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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Out of Pit


Lucy
08.12.2010, 08:37
Hab mir gerade die Doku in Youtube angeschaut und ich bin erschüttert!

Sowas von erschüttert das ich es garnicht in Worte fassen kann!

Und was mich am fertigsten macht! Die Hunde am schluss, so nette und liebe Hunde so freundliche Hunde und sie werden eingeschläfert! :traurig:

Ich weiss nicht ob ich kotzen oder weinen oder am besten alles gleichzeitig machen soll! Ich bin so unermesslich erschüttert ich kann es keinem sagen!

Wieso werden die Hunde den eingeschläfert? Ne du da tut mir mein Herz weh und mir dreht sich der Magen um!

linda
08.12.2010, 08:40
ich glaub ich steh auf der leitung.
um was geht es denn grad? hast mal nen link?

Lucy
08.12.2010, 08:44
Ach ja die Kämpfe sind auch sowas von grausam und die Leute die sowas machen müssen doch jegliche Hemmschwelle verloren haben oder? Ich mein bei der 26 Minute ca wo die zwei Hunde kämpfen und der eine so erbärmlich schreit und winselt! Wer da nicht eingreift der hat doch jegliche Gefühle ausgeschaltet!

Das sind leute die Kinder vergewaltigen verprügeln oder verhungern lassen! Menschen die kein Mitleid mit Lebewesen haben die auf die Zuneigung von uns angewiesen sind!

Diese Menschen können nur leid in die Gesellschaft bringen und sie zeigen ihren Kindern gleich wie man mit Lebewesen umgeht die einem unterlegen sind!
Wie kann der Mensch an sich so grausam sein und auch seine Kinder zu soetwas machen!

Wenn man dann sieht wie freundlich die Hunde den Menschen gegenüber sind ne ne da würd ich mir eher wünschen das sie ihre Besitzer zerfetzen!

So ein treues Tier so auzubeuten ne ne ne

Lucy
08.12.2010, 08:45
gib in Youtube einfach " out of the pit " ein dann siehst das Video, dauert aber ne std

ACHTUNG: Dokumentation enthält Sequenzen mit Hundekämpfen. Nichts für Kinder oder Leute mit schwachen Nerven!

http://www.youtube.com/watch?v=dPSJKALTtkI

Gonzalez
08.12.2010, 09:15
Ach ja die Kämpfe sind auch sowas von grausam und die Leute die sowas machen müssen doch jegliche Hemmschwelle verloren haben oder? Ich mein bei der 26 Minute ca wo die zwei Hunde kämpfen und der eine so erbärmlich schreit und winselt! Wer da nicht eingreift der hat doch jegliche Gefühle ausgeschaltet!

Das sind leute die Kinder vergewaltigen verprügeln oder verhungern lassen! Menschen die kein Mitleid mit Lebewesen haben die auf die Zuneigung von uns angewiesen sind!

Diese Menschen können nur leid in die Gesellschaft bringen und sie zeigen ihren Kindern gleich wie man mit Lebewesen umgeht die einem unterlegen sind!
Wie kann der Mensch an sich so grausam sein und auch seine Kinder zu soetwas machen!

Wenn man dann sieht wie freundlich die Hunde den Menschen gegenüber sind ne ne da würd ich mir eher wünschen das sie ihre Besitzer zerfetzen!

So ein treues Tier so auzubeuten ne ne ne

Das was diesen Hunden zum Verhängnis wird ist ja gerade die absolute Liebe zu ihren Besitzern, Die Hunde kämpfen nicht weil sie Blutrünstige Besteien sind, sie kämpfen für ihren Menschen, dass diese Menschen sie dann eben in die Kampfarena schicken kann den Hunden wohl keiner Vorwerfen.

Die Kinder sind allerdings nicht komplett verloren, der "Pferdeflüsterer" Monthy Roberts zB. musste früher auch mit ansehen bzw. mitmachen wenn Pferde "gebrochen" wurden, er zog andere Schlüsse daraus und hat seine Berufung gefunden.

AlHambra
08.12.2010, 09:17
Ich kann mir das nicht ansehen, schon bei der Beschreibung krieg ich Gänsehaut...

Abartig solche Menschen... :schreck:

Lucy
08.12.2010, 09:35
@ Gonzales: Das ist einer von tausenden! Was machen die anderen? Sie werden genau so und nicht anderst! Vielleicht nutzen sie nicht die Schutzlosen Hunde aus, sondern schutzlose Kinder die sie verprügeln und am Ende für den Codex der Gang erschiessen!

Arme Hunde und noch ärmere Menschheit

Schnarchnasen
08.12.2010, 09:49
Ich bin echt erschüttert...mir kamen die Tränen!

Cira
08.12.2010, 09:58
Ich kann mir das auch nicht ansehen, das verfolgt mich dann wieder wochenlang...

