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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dogo Canario Rüde pöbelt rum


hanna21lars
13.12.2011, 08:41
Hallo ich habe einen Dogo Canario Rüden aktuell ist er in der Pubertät (glaube ich obwohl das noch recht früh ist weil die rasse ja etwas spät ist mit dem "erwachsen werden wollen" . Lenny ist am 5.5.2011 geboren und somit 7 monate alt.
Ich beobachte zur Zeit ein fehlverhalten bzw ein verhalten was mir und anderen Hundebesitzer nicht akzeptieren bzw nicht möchten. Lenny spielt viel und gerne mit anderen Hunde. Soweit so gut nur wenn die Hunde sich von ihm unterwerfen bzw sich ducken dann nutzt lenny dies sofort aus und wird aufmüpfig und knappt bei rennen ihnen in die seite, bzw lässt auch nicht ab von ihnen er stürzt sich auf sie. Andere Hunde die ihn mal die obacht ansagen und ihm zeigen wo es lang geht sind mir die liebsten weil da geht er in die ducke und zeigt solches verhalten nicht. Heute wurde ich gefragt ob er wirklich nicht beisst ...solche fragen sind natürlich unschön und sage auch das er einfach zu wild ist. Wir gehen schon in die Hundeschule und dort zeigt er ein gutes verhalten nur auf der wiese oder im feld ist er so. Was kann ich tun? Möchte nicht das er doch mal beissen tut, obwohl ich es nicht denke aber er würde stunk von anderen hunden auch nicht aus dem weg gehen denke ich. Würde eine Kastration da abhilfe schaffen? Ich denke nicht oder? er ist doch noch viel zu jung und dacht wenn überhaupt erst mit 3 oder 4 jahren dran zu kastrieren. Er versucht aber momentan echt seine grenzen zu testen noch ein beispiel ... ...ich sage "geh ins körbchen" guckt er mich an ich sage "ab ins körbchen! lenny!!!!ab ins körbchen!!!!" er guckt blöd und wenn ich ein schritt vor mache geht er ins körbchen, drehe ich mich um , liegt er vor dem körbchen obwohl ich ihn ins körbchen schicke......ahhhhhh dieser HUND......mein mann sagt ich solle das nicht durchgehen lassen (wie sich das anhört ?!) also schicke ich ihn wieder rein bzw manchmal is es nötig den sack noch da rein zu bringen in dem ich ihn am halsband nehme....
Er guckt schon wie weit er gehen kann. nur jetzt stellt sich eine frage! soll ich ihn immer direkt anleinen wenn er das so zeigt draussen bei anderen hunde? abrufen dazwischen rufen bringt nichts ich muss ihn hinter her weil er ja als dem hund dann nach jagt und wenn ich ihn schnappen kann muss ich ihn anleinen, aber is das so ratsam ? ich meine wegen dem sozialverhalten und auch mal rennen und toben. wenn ich mit meinen beiden hunden im feld bin und habe beide von der leine dann geht das ganze 3 min gut
und dann bekommt meine arme Jack russel hündin (5kg) alles ab von dem rüpel er wiegt 32kg er schmeisst sich auf sie und wenn sie quiekt intressiert ihn das nicht die bohne er denkt wohl nach dem motto "als drauf !" was nicht tötet härtet ab....aber die arme hat gar keine ruhe sucht immer schutz bei mir weil in meiner nähe macht er das nicht also läuft sie mehr oder weniger gezwungen ständig "bei fuß" obwohl sie rennen könnte, erst wenn er an der leine ist rennt sie und spielt...ich kann ihn ja auch nicht als an der leine führen ?!
wahrscheinlich werde ich nun getrennt spazieren gehen und in den sauren apfel beissen und natürlich ganz konsequent an der grundgehorsamkeit üben. Aber wie verhalte ich mich denn nun wenn er so zu anderen hunden ist? soll ich ihn direkt an der leine lassen? Ich habe eine schleppleine die habe ich schon versucht nur das problem is wenn er gas gibt und ich halt die leine fest und kann nicht mehr nachgeben dann zieht das so derbe das tut echt weh an den händen ....ich hoffe ihr habt ein paar tips oder evtl wohnt jemand in der nähe der sich ma treffen möchte und mir privat tips geben möchte.

danke schonmal

lg hanna:lach4:

bx-junkie
13.12.2011, 08:58
.ich hoffe ihr habt ein paar tips oder evtl wohnt jemand in der nähe der sich ma treffen möchte und mir privat tips geben möchte.

danke schonmal

lg hanna:lach4:

Wo wohnst du denn? ;) Bei den Tipps halte ich mich mal vornehm zurück, es werden dir sicherlich viele antworten :)

AlHambra
13.12.2011, 10:13
Das klingt ja total nach beginnender Pubertät :D

Zum Thema Pöbeln etc gibt es hier einige Freds, da würde ich mich mal durchlesen, man muss ja immer selber heraus"fühlen" was zu einem selber passt und zum Hund natürlich auch.

zB
http://www.molosserforum.de/erziehung/14827-leinenaggression.html
http://www.molosserforum.de/erziehung/14401-leinenaggressiv-was-jetzt.html

Ansonsten kann ich Dir sehr raten, den Hund grade jetzt gut zu beschäftigen -nicht nur Unterordnung sondern Kopfarbeit: Mantrailen / Nasenarbeit etc.
Auch das Thema Supersignal empfiehlt sich in der Phase:
http://www.molosserforum.de/erziehung/9926-das-supersignal.html

Bei Spaziergängen mit anderen Hunden such Dir mal gezielt Begleitung von souveränen Altrüden, das hat bei uns auch deutlich geholfen.:ok:

Schleppleine haben wir auch eine kleine Ewigkeit benutzt, allerdings nur mit Handschuhen....

Für eine Kastration ist es noch viel zu früh und das kann auch nicht das Mittel sein, ein Fehlverhalten zu bekämpfen in diesem Alter !
Solltest Du später mal drüber nachdenken, würde ich zunächst mit einer Hormonabsenkung (Spritze / Chip) arbeiten, um zu sehen, was sich OHNE Hormone ändert. Aber wie gesagt, mit 7 Monaten ist Erziehung angesagt.

