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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vegetarisches Hundetrockenfutter


Jochen
21.03.2011, 00:33
Hallo,
hat jemand Erfahrung mit der Fütterung eines vegetarischen oder veganen Hundetrockenfutters und wäre bereit, diese Erfahrungswerte mitzuteilen?
Gruß
Jochen

*Aldo*
21.03.2011, 06:42
Wir füttern Aldo normalerweise Platinum Lamm und Reis - das ist bis jetzt das einzige Trockenfutter das er verträgt - von allem anderen bekommt er Dünnschiss.

Haben ihm aber letztens ne vegane Kaustange und veganes Nassfutter mitgebracht zum ausprobieren. Er fand beides super lecker und hat es in nullkommanix weggeputzt, das Nassfutter kam allerdings so wie er es runtergeschlungen hat auch wieder raus. Also komplett so ;)

Ich kenne allerdings ein paar Leute, die Ihre Hunde ausschließlich vegan ernähren oder ernährt haben und es wurde gut vertragen. Muss man wohl mal austesten. Ich würd mich vielleicht auch mal im Internet in einigen Veganforen umhören und schlau machen.

Grazi
21.03.2011, 07:22
Schön, mal wieder was von dir zu lesen! :lach4:

Vegetarisches Hundefutter haben wir noch nicht getestet, aber AFAIR müsste dir das Faltendackelfrauchen was dazu sagen können. Einfach eine PN schreieben, falls sie den Thread hier nicht mitbekommt.

Grüßlies, Grazi

Guayota
21.03.2011, 10:16
Ich habe gehört ("Hörensagen"! Ungeprüft!), dass der Siegener Tierschutzverein seit ca. '00 alle Hunde im Tierheim vegetarisch ernährt - das sind mit Sicherheit eine ganze Menge "Tester". Ob das immernoch so ist, weiss ich leider nicht.
Vielleicht kannst du ja mal eine Mail hinschicken - die Erfahrungswerte dort mit veg. Futter werden wohl riesig sein, wenn es kein "Gerücht" ist: http://www.tierheim-siegen.de/

Jochen
21.03.2011, 10:54
Ich habe gehört ("Hörensagen"! Ungeprüft!), dass der Siegener Tierschutzverein seit ca. '00 alle Hunde im Tierheim vegetarisch ernährt - das sind mit Sicherheit eine ganze Menge "Tester". Ob das immernoch so ist, weiss ich leider nicht.
Vielleicht kannst du ja mal eine Mail hinschicken - die Erfahrungswerte dort mit veg. Futter werden wohl riesig sein, wenn es kein "Gerücht" ist: http://www.tierheim-siegen.de/

Vielen Dank für den Tipp, habe soeben eine Mail an das Tierheim geschickt und bin gespannt auf die Antwort.
Gruß Jochen

Jochen
21.03.2011, 11:00
Schön, mal wieder was von dir zu lesen! :lach4:

Vegetarisches Hundefutter haben wir noch nicht getestet, aber AFAIR müsste dir das Faltendackelfrauchen was dazu sagen können. Einfach eine PN schreieben, falls sie den Thread hier nicht mitbekommt.

Grüßlies, Grazi

Vielen Dank für Deinen Hinweis:lach4: , ich warte noch einige Tage ab, ob sie den Thread hier mitbekommt, wenn nicht, schreibe ich ihr eine PN. In der Zwischenzeit hoffe ich auf eine regen Erfahrungsaustausch....
Gruß Jochen

Mickey48
21.03.2011, 14:06
Als ich den Tread-Titel las, dachte ich schon: "Wieder einer, der seinem carnivoren Hund seine Ideologie aufzwängen will."
Bitte IMMER irgendetwas fleischiges (ohne tierische Eiweiße kommt es zu erheblichen Mangelerscheiningen.)

Guayota
21.03.2011, 15:06
Na vielleicht hat ja sein Hund Allergien?
Oder er schreibt an einem Artikel?
Jedenfalls hat er noch mit keinem Wort erwähnt, dass er seinen Hund veg. ernähren will.
Ich glaube in dieser (doch recht "schwindligen") Peta-Studie gelesen zu haben, dass zumindest L-Carnitin und Taurin vom Hund gebraucht werden - auf welchem Weg auch immer. Das muss man wohl bei rein veg. Fütterung zusetzen, also z.B. in Pillenform verabreichen. Da hört für mich schon der Spass auf.
Wahrscheinlich ist es ab und an mal okay - vielleicht sogar förderlich - einen kleinen Zeitraum dem Hund mal veg. Futter zu geben...oder als Leckerlies z.B. ...aber mit einer rein veg. Ernährung als Basis wäre ich sehr vorsichtig.

Grüner Pansen z.B. ist ja auch fast vegetarisch, oder? ;)

Guayota
21.03.2011, 15:08
Vergessen:

http://www.peta.de/web/studie_ueber_den.158.html

Jochen
21.03.2011, 16:38
Als ich den Tread-Titel las, dachte ich schon: "Wieder einer, der seinem carnivoren Hund seine Ideologie aufzwängen will."
Bitte IMMER irgendetwas fleischiges (ohne tierische Eiweiße kommt es zu erheblichen Mangelerscheiningen.)

Leider ist es tatsächlich oft so, dass Menschen dazu neigen, ihre z.B. Ideologie anderen (Menschen oder Tieren) aufzuzwängen.
Eine Ideologie steckt jedoch nicht hinter meiner Recherche. Ich möchte für mich ganz wertfrei prüfen (warum, erzähle ich gerne, sofern es von Interesse ist) und recherchieren, ob industriell hergestelltes vegetarisches Hundetrockenfutter tatsächlich Mangelerscheinungen hervorruft oder ob dies nur ein "Vorurteil" ist. Ich bin selbst gespannt, was bei meiner Recherche herauskommt.
Als erstes Ergebnis habe ich eben übrigens erfahren, dass das Tierheim Siegen schon länger kein vegetarisches Hundefutter mehr füttert. Warum (Unverträglichkeit oder finanzielle Gründe?), wurde mir leider nicht verraten. Habe aber nachgefragt und hoffe auf Antwort.

Jochen
21.03.2011, 16:44
Vergessen:

http://www.peta.de/web/studie_ueber_den.158.html

Vielen Dank!:lach4: Werde die interessante Studie nachher in Ruhe lesen und bin auf das Ergebnis gespannt.
Gruß
Jochen

Animal
21.03.2011, 18:28
trockenfutter ist eh vegetarisch vielleicht sogar vegan.
soweit ich mich entsinnen kann schreibt der gesetzgeber 4% fleisch bzw.tierische nebenerzeugnisse vor, und das sind dann federn und krallen. ;)

Mickey48
21.03.2011, 19:42
Als ich den Tread-Titel las, dachte ich schon: "Wieder einer, der seinem carnivoren Hund seine Ideologie aufzwängen will."
Bitte IMMER irgendetwas fleischiges (ohne tierische Eiweiße kommt es zu erheblichen Mangelerscheiningen.)

Leider ist es tatsächlich oft so, dass Menschen dazu neigen, ihre z.B. Ideologie anderen (Menschen oder Tieren) aufzuzwängen.
Eine Ideologie steckt jedoch nicht hinter meiner Recherche. Ich möchte für mich ganz wertfrei prüfen (warum, erzähle ich gerne, sofern es von Interesse ist) und recherchieren, ob industriell hergestelltes vegetarisches Hundetrockenfutter tatsächlich Mangelerscheinungen hervorruft oder ob dies nur ein "Vorurteil" ist. Ich bin selbst gespannt, was bei meiner Recherche herauskommt.

Tut mir leid, wenn es unhöflich wirkte, aber seit einem bestimmten Vorfall in meiner Nachbarschaft, der laut TA durch Futter ohne tierisches Eiweiß hervorgerufen wurde und beinahe zum Tod des Hundes führte, reagiere ich auf diesen Begriff ziehmlich allergisch, da ich keinem HH den gleichen Leidensweg wünsche.
Außerdem fällt mir gerade auf, dass ich in der Eile (Arzttermin, der uns telefonisch abgesagt wurde, als wir mit dem Auto nur noch eine Ortschaft von der Praxis entfernt waren:hmm:) einen Satz vergessen habe.
Ich wollte eigentlich noch deinem Grund für die Nachfrage fragen und ob oben genannter Beweggrund auch deiner war(komischer Satzbau, ich weiß).
:sorry:

Mickey48
22.03.2011, 15:07
...gab es schon Rückmeldungen?

Jochen
22.03.2011, 17:00
Ich wollte eigentlich noch deinem Grund für die Nachfrage fragen und ob oben genannter Beweggrund auch deiner war(komischer Satzbau, ich weiß).
:sorry:

Dass ich mich überhaupt mit dem Thema "vegetarische/vegane Hundeernährung" befasse liegt daran, dass ich auf Bitten meines Sohnes das Buch "Tiere essen" von Jonathan Safran Foer gelesen habe.
Leider erst viel zu spät und über die beeindruckenden Informationen aus diesem Buch habe ich erfahren, was unter "Massentierhaltung" zu verstehen ist.
Wer also diese Informationen kennt und diese nicht mehr ignorieren kann wird sich Fragen stellen, die er sich vorher in seinem Leben noch nie gestellt hat.
Beantwortet man diese Fragen ethisch und bezeichnet sich als "Tierfreund", darf und kann man ab Kenntnis dieser Informationen insbesondere keine Massentierhaltung mehr unterstützen.
Da im normalen Hundetrockenfutter Lamm, Huhn, Pute usw. aus Massentierhaltung "verarbeitet" werden, würde ich meinen Hund ab sofort über industriell hergestelltes Hundetrockenfutter gerne ausschließlich vegetarisch/vegan ernähren.
Bevor ich dies tue möchte ich aber ganz genau wissen, ob man einen Karnivoren überhaupt fleischlos ernähren kann oder ob man ihm dadurch gesundheitlichen Schaden zufügt.
Katzen kann man z.B. nach den mir bisher vorliegenden Informationen wohl nicht fleischlos ernähren, bei Hunden soll es angeblich möglich sein, beim Menschen ("Allesfresser") ist es problemlos möglich und sogar nicht nur aus ethischen Gesichtspunkten sondern auch aus gesundheitlichen unstreitig empfehlenswert.
Allerdings werde ich meinen Hund nur dann vegetarisch ernähren, wenn mir dazu auch Erfahrungsberichte und weitere Informationen vorliegen die den Schluss zulassen, dass man auch einen Hund vegetarisch/vegan ernähren kann, ohne seine Gesundheit negativ zu beeinflussen.
Meine Entscheidung dazu werde ich am Schluss meiner Recherchen treffen. Sicher ist es bei meiner Recherche hilfreich, dass ich nicht ideologisch/religiös/wirtschaftlich usw. beeinflusst oder verblendet bin und so meine Entscheidung ganz sachlich treffen kann.
Gruß
Jochen

Jochen
22.03.2011, 17:06
...gab es schon Rückmeldungen?

Ja, über das Tierheim habe ich erfahren, dass die Tiere wohl Gewicht verloren hatten, weshalb man die Hunde dann nicht mehr vegetarisch ernährte.
Diese Aussage ist bei meiner Recherche m.E. nicht hilfreich, denn auch vegetarisches Futter kann Hunde verfetten lassen, wenn der Fettanteil im Futter zu hoch bzw. dem Kalorienverbrauch des Hundes nicht angeglichen ist.

Jochen
22.03.2011, 17:12
Vergessen:

http://www.peta.de/web/studie_ueber_den.158.html

Viiiielen Dank:lach4:, dieser Artikel vom 5.4.2006 war schon eine Punktlandung! Jetzt möchte ich noch Erkenntnisse aus 2010 mit diesem Artikel abgleichen und "nebenbei" Anwender finden, die mir ungeschminkt ihre Erfahrungen mitteilen......

Scotti
22.03.2011, 18:52
Mal davon abgesehen dass ich Extremisten wie PETA nicht für eine zuverlässige Quelle halte, was sind schon 300 Hunde?
Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher ob die Leute objektiv sind.
Vegetarisch/Vegan ist halt noch künstlicher als das eh schon für viele gesundheitliche Schäden verantwortliche Fertigfutter, ich würde es meinem Hund nur geben wenn er kein Fleisch vertragen würde.
Ist halt schwer objektive Leute zu finden, entweder sind sie völlig dagegen weil sie es pervers finden einen Carnivoren fleischlos zu ernähren, oder sie sind aus Überzeugung dafür und auch nicht objektiv. ;)
Dass die Hunde bei dieser Ernährung massivst abmagern habe ich auch schon häufig gehört.
Wie wäre es mit Frischfutter aus Bio Haltung?

