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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Allergie, Hyposensibilisierung: jemand Erfahrungen?


Dega
05.10.2011, 06:12
Hallo Forum!
Meine Hündin hat eine ziemlich starke Allergie auf mehrere Milben (Futter und Hausstaub) und auch auf Malassezien, die sie oft bekommt, wenn sie einen Allergieschub hat.
Ich habe jetzt mit meiner TÄ gesprochen und wir sind zu dem Schluss gekommen, die Allergene noch einmal neu austesten und aufgrund der Ergebnisse ein Hyposensibilisierungs-Serum herstellen zu lassen, das ihr dann gespritzt wird.
Neuerdings soll es auch die Möglichkeit geben, gegen Malassezien zu hyposensibilisieren (also wenn eine Allgerie gegen diese besteht, nicht, wenn sie einfach da sind)
Hat jemand Erfahrungen mit dieser Therapie der Desensibilisierung gemacht? Positive oder negative? Und mag mir berichten?
Ein User hier hat in einem anderen Thema geschrieben, dass die Therapie gut angeschlagen hat bei seinem Hund. Gibt es weitere Erfahrungen?
Danke euch schon einmal!

Dega
22.10.2011, 13:15
Hat wirklich niemand Erfahrungen mit einer Desensibilisierung? Positiv oder negativ?
Bei uns wird's jetzt bald ernst. Das Serum ist bestellt.
Die Allergien, die desensibilisiert werden sollen, sind:
Hausstaubmilben: Reaktionsklasse 5/5
Futtermilben: RK 4/5
Malassezia: RK 5/5

Jule69
22.10.2011, 13:54
We schon erwähnt, wir haben erfolgreich gegen Hausstaub-und Futtermilben desensibilisiert. War aber eine langwierige Geschichte. Ich habe ihn drei Jahre lang gespritzt und dann rausbekommen, das noch andere Allergien dahinter steckten. immerhin hat er mit den Hausstaub- und Futtermilben keine Probleme mehr ( getrocknete Nahrung vermeide ich allerdings nach wie vor).
Das Spritzen setzen ist, wenn man sich einmal überwunden hat, schnell erlernt.
Denn genauen Plan zur Dosierung bekommt man von (Laboklin?) mit dem Serum.
Insofern ist es sicherlich einen Versuch wert. :lach4:

Grazi
24.10.2011, 06:29
Mortisha wird auch seit Jahr und Tag desensibilisiert (hauptsächlich Milben) und die Allergiesymptomatik hat sich deutlich gebessert, ist abe rnicht komplett verschwunden.

Grüßlies, Grazi

Dega
24.10.2011, 07:59
Mortisha wird auch seit Jahr und Tag desensibilisiert (hauptsächlich Milben) und die Allergiesymptomatik hat sich deutlich gebessert, ist abe rnicht komplett verschwunden.

Grüßlies, Grazi

Eine deutliche Besserung würde mir schon reichen ...
Danke für eure Erfahrungen, Jule69 und Grazi! Wir werden das demnächst in Angriff nehmen. Die positiven Echos, die ich bisher erhalten habe, überwiegen letzten Endes, und einen Versuch scheint mir das allemal wert zu sein.

Sanny
08.09.2015, 08:41
Gibt es vielleicht ein paar aktuellere Erfahrungen?
Vielleicht auch über die Länge der Behandlung und der ungefähren Kosten?

Grazi
08.09.2015, 10:39
Als Mortisha irgendwann komplett symptomfrei war, haben wir die Desensibilisierung gestoppt. Da die Beschwerden dann aber ganz allmählich wieder auftraten und sich von Allergiesaison zu Allergiesaison steigerten (wenn auch in keinem Vergleich zu den anfänglichen Beschwerden!), haben wir im Winter (12/2014) wieder mit der Densibilisierung begonnen und sind wieder sehr gut durch die Blühzeit gekommen... leichte Rötungen, wenn es mal durch Brennesseln & Co. ging, aber nichts weiter.

Selbst die Grasmilben, die wir leider im Garten haben, haben sie nicht "gestört".

Da wir bei Laboklin "nur" eine Folgelösung bestellen mussten, haben wir knapp 100 € bezahlt.... die nächste Folgelösung haben wir Anfang August bestellt (selber Preis)... die erste Ampulle ist aber noch nicht leer und hält noch 2 Monate.

Die Spritzen samt Nadeln bekommen wir von der TA gratis in der "Familienpackung"mit. ;)

Muss man erst einmal ein Allergieprofil machen und darauf basierend eine individuelle Lösung anfertigen, wird das natürlich einmalig teurer.

