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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kastrierte Rüden?


chrieso
01.10.2011, 14:01
hallo leute. wollte nur mal wissen wer von euch einen kastrierten rüden hat.
und vor allem welche gründe ausschlaggebend waren für die kastration.

würde mich über erfahrungen freuen .

sina
01.10.2011, 14:18
Mein FB Calle ist kastriert.
Es war für ihn sehr anstrengend seine Triebhaftigkeit zu zügeln.
Am meisten musste der Kater :schreck: darunter leiden aber Calle war auch nervlich fertig obwohl nirgends läufige Hündinnen waren.
Das hatte auch nichts mit Biene zu tun, er hatte schon den Chip bevor sie zu
uns kam.

Charakterlich und vom Gewicht hat er sich überhaupt nicht verändert, ist schmusig aber auch hibbelig wie immer.:hund:

mimitattos
01.10.2011, 14:26
Bei mir sind alle mänlichen Tiere kastriert zum einen um unerwünschte Fortpflanzung zu vrhindern, ich möchte nicht als Tiermessi enden da ich keine hergeben könnte. Und bei den Hunden bin ich ganz klar der Meinung das sie den Trieb nie ausleben dürfen und warum sollen sie dann damit leben?!

Scotti
01.10.2011, 15:20
Meiner ist leider kastriert, ich bekam ihn mit 1,5 Jahren und es muss da schon ziemlich lange vorher gemacht worden sein.
Ich koennte die dafuer jetzt noch...
Ich haette meinen Hund nicht verstuemmelt.

bx-junkie
01.10.2011, 15:36
Ich habe bislang nur 2 meiner Rüden kastrieren lassen, beide aus gesundheitlich indizierten Gründen...unser jetziger Rüde ist 2 Jahre und ich sehe keinerlei Veranlassung ihn kastrieren zu lassen, solange er gesund bleibt...
Meine Hündinnen hingegen würde ich immer kastrieren lassen, um Mamakarzinomen, Gebärmuttervereiterungen, Scheinschwangerschaften etc. zu umgehen...ich hatte aber auch bislang erst 2 Hündinnen...

Sari
01.10.2011, 16:11
Hab einen Kastrierten hier, er wurde kurz vor seinem 3. Lebensjahr entmannt.
Gründe waren u.a. seine Triebhaftigkeit, er ist ein Mischling und sollte sich auf gar keinen Fall vermehren und eine intakte Hündin im Haushalt.

Wenn ich ganz ehrlich bin, ich hätte es ihm gern erspart.

Peppi
01.10.2011, 16:36
Kauf oder leih Dir das letzte Ganslosser Buch.


Wirklich.


Kastrierter Rüde hier. War Wissenstand heute ein Fehler.

blue
01.10.2011, 16:42
Beide Rüden kastriert, der Fila mit 3 Jahren, der Bullterrier mit fast 2 Jahren.
Beide wegen den hier noch lebenden 4 intakten Hündinnen....im Frühjahr und im Herbst wurden sie nicht mehr Herr mit ihren Hormonen !

Scotti
01.10.2011, 16:53
Kauf oder leih Dir das letzte Ganslosser Buch.


Wirklich.


Kastrierter Rüde hier. War Wissenstand heute ein Fehler.

Welches Buch meinst du?
Ich hab mir das Neue bestellt, kommt aber erst Anfang November.

Peppi
01.10.2011, 17:21
Praxisbuch Verhaltensbiologie.

Scotti
01.10.2011, 17:32
Danke, werd ich gleich mal schauen. :lach4:

Guayota
01.10.2011, 17:50
Mal gespannt wie lange es dauert, bis der obligatorische Spruch mit dem "Amputieren gesunder Körperteile" kommt....;)
So in der Art: http://www.youtube.com/watch?v=Qh2sWSVRrmo

Ich hab beides - Kastrat, so übernommen (wurde sehr früh kastriert) und einen Intakten.
Was soll ich sagen? :D
Sollte es im Zusammenleben meiner beiden Rüden zu Problemen kommen, die ich in meiner Verantwortung für meine Jungs nach sorgfältiger Prüfung und in Absprache mit meinem Supervisor ;) auf die unausgelebte "Geilheit" meines intakten Rüden zurückführe, kommen die Klöten schneller ab, als irgendjemand hier den Satz "Amputieren gesunder Körperteile" tippen kann. Mit dem Rest (Liebeskummer etc.) kommen wir relativ gut klar.

Mein kastrierter Rüde ist gesund, fit, aufgeweckt, bewegt sich gerne und leidet unter keinerlei Depressionen bzgl. seiner nicht vorhandenen Männlichkeit. Leider kann ich keinen beweisenden Vergleich ziehen (dafür bräuchte ich ja zwei von ihm:D), aber ich führe sein sehr stark ausgeprägtes Jagdverhalten zu Teilen auf die Kastration zurück - natürlich auch auf seine Rasse(mischung)...

Scotti
01.10.2011, 17:57
Mal gespannt wie lange es dauert, bis der obligatorische Spruch mit dem "Amputieren gesunder Körperteile" kommt....;)



Braucht ja jetzt keiner mehr, hast du ja nun schon gemacht. :D

Monty
01.10.2011, 18:33
Hier leben nur kastrierte Rüden...wir sind von intakten freilaufenden (auch in der Hitze) Hündinnen und ihren hirnlosen Haltern umzingelt. Unser alter Senior wurde noch im TH kastriert und Pflegehunde gehen bei uns auch nur kastriert (oder mit Kastrationsauflage) in neue Hände.

corso
01.10.2011, 20:13
aber ich führe sein sehr stark ausgeprägtes Jagdverhalten zu Teilen auf die Kastration zurück - natürlich auch auf seine Rasse(mischung)...