Jochen
22.03.2011, 22:40
Mal davon abgesehen dass ich Extremisten wie PETA nicht für eine zuverlässige Quelle halte, was sind schon 300 Hunde?
Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher ob die Leute objektiv sind.
Vegetarisch/Vegan ist halt noch künstlicher als das eh schon für viele gesundheitliche Schäden verantwortliche Fertigfutter, ich würde es meinem Hund nur geben wenn er kein Fleisch vertragen würde.
Ist halt schwer objektive Leute zu finden, entweder sind sie völlig dagegen weil sie es pervers finden einen Carnivoren fleischlos zu ernähren, oder sie sind aus Überzeugung dafür und auch nicht objektiv. ;)
Dass die Hunde bei dieser Ernährung massivst abmagern habe ich auch schon häufig gehört.
Wie wäre es mit Frischfutter aus Bio Haltung?

Eine Studie mit 300 Hunden gewährt einen kleinen Einblick, mehr aber auch nicht.
Auch wenn man z.B. "häufig hört", dass Hunde bei fleischloser Ernährung abgemagert sind weiss man nicht, was dahinter steckt.
Deshalb suche ich ja nach weiteren Studien und mitteilungsfreudige Menschen, die ihre Hunde fleischlos ernähren, denn die soll es ja geben.
Erst am Ende meiner Recherche kann ich beurteilen, ob es wie Du meinst "pervers" ist, einen Hund fleischlos zu ernähren, vorher erlaube ich mir kein Urteil und treffe auch keine Entscheidung.
Massentierhaltung oder Nutztierhaltung in kleineren Massen mit oder ohne "Bio-Siegel" ist und bleibt Tierquälerei zum Nutzen der Fleischindustrie im Auftrag der Fleischverbraucher, deshalb ist das Thema "Fleisch" zumindest bei mir vom Tisch, aber, da ich mir in Bezug auf meine Hunde mangels weiterer Hintergrundinformationen zu möglichen Gesundheitsbeeinträchtigungen bei fleischloser Fütterung noch nicht sicher bin, noch nicht aus dem Napf.

Es ist wirklich sehr schwierig Hundehalter zu finden, die sich vorurteilsfrei und ohne Spott und Häme mit diesem wie es manchmal sogar scheint brisanten Thema offen und ehrlich auseinandersetzen wollen.
Ist ja eigentlich auch verständlich, denn man muss gewohnte Denkrichtungen verlassen. Ich bin aber guter Dinge, dass ich hier im Forum endlich die Informationen erhalten oder Verbindungen knüpfen kann, die mich bei meinen Recherchen unterstützen.
Gruß
Jochen

Scotti
23.03.2011, 06:23
Probier es doch mal in den entsprechenden Vegetarier Foren.
Auch wenn die meisten Leute dort sicherlich nicht objektiv sind, wird es auch da einige geben die dir ehrliche Antworten geben.


Das "pervers" sollte im Übrigen keine Meinungsäusserung von mir darstellen, ich habe meine Meinung dazu die ich aber nicht hier zur Diskussion stelle.;)
Ich weiß nur wie es teilweise in Foren abgeht wenn dieses Thema auftaucht.
Dass das Thema brisant ist ist kein Wunder, geht es doch um eine völlig artfremde Ernährung, das stößt selbst bei den Trockenfutter Leuten auf Sodbrennen, auch wenn diese teilweise selber Futter füttern was eher für ein Huhn als für einen Carnivoren artgerecht ist. ;)

Guayota
23.03.2011, 09:15
Dass das Thema brisant ist ist kein Wunder, geht es doch um eine völlig artfremde Ernährung, das stößt selbst bei den Trockenfutter Leuten auf Sodbrennen, auch wenn diese teilweise selber Futter füttern was eher für ein Huhn als für einen Carnivoren artgerecht ist. ;)

Naja, "Carnivora"...das ist Taxonomie.
Der Grosse Panda gehört auch zu den Carnivora (Raubtieren) - und wie ernährt sich der? Grösstenteils herbivor.
Auch wissenschaftlich sind die Grenzen in Sachen Nahrungsspektrum nicht scharf definiert.
Meine Hunde bekommen ca. +-30-40% pflanzliche Nahrung...sie können das gut verdauen und wenn ich das reduziere, fangen sie an beim Gassi z.B. Pferdehaufen zu fressen. Meine Hunde fressen auch Eier, holen sich "freiwillig" Fallobst im Garten, bekommen ab und an trocken gewordenes Brot als Leckerlie, schlecken immer den Jogurtbecher aus, stellen sich für Bananen auf den Kopf, lieben Pizzaränder, gekochte Kartoffeln, Nudeln, Reis, pflanzliche Öle, schleichen sehr gerne um den (verschlossenen) Komposthaufen...und den Dogo habe ich sogar schon beobachtet, wie er sich einen dicken Käfer hat schmecken lassen, usw.
Ich denke der Haushund ist sehr nah am Allesfresser (Omnivore), obwohl er in der Taxonomie natürlich den Carnivora zugeteilt wird - wie Bären auch.
Trotzdem bzw. deshalb bin ich der Meinung, dass ein Hund "gemischte Kost" braucht - also sowohl Fleisch, als auch Pflanzen.
Deshalb lehne ich für mich (also für meine Hunde;)) eine rein vegetarische oder vegane Ernährung genauso ab, wie eine Ernährung nur von Fleisch - man müsste ihn ja sozusagen "zwingen" sich von Pflanzen zu ernähren und gleichzeitig die evt. dadurch auftretenden Mangelerscheinungen ausgleichen (auf die sogar die schwindlige Peta-Studie hinweist!)...das ginge mir viel zu weit. "Du bekommst Futter, von dem alleine du nicht überleben kannst - und zum Überleben Pillen und Tropfen"...dann kommen noch so "nicht messbare Geschichten" dazu - meine Hunde kauen 2-3 mal die Woche auf einer "Zahnbürste" aus fast reinem Calcium rum - wie sehen die Zähne von einem nur vegan ernährten Hund im Alter aus? Und hätte der gleiche Hund vielleicht noch 1 oder 2 Jahre länger gelebt, wenn man ihn "ausgewogen" mit einem "Gemisch" ernährt hätte? Oder - andersrum - haben wir unsere rohgefütterten oder mit fleischhaltigem TroFu ernährten Hunde vielleicht schleichend mit z.B. Antibiotika, Dioxin, Nitrofen etc. schon so weit vergiftet, dass sie mit weniger Fleisch länger gesund bleiben würden...

Ich will aber nicht wieder auf eine "Grundsatzdiskussion" in Sachen Futter hinaus - das hatten wir jetzt wirklich schon so oft.
Jochen, halte uns doch mal aus dem Laufenden...mich interessiert es sehr, was du so rausfindest!

Jochen
24.03.2011, 09:30
Zitat von Guayota: Jochen, halte uns doch mal aus dem Laufenden...mich interessiert es sehr, was du so rausfindest!

Mittlerweile konnte ich Dank Deiner Hinweise (z.B. ausgehend vom Tierheim Siegen) sehr sehr interessante Kontakte knüpfen und gehe davon aus, dass ich bis Ende März/Mitte April 2011 in Bezug auf meinen "Entscheidungsfindungsprozess" alle Informationen vorliegen haben werde die zumindest mich in die Lage versetzen, eine Entscheidung (Umstellung auf veganes Hundefutter, ja oder nein) zu treffen. Teilweise waren meine Recherchen "spannend wie ein Krimi" und ich werde sicher noch in viele "Wespennester" stoßen.

Mickey48
24.03.2011, 14:02
...Hast du schonmal an selbstzubereitete Hundenahrung mit "lokal gezogenem Fleisch" vom Metzger gedacht?
Manche nennen es "Barf" und übersetzen es fälschlicherweise mit "Biologisch artgerechtes Futter", allerdings heißt es im Original "Bones and Raw Food", also "Knochen und rohes Futter".
Das machen wir seit dem Buch "Katzen würden Mäuse kaufen - Schwarzbuch Tierfutter" von Ulrich Grimm, einer Koriphäe in Sachen "Ernährungswissenschaft".

http://www.amazon.de/Katzen-w%C3%BCrden-M%C3%A4use-kaufen-Schwarzbuch/dp/3453600975/ref=ntt_at_ep_dpi_1

Lass dich nicht von der Aussage "ein Hund braucht jeden Tag ALLES an Vitaminen und Co." abschrecken, das ist eine Lüge zur Kundensicherung der Futtermittelindustrie.
Tatsächlich ist ein Hund dann überversorgt, wenn er jeden Tag die gleche Vitamin-/etc.-Dosis bekommt.
Es ist natürlicher, alles versetzt über einen vierwöchigen Zeitraum zu verfüttern, also heute den und den Vitamin und morgen das und das Spurenelement usw.
Straßenhunde wägen auch nicht genauestens alles ab bevor sie es verschlingen.

Scotti
24.03.2011, 18:33
Mir würden ehrlich gesagt genmanipuliertes Soja und Mais Sorgen machen.
Aber das ist ja auch in den meisten Fertigfuttern drin.
Das Soja ist dann das was aussieht wie Fleisch.;)

Rocky
24.03.2011, 19:02
Man korrigiere mich bitte, ein Vegetarier ist ein fleischloser Esser. Da gibt es dann noch kleinere Unterschiede wie Ovo, Lakto oder Ovo-Lakto.

Vegan oder der Veganismus ist eine ethisch begründete Lebensweise, welche die Nutzung von Tieren und tierischer Produkte ablehnt, also eine Philosophie.

Darum sollten Begriff wie veganes Hundefutter oder vegane Kaustengel nicht verwendet werden oder hat gar schon jemand einen überzeugten veganen Hund gesehen :D


P.S. Doch meiner, er liebte Bananen, Bananen waren sein ein und alles, zuerst frass er immer die Banane - dann die Wurst ;)

Jochen
24.03.2011, 22:06
...Hast du schonmal an selbstzubereitete Hundenahrung mit "lokal gezogenem Fleisch" vom Metzger gedacht?
Manche nennen es "Barf" und übersetzen es fälschlicherweise mit "Biologisch artgerechtes Futter", allerdings heißt es im Original "Bones and Raw Food", also "Knochen und rohes Futter".


Gebarft habe ich auch schon, eigentlich gibt es nichts, was ich nicht schon ausprobiert hätte, im Augenblick erhalten meine Hunde ein ganz "normales" Hundetrockenfutter (also mit Fleischanteil) und sind damit gesund und munter. Es gibt aus gesundheitlicher Sicht keinen Grund das Futter zu wechseln. Warum ich meine Hunde gerne fleischlos ernähren würde, habe ich hier am 22.3.2011 um 18 Uhr kurz beschrieben. Deshalb suche ich Erfahrungsberichte von Hundehaltern, die ihre Hunde fleischlos ernähren. Wenn das nämlich nachweislich möglich ist, ohne die Hunde dadurch "schlechter" zu ernähren, würde ich gerne auf vegetarisches Hundefutter umsteigen.

Peppi
25.03.2011, 11:52
.
Das machen wir seit dem Buch "Katzen würden Mäuse kaufen - Schwarzbuch Tierfutter" von Ulrich Grimm, einer Koriphäe in Sachen "Ernährungswissenschaft".

Ist das nicht ein Ex-Spiegel Journalist?

Ich finde aber nicht, dass das die Botschaft des Buches ist... :sorry:

Jochen
25.03.2011, 17:34
Tut mir leid, wenn es unhöflich wirkte, aber seit einem bestimmten Vorfall in meiner Nachbarschaft, der laut TA durch Futter ohne tierisches Eiweiß hervorgerufen wurde und beinahe zum Tod des Hundes führte, reagiere ich auf diesen Begriff ziehmlich allergisch, da ich keinem HH den gleichen Leidensweg wünsche.


Dazu hätte ich eine Frage. Kannst Du Dich erinnern, welcher Tierarzt damals die Diagnose (Krank wegen fehlendem tierischen Eiweiß) gestellt hat und bestünde die Möglichkeit, mit diesem Tierarzt Kontakt aufzunehmen?