Wenn man nicht selber spritzen kann/will, dann muss man diese tierärztliche Leistung natürlich separat zahlen.

Grüßlies, Grazi

Sanny
08.09.2015, 11:04
Danke Grazi!

Gegen was habt ihr alles desensibilisiert?

Wir haben Shira bereits mit starken Hautproblemen übernommen, die wir mit Ausschlussdiät und dementsprechender Fütterung auch etwas besser bekommen haben, aber nicht weg. Saisonal haben wir wenn auch nur einen leichten Unterschied gemerkt, deswegen haben wir zunächst die Behandlung bzw eher Utnerdrückung mit Apoquel versucht. Darauf hat sie super reagiert! Aber nach nur einen knappen Jahr lässt die Wirkung bereits deutlich nach. Und da sie trotz Behandlung ständig gehustet und Schleim gespuckt hat, haben wir nun eine Endoskopie und CT der Lunge machen lassen. Das positive, soweit alles in Ordnung und nicht mal anatomische Probleme bzw Veränderungen wegen der Brachyzephalie :ok:
Aber alles ist wund und rot und sie spricht auf das Asthmaspray sehr gut an.

Nach dem Allergietest wissen wir nun:

leichte Reaktion auf:
- Gräser
- Roggen
- Beifuß

mittelstarke Reaktion auf:
- Futtermilben

starke Reaktion auf:
- Hausstaubmilben :hmm:
- Mehlmilben
- und ganz extrem Sauerampfer

Nun überlegen wir speziell wegen der Hausstaubmilben zu Desensibilisieren, sind aber wegen der nur ca. 60%igen Erfolgschance noch recht unsicher.

Grazi
08.09.2015, 13:24
Gegen was habt ihr alles desensibilisiert?

Hausstaubmilben (Dermatophagoides pteronyssinus und farinae)
Futtermilben (Tyrophagus putrescentiae)
Mehlmilbe (Acarus siro)
Großer Grasmix
Roggen
Brennessel
Sauerampfer

Saisonal haben wir wenn auch nur einen leichten Unterschied gemerkt, deswegen haben wir zunächst die Behandlung bzw eher Utnerdrückung mit Apoquel versucht. Darauf hat sie super reagiert! Bei Mortisha waren die Beschwerden in der klassischen Gräser- und Blütenzeit halt wirklich am schlimmsten.... Pfotenlutschen, Rötungen bis Entzündungen im Zwischenzehenbereich, generalisierter Juckreiz, ständiges Kratzen mit kleinen Sekundärinfektionen.

Das ist alles komplett weg.

Und da sie trotz Behandlung ständig gehustet und Schleim gespuckt hat, haben wir nun eine Endoskopie und CT der Lunge machen lassen. Das positive, soweit alles in Ordnung und nicht mal anatomische Probleme bzw Veränderungen wegen der Brachyzephalie :ok:
Aber alles ist wund und rot und sie spricht auf das Asthmaspray sehr gut an. Uff... kann natürlich sein, dass bei ihr die hauptsächliche Reaktion über die Bronchien läuft.

Ich bin ja selber olle Asthmatikerin und bin echt "froh", dass sich meine Allergien mittlerweile eher über die Haut äußern. Das ist zwar auch unschön, aber wenigstens nicht mehr lebensgefährlich.


starke Reaktion auf:
- Hausstaubmilben :hmm:
- Mehlmilben
- und ganz extrem Sauerampfer

Nun überlegen wir speziell wegen der Hausstaubmilben zu Desensibilisieren, sind aber wegen der nur ca. 60%igen Erfolgschance noch recht unsicher. An eurer Stelle würde ich es versuchen.... was habt ihr zu verlieren?

Aber dann nicht nur die Milben, sondern am besten alle etwas stärkeren Allergene... die Labore sollten am besten wissen, was da am sinnvollsten ist.

Laboklin hat die Desensibiliserung umgestellt (neue Rezeptur), so dass man sehr viel schneller größere Injektionsintervalle nehmen kann. Das Allergieserum wird auch relativ schnell hergestellt, so dass man fix durchstarten kann.

Unsere frühere TA hatte uns gewarnt, dass man eine Desensibilisierung evtl. ein Leben lang fortführen muss... wie oben geschildert haben wir uns eine "Auszeit" genommen und dann wieder angefangen, bevor die Symptome wieder ausarteten. WENN die Desensibilisierung anschlägt, ist eine kleine Injektion alle 4 Wochen abends auf dem Sofa aber echt kein Akt. Mortisha zumindest hat damit unglaublich viel Lebensqualität zurückgewonnen!