Ja, Monty Roberts ist einer der wenigen, die den Kopf zum Selberdenken einsetzen, genau wie Charlotte Probst.
Es gibt glücklicherweise immer wieder auch solche Menschen, die obwohl sie in einem Umfeld aufgewachsen sind, daß sie eigentlich schon vorprogrammiert, einen anderen Weg einschlagen.
Leider sind es nur so wenige...

...

Lucy
08.12.2010, 09:59
Erklärt mir mal einer bitte wieso die Hunde am schluss auch noch eingeschläfert werden?
Die waren doch total nett und freundlich, haben sich anfassen lassen und waren um jede zuneigung bemüht! Wieso schläfern die die Hunde ein?????

Peppe
08.12.2010, 10:12
Habe es mir auch nicht angesehn. Aber Hundekämpfe sind doch verboten. Kann man da nichts dagegen tun ?

Gonzalez
08.12.2010, 10:16
@ Gonzales: Das ist einer von tausenden! Was machen die anderen? Sie werden genau so und nicht anderst! Vielleicht nutzen sie nicht die Schutzlosen Hunde aus, sondern schutzlose Kinder die sie verprügeln und am Ende für den Codex der Gang erschiessen!

Arme Hunde und noch ärmere Menschheit

Ist ja richtig, aber entmutigen lassen darf man sich nicht.

"Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen
nichts unternehmen."
(Edmund Burke 1729-1779)

Die Frage darf nicht sein wieviele gibt es die sowas unterstützen, die Frage muß sein wieviele gibt es die mittlerweile dagegen kämpfen.

Und da reicht einer aus um den Anfang zu machen, über diesen Punkt ist man längst hinaus, es sind mittlerweile viele die es so sehen wie Du/Ich/Wir hier im Forum.

Der Kampf gegen solche Schweinereien wird nicht kurz und gleich erfolgreich sein, es wird lange dauern und der Erfolg wird auf sich warten lassen, trotzdem kein Grund es nicht anzugehen.

Die Frage darf nicht sein "kämpfen wir für etwas weil wir wissen das wir gewinnen werden", die Frage muß sein "Kämpfe ich für das richtig, denn dann ist es nicht wichtig zu wissen das man gewinnt, es ist wichtig gekämpft zu haben, auch wenn man verlieren kann".

Das ist man jedem Hund/Tier schuldig.

Klar kann nicht jeder eine "Veranstaltung stürmen", aber wir alle mit unseren Bollerköppen können helfen die Sicht von Nicht-HH zu ändern, durch unser Verhalten bzw. das Verhalten unserer Hunde, wenn ein Nicht-HH einen Bericht im TV sieht über Hundekämpfe darf er nicht mehr die Bestie Hund sehen die dort kämpft, er sollte das arme Tier sehen das von Menschen in den Kampf gehetzt wird, gegen andere Hunde.

Das Problem bei Hundekämpfen ist das zwei Hunde kämpfen, keiner würde zB. auf die Idee kommen Stieren Blutrünstigkeit zu unterstellen weil sie in der Arena einen Torrero aufspiessen, dort ist klar wer die Bestie ist und wer sich am Blut erfreut.

Genau zu diesem Punkt der öffentlichen Meinung muß man auch beim Thema Hundekämpfe kommen bzw. beim Thema "Kampfhund".

Es gab noch keinen Pressebericht indem geschrieben wurde das in Pamplona mal wieder blutrünstige Kampfstiere Menschen angefallen haben.

Lucy
08.12.2010, 10:26
äääähmmmm nur weil unsere Hunde nett sind zu unseren Mitmenschen, werden aber die Hundekämpfe nicht aufhören oder diese Beschlagnahmten Hunde nicht mehr eingeschläfert oder vergammeln in ihren Boxen!

Klar muss man die Mitmenschen aufklären, aber das hilft diesen Hunden speziell nicht!

Hier geht es nicht allein um die Angst vor den Kampfhunden sondern um die die Ausgebeutet wurden misshandelt werden und die die noch immer weiter machen!

Schnarchnasen
08.12.2010, 10:33
@Peppe

Morden ist auch verboten,kann man dagegen etwas tun?
Es gibt immer kranke Schweine auf dieser Welt,die sich durch quälereien erfreuen!
:(

Mila
08.12.2010, 12:04
Den Film kenne ich noch gar nicht, gucke ich mir nachher mal an, danke für den Tipp/Hinweis auf jeden Fall, ist sicher interessant (wenn auch grausam)!!!

Lucy
08.12.2010, 12:20
Interessant ist immernoch wieso die am Schluss eingeschläfert werden obwohl die total freundlich sind!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Schnarchnasen
08.12.2010, 12:25
@Lucy

Ja das versteh ich auch nicht,ist für mich unerklärlich!
Kann ich einfach nicht nachvollziehen

Lucy
08.12.2010, 12:32
Diese Hunde haben es nicht verdient (okay hat ja keine Hund verdient)
aber diese ganz besonders nicht! Sie werden gequält gehetzt geschlagen eingepfercht festgefunden ausgehungert und halb verdurstet vorgefunden und was machen sie?