Zum Thema Gutes Benehmen in der HuSchu - da war meiner auch immer eher das Gänseblümchen, dafür hat er sich dann auf anderen Spaziergängen gerne mal benommen wie die berühmte offene Hose ...

Wo wohnst Du denn ? vtl findet sich ja im Forum ein geegneter Gassipartner für deinen Buben ?

Peppi
13.12.2011, 10:40
In der Kurzversion:

1) Hunde (und Kinder) brauchen Grenzen. Die Grenzen legt der Halter fest! Wie man die durchsetzen muss, entscheidet eigentlich der Hund.

2) Zur Hundewiese:

Das "Spiel" unter Hunden, dient ebenfalls dem Erlernen von Umgangsformen.

Ein gutes Sozialspiel erkennt man daran, dass die Positionen sich ständig ändern.

Also ist der Jäger im nächsten Moment der Gejagte, etc.

Solange man das erkennen kann, würde ich nicht einschreiten.

Wenn das einseitig oder grob wird, gilt Satz 1).

:lach4:

hanna21lars
13.12.2011, 11:21
hallo, danke schonmal für alle antworten. wir kommen aus 35423 lich ( 12 km von gießen und ca 50 km von frankfurt main) würde mich wirklich freuen über einen gassi mit geher und evtl tips und hilfestellung....
lg hanna

Gonzalez
13.12.2011, 12:01
hallo, danke schonmal für alle antworten. wir kommen aus 35423 lich ( 12 km von gießen und ca 50 km von frankfurt main) würde mich wirklich freuen über einen gassi mit geher und evtl tips und hilfestellung....
lg hanna

Da könnte ich ja fast Elli als "Therapiehund" anbieten.

CC Dame mit 53 KG und 68 cm hoch.

Wurde bereits bei einem FoxTerrier eingesetzt der dachte er müsste alle anrammeln, Elli hat ihm das große schwarze Loch gezeigt in dem er verschwinden würde wenn Sie wollte.

Nach aktuell Infos rammelt der gute seit 2 Monaten keine H mehr an.:kicher:

Zweiter Fall ein nicht sozialisierter Labbi der alle vorbeigehenden H anging.

Wurde mal eben überrollt, seit dem ist er zumindest zurückhaltender.

hanna21lars
13.12.2011, 14:16
Ja wenn ihr in der nähe wohnt und es kein umstand macht dann könnten wir mal zusammen spazieren gehen.
LG hanna

Alano-Dennis
13.12.2011, 17:34
Ließt sich doch alles im Normbereich :D:D
Alles andere haben meine Vorredner schon angesagt.
Die Grenzen setzt du, wie das auszusehen hat
muss jeder auf seinen eigenen Hund individuell
einschätzen lernen.
Nur mit der Ansage den jungen Hund mit Hormonen
oder sonstigem ****** runter zu fahren, davon halt ich rein garnichts.
Vorallem weil man rein garnix herausgelesen hat, was man als abnormal deuten könte.

Arbeite langsam auf eine vernümpftige Unterordnung hin,
und triff dich mit Leuten die souveräne kräftige Hunden und vorallem gut erzogene Hunde haben, die gern mal richtig rumfetzen, aber deinem auch mal in die Schranken verweisen. Du musst halt erst einmal genau abwägen, mit wem du deinen Hund mehr kontakt gestattest und mit wem nicht. Eins sollte wohl klar sein, ein DC Jungrüde hat schnell deutlich mehr Kraft als der Durchschnittshund den man so trifft, gepaart mit ordentlich Temperament, sind da viele Leute schnell erschrocken und überfordert, genau wie dessen Hunde. Das er sich in seinem derzeitigen Körper ausprobieren will und durchsetzen will sollte klar sein. Genau so wie, das dieser nen wilder Raufbold ist, was das Spiel angeht, das macht Spaß, baut überschüssige Energie ab und ist ein nicht zu unterschätzender Lerneffect.

MfG

hanna21lars
13.12.2011, 17:50
Danke Alano Dennis nur diese Leute mit solchen hunden muss man hier ersteinmal treffen, bis jetzt kenn ich nur eine Frau mit einem Jungen Rüden einen Australian Sheperd , der ist genauso wie Lenny vom verhalten her, und diese zwei verstehen sich super nur leider gehen wir arbeitszeit bedingt zu verschiedenen zeiten raus :-( also trifft man sich nicht so oft. alle andere Hunde können das spiel mit lenny nicht so ab leider musste ein rüde (10 jahre dalmatiner) wegen lenny zum tierarzt weil er ihn umgerannt hat und er sich ein nerv verklemmt hat...das war auch nicht so schön...alle gehen uns mehr oder weniger aus dem weg.
deswegen wenn einer hier im umfeld wohnt ich währe gerne bereit zum gemeinsamen treff und spazieren gehen, regelmässig.

MFG Johanna

Alano-Dennis
13.12.2011, 18:08
Danke Alano Dennis nur diese Leute mit solchen hunden muss man hier ersteinmal treffen, bis jetzt kenn ich nur eine Frau mit einem Jungen Rüden einen Australian Sheperd , der ist genauso wie Lenny vom verhalten her, und diese zwei verstehen sich super nur leider gehen wir arbeitszeit bedingt zu verschiedenen zeiten raus :-( also trifft man sich nicht so oft. alle andere Hunde können das spiel mit lenny nicht so ab leider musste ein rüde (10 jahre dalmatiner) wegen lenny zum tierarzt weil er ihn umgerannt hat und er sich ein nerv verklemmt hat...das war auch nicht so schön...alle gehen uns mehr oder weniger aus dem weg.
deswegen wenn einer hier im umfeld wohnt ich währe gerne bereit zum gemeinsamen treff und spazieren gehen, regelmässig.

MFG Johanna

Ich kenn das wohl :D:D:lach4:, darum sag ich ja; gezielt die passenden Treffen, vorallem auch ältere, dummes Zeug von anderen Rockern, ist in dem Alter schnell abgeguckt :D. Zumindest so lange bis sich alles etwas eingespielt hat und der Kurze entspannter ist. Wenn er halbwegs zuverlässig hört und sich die Intressen etwas verlagern, wird sich alles etwas entspannen.

