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Dogomama
28.12.2005, 15:23
Hallo an alle,

hat jemand von Euch Erfahrungen gemacht mit Hundepensionen, bzw. wie die Hunde darauf reagieren? Wir haben bisher nur Erfahrungen mit der Katzenpension gemacht (sehr gute).
Amon ist ja jetzt 14 Monate alt und sehr anhänglich. Wir wollen im Mai 2006 für eine Woche in Urlaub fliegen und haben uns schon eine sehr gute Pension ausgesucht, die Inhaberin ist Tierpsychologin, Unterkunft und das Gelände sind wirklich toll. Aber wie verkraftet das unser Amon? Wir sind da doch sehr hin und her gerissen. Wie seht Ihr das?

Herzliche Grüße

Dogomama

KsCaro
28.12.2005, 16:14
Meine Hündin war total auf mich fixiert und blieb sonst immer bei meinem Freund wenn ich mal über's WE zu Fortbildungen o.ä. mußte/wollte.

In 2003 war dies leider nicht möglich, da er beruflich auch unterwegs war und so wurden die Hunde aufgeteilt, Zeus (unser Rüde) zu guten Freunden weil er in einer Pension trotz "Begleithund" eingegangen wäre und Lady in eine Pension mit Familienanschluß für Hunde ab 40 kg (war besser wegen ihrer zahlreichen Tabletten und Futterzusätze).

Lady war dort super aufgehoben in mitten eines Rudels Leonberger mitten im Wald. 10.000 qm eingezäuntes Grundstück unterteilt in diverse Ausläufe inkl. Pool und Hunde-Abenteuer-Spielplatz.

Sie war zwar nicht begeistert, aber sie trauerte durch den Trubel auch nicht sonderlich...dafür überschlug sie sich fast vor Freude mich zu sehen...hopste ins Auto und wollte auch nicht mehr aussteigen. :D

Grazi
28.12.2005, 17:24
Mein Demonchen ist das Resultat eines Hundepensionsaufenthaltes. :D

Läufige Hündin mit entsprechender Warnung und Begleithündin dort abgegeben. Pensionsbesitzer (und angehender Züchter) meinte, das sei kein Problem...er würde höchstens mal seine 7 Monate alte und nicht geschlechtsreife Dogge zu ihr hinlassen. *hüstel* Nachdem die Familie aus dem Urlaub zurück war, hatte sie dann den Salat.

Ich denke, Tierpensionen sind reine Vertrauenssache... vorher gründlich angucken... sich ausführlich mit den Leuten unterhalten... auf die Eigenheiten des Hundes hinweisen und gucken, wie sie drauf reagieren... wenn sich ein mulmiges Bauchgefühl einstellt, würde ich zumindest sofort die Finger davon lassen.

Grüßlies, Grazi

Jochen
28.12.2005, 18:18
Aber wie verkraftet das unser Amon? Wir sind da doch sehr hin und her gerissen. Wie seht Ihr das?
Herzliche Grüße
Dogomama
Hallo,
ich sehe es so wie es ist, ein Hund weiß nicht, ob ihr wieder zurück kommt oder nicht und wird entsprechend leiden.
Deshalb würde ich an eurer Stelle versuchen, Amon zu Hause zu lassen und einen Freund der Familie bitten, währen eurer Abwesenheit in euer Haus oder eure Wohnung zu ziehen und Amon zu betreuen. Es gibt auch "Haushüteragenturen", die die Betreuung eines Haustieres in gewohnter Umgebung übernehmen. Eine "Hundepension" würde ich nur als "allerletztes Mittel" in höchster Not für meinen Hund wählen.
Gruß
Jochen