Sie wedeln mit dem Schwanz wenn sie einen Menschen sehen! Und dann das????
Was gibt es wesensstärkeres als so ein Tier das "verzeiht" was Mensch ihm angetan hat!

Und die die das den Hunden angetan haben hocken wenn überhaupt für 2 - 3 Jahre hinter gittern! Und die die das leid erfahren haben werden entsorgt na Mahlzeit!

Anja
08.12.2010, 13:22
Werd`s mir nicht anschauen...mir reicht es schon, hier zu lesen um was es geht.
Kranke Menschheit:(

Aimee
08.12.2010, 13:33
:schreck: ich habe nach 2 Min ausgemacht!!! Bin erschüttert und möchte das nicht weiter sehen und warum die dann eingeschläfert werden... Keine Ahnung!!! Ich schäme mich an dieser Stelle mal wieder zu der Gattung Mensch zu gehören!!!:traurig:

Lucy
08.12.2010, 13:41
Schaut es euch an! Ja es ist grausam aber auch interessant! Wie krank der Mensch doch ist! Und wie gesagt vorallem der schluss! Voll die lustigen und netten Hunde die alle beschlagnahmt wurden und dann wird ihnen die Spritze gegeben

Neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee da weiss ich nicht wie ich meine Erschütterung und meinen hass zum ausdruck bringen kann! Ne wirklich nicht

Wie Waldi
08.12.2010, 13:50
Sag mal Lucy, bist Du eigentlich erschüttert?:hmm:

Gonzalez
08.12.2010, 13:54
Interessant ist immernoch wieso die am Schluss eingeschläfert werden obwohl die total freundlich sind!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Konnte mir den Streifen noch nicht ansehen, aber wenn es Hunde sind die vorher in Hundekämpfen verwendet wurden ist die Logik f. mich klar ( ohne das ich diese für richtig halte ).

Hund wurde zum Kämpfen scharf gemacht, ist ergo gefährlich und muß aufgrund dieser Gefährlichkeit eingeschläfert werden.

Zu dieser Logik kommt man wenn die Annahme zugrunde liegt das diese Hunde Spass am Kampf haben, es also von sich aus tun.

Deshalb habe ich vorhin angeführt das dieses Bewusstsein weg muß das diese Hunde es aus Spass am Zerfleichen tun, sie tun es aus Liebe zu ihren Herren und diese Schwei... nutzen das aus um die Hunde in dem Kampf zu schicken.

Ich wiederhole mich, keiner würde auf die Idee kommen für einen Stier der die Arena überlebt die Spritze zu vordern, weil er ja in der Arena auf diese Deppen in Strumpfhosen zugerannt ist, nein dort wird richtigerweise der Mensch als Grundübel f. diesen "Spass" gesehen.

Genauso muß das Bewusstsein für die Hunde sein welche in die Pit geschickt werden, nicht die Hunde sind verantwortlich für das was dort passiert, sondern die Menschen.

Wenn dieser Punkt mal wirklich klar ist, dann wird auch mit Hunden die diese Erfahrung machen mussten anderst umgegangen als heute.

Lucy
08.12.2010, 13:59
@ wie Waldi: was soll das jetzt?

Lucy
08.12.2010, 14:01
@gonzales: Ja mir ist klar das die Menschen sie als gefährlich ansehen und sie deshalb eingeschläfert werden, aber was ich damit sagen will ist das es ja ungerecht ist und ob man nicht was dagegen tun kann und ob solche Hunde nicht vermittelt werden können oder irgendwo untergebracht oder sowas! So das sie noch ein schönes Leben ohne Kämpfe und Hass haben

Gonzalez
08.12.2010, 14:07
@gonzales: Ja mir ist klar das die Menschen sie als gefährlich ansehen und sie deshalb eingeschläfert werden, aber was ich damit sagen will ist das es ja ungerecht ist und ob man nicht was dagegen tun kann und ob solche Hunde nicht vermittelt werden können oder irgendwo untergebracht oder sowas! So das sie noch ein schönes Leben ohne Kämpfe und Hass haben

Ungerecht ist es f. Dich, aufgrund deiner Kenntnisse bez. der Hunde.

Für den großen Teil der Gesellschaft ist diese Vorgehensweise absolut richtig, weil davon ausgegangen wird das diese Hunde "tickende Zeitbomben" sind.

Und genau dort muß Angesetzt werden, wandelt sich dieses Bewusstsein wird sich der Umgang wandeln.

Z.B. alle Verbesserungen in der Tierhaltung gingen einher mit einer geänderten Sicht der Gesellschaft bzw. eines signifikanten Teils dieser auf dieses Thema.

