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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nachwuchs steht ins Haus (nein kein tierischer) - hilfreiche Ratschläge erwünscht


Verena_Balu
26.10.2011, 13:45
Hallo,


im Moment leben wir mit einem 15 Monate alten Cane Corso Rüden (der seit einigen Monaten stark aggressives Territorialverhalten zeigt - woran wir im Moment mit einer Tiertrainerin arbeiten) namens Balu :).

Im Januar steht Nachwuchs ins Haus, habt ihr eventuell Erfahrungsberichte oder Tipps betreffend die Vorbereitung auf den baldigen Zuwachs?


Ich habe während der letzten Monat ein wenig Vertrauen in ihn verloren (was Kinder betrifft, nicht aufgrund bestimmter Vorfälle sondern wg seines aggressiven Territorialverhaltens) - meine Tiertrainerin vertröstet mich stetig auf Januar - man wird sehen wie er reagiert ... mir reicht das allerdings ganz und garnicht aus.



Hat jemand Erfahrungen? Bitte um Hilfe Danke :)

LG


Verena & Balu

blue
26.10.2011, 14:50
Hmm, was genau meinst du mit Territorialverhalten ?
Schützt er sein Territorium oder Eure ?
Sprich: Bewacht er Futter und Liegeplatz oder Haus und Grundstück ?

Verena_Balu
26.10.2011, 15:18
Sry ein wenig ungenau ...

Sein Territorium gibts nicht ... nur unseres (!!) er lässt sich alles wegnehmen Futter, Spielzeug, Platz etc.. (ohne Probleme)

Aber Haus, Arbeit, Auto, eingezäunte Plätze (Hundeausläufe), teilweise auch schon wenn wir für einige Minuten stehen bleiben (nur angeleint!, wird anschließend alles nachkommende verjagt besser gesagt versucht zu verjagen).


Bsp.: Warteraum beim Tierarzt --> unmöglich, Artgenossen und alles andere was sich bewegt wird verbellt und wenn dies nicht ausreicht garantiert auch gebissen. Wir trainieren mit einer Art Spritzpistole --> jedes Mal wenn er Radau macht wird er bespritzt, schafft kurze Zeit Abhilfe - er hört auf zu bellen aber trotzdem total aufgekratzt und übersensibel auf Geräusche und Bewegungen.


Dies natürlich nur gegen "Fremde" über alles was er kennt freut er sich wahnsinnig ....

Es stellt sich nur eine Frage: das Baby ist doch für ihn dann auch fremd?
Spüren Hunde das es zum "Rudel" gehört?

Ich habe beobachtet, dass er dieses Territorialverhalten ganz stark seitdem ich schwanger bin zeigt (kann natürlich auch mit dem pubertären Alter einhergehen - vielleicht nur ein Zufall).

Er ist Kinder ansich gewohnt - zumindest hatte er bereits öfter Kontakt mit meinem Neffen. Mein Neffe ist seitdem Balu bei uns ist jedes Wochenende zu Besuch bei meiner Mutter - wohin Balu und ich auch pilgern. Es gab nie wirklich Probleme (bis auf das ständige abschlecken, egal wohin sich der Kleine bewegt hat wurde er von Balu gewaschen), er hat versucht ihm Essen aus der Hand zu nehmen (was der Fehler meiner Mutter war, sie ließ den Kleinen ständig Balu füttern) aber nie wirklich aggressiv.

Es gab da mal einen Vorfall: Balu lag neben meiner Schwägerin auf der Bank mit einem Spielzeug im Maul der Kleine hat es ihm drei Mal aus dem Maul genommen beim vierten Mal hat er ihn angeknurrt. Meiner Meinung nach aber definitiv das Fehlverhalten meiner Schwägerin a) gehört Hund nicht auf die Bank und b) hat das Kind nichts im Maul des Hundes verloren. Er darf übrigens nie auf Bänke oder Betten ... leider hatte ich in dieser Situation kein Auge darauf.

Seitdem habe ich ein mulmiges Gefühl und versuche Begegnungen mit dem Neffen zu meiden, vor allem weil Balu immer mehr beginnt, auch in der Wohnung meiner Mutter nicht von unserer Seite zu weichen - er liegt ständig neben jemandem aus der Familie und hat stets ein Auge auf den Kleinen. Das meine ich defintiiv nicht im positivem Sinn .. kann es sein dass es hier um den Rang geht?
Als Bedrohung wird er den Kleinen (jetzt 18 Monate alt) wohl kaum sehen?

Peppi
26.10.2011, 15:28
Da traut Euch wohl jemand nicht zu, dass Ihr auf Euch selber aufpassen könnt! ;)

Habt Ihr die gleichen Locations mal in Eurer Abwesenheit gechecked? Also Hund jemand anderem in die Hand drücken?