Scotti
26.03.2011, 13:29
Da mich das Thema auch interessiert gucke ich auch mal nach Studien.
Kennst du diese hier?

http://www.vetmed.uni-muenchen.de/downloads/promotion/ws_98_99/engelhard.txt

Jule69
26.03.2011, 16:27
Hallo Jochen. Hast du dir schon mal Gedanken gemacht was so in den Laboren (Tierlaboren) abgeht. Was für Versuche da von der Tierfutterindustrie gemacht werden um herauszubekommen was unseren Lieben denn nun schmeckt und irgendwie bekommt? Auch in Bezug auf veganes oder vegetarisches Futter. Wenn du darüber nachdenkst wirst du garantiert überhaupt kein fertiges Futter mehr füttern. Warum bleibst du nicht beim barfen? Wenn du dein Futter z.B. beim Schlachthof beziehst, sind das Abfälle (oder essen wir Blättermagen, Brustbeine, grünen Pansen etc.)? Für das Futter unserer Hunde muss überhaupt kein Tier sterben wenn man es richtig macht. Diese Tiere sterben für uns! Solange wir Fleisch essen brauchen wir uns keine Gedanken über die fleischlose Ernährung unserer Hunde zu machen. So werden unsere Abfälle wenigstens noch sinnvoll verwertet. Grundsätzlich finde ich den Gedanken der vegetarischen Ernährung aber richtig und gut. Vorausgesetzt der Mensch setzt ihn um. Dennoch wünsche ich dir viel Erfolg bei deiner Studie und hoffe du triffst im Sinne deiner Hunde die richtige Entscheidung!

Jochen
26.03.2011, 17:53
Da mich das Thema auch interessiert gucke ich auch mal nach Studien.
Kennst du diese hier?

http://www.vetmed.uni-muenchen.de/downloads/promotion/ws_98_99/engelhard.txt

Vielen Dank!! :lach4:Diese Feldstudie kannte ich noch nicht und habe auch gleich per Mail Kontakt mit der Autorin des Feldversuchs Frau Dr. Radka Engelhard aufgenommen. Bin gespannt, ob sie mir antwortet.

Scotti
26.03.2011, 18:26
Vielen Dank!! :lach4:Diese Feldstudie kannte ich noch nicht und habe auch gleich per Mail Kontakt mit der Autorin des Feldversuchs Frau Dr. Radka Engelhard aufgenommen. Bin gespannt, ob sie mir antwortet.

Gerne, erzählst du uns das Ergebnis? :)

Jochen
26.03.2011, 22:15
Gerne, erzählst du uns das Ergebnis? :)

S e l b s t v e r s t ä n d l i c h ! Alle meine Recherchen werde ich am Ende etwas geordnet -aber "ungeschminkt" - hier präsentieren:lach4:

Jochen
26.03.2011, 23:00
Hallo Jochen. Hast du dir schon mal Gedanken gemacht was so in den Laboren (Tierlaboren) abgeht. Was für Versuche da von der Tierfutterindustrie gemacht werden um herauszubekommen was unseren Lieben denn nun schmeckt und irgendwie bekommt? Auch in Bezug auf veganes oder vegetarisches Futter. Wenn du darüber nachdenkst wirst du garantiert überhaupt kein fertiges Futter mehr füttern. Warum bleibst du nicht beim barfen? Wenn du dein Futter z.B. beim Schlachthof beziehst, sind das Abfälle (oder essen wir Blättermagen, Brustbeine, grünen Pansen etc.)? Für das Futter unserer Hunde muss überhaupt kein Tier sterben wenn man es richtig macht. Diese Tiere sterben für uns! Solange wir Fleisch essen brauchen wir uns keine Gedanken über die fleischlose Ernährung unserer Hunde zu machen. So werden unsere Abfälle wenigstens noch sinnvoll verwertet. Grundsätzlich finde ich den Gedanken der vegetarischen Ernährung aber richtig und gut. Vorausgesetzt der Mensch setzt ihn um. Dennoch wünsche ich dir viel Erfolg bei deiner Studie und hoffe du triffst im Sinne deiner Hunde die richtige Entscheidung!

Ich stimme Dir zu, Tierversuche sind wohl fast alle abzulehnen, keine Frage. Warum ich überhaupt auf die Idee gekommen bin, einen "Karnivoren" eventuell (wenn es also für diesen nicht gesundheitsgefährdend ist) vegetarisch zu ernähren, hatte ich hier am 22.3.11 um 18 Uhr kurz angerissen.
Wer sich für Hintergründe zum Thema "Massentierhaltung" oder "Nutztierhaltung" interessiert, wird über das von mir bereits erwähnte Buch "Tiere essen" bestimmt fündig. Gute Nerven benötigt, wer sich zu diesem grauenhaften Thema "Nutztierhaltung" darüber hinaus im Internet auch den Film "Earthlings" ansehen will.....
Wer diese Informationen alle zur Kenntnis nimmt und trotzdem weiterhin Fleisch isst (und damit die Massentierhaltung/Nutztierhaltung unterstützt und fördert), der ist eben nicht bereit, insbesondere liebgewonnene Gewohnheiten (z.B. Currywurst:)) aufzugeben. Mir ist es auch schwer gefallen bzw. fällt mir noch schwer, "alte Gewohnheiten" durch neue zu ersetzen, aber das ist wieder ein anderes Thema.
Also, meine "Ahnungen" zum Thema Massentierhaltung wurden durch o.g. Informationen nicht nur bestätigt sondern weit übertroffen, ich nehme die Tatsachen zur Massentierhaltung/Nutztierhaltung zur Kenntnis, ziehe für mich daraus Schlüsse und esse kein Fleisch mehr.
Jetzt prüfe ich, ob ausgewogene fleischlose Kost für Hunde schädlich ist oder nicht.
Ist fleischlose Kost für Hunde schädlich, werde ich sie nicht damit füttern, leben Hunde mit fleischlosem Futter dagegen zumindest nicht schlechter, stelle ich das Futter um.
Diese Entscheidung werde ich am Ende meiner Recherchen treffen und hier mitteilen, denn viele Beiträge aus diesem Forum gaben mir wertvolle Anregungen und Hinweise, für die ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bedanke!

shaun_the_leprechaun
29.03.2011, 00:17
jeder mag das anders sehen, meine meinung zu dem thema: das ist nicht artgerecht, und wider der natur.

wenn jemand vegetarisch leben will ist das ja in ordnung, aber die hunde da mit reinzuziehen, ist doch etwas vermessen oder.

1.Mose 1,25 Und Gott machte die Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.

der herr schuf hunde nicht als vegetarier, sondern als carnivoren mit reisszähnen, auf dass sie neben beeren auch aas und gerissenes fleisch fressen. so handle ich für meinen teil...

Wer diese Informationen alle zur Kenntnis nimmt und trotzdem weiterhin Fleisch isst (und damit die Massentierhaltung/Nutztierhaltung unterstützt und fördert), der ist eben nicht bereit, insbesondere liebgewonnene Gewohnheiten (z.B. Currywurst) aufzugeben

ich hab landwirt gelernt ich weiss was da alles läuft, dafür muss ich keinen veganen autoren mein geld in den rachen werfen.

ja fleisch gehört zu meinem speiseplan nicht jeden tag, nein, aber ich bin definitiv nicht bereit das aufzugeben(nur rote currywurst das geht garnicht xD), denn ich weiss woher der großteil von meinem fleisch kommt, von bauern aus der region, aus dem freistaat, und ich werde auch dieses jahr wieder u.a. hühner, enten, kaninchen halten und schlachten.
meine quellen verlangen nicht grade discounterpreise, daher ist das nicht jeden tag machbar, und meine fläche reicht auch nicht für eine massentierhaltung.

Monty
29.03.2011, 05:27
Vielleicht ist "unser Weg" der Ernährung ein für dich gangbarer.

Ich selbst verzichte auf Fleisch, aus ethischen Gründen und weil es mir nicht schmeckt.

Meine Hunde ernähren sich freiwillig mit allen an Obst, Beeren und Gemüse was im Garten erreichbar ist. Fleisch erhalten Sie aus Schlachtabfällen der umliegenden Fisch - und Kleintierzuchtvereine und größtenteils vom Jäger der verunfalltes Wild hier vorbei bringt.

shaun_the_leprechaun
29.03.2011, 12:26
wie gesagt ich habe kein problem damit wenn menschen sich vegetarisch ernähren, und habe auch respekt vor leuten die dass durchhalten.

so wie du das machst finde ich das auch total okay, meine machts ja auch nicht anders, die plündert im sommer auch die himbeeren und erdbeeren in der yard und sie kriegt ihr fleisch, hauptsächlich aus fleischabfällen...

ich finde es hald nur nicht gut wenn man carnivoren in sowas mit reinzieht... klar was andere mit ihren hunden machen ist ihre sache, aber ich finds widernatürlich...

meine ernährung gleicht eher der der leute früher, als man unter der woche noch wenig fleisch gegessen hat, auch für mich ist es nicht verständlich warum man jeden tag fleisch essen muss.

AlHambra
29.03.2011, 12:45
Da ich selber vegetarisch lebe, hab ich mich natürlich auch einmal mit dem Thema Ernährung meiner Hunde (ggf vegetarisch) auseinander gesetzt. Freunde von mir (Veganer) ernähren nämlich ihren Hund vegetarisch und ich habe mit ihnen natürlich das Ganze diskutiert.

Herausgekommen ist, dass ich meine Hunde barfe und zwar aus Schlachtabfällen, die nicht aus Massentierhaltung stammen.
Ich finde es sehr schlimm und quälend was in der MTH abgeht und auch auf den angeschlossenen Schlachthöfen. Wenn man aber regional einkauft und auf den Hersteller achtet, hat man schon sehr viel für die Tiere getan.
Ich habe aber nicht das Gefühl, meinen Hunden etwas gutes zu tun, wenn ich sie mit Soja oder sonstigem ernähre, um das Fleischfressen zu umgehen.
Auch hier achte ich auf Herkunft des Fleisches, aber Fleisch bekommen meine Carnivoren / Karnivoren schon.

Biologisch betrachtet muss man sich den Unterschied zwischen Fleischfresser und Raubtier klarmachen.

Carnivore ist eine Bezeichnung innerhalb der zoologischen Systematik, Carnivoren sind Raubtiere, aber nicht alle Raubtiere sind Fleischfresser. (zB Bär = Raubtier, aber kein Fleischfresser, sondern Allesfresser)

Karnivoren (Carnivora) sind die Lebewesen, die Fleischfresser sind, im Gegensatz zu Omnivoren und Herbivoren. Hier ist es umgekehrt: nicht alle Fleischfresser sind auch Raubtiere ihrer zoologischen Systematik nach.

Der Hund (Canidae im Unterschied zu Felidae = Katzenartige) ist beides, sowohl Carnivor als auch Karnivor, das sieht man an seinem Gebiß und an seiner Verdauung (insbesondere Größe der einzelnen Darmabschnitte). Pflanzliches verdaut er eben nur vor-verdaut...


Ich denke, die wirklich konsequenteste Haltung gegenüber Tieren - wenn man kein Fleisch "konsumieren" wollte - wäre, gar keinen Fleischfresser zu halten.

btw: ich finde Deine Überlegungen übrigens sehr löblich und absolut nachvollziehbar !

Interessante LInks zum Thema Nahrungserwerb (was es nicht alles gibt):
http://de.wikipedia.org/wiki/Ern%C3%A4hrung
http://de.wikipedia.org/wiki/Hetzj%C3%A4ger

und hier wird die verdauung genauer beleuchtet: http://www.canifair.de/pdf/Fuetterung.pdf

AlHambra
29.03.2011, 13:02
..........und noch ein Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Raubtiere ;)

Scotti
29.03.2011, 13:22
Es gibt bestimmt auch Fertigfutter mit Bio/nicht Massentierhaltung Qualität.
IBDerm von Lupovet besteht z.B. aus freiland Ziegenfleisch.

AlHambra
29.03.2011, 13:28
http://www.bio-tierkost.de/

Guayota
29.03.2011, 13:58
Von Bosch gibt es auch eins.