Mila
09.12.2010, 15:01
Habe mir den Film gerade angesehen... danke nochmal für den Hinweis.
Hier ist übrigens die Webseite zum Film, für die, die es interessiert:
http://izzyworks.com/index.htm

Ich muss sagen: es ist schon harte Kost!
Als am Ende die Hunde eingeschläfert und in Müllsäcke gepackt wurden, liefen mir auch die Tränen. Gar nicht mal so sehr wegen dem euthanisieren an sich, sondern wegen dem "großen Ganzen", dem "Gesamtpaket Dogfighting". Denn wie am Ende auch gesagt wird: kommt der ehem. Hundebesitzer ins Gefängnis (was ja allein schon eine schwierige und aufwendige Angelegenheit ist), werden die Hunde eingeschläfert und somit erlöst von einem Leben, das ja nun von Geburt an grausam war. Kann man nicht anders sagen, finde ich... !
Kommt der Besitzer nicht ins Gefängnis, muss der Hund ohne Zuwendung (es wird nur Futter und Wasser gegeben und der Hund medizinisch versorgt) in einem kleinen Zwinger warten, für Monate oder auch ein Jahr, bis der Besitzer wiederkommt und den Hund holt. Ja und wie geht es dann weiter?! Es fängt alles wieder von vorne an... und da finde ich es für den Hund doch wirklich eine Erlösung, möglichst schnell die erlösende Spritze zu bekommen.
Allemal besser als weiteres Training für Kämpfe, weitere Kämpfe, und das schreckliche Schicksal das auf den Hund wartet, der auch nur einen Kampf verliert und dann verblutet, an seinen entzündeten Wunden allein zurückgelassen wird und stirbt, angebrannt/verbrannt wird o.ä..
Natürlich hat man Mitleid mit den Hunden, die einfach einen sehr geschundenen Eindruck machen. Ich meine... kaum ein Mensch trägt Handschuhe beim Umgang mit den Hunden, und keiner der Hunde einen Maulkorb, d.h. trotz ihres Trainings auf Kämpfen und Gewinnen hin, scheinen die Hunde nicht bissig gegenüber Menschen zu sein... zumindest nicht bei halbwegs angemessener Behandlung. Aber würde man die Hunde vermitteln... wetten sie würden dann nur wieder in Hundekämpfen enden, und wenn es über Umwege geschieht!?
Besonders traurig finde ich auch, dass den Besitzern die Hunde so unglaublich egal sind. Die Hunde kosten fast nichts beim Kauf, die Wunden werden weitestgehend selbst versorgt, taugt ein Hund nix mehr, muss er allein und unter Schmerzen sterben. Die Hunde sind wirklich Maschinen/Sportgeräte für die Besitzer. Das Blut was die Besitzer selbst nicht vergießen wollen und das Training, was die Besitzer selbst nicht durchhalten würden, müssen die Hunde stellvertretend machen . Allein schön diese Maschinen... die Laufbänder usw. ... an dem Film ist wirklich vieles grauenvoll anzusehen, aber wie gesagt, ich finde es am schlimmsten, dass es scheinbar keinen Ausweg gibt, weil Drogen, Armut, Gewalt/Mord, Hundekämpfe, Wetten/Spielsucht usw. untrennbar miteinander verbunden sind.

:traurig:

Lucy
09.12.2010, 16:14
Ich finde auch den ganzen Film grausam!
Mila vielleicht kannst du mir erklären warum die davor gewaschen werden das hab ich Englischtechnisch nicht verstanden!

Klar wäre es schlimm für die Hunde wieder zu Ihren Besitzern zu kommen und klar im Zwinger ist es auch nicht besser, aber kann man ihnen nicht ein besseres zu Hause bieten?

Ja ich weiss es ist schwer solche Hunde zu vermitteln aber es muss doch irgendeine Chance geben

Peppi
09.12.2010, 16:20
Ohne es gesehen zu haben, will man damit sicher gehen, dass die Halter Ihre Hunde nicht mit irgendwas eingeschmiert haben, dass den Kontrahenten vom Beissen abhält.:hmm:

Grazi
09.12.2010, 16:23
Mila vielleicht kannst du mir erklären warum die davor gewaschen werden das hab ich Englischtechnisch nicht verstanden! Ich habe mir die Dokumentation zwar nicht angesehen, aber das Waschen hat einen ganz einfachen Zweck: so wird verhindert, dass irgendwelche Substanzen auf das Fell des Hundes aufgebracht werden, die ein Zupacken des Kontrahenten verhindern / erschweren oder Verletzungen / Reizungen verursachen.

Grüßlies, Grazi

Mila
09.12.2010, 17:31
Genau, so habe ich es auch verstanden! Weiß zwar den genauen Wortlaut nicht mehr, aber es ging drum, dass der "gegnerische Hund" nix im Fell hat was den anderen Hund daran hindert ihn zu beißen.
Wobei... Wasser allein dürfte auch nicht viel nützen in dieser Hinsicht! Aber die Hunde die für die Kämpfe trainiert/getrimmt werden, durchlaufen ja über Wochen od. Monate die "Ausbildung" zu genau diesem Zweck, und selbst irgendwelche Substanzen im Fell des anderen Hundes würden wahrscheinlich nicht dazu führen, dass die Hunde nicht kämpfen.

