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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Baby und Hund


Amaya2010
15.03.2011, 19:11
Hallo ihr lieben!

Wir haben einen Rotti-Rüden und bekommen Anfang Juni Nachwuchs. Ich hab keine Angst vor Eifersucht oder das des nicht klappen wird. Ich würde nur gerne von euch wissen wie ihr das bei der allerersten Begegnung gemacht habt. Habt ihr eurem Hund das Baby einfach hingehalten?
Für Tipps wäre ich euch echt dankbar! :-)

Liebe Grüße

Animal
15.03.2011, 19:26
hallo,

hatten wir so ähnlich gerade,dürfte passen!

http://www.molosserforum.de/allgemeines/16029-hund-und-dann-kind.html

Hola
15.03.2011, 19:50
mach bloß kein großes spektakel draus, am besten setzt das kind in babysafe und stellst es dem hund hin. und schaff dir zb nen laufstall an wo man die bodenplatte hoch stellen kann. dann kannst den nachwuchs da rein legen wenn mal aufs klo mußt und der hund nicht ans kind soll!
das wird alles nicht dramatisch! viel glück für die restliche Schwangerschaft und geburt!

AlHambra
16.03.2011, 09:45
Seh ich auch so, bleib ganz ruhig und entspannt und behandele alle ganz natürlich, bloss nicht zu viel Gehampel.
Rudelzuwachs ist was Natürliches und wenn Du selber relaxt bist und den Hund nicht plötzlich ausgrenzt oder sogar bestarfst wenn er Kontakt zum Baby sucht, dann wird das sicher eine super schöne Zeit.

Ich hatte beim ersten Kind zwei Hündinnen, eine war 12 Jahre und eine 6 Jahre alt. Das Baby haben sie absolut natürlich und unaufgeregt im Rudel aufgenommen, da ich sie habe immer Kontakt aufnehmen lassen aber auch dafür gesorgt habe, dass die Hunde ihrerseits nicht zu kurz kamen, ausgeschlossen wurden und andererseits ihre Ruhezonen behielten.
Eifersüchteleien gab es nicht, ich denke, das war vor allem so, weil für die beiden alles gleich blieb (Ressourcen, Aufmerksamkeit meinerseits, Beschäftigung).
Ich habe vorbereitend gar nichts gemacht als ich mit der Kleinen aus dem KKH kam, ich gehe davon aus, dass die Hunde längst wissen, dass da ein Baby in Mama'y Bauch ist, sie hören die Geräusche und wissen instinktiv, was los ist. Besonders Sally, die ältere Hündin, hat oft interessiert auf meinen Bauch geschaut, wer weiss, was sie wahrgenommen hat...:)
Als ich mit meiner Tochter nach Hause kam, habe ich das Baby im Tragekorb einfach kommentarlos auf's Sofa gestellt und mich ruhig dazu gesetzt, die Hunde kamen neugierig aber ruhig und haben geschaut und geschnuffelt, das war's.
Beim Zweiten Kind war es genau so, allerdings war da die Althündin leider schon tot und Aisha hat ganz die routinierte Tante gegeben.

Krabbel- Aufsteh- und Laufhilfe waren die Hunde auch und sie haben den Kontakt selbst zu ziependen Kinderfingerchen immer gesucht, vermutlich weil da meist Kekse im Spiel waren. ;)
Dennoch: Achte unbedingt darauf, dass der Hund seinen Platz ungestört beibehalten kann, also kein Krabbelbaby im Hundekorb, selbst wenn der Hund noch so sanft und geduldig ist. (Meine Meinung)

Just for fun: Oma Sally als Aufstehhilfe
http://img51.imageshack.us/img51/2892/gioiasally4.jpg (http://img51.imageshack.us/i/gioiasally4.jpg/)

Aisha - immer dabei, wenn es um's Babysitten geht

http://img641.imageshack.us/img641/4229/gioia051020055.jpg (http://img641.imageshack.us/i/gioia051020055.jpg/)

http://img64.imageshack.us/img64/862/gioiaaisha6.jpg (http://img64.imageshack.us/i/gioiaaisha6.jpg/)

http://img37.imageshack.us/img37/4891/gioia051020057.jpg (http://img37.imageshack.us/i/gioia051020057.jpg/)

Nadine & Duke
16.03.2011, 19:17
Während Du im Krankenhaus bist, kannst Du Dir von Deinem Mann einen Strampler mitbringen lassen, den Du Deinem Kind dann den ganzen Tag anziehst.
Abends, oder am nächsten Tag, nimmt Dein Mann ihn dann wieder mit und läßt ihn Eurem Hund zum schnüffeln in Reichweite liegen.
Dann gewöhnt er sich schonmal an den Geruch.
Sobald ihr zuhause seid, dürft ihr ihn nach Möglichkeit nicht ausgrenzen.
Wenn das Baby gestillt wird, oder Du die Flasche gibst, dann sollte er Euch nicht stören, aber ansonsten sollte er schnüffeln dürfen, wenn er das möchte und eben nicht immer wieder wegschicken.
Nimm Dir die Zeit und beschäftige Dich auch ausgiebig mit ihm, so ist die Gefahr, dass eine Eifersucht entsteht sehr gering.

