PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Brauche dringend Rat!


sina
08.03.2011, 18:05
Heute, am späten Nachmittag, ist Biene hinter mir her in die 1. Etage gelaufen.
Nun sitzt sie seit 3 Std. oben und kommt nicht wieder runter!:schreck:

Ich habe alles versucht, sie gelockt, Leckerchen gelegt, etwas lauter gerufen, versucht sie an der Leine runter zu führen....nichts!

Wie kann ich sie runter bekommen????
Soll ich sie einfach ignorieren und die Bullys hier unten füttern?

Ich weiss nicht weiter, hoffe sie kommt runter wenn sie hunger hat aber i.M. sieht es nicht so aus.:schreck:

Habt Ihr einen Rat für mich????

Diggimon
08.03.2011, 18:11
Schätzelein , Du machst Dir schon wieder zuviele Gedanken ;)
Biene kommt schon wieder runter wenn Sie Kohldampf hat :lach3:
Fütter Sie bloß nicht da Oben !

Kirsten BM
08.03.2011, 18:21
Sehe ich auch so.
Eros hat mal 6 Stunden im Keller gehockt, weil meinte er könne die Treppe nicht mehr rauf laufen (runter ging komischerweise ganz prima:hmm:)

Diggimon hat ganz Recht: am gedeckten Tisch ist noch kein Hund verhungert.
Binie kriegt sich bestimmt wieder ein! *Daumen drück, dass es nicht so lange dauert*

sina
08.03.2011, 19:47
Hmmmm, sie sitzt noch immer oben auf dem Flur!:boese1:

Ob ich mal den Staubsauger hole??:sorry:

BÖR
08.03.2011, 20:01
hast Du schon die Bullys gebeten, ihr zu zeigen, daß man die Treppe auch wieder runter gehen kann?:):king:

sina
08.03.2011, 20:23
hast Du schon die Bullys gebeten, ihr zu zeigen, daß man die Treppe auch wieder runter gehen kann?:):king:

Ja, Calle ist immer vor ihr die Treppe rauf und runter gelaufen.

Scotti
08.03.2011, 20:25
Mensch Übermama, lass den Hund da sitzen, irgendwann wird sie schon runterkommen. ;)
Verhungern wird sie nicht.
Fütter die anderen Hunde wie gewohnt unten und ignorier deinen sturen Hund.:lach4:
Das wird ihr irgendwann zu blöde.:D

Kirsten BM
08.03.2011, 21:01
Ist bestimmt nur Sturheit; mach dir nicht zuviele Sorgen.

Odin findet es auch manchmal furchtbar witzig oben auf dem Treppenabsatz zu hocken und uns dabei zu beobachten, wie wir versuchen ihn runter zu locken...vorzugsweise dann, wenn es eilig ist weil man weg muss oder so.
Da die Treppe ziemlich steil ist kann man ihn auch nicht schieben;
Irgendwann lässt sich seine Majestät dann dazu herab nach unten zu kommen und wenn er einen Mittelfinger hätte würde er uns den gewiss zeigen...

Nur Mut und Geduld!:)

arko
08.03.2011, 21:24
sowas kennen wir auch von unserern damaligen bx. er kannte treppen ( normale treppenstufen imd treppenhaus z.b.). dann sind wir in den urlaub gefahren und da gab es nen haus mit offenen stufen . der bengel hatte auch voll schiss hoch zu gehen. durch locken und das zeigen von den anderen hundis ,hat er es schnell begriffen, dass man da hoch laufen kann....jaaaaaaaa , aber runter is halt immer ne ecke schwieriger als hoch. wir haben gelockt und die anderen sind immer wieder hoch und runter und es hat auch nicht lange gedauert, da ging der bengel treppe hoch ,treppe runter .
also ich würd da auch auf keinen fall klein blei geben. ich würde ihr immer wieder mal zeigen ,dass man die treppen auch wieder runter laufen kann ujd ich würde sie auch mal versuchen ein klein wenig die treppen runter "zu ziehen" , damit sie auch mal merkt ...aha ...es geht ja ,ohne das mir was passiert.
viel glück noch

sina
08.03.2011, 23:13
Ein kleiner Zwischenbericht:

Seit nun fast 8 Std.(!) sitzt Biene oben auf dem Flur und denkt nicht daran runter zu kommen!:schreck:
Calle hat ihr gezeigt wie man die Treppen läuft, ich hab sie mit Futter gelockt, an der Leine versucht runter zu führen und sie etwas runter zu schieben.
Nichts hat geholfen, sie macht sich stocksteif und ich kann Biene doch nicht runterschubsen, sie ist wirklich ängstlich.
Seit 13 Uhr hat sie nichts gefuttert und war da auch das letzte mal zum Pieseln.
Mal sehen was mich morgen erwartet!:31:

Nun werde ich hier unten bei den Bullys schlafen, mal sehen ob sie in der Nacht noch runter kommt!:hmm:

Monty
09.03.2011, 04:51
Kannst du denn ausschließen, das der Hund eine (kleinere) Verletzung hat?
Eine Bekannte hatte ein ähnliches Problem, deren Hund hatte jedoch einen Rosendorn in der Vorderpfote, der beim Versuch hinab zu laufen schmerzte...