Aber ich denke ihr habt Jochen noch nicht ganz verstanden - er möchte sich informieren, anhand von Erfahrungen von Tierärzten und Hundehaltern und "Studien", ob eine rein vegetarische Ernährung einem Hund schadet oder nicht. Sollte das so sein, wird er seinen Hund nicht umstellen.
Ich denke er geht relativ "objektiv" an die Sache heran...lasst ihn doch mal machen!;)

Ich habe mal über den (nicht mehr ganz sicher) alten belgischen Schäferhund (?) gelesen, dass die Rasse ein "Hund des armen Mannes" gewesen sei, weil er von Brot und Wasser leben kann und trotzdem wie kein anderer arbeitet. Ich denke viele Hunde früher mussten von dem bisschen Küchenabfall und ein paar Knochen überleben, wenn sie nicht das Glück hatten, z.B. Metzgerhund oder Jagdhund zu sein. Und da vor nicht allzu langer Zeit ein Braten, generell Fleisch reiner Luxus waren, haben die Hund wohl wirklich viel (vor allem gekochte?) vegetarische Kost verwerten müssen...nur ob das die optimale Ernährung ist, um das höchstmögliche Alter in Gesundheit zu erreichen, wage ich, wie gesagt, zu bezweifeln!

Mickey48
29.03.2011, 14:27
Dazu hätte ich eine Frage. Kannst Du Dich erinnern, welcher Tierarzt damals die Diagnose (Krank wegen fehlendem tierischen Eiweiß) gestellt hat und bestünde die Möglichkeit, mit diesem Tierarzt Kontakt aufzunehmen?

Den Namen des TAs weiß ich nicht, allerdings weiß ich, dass ihre Freundin mal einen Tread in einem anderen Forum darüber aufgemacht hat.
Ist aber "etwas länger her", desshalb könnte das Durchwühlen der Suchmaschine länger dauern.:sorry:

Ich habe gerade zwei Links während des Wühlens gefunden:

http://www.vegan-hund.de/ernaehrung/start

http://www.vgt.ch/vn/0901/vegane-hunde.htm

Finde ich Weitere, sind sie ganz die deinen.;)

Edit:
Ich weiß gerade nicht, ob es die selbe Studie ist, die schonmal gepostet wurde. :sorry:
http://www.vetmed.uni-muenchen.de/downloads/promotion/ws_98_99/engelhard.txt

Peppi
29.03.2011, 14:35
Ich denke viele Hunde früher mussten von dem bisschen Küchenabfall und ein paar Knochen überleben,

:ok:... oder auf lange Sicht hat auch hier eine "natürliche" Selektion in eben dieser Nische stattgefunden! Wo wir wieder stark in Richtung Coppinger gehen! ;)

Mickey48
29.03.2011, 14:42
ICH HAB IHN!

http://www.tierforum.de/t112765-wasser-in-bauch.html

Guayota
29.03.2011, 21:57
ICH HAB IHN!

http://www.tierforum.de/t112765-wasser-in-bauch.html

Sag mal,
bin ich jetzt total Banane...oder hat deine Nachbarin garkein veganes oder vegetarisches Trockenfutter gefüttert?:gruebel:

Fit+Fun Croc vom Fressnapf...:twink:

Mickey48
29.03.2011, 22:19
Sag mal,
bin ich jetzt total Banane...oder hat deine Nachbarin garkein veganes oder vegetarisches Trockenfutter gefüttert?:gruebel:

Fit+Fun Croc vom Fressnapf...:twink:

Sozusagen vegetarisch/veganisch, da kein tierisches Eiweiß enthalten ist, obwohl der Hundekörper es in irgendeiner Form braucht.

Jochen
30.03.2011, 00:44
Den Namen des TAs weiß ich nicht, allerdings weiß ich, dass ihre Freundin mal einen Tread in einem anderen Forum darüber aufgemacht hat.
Ist aber "etwas länger her", desshalb könnte das Durchwühlen der Suchmaschine länger dauern.:sorry:

Ich habe gerade zwei Links während des Wühlens gefunden:

http://www.vegan-hund.de/ernaehrung/start

http://www.vgt.ch/vn/0901/vegane-hunde.htm

Finde ich Weitere, sind sie ganz die deinen.;)

Edit:
Ich weiß gerade nicht, ob es die selbe Studie ist, die schonmal gepostet wurde. :sorry:
http://www.vetmed.uni-muenchen.de/downloads/promotion/ws_98_99/engelhard.txt

Vielen Dank für die interessanten und aufschlussreichen Links!!

Guayota
30.03.2011, 08:45
Sozusagen vegetarisch/veganisch, da kein tierisches Eiweiß enthalten ist, obwohl der Hundekörper es in irgendeiner Form braucht.

Das ist ein Billigfutter (9,99 Euro für 15kg) mit Fleisch und tierischen Nebenerzeugnissen. Dafür wird wahrscheinlich das "Billigste vom Billigen" verarbeitet...jedenfalls liegt das bei dem Preis auf der Hand...und zwar sowohl Fleisch, als auch Getreide und "pflanzliche Nebenerzeugnisse". Was sind pflanzliche Nebenerzeugnisse? Getreidehalme? Maisblätter? Spreu?
Was für ein Fleisch kommt da bei dem Preis rein?
Und was für ein "Getreide"?

Ich verstehe überhaupt nicht, was dieses fleischhaltige Billigfutter in diesem Thema zu suchen hat, ich verstehe überhaupt nicht, warum du die Erfahrungen einer Hundehalterin, die ihrem Hund ein fleischhaltiges Billigstfutter verabreicht hat, als Beispiel dafür aufführst, dass man einem Hund kein vegetarisches Futter geben soll.
Selbst wenn bei der Herstellung der billigen Zutaten noch der Rest an Nährstoffen kaputtgemacht werden sollte, was ich nicht weiss (und dem widerspricht "Stiftung Warentest" - obwohl ich von diesem Test für TroFu nichts halte), so kann man dieses fleischhaltige Billigfutter doch nicht mit einem z.B. biologisch hergestellten, vegetarischen TroFu wie z.B. Yarrah vergleichen...und es als Beispiel für ein vegetarisches/"veganisches" Trockenfutter aufzuführen - und auf die Gefahren einer fleischlosen Ernährung ausgerechnet mit einem fleischhaltigen Billigstfutter hinzuweisen, ist schon echt aus der Luft gegriffen. Sorry.

Jule69
31.03.2011, 16:30
Ich frage mich langsam ob die ganze Geschichte ernst gemeint ist oder ob das eher eine Studie über die Reaktionen zu Recht entsetzter Hundebesitzer wird. Wer sich einmal mit dem Verdauungstrakt des Hundes und dessen Gebiss befasst hat, kann sich alle anderen Studien doch sparen. Sicher kann ein gesunder Hund mit Brot und Wasser oder anderer dürftiger Nahrung überleben. Vielleicht bleibt er sogar augenscheinlich gesund. Die Rechnung dafür bezahlen dann 2/3 Generationen später andere.

Guayota
31.03.2011, 18:35
Die Rechnung dafür bezahlen dann 2/3 Generationen später andere.

Der Britische Biologe Thomas Henry Huxley sagte mal: "Der Mensch kam vor Beil und Feuer, also kann er kein Fleischfresser sein." Gemeint war damit wohl, dass wir Menschen immer Steine, Waffen oder Fallen oder sonstige Hilfsmittel (Hunde...) zum Jagen brauchten...und die mussten wir uns ja erstmal bei Obst und Gemüse ausdenken.;) Nun essen aber nur wir Deutsche zum Bleistift läppische 12 Milliarden Tiere pro Jahr (inkl. Fische) und das mit einem Gebiss und Verdauungstrakt ohne überwältigende Ähnlichkeit zu einem reinen Fleischfresser (z.B. einer Katze)...meinst du das bezahlen auch "dann 2/3 Generationen später andere"?
Wäre doch bestimmt schon längst passiert, oder? Ich meine die Bezahlung. Sicher gibt es das auch in Extremfällen...wir werden ja auch immer fetter und kränker...aber ich denke das ist in den meisten Fällen keine "Erblast", sondern immer wieder auf's Neue angefressen - Überflussgesellschaft halt. Und eigentlich, ganzheitlich gesehen, haben wir uns ja in gewisser Weise trotz Fleisch weiterentwickelt...naja, viele der "besten Köpfe" waren Vegetarier. Aber jetzt habe ich ja alles komplett verdreht - Überfluss, nicht augenscheinliche Mangelernährung...sowas!:p Eigentlich geht es mir um's Nahrungsspektrum.
Und mal zurück zum belgischen Schäferhund bei Brot und Wasser (was bestimmt zumindest ansatzweise eine Übertreibung bzw. Untertreibung war...je nach Blickwinkel) - und zurück zu den anderen Arbeitshunden mit dürftiger Nahrung...mal ganz ehrlich...den Vergleich in Sachen Gesundheit zu den heutigen, "luxusernährten" Sofa-Fleischbergen bräuchten viele von denen sicher nicht zu scheuen...und so ganz schlecht stehen doch die heutigen Schläge des belgischen Schäferhund auch nicht da, oder? Das wären ja die, welche die Rechnung zu zahlen hätten, würde deine aufgehen.
Aber nochmal: Lasst ihn doch mal machen. Er wird schon hoffentlich zu einem vernünftigen Ergebnis kommen.;)

Rocky
31.03.2011, 19:58
Ich denke, die wirklich konsequenteste Haltung gegenüber Tieren - wenn man kein Fleisch "konsumieren" wollte - wäre, gar keinen Fleischfresser zu halten.

.... womit meiner Meinung nach die Diskussion so ziemlich abgeschlossen wäre :hmm:

Peppi
01.04.2011, 09:25
Ich denke, die wirklich konsequenteste Haltung gegenüber Tieren - wenn man kein Fleisch "konsumieren" wollte - wäre, gar keinen Fleischfresser zu halten.

Oder uneingeschränkt jagen lassen! :p ;)

AlHambra
01.04.2011, 10:14
...oooooder uneingeschränkt draussen nach Müll suchen lassen, das wäre es nämlich was meine Aisha aus dieser Freiheit der Futterbeschaffung machen würde, dank spanischer Strassengene :D
Zum Jagen wär die nämlich zu faul, es findet sich um den Menschen rum genug Essbares ....

Guayota
01.04.2011, 10:28
...oooooder uneingeschränkt draussen nach Müll suchen lassen, das wäre es nämlich was meine Aisha aus dieser Freiheit der Futterbeschaffung machen würde, dank spanischer Strassengene :D
Zum Jagen wär die nämlich zu faul, es findet sich um den Menschen rum genug Essbares ....

Exactamente.;)
Meine beiden auch! Die fleischfressenden Top-Jäger die...:D

Guayota
01.04.2011, 11:04
Aber mal wieder BTT...

Was hast du denn schon alles zusammengetragen, Jochen?

Jochen
01.04.2011, 23:46
Was hast du denn schon alles zusammengetragen, Jochen?

Ich habe mit Human- und Tiermedizinern über das Thema "artgerechte Ernährung" und mit Hundehaltern gesprochen, die ihre Hunde bereits 2, 4 und 11 Jahre ausschließlich mit einem industriell hergestellten Futter vegetarisch ernähren.
Weiterhin habe ich vor 2 Wochen 5 unterschiedliche vegetarische Hundetrockenfutter gekauft und teste gerade, wie meine Hunde auf dieses Futter insbesondere von der Akzeptanz her reagieren und vergleiche die Inhaltsstoffe mit dem Trockenfutter, welches ich seit einigen Jahren füttere. Dann warte ich noch auf die Antwort einer Tierärztin und werde im April meine Recherchen abschließen und hier insbesondere über meine Erfahrung mit meinen Gesprächspartnern und meinen Hunden (was sie zu dem vegetarischen/veganen Hundefutter "sagten") berichten.

Jochen
11.04.2011, 16:26
Meine Recherchen habe ich nun mit dem für mich eindeutigen Ergebnis abgeschlossen, dass eine fleischlose ausgewogene Ernährung unserer Hunde keine Nährstoffe vermissen lässt, die für ein gesundes langes Hundeleben erforderlich sind.

Leider gibt es dazu keine langfristigen wissenschaftlich abgesicherten Studien, die m.E. mittlerweile aber auch entbehrlich sind, da es Hundehalter gibt, die ihre Hunde bereits 10 Jahre oder länger vegan ernähren und damit bewiesen haben, dass die so ernährten Hunde "gesund und munter" geblieben sind.