Heißt es er jagt seit dem ? Oder hat er davor gejagt...und jetzt niema?

Tschuldigung bin jetzt etwas verwirrt;):crazy:

Vg Natalie

sina
01.10.2011, 21:27
Ich habe es mir auch nicht leicht mit der Entscheidung zur Kastration gemacht.
Wenn der Rüde sich überhaupt nicht mehr beruhigt, ewig rammelnd, sabbernd und total genervt ist soll ihm geholfen werden.
Nach Absprache mit dem TA hat Calle erst einmal den Chip bekommen um zu sehen ob er sich positiv verändert.
Ein Jahr hab ich es getestet und als ich merkte das Calle nicht mehr unter seiner Männlichkeit litt habe ich mich zu der Kastration entschlossen.
Ich wollte ihm nicht ewig Hormone geben und er vermisst seine Klüten überhaupt nicht....:sorry: meist leiden die männlichen HH mehr darunter als ihr Hund!:sorry::D

harlekin68
02.10.2011, 06:52
Ich wollte ihm nicht ewig Hormone geben und er vermisst seine Klüten überhaupt nicht....:sorry: meist leiden die männlichen HH mehr darunter als ihr Hund!:sorry::D

:ok: :kicher:

Ich musste mein Thai (Grosspudel) Kastrieren lassen,da ein Hoden innen liegend,ich habe es bis zu zweiten Lebensjahr hinaus gezögert,er sollte ausgewachsen sein und sein Hormonhaushalt gehört dazu,damit er nicht dumm im Kopf bleibt,das liest sich vielleicht blöd,aber die Hunde die ich kennen gelernt habe die vor dem Erwachsen sein kastriert worden sind,teilweise nicht wußten sind sie männlein oder weiblein und dadurch auch Probleme mit anderen Rüden bekommen haben.
Bei den Mädels die ich auf dem Tisch habe die vor der ersten Läufigkeit schon auf dem Op-Tisch lagen,haben jetzt mit zwei Jahren dermaßen Haarhausfall,alles an Test gemacht und die Diagnose der TA Hormonelle Störungen.
Ich bin weder gegen noch dafür,aber es sollte schon Versucht werden den richtigen Zeitpunkt zu treffen und bei einer ungesunden Triebhaftigkeit,was dem Tier dauer Streß aussetzt,dem Tier zu liebe,weg damit.Meine Shiva war erst vor 14 Tage in Karantäne bei meiner Ma,da kommt sie zweimal im Jahr kurz vor der Standhitze hin um die Rüden hier nicht bekloppt zu machen :kicher:
Es ist kein Allheilmittel und das vergessen viele..

Nessie
02.10.2011, 09:08
Odin wurde mit 25 Monaten kastriert. Als Welpe und Junghund litt er sehr stark unter Demodex Milben, ich hatte einiges dagegen unternommen (Bioresonanztherapie, Cydectin = orale Lösung für Schafe). Damit musste ich immer eine 6 bis 8 Wochen Kur machen. Ich wollte meinen Hund aber nicht ständig mit "Chemie" voll pumpen, es musste eine andere Lösung geben. Ich sprach mit meinem TA über eine evtl. Kastration. Er sagte mir die Chancen stehen 50/50 das es dadurch besser wird. Odin hat ein geschwächtes Immunsystem, und alles was das Immunsystem schwächt, wie zum beispiel, Krankheit oder Stress lässt die Milben wieder ausbrechen. Und mit 18 Monaten war Odin der Meinung sich nicht mehr von anderen Rüden anpöbeln zu lassen. Und dies war Stress für ihn. Ich hatte mich dann dazu entschieden, ihn kastrieren zu lassen. Ein paar Wochen später, nach der Kastration, hatte er noch mal einen Demodex Milben ausbruch. Den wir erneut mit Cydectin behandelten. Danach hatten wir nie wieder Probleme mit Demodex!!!

Wenn die Demodex Milben nicht gewesen wären, hätte ich ihn nicht kastrieren lassen. Aber es war für meinem Hund die beste entscheidung.

Peppi
02.10.2011, 09:24
Mal gespannt wie lange es dauert, bis der obligatorische Spruch mit dem "Amputieren gesunder Körperteile" kommt....;)

Erst wenn sich die Meldungen über die armen, zweimal im Jahr leidenden Rüden häufen, und man es nur für den Hund getan hat! ;)


Ganslosser! :ok:


Man kann übrigens auch mit Körper-freundlicheren Maßnahmen der ungewollten Fortpflanzung vorbeugen. :schreck:

Ach ja, der Begriff "Trieb" ist seit Jahren aus der wissenschaftlichen Betrachtung verbannt, genau wie das entsprechende "Triebstaumodell". Sonst ne gern gesehende Argumentation.

Scotti
02.10.2011, 09:46
Erst wenn sich die Meldungen über die armen, zweimal im Jahr leidenden Rüden häufen, und man es nur für den Hund getan hat! ;)


Ganslosser! :ok:


Man kann übrigens auch mit Körper-freundlicheren Maßnahmen der ungewollten Fortpflanzung vorbeugen. :schreck:

Ach ja, der Begriff "Trieb" ist seit Jahren aus der wissenschaftlichen Betrachtung verbannt, genau wie das entsprechende "Triebstaumodell". Sonst ne gern gesehende Argumentation.

:ok::ok: Yeah!

Guayota
02.10.2011, 09:50
Heißt es er jagt seit dem ? Oder hat er davor gejagt...und jetzt niema?