MfG

Gonzalez
15.12.2011, 14:23
Ich muß mein Angebot leider zurückziehen.

Elli wird OP bedingt wohl keinen H mehr "Therapieren" können in der nächsten Zeit.

AlHambra
15.12.2011, 16:47
Nur mit der Ansage den jungen Hund mit Hormonen
oder sonstigem ****** runter zu fahren, davon halt ich rein garnichts.


Das wollte ich auch gar nicht empfohlen haben - der Hund ist definitv zu jung um IRGEND ETWAS an seiner Männlichkeit zu machen.
Mein Bub hat auch eine ganz typische Pubertät mit Gepöbel etc hinter sich - und er HAT seine Glocken noch. :D
Ich bin der Meinung, dass eine Kastration viel zu häufig aufgrund von störenden Verhaltensweisen oder auch statt Erziehung gemacht wird.
Ich meinte nur, dass man - BEVOR geschnippelt wird - auf jeden Fall erst mal ohne Messer und Schere probieren sollte, ob sich etwas ändert, wenn der Hormonstatus ein anderer ist.
Aber das ist natürlich eine Geschmacksfrage, die man sich allerdings mit einem so jungen Kerl nicht stellen sollte.

Cira
22.12.2011, 10:20
Es wird nicht allzuviel bringen zu hoffen dass ein anderer Hund ihm "Manieren beibringt", er kann sich nämlich sehr gut merken, mit wem er es machen kann und mit wem nicht.
Hier seid ihr als HH gefordert die Erziehung in Hand zu nehmen.
Das kostet Zeit und Mühe, ist aber nicht zu vermeiden. :)


Wenn er rüpelt, gehst Du hin und nimmst ihn ohne Geschimpfe an die Leine.
Aus die Maus, Spiel zuende.
Ein kurzes (Name),"Nein" ist erlaubt, ansonsten nicht herumlamentieren, sondern ruhig aber konsequent und vor allem (auch ganz wichtig) !IMMER! handeln.
Ich würde auch nicht getrennt spazieren gehen, denn er sollte es ebenfalls mit Deiner kleinen Hündin üben.
Wichtig ist es ihn gleich im Ansatz zu unterbrechen, nicht erst wenn er den anderen schon weh getan hat, also gut beobachten was er tut.
Nach einer Ermahnung Deinerseits kommt er beim nächsten Ansatz sofort und jedesmal an die Leine.

Dort bleibt er einige Minuten.
Erstmal ca. 2-3 Minuten, dann 4-5, dann 6-7 und wenn er danach immer noch rüpelt, bleibt er ersteinmal eine ganze Viertelstunde an der Leine, bevor er erneut eine Chance bekommt oder ihr geht nach Hause.
Nicht schimpfen, das ist unnötig und bringt auch nichts.
Während dieser Auszeiten an der Leine (auch wenn ihr aus einem solchen Grund nach Hause geht) soll er sich ruhig entspannen und auch langweilen.
Sich mit irgendetwas anderem derweil beschäftigen ist verboten.
Auch keine Schnüffeleien, beim Weitergehen.

Er bekommt die Chance, wenn er sich gut verhält, darf er sich vergnügen, wenn nicht muss er sich langweilen.
Es ist seine Entscheidung, was er daraus macht.


Daneben -wie schon gesagt wurde-, auch dafür sorgen dass er von Euch gefordert wird.
Er braucht eine oder mehrere Aufgaben, bei der er sich körperlich und geistig auslasten kann.
Schöner Nebeneffekt, es stärkt auch die Bindung zu Euch, wenn ihr regelmäßig mit ihm arbeitet.


Das mit dem Körbchen ist richtig, so wie Dein Mann sagt.
Er testet einfach aus, wie weit er gehorchen muss.
Er ist nicht stur und es ist auch keine Nickeligkeit seinerseits, sondern ein ganz normales Verhalten, wie es überall zwischen Vorgesetzten und "Untergebenen" vorkommt, ob zwischen Eltern u. Kindern, Lehrern u. Schülern, Chef u. Angestellten oder auch Hunden und ihren Haltern.
Es liegt an Dir wie glaubwürdig Du bist.

Besteh immer darauf dass er gescheit ausführt, was Du von ihm möchtest.
Also zum Beispiel auch kein Platz akzeptieren, wenn Du Sitz gesagt hast.
Aber er muss auch lernen dürfen, was eigentlich genau von ihm erwartet wird.
Deshalb niemals davon ausgehen er kann es doch und macht es absichtlich nicht, auch wenn es schwerfällt.

Im Umgang mit dem Hund möglichst auch immer Ruhe und Souveränität austrahlen.
Öfter laut werden ist ein Zeichen von Schwäche und Unsicherheit.
Lauter zu werden in einer Notsituation ist etwas anderes und kommt normalerweise ja auch nur selten vor.

Wichtig ist auch eine eindeutige Körpersprache, die verschiedenen "Kommandos" sollten alle feste und klare Handzeichen haben.
Im Zweifelsfall -so wie Du es schon machst- am Halsband hinbringen, bis er es begriffen hat.
Deine Konsequenz und Beharrlichkeit (nicht Strenge) ist entscheidend, sie dient ihm als Orientierungshilfe.
Warum sollte er ganz reingehen, wenn er gar nicht wirklich muss?


Dabei nicht vergessen auch und vor allem zu belohnen.
Wenn er brav folgt und sich umgehend in den Korb legt, bekommt er sofort ein Leckerchen und ein freundliches verbales Lob, aber auch wenn er liegenbleibt, bis Du ihm erlaubst wieder aufzustehen, sollte er ab und zu eine kleine Belohnung bekommen, die man nach und nach (nicht zu schnell) ausdehnt.
Erwarte nicht zuviel auf einmal, aber wenn ihr regelmäßig jeden Tag mehrmals übt, klappt es auch bald vernünftig.

