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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was zum nachdenken


Dio
11.10.2011, 09:26
Hallo zusammen

Vielleicht kennt das schon jemand , ich fand es echt krass und traurig
Denke das passt hier rein.

HUND ZERFLEISCHT KIND

Lest euch diese Geschichte doch bitte mal durch...
Es ist etwas, worüber man nachdenken sollte...

Wir sind allein im Zimmer, deine Mutter ist im Obergeschoss des Hauses. Ich mag dich, habe dich von Anfang an sehr gern gehabt. Ich nehme es dir nicht übel, dass du oft grob zu mir bist, du bist ja noch klein. Plötzlich findest du diesen Bürotacker, beginnst damit zu spielen. Du bist ja noch so klein, so neugierig, willst alles ausprobieren. Du tackerst Papier zusammen, jauchzt vor Freude. Ganz selten beschäftigt sich jemand mit dir, armes Kind, das musst du meist selbst machen, sie wollen nur ihre Ruhe haben ...
Dann kommst du auf mich zu, mit dem Tacker in der Hand. Deine kleine Kinderhand greift nach meinem Schlappohr, und ... AU! Das hat weh getan! Ich jaule auf, doch du verstehst es nicht. Bist ja noch so klein, für dich ist es nur ein Spiel. Du greifst wieder nach meinem Ohr, ich will fliehen, doch wir sind in dem kleinen Zimmer eingesperrt. Du tust es wieder, wieder jaule ich laut auf, unter dem Schmerz. Du verstehst es nicht, denkst es wäre ein Spaß, ein lustiges Spiel. Ich bin dir nicht böse, du bist ja noch so klein. Du tust es wieder und wieder und wieder, ich kann dir nicht entkommen. Mein lautes Jaulen schallt durchs ganze Haus, doch niemand kümmert sich darum.
Wo ist deine Mutter? Warum läßt sie uns wieder so lange allein? Warum hört sie mein Jaulen, meine verzweifelten Hilfeschreie nicht? Du rennst hinter mir her, drängst mich in die Ecke, tust es wieder. Wieder jaule ich gequält auf, dieses Mal noch lauter als zuvor.
"Halt endlich die Schnauze du ****** Köter!", hallt die Stimme deiner Mutter durchs Treppenhaus. Sie nennt mich immer so, sie mag mich nicht besonders. Eigentlich hat sie mich nur gekauft, damit du etwas zum Spielen hast, und sie in Ruhe lässt. Sie will immer nur ihre Ruhe haben. Sie mag sich nicht um dich kümmern, und sie mag sich erst recht nicht um mich kümmern.
Mein Ohr schmerzt, doch du lässt nicht von mir ab. Was soll ich nur tun? Ich will dir nicht weh tun, weiß du meinst es micht böse. Du verstehst es nicht, weil dir niemand beigebracht hat, dass man Tiere nicht zum Spaß quälen darf. Niemand hat dir je beigebracht, dass auch ich Schmerzen empfinde. Sie wollen nur ihre Ruhe haben ...
Wieder spüre ich diesen stechenden Schmerz, er macht mich rasend. Wieder versuche ich zu entkommen, doch es glingt mir nicht. Ich will dir nicht wehtun, ich liebe dich doch! Du tust es wieder und immer wieder, der Schmerz wird unerträglich. Doch du hörst nicht auf, jagst mit eine Klammer nach der Anderen ins Ohr. Du kannst nichts dafür, du weißt nicht was du tust. Du bist ja noch so klein, verstehst es nicht. Schließlich kann ich nicht mehr, halte die Schmerzen nicht länger aus. Ich schnappe nach dir, mein Fangzahn streift dich an der Wange. Wir halten beide erschrocken inne, sehen uns einen Moment in die Augen. Ich wollte dich nicht verletzen, wollte nur dass es aufhört ...
Du greifst dir mit deiner kleinen Hand an die Wange, und als du das Blut an ihr siehst, beginnst du zu schreien. Plötzlich geht alles ganz schnell. Deine Mutter kommt, reißt dich an sich. Dein Vater kommt, tritt brutal auf mich ein und schleift mich ins Auto. Er bringt mich zum Tierarzt. "Sofort einschläfern, die Töhle hat mein Kind gebissen!", brüllt er aufgebracht. Der Tierazt kennt mich, er wundert sich, kann kaum glauben, dass ich das wirklich getan haben soll. Tränen schiessen ihm in die Augen, als er die annähernd 100 Heftlammern in meinem Ohr sieht. Er streichelt mir sanft über den Kopf, dann greift er zur Sprîtzê. Er muss es tun, ist dazu verpflichtet ...
Morgen werde ich die Sonne nicht mehr aufgehen sehen. Aber ich werde berühmt sein. Auf den Titelblättern aller großen Zeitungen wird mein Foto stehen. Darüber wird in großen Buchstaben geschrieben sein: "HUND ZERFLEISCHT KIND!" In den Artikeln wird es heißen: "Schon wieder fiel ein vermeintlich braver Familienhund grundlos ein Kind an und verletzte es schwer im Gesicht..." Vielleicht wird die Geschichte sogar im Fernsehen diskutiert. Viele Menschen werden entsetzt aufschreien, hitzig diskutieren, einige werden fordern, dass alle Hunde für immer eingesperrt werden sollten.
Aber niemand wird sagen was genau geschah, denn das interessiert nur ganz wenige. Deine Eltern haben es den Medien so erzählt, und die waren sehr froh darüber. Die Menschen lieben Geschichten über wilde Bestien, das bringt gute Einschaltquoten. Gute Einschaltquoten bringen viel Geld, und das lieben die Menschen noch viel mehr. Ich habe die Menschen geliebt. Ich habe dich geliebt ...

