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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfahrungsberichte Schmerzbestrahlung Arthrosen Hund gesucht


Faltendackelfrauchen
04.10.2011, 13:26
Hallo zusammen,

gibt es hier Erfahrungen mit dem Thema Schmerzbestrahlung beim Hund in Bezug auf arthrotische Gelenke???

Bitte keine Grundsatzdiskussion um das für und wieder. Es geht um konkrete Erfahrungen (hat was genutzt, war rausgeworfenes Geld, Nebenwirkungen waren so und so,hat so und so lange geholfen, hat soviel gekostet, nötige Fraktionen in welchem Abstand usw.).

Im WWW findet man da leider nix, ich zumindest. Wer also Links zu Erfahrungsberichten hat, her damit.

Danke. Danke auch dafür, dass nicht Beiträge kommen wie "probiere es doch mal mit Mittelchen XYZ", "ernähre Deinen Hund so und so und er ist bald gesund" oder "wie kann man nur auf so eine Idee kommen" usw.

bx-junkie
04.10.2011, 14:14
kann dazu nichts sagen, aber interessieren würde mich das auch...ich hab davon noch nie gehört. Ist das sowas ähnliches wie Bioresonanz?

Guayota
04.10.2011, 14:54
Im WWW findet man da leider nix, ich zumindest. Wer also Links zu Erfahrungsberichten hat, her damit.

Du meinst Röntgenreizbestrahlung, oder?
Ich weiss nicht, vielleicht hilft die Seite weiter?

(besonders der vorletzte Absatz)
http://www.tieraerztliche-klinik.net/de/texte.php?nr=30

und:
http://s297280179.website-start.de/strahlentherapie-1/

Viel Glück

Faltendackelfrauchen
04.10.2011, 14:55
Ne, ne, Claudia, was gaaaaanz anderes:

http://www.tierklinik-hofheim.de/Fachbereiche/Strahlentherapie/

Hier ein Erfahrungsbericht, den ich soeben gefunden habe:
http://forum.ksgemeinde.de/archive/index.php/t-84743.html

leavinblues
04.10.2011, 15:28
Ich kenn das nur mit Reizstrom wurde bei unserer alten Hündin angwendet und hat gut funktioniert solange die Intensität in Grenzen war. Bei zuviel Schmerz halt nur Metacam als Spritze nicht mehr oral.

bx-junkie
04.10.2011, 15:42
Ne, ne, Claudia, was gaaaaanz anderes:

http://www.tierklinik-hofheim.de/Fachbereiche/Strahlentherapie/

Hier ein Erfahrungsbericht, den ich soeben gefunden habe:
http://forum.ksgemeinde.de/archive/index.php/t-84743.html

Danke für die Links Katharina :ok: Das ist ja super interessant und so wie sich das liest auch von Erfolg gekrönt worden.
Die Frage ist nur wie teuer das ist und ob es inzwischen mehr Kliniken machen...der KSG Thread war ja von 2008, ist ja inzwischen ein wenig Zeit vergangen...oder weißt du schon wo du es machen lassen würdest?

Faltendackelfrauchen
04.10.2011, 16:00
Wenn überhaupt, käme für mich nur Hofheim in Frage. Sowohl von der Strecke als auch vom Vertrauen her. Dort wurde Karlchens Fibromyxosarkom (bösartiger Weichteiltumor) vor 1,5 Jahren bestrahlt, bisher (*klopfaufholz*) wächst der Tumor nicht mehr.

Kosten für eine Schmerzbestrahlung belaufen sich in Hofheim wohl um die 800 Euro! Es gibt die Variante 4 Tage hintereinander je eine Bestrahlung oder 3 x im Abstand von je einer Woche.

Faltendackelfrauchen
05.10.2011, 16:38
Hallo,

ich habe gerade meine Tierärztin gefragt, was sie davon hält und warum es hier keiner kennt und man fast nichts im Web findet. Sie sagt, das wäre eine überlegenswerte Behandlungsmöglichkeit. In Bezug auf Knochenkrebs wird es auch angewandt. Bei Knochenkrebs wird ja in erster Linie wegen der Schmerzen bestrahlt. Den Knochenkrebs heilen kann man nicht. Ähnlich schmerzstillende Wikrung hat es auch bei Arthrosen. Dass es nicht bekannt ist, läge daran, dass es nur eine Handvoll Kliniken in Deutschland gibt, die überhaupt bestrahlen. Sie will sich nochmal schlau machen!