Die Krallen sind ok? Sicher nichts passiert beim Hinauf steigen?

Scotti
09.03.2011, 05:26
Und, gibts was Neues?

sina
09.03.2011, 08:17
So, es ist jetzt 9:15 und Biene ist immer noch oben!:schreck:

Bin heute Nacht wach geworden weil es gestunken hat...sie hat mir 2 Haufen auf den Flur gesetzt.
Nur gepieselt hat sie seit gestern Mittag nicht mehr, sie muß bald platzen.
Ich bin total genervt, nachher kommt mein Sohn und trägt sie runter!
Hoffentlich geht es gut!

Biene hat keine Verletzung nur wahnsinnig Schiss!:hmm:

Guayota
09.03.2011, 08:21
Das arme Hündchen!;)

Ich hätte sie schon nach 1-2 Stunden runtergetragen...das Ganze hat ja offensichtlich garnichts mit "Dickköpfigkeit" zu tun...

Gonzalez
09.03.2011, 08:25
Kann man durch das Treppengeländer durchsehen bzw. sieht den Raum dahinter ( Stangen des Geländers z.B.), dann häng das mal zu, manche hunde haben ein Problem damit wenn Sie durch das Geländer sehen können, ähnlich wie bei Metalltreppenstufen in Gitterform bei denen man nach unten durchsehen kann.

Mila
09.03.2011, 08:35
Mit den anderen beiden warst du ja sicherlich mal draußen, oder!? Nützt es denn nix wenn du mit nem Quietschball in den Garten rennst, lockt sie da nicht die Neugier?
Und war sie noch nie oben in der 1. Etage oder wie?

Hat bzw. hatte sie da oben an der Treppe denn Angst, hat gezittert und probiert wie sie runterkommen könnte, oder fand sie es einfach toll dort zu sitzen? Also ne ganze Nacht Angst finde ich auch nicht so toll :schreck:, aber vllt. ist ihr das ja ne Lehre und sie geht jetzt nicht mehr hoch...
Aber ich hab über BMs gelesen, dass die schon gerne auch einfach irgendwo sitzen und die Welt um sich herum beobachten... ich dachte bei der Biene wäre das so gewesen, dass sie es einfach toll fand, nen Überblick über alles zu haben.
Man ey, die macht echt nen Quatsch :hmm:

Mila
09.03.2011, 08:37
Runterschubsen, locken, Staubsauger und Trara finde ich übrigens nicht gut, sowas würde ich nicht machen. Sie hat gesehen wie du die Treppe läufst und wie die anderen die Treppe laufen, also wird sie sich schon überwinden. Oder ist die Treppe wahnsinnig steil und/oder rutschig?

sina
09.03.2011, 12:03
Das arme Hündchen!;)

Ich hätte sie schon nach 1-2 Stunden runtergetragen...das Ganze hat ja offensichtlich garnichts mit "Dickköpfigkeit" zu tun...

So, heute Vormittag ist mein Sohn gekommen und hat die kleine Maus runter getragen!

@ Guayota,
ich hätte es auch gerne gemacht nur kann ich keine 40 Kg die Treppen runter tragen und mußte warten bis mein Sohn kam!

Übrigens läuft Biene sonst Treppen rauf und runter, keine Ahnung warum hier im Haus nicht.
Vielleicht war ja der Grund das sie durchs Geländer sehen konnte denn die Stufen habe ich schon geschlossen.

Vielen Dank aber für eure Zuschriften!:lach3:

Cira
09.03.2011, 14:49
Ich wollte auch gerade fürs Hilfe holen und Runter tragen plädieren, aber um so schöner, dass sie schon unten ist, die arme Maus. :)

Verweigerung hat mit Dickköpfigkeit auch nichts zu tun, das ist viel zu menschlich gedacht.
Es gab mal eine Sendung der Tiernanny, wie sie einer Hündin beigebracht hat, im Haus die Treppen auch wieder herunter zu gehen.
Diese Folge war eine von Wenigen die wirklich anschaulich und gut war.
Sie ist da sehr schön auf den Hund eingegangen und hat ihm die Angst genommen.
Ich glaube man kann sie noch bei Voxnow für 99 Cent sehen.