Warum aber die blutigen Hundeköpfe/gesichter gewaschen werden zwischen zwei "Kampf-Einheiten", das habe ich auch nicht ganz verstanden, müsste ich nochmal gucken...

@Lucy: Also am Ende steht, dass innerhalb von Sept. 2001 bis Sept. 2002 (ich glaube das war der Zeitraum, auf jeden Fall ziemlich genau 1 Jahr) 1500 Pits, Staffs und deren Mischlinge eingezogen und euthanisiert wurden.
Das kommt natürlich noch dazu zu den anderen x Tausend Hunden, die aus anderen Gründen ihr Zuhause verlieren, ausgesetzt werden etc..
Und bringe mal 1500 Hunde oder mehr pro Jahr irgendwo unter!
Zunächst würde man die Hunde sicher nicht an Familien vermitteln können, sondern nur an erfahrene Hundehalter mit viel Wissen und Geduld und Zeit, die sich drum bemühen, den Hunden sowas wie ein normales, glückliches Leben zu ermöglichen. Nur: wie viele gibt es davon???
Außerdem kannst du damit rechnen, dass fast alle dieser Hunde unverträglich mit anderen Hunden bzw. Tieren sind, desweiteren auch erstmal null "gesellschaftstauglich" weil sie nix außer Gewalt und Isolation kennengelernt haben... also ich denke es ist schier unmöglich, solche Hunde noch irgendwo gut unterzubringen. Leider! Wie gesagt, bei den Hunden die dort eingeschläfert werden... gerade auch der eine, der partout nicht in den Raum will und sich mit allem was er hat dagegen stemmt, und dann die anderen, die so lieb dastehen und sich die Spritze geben lassen... da wurde es mir auch ganz anders. Aber eigentlich wird es wohl das Beste für die Hunde sein, zumindest wird ihnen damit weiteres schreckliches Leid erspart!

Pöllchen
09.12.2010, 22:20
Ich habe es jetzt eine halbe Stunde lang geschaut :(
Ich muss eine Pause einlegen!
Der eine Hund schrie so laut und sucht den Blick zu seinem Besitzer, da kamen mir die Tränen. Er erwartet Hilfe und dann werden nur schnell die Beine weggezogen.... Es gibt für mich einfach nichts Schlimmeres als einem Wesen, das einem dermaßen vertraut, so einer Situation auszusetzen.

Die Doku will ja aufklären und was gegen diese Kämpfe tun, nur weiß ich nicht, ob sie damit nicht noch Anregungen und Hilfe leistet.

Lucy
10.12.2010, 08:07
Klar sind 1500 Pits viel aber mir tut es einfach so leid um die Hunde! Am liebsten würde ich sie alle nehmen, was ja nicht geht!

Einerseits "versteh" ich es aber andererseits sträubt sich alles in mir bei dem gedanken das die Hunde eingeschläfert werden!

Ausserdem glaube ich auch nicht das diese Hunde sich jemals mit anderen Hunden verstehen werden, sie wurden ja darauf trainiert auf andere Hunde loszugehen!

@Pöllchen:
Ja bei der 25 min hab ich auch weinen müssen! Wie er schreit und winselt schrecklich! Der arme Kerl hat keine Chance und wer bei so einem geschreie und gewinsle kein mitleid zeigt der hat keine Gefühle und gehört sich verräumt!

Die Methoden um die Hunde auf die Kämpfe vorzubereiten grausam, auf so nen Mist muss man erstmal kommen!

Mila
10.12.2010, 08:16
Dass fast jeder von uns hier im ersten Moment denkt "Ich würde den Hund nehmen!", ist klar. Es geht aber eben nicht. Leider...

Und ja, so eine Doku kann natürlich im schlimmsten Fall zur Nachahmung anregen, aber ich vermute, dass die Gangmitglieder, die in Drogen, Diebstahl, Mord und Hundekämpfe verwickelt sind, sich so einen Film nicht ansehen.
Außerdem zeigt der Film zwar schon einige schreckliche Bilder und Szenen, aber immer nur kurz, und das schlimmste findet eigentlich im Kopf des Zuschauers statt, finde ich, weil vieles ja auch "nur" erzählt wird.
Ich bin aber froh, dass es den Film gibt, denn sonst wüssten wir alle nicht Bescheid, dass es so etwas in diesem Ausmaß heute noch gibt.
Weiß jemand, wie das in Deutschland aussieht? Gibt es hier sowas auch? Ich würde vermutet, dass das wenn, dann eher in sehr kleinem Rahmen stattfindet, aber man weiß ja nie...