Allerdings werden diese absolut gesunden Hunde nicht oder eher selten mit insbesondere selbst zubereiteten Kartoffeln, Nudeln, Reis, Obst und Gemüse oder Küchenabfällen gefüttert sondern mit einer industriell hergestellten ausgewogenen veganen oder vegetarischen Komplettnahrung, die speziell für Hunde entwickelt wurde.

Peppe
11.04.2011, 18:41
Danke für das Ergebnis, ist doch interessant. Habe mal über Herdenschutzhunde was gelesen, die hauptsächlich mit Quark und noch was pflanzlichem ernährt wurden. Weiß leider nicht mehr in welchem Buch.

Guayota
19.05.2012, 11:14
Ich habe heute Morgen einen interessanten Artikel von '10 gelesen und musste an den Thread hier denken. Scheinbar müssen immer mehr Halter ihre Hunde fleischlos ernähren - aus gesundheitlichen Gründen. Allergien, Unverträglichkeiten usw.

http://www.pawsh-magazine.com/2011/01/by-mike-golec-if-you-were-perusing.html

Schon erschreckend. Es ist halt wirklich so viel Müll im Industriefleisch.
Im Jahre 2002 war der älteste lebende Hund 27 Jahre alt, er wurde 25 Jahre lang sogar rein vegan ernährt - er hiess Bramble (oder so) und lebte im UK. Er bekam aber kein TroFu, sondern angeblich nur "frisches Grünzeug", Reis, Linsen, Bio Gemüse usw.

Er hier ->klick (http://s3.amazonaws.com/readers/gomestic/2007/09/16/59528_1.jpg), "Vegetarier-Hund", war damals (2007 glaube ich) 23 Jahre alt.

Jochen, wie schaut's denn aus mit deinem Hund nach jetzt ca. einem Jahr? (vielleicht hat er ja den Thread abonniert und bekommt jetzt ne Mail) Was für ein Futter gibst du? Zusätze?

Ich habe gelesen, dass diese Futter-Ergänzung sehr gut für "Vegetarier-Hunde" sein soll, was haltet ihr davon? Gibt ja hier ein paar Ernährungsspezis...;) ->klick (http://www.vegepet.com.whsites.net/mm5/merchant.mvc?Screen=PROD&Store_Code=hoana&Product_Code=dogm&Category_Code=fordogs)

heder
23.05.2012, 11:33
trockenfutter ist eh vegetarisch vielleicht sogar vegan.
soweit ich mich entsinnen kann schreibt der gesetzgeber 4% fleisch bzw.tierische nebenerzeugnisse vor, und das sind dann federn und krallen. ;)

Woher hast Du das denn?????:35:

Jochen
23.05.2012, 12:33
Meine Hunde habe ich mittlerweile mit eigentlich fast allen vegetarischen Fertigfuttersorten "bekannt gemacht" und festgestellt, dass Geschmäcker auch bei Hunden sehr verschieden sein können. Nahrungsergänzungsmittelchen habe ich nicht dazu gefüttert, denn angeblich soll ja alles was ein Hund benötigt im Fertigfutter (egal ob vegetarisches oder übliches) enthalten sein, weshalb man diese Zusätze eigentlich nicht -warum auch?- hineinmischen sollte. Eine spezielle Fertigfuttersorte kann ich jetzt nicht empfehlen, da man das Futter schon individuell auf den jeweiligen Hund bzw. auf seine Bedürfnisse und sein Alter/Kalorienverbrauch usw. einstellen sollte und Geschmäcker wie erwähnt verschieden sind. So frisst der eine Hund das Futter "X" leidenschaftlich, der andere nur mit Hunger, dafür aber das Futter "Y", welches der andere Hund aber weniger gerne frisst.
So habe ich oft bis zu 4 verschiedene Fertigfutter gemischt und festgestellt, dass der eine Hund bestimmte Presslinge bevorzugte, der andere sie dagegen ganz ignorierte.
Gesundheitlich habe ich in Bezug auf die Futterumstellung bei meinen Hunden keine Veränderungen bemerkt (weiterhin sind alle altersbedingt gut drauf), wahrscheinlich ist dafür der "Testzeitraum" aber auch zu kurz.....

Suse
23.05.2012, 13:41
Interessanter Thread war mit bei der ersten Auflage entgangen.

Eigentlich sollte aktuell aber ein bischen Fleisch für Hunde kein Problem sein, oder? Solange Menschen die schönen Stücke von geschlachtetem essen bleibt doch immer anderes übrig was für Hunde lecker sein kann? Ich denke an Schweinfüßchen und Pansen.

Ich weiß das vegan/vegetarisch für den omnivor Mensch gut geht wieso nicht auch für denzumindest an verschiedenes angepaßten Hund.

Scotti
23.05.2012, 14:43
Weil seine Verdauung anders funktioniert.
Nur weil in den veganen Futtern vielleicht alles enthalten ist was ein Hund fuers Leben benötigt, heisst das nicht dass er es auch aufnehmen kann und es gesund ist.

Mickey48
23.05.2012, 14:51
Hier verweise ich auf die Lederschuhsohle in Größe 42, alles an Protein drin was ein Hund mit 20kg braucht, nur leider nicht aufspaltbar.

Suse
23.05.2012, 16:25
Weil seine Verdauung anders funktioniert.
Nur weil in den veganen Futtern vielleicht alles enthalten ist was ein Hund fuers Leben benötigt, heisst das nicht dass er es auch aufnehmen kann und es gesund ist.

Rohe Sojabohnen vertragen wir auch nicht. Soo fürchterlich anders als wir ist ein Hund nicht. Wir sind auch für Grünes und tierisches konzipiert, aber menschliche Vegetarier und Veganer können ja durchaus alt werden.

Klar quantitativ braucht ein Hund was anderes aber Verdauen tut er wie wir, oder auch Schweine. Gesund geht vermutlich auch, aber man muß halt wieder rechnen und ich hatte ja schon in einem anderen Thread erwähnt wie rechenfaul ich bin. :lach4:

Suse
23.05.2012, 16:27
Hier verweise ich auf die Lederschuhsohle in Größe 42, alles an Protein drin was ein Hund mit 20kg braucht, nur leider nicht aufspaltbar.

Wenn du den Wollsocken noch mitnimmst gibt es noch mehr Protein, :kicher: gutes Beispiel.

Cira
23.05.2012, 16:44
Ich bin jetzt nicht grundsätzlich dagegen und finde es sehr interessant und wünschenswert, wenn Hunde tatsächlich mit vegetarischem Futter auf Dauer gesund ernährt werden könnten.
Aber Zweifel habe ich schon.

Ist es nicht so, dass Carnivoren einen wesentlich kürzeren Darm haben, als Omnivoren, so dass Fleisch in kürzester Zeit verdaut und wieder ausgeschieden werden kann?
Während Pflanzliche Nahrung viel länger im Darm verweilen muss, um wirklich aufgespalten werden zu können und darum der Nahrungsbrei im Darm von uns Allesfressern eine wesentlich weitere Strecke zurücklegen muss, sprich der Darm ist viel länger?
Wenn auch kürzer als bei reinen Pflanzenfressern.

...

Scotti
23.05.2012, 17:25
Ich bin jetzt nicht grundsätzlich dagegen und finde es sehr interessant und wünschenswert, wenn Hunde tatsächlich mit vegetarischem Futter auf Dauer gesund ernährt werden könnten.
Aber Zweifel habe ich schon.

Ist es nicht so, dass Carnivoren einen wesentlich kürzeren Darm haben, als Omnivoren, so dass Fleisch in kürzester Zeit verdaut und wieder ausgeschieden werden kann?
Während Pflanzliche Nahrung viel länger im Darm verweilen muss, um wirklich aufgespalten werden zu können und darum der Nahrungsbrei im Darm von uns Allesfressern eine wesentlich weitere Strecke zurücklegen muss, sprich der Darm ist viel länger?
Wenn auch kürzer als bei reinen Pflanzenfressern.

...
Fuer reine Pflanzenfresser fehlt uns z.B. eine Gaerkammer wie der Blinddarm der Cellulose spalten kann. Das dauert viel laenger als Fleisch, da es bakteriell zersetzt werden muss.
Und hoer mir bloss auf mit Soja, das Zeug laesst mich sterben...:hmm:

Ja, der Hundedarm ist kuerzer, er hat auch keine staerkespaltenden Enzyme wie wir Menschen im Speichel. ich finde einen Hund vegan oder vegetarisch zu ernaehren ist wie einem Meerschweinchen ein Schnitzel zu essen zu geben.:D

Fuer mich zaehlt allerdings auch sehr getreidelastiges Futter mit sehr wenig Fleisch zu den vegetarischen Futtern.;)
Nee, wenn ich einen Carnivoren habe muss ich den auch so ernaehren und keine Experimente machen a la "ist ja alles drin, wird schon gutgehen".

Cira
23.05.2012, 18:03
Was mich aber zu der Frage kommen lässt, warum wir dann überhaupt Gemüse, Obst und Kräuter beimischen, wenn Hunde es nicht verdauen können.

Bei meinen Fellmonstern sieht immer alles sehr gut verdaut aus.
Der Kot ist ziemlich wenig und sehr dunkel.
Cira bekommt ca. 1/3 Pflanzliches Futter.

...

Scotti
23.05.2012, 18:34
Nicht verdauen ist ja nicht richtig, wenns angekocht ist (und hier gehen die Meinungen ja weit auseinender, dies ist Meine ;) ) geht es.

Guayota
24.05.2012, 09:50
Meine Damen, ich glaube ihr kommt ein wenig vom "rechten Weg" ab. ;)
Ich habe heute morgen leider fast keine Zeit aber ich reiche das gerne nach.

Was wäre das für ein höher entwickeltes Lebewesen auf genau diesem Planeten, wenn es mit Stärke nichts anfangen kann? Auch wenn der Hund keine Amylase im Speichel hat, kann er trotzdem Kohlehydrate (Polysaccharide) in Zucker spalten.
Einfache Kohlehydrate und Stärke werden beim Hund im Dünndarm resorbiert - und zwar genauer im Lumen - die Enzyme (Amylase) kommen aus der Bauchspeicheldrüse und ich glaube aus der Dünndarmschleimhaut (wahrscheinlich zumindest Maltase zum weiteren Abbau und andere - das habe ich aber nicht im Kopf gerade). Welche Zucker genau entstehen kann ich nachschauen, falls gewünscht.
Beim Verzehr von Pflanzen geht es aber nebenbei nicht nur und ausschliesslich um Kohlehydrate (auch Vitamine etc) und bei der Verdauung allgemein spielen auch, neben der enzymatischen, die mechanische (Zerkleinerung im Mund & Magensäure) und die mikrobiellen Abbauprozesse eine Rolle.
Niemals würde ich auf den Gemüsebrei verzichten bei der Fütterung.

Der Wolf, als sog. Stammvater der Hunde, ist nach Definition ein Omnivore. Das sind Lebewesen, die sich kontinuierlich von verschiedenen Trophieebenen ernähren. Wölfe nehmen auch einen bestimmten Anteil pflanzliche Nahrung auf.
Carnivore sind z.B. Katzen.

Scotti
24.05.2012, 13:13
Jupp, Omnivore, nicht Wolf, nicht Carnivore und auch nicht Herbivore. Daher bezweifel ich ganz stark dass er aus einem ausschliesslich fleischlosen Futter alles aufnehmen kann und alles bekommt was er zur gesunden Ernaehrung braucht.
Eine Huendische Pankreas kann man super kaputt bekommen wenn man viel zu viel pflanzliches gibt, das belastet sie naemlich ueber alle Maassen.

Suse
25.05.2012, 07:50
Meine Damen, ich glaube ihr kommt ein wenig vom "rechten Weg" ab. ;)
Ich habe heute morgen leider fast keine Zeit aber ich reiche das gerne nach.

.....

Der Wolf, als sog. Stammvater der Hunde, ist nach Definition ein Omnivore. Das sind Lebewesen, die sich kontinuierlich von verschiedenen Trophieebenen ernähren. Wölfe nehmen auch einen bestimmten Anteil pflanzliche Nahrung auf.
Carnivore sind z.B. Katzen.

Ich glaube das Problem ist zum Teil die Differenzierung zwischen Carnivor als Systematische Einordnung (z.B. Hunde) und als Beschreibung was man halt so frißt, der schon erwähnte Panda als Carnivor.