Tschuldigung bin jetzt etwas verwirrt;):crazy:

Vg Natalie

Ich habe den Hund erst mit 12 Monaten kennengelernt - das war 2003. Er wurde mit 6 Monaten kastriert.
Er zeigte mit 12 Monaten bereits Jagdverhalten und das wurde dann immer intensiver - ableinen ging teilweise garnicht. Wir haben damals viele Fehler in der Erziehung gemacht und wurden auch von Hundetrainern aus heutiger Sicht schlecht beraten - das fliesst sicher alles mit ein, natürlich auch, dass er ein Jagdhund-Mix ist. Mit für uns richtigem Schleppleinentraining und einer völlig anderen Herangehensweise an das "Jagdproblem" (klasse für einen Jagdhund - und aufregend, wenn er Wild anzeigen DARF, wenn er Hetzspiele machen DARF z.B. an der Reizangel mit Impulstraining - also eher der Ansatz "etwas unter Kontrolle zu bringen" anstatt "etwas auszutreiben", weswegen man von viele gleich der "Warmduscherfraktion" zugeordnen wird...aber das ist ein anderes Thema) haben wir es sehr gut in den Griff bekommen. Trotzdem bin ich persönlich der Meinung, dass ein Rüde, dem man mit der Kastration auch einen grossen Antrieb für bestimmte Verhaltensmuster nimmt (es sei mal dahingestellt, ob positiv oder negativ), sich dafür sehr stark auf andere "Freuden des Lebens" "spezialisieren" kann - z.B. Jagdverhalten, Bewachen, Fressen (?):kicher: usw.
Bei einem Schnauzer, den ich gut kannte, war das mal sehr auffällig - der setzte "gefühlt" seine ganze Energie in sein "Beschützer-Verhalten" nach der Kastration...das tägliche Gassigehen war dann halt kein Spaziergang mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen mehr.
Aber ich halte es für grundfalsch, Kastrationen öffentlich zu verteufeln - weil die Rechnung den Koeffizient für die menschliche Dummheit oder Gleichgültigkeit oder Verantwortungslosigkeit in Bezug auf die Fortpflanzungsfähigkeit der Hunde nicht berücksichtigt - in einer Zeit, in der Tausende in den Tierheimen sehnsüchtig auf ein schönes Leben warten, grüsst fast schon täglich der Ups-Wurf aus allen Foren, aus allen Käseblättern, von allen Pinnwänden in Supermärkten und diesen einschlägigen Hunde-Markt Seiten im I-Net. Aber das wollen scheinbar viele nicht sehen - oder können den Zusammenhang nicht begreifen - was weiss ich. Da wird dann einer breiten (oder einer schmalen) Öffentlichkeit geraten, die Rüden nicht zu kastrieren...mehr noch, man macht sich damit sogar zum Schänder, Schlächter und Tiermisshandler. Das ist ganz einfach "kurz gedacht", sorry.

Mr. Schnullerbacke
02.10.2011, 10:16
Die backe ist der erste kastrat den wir haben. Er wurde mit gut 5 Jahren wegen eines TU (noch im TH) kastriert.
Vom Verhalten kann ich keine ungewöhnlich andere verhaltensweisen gegenüber den zwei zuvor unkastrierten Rüden erkenn. Er ist immer noch "Bock".

Das einzige was mir auffällt ist, dass er sehr oft und auch sehr intensiv sein taubes Behältnis "pflegt". Ob er hier tatsächlich was vermisst oder ob es eine Neuropathie durch Schädigung eines Nervenstrangs während der OP ist, kann ich leider nicht sagen :35:

Tatsache ist, dass ich, sofern kein medizinischer Grund vorliegt, keinen Rüden freiwillig kastrieren würde...

*Aldo*
02.10.2011, 11:54
Wir haben Aldo nach langem Überlegen und Abwägen und abwarten und nochmal schauen jetzt Mitte August kastrieren lassen.
Angefangen hat alles letztes Jahr im September, als die beiden Hundedamen im Haus nebenan gleichzeitig läufig waren. Aldo war liebestoll und jümmelig und unkonzentriert und gestresst. Aber all das wäre für uns nieee ein Grund gewesen. Nur hatten wir dann auf einmal Bluttropfchen (und das nicht wenige) überall auf dem Laminat. Also ab zum TA und ein Ultraschall mit Abtasten zeigte dann eine vergrößerte Prostata mit Zysten die z.T. aufgeplatzt waren.
Er hat dort dann eine Spritze bekommen, damit sich die Prostata wieder zusammen zieht - diese hatte dann den Nebeneffekt, dass er schlagartig wieder er selbst war.

Da hatten wir das erste mal über Kastra nachgedacht, haben es aber nach vielem Lesen und informieren doch gelassen und wollten das Frühjahr mal abwarten und nichts überstürzen.
Naja und im März gings dann wieder los - wie gesagt, dass Rumjümmeln und Geheule und nicht mehr konzentrieren können und abnehmen und nicht mehr allein bleiben können wäre für ein paar Wochen 2x im Jahr auszuhalten gewesen, aber wieder kamen die Bluttröpfchen...

Da war für uns dann die Entscheidung gefallen. Wenn er mit geschätzt 2-3 Jahren jedesmal eine vergrößerte Prostata hat mit Zysten bekommt, sollten wir etwas unternehmen.
Wir haben ihn dennoch erstmal chemisch mit dem Chip kastrieren lassen. Ich wollte wissen, wie er als Kastrat sein würde, ob sich verhaltenstechnisch irgendwie was komisch entwickeln könnte - man weiss ja nie. Aber ausser, dass er wieder ganz der Alte war und die ständige Vorhautentzündung und natürlich die Prostatavergrößerung weg war, hat sich nichts geändert. Also haben wir ihn dann ein paar Monate später kastrieren lassen.