Lucy
10.12.2010, 08:48
Wissen tu ich es nicht, aber ich vermute das es trotz alles soetwas in Deutschland auch noch gibt, aber wahrscheinlich eher sehr sehr selten!
In America geht es halt eben noch viel mehr soziale Brennpunkte wie bei uns!

Doc_S
10.12.2010, 09:55
Wissen tu ich es nicht, aber ich vermute das es trotz alles soetwas in Deutschland auch noch gibt, aber wahrscheinlich eher sehr sehr selten!
In America geht es halt eben noch viel mehr soziale Brennpunkte wie bei uns!

Ich glaube nicht, daß dies auf eine reine Brennpunkt- Problematik zurück zuführen ist. Kuck dir doch mal den Fall Michael Vick in den Staaten an.

http://www.sueddeutsche.de/sport/usa-sport-und-verbrechen-der-amerikanische-traeumer-1.155722-2

Wenn du wüßtest, wie viele Liste1- Hunde bei uns in Bayern/ allgemein in D illegal gehalten werden. :hmm:
Ich geh des öfteren Nachts Gassi, da treff ich ab und an ein Paar mit nem Alano- Mischling. ;) Naja, bei der Kopfform und den 3-eckigen Ohren kommt mir da ne andere Rasse in den Sinn. Wobei ich aber sagen muß, daß hier HH und Hund klar im Kopf sind.
Aber leider gibts immer mehr Spinner. Und die sind keineswegs alle aus der "Unterschicht".

susanneth
10.12.2010, 10:20
Hi,
Hamburg scheint wohl immer noch eine Hochburg zu sein, ich höre leider immer nur vage über x-Ecken davon.
Mein früherer Nachbar hat einen herzallerliebsten Stafford den der "Züchter" um die Ecke bringen wollte, da er meinte "Jay-Jay sei zu gut für diese Welt, mit dem kann man kein Geld verdienen", er hat wirklich versucht den Süssen in den Kampf zu schicken aber Jay-Jay hat nicht mitgemacht:D über diesen Hund würde sich jeder gute Züchter freuen absolut charakterfest mittlerweile fast komplett grau und immer noch top gesund. Ich würde alles Geld der Welt bezahlen für die Prognose, dass meiner sich noch so entwickelt!!
Der Besitzer ist nicht einmal besonders erfahren, "nur" nett zu Jay-Jay.
Meinen ersten Pflegehund (mit 17!) hab ich auch ein Jahr später in einer Tierschutzzeitschrift wieder gesehen 15kg dünner und komplett vernarbt/verschrammt, dass Tierheim wollte mir nicht einmal Auskunft geben weil sie wohl dachten ich komme aus den Kreisen auf jeden Fall kam er auf eine Aussenpflegestelle als unvermittelbar. Damals gab es zum Glück noch solche Stellen.

Schnarchnasen
10.12.2010, 10:55
Boah ist das schrecklich und abnormal....:(

Schnarchnasen
10.12.2010, 11:00
Ich habe mir den film jetzt mal an dieser Stelle angesehen wo der Hund so fürchterlich quietscht....
Ich musste direkt anfangen zu weinen,die Tränen laufen immer noch.
Mich erinnert das an einen Vorfall bei mir zu Hause.
Ich hatte damals einen jungen Pit-Rüden "Tyson" (mein Baby).
Eine freundin von mir hatte auch einen Pit-Rüden im selben Alter,die beiden (Juelz und Tyson) sind zusammen groß geworden und haben sich immer geliebt,also wirklich immer,bis der Tag X kam!
Meine Freundin war mit Juelz da und wir haben zusammen gekocht.
Tyson und Juelz lagen zusammen auf dem Küchenboden und dösten vor sich hin.
Ich schnibbelte gerade Salat und aufeinmal passierte es...Mir fiel ein Salatblatt runter,beide Hunde sprangen auf um zu gucken was da runter gefallen ist.
Juelz biss zu und packte Tyson an der Schnautze vorne,Tyson schrie ganz laut.
Jasi und Ich versuchten die beiden auseinader zu machen,aber Juelz biss sich so fest,das wenn wir die beiden ausseinander gerissen hätten,Juelz dem Tyson komplett seine Nase abgerissen hätte.
Ich holte das Staubsaugerrohr und schlug es Juelz auf den Kopf wärend Jasi bereit war um ihn weg zu ziehen sobald er los lässt.
Doch er lies nicht los.
Juelz schnappte nach und biss Tyson in den Hals,er traf die Halsschlagader,meine Küche war mit Blutüberströhmt.
Ich holte einen Eimer mit kaltem Wasser und schüttete ihnen das über...
Endlich lies Juelz los,Jasi schnappte ihn und sperrte ihn im Bad ein.
Ich nahm Tyson der völlig erschöpft und voll Blut auf dem Boden lag in meinen Arm,sein Nasenflügel war abgerissen,seine Wange und sein Auge komplett zugeschwollen.Ich trug ihn ans Auto und fuhr direkt zu meinem Tierarzt,den ich aus dem Bett klingelte.
Doch jede Hilfe kam zu spät....Tyson starb in meinen Armen.