Guayota
06.10.2011, 08:36
Dass es nicht bekannt ist, läge daran, dass es nur eine Handvoll Kliniken in Deutschland gibt, die überhaupt bestrahlen.

Vielleicht auch, weil es als Ultima Ratio gilt.

Interessant wäre (zumindest für mich) ein Vergleich von Wirkung zu Nebenwirkungen Röntgenreizbestrahlung/Gamma-Strahlen...hast du dazu z.B. von deinem TA Infos bekommen?

Faltendackelfrauchen
06.10.2011, 18:39
@Guayota: ich bin physikalisch nicht so bewandert. Ich habe gelesen, es wird mit Kobalt bestrahlt. Das dürfte was anderes sein, als Röntgenreizbestrahlung??? Aber ich habe letztendlich keine Ahnung, sorry! Und ob es wirklich die "letzte Möglichkeit" ist, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass andere Methoden, die noch teurer sind und auch mit Narkosen verbunden sind, weitaus bekannter und populärer sind (GA und GI). Das wundert mich eben und ich überlege, ob es andere Gründe gobt, dass die Bestrahlung so wenig bekannt ist.

@alle: im ksg hatte jemand von seinen Erfahrungen berichtet. Ich habe sie angeschrieben und sie hat geantwortet. Sie schreibt unter anderem "Im Vorfeld habe ich damals Kontakt mit zwei Hundebesitzern aufgenommen, die ihre Hunde dort haben bestrahlen lassen und zufrieden mit dem Ergebnis waren." Mit "dort" ist die TK Hofheim gemeint.

emmilie
06.10.2011, 20:15
ich weiss jetzt nicht genau,ob dies auch helfen könnte..aber es gibt eine Therapie,so ähnlich wie TENS-Behandlung beim Menschen.Sie heisst Horizontaltherapie.
Ich habe mit dem Gerät mein Pferd selber behandelt und weiss auch,dass damit Hunde bei versch. Krankheiten Linderung und Heilung erfahren haben.
Wäre es so etwas ähnliches?
Dort werden Elektoden an den Beinen oder am Körper befestigt und das Gerät fährt 2 oder 3 Programme ab,die voreingestellt sind.
Vielleicht gibt es jemanden in Deiner Nähe?
Alles Gute!

Faltendackelfrauchen
30.10.2011, 10:38
Hallo zusammen,

zum Thema Schmerzbestrhahlung werde ich vorerst keinen Erfahrungsbericht geben können. Ich war letzte Woche mit Karlchen bei Dr. Kosfeld in Hofheim. Nach eingehender Untersuchung und Befragung ist er der Meinung, dass die Athroseschmerzen nicht der Hauptauslöser für Karlchens Schmerzen sind, sondern die entzündete Bizempssehne aufgrund der Fehlbelastung. Eine Schmerzbestrahlung ist somit nicht die Lösung. Jetzt muss ich mir überlegen, ob oder welche der vorschlagenen Massnahmen ich ergreifen werde.

Jule69
30.10.2011, 13:25
Vielleicht können Massagen helfen.
Ich habe von einer Osteopathin/Chiropraktikern erst die Blockaden lösen lassen, die unweigerlich durch die Fehlbelastungen entstehen und mir dann das massieren zeigen lassen. Man fühlt sehr schnell selber die Verhärtungen.

Wir "kämpfen" zwar jetzt, ein halbes Jahr später immer noch, aber die Massagen tun ihm sichtlich gut.

Absoluter Leinenzwang und schonen war Pflicht.
In der Klinik hat man uns gesagt, es wäre vergleichbar mit einem Tennisarm.
Wochenlanges schonen ist umsonst, wenn man dann einmal zu früh wieder überbelastet.