Verhaltenstechnisch kann man jetzt nach 1.5 Monaten wohl noch nicht viel sagen. Er ist immernoch ein selbstbewusster Rüde, aber mir ist aufgefallen, dass er viel souveräner ist gegenüber anderen Rüden. Er beschwichtigt mehr und auch wenn er sich zwar groß macht signalisiert er stets, dass er keinen Stress will. Das ist mir während des Chips das erste mal aufgefallen.
Ansonsten ist er seeeeehr wachsam geworden. Vorallem auf der Abendrunde im Dunkeln. Ich weiss nicht, ob das unbedingt was mit der Kastra oder allgemein mit seinem Erwachsenwerden zu tun hat. Rassebedingt steckts halt einfach drin - arbeiten wir jetzt einfach dran. Er soll gern anzeigen, aber uns dann den Rest überlassen. Das wird jetzt trainiert.

Um mal zum Schluss zu kommen: ich bin gegen eine Kastration um Verhalten zu ändern. Also um einen Diskoschläger zum Lamm zu machen. Ich denke der Großteil ist eh nach ner Zeit antrainiert und sollte auch mit Training angegangen werden. Alles andere finde ich ehrlich gesagt aus Tierschutzsicht bedenklich! (Einem Teenager verabreicht man auch nix, damit er auf einmal kein hormongesteuerter A... mehr ist)
Aus medizinischer Sicht allerdings ist es etwas anderes und aus dieser würde ich Aldo auch immer wieder unters Messer legen, wenn ich ihm dadurch auch nur 6 Monate mehr Leben schenken bzw. u.U. eine schlimme Krebserkrankung ersparen kann.

Grazi
02.10.2011, 12:14
Unser Simba wurde mit 2 Jahren kastriert.... allerdings sollte er von hier aus in eine Endstelle vermittelt werden und ich gebe keinen unkastrierten Hund ab, da ich nicht möchte, dass möglicherweise mit ihm weitere Hunde produziert werden.

Letztendlich sind war dann zu Pflegestellenversagern geworden, hätten uns demzufolge also die Kastration sparen können...aber das wussten wir halt vorher nicht.

"Geschadet" hat es ihm nicht. Er ist agil, schlank.... und lässt immer noch gerne den Macho raushängen.

Grüßlies, Grazi

corso
02.10.2011, 14:15
Wir haben unseren labbi mit 1 Jahr kastrieren lassen, weil unser ta gemeint hat ein Hund mit so schlechten Hüften darf sich nicht weiter vermehren...

Wenn ich damals gewusst hätte das testosteron gut für den muskelaufbau ist hätte ich nicht gemacht, jetzt hat er hinten sehr wenig mukkis:(...

Ansonsten habe ich nichts gegen Kastra wenn es gesundheitliche probe gibt oder ständiges raufen..

Vg

Peppi
03.10.2011, 07:06
Aber ich halte es für grundfalsch, Kastrationen öffentlich zu verteufeln - weil die Rechnung den Koeffizient für die menschliche Dummheit oder Gleichgültigkeit oder Verantwortungslosigkeit in Bezug auf die Fortpflanzungsfähigkeit der Hunde nicht berücksichtigt - in einer Zeit, in der Tausende in den Tierheimen sehnsüchtig auf ein schönes Leben warten, grüsst fast schon täglich der Ups-Wurf aus allen Foren, aus allen Käseblättern, von allen Pinnwänden in Supermärkten und diesen einschlägigen Hunde-Markt Seiten im I-Net. Aber das wollen scheinbar viele nicht sehen - oder können den Zusammenhang nicht begreifen - was weiss ich. Da wird dann einer breiten (oder einer schmalen) Öffentlichkeit geraten, die Rüden nicht zu kastrieren...mehr noch, man macht sich damit sogar zum Schänder, Schlächter und Tiermisshandler. Das ist ganz einfach "kurz gedacht", sorry.

Bei allem Respekt, ich finde diese Gedanken zu indifferenziert. Du "unterstellst" große Schnittmengen, die m.E. so nicht existent sind.

Ich behaupte es gibt (mindestens) zwei große Gruppen:

1) die Gruppe von Menschen mit
- "meine süsse Hündin sollte zumindest einmal",
- die "Ups-Würfe" &
- die Würfe, wo vielleicht beabsichtigt nicht eingegriffen wird (Bauernhofwürfe, etc.).

2) die Gruppe von Menschen
- deren Hunde "Verhaltensprobleme" haben,
- die Leute die gemischte Rudel haben,
- die Besitzer "leidender Rüden",
- Besitzer sexuell hypertrophierter Hunde,
- Besitzer UNTERSTELLT sexuell hypertrophierter Hunde ("Hilfe - mein Hund reitet ständig auf - sogar bei Rüden"),
- Leute die Krebsprofilaxe betreiben,
- Tierschützer, etc.

Ich glaube nicht, dass die "Gruppe 1" sich beeinflussen lässt, welcher Eingriff nun "biologisch" sinnvoller ist, weil es gar nicht zur Diskussion steht den Hund unfruchtbar zu machen. Wieso sollte man denen beikommen, wenn man die Kastration anstelle einer möglichen Sterilisation propagiert?