Ich weine immernoch,als ich das sah ist die Erinnerung an diesen schrecklichen Tag/Vorfall wieder hoch gekommen.


http://www.molosserforum.de/members/3357-schnarchnasen-albums-mein-leben-and-ich-picture2224-meine-tochter-cheyenne-und-unser-alter-wuffi-tyson.jpg

R.I.P mein Baby,ich werde dich immer lieben!
:traurig::traurig::traurig::traurig::traurig::trau rig::traurig::traurig::traurig::traurig:

Mila
11.12.2010, 01:30
@ Schnarchnasen: Das ist ja eine schreckliche Geschichte :schreck:! Es ist ein zweischneidiges Schwert: einerseits sollen die Hunde sehr zäh und unnachgiebig sein, andererseits, wenn sowas passiert, fragt man sich irgendwie auch, ob das heute noch Sinn macht, und wenn ja wozu... sorry für das OT, aber das waren gerade meine Gedanken als ich deinen Beitrag las.

Schnarchnasen
11.12.2010, 01:42
@mila,das ist kein ding...ich verstehe dich doch schon ....
deswegen hatte ich am anfang etwas bedenken wegen unserer kleinen sunny....aber die bedenken sind völlig weg und wir sind sehr glücklich.

Tyson bleibt immer in meinem herzen und ich denke oft an ihn.

Cira
11.12.2010, 07:10
@Mila
Das Gleiche ging mir auch durch den Kopf.
Auch bei bestimmten Eigenschaften manch anderer Rassen.

@Nina
Schreckliche Geschichte. :(
Ich finde es sehr mutig von Dir, nach so einer Erfahrung wieder einen Hund gleicher Rasse auzunehmen.

...

corso
11.12.2010, 09:06
@schnarchnasen

das ist ja eine schlimme Geschichte:traurig::traurig: tut mir sehr leid für deinen Hund:traurig:

bekannte von uns haben auch pitts und staffs und ich habe auch schon öffter gehört das auch wenn sie zusammen aufwachsen und sich immer gut verstehen, können die sich wegen einem Weibchen oder Futter oder Spielzeug an die Gurgel gehen, was mann auch immer wieder sieht und es einem nur bestätigt dass mann diese Rasse nur mit Vorsicht zu genissen ist(muß noch dazu sagen dass ich nichts gegen die Rassen habe, aber leider ist es so bei denen:traurig:)

vg

Schnarchnasen
11.12.2010, 13:38
@Corso

@Cira

Es war ein schlimmes Erlebnis von dem ich heute noch Träume.
Es ist mittlerweile 3 Jahre her und ich fühle mich einfach bereit,wieder mit solch einem Hund unter einem Dach zu wohnen.
Mein Tyson hatte ja keine Schuld daran,er wurde Opfer eines gleichgesinnten....
Aber der Vorfall hat mich nur stärker gemacht,ich setzte mich seit dem sehr für diese Rasse ein (bzw für alle Kampfies).
Juelz hatte einen kleinen Knax,er kam ursprünglich aus polen von einem Viehmarkt,wer weis wer die Eltern waren oder was er schon als Welpe durch machen musste???
Aber ein Schäferhund,ein Dackel.eine Dogge,ein Jack Russel Terrier....egal welche Rasse können auch einen Knax haben und nicht mehr richtig ticken...
Nur ist es da nicht so schlimm,weil die Medien nicht so angekurbelt werden und weil der Schaden meist nicht so groß ist wie bei einem "Kampfhund"
Man sollte keine Vorurteile haben,denn die Hunde können nix dafür...
Man kann in dem Video schön sehen wer der Verursacher ist.....DER MENSCH!

staffie112
11.12.2010, 13:47
Nur mal zur Info: Auch in Deutschland gibt es Hunde-und Hahnenkämpfe:hmm:
Ganz widerliche Sache...

Pöllchen
12.12.2010, 22:15
1. zu Hundekämpfen in Hamburg:
Vor 15 Jahren etwa, fanden Hundekämpfe in einem großen Mietkomplex mit sozial schwächeren Bewohnern statt. Dieser Komplex ist etwa 10 Minuten von meinem Haus entfernt. Das war hier damals ein bekanntes Problem.
Die Polizei unternahm lange nichts. Hundekämpfe, Drogen, Gewalt....
Heute trifft man auch noch den einen oder anderen Halbstarken mit entsprechendem Hund, aber davon ist der Großteil den ich kennenlernen durfte, total entspannt.
Und das spiegelt auch die momentane Situation in diesem Mietkomplex wieder. Wie das in anderen Stadtteilen ist, kann ich nicht beurteilen. Gehört habe ich zu diesem Thema nichts.


