen Wesenstest direkt nach kurzer Zeit mit Bravour bestanden. Er ist sehr gut erzogen, vertrgälich mit jeden Hund und Tier und die Familie ist sehr glücklich mit ihm. Somit hat meine Erziehung durchaus seine Erfolge gehabt. Aber wie gesagt: Vielleicht hättest Du ihn ja erst einmal kennenlernen sollen, bevor Du über ihn und meine Erziehung urteilst.

Erfahrung mit Hunden, deren gesundheitlichen Problemen und der Kastration an sich habe ich zur Genüge.

Peppi
25.12.2011, 08:26
Ach Peppi, ich habe mich informiert. Wie kommst Du darauf, dass du alles besser weißt?

Du hast INHALTLICH geschrieben: Ich finde nicht schlimm Tierschutzhunde zu kastrieren, weil Tierschutzhunde ja schließlich auch kastriert werden.

Kritik an dieser sinnentleerten Aussage wurde von Dir mit "Blödsinn" abgehandelt.


Vielleicht liest Du Deine Texte selber nochmal! :lach4:



Zu Gustav spar ich mir die weiteren Kommentare! :sorry:

Nicol
02.01.2012, 13:51
Also, unser CC Otto 17 Monate alt hat schon von der Vorbesitzerin einen Kastrations-Chip bekommen. Ein Wechsel steht im März an. Ich tendiere zu dieser chemischen Lösung, da hier kein OP-Risiko anfällt und auch keine Verstümmelung vorgenommen wird. Generell kann ich von meinen beiden vorherigen Hunden(Schäferhund-Colli-Mix, 15Jahre, Dogge-Labi-Mix 14Jahre) nur sagen, daß diese von der Kastration genauso profitiert haben wie wir, da das endlose "Ich-bin-dann-mal-weg" ein Ende hatte. und beide waren sehr wohl gut erzogen. Eine Sterilisation wäre eine gute Idee, allerdings schrecke ich als Frau vor einem CC, der in Saft und Kraft steht doch zurück, auch wenn das sehr egoistisch klingt. Also ihn zu sterilisieren, um danach festzustellen, daß eine Kastration angebracht ist, ob aus organischen oder wesensbedingten Gründen, finde ich auch wieder heikel. Also werde ich bei dem Chip wahrscheinlich bleiben:sorry:

Sanny
02.01.2012, 13:57
Auf Dauer mit den Hormonen PingPong spielen ist aber auch nicht gut.

Warum nicht einfach "Mann-sein-lassen", solange es keine gesundheitlichen Probleme gibt oder er extrem auf läufige Hündinnen reagiert?

Jule69
02.01.2012, 22:38
Also, unser CC Otto 17 Monate alt hat schon von der Vorbesitzerin einen Kastrations-Chip bekommen. Ein Wechsel steht im März an. Ich tendiere zu dieser chemischen Lösung, da hier kein OP-Risiko anfällt und auch keine Verstümmelung vorgenommen wird. Generell kann ich von meinen beiden vorherigen Hunden(Schäferhund-Colli-Mix, 15Jahre, Dogge-Labi-Mix 14Jahre) nur sagen, daß diese von der Kastration genauso profitiert haben wie wir, da das endlose "Ich-bin-dann-mal-weg" ein Ende hatte. und beide waren sehr wohl gut erzogen. Eine Sterilisation wäre eine gute Idee, allerdings schrecke ich als Frau vor einem CC, der in Saft und Kraft steht doch zurück, auch wenn das sehr egoistisch klingt. Also ihn zu sterilisieren, um danach festzustellen, daß eine Kastration angebracht ist, ob aus organischen oder wesensbedingten Gründen, finde ich auch wieder heikel. Also werde ich bei dem Chip wahrscheinlich bleiben:sorry:

Versteh ich das richtig? Für dich käme ein intakter (CC-)Rüde (bzw ohne Kastra-Chip) gar nicht erst in Frage, weil du von vornherein weisst das du ihm nicht gewachsen wärst?
Du weisst gar nicht wie sein Trieb/Verhalten ohne Manipulation wäre und beugst einfach mal vor :hmm:???
Diese Aussage gibt mir echt zu denken. Vielleicht die falsche Hundewahl :sorry:?
Ich bin kein absoluter Gegner aber auch kein Befürworter einer Kastration, ich denke das muss man von Hund zu Hund entscheiden, aber das ist das schlechteste Argument das ich bisher gelesen habe :(:sorry:.
Aber vielleicht versteh ich dich ja auch falsch :hmm:.

bx-junkie
03.01.2012, 04:56
@Jule
Ich hab es genauso verstanden! Ich weiß immer nicht wieso manche Leute meinen, eine Kastration wäre ein "Erziehungsmittel"...der Hund wird doch nicht am Kopf operiert :hmm:

Peppi
03.01.2012, 07:12
Endlich mal jemand der es zugibt.

Besser als das "er leidet ja so, weil drei Strassen weiter die Hündin läufig ist"...

;)

bx-junkie
03.01.2012, 10:08
Endlich mal jemand der es zugibt.

Besser als das "er leidet ja so, weil drei Strassen weiter die Hündin läufig ist"...

;)

Stimmt, Ehrlichkeit ist schön, ändert aber nix am Status Quo ;)

Suko
03.01.2012, 11:59
allerdings schrecke ich als Frau vor einem CC, der in Saft und Kraft steht doch zurück,

Das würde mich jetzt mal interessieren, was du damit ganz genau meinst.

LG
Susanne

harlekin68
03.01.2012, 14:59
@ Nicol ,warum hast du dich dann für ein CC entschieden,verstehe ich nicht.Den Hund sein Lebenlang mit Hormone zuballern ist ,denke ich ,auch nicht das gelbe vom Ei.Vielleicht ist er ohne Hormone genauso händelbar wie mit wenn die Erziehung stimmt.
Das ist jetzt Birnen mit Äpfel vergleichen;Ich laß meinem Hund doch nicht alle Zähne ziehen damit er nicht vielleicht wenn er in Saft und Kraft steht,mal beißen könnte..doch denke ich ist es genauso mit der *Manneskraft*
Sorry...will dich nicht anprangern,aber ich verstehe es nicht...

Arox
30.01.2012, 17:10
Uff...
Da habe ich was losgetreten.

Nur mal ein kleiner Zwischenstand : Der Hund um den es hier geht ist noch intakt, aber unter beobachtung. *schulterzuck keine ahnung was das heißen soll*

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