Und ich finde es absolut legitim, mit "Gruppe 2" zu diskutieren, ob nicht vielleicht eine Sterilisation mehr Sinn macht? Vielleicht mal auf die hormonellen Hintergründe hinzuweisen, die hier und da sogar dazu führen können, dass sich die Probleme für Einzelschicksale erhöhen und die in Folge dessen dann auch vom Jäger bestraft, oder im Tierschutz enden?

Die "große" Zahl potentieller Tierheiminsassen sehe ich davon allerdings nur wenig tangiert.


Aber selbst wenn das nicht so wäre, fände ich es befremdlich mich der Blödheit der Menschen zu unterwerfen und deshalb Dinge besser tot zu schweigen. Es ist m.E. ein Aufklärungsproblem. Und dagegen hilft nur "Aufklärung".

Nebenbei wird das Phenomen mit dem "Jagdtrieb", das Du schilderst ebenfalls in dem Buch thematisiert. ;)

Pöllchen
03.10.2011, 08:41
Wenn du umzingelt von Hundedamen wohnst, die nacheinander läufig sind - also gefühlt immer eine von ihnen läufig ist - und dein Hund weder frisst, noch schläft, durchgehend fiept, draußen gar nicht ansprechbar ist und sich bei Begegnungen mit den heißen Hundedamen auf den Boden wirft und schreit (!!!), dann überlegt man sich, ob eine Kastration nicht doch besser ist.

bx-junkie
03.10.2011, 09:34
Ich halte das für eine Einzelfall Entscheidung...man kann weder sagen alle kastrieren noch das Gegenteil...das einzige was ich nicht befürworte, ist eine Kastration wegen Verhaltensauffälligkeiten(angebliche Dominanz, aufreiten etc.)...

Doc_S
03.10.2011, 09:52
...
Ich behaupte es gibt (mindestens) zwei große Gruppen:

1) die Gruppe von Menschen mit
- "meine süsse Hündin sollte zumindest einmal",
- die "Ups-Würfe" &
- die Würfe, wo vielleicht beabsichtigt nicht eingegriffen wird (Bauernhofwürfe, etc.).

2) die Gruppe von Menschen
- deren Hunde "Verhaltensprobleme" haben,
- die Leute die gemischte Rudel haben,
- die Besitzer "leidender Rüden",
- Besitzer sexuell hypertrophierter Hunde,
- Besitzer UNTERSTELLT sexuell hypertrophierter Hunde ("Hilfe - mein Hund reitet ständig auf - sogar bei Rüden"),
- Leute die Krebsprofilaxe betreiben,
- Tierschützer, etc.





3) (Ältere) Menschen , vorrangig Halter von Fußhupen der Rassen Jack Russel, Malteser, King Charles Chavallier, West Highland Terrier und co, welche schon immer "die Klöten abnahmen" unter dem Aspekt der veralteten Argumentation. Bequemlichkeit oder Unwissenheit als Hauptmotivation. ;)

Mäuschen war vor 3 Wochen Scheinschwanger. Ein sicheres abrufen im Freilauf war nicht möglich, sie war extrem schwierig und fremde Hunde wurden mit "Bürste" begrüßt, auch fremden Menschen gegenüber war alles etwas angespannter. Gassi gehen war keine wirkliche Freude oder Entspannung. Beim TA wurde mir auch die Möglichkeit der Kastration vorgeschlagen. Aber ich hoffe noch, daß es in Zukunft besser wird und es eine einmalige Sache war.

Guayota
03.10.2011, 10:41
Ich pick' mir jetzt nur mal was raus:


1) die Gruppe von Menschen mit
...
- die "Ups-Würfe" &
...

Ich glaube nicht, dass die "Gruppe 1" sich beeinflussen lässt, welcher Eingriff nun "biologisch" sinnvoller ist, weil es gar nicht zur Diskussion steht den Hund unfruchtbar zu machen.

Verstehe ich nicht ganz. Wieso soll es bei Menschen mit Ups-Würfen grundsätzlich nicht irgendwann vorher mal zur Diskussion gestanden haben, den Hund unfruchtbar zu machen? Aber genau das ist doch der springende Punkt!



2) die Gruppe von Menschen
...
- die Leute die gemischte Rudel haben,
...
Und ich finde es absolut legitim, mit "Gruppe 2" zu diskutieren, ob nicht vielleicht eine Sterilisation mehr Sinn macht?

Eine Sterilisation macht bei Leuten mit gemischtem Rudel Sinn? :twink:
Kannst du mal bitte ausführen, wie du das meinst oder wie du dir das vorstellst?

Und ich schliesse mich Pöllchen an - es scheint lange her zu sein, dass du mit einem Rüden "auf Zerrung" zu tun hattest. Das ist nicht zweimal pro Jahr für ne halbe Stunde. Ich sagte ich komme "relativ gut" klar mit dem Liebeskummer meines Rüden - dieses "relativ" schliesst die endlosen Stunden ein, die ich neben einem völlig verzweifelten Wesen gesessen habe, versuchte zu beruhigen, abzulenken - ihn davon abzuhalten, mit dem Kopf duch die Tür zu brechen, ihn mitten in der Nacht heulend vor der Haustür (innen) zu finden und wieder "ins Bett" zu bringen. Die zerkratzen Türen, wenn du es dann doch mal riskiert hast, für 2 Stunden ins Kino zu gehen - was ist mir die Tür egal - aber der Anblick der blutigen Kratzer und die Vorstellung was hier los gewesen sein muss...********. Die Momente beim Gassi, wenn er einen "Fleck" findet und du ihn gerade noch halten kannst, bevor er einen Sprint durch's Dorf hinlegt - und das obwohl wir hier Impulstraining in allen möglichen Situationen bis zum Abwinken durchziehen - die Begegnungen mit anderen Rüden "auf Zerrung", die auch gerade an genau diesem "Fleck" gerochen haben, das heimkommen nach so einem "Trip", wenn er sich dann (in unserem Fall) um den Kastrierten "kümmern" will - wenn du in solchen Zeiten deine Hunde nicht mehr alleine lässt, weil du in ständiger Sorge bist, dass das notgeile "Monster" auf deinem anderen Rüden hängt oder es vielleicht mal deswegen zu einer Rauferei kommt. Und wenn es hier zu einer Rauferei kommt, wird sich mein kastrierter Rüde wehren und der intakte wird ganz sicher nicht zurückstecken.