"Juckreiz ist der Schmerz der Haut" ...da ich das selber zur Genüge kenne, kann ich es nicht ertragen mitanzusehen, wie mein Liebling sich überall aufkratzt.
Und ständiges Husten mit Auswurf belastet ebenfalls sehr.

Ich würde es an eurer Stelle wirklich mal damit versuchen!

Grüßlies, Grazi

Peppi
08.09.2015, 13:28
Hab auch nur Erfahrungen im humanen Bereich.
Bei mir hat's nicht wirklich viel geholfen...

"Gräser" minimal besser geworden.
"Frühblüher" hat bei mir gar nix gebracht.

Sanny
08.09.2015, 14:04
Für Klein Morti klingt das toll!

Die Atemnot und das Schleimen ist GsD seit täglicher Anwendung des Asthmasprays über einen kleinen Inhalator weg. Bei großen Runden oder etwas heftigeren Toberunden japst sie noch manchmal, aber dafür haben wir das Akutspray. Ist auf jeden Fall besser als Nichts. Aber als Dauerlösung bin ich damit auch nicht wirklich zufrieden.

Wenn wir uns dazu entscheiden, dann definitiv gegen alles starke und mittelstarke! Über das leichte würde ich nochmal Rücksprache mit der Klinik halten. Die Hausstaubmilben habe ich jetzt besonders erwähnt, weil wir da nun wirklich keine Chance haben sie von ihr fernzuhalten.

Unsere Klinik meint, dass es fallabhängig ist ob eine dauerhafte Injektion nötig ist. Der Durchschnitt liege aber wohl bei 3 Jahren. Über das selber Spritzen haben wir auch schon gesprochen, das wäre nicht das Problem.

Mich schreckt die doch relativ niedrige Erfolgsrate ab. Die Hunde haben in letzter Zeit (bzw insbesondere Sanny noch anhaltend) so viel gekostet, dass einfach nicht mehr alles so möglich ist. Aber die Tendenz geht immer mehr zu wir versuchen es...

Dega
09.09.2015, 05:51
Ich weiß nicht, wo wir stehen würden, wenn wir keine Desensibilisierung machen würden. Fakt ist aber, dass es trotz dessen ohne Apoquel gegen den Juckreiz gar nicht geht. Mit Apoquel ist sie symptomfrei - mal mehr, mal weniger. Derzeit hat sie trotz der Tabletten einen ziemlich heftigen Schub.

Sanny
09.09.2015, 11:23
Selbst dann noch?! Uff :schreck:

Genau davon möchte ich eigentlich loskommen...

Nicol
09.09.2015, 13:02
Ich hatte trotz 6jähriger Desensibilisierung starken Heuschnupfen mit Asthma bronchiale. Mit kleinen Pausen 5Monate im Jahr!
Seit drei Jahren lebe ich vegan und mit jährlicher Besserung hatte ich in diesem Jahr fast keine Beschwerden!
Man kann auch Hunde vegan ernähren. Und wenn ich mir die Symptome Eurer Hunde so ansehe, würde ich das wenigstens versuchen. Es ist bestimmt billiger und gesünder, als der TAbesuch!
Es ist kein Geheimnis, daß alle unsere Hunde mit wenigen Ausnahmen fleischfrei ernährt werden, dabei überwiegend vegan! Mit besten Erfahrungen!

Sanny
10.09.2015, 07:06
Hallo Nicole, mir fehlt der Zusammenhang um das als realistische Möglichkeit zu sehen. Zu dem kann ICH mir nicht vorstellen, einen Hund damit ausgewogen und gesund zu ernähren. Wenn das bei euch klappt freut mich das natürlich trotzdem.

Um aber sicher sagen zu können, dass es daran liegt, müsstest du dich jetzt wieder wie vor 3 Jahren ernähren und schauen, ob die Beschwerden wieder kommen ;) Ansonsten kann es genauso Zufall sein.
Ich kann mir keine Verbindung zwischen einer veganen Ernährung und der Überempfindlichkeit des Immunsystems erklären...