Wäre für Biene sicher nicht schlecht es auch im Haus zu lernen, irgendwie scheint sie das Treppen-Runterlaufen nicht auf diese Treppe generalisiert zu haben.

...

Gonzalez
09.03.2011, 15:01
Verweigerung hat mit Dickköpfigkeit auch nichts zu tun, das ist viel zu menschlich gedacht.
..

Aus meiner Sicht gibt es durchaus "Verweigerungen" die mit Dickköpfigkeit zu tun haben.

Beim Fressen z.B., ich wollte unserer mal was "gutes" tun und hab frisches Fleisch untergemischt. Danach wurde zwei Tage lang das Fressen welches ansonsten immer gefressen wurde verweigert, erst als der Hunger zu groß wurde hat sich die Dame "herabgelassen" wieder zum "alten" zurückzukehren.

Was kann das sonst gewesen sein ausser der Dickschädel - will aber das andere Essen haben - ?

Schon klar das ein Hund auch aus Krankheitsgründen nicht's mehr frisst, wenn's länger gedauert hätte wäre ich zum TA gefahren, nur die Zeitliche Abfolge ließ in mir den Verdacht reifen das es darum geht etwas zu verweigern um etwas anderes zu bekommen.

Wir ignorieren uns nur beim Jagdthema, richtig?

Marion
09.03.2011, 15:26
Na GsD konnte sie runtergetragen werden.

Mein Dackelhündin, die schon lange im Himmel ist, war auch so. Manche Treppen konnte sie einwandfei hoch und runter aber damals in dem Haus ging das auch nicht.
sie konnte zwar hoch und machte das manchmal aber runter konnte sie absolut nicht.
Das hat nix mit Dickschädel zu tun, sie hatte da einfach Angst.

Später habe ich dann so eine kleine Gittertür unten an der Treppe angebracht damit sie nicht mehr da hoch läuft und dann da so armselig sitzt.

Grüßel Marion

LukeAmy
09.03.2011, 18:42
sag mal sina, kennt sie denn das nicht.. war sie nie oben?

Cira
09.03.2011, 19:00
Wir ignorieren uns nur beim Jagdthema, richtig?

Ich weiß nicht, denkst Du das macht Sinn?
Von mir aus müssen wir uns auch gar nicht ignorieren.
Wir könnten stattdessen auch sagen, dass wir von jetzt an möglichst vernünftig miteinander umgehen, ohne unter die Gürtellinie zu schießen, auch wenn uns die Meinung des jeweils anderen nicht zusagt.
Meinst Du das kriegen wir hin?
Eigentlich sollte es möglich sein, wir sind ja beide schon ziemlich groß oder? :)


back to the topic:
Beim Futter könnte ich mir schon gut vorstellen, das mancher Hund es aussitzt, ob es nicht doch was Besseres gibt.
Ich zweifle aber daran, das man es als Stur oder Starrsinn werten kann.
Es wird einfach nur ausprobiert, welcher Weg am ehesten zum Erfolg führt und wenn der Hund nach einer Weile tatsächlich etwas für ihn Geschmackvolleres bekommt, wird sich das Ganze natürlich wiederholen, denn er hat ja Erfolg gehabt.

Oder er wertet das was im Napf ist als nicht fressbar und rührt es deswegen nicht an, vllt. weil er es bisher nicht als Futter kennengelernt hat und sich nun erstmal in kleinen Schritten daran gewöhnen muss. Schmeckt ihm halt nicht, das kann sich möglicherweise ändern, muss aber nicht, aber beibringen es zu fressen, ihn daran gewöhnen kann man meist schon, auch wenn es nicht unbedingt sein Lieblingsfutter wird.

Ich denke nicht, dass dabei Sturheit eine Rolle spielt, ich glaube wir vermenschlichen und missverstehen wir unseren Hund, wenn wir ihm das unterstellen, was dann häufig zu Sanktionen führt, die er gar nicht begreifen und umsetzen kann und für ihn sehr verwirrend sind.
Was durchaus zu Vertrauensverlust führen kann, weil der Mensch für ihn unberechenbar reagiert.

Bei der Treppengeschichte hier wurden ja auch Meinungen laut, dass die Hündin stur wäre.
Ich bin mir aber sicher, dass die Hündin überhaupt nicht in der Lage war dem zu entsprechen, denn es wird für sie schrecklich gewesen sein, sich oben lösen zu müssen.
Wenn man einem Hund Sturheit unterstellt tut man ihm Unrecht, er denkt einfach nicht so, er will uns nicht ärgern.

