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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Waldbröl: dubioser Fund einer todkranken jungen Hündin


Grazi
01.03.2011, 05:55
Hinweise zum Tierhalter gesucht

Link mit Fotos der niedlichen Maus (http://www.oberberg-heute.de/index.php?act=vp&cid=1&pid=11286)

Waldbröl - Hinter dem Kreiskrankenhaus Waldbröl wollen Spaziergänger diese kleine, noch sehr junge Hündin am Samstag gefunden haben. Das Tier sei über einen Waldweg gekrabbelt und immer wieder zusammen gebrochen. In unmittelbarer Nähe lag ein großer Karton, in dem der Welpe möglicherweise zuvor gekauert hat.

Der völlig entkräftete und erheblich abgemagerte Junghund wurde dem Tierschutzverein THEA in Morsbach gebracht, deren Mitarbeiter sofort einen Tierarzt aufsuchten. Etwas mehr als zwei Kilogramm wog das todkranke Hündchen, das sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte, bei der Aufnahme. Inzwischen hat sich der Gesundheitszustand verbessert. Lebensgefahr besteht nicht mehr, allerdings braucht das kleine Tier noch sehr viel Pflege und ein gezieltes Aufbautraining. Auch muss die kleine Hündin erst wieder Vertrauen fassen, denn sie ist sehr ängstlich und eingeschüchtert.

In dem großen Karton, der unweit der Fundstelle des Hundes gelegen haben soll, und aus dem das erheblich geschwächte Tier kaum selbständig herauskrabbeln konnte, befand sich stark verschimmelter Hundekot. Es ist kaum davon auszugehen, dass die kleine Hündin, bei den derzeitigen Temperaturen und ihrem schlechten Allgemeinzustand, lange in diesem Karton im Freien gekauert hat. Möglicherweise wurde sie darin zuvor in einer Wohnung, einem Keller oder Schuppen gehalten.


Wer Hinweise auf den Halter des Hundes machen kann, den die Tierschützer zur Rechenschaft ziehen wollen, möge sich bitte an THEA e.V. wenden. Entweder unter der Tiernotrufnummer oder unter info@thea-ev.de. Alle Hinweise werden vertraulich behandelt. Weitere Infos und Bilder unter www.thea-ev.de

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