Bei der Amylase habe ich auch gestutzt, mit Kohlenhydraten kommen Hundeganz prima zurecht, was bei uns und Schweinen Amylase hemmt (roher, frischer Weizen) tut es auch beim Hund. Also liegt es Nahe das die Amylase beim Hund nicht völlig anders ist als bei uns.

Nicol
28.05.2012, 14:07
Auch ohne die Diskussion, ob vegetarisch sinnvoll ist oder nicht, wieder aufzuwärmen(ich weiß es gibt vier Für und Wider!), interessiert mich, welches Futter konkret schon mal gefüttert wurde und welche Erfahrung damit gemacht wurden!

Nicol
24.07.2012, 21:02
Also hier unsere Erfahrungen:
Vorweg, Otto ist kein Vegetarier, ich ernäre in zu etwa 80% vegetarisch Er frißt mit Begeisterung sowohl vegetarisch/vegan und ab und zu auch mal Frisch- oder Dosenfleisch oder Knochen.
Bekommt er unterwegs Leckerchen von anderen Hundehaltern( Bestechung ist hier so üblich), schreie ich nicht gleich auf, daß sie nicht vegie sind...
Ich füttere verschiedene Marken, habe ich bei konventionellen Hundefutter auch so gemacht. Ich denke, irgendwo haben sich alle unterschiedliche Gedanken gemacht und haben alle auch ein wenig Recht damit.
Außerdem will ich keinen Futterexperten, der nur eine Sorte mag!
Yarrah, Bubeck BioExzellent 55 BioSoja BioDinkel BioAmaranth und AmiDog.
Otto frißt auch gern unser veganes Mittagessen, wenig gewürzt.
Er frißt mehr Kalorien als vorher, um das Gewicht zu halten, und er sch... auch größere Haufen.
Komplett auf Fleisch verzichten werde ich erst in einigen Jahren, da ich überzeugt bin, etwas braucht er dann doch für eine gesunde Entwicklung! Aber nicht so viel, wie uns die Industrie vorgaukelt. Oder habt Ihr noch nie beobachtet, daß die empfohlene Futtermenge oft zu Übergewicht und damit zusammenhängende Gesundheitsprobleme führt?!

Monty
25.07.2012, 05:36
Hier ist es (teilweise) ähnlich. Unser Althund mit 18 Jahren bekommt was sein Herz begehrt auch wenn es ein Stück Kuchen ist ...früher bekam er "gemischt" meist jedoch (Dosen)fertigfutter, - ich wusste es einfach nicht besser.

Der Bullterrier ernährt sich gerade im Sommer ebenfalls mindestens zu ca 3/4 wenn nicht mehr vegetarisch. Er schlägt sich den Bauch im Garten voll und lässt sich auch nicht daran hintern. Mein Obst und Gemüse wächst auf Hochbeeten oder hinter Zäunen, damit ich etwas abbekomme.

Damit die kleine Fressmaschine nicht verfettet gibt es sehr wenig zusätzlich von mir und so kann es schon sein, das sein Frühstück aus Obst und die Abendmahlzeit aus Gemüse besteht oder es nur die Reste von meinem vegetarischen Abendessen gibt.

Übrigens lässt der Kerl auch jedes Stück Fleisch für Banane, Erdbeeren oder Melone liegen. Eiweiß in Form von Johurt, Frischkäse oder Quark usw. steht in der Liste seiner "Lieblingsmahlzeiten" auch noch weit vor Fleisch.

Ich habe dann auch ab und an ein schlechtes Gewissen, bzw. glaube ihn muss doch etwas fehlen ... Es ist aber faszinierend zu beobachten wie der Kerl weiß was essbar ist und was nicht...

http://nimga.de/m/NjRcW.jpg (http://nimga.de/v/NjRcW)
http://nimga.de/m/L1fRu.jpg (http://nimga.de/v/L1fRu)
http://nimga.de/m/H5Cgf.jpg (http://nimga.de/v/H5Cgf)
http://nimga.de/m/oQLFz.jpg (http://nimga.de/v/oQLFz)

Cira
25.07.2012, 07:15
Na, es scheint ihm doch gut zu bekommen, er ist doch in guter Verfassung, nicht?

Ich finds total faszinierend, wenn Hunde so scharf auf Obst und Gemüse sind. :)
Sollte hier nochmal irgendwann ein Welpe einziehen, wird er von Anfang an darauf geeicht.
Die Welpen unserer ersten Hündin waren auch so doll auf Grünzeug und Obst.
Man konnte ihnen wirklich alles geben, Melonen, Gurken, Karotten, Zucchini, alles.
Damals haben wir Bauklötze gestaunt, wie unvoreingenommen Welpen sind, und wie schnell sich das ändert, wenn man es nicht bei behält.

Unsere frisst ihr Obst und Gemüse ebenfalls gern, als Beilage, solange die Menge die Fleischmenge nicht übersteigt oder eben Quark, Joghurt, Hüttenkäse, mit Obst.
Anfangs als ich sie umgestellt habe, durften die Gemüse und Obstmengen allerdings nicht so reichlich sein, wie heute.
Und Pur findet sie Vegetarisches nach wie vor ungenießbar.
Es sei denn, es sind Reste vom Mittagessen, die sind natürlich köstlich.


Wobei, wenn ich mal eine Tablette in dem ganzen Matsch verstecke, kann ich unter Garantie davon ausgehen, dass der Napf am Ende ratzeputz leer ist, bis auf die Tablette.
Die wird mit aller Sorgfalt aussortiert und wenn sie noch so klein ist.
Ich frag mich immer, wie sie die wohl findet. :D

Nicht verdauen ist ja nicht richtig, wenns angekocht ist (und hier gehen die Meinungen ja weit auseinender, dies ist Meine ;) ) geht es.

Ich denke, es wird auch verdaut, wenn es nicht angekocht ist.
Bei meinen Hunden sah es zumindest bisher immer danach aus.
Manchmal blanchiere ich das Gemüse, manchmal püriere ich es in kaltem Wasser, das Endprodukt ist in der Regel dasselbe.
Wobei es wohl besser aufgespalten werden soll, wenn es kleinpüriert wurde.
Was bei uns ja und bei reinen Herbivoren auch nicht anders ist, nur haben wir und sie die notwendigen Kauwerkzeuge um es so fein zu zerkleinern.

...

Peppi
25.07.2012, 09:37
Wobei, wenn ich mal eine Tablette in dem ganzen Matsch verstecke, kann ich unter Garantie davon ausgehen, dass der Napf am Ende ratzeputz leer ist, bis auf die Tablette.
Die wird mit aller Sorgfalt aussortiert und wenn sie noch so klein ist.
Ich frag mich immer, wie sie die wohl findet. :D



http://www.dogsbestbio.de/product_info.php?info=p275_KAY-KLEINs-Tabletten-Schmuggler.html

Ronja
25.07.2012, 11:34
Er frißt mehr Kalorien als vorher, um das Gewicht zu halten, und er sch... auch größere Haufen.
Ich würde mir Gedanken machen wenn der Hund so riesen Haufen macht.
Dann verwertet er das Futter evtl. nicht gut, wie vorne rein so wieder hinten raus, kann auch nicht gut sein.
Als wir noch Trofu gaben, waren die Haufen bei unserem Hund auch riesig und vor allem manchmal 3x am Tag, seitdem kein Trofu mehr sind die Haufen sehr klein, einmal am Tag und manchmal sogar nur alle zwei Tage.
Komplett auf Fleisch verzichten werde ich erst in einigen Jahren, da ich überzeugt bin, etwas braucht er dann doch für eine gesunde Entwicklung!.
Aha :D
Aber nicht so viel, wie uns die Industrie vorgaukelt. Oder habt Ihr noch nie beobachtet, daß die empfohlene Futtermenge oft zu Übergewicht und damit zusammenhängende Gesundheitsprobleme führt?!
Ja stimmt, ist mit vielem so, die wollen ja verkaufen ;)


Unsere frisst ihr Obst und Gemüse ebenfalls gern, als Beilage, solange die Menge die Fleischmenge nicht übersteigt oder eben Quark, Joghurt, Hüttenkäse, mit Obst.
Anfangs als ich sie umgestellt habe, durften die Gemüse und Obstmengen allerdings nicht so reichlich sein, wie heute.
Und Pur findet sie Vegetarisches nach wie vor ungenießbar.
Es sei denn, es sind Reste vom Mittagessen, die sind natürlich köstlich.
Warum frisst sie es denn pur nicht? Vielleicht weil sie es gar nicht mag?
Ihr aber gar nichts anderes übrig bleibt als es zu fressen, wenn man es unter mischt.
Also wenn Hund was gar nicht pur mag, wieso dann untermischen?

Wobei, wenn ich mal eine Tablette in dem ganzen Matsch verstecke, kann ich unter Garantie davon ausgehen, dass der Napf am Ende ratzeputz leer ist, bis auf die Tablette.
Die wird mit aller Sorgfalt aussortiert und wenn sie noch so klein ist.
Ich frag mich immer, wie sie die wohl findet. :D

Eben, weil so eine Tablette nicht wie das Gemüse oder Obst vermatscht wird.
Hunde die kein Gemüse oder Obst mögen, würden es sicher auch gerne wie eine Tablette aussortieren, geht aber nicht so einfach wie bei einer Tablette.

Sorry, ich habe halt bei meiner die Erfahrung gemacht, nimmt sie etwas pur nicht dann mische ich es auch nicht unter, denn dann würde sie es zwar fressen aber eigentlich doch nicht wollen.
Unsere Hunde wissen doch auch was gut für sie ist und was nicht, finde es hat doch alles einen Grund wenn sie pur was nicht fressen wollen...aber nein wir zwingen es ihnen dann doch auf, weil wir Menschen sagen ist gut für dich.
Ich kann mir auch nicht vorstellen das man einem Hund antrainieren kann Gemüse oder Obst zu fressen, entweder er mag es oder halt nicht.
Und was er gestern nicht mochte, kann er aber morgen lieben.

:lach3:

Monty
25.07.2012, 16:34
Ich würde mir Gedanken machen wenn der Hund so riesen Haufen macht.
Dann verwertet er das Futter evtl. nicht gut, wie vorne rein so wieder hinten raus, kann auch nicht gut sein.

Ich kann mir auch nicht vorstellen das man einem Hund antrainieren kann Gemüse oder Obst zu fressen, entweder er mag es oder halt nicht.
Und was er gestern nicht mochte, kann er aber morgen lieben.:lach3:


stimmt zumindest für unseren Westie, der hatte früher rohes Fleisch verschmäht, es musste gebraten oder gekocht sein - inzwischen liegt der mitten im Reh um seinen Teil roheses Fleisch abzubekommen.
Der Kleine ist das komplette Gegenteil vom Bullterrier.

Gemüse und Obst enthalten sehr viel Zellulose, da sind die Haufen automatisch größer als bei Fleisch.

Solange alles "wohlgeformt" ist und fest ist, ist es ok...

Meiner erntet selbst im Garten und ich brühe und püriere nichts mehr...es kommt trotzdem verdaut raus und nur ganz ganz selten ist mal z.B. ein Maiskorn als Einzelteilchen zu erkennen.

Gesund ist er auch, wir gehen alle 6 Monate zur Blutuntersuchung (weil er Blut spendet) Nur witzig ist das nur für andere, wenn dir der Hund sogar deinen grünen Salat klaut :hmm:

Ich habe erst gut 5 Jahre Fertigfutter gefüttert, dann fast 15 Jahre Futterpläne geschrieben und akribisch befolgt.
... seit Momo aus dem Welpenalter ist mache ich mir keinen Kopf mehr ums Futter und vertraue auf meinen Verstand. Er wird jetzt 8 Jahre und ist einer der wenigen komplett gesunden Bullterrier, die ich kenne.

Rocky
25.07.2012, 16:41
Als ich den Tread-Titel las, dachte ich schon: "Wieder einer, der seinem carnivoren Hund seine Ideologie aufzwängen will.")

Ich habe da meine eigene Testserie gemacht. Müsliriegel versus Frankfurter Würstchen. Das Resultat 100% für das Würstchen ;)

Zum Trost für die Vegifreaks, danach frass er jeweils auch noch den Müseliriegel :D

Monty
25.07.2012, 19:27
:d

Monty
25.07.2012, 19:29
ui wo is mein Text???