Immer daran denken, Belohnen ist wichtiger und wirkungsvoller als Maßregeln (wenn es auch in angemessener Weise manchmal notwendig ist).
Deshalb den Hund möglichst immer in Situationen bringen, wo er etwas richtig machen kann und wie gesagt, nicht ungeduldig werden und ihm für jeden Schritt genügend Zeit geben.
Er ist ja kein Worcoholic wie beispielsweise ein Bordercollie.
Was nicht heißt, er wäre nicht vernünftig zu erziehen, aber er lechzt eben nicht so danach, es wird bei ihm etwas länger dauern.

Und zum Schluss noch, mach nicht den Fehler ihn bestechen zu wollen, das Leckerchen ist gut versteckt in der Hosentasche und kommt erst zum Vorschein nachdem er geleistet hat was er soll.
Am Anfang öfter, mit steigendem Fortschritt seltener.
Neue Übungen am Anfang immer häufig belohnen, hinterher nur noch die besonders guten Ausführungen und irgendwann dann eher seltener, nur noch ab und zu mal.

Ich habe meiner Hündin beispielweise mit Auszeiten das Kneifen abgewöhnt.
Sobald ich den Ansatz dazu bemerkt habe, wurde sie von mir jedesmal auf ihren Platz geschickt und verbrachte dort so manche Viertelstunde, bevor sie wieder am Familienleben teilnehmen durfte.
Bis sie es gar nicht mehr gemacht hat, sind aber auch sicher gut 3 Monate vergangen.
Wappne Dich also mit Leckerlies, Zeit und Geduld, bei der Erziehung Deines Rüpels. ;)

...

hanna21lars
26.12.2011, 19:54
Hallo danke für eure antworten ich habe mir die tips natürlich gemerkt und versuche sie so gut wie es geht durch zu setzen . Heute hatten wir leider wieder eine situation wo ich ihn nur ein paar sekunden von der leine lassen konnte weil er direkt los auf einen anderen hund ist und hat ihn zu boden gedrückt und ihn in die backe gekniffen hat ich habe ihn direkt wieder an die leine genommen und er durfte nicht mehr ab weil er im nächsten moment (an der leine) eine hündin auch eine JRT hündin von oben in den rücken gekniffen und sich auf sie gestürzt hat obwohl er an der leine war, das ging so schnell ....meine güte ich hab ein satz nach vorne gemacht als er an der leine aufeinmal zog.....dieser kerl manchmal denke ich er will es echt nicht kapieren und er wird sich nicht benehmen können ...was natürlich unfug ist das zu denken aber es ist ein echter harter brocken . Die anderen hundebesitzer gehen uns schon wie gewohnt aus dem weg und ausser mit lilli und ab und zu den anderen rüden im feld hat er keinen zum spielen was mir echt leid tut und sicher nicht gut ist für sein sozialverhalten. was kann ich noch tun? habt ihr hier so treffen wo er mit seines gleichen die auch etwas aushalten und zurückgeben mal spielen könnte?

lg hanna

AlHambra
26.12.2011, 20:42
Treffen von Foris gibt es immer wieder mal, starte doch mal einen Aufruf, es gibt bestimmt ein paar in Deinem Umkreis. Ich selbes bin leider zu weit weg, sonst könnten wir unsere Buben gerne mal zusammen laufen lassen.

Ich hatte in der heißen Pubertaetsphase zum Glück Foris, die bereit waren einige Kilometerchen zu fahren und das hat sich echt gelohnt. dazu eine gute Trainerin für die Runden im Auslaufgebiet und viel viel Geduld.

Alano-Dennis
26.12.2011, 20:47
Jetzt kommt son bisschen die Situation durch,
die viele bei deiner Vorstellung schon befürchtet hatten. ;)
Aber egal da müsst ihr nun durch, hilft ja nix, auch wenn
ihr es warscheinlich mit einer "weiblichen" Hündin,
zumindest zu Anfang einfacher gehabt hättet.

Wenn man am Ball bleibt und viel Zeit investiert (den 2. Hund zB
mal gezielt zu Hause lässt) wird sichs warscheinlich irgendwann
alles etwas einspielen, vorallem wenn du lernst deinen Hund zu lesen und einzuschätzen. Extrem viel kann man in dem Alter auch noch nicht verlangen, gerade unter Ablenkung & co, kann das schnell haarig werden. Aber wenn man ein paar grundlegende Dinge nicht beachtet, kann man seinem Hund natürlich auch ganz unbewusst einige "Sauereien" angewöhnen.
Das andere Leute ihre Hunde grundsätzlich immer und zu jedem frei hinlaufen lassen, kann natürlich auch einiges versauen, die üblichen Pappenheimer hab ich dann Phasenweise immer gemieden, vorallem wenn er sich gern aufstacheln oder ärgern lässt und voll drauf anspringt. Wichtig ist finde ich,
das er mit der Zeit abruftbar und ansprechbar wird, denn dauerhafter Leinenzwang wird das Temperament auch nicht zügeln, und wird er erstmal zum Leinenpöbler könnte es echt ätzend für dich werden, noch schlimmer
wird nen Hund der den drang hat übern Acker zu fetzen um am andern Ende irgendwo einen zu vermöbeln.
Bei der Kräfteklasse ist ne konsequente Leinenführigkeit das A&O, um solche Spinnereien wie du sie beschreibst besser abfangen und unterbinden zu können. Anständiges Halsband und Leine sind da auch ratsam.
Bei mir geht der Hund zB immer rechts (Rechtshänder) auf Beinhöhe,
mittels Umhängeleine, es wird nicht gerzerrt oder sonstwas der Hund lauft frei - sollte was sein greife ich in die Leine, fremde Hunde und komische Leute werden auf der linken Seite liegen gelassen. Allein das vermeidet schon viele ungewollte Kontakte oder unschöne Begegnungen an der Leine.
Ich persön. halte von Hundeschulen und diesem ganzen selbstausgedachtem Hobby Quark nicht allzuviel. Ich kenne aber Leute, die sich nen Trainer bzw Verhaltensexperten nach Hause holen, diese mal auf die alltäglichen Probleme schauen lassen und damit sehr gut beraten sind.
Sowas ist evtl in eurem Fall nicht verkehrt, denn wirklich helfen per Ferndiagnose wird hier sicher auch keiner können.