Ansonsten gibt es durchaus Erklärungen für Deine Beobachtungen, hinsichtlich Deiner Schwangerschaft:

http://www.amazon.de/Verhaltensbiologie-f%C3%BCr-Hundehalter-Das-Praxisbuch/dp/3440122166/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1319639282&sr=8-1


Nachtrag: [...]Die Übersetzung des Rassenamens ist ebensowenig eindeutig, wie die verbürgte Herkunft des Cane Corso. Cane = Hund u. Corso könnte vom griechischen Kortos kommen, was in etwa Hof, oder Zaun bedeutet, aber auch ein lateinischer Ursprung Cohors wird in Betracht gezogen, was so viel wie Wächter, oder Beschützer bedeutet.[...]

Quelle: http://www.montagne-del-limpurghe.de/montagne/RasseStandard.aspx

Gonzalez
26.10.2011, 15:42
Was hat den die Trainerin geraten, ausser ihn mit der Spritzpistole naß zu machen?

Damit unterdrückst Du zwar ein bestimmtes Verhalten, dass grundsätzliche Problem wird nicht gelöst.

Vertrauen, der Olle glaub wohl bestimmte Aufgaben immer & überall übernehmen zu müssen.

Gab es denn mal nen Vorfall bei dem eventuell das Vertrauensverhältnis gestört wurde zwischen ihm & euch ( Dir oder Deinem Mann )?

Kann er ohne Problem frei laufen und kommt bei Zuruf gleich zurück?

Tyson
26.10.2011, 16:22
:kicher: Scar fand sone Spritzpistole voll Klasse :kicher:

Louis&Coco
26.10.2011, 17:06
Ich habe während der letzten Monat ein wenig Vertrauen in ihn verloren (was Kinder betrifft, nicht aufgrund bestimmter Vorfälle sondern wg seines aggressiven Territorialverhaltens) - meine Tiertrainerin vertröstet mich stetig auf Januar - man wird sehen wie er reagiert ... mir reicht das allerdings ganz und garnicht aus.

Wenn dir dass jetzt schon nicht ausreicht, schaut euch bei zeiten eventuell nach einem neuen Trainer/ einer Trainerin um...(ne 2. Meinung kann man ja sicherheitshalber immer einholen;))

Die Erfahrungen in unserem Umfeld (bin selber nicht so der Kinder-Mensch:kicher:) sind meist die, dass der Hund wenn das Baby erstmal da ist eher sehr auf das kleine Ding aufpasst als es zu fressen...

Simone
26.10.2011, 19:13
Hallo!

Ich glaube nicht, dass Ihr Euch Sorgen um Eurer Kind machen braucht. Für mich klingt es eher so, als müßtet Ihr zukünftig darauf achten, dass Euer Balu nicht alles und jeden bedroht, der sich Eurem Kind nähern möchte... ;)

Ich kenne Freunde, die haben bereits mit einer Puppe und einem Kinderwagen im Vorfeld "geübt". Auch wenn eine Hundetrainerin das empfohlen hat, halte ich nicht so viel davon. Der Hund ist ja nicht blöd und kann eine Puppe sehrwohl von einem echten Baby unterscheiden. Auch Eurer eigenes Baby wird etwas andere sein, als ein Besuchsbaby oder Kind. Ihr seid dem Kind so eng emotional verbunden, dass der Hund das sofort merkt.

Ich habe damals meinen Hunden die Babys direkt hingehalten und sie durften schnuppern. Meine total gutmütige Hündin Luna war bei unserem ersten Kind erst total angespannt. Sie hat gezittert, hatte eine Bürste über den ganzen Körper und war völlig unruhig. Die Situation war ja auch völlig neu, ich selber war noch etwas angeschlagen und dann war da plötzlich so ein kleines und durchaus sehr lautes Wesen im Haus... Aber auch sie durfte vorsichtig schnuppern und bereits am nächsten Tag war alles vollkommen normal. Anfangs haben die Hunde geguckt, wenn das Baby laut geweint hat, nach ein paar Tagen war das aber nicht einmal mehr einen Blick wert.

Trotzdem sollten ihr am Territorialverhalten arbeiten, denn es besteht durchaus die Gefahr, dass Euer Balu das Baby als "seins" annimmt und dann entsprechend vor allem und jeden verteidigt...

Viel Erfolg!

Verena_Balu
26.10.2011, 19:39
Kann er ohne Problem frei laufen und kommt bei Zuruf gleich zurück?

Bis dato sonst nichts mit ruhiger bestimmter Energie gegenarbeiten (haha - wenn so ein kleines Monster an der Leine reisst ...) wir hatten jetzt erst die zweite Stunde mal sehen was sie nächste Woche spricht.


Ja natürlich - ich bin täglich mit ihm 2-3 Stunden spazieren (seit 14 Tagen überhaupt nicht mehr --> Bänderriss am rechten Hinterlauf, haben noch sehr damit zu kämpfen und auch in absehbarer Zeit wenig Besserung in Sicht).