Aber ich sagte wir kommen damit klar - er lässt sich irgendwann gut ablenken, er weiss, obwohl es ihm schwer fällt sich daran zu halten, dass er meinen anderen Rüden in Ruhe lassen muss, er beruhigt sich irgendwann, wir haben 2 Millionen "Ausweich-Gassistrecken"...und trotzdem ist er nach wie vor "auf Bewährung" - bald beginnt sein 5. Lebensjahr. Und er wird natürlich nicht sterilisiert, falls es soweit kommt - er wird kastriert. Und wenn mir dann jemand mit einem kastrierten Rüden vorwirft, dass ich das aus Bequemlichkeit oder Faulheit mache, dass ich "gesunde Körperteile amputieren lasse" oder gegen das TierSchG verstosse, weil keine "medizinische Indikation" vorliegt - dann ist mir das Sack Reis in China.

Und ja, ich sehe das Problem "Hunde-Über-Produktion" und woran das liegt pragmatischer.
Ich hab mir aber das Buch gerade bestellt. Ich bin gespannt.

bx-junkie
03.10.2011, 11:19
@Guayota

Respekt! Nach Schilderung deiner Sachlage, hätte ich schon längst einen Termin beim TA gemacht...dem Hund zuliebe...

Guayota
03.10.2011, 11:28
Er beruhigt sich ja wirklich irgendwann - und ich habe das Gefühl, mit dem steigenden "Alter" wird alles etwas ruhiger hier. Ich glaube andere Rüden können da nochmal ganz anders zulegen.
Er hat die Chance mit seinen Kronjuwelen alt zu werden - die möchte ich ihm auch nicht nehmen, selbst wenn das manchmal das eigene Leben einschränkt...aber das tut Hundehaltung ja sowieso...und das kann man ja vorher schon wissen.;)

Aber wenn sich DESHALB ernste "Interferenzen" im Zusammenleben meiner Rüden abzeichnen, die sich ansonsten ganz wunderbar verstehen - werde ich keine Sekunde zögern.

*Aldo*
03.10.2011, 13:52
Er beruhigt sich ja wirklich irgendwann - und ich habe das Gefühl, mit dem steigenden "Alter" wird alles etwas ruhiger hier. Ich glaube andere Rüden können da nochmal ganz anders zulegen.
Er hat die Chance mit seinen Kronjuwelen alt zu werden - die möchte ich ihm auch nicht nehmen, selbst wenn das manchmal das eigene Leben einschränkt...aber das tut Hundehaltung ja sowieso...und das kann man ja vorher schon wissen.;)

Aber wenn sich DESHALB ernste "Interferenzen" im Zusammenleben meiner Rüden abzeichnen, die sich ansonsten ganz wunderbar verstehen - werde ich keine Sekunde zögern.

Ist das bei ihm eigentlich auch immer schlimmer geworden? Also von miterlebter Läufigkeit zu miterlebter Läufigkeit meine ich.
Aber ich muss auch sagen - der arme Kerl leidet ja wirklich für alle Rüden mit. Und ich finds klasse, dass Du bis jetzt durchgehalten hast und schaust, ob es sich vielleicht im Alter beruhigt.
Aber prostatatechnisch ist Ruhe?

Anja
03.10.2011, 15:03
@Guayota

Respekt! Nach Schilderung deiner Sachlage, hätte ich schon längst einen Termin beim TA gemacht...dem Hund zuliebe...


Generell bin ich gegen Kastration, gerade in meinem Umfeld wurden
viele Hunde aus reiner Bequemlichkeit - und die wenigsten aus medizinischer Notwendigkeit kastriert-
dafür hab ich null Verständnis.

Aber wenn ein Hund so hormongesteuert und am Leiden ist, dann würd
ich auch diesen Schritt gehen.

Gsd hatte ich dieses Problem weder mit meiner Bx, noch mit meinem jetzigen Bollerkopp.

bx-junkie
03.10.2011, 15:19
Generell bin ich gegen Kastration, gerade in meinem Umfeld wurden
viele Hunde aus reiner Bequemlichkeit - und die wenigsten aus medizinischer Notwendigkeit kastriert-
dafür hab ich null Verständnis.

Aber wenn ein Hund so hormongesteuert und am Leiden ist, dann würd
ich auch diesen Schritt gehen.

Gsd hatte ich dieses Problem weder mit meiner Bx, noch mit meinem jetzigen Bollerkopp.

Ich hatte ja vorher schon geschrieben was ich von Kastrationen halte...aber in dem Fall würde ich schon handeln, wie gesagt dem Tier zuliebe...ich hatte aber bislang auch nie solche Probleme, nicht mal im Ansatz...ich denke das ist vor allem anstrengend für die Hunde.