MfG

Jule69
26.12.2011, 23:16
Aber egal da müsst ihr nun durch, hilft ja nix, auch wenn
ihr es warscheinlich mit einer "weiblichen" Hündin,
zumindest zu Anfang einfacher gehabt hättet.


??? Das ist ´ne tote Leiche oder ein weißer Schimmel :kicher::kicher:
Sorry, ich hab´s versucht aber ich konnte es mir nicht verkneifen :sorry:.

Was verstehst du denn unter einem anständigem Halsband? Welches Halsband soll denn Einfluss auf dieses Verhalten haben oder es abfangen :35:? Da seh ich keinen Zusammenhang :sorry:.

Mickey48
27.12.2011, 02:03
??? Das ist ´ne tote Leiche oder ein weißer Schimmel :kicher::kicher:
Sorry, ich hab´s versucht aber ich konnte es mir nicht verkneifen :sorry:.
Sagt dir der Ausdruck "Flintenweib" etwas?
Das wäre zumindest das Erste, was mir dazu in den Sinn käme.
Was verstehst du denn unter einem anständigem Halsband? Welches Halsband soll denn Einfluss auf dieses Verhalten haben oder es abfangen :35:? Da seh ich keinen Zusammenhang :sorry:.
Das Wort "anständig" steht hier wahrscheinlich für die bevorzugte Verarbeitungsform des Halsbandes.
Ich z.B. bevorzuge breitere, nicht abfärbende (Leder-) Halsbänder mit Unterfütterung, gürtelähnlichem Verschluss und dem D- bzw. O-Ring gleich daneben plaziert.

hanna21lars
27.12.2011, 08:06
Ja ich denke ein Hundetrainer wird hier bald vorbei kommen müssen das er sich das echt mal ansieht. Im feld ist er wenn kein anderer Hund da ist, super abrufbar nur wenn ein Hund kommt der nicht so selbstbewusst ist der bekommt von ihm sofort ein paar auf die nase und rammt denen in die seite mit voller wucht und kneift sie in die backen oder in die seite oder da wo er gerade so hin kommt.
Naja da müssen wir jetzt durch ich weiss jetzt nicht einer sagt hier ich soll meine hündin wieder mitnehmen zum gassi gehen und nun heisst es ich soll getrennt spazieren gehen....wie denn nun? am verhalten ändert es gerade nix :-S Mein vater hatte früher ja auch Mastinos und Bullterrier er hat auch erfahrung mit den hunden er sagt ich solle mit ihm noch länger (ich gehe am mittag 2 std ins feld/wald und zwischendurch mal so 10-20 min runden) spazieren gehen damit er einfach platt ist aber ich denke daran liegt es nicht ich denke er brauch einen festen freund mit dem wir uns regelmässig treffen damit er richtig spielen kann.
In der Hundeschule werde ich im frühjahr einen neuen kurs anfangen momentan ist da nichts los.
Mehr fällt mir aber auch nicht ein zur zeit

Danke für eure antworten
LG Hanna

MFG hanna

Guayota
27.12.2011, 10:46
Ich hab da ehrlich gesagt garkein gutes Gefühl im Moment.

Im schlimmstens Falle:
Wird der Rüde in seinen Handlungen mit zunehmendem Alter ernsthafter werden - wenn du verstehst, was ich meine!? Wenn du ihn "als Strafe" aus so einer Situation nimmst, in der er aus seiner Sicht gerade sooo viel Spass hatte, kann es sein, dass er nächstesmal versucht, es "besser zu machen". Darum muss man möglichst versuchen, solche Situationen erst garnicht aufkommen zu lassen.
Wenn er nicht auch geistig (und natürlich köperlich!) ausgelastet wird, wird er sich selbst einen "Job" suchen und diesen mit aller Hingabe und Ernsthaftigkeit ausfüllen, dabei jeden zaghaften, zweideutigen oder inkonsequenten Versuch von Führung immer mehr "ablehnen". Dann kann er zum sog. "Problemhund" werden. Ein bisschen rumfetzen mit einem "Freund" reicht da nicht.

Du musst AGIEREN, nicht erst reagieren. SAFETY FIRST! Wie schon geschrieben, versuche ihn zu lesen, zu verstehen.

Ich weiss, er ist noch jung - aber macht ihr irgendwas für die Birne? UO, Schnüffeln, Sport, irgendwas?
Geht ihr noch in die Hundeschule? Haben die Trainer dort Erfahrungen mit solchen Kalibern?
Ich kann nur immer wieder die Handfütterung empfehlen - die gesamte Tagesration für gewünschtes Verhalten erarbeiten lassen. Beruhigende Gesten, ein "Zurückstecken" im Zusammensein mit anderen, bekannten Hunden belohnen (Clicker?), Situationen mit anderen Hunden positiv zu belegen, den Hund lesen lernen - in manchen Situationen auch mal den MK drauf und ganz genau beobachten...jedes aufgestellt Haar, jede Geste, jedes Verhalten des anderen Hundes und seine Reaktion darauf. (MK geht auch nur bei sehr "robusten" anderen Hunden und wenn er nicht schon auf 180 ist, gell!)
An der Bindung arbeiten - GEMEINSAM Spass, Freude und Erfolgserlebnisse gezielt in den Tagesablauf einbauen. Die Schleppleine dran und Radiustraining - er darf einfach nicht "abhauen", wie er will, wenn er einen anderen Hund sieht. Wenn ihr z.B. einen Hund trefft, mit dem er schön und gerne spielt, muss er sich das auch erst erarbeiten und darf nicht einfach hinlaufen...so wird auch das zur "Belohnung" - und Belohnungen sind zunächst einmal etwas Positives.

Ein DC Rüde muss sich nicht zwangsläufig mit jedem anderen Hund verstehen - das ist dir ja bestimmt beim "Studium" der Rasse aufgefallen. Es ist deine Aufgabe und Verantwortung, ihm eine vorausschauende Führung zukommen zu lassen, du musst ihm den richtigen Weg zeigen. Um sich zu orientieren braucht er Konsequenz und Grenzen, fair, direkt und eindeutig kommuniziert. Wenn dir das alles zu viel ist in deiner Lebenssituation, dann gib in besser jetzt in dem Alter in die Not-Vermittlung, bevor sich da eine Katastrophe anbahnt.:(
Nicht jede Rasse passt uneingeschränkt in jede Lebenssituation - in D werden meiner Meinung nach viel zu viele DCs gezüchtet und falsch "vermarktet". Leider.