Faltendackelfrauchen
30.10.2011, 13:38
Vielleicht können Massagen helfen.
Ich habe von einer Osteopathin/Chiropraktikern erst die Blockaden lösen lassen, die unweigerlich durch die Fehlbelastungen entstehen und mir dann das massieren zeigen lassen. Man fühlt sehr schnell selber die Verhärtungen.

Wir "kämpfen" zwar jetzt, ein halbes Jahr später immer noch, aber die Massagen tun ihm sichtlich gut.

Absoluter Leinenzwang und schonen war Pflicht.
In der Klinik hat man uns gesagt, es wäre vergleichbar mit einem Tennisarm.
Wochenlanges schonen ist umsonst, wenn man dann einmal zu früh wieder überbelastet.


Hallo Jule,

wenn wir hier in der Gegend gute Leute hätten, würde ich das mit den Massagen gerne bei Karlchen machen lassen.....

Was haben die bei Dir denn gesagt, wielange man schonen muss, bis es besser wird. Wie lange haben Deine Spaziergänge denn gedauert? Ist es bei Deinem Hund so, dass er anfangs gut läuft und je länger der Spaziergang dauert, immer schlechter? Und auch Abends schlechter als morgens??? Bei Arthrose ist es ja ein anderes Bild!

Jule69
30.10.2011, 21:38
Hallo Jule,

wenn wir hier in der Gegend gute Leute hätten, würde ich das mit den Massagen gerne bei Karlchen machen lassen.....

Was haben die bei Dir denn gesagt, wielange man schonen muss, bis es besser wird. Wie lange haben Deine Spaziergänge denn gedauert? Ist es bei Deinem Hund so, dass er anfangs gut läuft und je länger der Spaziergang dauert, immer schlechter? Und auch Abends schlechter als morgens??? Bei Arthrose ist es ja ein anderes Bild!

Hallo Faltendackelfrauchen,

ca. 8-12 Wochen strenge Schonzeit musst du einkalkulieren. Die ersten Wochen sind wir nur mehrmals täglich 5 Minuten an der Leine raus. Absolutes Treppen- und ins Auto springen Verbot. Dann haben wir langsam auf 2-3x tägl.10 Min. gesteigert, u.a. um den Stoffwechsel im Gelenk zu förden.

Es ist so, das er definitiv auch Arthrose hat, die aber offensichtlich nicht hauptverantwortlich für die Stärke seiner Beschwerden ist, die das Bild aber sicherlich etwas verwischt.
Wenn er morgens aufsteht hat er oft kaum Beschwerden. Auch sieht man Anfangs beim Spazierengehen weniger. Läuft er länger, sieht man es schon deutlich und wenn er anschließend zu Hause 2 Stunden geschlafen hat, war er nachher stocksteif, stellt das Bein deutlich nach außen, hinkt und stakst mitleiderregend. Bewegt er sich dann ein wenig, ist eine leichte Verbesserung zu erkennen.
Am nächsten Morgen war es wieder deutlich besser u.s.w.

Problematisch ist, das er ja laufen und springen möchte wenn er wenig/keine Beschwerden hat, er aber die Konsequenz nicht einschätzen kann und sich somit schnell übernehmen würde, wenn man ihn nicht kontrollieren würde.

Auffällig ist auch seine deutliche Tendenz zu stolpern. Man sagte uns, aufgrund der entzündeten Sehne verhärtet die Muskulatur, was wieder zur Folge hat das sich Sehnen und Bänder verkürzen und es ihm deswegen schwerfällt, die Füße ordentlich hoch zu heben. Ein Teufelskreis :(.

Das vertrackte ist, das in der Schonzeit wirklich nichts schiefgehen darf! Ein Sprint an den Zaun etc., eine zu frühe Belastung und du fängst bei 0 an.

Wir sind jetzt, nach über einem halben Jahr, wieder mühsam und in kleinen Schritten am Muskel- und Konditionsaufbau und er schaftt mittlerweile 2xtägl. 30-45 Min ohne anschließend Beschwerden zu haben. Wirklich toben darf er leider immer noch nicht, aber er läuft munter.
(Schwimmen mag meiner leider nicht).

Das schöne an den Massagen ist, er genießt es sichtlich, läuft anschließend freier und man kann es selber erlernen. Ca 15 Min täglich sind der einzige Aufwand.