Vielleicht interessant: der Bänderriss kam wie folgt zu Stande:
Wir waren wie jeden Tag spazieren (auf der Suche nach eventuellen Spielgefährten) als am Horizont ein Rottweiler Rüde zu sehen war - Balu blieb erst mal stehen (das tut er immer - ich nehme an um abzuwägen wie er was tun soll) der Rottweiler hat ihn dann fixiert und ist voll auf ihn zugestartet (Zähne fletschend) Balu hat sofort die Flucht ergriffen --> normalerweise ist er sofort wieder hier wenn er vor nem Artgenossen flüchtet ... aber diesmal hatte auch ich ein komisches Gefühl weshalb ich ihm mehr oder minder so schnell ich konnte (im 7ten Monat schwanger) hinterher bin ... weit und breit keine Spur von ihm unter ständigem Rufen habe ich ihn eine viertel Stunde am Parkplatz gesucht (dachte er wäre zum Auto gelaufen - nachdem er die Richtung eingeschlagen hatte) da meinte eine Frau zu mir er sei total verängstigt auf die andere Seite der Donauinsel gelaufen ... ich habe sofort meine Eltern meinen Mann und Bekannte angerufen zwecks Hilfe beim Suchen ... er ist noch niemals weggelaufen selbst als er vor anderen geflüchtet ist, kam er immer wieder zurück.
Zumal er total auf mich und meinen Mann fixiert ist ...
Tja zu acht haben wir ihn die ganze Nacht gesucht (ist sehr weiter Auslauf) keine Spur von ihm ich habe im Auto übernachtet in der Hoffnung er würde zum Auto zurück ... nachdem ich die Hoffnung fast aufgegeben hätte ging ich direkt nachdem es wieder hell wurde noch eine kleine Runde um den Parkplatz und habe ihn ständig gerufen - in der Zwischenzeit ist er bereits zum Auto direkt zu meinem Mann zurückgekehrt ...

Total erschöpft (Kreislauf war sehr instabil) und mit kaputtem Hinterlauf gings erstmal zum TA ... der konnte zum Glück mal feststellen, dass das Sprunggelenk nicht gebrochen ist. Zwei Tage später haben wir ihn von einem Orthopäden anschauen lassen, der bestätigt hat, dass die Bänder garantiert gerissen seinn müsssen ... (Fuß klappte regelrecht nach außen).


Er ist - obwohl er ständig mit uns unterwegs war, unter anderem auch mit mir in der Arbeit - ein sehr ängstlicher Hund.
Mit anderen hatten wir bis auf den Rottweiler keine Probleme beim frei Laufen ...
Mir war es immer lieb, dass er versucht hat jedem Streit aus dem Weg zu gehen aber wenn das in panische Angst umschlägt .... :(

Verena_Balu
26.10.2011, 19:42
Da traut Euch wohl jemand nicht zu, dass Ihr auf Euch selber aufpassen könnt! ;)

Habt Ihr die gleichen Locations mal in Eurer Abwesenheit gechecked? Also Hund jemand anderem in die Hand drücken?





Wir haben das mal mit meinem Vater versucht - zwei Mal hats ganz gut geklappt, dann konnte wohl auch er nicht mehr ausreichend auf sich aufpassen :)

Cherry
26.10.2011, 22:27
Hallo!

Ich glaube nicht, dass Ihr Euch Sorgen um Eurer Kind machen braucht. Für mich klingt es eher so, als müßtet Ihr zukünftig darauf achten, dass Euer Balu nicht alles und jeden bedroht, der sich Eurem Kind nähern möchte... ;)


Das hab ich mir auch direkt gedacht ;).

Wobei ich mich auch nach nem anderen Trainer umschauen würde.

Jule69
26.10.2011, 23:16
Sein Territorium gibts nicht ... nur unseres (!!) ?

Sicher :hmm:? Ich befürchte das sieht es anders.



Aber Haus, Arbeit, Auto, eingezäunte Plätze (Hundeausläufe), teilweise auch schon wenn wir für einige Minuten stehen bleiben (nur angeleint!, wird anschließend alles nachkommende verjagt besser gesagt versucht zu verjagen).


Bsp.: Warteraum beim Tierarzt --> unmöglich, Artgenossen und alles andere was sich bewegt wird verbellt und wenn dies nicht ausreicht garantiert auch gebissen. Wir trainieren mit einer Art Spritzpistole --> jedes Mal wenn er Radau macht wird er bespritzt, schafft kurze Zeit Abhilfe - er hört auf zu bellen aber trotzdem total aufgekratzt und übersensibel auf Geräusche und Bewegungen.


Dies natürlich nur gegen "Fremde" über alles was er kennt freut er sich wahnsinnig ....

ist es möglich, das er sich in eurer Gegenwart nicht ganz so sicher fühlt, wie ihr glaubt :hmm:?
Es scheint ja eigentlich eher ein ängstlicher Hund zu sein, der lieber die Flucht ergreift wenn er die Möglichkeit hat (statt auf euer Urteil zu vertrauen) und der erst nach vorne geht, wenn ihm diese Möglichkeit fehlt (im Auto, beim TA etc).

Mir scheint das er die Dinge lieber "vorsichtshalber" selber regelt oder beschützt.
Ich finde das auch gerade in dem Alter nicht ungewöhnlich.