Deswegen muss man ihn nicht in Watte packen, aber man sollte immer davon ausgehen, was der Hund nicht tut (wenn man es von ihm verlangt) hat er einfach noch nicht (genügend) gelernt und verinnerlicht oder auf ein anderes Umfeld generalisiert.

Zu dem Thema kann ich Jedem nur wieder das Buch von Jean Donaldson, Hunde sind anders, ans Herz legen.


...

sina
09.03.2011, 20:31
Mein Haus ist eigentlich hundeunfreundlich, das Treppenhaus ist vom Keller bis zum Dach über 2 Etagen offen, im Erdgeschoss ist der Wohn-und Essraum zusammen mit einer offenen Küche eigentlich ein riesiger Raum.
So ist also kein seperater Raum im Erdgeschoss ausser dem Flur und dem Gäste WC.
Schön aber unpraktisch.
Da auch die Treppe offene Stufen hat mögen die Hunde, ausser Calle, sie nicht laufen.
Nun habe ich die Treppenstufen ( sind mit Teppich belegt) geschlossen und mein Gedanke dabei war, dass wenn Biene jetzt läufig wird, sie oben bei mir schlafen kann.
Ich habe ein Kindergitter vor der Treppe und als ich gestern nach oben ging ist Biene einfach mit gekommen.
Ich denke mal dass das Problem darin lag das Biene durch das Treppengeländer noch ganz nach unten sehen konnte und sie einfach ängstlich war.

Biene ist nie dickköpfig oder stur.

Es hat mir unsagbar leid getan das mein Schneckchen dort saß.
Da mein Sohn nicht in meinem Ort wohnt und ich ihn nicht erreichen konnte mußte Biene leider bis heute Vormittag warten denn sie ist einfach zu schwer für mich.

Ich werde das Treppengeländer auch verschliessen und am Wochenend wollen wir mit der Maus noch einmal üben ob sie dann hoch und runter geht.

Mir ist es nur wichtig das ich Biene nicht mit den Bullys alleine lasse wenn sie läufig ist.

Franka7
10.03.2011, 08:18
Biene ist ja noch sehr jung und schafft das Treppe runtergehen einfach noch nicht. Ich denke, dass sie das einfach noch überfordert in ihrer Ängstlichkeit oder vielleicht ist Vorsicht das bessere Wort.
Wir fahren zweimal im Jahr in das gleiche Ferienhaus noch Holland (Roompot) und die Treppe ist extrem schmal und offen. Als unsere Franka das erste Mal mit war, war sie 8 Monate und schon recht groß (ca. 30 kg). Sie ist jeden Tag die Treppe hochgelaufen, kam aber nie runter. Wir haben alles probiert, aber es ging nicht. Mein Sohn musste sie immer tragen. Am Ende habe ich unten bei ihr geschlafen. 3 1/2 Monate später waren wir wieder dort und ich hab mich schon darauf eingerichtet bei ihr im Wohnzimmer zu schlafen, aber es war nicht nötig. Ohne Zögern ist sie die Treppe rauf und runter.
Es war ihr vorher vielleicht einfach von ihrer Entwicklung her noch nicht möglich, das Problem mit der Treppe zu bewältigen. Da hat auch unser Bemühen nichts daran geändert. Ich denke, Biene braucht einfach noch ein wenig Zeit, dann klappt´s auch mit der Treppe.

Marion
10.03.2011, 09:58
Ich denke nicht, dass dabei Sturheit eine Rolle spielt, ich glaube wir vermenschlichen und missverstehen wir unseren Hund, wenn wir ihm das unterstellen, was dann häufig zu Sanktionen führt, die er gar nicht begreifen und umsetzen kann und für ihn sehr verwirrend sind.
Was durchaus zu Vertrauensverlust führen kann, weil der Mensch für ihn unberechenbar reagiert.

Bei der Treppengeschichte hier wurden ja auch Meinungen laut, dass die Hündin stur wäre.
Ich bin mir aber sicher, dass die Hündin überhaupt nicht in der Lage war dem zu entsprechen, denn es wird für sie schrecklich gewesen sein, sich oben lösen zu müssen.
Wenn man einem Hund Sturheit unterstellt tut man ihm Unrecht, er denkt einfach nicht so, er will uns nicht ärgern.

Deswegen muss man ihn nicht in Watte packen, aber man sollte immer davon ausgehen, was der Hund nicht tut (wenn man es von ihm verlangt) hat er einfach noch nicht (genügend) gelernt und verinnerlicht oder auf ein anderes Umfeld generalisiert.

...

:ok:

Grüßel Marion

Peppi
10.03.2011, 10:17
Siehe Artikel im aktuellen Wuff...;)

Impressum - Datenschutzerklärung