Wenn du die Möglichkeit hast, frag mal Pferdeleute in deiner Nähe, sie haben häufig gute Chiropraktiker/Osteopathen zur Hand.
So bin ich auch dran gekommen.

Gute Besserung

Faltendackelfrauchen
31.10.2011, 09:40
Hallo Jule,

hört sich vom Beschwerdebild verdächtig ähnlich an. Sag mal, könnten wir telefonieren?? Ich schicke Dir eine PN!

bx-junkie
13.03.2012, 07:28
Ich kram das nochmal hervor...Katharina eventuell ist das ja etwas für Karlchen?

RADIOSYNOVIORTHESE (RSO) BEIM HUND (http://www.tierarztpraxis-wandsbek.de/lexikon/r/radiosynoviorthese-rso-beim-hund.html)

Beim Menschen klappt das wohl prima und ich habe vor in Düsseldorf mal abzuklären, ob es für mich auch in Frage kommt. Dabei hab ich dann direkt an Dich gedacht und das Thema wieder rausgekramt... :)

Faltendackelfrauchen
19.03.2012, 21:35
Hallo Claudia,

danke Dir für den Link. Ich werde mir das auf jeden Fall mal "abspeichern". Bitte berichte, wenn Du selbst Erfahrungen gesammt hast.

Zu Karlchen gibt es auch einiges zu berichten. Nach dem Besuch in Hofheim wurde Karlchens Bizepssehne von einem anderen Fachtierarzt geschallt und zudem die Schulter geröntgt. Dabei konnte die Verdachtsdiagnose der Bizepssehnenentzündung nicht bestätigt werden. Im Gegenteil scheint die Schulter vollkommen in Ordnung. Also muss es doch der Ellenbogen sein. Deshalb starteten wir einen weiteren Versuch mit Schmerzmittel und Magenschutz. Diesmal als Magenschutz Panteparzol, ein Tipp von Dr. Kosfeld. Tatsächlich verträgt er seitdem das Dolagis (=Rimadyl) sehr gut. Es ging Karlchen über den Winter verhältnismässig gut, zeitweise konnten wir über 1 Stunde spazierengehen. Vor 2 Wochen fing er links hinten zu lahmen an. Sein arthrotisches Knie machte nun Probleme. Ich versuchte wieder, Infos zur Schmerzbestrahlung zu bekommen und erfuhr, das an der Uniklinik in München die Bestrahlung ohne Narkose durchgeführt wird. Das wäre auch eine Alternative, aber 4 x nach München zu fahren bedeutet für mich ziemlich viel Aufwand, da ich ca. 300 km weg wohne.

Eine Arbeitskollegin hatte bei einem Fachchirurgen 40 km von uns, ihre Boxerhündin erfolgreich am Kreuzband operieren lassen, deshalb fuhr ich dort hin, um mir noch eine ganz neutrale Meinung einzuholen. Das war letzten Mittwoch. Dieser Tierarzt bestätigte mir, was ich schon wußte bzw. vermutete: Die starken Arthrosen in Knie und Ellenbogen sind alt und hätten vermieden werden können, wenn die Vorbesitzer sich gekümmert hätten. Karlchen hat einen Kreuzbandriß im Knie und einen Isolierter Processus anconaeus im Ellenbogen. Jetzt wäre es für operative Maßnahmen zu spät, es wäre nur noch Schmerztherapie sinnvoll. Er schlug vor, das Mittel Cartrophen (nicht zu verwechseln mit Carprofen) im wöchentlichen Abstand zu spritzen. Nach 3 bis 4 Wochen müsste man eine Besserunge merken. Das Dolagis kann erstmal weiter gegeben werden, später kann es eventuell reduziert werden. Vom Cartrophen hatte mir eine Bekannte erzählt, aber in meiner Klinik wird es normalerweise nicht verwendet. Nun hat Karlchen letzte Woche die 1. Spritze bekommen und es heißt erstmal abwarten.

bx-junkie
20.03.2012, 05:53
Hallo Katharina
Freut mich das Karlchen endlich die Medikamente vertragen kann! Und ich drücke feste die Daumen das ihm die Spritzen helfen werden...ich kenne das Mittel nicht, ist es etwas antiphlogistisches oder nur ein Schmerzmittel? Wäre jedenfalls prima wenn es ihm helfen würde und ihr das Rimadyl absetzen könntet.
Alles Gute für den Burschi :ok:

Emmamama
20.03.2012, 07:10
Jetzt wäre es für operative Maßnahmen zu spät, es wäre nur noch Schmerztherapie sinnvoll. Er schlug vor, das Mittel Cartrophen (nicht zu verwechseln mit Carprofen) im wöchentlichen Abstand zu spritzen. Nach 3 bis 4 Wochen müsste man eine Besserunge merken. Das Dolagis kann erstmal weiter gegeben werden, später kann es eventuell reduziert werden. Vom Cartrophen hatte mir eine Bekannte erzählt, aber in meiner Klinik wird es normalerweise nicht verwendet. Nun hat Karlchen letzte Woche die 1. Spritze bekommen und es heißt erstmal abwarten.

Mir bzw. meiner Schnecke wurde statt medikamentöser Schmerztherapie wegen der Arthrosen eine Neurektomie empfohlen - ein vergleichsweise kleiner operativer Eingriff mit hoher Wirkung :ok:
Eine Entscheidung, die sich seit über 3 Jahren bewährt hat. :lach3:

heder
21.03.2012, 11:36
Hallo,
die Neurektomie (Denervierung) praktiziert meine bessere Hälfte schon seit Jahren mit sehr großem Erfolg.
es ist ein relativ kleiner Eingriff, der nur eine kleine Schnittwunde hinterläßt. die Patienten haben aber direkt nach dem aufwachen schon eine bessere beweglichkeit von über 90%!

Peppi
21.03.2012, 11:57
http://www.tierschutz-tvt.de/merkblaetter.html?&eID=tx_rtgfiles_download&tx_rtgfiles_pi1[uid]=23

Nicht das ich jetzt Molosser Züchter auf den Plan rufe... :sorry:

Emmamama
21.03.2012, 12:13
Peppi, is jetzt bissel am Thema vorbei, oder? :hmm:

Ich kenne das Merkblatt und habe mich seinerzeit auch damit auseinandergesetzt, soll heissen, die ganzen Begriffe, die mir nicht geläufig waren/sind, nachgeschlagen - habe sie aber nicht mehr parat und auch keinen Bock alles nochmal zu checken:D)
Nach meiner Erinnerung geht es da um Pferde, bei denen eine Neurektomie durchgefürht wurde, mit dem Ziel, dass sie bessere/höhere Leistungen, bei was auch immer, bringen.
Das ist doch nicht damit vergleichbar, einem Hund durch diesen rel. unproblematischen Eingriff, permanente Schmerzen zu lindern oder die Nebenwirkungen einer medikamentösen Schmerztherapie zu ersparen :king:

Peppi
21.03.2012, 12:44
Peppi, is jetzt bissel am Thema vorbei, oder? :hmm:

Ich kenne das Merkblatt und habe mich seinerzeit auch damit auseinandergesetzt, soll heissen, die ganzen Begriffe, die mir nicht geläufig waren/sind, nachgeschlagen - habe sie aber nicht mehr parat und auch keinen Bock alles nochmal zu checken:D)
Nach meiner Erinnerung geht es da um Pferde, bei denen eine Neurektomie durchgefürht wurde, mit dem Ziel, dass sie bessere/höhere Leistungen, bei was auch immer, bringen.
Das ist doch nicht damit vergleichbar, einem Hund durch diesen rel. unproblematischen Eingriff, permanente Schmerzen zu lindern oder die Nebenwirkungen einer medikamentösen Schmerztherapie zu ersparen :king:

Ich finde aber das gehört dazu und meine "spitze" Bemerkung, bildet die Brücke zwischen Leistungssteigerung bei Pferden und Möglichkeiten Krankheitssysmptome zu "kaschieren". Zum Beispiel Gangwerk im Ring, bei Hunden, die auf Masse und Größe gezüchtet werden.