Es stellt sich nur eine Frage: das Baby ist doch für ihn dann auch fremd?
Spüren Hunde das es zum "Rudel" gehört?

Ich habe beobachtet, dass er dieses Territorialverhalten ganz stark seitdem ich schwanger bin zeigt (kann natürlich auch mit dem pubertären Alter einhergehen - vielleicht nur ein Zufall).

Auch hier bestätigt sich das m.M. nach.
Vorsichtshalber passt er lieber auf dich und/oder dein Kleines auf.


Es gab da mal einen Vorfall: Balu lag neben meiner Schwägerin auf der Bank mit einem Spielzeug im Maul der Kleine hat es ihm drei Mal aus dem Maul genommen beim vierten Mal hat er ihn angeknurrt. Meiner Meinung nach aber definitiv das Fehlverhalten meiner Schwägerin a) gehört Hund nicht auf die Bank und b) hat das Kind nichts im Maul des Hundes verloren.

Seitdem habe ich ein mulmiges Gefühl und versuche Begegnungen mit dem Neffen zu meiden, vor allem weil Balu immer mehr beginnt, auch in der Wohnung meiner Mutter nicht von unserer Seite zu weichen - er liegt ständig neben jemandem aus der Familie und hat stets ein Auge auf den Kleinen. Das meine ich defintiiv nicht im positivem Sinn .. kann es sein dass es hier um den Rang geht?
Als Bedrohung wird er den Kleinen (jetzt 18 Monate alt) wohl kaum sehen?

Er hat beim vierten Mal geknurrt/verwarnt. Wie soll er denn sonst sagen, das es reicht?
Meines Erachtens lag das einzige Fehlverhalten bei dir :sorry:. Denn es obliegt ja deiner Aufsichtspflicht.
Auch wenn ich dein mulmiges Gefühl verstehen kann, würde ich Begegnungen gerade jetzt nicht meiden, sondern einfach ein besseres Auge darauf haben ;).
Vermutlich geht es, wie so oft im Leben, eher um Vertrauen als um einen "Rang".

Ist aber nur meine bescheidene Vermutung.
Ferndiagnosen sind wohl immer etwas vage.

Lucy
27.10.2011, 06:53
Er vertraut euch nicht, und im Wartezimmer kann er schlecht abhauen, also lässt er seine Angst so aus, das er nach vorne geht, also alles verbellt oder sogar beissen würde.

An der Leine das selbe spiel, wo will er hin? Er ist ja an der Leine, also wird auch wieder nach Vorne gegangen.

Und das mit deinem Neffen war nur die Aussage, hau ab du nervst. Wie soll sonst ein Hund mitteilen das er seine Ruhe haben will wenn ihm keiner sonst hilft.

kairos
27.10.2011, 07:25
Also was mich am meisten erschreckt, ist wie du die ganze Sache hier auf- bzw. erzählst...:hmm:
Nach deinem ersten Beitrag habe ich noch gedacht, dass dies vorallem auf die Anfänge seiner pubertären Phase zu schieben sei.
Nach deinen weiteren Ausführungen, die so einzeln dazu gekommen sind, sieht für mich die Sachlage ein wenig anders aus. Die von dir beschriebene Bindung zu euch, ist wohl so, dass er das Gefühl hat für euch aufpassen zu müssen, wenn er nicht frei läuft! Ich weiss nicht ob da eine Spritzpistole wirklich das beste Mittel zur Lösung des Problemes ist! Vielleicht versucht ihr es mal mit Alternativverhalten antrainieren? Spielzeug, Aufmerksamkeitsübungen...? Die Spritzpistole nur als Massnahme, wenn er nicht ansprechbar ist...:hmm:
Ich denke wenn ihr so weiter macht wie bisher, ist die Chance gross, dass er euer Kleines gegen jeden und alles verteidigen und beschützen will was da kommt. Im schlimmsten Fall sogar gegen euch! Somit bin ich auch der Überzeugung, dass von ihm keine Gefahr für das Kleine ausgeht.
Versucht ihm zu vermitteln, dass ihr Chef der Lage seit und er die Bewachung einstellen kann, dann sollte Ruhe einkehren. Wenn er erkennt, dass er auf euer Urteil zählen und sich darauf verlassen kann, dann ist für ihn alles OK und er wird ruhiger werden...
Auf jeden Fall wünsche ich euch alles Gute zum Nachwuchs und in der weiteren Hundeerziehung, die ich an eurer Stelle vermutlich auch mit einem anderen Hundetrainer weiterführen würde.:lach4:
LG

Lucy
27.10.2011, 07:38
In meinen Augen ist das Angst gepaart mit ich muss mir selber helfen sonst nix.