Dogomama
29.12.2005, 08:51
Hallo an alle,

vielen Dank erstmal für Eure Ausführungen.
Irgendwo habt Ihr alle recht. Leider ist bei uns die Situation so, dass wir kaum Familie haben (keine Kinder, Eltern schon verstorben, Geschwister weit entfernt). Freunde oder Homesitter kämen bei Amon gar nicht infrage. Er hat einen sehr großen Wach- und Schutzinstinkt, so dass sich ein "Fremder" bei ihm im Haus nicht aufhalten könnte. Wir sind immer noch dabei, mit ihm daran zu arbeiten, dass er unsere Bekannten, die zu Besuch kommen, akzeptiert. Das ist zwar schon viel besser geworden, aber für eine Betreuung im Haus brauchen wir bestimmt noch lange Zeit. Wobei man auch noch bedenken muss, dass nicht jeder in der Lage ist, einen 60 Kg-Hund zu bewältigen.
Die Hundepension ist wirklich sehr gut, 5.000 qm Auslaufgrundstück, mehrere kleine Häuser (beheizt und mit guter Sicht nach draußen) für einen oder mehrere Hunde, die nach Verträglichkeit zusammen spielen können. Auch wenn tierärztlich etwas wäre, wird der hauseigene Tierarzt verständigt, die Inhaberin der Pension (Tiertherapeutin) macht einen sehr guten Eindruck. Züchterin ist sie nicht. Ich denke, dass Amon dort in guten Händen ist und trotzdem wird mir nur bei dem Gedanken an die Trennung schon ganz anders.

Herzliche Grüße und einen guten Rutsch ins Jahr 2006

Dogomama

Bullmastiff
29.12.2005, 14:46
und trotzdem wird mir nur bei dem Gedanken an die Trennung schon ganz anders.
Dogomama

Hallo,

das würde wohl jedem so gehen, der eine enge Beziehung zu seinem Hund hat und weiß, wie unendlich ein Hund leidet, wenn er aus dem Rudel "ausgestoßen" wird.

Denn wir können unserem Hund nicht erklären, warum er nun "abgeschoben" wird, auch können wir ihm nicht erklären und ihn damit trösten, dass wir in einer Woche gut erholt und gut gelaunt wieder zu ihm kommen und ihn aus der fremden Umgebung "erlösen" und ihn da rausholen werden.
Da hilft es auch nichts und man kann sich diesen freiwillig selbst geschaffenen "Zustand" auch nicht damit "schön reden", dass der Hund "bestens" untergebracht wird, er wird als "Ausgestoßener" im Tierheim oder Tierhotel "die Welt nicht mehr verstehen" und "leiden wie ein Hund"!
So ist das eben. Da der Hund vom Hundehalter abhängig ist, muß er sich wohl oder übel auch den Urlaubsplänen der Besitzer fügen. So schlimm das für ihn auch sein mag, er kann sich dagegen nicht wehren.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Hundebesitzer das "Problem Urlaub" lösen:

1.) Einige entsorgen den Hund über das Tierheim oder lassen ihn töten oder setzen ihn einfach aus.
2.) Einige "stellen" den Hund vorübergehend in einer Hundepension ab.
3.) Einige finden Freunde und Bekannte, die sich um den Hund kümmern.
4.) Wahre Hundefreunde fahren nur dort hin und suchen sich ihr Urlaubsziel entsprechend aus, wo sie ihren Hund mitnehmen können. Denn ohne Hund ist der Urlaub für diese Hundefreunde kein Urlaub.

"Hundepensionen" sind m.E. insbesondere nur für den Notfall gedacht. "Urlaub" ist kein Notfall sondern sogar ganz hervorragend mit Hund planbar. Urlaub mit dem Hund ist bei entsprechender Planung "das Sahnehäubchen" für Hund und Hundehalter. Ich spreche aus 30jähriger "Hundeurlaubserfahrung".

Wer zwingt Euch, in den Urlaub zu fliegen und den Urlaub ohne Hund zu verbringen? Wenn ihr nicht gezwungen werdet, warum wollt ihr ohne Hund Urlaub machen?