Peppi
10.09.2015, 07:43
Mir fehlt der Hinweis, dass Allergien verschwinden können, so wie sie gekommen sind. ;)

Kann demnach auch einfach Zufall sein. :p

Nicol
10.09.2015, 20:37
OK:
Mal ein Versuch:
Riesenschnauzer mit Futtermilbenallergie: verschwunden durch Fütterung mit AmiDog!
Der dazugehörige Zweithund, JackRussel, vorher sehr terrierverhaltensauffällig, ist jetzt viel ausgeglichener und verträglicher mit Artgenossen.
Berner-Schäfer-Mix: ausgeprägte Analdrüsenproblematik, häufige HotSpots, jetzt diesbezüglich unauffällig(bekommt auch Amidog)...
Eigener Zwergpinscher hatte Analdrüsenentzündung mit Fistelbildung, Fistelgänge tlws. noch sichtbar, aber unproblematisch.
Eigener CC, Z.n KBR, humpelt stark bei regelmäßiger Fleischproduktefütterung(ja, ich war häufig rückfällig!), geht so viel "runder"!
Natürlich vielleicht alles Zufälle, jedoch würde ich es versuchen, man hat ja nix zu verlieren! Die Besserungen sind immer bereits nach kurzer Zeit aufgetreten, (ca.7 Tage)!
Auch die anderen Hundebesitzer waren zwischenzeitlich rückfällig und sind immer wegen Symptomatik zur fleischfreien Ernährung zurückgekehrt!

Scotti
11.09.2015, 05:10
Cash, entzündete und versiffte Ohren, egal welche Fütterung, egal welches Tier. Es quälte ihn lannge und heftig, Panolog war häufig im Gebrauch, wir mussten ständig zum TA spülen.

Yarrah ohne Tier brachte die Lösung. Sobald was Fleischliches ins Spiel kommt, innerhalb von 1-2 Tagen ein neuer Schub der erst aufhört wenn ich wieder umstelle. Selbst Knabberkram wie Ohren, Büffelhautknochen und Co wirken fatal.

Pebbles hat es weniger ausgeprägt, bei ihr ist es Rind und Knabbersachen. Sie kommt mit Dose und etwas Yarrah gut klar

Es ist sicher nicht die Lösung für alle Probleme, aber bevor ich mit Apoquel, Cortison oder Desensibilisierung anfange, definitiv ein Versuch.
Diese Futter sind nicht mehr oder weniger ausgewogen als andere Fertigfutter, eben weil es darauf ankommt dass die einzelnen Nährstoffe da sind, nicht woher sie kommen.

Scotti
11.09.2015, 05:23
Zusammenhänge zwischen veganer Ernährung zumindest beim Menschen, dem Darm und dem Immunsystem gibt es übrigens durchaus. Der VeBu hat mit Sicherheit welche. Bei Interesse einfach den VeBu anschreiben. Dass Darm und Immunsystem zusammenhängen ist inzwischen bekannt.

Peppi
11.09.2015, 06:27
Zusammenhänge zwischen Darm und Immunsystem gibt es sicherlich. Nur ob Trendernährungswellen, die schon beim Menschen Nahrungsergänzungsmittel nötig machen, eine Lösung sind... und das für einen Carnivoren... :gruebel:

Ob der Vebu da mein Ansprechpartner ist, weiss ich nicht.
Ist in meinen Augen auch nur ein Trendjäger, der jetzt schon anstelle der Vegetarier die vegane Klientel bedient.

Ich würde mich an einen Allergologen wenden, der up2date ist.
Sowas kann auch noch andere Gründe haben.

Gibt ja auch stimmen, die Zusammenhäge vermuten, weil die Welpen vor der 12. Woche von der Mutterhündin und den Geschwistern wegkommen.

Oder Stress...oder, oder...

Sanny
11.09.2015, 07:26
Es ist sicher nicht die Lösung für alle Probleme, aber bevor ich mit Apoquel, Cortison oder Desensibilisierung anfange, definitiv ein Versuch.
Diese Futter sind nicht mehr oder weniger ausgewogen als andere Fertigfutter, eben weil es darauf ankommt dass die einzelnen Nährstoffe da sind, nicht woher sie kommen.

Beim ersten Satz bin ich ganz bei dir. Haben wir auch gemacht ;) Aber mit VeggieDog100. Einfach weil ich nach Büffel, Pferd und Känguru keine Alternative mehr hatte um zu schauen, ob ihre Allergie "nur" auf bestimmte Fleischsorten zurückzuführen ist. Damit gings ihr in der Tat auch am Besten, aber gut war das immer noch lange nicht. Für mich heißt das aber nicht, schaut die fleischlose Ernährung löst alle Probleme beim Hund, sondern dass das Tier allergisch auf Fleisch (tierisches Eiweiß, oder zumindest einzelne Fleischsorten) reagiert. Das ist was ganz was anderes, als die vegane Tiernahrung als Wunderheilmittel darzustellen ;)

Yarrah und AmiDog würden bei mir aber nie im Napf landen. Und ich staune, dass das hier empfohlen wird. Vollgestopft mit Mais und teilweise Weizen als Hauptbestandteil? Minderwertiger geht für mich kaum.