Ist bei unserem auch so, und wir arbeiten und arbeiten und arbeiten dran!
Und das ist viel arbeit, aber ich denke keinerlei gefahr für das Kind

Verena_Balu
27.10.2011, 13:53
Spielzeug, Aufmerksamkeitsübungen...? Die Spritzpistole nur als Massnahme, wenn er nicht ansprechbar ist...:hmm:

Wenn er erkennt, dass er auf euer Urteil zählen und sich darauf verlassen kann, dann ist für ihn alles OK und er wird ruhiger werden...
Auf jeden Fall wünsche ich euch alles Gute zum Nachwuchs und in der weiteren Hundeerziehung, die ich an eurer Stelle vermutlich auch mit einem anderen Hundetrainer weiterführen würde.:lach4:
LG

Spielzeug und Aufmerksamkeitsübung sind draussen unmöglich - er ist total abgelenkt von Umweltgeräuschen (andere Leute, Strassenbahn, Auto, etc.) - er blickt total nervös in alle Richtungen und lässt sich nur dürftig ansprechen --> nach mehrmaligem ansprechen würdigt er mir einen kurzen Blick aber ist definitiv nicht empfänglich für Kommandos.

Das oben beschriebene Verhalten zeigt er seit ca. 10 Wochen so schlimm. (Ich könnte keinen Vorfall damit in Verbindung bringen.)

Ich kann auch nicht ganz verstehen weshalb er uns nicht vertraut ...

Momentan habe ich das Problem, dass ich mit ihm wenig raus kann bzw. nicht raus soll wg. seinem frisch operierten Hinterlauf - nach seinem Auslauf war er viel entspannter beim Training auf der Straße (besser ansprechbar).

Habt ihr vielleicht Tipps wie ich es ihm leichter machen kann uns zu vertrauen? Eventuell auch Dinge die ich für den Augenblick zu Hause mit ihm üben kann?

Wenn jemand Empfehlungen betreffend Tiertrainer in Österreich (Wien, Wien Umgebung, Niederösterreich) hat bitte her damit :)


Wir testen die Woche wieder einen ...

Verena_Balu
27.10.2011, 13:55
In meinen Augen ist das Angst gepaart mit ich muss mir selber helfen sonst nix.

Ist bei unserem auch so, und wir arbeiten und arbeiten und arbeiten dran!
Und das ist viel arbeit, aber ich denke keinerlei gefahr für das Kind


Gab es bei euch einen bestimmten Auslöser für die Angst? Ist das langsam schlimmer geworden oder von heute auf morgen?

kairos
27.10.2011, 14:09
Spielzeug und Aufmerksamkeitsübung sind draussen unmöglich - er ist total abgelenkt von Umweltgeräuschen (andere Leute, Strassenbahn, Auto, etc.) - er blickt total nervös in alle Richtungen und lässt sich nur dürftig ansprechen --> nach mehrmaligem ansprechen würdigt er mir einen kurzen Blick aber ist definitiv nicht empfänglich für Kommandos.

Das oben beschriebene Verhalten zeigt er seit ca. 10 Wochen so schlimm. (Ich könnte keinen Vorfall damit in Verbindung bringen.)


Ist nicht möglich...:hmm: Na ja du hast einen Molosser!
Zum einen ist mir bekannt, dass Hunde in der Pubertät sich ganz plötzlich total anders verhalten können, bei alltäglichen Dingen. So z.B. ist es möglich, dass der Hund auf der Gassi- Runde plötzlich einen Baum anknurrt, oder vor einem Hydranten Angst hat.
Zum zweiten solltest du versuchen, die anderen Dinge, die ihn verunsichern, beschäftigen, einfach zu ignorieren und ihm so zu zeigen dass alles total "normal" ist. Eine zu grosse Aufmerksamkeit, oder Erklärungen sowie Herabspielungen solcher Ereignisse, Dinge bestätigen ihn sonst.
Zum Dritten gibts da noch sowas wie Frustrationgrenzentraining...
wurde wohl von Peppi vor nicht allzu langer Zeit hier gepostet...
Jepp habs: http://www.molosserforum.de/erziehung/17672-frustrationsgrenzentrainingstipps.html

So denke ich sind die ersten Fragen beantwortet, je genauer du fragst, umso mehr Antworten wirst du erhalten!:lach4:
LG

Lucy
27.10.2011, 14:12
Langsam schlimmer, immer schleichende Anzeichen die man anfangs nicht für voll nimmt!

Nur das unserer so im Stadtverkehr bei Bussen usw ganz gelassen ist, und auch bei fremden Menschen keinerlei Probleme zeigt. Nur andere Tiere usw machen ihm furchtbar Angst. Obwohl er auch bei uns immer dabei war.

Wie alt ist eurer? Unserer ist jetzt 16 Monate alt! Ich denke die Pupertät tut ihren teil dazu

Djego
27.10.2011, 14:13
Jeder Hund hat mehrere Angstphasen.

Da kann dir wirklich nur ein guter Trainer vor Ort helfen.

Zuhause würde ich Suchspiele usw. machen bzw. Gehorsamsübungen.