sina
11.10.2011, 09:51
:lach4: Hallo Bianca,
ist eine grausame Geschichte aber ich glaube die wurde hier schon einmal geschrieben.

melioo7
11.10.2011, 10:44
:traurig: ich bin eh so sensibel wegen der tollen stillhormonen :(

Peppi
11.10.2011, 10:50
:lach4: Hallo Bianca,
ist eine grausame Geschichte aber ich glaube die wurde hier schon einmal geschrieben.

Ich glaube EINMAL erst! ;)

Cira
11.10.2011, 12:06
Es gibt ja unendlich viele solcher betulichen Gedichte und Geschichtchen.
So ernst das Thema auch ist, aber in einer solchen Form behandelt, mit aller Gewalt auf die Tränendrüse drückend, mag ich das überhaupt nicht.
Da stellen sich mir jedesmal die Nackenhaare auf, vor Unwillen, wenn ich sowas lese. ^^
Sorry. ;)

...

EmJoPu
11.10.2011, 12:14
Mir kommen bei sowas auch ohne Stillhormone die Tränen :(
Ich finde es einfach so schrecklich, so hilflos gegenüber solchen Dingen zu sein. ....

arko
11.10.2011, 13:03
ich kenn diese geschichte schon und viele andere die es noch so gibt. ich find solch geschichten schrecklich und seeehr traurig

bmk
11.10.2011, 17:05
ich kann diese tränendrüsenstrories für muttchen nicht ertragen. lese so einen dummfug nicht mal mehr...

Mickey48
11.10.2011, 17:31
ich kann diese tränendrüsenstrories für muttchen nicht ertragen. lese so einen dummfug nicht mal mehr...

Kurze Hintergrundinfo:
Die oben geschriebene Geschichte stammt von einem TA aus den US Südstaaten, der darin verarbeitete, dass ein Familienvater wutentbrannt mit einem Hund mit sage und schreibe 130 Heftklammern im linken und 120 im rechten Ohr ihm die Worte "Schläfern sie das Biest ein, es hat versucht mein Kind zu töten!" entgegenschleuderte.

(Quelle: eine unserer Info DVDs war vom Tierheimspendenbasar)

chrieso
11.10.2011, 17:46
die geschichte mit den heftklammern ist natürlich krass...
da hätte wol jeder verständnis dafür wenn der hund irgendwann beisst...

aber die formulierung finde ich schon sehr sehr vermenschlicht.

ist mir irgendwie zu schwülstig... nicht meine welt

Dega
11.10.2011, 17:46
Meine Stillhormone sind seit ungefähr 17 Jahren vertrocknet :kicher:, aber ich musste bei der Geschichte auch heulen, obwohl ich sie schon kannte.
Aber ich bin sowieso nah am Wasser gebaut.:sorry:

BlackCloud
11.10.2011, 20:33
Kurze Hintergrundinfo:
Die oben geschriebene Geschichte stammt von einem TA aus den US Südstaaten, der darin verarbeitete, dass ein Familienvater wutentbrannt mit einem Hund mit sage und schreibe 130 Heftklammern im linken und 120 im rechten Ohr ihm die Worte "Schläfern sie das Biest ein, es hat versucht mein Kind zu töten!" entgegenschleuderte.

(Quelle: eine unserer Info DVDs war vom Tierheimspendenbasar)

Danke, ich hatte im Hinterkopf, dass die Story doch echt sei ... jetzt weiß ich wieder von wem sie stammt.

thygugri
11.10.2011, 22:12
ich kenne die geschichte und ich find sie schon sehr traurig...und grad wegen der "vermenschlichten" schreibwesie in bezug auf den hund, aber anders kommt man ja an die leute nicht ran...wenn nicht so wie dann....

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