Ich weiss, ist selten, aber... ;)

Bin aber schon ruhig! :sonne05:

Emmamama
21.03.2012, 12:49
Heute sowieso ein bissel krawallig? ;)

Ist schon klar was du meinst, aber gerade beim ursprünglichen Thema der TE kommt es mir nich so vor, als ob es ihr darum ginge, mit dem Dicken im Ring zu punkten, sondern ihm das Leben zu erleichtern. :sorry:
Und natürlich kannst du jetzt argumentieren, wenn keine Nachfrage nach solch schweren Rassen bestünde, bestünde auch diese Krankheitsproblematik nich...
So gesehen: wozu braucht´s überhaupt ´nen Hund :kicher:

Peppi
21.03.2012, 13:06
Heute sowieso ein bissel krawallig? ;)

Ist schon klar was du meinst, aber gerade beim ursprünglichen Thema der TE kommt es mir nich so vor, als ob es ihr darum ginge, mit dem Dicken im Ring zu punkten, sondern ihm das Leben zu erleichtern. :sorry:

Nein, ich wollte nur bei "Werbung" für diese Schmerztherapie die andere Seite aufzeigen...

Das die TS das nicht im Sinn hat, is' klar! ;)

Faltendackelfrauchen
21.03.2012, 20:20
Hallo Heike, Heinz & Sabine,

ich kenne das nur bei HD. Erzählt doch ein bisschen mehr, was genau bei einem Knie und bei einem Ellenbogen da durchtrennt wird, gibt es Studien darüber, wie oft und in welchen Fällen wird das bei Knie- und Ellenbogenarthrosen angewandt?

Emmamama
22.03.2012, 09:07
Durchtrennt werden die schmerzleitenden Nervenbahnen.
Bei Emma wurde es wegen der Cox-Arthrosen der HD gemacht. An dem Problem an sich, den deformierten Hüftgelenken und den Arthrosen, hat sich nix geändert, es tut halt nur nicht mehr weh, "unrund" läuft sie immer noch :hmm:
Ich weiss nicht, ob der Eingriff auf bei Knie- und Ellbogenarthrosen durchgeführt wird/werden kann, nach dem Erfolg bei den Hüften, wäre das aber so meine erste Anfrage, wenn bei meinen etwas wäre - in der Humanmedizin wird es z.B. bei LWS-Problemen erfolgreich gemacht, u.a. bei meiner Mum und einem Bekannten ;)

heder
23.03.2012, 14:54
Hallo zusammen,
also erst mal zu Dir, Peppy:
Sicherlich hat jeder chirurgische Eingriff auch gewisse Nachteile, aber wir sprechen hier von einem Eingriff, der dem Hund den Schmerz nimmt, bei einer Erkrankung, die erstens nicht heilbar ist und im fortgeschrittenen ALter mit steigenden Schmerzen dahergeht. Dieses bedeute dann natürlich auch, höhere Dosis an Medikamenten mit höheren Nebenwirkungen. Bei der Denervierung gibt es noch ein bis zwei Tage Schmerzmittel für den Wundschmerz, dann können alle Schmerzmittel abgesetzt werden. Sicherlich werden solche Eingriff auch missbräuchlich,gerade beim Pferdesport, getätigt, aber ich denke mal, das ein verantwortungsbewußter und seriöser TA so etwas nicht macht!

So in Punkt auf die ED: die Denervierung ist hier die letzte Instanz!Frage hier nochmal nach, wie genau das am ellbogengelenk funktioniert und wie der Nerv heisst.
Auch ist es wichtig, zu wissen um welche Art der ED es sich handelt, ist es eine AUswucherung der Gelenkkrone, ist die Elle zu lang,etc. Sind schon Knochenstücke abgesplittert (nur operative entfernung möglich)

Meine Frau behandelt eine ED wie folgt:
Röntgenauswertung in Bezug auf Fortschritt und Art der ED
Goldimplantat (Gold-Akupunktur),wenn möglich!
Ernährungsumstellung anhand der Blutwerte
(Und hier ist das Barfen nicht immer gut)

Anabolische Medikamentierung zum verstärkten Muskelaufbau, was das Gelenk entlastet.
Zusätzlich Unterwasser Laufband zum gelenkschonenden Muskelaufbau.