Wenn du das Ruder noch rumreissen willst wünsche ich dir ganz viel Geduld, Zeit, Einfühlungsvermögen, "Hilfe von Aussen" und vor allem eine ganz geradlinige, konsequente Führung - ihr arbeitet nicht gegeneinander, sondern miteinander im Team. Vergiß das nicht.

Jule69
27.12.2011, 10:53
Sagt dir der Ausdruck "Flintenweib" etwas?
Das wäre zumindest das Erste, was mir dazu in den Sinn käme.

Ich hab zwar keinen blassen Schimmer warum du hier dazwischen schlägst, aber das war einfach SPASS. Ich fand es lustig. Ich denke mit ein wenig HUMOR (kein Fremdwort?) wäre es leicht zu durchschauen. Ich habe niemanden angegriffen. Ich bin eigentlich immer bemüht die Haare auf meinen Zähnen zu verbergen ;).

Das Wort "anständig" steht hier wahrscheinlich für die bevorzugte Verarbeitungsform des Halsbandes.
Ich z.B. bevorzuge breitere, nicht abfärbende (Leder-) Halsbänder mit Unterfütterung, gürtelähnlichem Verschluss und dem D- bzw. O-Ring gleich daneben plaziert.

Diese Erklärung erklärt auch nix :sorry:. Ein nicht abfärbendes Halsband hilft der TE bei ihrer Problematik sicher weiter :hmm:.

Alano-Dennis
27.12.2011, 15:59
Guayota trifft den Nagel auf den Kopf und bringt das auf den Punkt
was ich nicht beschreiben konnte.


??? Das ist ´ne tote Leiche oder ein weißer Schimmel :kicher::kicher:
Sorry, ich hab´s versucht aber ich konnte es mir nicht verkneifen :sorry:.

Damit mein ich das man es mit einer teils etwas zurückhaltenenden Hündin etwas leichter gehabt hätte, als gleich mit einem Rüden ins Rennen zu gehen, mir zB wurde als DC Neuling vom Züchter damals dringend zu einer Hündin geraten, nicht ohne Grund. Bei Hunden mit dem Temperament einer Schlaftablette wird das sicher keinen Unterschied machen, hier evtl schon. Auch wenn meine im nachhinein der größte Satan ist und eigentlich rein garnix von einer Hündinn hat:kicher:......darum bezeichnete ich es fantasiemäßig als "weibliche Hündin"

Was verstehst du denn unter einem anständigem Halsband? Welches Halsband soll denn Einfluss auf dieses Verhalten haben oder es abfangen :35:? Da seh ich keinen Zusammenhang :sorry:.

Das Thema hatten wir schonmal, hier geht es in erster Linie darum, Situationen zu vermeiden und zu kontrollieren, weitere Erziehungsmaßnahmen hin oder her, so weit ist man ja anscheinend noch garnicht. Da ist es nicht gerade Ratsam bei einem rebelierenden Jungrüden uU gleich mit einem der lustigen Klett K9 Geschirre in getummel zu gehen, vorallem nicht mit 2 Hunden. Da macht und guckt der Hund zu allen Seiten
und hat vorallem nach vorne heraus gleich mal 20-30cm mehr Aktionsraum seine Zähne einzusetzen. So einfach seh ich das, natürlich werden jetzt wieder allerlei Gegenargumente an die Wand geworfen, jeder weiß bescheid
und alle könnens besser und schweifen vom Thema ab. Aber im endeffect, brauch der Hund erstmal nen Umweltsicheres händling und das kann dauern,
in der Zeit sollte man tunlichst vermeiden den Hund ständig in irgendwelche ungewollten Rauffereien zu verwickeln, damit macht man sich in seiner Gegen sicher keine Freunde und das Kampfhundegefasel geht von vorn los. Erziehungstipps hin oder her.

Mickey48
27.12.2011, 19:45
Ich hab zwar keinen blassen Schimmer warum du hier dazwischen schlägst, aber das war einfach SPASS. Ich fand es lustig. Ich denke mit ein wenig HUMOR (kein Fremdwort?) wäre es leicht zu durchschauen. Ich habe niemanden angegriffen. Ich bin eigentlich immer bemüht die Haare auf meinen Zähnen zu verbergen ;).
Ganz ruhig, ich meinte den Hund, nicht dich. ;)

Diese Erklärung erklärt auch nix :sorry:. Ein nicht abfärbendes Halsband hilft der TE bei ihrer Problematik sicher weiter :hmm:
Das Untere war ein Beispiel, die Erklärung war der Satz davor.;)
Das Wort "anständig" steht hier wahrscheinlich für die bevorzugte Verarbeitungsform des Halsbandes.

Jule69
27.12.2011, 23:51
@Alano-Dennis
mir ist durchaus bewusst was du im Grunde meintest, auch wenn mir die die Phantasie zur "weiblichen" Hündin bis dato fehlte und ich geb dir da auch Recht ;). Bringt aber jetzt auch nichts mehr, nu isser ja da und es muss eine Lösung her. Ich fand es wie gesagt einfach lustig.

Die Diskussion ums richtige Halsband oder Geschirr find ich hier auch überflüssig, denn keins von beidem wird das Problem lösen und ich glaube die TE hat ein ernsthaftes Problem bei dem sie dringend praktische Unterstützung braucht. Ich befürchte mit Theorie kommt sie hier nicht mehr weiter. Wenn sie jetzt auch noch wertvolle Zeit verliert seh ich den Hund tatsächlich schon in der Vermittlung.
Ich bin übrigens auch der Meinung, das einfach nur spielen mit dem richtigen Hundekumpel oder exzessives Bewegen nichts ändern wird.
Ich befürworte auch vollkommen das solche Übergriffe gar nicht erst passieren dürfen und sie gegebenenfalls auch mit Maulkorb unterbunden werden müssen. Jeder "Erfolg" wird den Hund in seinem Handeln bestärken, die Übergriffe werden in kürzeren Intervallen passieren und immer heftiger werden.
Von dem Image unserer Hunde (und uns HH) mal ganz zu schweigen

Glaub mir, ich bin mir der Verantwortung mehr als bewusst, ich habe selbst ein mehr und ein weniger schwieriges Schwergewicht und lege keinen Wert darauf Zunder in die Flammen zu werfen.