Scotti
25.07.2012, 20:11
Ich habe da meine eigene Testserie gemacht. Müsliriegel versus Frankfurter Würstchen. Das Resultat 100% für das Würstchen ;)

Zum Trost für die Vegifreaks, danach frass er jeweils auch noch den Müseliriegel :D

:kicher::ok:

Cira
25.07.2012, 21:06
http://www.dogsbestbio.de/product_info.php?info=p275_KAY-KLEINs-Tabletten-Schmuggler.html
Ja, die kenne ich auch,
Ein Stückchen Leberwurst oder Schmierkäse, erfüllt den Zweck aber genauso gut. :)

Warum frisst sie es denn pur nicht? Vielleicht weil sie es gar nicht mag?
Ihr aber gar nichts anderes übrig bleibt als es zu fressen, wenn man es unter mischt.
Also wenn Hund was gar nicht pur mag, wieso dann untermischen?


Eben, weil so eine Tablette nicht wie das Gemüse oder Obst vermatscht wird.
Hunde die kein Gemüse oder Obst mögen, würden es sicher auch gerne wie eine Tablette aussortieren, geht aber nicht so einfach wie bei einer Tablette.

Sorry, ich habe halt bei meiner die Erfahrung gemacht, nimmt sie etwas pur nicht dann mische ich es auch nicht unter, denn dann würde sie es zwar fressen aber eigentlich doch nicht wollen.
Unsere Hunde wissen doch auch was gut für sie ist und was nicht, finde es hat doch alles einen Grund wenn sie pur was nicht fressen wollen...aber nein wir zwingen es ihnen dann doch auf, weil wir Menschen sagen ist gut für dich.
Ich kann mir auch nicht vorstellen das man einem Hund antrainieren kann Gemüse oder Obst zu fressen, entweder er mag es oder halt nicht.
Und was er gestern nicht mochte, kann er aber morgen lieben.
:lach3:
Mit allem Respekt Patty, aber das sehe ich vollkommen anders. :lach4:
Und der Gedanke daran, dass ich ihr etwas aufzwingen würde, lässt mich im Zusammenhang mit ihrer Begeisterung beim Fressen wirklich grinsen. :D

Das mit dem Antranieren geht im Übrigen sogar sehr gut, man braucht nur genug Zeit und Geduld dazu
Für mich braucht sie jetzt allerdings auch kein Gemüse pur fressen, so wie es ist genügt es mir vollkommen.
Möglich das anzugewöhnen wäre es trotzdem, wenn die Teilschritte klein genug sind.
Das Phänomen dabei ist, dass sie es hinterher sogar sehr gern mögen.

Früher hat unsere Püppi die etwas größeren Gemüsestückchen, die nicht richtig kleinpüriert waren, auch aussortiert und im Napf liegen lassen, heute werden sie mitgefuttert und der Napf noch ausgeschleckt.
Und nein, sie muss ganz gewiss nicht darben hier, keine Sorge. ;)


Dass unsere Haushunde instinktiv wissen, was ihnen gut tut oder nicht, ist übrigens ein Mythos.
Wenn Du Deinen Hund von kleinauf mit Brot (oder was anderes) ernährst und er nie etwas anderes kennengelernt hat, wird er, wenn er erwachsen ist anderes Futter verweigern, auch wenn das gesünder für ihn wäre.
Das erleben Tierschützer, die im Ausland Hunde retten, häufiger.
Die Hunde verweigern Hundefutter und wollen das Gewohnte, weil sie es nicht anders kennen.
Man muss sie erstmal umgewöhnen.
Würdest Du da auch sagen, lass ihn doch, er wird schon wissen was gut für ihn ist?
Oder die nierenkranke Trofujunkiekatze, die jedes andere Futter ablehnt?

Soweit möchte ich nicht gehen, denn im Gegensatz zu meinen Kindern und meinen Tieren besitze ich etwas, dass sich Vernunft nennt und danach müssen sie sich manchmal wohl oder übel richten.
Aber in den meisten Fällen kann ich es ihnen so schmackhaft machen, dass sie es gern tun. ;)

...

Ronja
26.07.2012, 08:08
Mit allem Respekt Patty, aber das sehe ich vollkommen anders. :lach4:


Kein Problem Linda :lach4:, wir sind doch hier zum diskutieren und jeder hat eine Meinung oder seine Erfahrung gemacht.
Solange Hund alles gut verträgt und der Kot entsprechend ist, ist doch alles ok. Jeder Hund ist verschieden.

Ich wollte nur, wie bei den Milchprodukten auch, sagen das man halt seinen Hund gut beobachten sollte, halt nicht alles in ihn rein stopft, auch mehr auf den Hund hört.
Du sagst zwar das es ein Mythos ist dass unsere Haushunde instinktiv wissen, was ihnen gut tut oder nicht, ich aber habe bei Ronja diese Erfahrung gemacht!
Also kann man nicht jeden Hund über einen Kamm scheren.
Und ich will es mal menschlich ausdrücken, hätte ich nicht darauf gehört was mir mein Hund sagt, wäre sie sehr krank geworden...diese Bestätigung gab mir auch ein TA.
Es war damals der Zeitpunkt wo wir auf rohes Fleisch umgestiegen sind und seitdem nie mehr (auf Holz klopf) irgendwelche Probleme hatten.
Natürlich bekommt Ronja auch mal Gemüse, Obst usw., ich vermatsche nur nicht mehr und lasse sie entscheiden ob sie möchte oder nicht.
Lieber noch als Gemüse mag sie Hundegemüse, Pansen+Blättermagen :)

Ich wollte nur etwas sensibilisieren mehr auf seinen Hund zu achten und zu hören. Ich wollte auch nicht sagen das Du Deiner Maus was aufzwingst, dass hört sich so herb an, so hatte ich es nicht gemeint.
Fühle Dich bitte nicht angegriffen.

Nur mit dem Antrainieren wie soll das mit Geduld und Zeit gehen, legst Du dann jeden Tag ein Stück Karotte etc. hin?

Ich vergleiche jetzt mal einen Haushund nicht mit einem Strassenhund oder einem Hund der nur Brot bekommen hat, ich verstehe nicht weshalb immer solche Vergleiche gezogen werden, denn da klingen die Erklärungen ja auch meistens plausibel.
Logisch das man dann einen Hund erst umgewöhnen müsste.

Ich habe meinen Hund von Welpe an, sie hat immer alles bekommen und wollte vieles aber nicht.
Meine Mutter ihr Hund z.B. bekam auch von Welpe an alles und will heute noch immer alles :D
Ronja frisst z.B. nur Äpfel zur Saisonzeit hier bei uns, wenn ich ihr auserhalb der Saison einen Apfel gebe, den will sie nicht...genauso mit Beeren.
Das ist doch auch komisch.

Wenn wie bei Monty der Hund im Garten selbst erntet, was besseres gibt es doch nicht, finde ich klasse sowas :ok:
Und das er grünen Salat klaut :D:ok:
Vor allem das Momo gesund ist :ok:
Und Monty sagt es uns doch mit ihrer Erfahrung, wow lange Zeit, wir sollten uns nicht so verrückt machen.

Aber wir schreiben ja auch hier für Anfänger oder Menschen die sich nicht so sich sind, daher finde ich ein paar Meinungen+Erfahrungen, auch wenn sie verschieden sind, ganz gut.

:lach3:

Peppi
26.07.2012, 09:16
Ich habe da meine eigene Testserie gemacht. Müsliriegel versus Frankfurter Würstchen. Das Resultat 100% für das Würstchen ;)

Zum Trost für die Vegifreaks, danach frass er jeweils auch noch den Müseliriegel :D

:kicher:

Der Schulle nimmt beim Bratwurstbrötchen zuerst das Brötchen! :D

Peppi
26.07.2012, 09:17
Ein Stückchen Leberwurst

:schreck: Bist Du verrückt? Da ist Schwein drin! :schreck:

bx-junkie
26.07.2012, 11:41
:schreck: Bist Du verrückt? Da ist Schwein drin! :schreck:

in Geflügelleberwurst nicht...dafür AB :kicher:

Peppi
26.07.2012, 11:49
in Geflügelleberwurst nicht...

...denkt man... ;)

bx-junkie
26.07.2012, 12:01
...denkt man... ;)

nee is so, zumindest was die angeht die ich kaufe, anderswo steht es hinten im Kleingedruckten drauf, da hast du recht...ich bin da auch schon reingefallen :boese1:
Ich vertrage kein Schweinefleisch von daher muß ich da aufpassen wie ein Schiesshund...

Peppi
26.07.2012, 12:42
nee is so, zumindest was die angeht die ich kaufe, anderswo steht es hinten im Kleingedruckten drauf, da hast du recht...ich bin da auch schon reingefallen :boese1:
Ich vertrage kein Schweinefleisch von daher muß ich da aufpassen wie ein Schiesshund...

Ja, aber das' eher die Ausnahme... Ähnliches für Kalbsleberwurst... immer mit "Anteilen"... :hmm:

Aber laut Sendung mit der Maus, geht das wohl auch kaum anderes, wegen der "streichbarkeit".

Aber wahrscheinlich ist "die Maus" auch schon Teil der Lobby! :D



'Tschuldigung Bruno, ist mit mir durchgegangen! :sorry:

Cira
27.07.2012, 00:56
:schreck: Bist Du verrückt? Da ist Schwein drin! :schreck:

Ja und? Ist doch erhitzt worden.
Außerdem solls den Virus hier doch gar nicht mehr geben. :p

Nee, ich gebs ja zu, rohes Schweinefleisch gebe ich auch nicht, außer ich habs wenigstens einen Monat in meiner sehr sehr kalten Kühltruhe gehabt, ich gehör da auch zu den Schissern. ;)

...

Cira
27.07.2012, 02:05
Kein Problem Linda :lach4:, wir sind doch hier zum diskutieren und jeder hat eine Meinung oder seine Erfahrung gemacht.
Solange Hund alles gut verträgt und der Kot entsprechend ist, ist doch alles ok. Jeder Hund ist verschieden.
Genau, auch aufs Output zu achten ist immer mit ein guter Anhaltspunkt.

Ich wollte nur, wie bei den Milchprodukten auch, sagen das man halt seinen Hund gut beobachten sollte, halt nicht alles in ihn rein stopft, auch mehr auf den Hund hört.
S.o. ;)

Du sagst zwar das es ein Mythos ist dass unsere Haushunde instinktiv wissen, was ihnen gut tut oder nicht, ich aber habe bei Ronja diese Erfahrung gemacht!
Also kann man nicht jeden Hund über einen Kamm scheren.
Sicher nicht, Ausnahmen wirds immer geben.

Und ich will es mal menschlich ausdrücken, hätte ich nicht darauf gehört was mir mein Hund sagt, wäre sie sehr krank geworden...diese Bestätigung gab mir auch ein TA.
Es war damals der Zeitpunkt wo wir auf rohes Fleisch umgestiegen sind und seitdem nie mehr (auf Holz klopf) irgendwelche Probleme hatten.
Mit Fertigfutter hatte Cira auch immer Probleme, das Rohe bekommt ihr super und ich muss sagen, sie frisst es auch viel lieber, als jedes Fertigfutter, was wir ausprobiert haben.
Sie weiß offenbar auch, was ihr bekommt oder aber es schmeckt ihr einfach nur besser. :)

Natürlich bekommt Ronja auch mal Gemüse, Obst usw., ich vermatsche nur nicht mehr und lasse sie entscheiden ob sie möchte oder nicht.
Lieber noch als Gemüse mag sie Hundegemüse, Pansen+Blättermagen :)
Ist denn in dem Pansen, den Du fütterst noch Gemüse drin?
Und werden die Tiere dessen Pansen Du fütterst mit viel Grünzeug gefüttert?
Die meisten Masttiere werden, soweit ich weiß, leider nichmehr so gesund und vielseitig gefüttert, sondern bekommen ein Billiggetreide.
Pansen ist sicher ein gutes Futter, aber ob er Gemüse ersetzen kann, daran habe ich doch meine Zweifel.
Klar frisst den meine auch lieber, als pures Gemüse, Gemüse mit Fleisch vermischt findet sie allerdings auch lecker.