Gruß
Yves

KsCaro
29.12.2005, 15:02
"Hundepensionen" sind m.E. insbesondere nur für den Notfall gedacht. "Urlaub" ist kein Notfall sondern sogar ganz hervorragend mit Hund planbar. Urlaub mit dem Hund ist bei entsprechender Planung "das Sahnehäubchen" für Hund und Hundehalter. Ich spreche aus 30jähriger "Hundeurlaubserfahrung".



Hallo Bullmastiff,

im großen und ganzen schließe ich mich Deinen Ausführungen an...jedoch gibt es immer Situationen in denen es gut ist eine top Pension an der Hand zu haben.

In meinem Fall mußte ich beruflich für 4 Tage nach England, Hund in den Flieger und mitnehmen...wäre in meinen Augen stressiger gewesen als 4 Tage Pensionsunterbringung.
Mein Freund mußte beruflich leider nach Süddeutschland und Österreich, Hund 12 Stunden ins Auto, Zeitdruck im Nacken und einen atopischen Hund im Auto?

Sie wäre dann zwar bei ihrem Herrchen gewesen, der hätte aber kaum Zeit für sie gehabt...also war für uns alle diese Art der (verteilten) Unterbringung die beste und stressfreiste.

Was Urlaube angeht, so kommen die für uns nur mit Hund in Frage. Aber Erkrankungen oder berufliche Reisen wären für mich immer ein Grund eine gute Pension meines Vertrauens in der Hinterhand zu haben.

Monika
29.12.2005, 15:14
die vermenschlichung lässt mal wieder grüßen. die allermeisten hunde haben wenig bis garkeine probleme, die hunde, die wirkliche probleme haben sind jene die 24 stunden bemuttert werden vom halter und sich dementsprechend nicht mehr als hund "fühlen" und manche tierheimhunde. den meisten hunden macht es spaß endlich mal hund sein zu dürfen. ich denke viele halter währen ensetzt wie mancher hund in einer pension aufblüht und wie es ihm taugt.


ca. 70% - 80% der hunde finden einen pensionsaufenthalt toll und steigen immer wieder gerne aus dem auto und schauen die besitzer mit dem ***** nicht mehr an. also, mach dir keine allzu großen gedanken, es ist wirklich so das die allermeisten hunde es wirklich viel besser verkraften als man meint.

Pit
29.12.2005, 15:47
3.) Einige finden Freunde und Bekannte, die sich um den Hund kümmern.
4.) Wahre Hundefreunde fahren nur dort hin und suchen sich ihr Urlaubsziel entsprechend aus, wo sie ihren Hund mitnehmen können. Denn ohne Hund ist der Urlaub für diese Hundefreunde kein Urlaub.

"Hundepensionen" sind m.E. insbesondere nur für den Notfall gedacht. "Urlaub" ist kein Notfall sondern sogar ganz hervorragend mit Hund planbar. Urlaub mit dem Hund ist bei entsprechender Planung "das Sahnehäubchen" für Hund und Hundehalter. Ich spreche aus 30jähriger "Hundeurlaubserfahrung".

Wer zwingt Euch, in den Urlaub zu fliegen und den Urlaub ohne Hund zu verbringen? Wenn ihr nicht gezwungen werdet, warum wollt ihr ohne Hund Urlaub machen?

Gruß
Yves[/QUOTE]

100 prozentig Deiner Meinung.
Pit.

isabell
29.12.2005, 16:49
wilson war auch schon 3 tage in der hundepension.wir haben hier nämlich auch eine ganz tolle mit grossem bauernhof und immer nette hündinnen da.wir bekamen nämlich eine 3tägige schiffsreise geschenkt und da konnte er wahrhaftig nicht mit.
ihm ging es da sehr gut,dürfte sogar mit seiner freundin zusammen im beheizten zwinger schlafen.es tat ihm gut,seine schreckhaftigkeit manchen geräuschen gegenüber hat sich dort enorm gebessert.
soweit du der hundepension vertraust,sehe ich keinen grund ihn nicht dorthin zu bringen.ich würde es immer wieder tun,da ich meine hundepension seit jahren kenne,mein erster hund auch 2mal da war und bekannte von mir ihre grossen hunde dort auch hinbringen.mal ehrlich....wer nimmt schon selbst im feundeskreis nen anderen hund für ne woche dir ab????zumal alle in mietswohnungen mit kindern leben und kaum hundeerfahrung haben???