@Mickey48
Sorry, dann habe ich dich missverstanden bzw ich habe Mist verstanden :sorry:.
Ich war ehrlich gesagt auch etwas erschrocken warum du mir grundlos "an den Karren p***t :hmm::sorry:"

Aber was das Halsband angeht bleibe ich dabei :D.

Peppi
28.12.2011, 09:45
Ich würde Hundebegegnungen auf jeden Fall suchen, aber in kontrollierter Form... und Führung, incl.nötiger Grenzen, damit das Bübchen lernt, dass Du sagst, was "geschossen" wird. :lach4:

hanna21lars
28.12.2011, 20:09
Also nach langem suchen nach einem kompetenten und erfahrenen Trainer, habe ich heute endlich einen gefunden der schon mit Molosser und Halter gearbeitet hat und weiss was er tut ! Im neuem Jahr haben wir 2 mal wöchentlich Training bzw privat Stunden wo mich 1 Std 55 Euro kostet *Schock* aber das ist es mir wert ! Ich werde alles dafür tun das wir wieder entspannte Spaziergänge haben. Ich melde mich wenn es was neues gibt! Danke nochmals euch allen für eure antworten
Lg Hanna und lenny

Jule69
28.12.2011, 20:24
Find ich gut das du nun doch so zügig gehandelt hast :ok:.
Ich hoffe ihr habt mit dem Trainer einen guten Griff getan.

Viel Erfolg!!!

Sorella
05.01.2012, 08:53
Ich habe da grad so einen Fall.
Ein Ridgebackhalter.Junger Rüde-Extrem-Pöbler ( ca.1,5 Jahre),die Frau traute sich garnicht mehr den 50Kilo-Terroristen an die Leine zu nehmen.
Mehrfache Beisserein,bei denen auch er schon mehrfach zurecht gewiesen wurde durch die anderen Hunde,aber dennoch bekommt er den Hals nicht voll und fast jeder Hund wird angemacht.

Also war ein Hund der sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt von Nöten.
Der Mann sprach mich also auf nem Spaziergang an, da wir im Vorbeigehen mitten in das Schauspiel geraten und Raiden mich nur etwas schützend zur Seite schubste , aber keinen Ton von sich gab.

Ich erkläret mich bereit zu helfen und ihm als "Begegnung/Versuchskanninchen" zur Verfügung zu stehen.
Also übten wir jetzt ab und an die Begegnung.Das Herrchen des Ridgebacks korriegerte mit einem großen Spritzer Wasser, jedesmal wenn sein Hund an der Leine den Raiden im Vorbeigehen angegehen wollte.Das klappte so gut, das auch nach Tagen er keinen Versuch mehr startete, vermied den Augenkontakt mit meinen Dicken.

Als wir in einem Rondell, beide Hunde "nebenbei" ableinten,
ging nach kurzer Zeit der Ridgeback mit großem Tara auf Raiden los, allerdings mehr die Luftgeschichte, die Raiden suverän meistert, es folgte sofort der Wasserspritzer direkt ins Gesicht und es war Ruhe.Dann kamen andere Hundehalter dazu und alle spielten miteinander, der Ridgeback hielt sicheren Abstand zu Raiden und mitlerweile können wir miteinander sprechen wenn wir uns sehen.Die Hunde sitzen neben uns und es ist Ruhe.

DerSchwabe
15.05.2012, 08:06
Ist zwar schon etwas älter der Tread..

Also ich hab einen Presa der ist jetzt 11 Monte alt. Grundsätzlich ist zu sagen, auch nach
Gesprächen mit anderen Presa-Besitzern, dass es wie andere Molosser auch eine sehr grobe Rasse ist. Heisst das es beim spielen mit anderen Artgenossen richtig zur Sache geht. Bin regelmäßig mit einem Freund mit seinem Rottweiler unterwegs, und wenn die beiden loslegen gehts richtig ab. Oft werden wir von anderen angesprochen ob dass den sein müsse, aber das ist eindeutig rassebedingt. Sie kappeln sich ohne Ende, aber da ist kein Ernst im Spiel. Darum ist es schwierig andere Rassen mit in das Spiel einzubeziehen.
Das ist einfach so, genauso mit der Dominanz anderen Rüden gegenüber. Es kann einfach sein, dass der Hund nicht von der Leine gelassen werden kann, falls er anderen Rüden gegenüber extrem dominant sein sollte. Das sollte aber vorab bekannt sein.

Alano-Dennis
15.05.2012, 19:35
Ist zwar schon etwas älter der Tread..

Also ich hab einen Presa der ist jetzt 11 Monte alt. Grundsätzlich ist zu sagen, auch nach
Gesprächen mit anderen Presa-Besitzern, dass es wie andere Molosser auch eine sehr grobe Rasse ist. Heisst das es beim spielen mit anderen Artgenossen richtig zur Sache geht. Bin regelmäßig mit einem Freund mit seinem Rottweiler unterwegs, und wenn die beiden loslegen gehts richtig ab. Oft werden wir von anderen angesprochen ob dass den sein müsse, aber das ist eindeutig rassebedingt. Sie kappeln sich ohne Ende, aber da ist kein Ernst im Spiel. Darum ist es schwierig andere Rassen mit in das Spiel einzubeziehen.
Das ist einfach so, genauso mit der Dominanz anderen Rüden gegenüber. Es kann einfach sein, dass der Hund nicht von der Leine gelassen werden kann, falls er anderen Rüden gegenüber extrem dominant sein sollte. Das sollte aber vorab bekannt sein.