Wegen dem Kind würde ich ihm z.B. jetzt schon mal ein Verbot für das zukünftige Kinderzimmer geben. Ich finde da so Türgitter super.
Der Hund bekommt mit was geht darf aber halt nicht da rein.
Oder schickt ihn zuhause öfter auf seinen Platz (auch grad wenn Besuch da ist). Er braucht euch nicht zu kontrollieren. Es reicht, wenn er dabei sein darf.

Peppi
27.10.2011, 14:14
http://www.vet-concept.com/Relax-Plus.htm?websale7=vet-concept&ci=000034

;)

Lucy
27.10.2011, 14:16
Was mir gerade noch einfällt ihr habt doch so Hautprobleme mit eurem oder?
Schon zwecks Allergien getestet?

Verena_Balu
27.10.2011, 14:16
Langsam schlimmer, immer schleichende Anzeichen die man anfangs nicht für voll nimmt!

Nur das unserer so im Stadtverkehr bei Bussen usw ganz gelassen ist, und auch bei fremden Menschen keinerlei Probleme zeigt. Nur andere Tiere usw machen ihm furchtbar Angst. Obwohl er auch bei uns immer dabei war.

Wie alt ist eurer? Unserer ist jetzt 16 Monate alt! Ich denke die Pupertät tut ihren teil dazu

Bei uns wars auch so ...
Balu ist jetzt 15 Monate alt.

Djego
27.10.2011, 14:19
Ach noch als Suchspiel. Ich habe mich vor Djego gesetzt (nach der OP), dann hab ich 3 gleiche Tupperbehälter genommen und er mußte dann richen, wo das Leckerlie drunter lag. Hat er das falsche Tupper angezeigt (er haut mit der Pfote drauf) hab ich es mit "Schade" hoch gehoben. Dann, wenn er es richtig gemacht hatte, hab ich es hoch gehoben und ihn gelobt bis es nicht mehr ging. Wir haben also das Suchspiel zusammen gemacht und so auch unsere Bindung gestärkt.

Mr. Schnullerbacke
27.10.2011, 14:24
Wegen dem Kind würde ich ihm z.B. jetzt schon mal ein Verbot für das zukünftige Kinderzimmer geben. Ich finde da so Türgitter super.
Der Hund bekommt mit was geht darf aber halt nicht da rein.
Oder schickt ihn zuhause öfter auf seinen Platz (auch grad wenn Besuch da ist). Er braucht euch nicht zu kontrollieren. Es reicht, wenn er dabei sein darf.

Sicher? ;)

Ich würde es genau anders rum machen.
den Hund von Anfang an an das kind gewöhnen. Immer einladen, zum Stillen, Windeln wechseln usw. usf.
Hundi akzeptiert somit das neue rudelmitglied, behält seine Stellung, also diesbezüglich schon mal keine Gefahr.

bezüglich dem Schutztrieb würde ich bei diesen Aktionen so oft es geht Verwandte, freunde etc. einbinden, die dann auch am kind zugegen sind.

Das "Wegsperren", sprich das verbot mit in K´zimmer zu dürfen, dürfte für einen Hund mit solchen unsicherheitsproblemen zu einer weiteren Unsicherheit in einem für ihn bisher noch unbelasteten bereich führen :lach4:

Verena_Balu
27.10.2011, 14:26
Was mir gerade noch einfällt ihr habt doch so Hautprobleme mit eurem oder?
Schon zwecks Allergien getestet?

Ja, konnte der TA nichts feststellen während der letzten Vollnarkose wurden ihm Fell-/ Hautproben (vom veränderten Gewebe) entnommen, Ergebnisse sind noch ausständig.

Verena_Balu
27.10.2011, 14:27
http://www.vet-concept.com/Relax-Plus.htm?websale7=vet-concept&ci=000034

;)

Super Danke :)

bx-junkie
27.10.2011, 15:09
Sicher? ;)

Ich würde es genau anders rum machen.
den Hund von Anfang an an das kind gewöhnen. Immer einladen, zum Stillen, Windeln wechseln usw. usf.
Hundi akzeptiert somit das neue rudelmitglied, behält seine Stellung, also diesbezüglich schon mal keine Gefahr.

bezüglich dem Schutztrieb würde ich bei diesen Aktionen so oft es geht Verwandte, freunde etc. einbinden, die dann auch am kind zugegen sind.

Das "Wegsperren", sprich das verbot mit in K´zimmer zu dürfen, dürfte für einen Hund mit solchen unsicherheitsproblemen zu einer weiteren Unsicherheit in einem für ihn bisher noch unbelasteten bereich führen :lach4:

sehe ich genauso Volker :ok: Warum den Hund ausschliessen? Ich finde es sehr schön wenn der Hund eingebunden wird und somit lassen sich auch eventuelle Eifersüchteleien von seiten des Hundes eher unterbinden...

Jule69
27.10.2011, 15:14
Sicher? ;)

Ich würde es genau anders rum machen.
den Hund von Anfang an an das kind gewöhnen. Immer einladen, zum Stillen, Windeln wechseln usw. usf.
Hundi akzeptiert somit das neue rudelmitglied, behält seine Stellung, also diesbezüglich schon mal keine Gefahr.

bezüglich dem Schutztrieb würde ich bei diesen Aktionen so oft es geht Verwandte, freunde etc. einbinden, die dann auch am kind zugegen sind.