Jule69
23.03.2012, 23:49
Ernährungsumstellung anhand der Blutwerte
(Und hier ist das Barfen nicht immer gut)



Dazu hätte ich gerne eine nähere Erläuterung, denn unabhängig von meiner eigenen bescheidenen Meinung, sind die TÄ meines Vertrauens (unabhängig voneinander) da vollkommen anderer Meinung :hmm:.
Obwohl mir natürlich klar ist, viele Ärzte - viele Meinungen, aber mich würden die Argumente deiner Frau interessieren.

Faltendackelfrauchen
24.03.2012, 08:57
So in Punkt auf die ED: die Denervierung ist hier die letzte Instanz!Frage hier nochmal nach, wie genau das am ellbogengelenk funktioniert und wie der Nerv heisst.
Auch ist es wichtig, zu wissen um welche Art der ED es sich handelt, ist es eine AUswucherung der Gelenkkrone, ist die Elle zu lang,etc. Sind schon Knochenstücke abgesplittert (nur operative entfernung möglich)

Meine Frau behandelt eine ED wie folgt:
Röntgenauswertung in Bezug auf Fortschritt und Art der ED
Goldimplantat (Gold-Akupunktur),wenn möglich!

Die Arthrosen in den Ellenbogen kommen höchstwahrscheinlich von einem nicht behandelten Isolierter Processus anconaeus (IPA) in seiner Jugend, also vor ungefähr 7 Jahren.

Ich habe 3 (meiner bereits verstorbenen) Hunde vergolden lassen mit 0 Effekt => kommt nicht in Frage.

Ernährungsumstellung anhand der Blutwerte
(Und hier ist das Barfen nicht immer gut)


Das würde mich ziemlich interessieren, zumal Karlchens Ernährung von einer Ernährungsspezialisten optiemiert wurde. Ich barfe nicht und habe das auch nicht vor!

Anabolische Medikamentierung zum verstärkten Muskelaufbau, was das Gelenk entlastet.

welche genau??

Zusätzlich Unterwasser Laufband zum gelenkschonenden Muskelaufbau.

Bei degenerativen Problemen habe ich persönlich damit die Erfahrungen gemacht, dass es nichts bringt, nur postoperativ hat es sich in meinem Bekanntenkreis bewährt!

Mir ging es aber eigentlich um diese Nervendurchtrennungsgeschichten! Danach hatte ich in Bezug auf Ellenbogenarthrosen und Kniearthrosen gefragt, nachdem es so klang, als ob das auch bei diesen Problemen helfen würde.

heder
26.03.2012, 15:07
Die Arthrosen in den Ellenbogen kommen höchstwahrscheinlich von einem nicht behandelten Isolierter Processus anconaeus (IPA) in seiner Jugend, also vor ungefähr 7 Jahren.

Ich habe 3 (meiner bereits verstorbenen) Hunde vergolden lassen mit 0 Effekt => kommt nicht in Frage.Dies bedeutet, dass der Krümmungsfortsatz des Ellenbogenhöckers lose ist. Ist der Processus anconaeus schon abgerissen?

Das würde mich ziemlich interessieren, zumal Karlchens Ernährung von einer Ernährungsspezialisten optiemiert wurde. Ich barfe nicht und habe das auch nicht vor!
Hallo, gemeint ist damit eine restriktive Fütterung, d.h. eine kontrollierte Fütterung, die abhängig vom Schweregrad der ED, an den Hund angepasst wird (Hast Du ja schon), sowie ganz kontrollierte Bewegung des Hundes.

welche genau?? Gibt da verschiedene: Testoviron, Antotrop, Intrinsa,etc. Sind Monopräparate mit einer allgemeinen guten Verträglichkeit. Sprech doch deinen TA mal daruf an!

Bei degenerativen Problemen habe ich persönlich damit die Erfahrungen gemacht, dass es nichts bringt, nur postoperativ hat es sich in meinem Bekanntenkreis bewährt!

Mir ging es aber eigentlich um diese Nervendurchtrennungsgeschichten! Danach hatte ich in Bezug auf Ellenbogenarthrosen und Kniearthrosen gefragt, nachdem es so klang, als ob das auch bei diesen Problemen helfen würde.
Eine Info dazu folgt noch

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