AlHambra
03.10.2011, 16:53
Meine Erfahrungen mit zwei Rüden:
Dobermann, unkastriert, kein Sexualtrieb, keine Probleme mit anderen Rüden, keine gesundheitlichen Probleme (Prostata oä), daher intakt geblieben
Molossermix Samson, zZ 2 Jahre alt, intakt, abklingende Pubertät, auch bei läufigen Hündinnen (wir wohnen im Auslaufgebiet Berlins) gut zu führen, sprich abrufbar, kein Jammern etc. Mit Rüden überwiegend gut verträglich, nach Sympathie wird sehr gerne wild gespielt auch mit anderen Unkastrierten, in der Pubertät eine Rüpelphase mit Leinengepöbel, war aber alles mit Geduld und Spucke in den Griff zu kriegen.

Mein Fazit: Man sollte den Buben schon Zeit geben, sich zu entwickeln, besonders wenn es um Verhaltensmängel geht. Vieles legt sich auch wenn die Kopreife einsetzt.

Ausnahmen, bei denen ich kastrieren würde: Extremes Sexualverhalten (auch Leiden wegen Hündinnen), Hormonbedingte Kampflust oder ähnliches, gesundheitlich Probleme

Grundsätzlich schätze ich, dass durchaus oft zu früh zum (bequemen) Messer gegriffen wird, hab es in der Junghundgruppe meiner HuSchu damal dauernd gehört "Meiner pöbelt seit Pubertätsbeginn, neulich hat er sich mit einem anderen angelegt, der wird kastriert jetzt." :hmm:

Guayota
03.10.2011, 16:56
Ich hatte ja vorher schon geschrieben was ich von Kastrationen halte...aber in dem Fall würde ich schon handeln, wie gesagt dem Tier zuliebe...ich hatte aber bislang auch nie solche Probleme, nicht mal im Ansatz...ich denke das ist vor allem anstrengend für die Hunde.

Meine Jungs sind "ein Kopp und ein A***" - das "Theater" findet nur an und um den Tagen statt, an denen läufige Hündinnen unterwegs sind und wir kommen relativ gut klar. Und es wird besser. ;)
Es ist halt nicht für jeden Rüdenbesitzer so, dass man dem Hund 2 mal im Jahr 5 Minuten nen Schnuller ins Maul steckt und gut ist's.

http://i275.photobucket.com/albums/jj297/Ongoing_Guerillas/DSC_0146.jpg

Nessie
03.10.2011, 17:20
Ein schönes Bild :34:

AlHambra
03.10.2011, 17:32
Ja wirklich -Titelvorschlag: "So schön kann ein Herrenabend sein, wenn keine Weibsen in der Nähe sind" :D

bx-junkie
03.10.2011, 17:51
Meine Jungs sind "ein Kopp und ein A***" - das "Theater" findet nur an und um den Tagen statt, an denen läufige Hündinnen unterwegs sind und wir kommen relativ gut klar. Und es wird besser. ;)
Es ist halt nicht für jeden Rüdenbesitzer so, dass man dem Hund 2 mal im Jahr 5 Minuten nen Schnuller ins Maul steckt und gut ist's.

http://i275.photobucket.com/albums/jj297/Ongoing_Guerillas/DSC_0146.jpg

:D Süss die beiden Jungs...ich sprach auch weniger von dem Stress den die untereinander haben, viel mehr davon was der arme Notgeile mitmacht ;)
Aber ich akzeptiere das so wenn du sagst es ist ok...

kairos
06.10.2011, 08:08
Wirklich traumhaft schönes Bild!!!:herz2:


Welches der beiden ist denn der Dominante, der seinen Kopf auf den anderen legt? :kicher:

(bitte bitte keine Hinrichung jetzt... ist nur ironisch gemeint!):lach4:

Guayota
06.10.2011, 08:17
Der Braune ist kastriert. ;)

Peppi
06.10.2011, 09:11
Komisch, mein Beitrag von Dienstag ist weg! :hmm:

Grazi
08.10.2011, 19:16
In diesem Thread? Bist du dir sicher, dass du auch wirklich auf "Antworten" geclickt hast?
Laut Threadverlauf hat am Dienstag hier niemand was geschrieben. :wie:

Rätselnd, Grazi

Stephie83
08.10.2011, 21:08
unser bully is frisch kastriert....
gründe sind unter anderem sein ständiges aufreiten, jede läufige hündin in 10 kilometer entfernung wurde geortet....er hat richtig gelitten...und unsere dc hündin....

Peppi
09.10.2011, 06:31
In diesem Thread? Bist du dir sicher, dass du auch wirklich auf "Antworten" geclickt hast?
Laut Threadverlauf hat am Dienstag hier niemand was geschrieben. :wie:

Rätselnd, Grazi

Vielleicht bin ich schizophren... ist aber vielleicht auch besser, dass er weg ist! ;)

Scotti
09.10.2011, 07:46
Peppi, wirst du alt?;)

Peppi
09.10.2011, 07:47
Ich fürchte... :(


;)

bx-junkie
09.10.2011, 08:34
Peppi, wirst du alt?;)

Besser alt werden als schizophren (was ja Peppis Befürchtung war) :D

Ute
09.10.2011, 08:39
Demenz ist altersunabhängig .... :D :sorry:

Scotti
09.10.2011, 09:04
demenz ist altersunabhängig .... :d :sorry:

:D

Trifft uns alle mal.:p Ihr glaube garnicht mit wie vielen Worten man das Wort "Karton" umschreiben kann wenn es einem nicht einfaellt. (mir neulich).

Cira
09.10.2011, 10:28
Ausnahmen, bei denen ich kastrieren würde: Extremes Sexualverhalten (auch Leiden wegen Hündinnen), Hormonbedingte Kampflust oder ähnliches, gesundheitlich Probleme


Sehe ich auch so.