Das "Wegsperren", sprich das verbot mit in K´zimmer zu dürfen, dürfte für einen Hund mit solchen unsicherheitsproblemen zu einer weiteren Unsicherheit in einem für ihn bisher noch unbelasteten bereich führen :lach4:


:ok:

Lee-Anne
27.10.2011, 16:53
Ja, konnte der TA nichts feststellen während der letzten Vollnarkose wurden ihm Fell-/ Hautproben (vom veränderten Gewebe) entnommen, Ergebnisse sind noch ausständig.

Wegen der Hautprobleme würde ich auch mal die Schilddrüsenwerte checken lassen. Die stehen oft in Zusammenhang mit Allergien und erklären auch manchmal seltsame Verhaltensweisen.

Einen guten Trainer ersetzt eine dementsprechende Diagnose allerdings auch nicht.

Und manchmal hilft ein Wochenende bei einem richtig guten Trainer, der weiter weg ist mehr, als viele Stunden bei einem mittelmäßigen Trainer in der Nähe.

Alano-Dennis
27.10.2011, 17:46
Ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, kann auch nix weiter dazu sagen. Aber das die Nummer mit der Wasserpistole oder Flasche, nix dolles bringt, sollte sich eigentlich schon bis zum hinterletzten "Tiertrainer" rumgesprochen haben. Damit kann man höchstens kleine ängstliche Hundeseelen kurzzeitig beeindrucken. :-)

Djego
28.10.2011, 06:40
Sicher? ;)

Ich würde es genau anders rum machen.
den Hund von Anfang an an das kind gewöhnen. Immer einladen, zum Stillen, Windeln wechseln usw. usf.
Hundi akzeptiert somit das neue rudelmitglied, behält seine Stellung, also diesbezüglich schon mal keine Gefahr.


Da stimme ich dir zu. Der Hund dürfte schon überall dabei sein, aber das spätere Kinderzimmer (wenn es eins gibt) würde ich schon sperren, so daß der Hund gar nicht oder nur in Begleitung rein darf.
Das Kind wird ja auch älter und Kinder lassen gerne mal was rum liegen, dann verschluckt ein Hund schon mal schnell was oder man selbst geht mal nur kurz ans Telefon oder so, deshalb die Tür.

Mr. Schnullerbacke
28.10.2011, 07:08
Da stimme ich dir zu. Der Hund dürfte schon überall dabei sein, aber das spätere Kinderzimmer (wenn es eins gibt) würde ich schon sperren, so daß der Hund gar nicht oder nur in Begleitung rein darf.


Ah ok, ich hatte das ganz anders verstanden :lach4:

Bulldog665
31.10.2011, 19:21
Hallo
das könnte auch daran liegen das er das Kind riecht mein American-Bulldog Rüde Paul ist besser als jeder Schwangerschaftstest und auch früher bevor es ein Arzt festsellen kann.War bei uns auch so aber wie soll ich es sagen als unsrere Tochter nachhause kam war es nix neues war wie wenn Sie ein paar tage weg waren. Lasst es auf euch zukommen-
Gruss

*Aldo*
02.11.2011, 12:12
Also ich bin vor 2.5 Wochen Mama geworden und wir haben eigentlich vorab nicht viel gemacht ausser wie immer grundsätzlich an Aldos Grundgehorsam gearbeitet (Obedience und Bindungsarbeit).
Das einzige was wir langsam gemacht haben war, ihn im Schlafzimmer auf die Seite meines Mannes "umzuziehen": er hat immer neben mir auf dem Boden geschlafen. Da aber hier jetzt das Beistellbettchen steht haben wir ihn in Etappen auf die andere Seite geschleust (Körbchen einfach peut a peut ums Bett rumgeschoben ;)).
Dann hab ich jetzt zuletzt (seit ca. Anfang Okt.) den Stubenwagen mal nachts mit ins Schlafzimmer gestellt und tagsüber hier ins Wohnzimmer. Den fand er dann schon nach 2 Tagen voll unspektakulär.

Als es dann soweit war hat mein Mann benutzte Windeln mitgebracht und in der Wohnung verteilt, sodass Aldo sich an den Geruch gewöhnen konnte.
Am Tag der Entlassung bin ich dann allein hoch in die Wohnung und hab ihn erstmal ausgiebig begrüßt und dann zur großen Runde mit runter genommen. Das erste Kennenlernen hat also erstmal unten in Form von "Kinderwagen-Beschnüffeln" statt gefunden.
Dennoch war der erste Tag seeeeeehr anstrengend. Aldo war total aufgeregt und hat den Kleinen immer wieder angebellt und zum Spielen aufgefordert. Wir haben dann sehr sehr viele Leckerchen geschmissen immer wenn er ruhig war und in den aufgeregten Situationen viel Alternativverhalten (einfach ein bisschen Obedience, so dass er sich Leckerchen verdienen konnte).
Nachts ist er dann als derKleine geschrien hat ins Wohnzimmer umgezogen und am 3. Tag war wieder alles gut und Aldo ist mittlerweile tiefenentspannt.
Jedne Morgen darf er dem Kleinen zur Begrüßung am Hinterkopf schnuppern und auch mal dort ein Küsschen geben und dann ist er zufrieden.
Ihr könnt also wirklich im Vorfeld nicht viel machen und müsst sehen wir er dann tatsächlich reagiert wenn der Stöpsel bei Euch eingezogen ist.

