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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erwachsenwerden und andere Lebensabschnitte


Monica
06.03.2005, 09:52
Hallo zusammen

Ich glaube, Klein-Duke wird doch auch langsam erwachsen... :D

Gestern sind er und Fido kurz aneinander geraten, und Duke hat sich, gegen Erwarten, sofort gewehrt. Bisher hat unser Baby im Normalfall bloss Spielaufforderung gemacht, wenn ihn einer anknurrte... :p

Auch sonst sehe ich immer mal wieder so kleine Anzeichen, z.B. werden Hündinnen immer interessanter (also nicht nur zum Spielen, sondern er hängt ihnen dann ununterbrochen am Hintern, gerade eben wieder bei einer Boxerhündin), er macht noch mehr einen auf selbstständig, er wacht vermehrt (vor allem im Dunkeln)...

Anderseits ist er in vielen Sachen noch genauso kindisch wie damals, als er als 9 Wochen alter Welpe zu uns kam! :D

Wir wissen ja alle, dass Molosser Spätentwickler sind, aber so ab welchem Alter hattet ihr das Gefühl, dass euer Hund "erwachsen" ist? Wie hat er sich in seinen verschiedenen Lebensabschnitten jeweils verändert? Habt ihr z.B. viel gemerkt von der Pubertät? Ab wann war euer Hund "gefestigt", also hat sich ab da nicht mehr gross verändert?

Ich finde das ein total spannendes Thema und es macht mir immer wieder Spass, die Entwicklung von Duke zu beobachten!

LG Monica

Susi
06.03.2005, 10:33
Hi Monica,

also wenn ich so darüber nachdenke, hat man Dukes Erwachsenwerden nur daran gemerkt, daß er andere Rüden überhaupt nicht mehr leiden konnte und nicht mehr ganz so hitzig war.
Groß-Duke war nie der verspielte Clown. Schon immer war er relativ ernst und man hat früh (auch schon vor der Pubertät) gemerkt, was alles in ihm steckt. Damit meine ich das territoriale Verhalten, Schutzinstinkt gegenüber seinem "Rudel", Eigenständigkeit seines Handelns, Jagdtrieb... Es war ein ganzes Stück Arbeit, das alles richtig zu lenken, Bestimmte Dinge zu fördern, andere wiederum strikt zu unterbinden.
Vom Sexualtrieb her ist Duke echt 1a instinktsicher. Das liegt aber daran, daß er mit Baxter großgeworden ist und seine Busenfreundin auch ein Weib war, die das erste Lebensjahr nahezu täglich bei uns war. Baxter hat ihn so erzogen, daß man kurz riechen darf und wenn nicht is dann is nicht und grundlos aufreiten gibts schon gar nicht. In den Stehtagen hat natürlich das auch nicht mehr geholfen, da war der Trieb stärker. Draußen wars dann ähnlich - Spuren sichern - bei Kontakt die Lage checken - (aber wann trifft man eine Hündin in den Stehtagen) sich wichtigeren Dingen des Lebens zuwenden:27:
In die Pubertät kam er mit 11-12 Monaten. Gefestigt war er dann mit 3,5-4 Jahren.

Der Blick mit 10 Monaten sagt doch alles, oder :34:

http://www.bullmastiff.de/susi/duke10m.jpg

isabell
06.03.2005, 16:34
wilson hat nun auch die pubertät erreicht mit seinen 9 monaten.seit 14 tagen hebt er das beinchen,noch sehr unsicher und pinkelt sich meistens dabei an.wenn keiner guckt,macht er noch wie ein mädchen.ansonsten hat er mal so schübe,wo ihm alles angst macht.mülltonnen,nachbarn,gefährliche plastetüten.alles in allem ist das nicht weiter tragisch.hunde beiden geschlechts sind immer noch spielkumpel,hat auch nie schlechte erfahrungen gemacht.

Simone
06.03.2005, 18:22
Hallo!


Das ist wirklich ein interessantes Thema, zumal Lisa ja auch gerade in dem Alter steckt. Von ihrer Pubertät merke ich nur, dass sie bemüht ist, sich bei meinen Kommandos durchzusetzen und ich mehr darauf achten muss, als ich dies tun mußte, als sie 6 Monate alt war. Gegenüber Hunden ist sie noch immer - wie schon als Kind - zurückhaltend, unterwürfig und dann sehr verspielt. Wenn sie aber von anderen Hunden weit entfernt (und sicher) ist, baut sie sich gerne auf, knurrt auch mal und tut so, als wäre sie eine ganz große. Wehe aber, der anderen Hund kommt nähe, dann ist der Schwanz ganz schnell wieder unten und Lisa läuft weg... Sie ist mit ihren 13 Monaten noch immer nicht heiß und ich bin gespannt, wie sie sich in den nächsten Monaten verändern wird.

Gruß, Simone

Vasquez
07.03.2005, 07:57
Also bei Morpheus merkt man es so, dass er jetzt mit knapp 10 Monaten anfängt anzuschlagen, wenn er etwas hört.

Und er ist wieder schreckhaft, wenn er sein Spiegelbild sieht oder unverhoffte Kartons rumstehen.

Aber sonst merkt man noch nichts. Er ist noch sehr verspielt und im Vergleich zu anderen in diesem Alter noch sehr kindköpfig.

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