Denn es ist falsch, dass nur die einzelnen Nährstoffe wichtig sind egal wo sie herkommen. Der Hund ist zwar deutlich weiter als der Wolf, aber alles pflanzliche kann er noch lange nicht aufspalten und vernünftig verwerten. Aber es ist kein Geheimnis, dass etliche Hunde mit zu viel Fleisch Probleme bekommen. Da muss man oft mit Kohlenhydraten nachhelfen. Aber da muss man das individuelle für seinen Hund finden.

ABER bei uns ist nun mal das Hauptproblem die Bronchien. Wir haben uns nun entschieden die Desensbilisierung zu versuchen. Sind uns beim Startdatum aber noch nicht ganz sicher. Also ob sofort, oder ob wir den Winter noch abwarten, um die saisonalen Geschichten abklingen zu lassen.

Scotti
11.09.2015, 07:42
Ich denke nicht dass irgendjemand hier die vegane Ernährung als Allheilmittel darstellt, Nicol nicht und ich mit Sicherheit auch nicht, Pebbles bekommt normales Dosenfutter. Von Veggidog 100 bekommt Cash ekliges Fell, das gibts nicht bei uns.
Ich habe bei Scotti eines gelernt, festgemauerte Ernährungsvorstellungen helfen einem bei manchen Hunden nicht weiter, daher gibt es hier nun für Cash eine Ernährung die ich mir vor 3 Monaten für einen Hund nicht vorstellen konnte. Dass viele Hunde auf hohe Proteingaben übel reagieren sagte mir schon die Züchterin.
Scotti bekam nur noch Unmengen Reis mit gekochtem Pferd, der bekam z.B. von einem Kanten Brot üble Krämpfe.

Ich drücke euch die Daumen dass eure Therapie wirkt, schon übel dass Hunde heute alles bekommen was uns auch plagt. :(

bx-junkie
11.09.2015, 10:10
Zusammenhänge zwischen Darm und Immunsystem gibt es sicherlich. Nur ob Trendernährungswellen, die schon beim Menschen Nahrungsergänzungsmittel nötig machen, eine Lösung sind... und das für einen Carnivoren... :gruebel:



Sehe ich genauso! Früher hieß es immer bei Allergien oder sonstigen Geschichten die den armen Hund so plagten "barfe den Hund, dann wird alles gut" ähnliche Erfolgsgeschichten wie bei den vegan ernährten Hunden kamen dann auch direkt hinterher...Trendsetter eben...aber jeder wie er will und wenn es dem Hund damit (egal ob trotz oder deswegen ;) ) gut geht, ist das für mich auch in Ordnung...allerdings sehe ich das wie Sunny...Getreidelastiges Futter war mal verpönt und man wurde mit den Worten abgespeist "sowas billiges zu füttern, da muß man sich nicht wundern wenn der Hund krank wird...er ist ja immerhin noch ein Fleischfresser und kein Vegetarier"...und man schob Allergien flugs auf das in großen Mengen enthaltene Getreide in den TroFu Sorten (was ja auch in manchen Fällen durchaus zu traf)...mittlerweile gibt es immens viele getreidefreie Sorten und nun geht der Trend wieder zum Bauhaus Futter (übertrieben gesagt) bei dem an erster Stelle Weizen steht? hmmm...mir zu hoch...mein kleiner Ratz im übrigen hatte mit Durchfällen zu kämpfen, egal welches TroFu ich fütterte...bei Dosenfutter wurden der Durchfall dann breiig, also von der Konsistenz etwas fester...nun barfe ich ihn und endlich endlich hat der Jung normale Würstel...dem bräuchte ich mit vegan nicht zu kommen ;)
Übrigens spreche ich hier niemanden persönlich an ;)

Nicol
11.09.2015, 11:07
Sorry, ich wollte nicht nur einen Futteranbieter empfehlen. Diese Hunde werden jedoch mit Ami gefüttert. Wir pendeln inzwischen zwischen veggieDog als Trockenfutter und dieversen Nassfutteranbieter....

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