Ich wollte nur etwas sensibilisieren mehr auf seinen Hund zu achten und zu hören.
Ich denke, ich achte sehr auf meinen Hund, abgesehen davon möchte ich auch, dass es ihr schmeckt.
Ihr ständig etwas zu geben, was sie nicht mag und dann zuzusehen, wie sie es aus Kohldampf, mit langen Zähnen reinwürgt, fände ich auch sehr unerfreulich und unschön für den Hund..
Allerdings würde ich immer versuchen ihr etwas schmackhaft zu machen, was ich für wichtig halte.

Ich wollte auch nicht sagen das Du Deiner Maus was aufzwingst, dass hört sich so herb an, so hatte ich es nicht gemeint.
Fühle Dich bitte nicht angegriffen.
Okay.
Ich fands in dem Moment nur recht witzig, ich hatte sie kurz vorher gefüttert und sie hat geschlabbert und geschlungen und mich dann mit dem, "gibts noch Nachschlag-Blick" angesehen? Und dann zu lesen, ich würde ihr möglicherweise etwas aufzwingen, hatte eine gewisse Comic. :)

Nur mit dem Antrainieren wie soll das mit Geduld und Zeit gehen, legst Du dann jeden Tag ein Stück Karotte etc. hin?
Ich habs bei meinen Katzen mit rohem Fleisch gemacht, nicht alle fanden die Idee von Anfang an prickelnd.
Also habe ich erst ein Fitzelchen Fleisch unters Dosenfutter gemischt und sehr langsam die Menge gesteigert und die Menge an Dosenfutter veringert.
Irgendwann haben sie das Fleisch pur gefuttert. Dann habe ich angefangen nach und nach die Zusätze dazu zu geben, Taurin, versch. Öle, Calcium, usw.
Daran hatten sie sich schneller gewöhnt und die "Suppe" immer fein säuberlich mit aufgeschlabbert.
Ich hab mal probiert, wie die Soße schmeckt. --> :uebel:
Aber sie fanden es dann superlecker.

Heute muss man sie erleben, wenn ich das Fleisch aus dem Kühlschrank hole, dann mutieren sie zu kleinen Raubtieren und nerven grauenvoll :hmm:, bis ich den Napf auf den Boden stelle und beim Futtern knurren sie. :D

Trotzdem sind sie nur Teilbarfer, wenn ich ihnen immer nur roh hinstelle, fressen sie es hinterher mit langen Zähnen oder lassen es ganz stehen, deswegen füttere ich halb Fertigfutter, halb Roh.
Meine Kitten habe ich auch direkt roh aufgezogen, sie wollten dann allerdings hinterher kein Fertigfutter mehr annehmen.
Deswegen habe ich sie später von Anfang an mit beidem ernährt, denn nicht jeder wollte seine zukünftige Katze roh füttern.

Ich vergleiche jetzt mal einen Haushund nicht mit einem Strassenhund oder einem Hund der nur Brot bekommen hat, ich verstehe nicht weshalb immer solche Vergleiche gezogen werden, denn da klingen die Erklärungen ja auch meistens plausibel.
Logisch das man dann einen Hund erst umgewöhnen müsste.
Ich wollte Dir nur bildhaft machen, wie einflussreich die Prägung ist.
Das Beispiel war willkürlich gewählt, jedes andere hätte es auch getan, ich hatte aber gerade dieses "an der Hand".
Füttere Deinen Hund von seiner Welpenzeit an, sein ganzes Leben mit Pommes, hast Du den gleichen Effekt.
Ist bei Menschen übrigens nicht anders und vom Bauern gibt es da sogar ein sehr bekanntes Sprichwort. ;)

Meine Nachbarin erzählte mir letztens vom Kindern aus Tansania, im SOS-Kinderdorf.
Sie haben Süßigkeiten geschenkt bekommen, Schokolade, Bonbons...- und wie sie die Süßigkeiten später im Müll wieder gefunden haben, die Kinder mochten sie nicht, weil sie sowas vorher nie kennengelernt hatten.

Wenn wie bei Monty der Hund im Garten selbst erntet, was besseres gibt es doch nicht, finde ich klasse sowas :ok:
Und das er grünen Salat klaut :D:ok:
Ich finde das auch klasse. *grins*

Vor allem das Momo gesund ist :ok:
Und Monty sagt es uns doch mit ihrer Erfahrung, wow lange Zeit, wir sollten uns nicht so verrückt machen.
Nö, eben.
Aber rein vegetarisch lebt Momo jetzt nicht, so wie ich das verstanden habe oder?
Sonst würde ich mir schon Gedanken um Vitamine aus der B-Gruppe machen. B12 z.B..

Aber wir schreiben ja auch hier für Anfänger oder Menschen die sich nicht so sich sind, daher finde ich ein paar Meinungen+Erfahrungen, auch wenn sie verschieden sind, ganz gut.
:lach3:
Definitiv. :)

Monty
27.07.2012, 04:49
Nein rein vegetarisch lebt Momo nicht.

Er würde auch Mäuse, Kanninchen usw. fangen und fressen, wenn ich ihn liese.

Fleisch gibt es bei mir als Futter meist pur. Schlachtabfälle (Schlachthof am Ort) von diversen Kleintierzuchtvereinen, Fisch und Fischabfälle und das meiste trägt der örtliche Jäger bei, der "zu faul" ist sein Fallwild zu entsorgen und uns (interessierten Hundebesitzern) dies sehr oft in die Gärten legt.

Ich kann nur für mich reden - je weniger Gedanken ich mir mache, seit ich aufgehört habe, abzuwiegen und zusammenstelle wie ich gerade meine, also nach Gefühl ...umso besser geht es meinen Hunden.
Die gewonnene zeit wird lieber gespielt, geknuddelt usw. tut uns allen gut.

Scotti
27.07.2012, 06:14
Du sagst zwar das es ein Mythos ist dass unsere Haushunde instinktiv wissen, was ihnen gut tut oder nicht, ich aber habe bei Ronja diese Erfahrung gemacht!
Also kann man nicht jeden Hund über einen Kamm scheren.

Hab ich schon erzaehlt dass Scotti sich eines Tages 2 komplette Schachteln Schoko Pralinen reingezogen hat, eine davon waren Weinbrandbohnen.... :hmm:
Er weiss es definitiv nicht.:kicher:

Peppi
27.07.2012, 06:59
Hab ich schon erzaehlt dass Scotti sich eines Tages 2 komplette Schachteln Schoko Pralinen reingezogen hat, eine davon waren Weinbrandbohnen.... :hmm:
Er weiss es definitiv nicht.:kicher:

Mein Karnickel früher auch- Ist ausgebüchst und hat sich bedient.

Lag dann aber mit ganz langsam wackelnder Nase wieder in seinem Stall und sah irgendwie relaxed aus... ja, ja, die Prägephase! :D

bx-junkie
27.07.2012, 08:01
Mein Karnickel früher auch- Ist ausgebüchst und hat sich bedient.

Lag dann aber mit ganz langsam wackelnder Nase wieder in seinem Stall und sah irgendwie relaxed aus... ja, ja, die Prägephase! :D

:harhar: sorry aber ich stelle es mir gerade bildlich vor...

Cira
27.07.2012, 11:31
Die gewonnene zeit wird lieber gespielt, geknuddelt usw. tut uns allen gut.

Hast Du früher soviel Aufwand getrieben, dass sich das sogar auf die Zeit mit Deinen Hunden ausgewirkt hat?
Ich hatte mir einen Plan zusammengestellt, dann ging das eigentlich immer ruckzuck, nebenbei, später dann auch ohne Plan.

Mein Karnickel früher auch- Ist ausgebüchst und hat sich bedient.

Lag dann aber mit ganz langsam wackelnder Nase wieder in seinem Stall und sah irgendwie relaxed aus... ja, ja, die Prägephase! :D

Ja, Schokolade scheint auf Viecher eine magische Anziehungskraft zu haben. :p
Ich kannte ein Meerschweinchen, das hat sie auch geliebt, ist dann auch daran gestorben.
Es hat öfter mal zwischendurch was "zum Naschen" und vom Mittagessen bekommen.

Menschenessen ist ja sowieso immer lecker, für Möhrengemüse, Linsensuppe, Kartoffelpürreechen, Brokkoli mit Sößchen, wird und wurde bei uns, von den Hunden, immer alles andere für stehen gelassen.

Meine Katzen mögen das nicht.
Bauernhofkatzen sind da wohl wesentlich aufgeschlossener, denen wird ja auch gern Mittagessenreste in den Napf gegeben.
Aber die kennen es auch wieder meist von Anfang an oder schauen es sich ab.

...

Peppi
27.07.2012, 11:45
Ja, Schokolade scheint auf Viecher eine magische Anziehungskraft zu haben. :p

Ne, "BAT-NICKEL" (ein Widder) hat die nur angebissen und den Schnaps geschnasselt!

Ganz der Papa! :D

Monty
27.07.2012, 15:11
Hast Du früher soviel Aufwand getrieben, dass sich das sogar auf die Zeit mit Deinen Hunden ausgewirkt hat?
Ich hatte mir einen Plan zusammengestellt, dann ging das eigentlich immer ruckzuck, nebenbei, später dann auch ohne Plan..
...

Ich habe täglich mindestens 1h gebraucht, bis alles gewaschen, gewolft und gemixt war...für 3 Hunde und zwei Katzen. Ich stand öfter mal ein komplettes Wochenende in der (Wasch)küche um Pansen zu waschen usw, eine Rinderhälfte zu entbeinen und das Fleisch portionsweise zurecht zu schneiden und packen. Ja und dann das Gemüse vom Markt holen, heimschleppen usw. ...Als Barfanfänger wollte ich es halt 110% richtig machen. Fertigbarf der ins Haus geliefert wurde gab es auch kaum, zu weit weg, zu teuer zu undurchsichtig usw.

Damals hatte ich aber nicht ganztags gearbeitet, inzwischen würde ich das zeitlich überhaupt nicht mehr schaffen...die Bedenken ob alles passt hatte ich trotzdem ab und an

Guayota
29.08.2012, 12:10
Dacht das paßt hier ganz gut rein!
http://www.youtube.com/watch?v=TmuYTb6ynbg

Wie sie sich drüber hermachen! :eek:

bx-junkie
30.08.2012, 07:38
;) ausgewogene Speisekarte eben...aber du hast recht, die stürzen sich geradezu darauf.

Monty
31.08.2012, 05:44
Das schaut gar nicht aus wie Beeren, sind das Hagebutten? Danke fürs einstellen, des Videos, es ist einfach nur klasse wie die futtern.

bx-junkie
31.08.2012, 11:00
Das schaut gar nicht aus wie Beeren, sind das Hagebutten? Danke fürs einstellen, des Videos, es ist einfach nur klasse wie die futtern.

Ja hab ich auch gedacht...das sieht wirklich nach Hagebutten aus...aber die sind ja nun auch gesund (viel Vitamin C)

anna1
31.08.2012, 12:25
Hier ist, wie jedes Jahr, Pupsalarm! Wir haben 3 Pflaumenbäume und die sind sehr begehrt. Fleisch gibt es vom Schlachthof und ansonsten alles was in unserer Küche wohnt.

BÖR
31.08.2012, 12:51
bei uns wird der Pflaumenbaum im Moment auch geplündert, ich habe aber Angst weil sich da so viele Pieksviecher rumtreiben und wegen der Kerne...

Guayota
31.08.2012, 12:56
Das schaut gar nicht aus wie Beeren, sind das Hagebutten?

Drunter steht Himbeeren, aber das sieht nicht so aus? Keine Ahnung, leider steht ja auch nicht dabei, wo das aufgenommen wurde...

Und auch gleich noch eine Warnung hinterher: Eine ehemalige Nachbarshündin von uns ist vor 5-10 Jahren oder so an einer MD gestorben - sie hat im Garten Weintrauben "geerntet" und auch die angegorenen auf dem Boden verdrückt. Scheinbar in Unmengen...:hmm:

Monty
31.08.2012, 15:37
...deshalb schleiche ich jeden Morgen mit der Taschenlampe über den Rasen, um das Fallobst zu sammeln. (Ich mag auch für Apfelsaft und Co etwas ab bekommen) Vergammelt scheint es nämlich noch besser zu schmecken.

rasberry wäre Himbeeren - sind es aber nicht, nach nochmaliger Ansicht in Ganzbildmodus bin ich mir sicher, es sind Hagebutten

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