Grazi
29.12.2005, 17:26
die vermenschlichung lässt mal wieder grüßen. die allermeisten hunde haben wenig bis garkeine probleme, die hunde, die wirkliche probleme haben sind jene die 24 stunden bemuttert werden vom halter und sich dementsprechend nicht mehr als hund "fühlen" und manche tierheimhunde. Ich denke, das dürfte so ziemlich genau den Tatsachen entsprechen. *nick* Jeder nicht übermäßig sensible oder auf seinen Halter fixierte Hund dürfte einen Pensionsaufenthalt in einem vernünftig geführten Laden (also keine Einzelzwingerhaltung) mit viel Ansprache, Abwechslung in Form von Spaziergängen und Sozialspielen ohne größere Schwierigkeiten verkraften. Es kommt aber wirklich auf das "Gemüt" des Hundes an... es gibt sicherlich welche, die ganz schrecklich unter einer solchen "Rudeltrennung" leiden... denen gegenüber steht aber eine große Anzahl an Hunden, die sich nicht einmal umschauen, wenn's Herrle wegfährt. Von daher finde ich es nicht besonders nett, jemanden wegen einer kurzfristigen Angabe ein derart schlechtes Gewissen zu machen und ihn schon fast auf das Niveau eines potentiellen Hundeaussetzers zu stellen (mal überspitzt formuliert). :boese3:

Ich selber würde meine Hunde wohl nur im äußersten Notfall in eine Pension geben... zum einen weil z.B. Demona als Flaschenkind extrem auf uns fixiert ist...zum anderen weil ich einen Urlaub ohne Hunde nicht genießen könnte. Lieber verzichte ich auf den Urlaub (wie ich das gut 10 Jahre getan habe), als dass ich meine Mädels "verlasse". :)

Grüßlies, Grazi

Bullmastiff
29.12.2005, 19:10
Von daher finde ich es nicht besonders nett, jemanden wegen einer kurzfristigen Angabe ein derart schlechtes Gewissen zu machen und ihn schon fast auf das Niveau eines potentiellen Hundeaussetzers zu stellen (mal überspitzt formuliert). :boese3:
Grüßlies, Grazi
Und ich finde es nicht besonders "nett", einen Hund ohne Not in ein Hundehotel zu stecken.
Hat "Dogomama" diesbezüglich ein "schlechtes Gewissen", spricht das für sie.
Würde ihr Hund in dem Hundehotel nicht leiden sondern regelrecht "aufleben", spräche das gegen "sie" und ihre praktizierte Hundehaltung, oder sehe ich das falsch?
Eure (Monika und Grazi) Beispiele (Vorwurf der Vermenschlichung) hinken auf das was ich auszudrücken versuchte ganz erheblich. Natürlich gibt es Hunde, die sich in einer Hundepension wohler fühlen als "zu Hause". Aber von solch armen Kreaturen bin ich nicht ausgegangen sondern von Hunden, die "ohne Vermenschlichung" im prima eingespielten Umfeld ein perfektes "Hundeleben" (insbesondere ohne Parfüm, ohne Messer und Gabel, ohne Schleifchen und Tatar auf dem Teelöffel!!!) führen dürfen.
Und diese Hunde leiden ganz einfach, wenn sie aus dem intakten Rudel gerissen werden, ist das Rudel nicht intakt, ist der Aufenthalt im Tierheim oder Hundehotel für manche Hunde selbstverständlich eine Erlösung. Sollten wir "Dogomama" wirklich eine solche negative Ausgangslage unterstellen und annehmen, ihr Hund würde im Hundehotel nicht leiden?