Wenn hormonell bedingtes Verhalten so stark ist, dass es Probleme bereitet, die sich anders nicht in den Griff kriegen lassen, würde ich kastrieren lassen.
Und aus gesundheitlichen Gründen, immerwiederkehrende Scheinträchtigkeit etc.

...

chrieso
11.10.2011, 04:34
hallo.... erstmal danke für die vielen vielen antworten und meinungen.

mit soviel hatte ich eigentlich garnicht gerechnet :-)

nun mal zum grund warum ich überhaupt gefragt habe.

mein mischlingsrüde hat zur zeit ein teilweise extremes verhalten. wenn andere hunde bei mir sind (was ja jeden tag der fall ist da mein superverantwortungsbewuster nachbar seinen dsh 24 rumstromern lässt) dann fängt er andauernd an ihn zu rammeln in einer tour. wärend er versucht auf den schäferhund draufzuklettern wird er auch agressiv wenn sich tyson (meine bordeauxdogge) sich ihm nähert. sonst sind die beiden ein herz und eine seele...
aber danach ist arthos immer richtig aufgedreht und nervlich irgendwie angespannt... dann kommt es auch vor das er wenn er und tyson sich durch eine tür zwengen wollen er schonmal auf tyson los geht... er hat sogar schonmal versucht eine katze zu vergewaltigen...

daher der gedanke zur kastration weil ich glaube das mein hund sehr unter hormonellem stress leidet.

Peppi
11.10.2011, 05:02
http://einzelfelle.de/angebot.html

;)

chrieso
11.10.2011, 05:11
danke peppi...

selber schonmal kontakt gehabt mit dem verein ?

Peppi
11.10.2011, 05:21
Ne Bekannte hat das für Ihren Hund machen lassen.

Das Ergebnis sind Fütterungs- & Erziehungstipps, sowie eine Analyse, ob das Kastrieren sinnvoll ist, bzw. Erfolgsaussichten hat.


Wenn Dich das interessiert, frag ich mal, ob ich das weiterleiten darf.

chrieso
11.10.2011, 05:55
gerne

Peppi
11.10.2011, 12:58
Schick mir doch mal Deine Email Addi, wenn Du wach bist! ;)

Sorella
11.10.2011, 13:46
Wenn du umzingelt von Hundedamen wohnst, die nacheinander läufig sind - also gefühlt immer eine von ihnen läufig ist - und dein Hund weder frisst, noch schläft, durchgehend fiept, draußen gar nicht ansprechbar ist und sich bei Begegnungen mit den heißen Hundedamen auf den Boden wirft und schreit (!!!), dann überlegt man sich, ob eine Kastration nicht doch besser ist.

So sah das bei uns uns auch aus.Mein Dicker lief ständig heulend den Garten auf und ab, Nase in den Wind.Drinnen das gleiche Spiel.Um uns herum sind überall Bauernhöfe mit und kastrierten Damen, eine Qual.
Er konnte sich nicht mehr konzentrieren und wenn er sie dürch die Zäune entdeckte...starb er fast und versuchte durch den Maschendraht zukommen.
Er steigerte sich so darein, das er heulte und die "Luft" rammelte, man das war echt nicht mehr auzuhalten.
Ich habe lange gerungen aber naja

Ich habe das Buch auch gelesen,vielleicht ist der " Trieb" nicht mehr die heute "neuzeitgerechte" Definition, nichts desto trotz weiß so aber jeder was gemeint ist, der z.B.das Buch nicht gelesen hat!


Also mein Hund ist kastriert aber ich hätte es niemals getan wenn es nicht notwendig gewesen wäre!Nicht weil ich damit ein moralisches Problem habe, nur wenn ein Eingriff nicht notwendig ist verhindere ich ihn nunmal.

Nina
14.10.2011, 21:22
Chicco ist kastriert. Das war mit dem TH abgesprochen. Macht ihm aber auch das zusammenleben mit Floor einfacher:D Die Königin mag keine Intakten untertanen....:schreck: Bei Läufigkeit ist die nicht an der Leine um sie vor Rüden zu beschützen sondern andersrum:boese1:

Scotti
02.11.2011, 19:58
Sicherlich hoch interessant fuer Leute die mit der Idee einer Kastra spielen, aber auch fuer Halter von kastrierter Hunden und Gegnern/Befuerwortern dieser Operatonen:
https://www.amazon.de/Kastration-Verhalten-beim-Hund-Ganslo%C3%9Fer/dp/3275018205/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1320263782&sr=8-2
Heute bei mir angekommen und schon in der Mache. :)

Isis78
02.11.2011, 21:38
Habe es auch heute bekommen und zur hälfte gelesen
:ok: :ok: :ok:

Scotti
03.11.2011, 05:43
Habe es auch heute bekommen und zur hälfte gelesen
:ok: :ok: :ok:

:D:ok: Dachte ich es mir doch.;)

christlgo
03.11.2011, 16:24
Hab´s auch grad bestellt, bin mal gespannt!:lach4:

Scotti
03.11.2011, 18:45
Es lohnt sich. :)

Peppi
04.11.2011, 08:49
Es lohnt sich. :)

Hast Du das Verhaltenbiologie Praxisbuch?

Geht das noch viel weiter darüber hinaus? Da schreibt der Udo ja auch über Kastra?!

Scotti
04.11.2011, 09:47
Hast Du das Verhaltenbiologie Praxisbuch?

Geht das noch viel weiter darüber hinaus? Da schreibt der Udo ja auch über Kastra?!
Nein,leider habe ich das nicht. Steht immer noch auf dem Wunschzettel. Vielleicht hat Isis das ja und kann vergleichen?

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