Wie schon erkannt, alles recht normal. Nen temperamentvoller Presa
is in spießigen Gegenden, was spielen und toben mit fremden und neuen Hunden angeht, mit den sonst gängigen Hunden teilweise einfach unkompatibel, vorallem die Halter selber von Labbi & Co sind oft das Problem und voreingenommen. Zudem beobachte ich sehr oft mit meiner Dominanten und großen Hündinn das selbst Rüden, allein durch ihre Anwesenheit bzw Auftreten ausflippen und sicherheitshalber erstma den großen Leinen-Schreihals raushängen lassen. Würde sich meine zB so verhalten, hätte ich
sicher schnell ne Brieffreundschaft mit dem Ordnungsamt.
Selbstverständlich ist man bei fremden oder unverständissvollen HH direkt immer im Focus mit solch einem Hund und sollte darum tunlichst zusehen, das der Hund akurat spurt und gut eingeschätzt werden kann, im Zweifelsfall immer Leine. Ich hatte es gerade letzte Woche erst, wie meine einen "der darf immer und überall ohne Leine hinlaufen, Rüden" unspektakulär und fair unterworfen hatt und wie darauf hin bei der Halterin die Sicherungen durchgebrannt sind, und es direkt im Wortgefecht in die Kampfhunderichtung ging und wie man sowas laufen lassen könnte.:schreck: Aktzeptanz ist da teilweise sehr gering bis garnicht vorhanden, fast schon Rassistisch :traurig:

Sanny
16.05.2012, 07:18
Wenn man seinen Hund als Welpen bekommt, kann man meiner Meinung nach extrem gut gegen das "Spielproblem" angehen. Ich habe meinen Hund von Anfang an mit jedem Hund (damit mein ich klein/groß, jung/alt, Rüde/Hündin) spielen lassen. Raus kam dabei ein Hund der mit kleinen und älteren Hunden super vorsichtig umgeht, aber auch mit spielen kann. Mit Hunden in seiner Größenlage wird natürlich ordentlich gebolzt, was ihm auch am liebsten ist. Aber so habe ich keinerlei Probleme, dass er andere Hunde im Spiel "platt" macht, weil er von klein an gelernt hat, wie weit er bei wem gehen kann.

Wenn man schon im Welpenalter um alles und jeden ein Boegen macht, kann der Hund das ja gar nichts lernen :hmm:

Peppi
16.05.2012, 09:40
Wenn man seinen Hund als Welpen bekommt, kann man meiner Meinung nach extrem gut gegen das "Spielproblem" angehen. Ich habe meinen Hund von Anfang an mit jedem Hund (damit mein ich klein/groß, jung/alt, Rüde/Hündin) spielen lassen. Raus kam dabei ein Hund der mit kleinen und älteren Hunden super vorsichtig umgeht, aber auch mit spielen kann. Mit Hunden in seiner Größenlage wird natürlich ordentlich gebolzt, was ihm auch am liebsten ist. Aber so habe ich keinerlei Probleme, dass er andere Hunde im Spiel "platt" macht, weil er von klein an gelernt hat, wie weit er bei wem gehen kann.

Wenn man schon im Welpenalter um alles und jeden ein Boegen macht, kann der Hund das ja gar nichts lernen :hmm:


:ok: :ok: :ok:


... oder Deiner ist einfach nicht "dominant" genug ... ;)

Sanny
16.05.2012, 10:29
Davon hat er tatsächlich noch nie was gehört :kicher:

Aber ehrlich gesagt ist es mir so lieber, als anders herum.

DerSchwabe
29.05.2012, 09:09
Stellt sich die Frage, in wie weit es sich um ein "Spielproblem" handelt.
Es gibt einfach Rassen, die schwer oder auch gar nicht mit anderen zusammengeführt werden können, einfach aufgrund der Dominanz.

Zum Glück ist mein Presa super sozialisiert, hat mit anderen Rassen (bis jetzt) kein Problem. Aber das Spielen ist immer schwierig, einfach weil er sich was anderes drunter vorstellt. Und das abzutrainieren seh ich nicht ein. Die Rasse ist so und fertig. Mit war das von vornherein klar, dass es nicht so wird wie bei anderen Hundebesitzer, die ihre Hunde immer und grundsätzlich frei laufen lassen. Ich bin da einfach vorsichtiger. Versteh nicht ganz, wie es sich ein Hundebesitzer zum Problem machen kann, dass sich sein Hund rassetypisch verhält. Ein Presa ist kein einfacher Hund, dass kann man überall lesen. Natürlich lässt er sich sehr gut sozialisieren, seine Dominanz und der rauhe, grobe Spieltrieb bleibt aber immer und das ist auch gut so. Ansonsten - falsche Rasse ausgesucht. (möchte aber niemand angreifen und kritisieren).

Sanny
02.06.2012, 14:20
Kam evtl falsch rüber, aber ich habe nicht davon geredet, dem Hund sein Spielverhalten abzutrainieren. Mit "gleichwertigen" Spielgegenern, die ein ähnliches Spielverhalten haben, darf sich mein Hund nach Herzenslust austoben. Da wird ohne Ende gebalgt, sodass ausstehende schon dachten, die beiden gehen sich an die Gurgel. Ja, sie spielen nun einmal anders.
Aber ich möchte, dass mein Hund Rücksicht nimmt und andere Hunde, die ihm körperlich in so einem Spiel nicht mal ansatzweise gewachsen sind, auf die Art evtl sogar verletzt. Und dieses "Rücksicht nehmen" finde ich schon wichtig anzutrainieren (bei ansonsten verträglichen Hunden).

Peppi
03.06.2012, 09:16
Aber ich möchte, dass mein Hund Rücksicht nimmt und andere Hunde, die ihm körperlich in so einem Spiel nicht mal ansatzweise gewachsen sind, auf die Art evtl sogar verletzt. Und dieses "Rücksicht nehmen" finde ich schon wichtig anzutrainieren (bei ansonsten verträglichen Hunden).

:ok:

jawoll
03.06.2012, 14:03
:ok:
Tierliebe hört halt nicht bei der eigenen schwarzen Nase auf. - Mit allen Konsequenzen.

Cira
03.06.2012, 16:50
:ok:
Tierliebe hört halt nicht bei der eigenen schwarzen Nase auf. - Mit allen Konsequenzen.

Richtig. :ok:

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