Monika
30.12.2005, 05:59
@ yves, genau die von dir beschriebenen hunde, aus einer intakten haltung, "leiden" am wenigsten / garnicht und finden es sogar toll.

die armen kreaturen die du beschrieben hast, das sind jene die erhebliche probleme in einer pension haben und irgend wie mit einer "normalen" haltung nicht mehr klar kommen.

Grazi
30.12.2005, 06:06
Natürlich gibt es Hunde, die sich in einer Hundepension wohler fühlen als "zu Hause". Aber von solch armen Kreaturen bin ich nicht ausgegangen sondern von Hunden, die "ohne Vermenschlichung" im prima eingespielten Umfeld ein perfektes "Hundeleben" (insbesondere ohne Parfüm, ohne Messer und Gabel, ohne Schleifchen und Tatar auf dem Teelöffel!!!) führen dürfen.
Und diese Hunde leiden ganz einfach, wenn sie aus dem intakten Rudel gerissen werden, ist das Rudel nicht intakt, ist der Aufenthalt im Tierheim oder Hundehotel für manche Hunde selbstverständlich eine Erlösung. Es geht nicht darum, dass diese Hunde sich woanders wohler fühlen als zuhause und am liebsten in der Pension bleiben würden! In einer kleinen Pension, in der die Angestellten genug Zeit haben, sich um die einzelnen Hunde zu kümmern, wird oft so viel Programm und Abwechslung geboten, dass die Wauzels keine Zeit haben, zu trauern und ihre Menschen zu vermissen. Es gibt so viel zu schnuppern... zu sehen... auszuprobieren... neue Kontakte zu knüpfen, dass die Hunde im Idealfall ausgelastet und in Ruhephasen so platt sind, dass sie tief und fest schlafen. So geht die Zeit schnell rum und die Freude ist groß, wenn's Herrle oder Fraule wieder vor der Tür steht und sie abholt. Und diese Hunde sind unter Garantie keine bemitleidenswerten Kreaturen, die es im eigenen Zuhause grundsätzlich "schlecht" haben.

Übrigens kann auch der Hundehalter an sich IMHO etwas dafür tun, dass dem Hund der Abschied nicht schwer- und die Trennung nicht weiter auffällt...und zwar indem kein Bohei darum gemacht wird: geht man schon schweren Herzens hin und verabschiedet sich unter Tränen von seinem Liebling, dann merkt dieser ja, dass irgendwas im Argen liegt und wird den Weggang seines Menschen misstrauisch und aufmerksam beäugen. Einen solch sensitivierten Hund abzulenken, ist nicht immer einfach.

Stattdessen sollte man den Abschied so "normal" wie möglich gestalten, so wie man es auch im Alltag macht, wenn der Hund für ein paar Minuten oder Stunden alleine zuhause zurückgelassen wird.

Grüßlies, Grazi

Monika
30.12.2005, 06:17
genau das trifft es auf den punkt @ grazi. :08:

Kirsten BM
30.12.2005, 07:02
Hallo "dogomama",

laß Dich nicht verunsichern und genieße Deinen Urlaub!

Meine BM haben ihre seltenen Pensionsaufenthalte immer unbeschadet an Leib und Seele überstanden!

Wenn Du von der Pension überzeugt bist und ein gutes "Bauchgefühl" hast wird es Amon schon nicht übel nehmen und eine Woche ist ja nicht lange....

Jeder der sich über Jahre um Hunde und/oder Kinder kümmert und dies freiwillig, voller Überzeugung und liebevoll tut, weiß aber auch wie gut es tut sich mal nur um sich selbst kümmern zu müssen, ohne das irgendwer etwas von einem will....
Deshalb ist man weder ein schlechter Hundehalter oder eine schlechte Mutter/Vater!

Wenn der "Akku" dann wieder voll ist, kommt das allen zu Gute!