Ansonsten haben die anderen ja schon reichlich Tipps gegeben bzgl. der Ängstlichkeit und was Ihr da machen könnt mit Hilfe eines guten Trainers.

Wir hatten mit Aldo jetzt auch wieder so eine Phase bei der Abendrunde im Dunkeln. Da wurde auch jeder angepöbelt der irgendwie komisch irgendwo stand oder auch Gegenstände, die normalerweise nicht uaf der Abendrunde zu sehen sind (z.B. ein kleiner Müllcontainer vor einem Geschäft). Da hiess es dann souverän zeigen, dass es nix wildes ist. Mit Alternativverhalten und positiver Verstärkung (hier kommts sehr aufs Timing an!). Klappte super und jetzt ist wieder alles tutti! Aber so Phasen haben wir zwischendurch immer mal wieder gehabt. Ich bin mal gespannt, ob sich das jetzt langsam legt. Er wird ja bald drei und langsam erwachsen :)

*Aldo*
02.11.2011, 12:17
Sicher? ;)

Ich würde es genau anders rum machen.
den Hund von Anfang an an das kind gewöhnen. Immer einladen, zum Stillen, Windeln wechseln usw. usf.
Hundi akzeptiert somit das neue rudelmitglied, behält seine Stellung, also diesbezüglich schon mal keine Gefahr.

bezüglich dem Schutztrieb würde ich bei diesen Aktionen so oft es geht Verwandte, freunde etc. einbinden, die dann auch am kind zugegen sind.

Das "Wegsperren", sprich das verbot mit in K´zimmer zu dürfen, dürfte für einen Hund mit solchen unsicherheitsproblemen zu einer weiteren Unsicherheit in einem für ihn bisher noch unbelasteten bereich führen :lach4:
Machen wir auch so. Aber Aldo darf nur mit ins Kinderzimmer, wenn einer von uns mit Baby reingeht. Das hat er auch super schnell geschnallt und oft legt er sich einfach vor die Tür oder geht gar nicht erst mit.
Bzgl. Fremde das Baby anfassen: hier war es super, dass meine Hebamme direkt am 2. Tag morgens zu uns kam. Aldo kannte sie noch gar nicht und war suuper relaxed als sie mit unserem Kleinen hantiert hat. Er fand eher sie toll und hat ihr laufend Spielzeug gebracht :ok:

Mr. Schnullerbacke
02.11.2011, 17:34
Wir, meine ehemalige lebensgefährtin und ich, hatte Ende der ´90er, als unsere tochter auf die Welt kam, einen 13 jahre alten, fast blinden und tauben Airedale-R´Schnautzer-Mix.
der war eigentlich ein richtiger Rocker, in jüngeren jahren immer wieder gerne auf eine rauferei aus, aber nix ernstes.
Als die Kleine zur Welt kam, haben der Zottel und ich das K´zimmer aufgebaut (Chefin war im KH), ich habe die ersten Windeln mitgebracht, wir haben frauchen und Tochter zusammen im KH abgeholt, er wurde (obgleich die ganze Umwelt sagte "schafft den ab! der beißt das Kind tot!!!) immer !!! eingeladen, die Kleine zu beschnuppern, dabei zu sein....

Eines tges, die Kleine war ca. 8Mon alt, vermissten wir sie und den hundemann...

In der Wohnung rumgeschaut. Wo finden wir sie beide?
In der Küche vor Rockers fressnapf (es gab gerade eben Hünchen, sein Lieblingsgericht), wo beide abwechselnd sich im fressnapf bedienten. Der Zottel wartete jedesmal ganz artig bis die Kleine sich bedient hatte :ok:

Ich weiß, es hätte auch ganz anders ausgehen können, aber mich hat dieses Erlebnis darin bestärkt, dass es das Beste ist, den Hund und das Stöppelchen von Anfang an zusammen zu führe und dem hundemann zu zeigen: Hey Junge, wir haben ein neues Rudelmitglied, es riecht zwar noch bissel aus der Hose, aber, möchtest Du es kennenlernen? Dann komm einfach mit mir mit...:ok:

bx-junkie
02.11.2011, 19:15
@Volker
Klasse! und 100% Zustimmung! :ok: :ok:

christlgo
13.11.2011, 08:29
@volker: ein tolle Geschichte! Wenn ich mir das vorstelle! Sehr süß! Da stehen sicher einigen die Haare zu berge, aber genau so gehts bei uns auch! Pumba teilt seinen Futternapf mit meinem Neffen!

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