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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Angsthündin oder doch nicht?


Stephie83
13.09.2011, 09:32
Hallo ihr lieben....
ich hab da mal ein anliegen....
meine luna wurde im alter von 14 wochen böse ins gesicht gebissen....
sie war von anfang an sehr unsicher...auch anderen hunden gegenüber (was mir lieber is als agressiv, denn ich kenne einige dc die echt ruppig und agro sind :( )
mit der zeit hat es sich so entwickelt dass sie wenn sie große hunde sieht schon wachsam geht aber der schwanz am kinn is...ne bürste hat sie aber....sie schaut aufmerksam aber sobald der hund näher kommt und meist toben will, schreit sie los und will weg rennen...alle großen hunde sind doof alle kleinen fetzen...unserem fb gegenüber is sie toll und wird langsam sogar bisserl garstig wenns ums spielzeug geht....
wisst ihr rat?

blue
13.09.2011, 10:18
Eine gute Hundeschule / Hundetrainer und viel fremden Hunde-Kontakt ?

Und nicht auf den Rat von unbekannten Menschen aus dem Internet zu einem unbekannten Hund in einer unbekannten Situation hören....;)...nicht böse gemeint !! :lach4:

Natalie
13.09.2011, 10:23
Eine gute Hundeschule / Hundetrainer und viel fremden Hunde-Kontakt ?

Und nicht auf den Rat von unbekannten Menschen aus dem Internet zu einem unbekannten Hund in einer unbekannten Situation hören....;)...nicht böse gemeint !! :lach4:

:ok: Würde ich auch so machen. Ferndiagnosen sind in solchen Fällen wirklich nicht die beste Lösung! :lach4:

Alano-Dennis
13.09.2011, 10:26
Wie alt ist sie derzeit?? Auch wenn ich grundsätzlich nix davon halte,
ist in deinem Fall vll eine Junghundespielgruppe etc nicht allzu verkehrt,
allerdings nur wenn man voher mal schaut, was da sonst so rumläuft.
Nicht das sie gleich zu Anfang völlig überfordert ist und nicht weiß wohin sie soll. Davon ab, Gassi und eventuelle Spielkameraden sorgfältig auswählen, nicht das sich das ganze noch verstärkt oder sie sich blödsinn angewöhnt bzw abschaut. Klasse bei solchen "Leinenbegegnugsübungen" sind natürlich immer die Labradoddle und Fluffi HH die ihre Biester grundsätzlich überall und zu jedem hin laufen lassen, die muss man dann immer mit einplanen :D. War sie als Welpe schon so unsicher, oder den Hund erst später bekommen?? Find ich beim DC eher untypisch, kenne gerade die als Welpen & Junghunde nur Rabaukenmäßig. Wie macht sie sich sonst so in Alltagssituationen, oder bezieht sich die Unsicherheit nur auf fremde Hunde??

MFG

Stephie83
13.09.2011, 17:04
kenne sie seit ihrer geburt und hab sie mit 12 wochen für drei tage gehabt und denn wurde sie beim alten besitzer von einer dc hündin gebissen....sie ist 6 monate jung...erst, wenn die hunde spielen wollen, sprich übermütig werden, denn fängt sie damit an...wenn die hunde ruhig rankommen ist sie zwar unsicher aber geht trotzdem hin und schnuppert....sie braucht meist nen weilchen und wenns eis denn gebrochen ist, denn gehts ordentlich zur sache...generell ist sie unsicher...ist aber nich mehr ganz so krass wie am anfang....soziale kontakte hat sie viel....bei uns gibs hunde wie sand am meer :-) alle hunde die sie kennt, vom bully über golden retriever bis zum mischling sind keine schisser...gerade unser bully is selbstebwusst und flitzt fast zu jedem anderen hund hin...am schlimmsten sind die schäferhunde...die machen sie wahnsinnig die kläffen sie an und sind hypernervös...
userem bully gegenüber wird sie mittlerweile immer frecher und da wirds denn kurz mal ruppig....weiss nich so mit hundeschulen....die sagen das, die nächsten sagen das....in der einen hundeschule hat der trainer einem jacky sogar eine geballert....ganz super...
ja, die unsicherheit bezieht sich nur auf fremde hunde....die , die sie kennt sind alle super, werden schwanzwedelnd und leckend begrüsst

Conner
14.09.2011, 07:15
Was soll es sonst sein? Natürlich ist es Angst. Sie braucht Hilfe. Helf ihr und such einen guten Trainer.

suifeng
14.09.2011, 07:51
Die anderen Hunde sind ihr nicht geheuer, sie zeigt Meideverhalten - gute Basis!

Hat sie aber damit keinen Erfolg, muss sie sich irgendwann anders entscheiden und wird offensiv reagieren. Hat sie damit mehr Erfolg, hält sich damit die anderen Hunde vom Leib, wird sie öfter beim Anblick anderer Hunde aggressiv reagieren.

Suche dir einen guten Trainer, unterstütze die Kleine! Keine Leinenrucke /-impulse, Rappeldosen oder sonst was aus der Richtung benutzen beim Training!

Viel Erfolg!
Nicole

Stephie83
14.09.2011, 08:57
Das mache ich alles auch nicht...ich gehe mit ihr ganz normal an anderen hunden vorbei...als wenn nichts wäre....ist besser geworden als früher....wie gesagt unsicher ist sie in vielen situationen...sobald sie in für sie selber unbekanntes gebiet kommt merkt man wie sie nur bei mir läuft hin und her schaut und schnuppert aufgeregt....wenn ihr kumpel unser bully dabei ist oder der andere bully is alles gut...porter zum bsp, unser bully, geht zu jedem hund hin und is aufgeschlossen....luna bleibt bei mir sitzen, beobachtet und geht denn vorsichtig ran....wenn sie merkt, dass alles gut ist, taut sie auf....setze mich mit einer bekannten hundetrainerin in verbindung...denn ich kenne dc die echt krass sind...auf radfahrer rauf gehen, auf andere hunde....und jogger....und da is meine luna super entspannt....danke für eure tipps...

Dega
14.09.2011, 09:13
Ich kann dir nur sagen, dass eine Junghunde-Spielgruppe nicht die beste Entscheidung war, die ich je getroffen habe. Ich hab's relativ schnell wieder bleiben lassen.
Besser finde ich Einzelstunden, bei denen ein guter(!) Trainer zusätzlich zu dir (dich und) den Hund beobachtet und einschätzt. Darauf kann eine Strategie aufgebaut werden. Vier Augen sehen mehr als zwei.

Conner
14.09.2011, 10:52
Es gibt auch gute Junghundegruppen - möchte ich mal bemerken - aber man sollte auch da immer jeden Hund für sich betrachten. Den eigenen immer im Auge behalten und auch dem Bauchgefühl folgen. Ich glaube Hundehalter sollten sich auch nicht zu sehr auf einen Trainer verlassen.

Renate A.
14.09.2011, 18:20
Es gibt auch gute Junghundegruppen - möchte ich mal bemerken - aber man sollte auch da immer jeden Hund für sich betrachten. Den eigenen immer im Auge behalten und auch dem Bauchgefühl folgen. Ich glaube Hundehalter sollten sich auch nicht zu sehr auf einen Trainer verlassen.

Da gebe ich Dir recht. Leider haben viele Leute das Bauchgefühl gar nicht (mehr) oder aber sie machen Dinge, die der Trainer sagt, obwohl alles in ihnen nach NEIN schreit...

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