Dogomama
30.12.2005, 08:30
Hallo an alle,

vielen Dank für Eure Antworten, ob positiv oder negativ, obwohl einiges doch schon sehr krass war. Ich komme mir ja schon bald wie eine Tierquälerin vor.
Wir hatten auch in Erwägung gezogen mit Amon gemeinsam Urlaub zu machen, aber vom Verhalten her ist er auch da noch nicht so weit, vor allem seine Angst und Unsicherheit bei kleineren Kindern, die ja bekanntlich in den meisten Urlaubsorten zu finden sind, könnte zu Problemen führen.
Amon durch Freunde betreuen zu lassen, ist auch nicht möglich (hatte ich auch schon ausgeführt). Wobei ich sagen muss, dass er dann ja trotzdem die Trennung von uns verkraften müsste, vielleicht ist die Pension mit vielen anderen Hunden da sogar besser. Wenn Amon mit anderen Hunden zusammen ist, sind mein Mann und ich sowieso abgemeldet.
Auf der einen Seite habe ich trotzdem ein schlechtes Gewissen, auf der anderen Seite muss ich auch mal eine kurze Auszeit vom Alltag haben, da ich voll berufstätig bin und auch reichlich Stress habe. Ich hoffe, ich werde dafür nicht weiter gesteinigt.
Die Pensioninhaberin hat mir gesagt, dass die meisten Hundebesitzer sich vorher viel zu viel Stress machen und hinterher immer ganz erstaunt sind, dass ihr Hund die Zeit so gut überstanden hat.
LG und nochmals einen guten Rutsch
Dogomama

Elke
30.12.2005, 10:39
Hallo Dogomama,
an Deiner Stelle würde ich mit Amon ab und zu mal in dieser Tierpension vorbeischauen. Frage ob er mal für 2-3 Std. dort bleiben kann, so das er das Gefühl bekommt hallo die holen mich ja wieder ab. Was mir persönlich nicht gefällt ist, einen Hund einfach so dort abzugeben!!! Ich denke man kann im Vorfeld schon einiges dafür tun. Macht man mit Kindern doch auch oder??? Wer gibt denn schon zum Sticktag X sein Kind im Kindergarten ab ohne vorher das ganze mal abgeschnuppert zu haben.
Die Ansichten von Monika und Grazi teile ich ebenfalls. Aber wie gesagt Du kannst im Vorfeld bis das Ihr abfliegt noch einiges dafür tun, damit der Abschied für Euch und Amon leichter fällt. Es kann immer Situationen geben, wo mal kein anderer Hundesitter da ist und diese Situationen empfinde ich dann als dramatischer. Man sollte überhaupt außer seiner eigenen Familie noch andere Hundefreunde u. Hundebekannte haben, die den Hund kennen und evtl. auch in Notsituationen mal kurzfristig übernehmen können.
Bei Kindern macht man das doch auch.
Ansonsten kann ich auch nur beipflichten, genießt Euren Urlaub und der nächste Urlaub ist bestimmt wieder mit Hund. In diesem Sinne das wird schon.:lach2:

fila1
30.12.2005, 11:52
Ich komme mir ja schon bald wie eine Tierquälerin vor.

Hola Dogomama,

machst das schon richtig, vertraue was deine Gefuehle dir einsagen. Sicher hat es dein Hundchen gut bei dir und wenn er mal ins Hotel muss, auch gut, so ist das Leben.


Wir hatten auch in Erwägung gezogen mit Amon gemeinsam Urlaub zu machen, aber vom Verhalten her ist er auch da noch nicht so weit, vor allem seine Angst und Unsicherheit bei kleineren Kindern, die ja bekanntlich in den meisten Urlaubsorten zu finden sind, könnte zu Problemen führen.


Bravo, finde ich fuer einen weisen Entschluss und zeigt von echter Verantwortung.

Jeder braucht mal Urlaub, denn nur wenn es mir gut geht, gehts auch meinem Vierbeiner gut. Schoenen Urlaub wuensch ich, Dogomama :lach1:

Saludos
José

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