linda
16.03.2011, 19:53
bei loona war es beim 2ten baby etwas anders als beim ersten. sie reagierte sehr auf das baby geschrei. sie konnte es einfach nicht abhaben. mein 2tes baby hatte aber auch extrem die 3 monats koliken. ich hab der loona einfach einen gemütlichen platz im meinem kleiderschrank eingerichtet. da konnte sie sich schön verbuddeln wenn es mal wieder lauter wurde. ich denke das viele leute viel zu viel tra ra drum machen. in einem wolfsrudel wird ja auch nicht so ein geschiss gemacht wenn ein wurf geboren wird.
aber was ich auch wichtig finde, das kein kind was im hundekorb zu suchen hat. das ist bei uns das oberste gebot.
meine kinder wissen das sie auch nichts in der box zu suchen haben, auch wenn kein hund drinn liegt.

Alexkr
20.03.2011, 22:59
Wir haben Windeln aus dem Krankenhaus mitgebracht und unserer Hündin gegeben. Die erste hat sie interessiert...die danach nicht mehr.
Haben unsere Hündin mitgenommen um das Baby und mich aus dem Krankenhaus abzuholen und sind so das 1. Mal zusammen ins Haus. Da konnte sie das Baby richtig abschnuffeln.
Aisha wollte dann die erste Zeit wieder neben meinem Bett schlafen, weil das Baby da ja auch war. Das durfte sie auch - sonst dürfen die Hunde bei uns nicht hoch in den 1. Stock.
Wir haben sehr darauf geachtet, dass Baby und Hund NIE alleine waren.
Oft war der Hintergrund den Hund zu "schützen". Aisha wollte keine kleine tapsigen Kinderhände und -füße und schon gar keinen kleinen ständigen Begleiter.

Unsere Aisha lebt leider nicht mehr und seit Okt. haben wir einen 3 jährigen Mischling aus dem TH. Unsere Tochter wird 5 und unser Sohn 2.
D.h. die Kinder waren vor Mo da.
Er musste erfahren, dass ich meine "Welpen" beschütze und er die 2.Geige spielt.
Das ausgediente Laufstallgitter haben wir umarbeiten lassen. So kann ich es flexibel aufstellen, wenn ich z.B. koche und die Kinder nicht dauernd sehe. Mo ist dann abgeteilt und schläft glücklich in seinem Körbchen. Er hat schnell gemerkt, dass das für ihn auch Ruhe bedeutet.
Wenn ich z.B. in den Keller gehe muss der Hund oder die Kinder mit oder der Hund muss in den Garten. Da gibt es keine Ausnahme.

Ich finde mit bestimmten Regeln ist es für beide, Kinder und Hunde, ein Gewinn, dass sie zusammen aufwachen können. Ich habe es als Kind auch geliebt und ich bin meinen Eltern heute noch dankbar, dass ich auch mit Hunden aufwachsen durfte.

Allerdings merke ich deutlich, dass viele mich lieber zu sich einladen als hierher in den "Hundehaushalt" zu kommen. Jaja, die Haare usw....da ekeln sich viele. Hätte ich nicht für möglich gehalten...

Viel Glück weiterhin und viele Grüße
Sandra

annie61
21.03.2011, 07:43
Unser Rotti Duke war 9 Monate alt als unsere Julia geboren wurde. Mein Mann hat das Nachthemd das ich während der Geburt getragen habe und auf dem das Baby zum ersten Mal gelegen hat mit heim genommen und den Hunden (wir hatten damals noch einen Schäferhund) zum Schnüffeln gegeben. So wußten sie sofort das Julia und ich zusammen gehören. Als ich am nächsten Tag mit der Kleinen heim kam hatte mein Mann den Babysafe, und ich hab die Hunde erst mal ausgiebig beschmust. Dann durften sie das Baby beschnüffeln .Wir hatten nie Probleme,Kinder und Hunde haben bei uns immer sehr friedlich miteinander gelebt.
Macht euch nicht zu viele Sorgen, meistens klappt alles viel einfacher als man es sich vorstellt.
Natürlich sind es immer noch Hunde und man sollte ein Auge auf sie haben, aber das versteht sich,denke ich ja von selbst.
Also alles Gute für die Geburt und die Familienzusammenführung.;)

tpgbo
21.03.2011, 08:02
Bei Tiere suchen ein Zuhause gab es über genau dieses Thema gestern einen Beitrag, sieh ihn Dir mal an.

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