2. zu der Übersprungshandlung der Pits
Neulich spielte Pöllchen mit einem seiner besten Hundefreunde, einem Labbi. Der Labbi ist 6, dementsprechend ruhiger. Die beiden dürfen alles bei dem anderen machen, freuen sich total, wenn sie sich sehen (quieken), kennen sich seit Pöllchen 10 Wochen alt ist.
Und zack, hängen sie sich gegenseitig im Kopf. :schreck:
Keine Ahnung was da los war, aber wir mussten trennen. Zum Glück, floss kein Blut, nur paar kahle Stellen an Pöllchens Kopf/Hals. Pöllchen war danach entspannt, während Santos ihm knurrend gegenüber stand.
Nur so viel dazu, Labbi und Dogge/Boxer....

staffie112
12.12.2010, 22:29
Es gibt nicht nur in HH sondern auch in kleinen Dörfern Tierkämpfe-und die Polizei unternimmt nichts!!:3D04:

Schnarchnasen
12.12.2010, 22:54
@Pöllchen
Ich gebe dir voll und ganz Recht mit dem was du sagst.
Wie ich auch schon sagte,es kommt nicht auf die Rasse an.
Leider neigen die meisten Menschen dazu schnell Vorurteile zu machen.
Egal ob bei Mensch oder Tier.
Wenn ein Ausländer sch**** baut, dann sind alle so.
Wenn ein "Kampfhund" ein Kind tötet oder beisst,dann machen das alle!
Wieso wird nicht mal über schöne Dinge berichtet?
Wieso zeigen die keine Dokus über "kampfies" die als Therapiehunde dienen?
Oder wieso wird nicht mal über Ausländer berichtet die im Altersheim arbeiten oder ne gute Tat vollbracht haben?
Weil das kein Mensch sehen oder hören will,weil alle immer auf "unfassbare" Dinge aus sind!

Naja es gibt überall die Ausnahmen,man sollte nicht immer alles über einen Kamm schehren.

Antje
13.12.2010, 10:24
Ich habs nicht gesehen, ich werde es mir auch nicht ansehen; ich frage mich nur jedesmal, warum so etwas hier noch verlinkt werden muss?

Schnarchnasen
13.12.2010, 10:30
@Antje

Hi,
ich würde es mir auch nicht ansehen an deine Stelle...
Ist echt nicht schön...
Ich war total entsetzt. :schreck:

Peppi
13.12.2010, 10:57
@Pöllchen
Ich gebe dir voll und ganz Recht mit dem was du sagst.
Wie ich auch schon sagte,es kommt nicht auf die Rasse an.

Ich möchte das im öffentlichen Bereich nicht episch ausbreiten, aber hinsichtlich innerartlicher Kommunikation und Sozialverhalten sind Rasseunterschiede durchaus erkennbar und auch an verschiedenen Stellen dokumentiert und sogar auch wissenschaftlich belegt.

Und ich finde es macht keinen Sinn das zu verschleiern oder schön zu reden.

Ich finde es ist wichtig soetwas zu wissen und nicht unter den Teppich zu kehren. Das hilft niemandem. Den Hunden am wenigsten.

:hmm:

Lucy
13.12.2010, 11:02
@Antje: Weil so ein Video auch zur Aufklärung dient! Und hier geht es um die Bekämpfung von Hundekämpfen!

Schnarchnasen
13.12.2010, 11:06
@Peppi

Ich möchte nichts unter den Teppich kehren,klar gibt es Rassen unterschiede,das ein Spitz charkterlich anders ist als eine Bx,dass ist wohl klar oder?
ich wollte nur damit sagen das es immer ausnahmen gibt....
Das ein Schäferhund auch zu beissen kann,oder ein Dackel oder eine Bx oder eine Fb...
Such dir ne Rasse von miraus aus.
Boxer sind auch Bullenbeißer und wurden dazu gezüchtet Bullen/Kühe in den Hals zu beißen und um zu töten,doch sind sie charakterlich anders als eine APBT...
Ich wollte keine Missverständnisse aufbringen.
(Nicht jeder Deutsche ist ein **** oder?)
Nicht jeder APBT ist ein Mörder oder gefährlich...

Peppi
13.12.2010, 11:22
Du verstehst nicht was ich meine und sorgst für noch mehr Missverständnisse. :hmm:

EIN Beispiel, als Lesetipp:

http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=1153

Für den kompletten Artikel musst Du Dir wahrscheinlich die Printausgabe bestellen.

butcher1995
13.12.2010, 11:26
Hi,
ich werde mir das auch nicht ansehen. ich krieg dann immer eine megagroße Wut und beschäftige mich lange damit.
Ich finde man sollte mit den Haltern das gleiche machen wie sie mit ihren Hunden.

Das die Verlinkung eingestellt wird, finde ich OK. Man kann selbst entscheiden, ob man es sich ansieht oder nicht. Und jeder kann halt im Zweifelsfall sehen worüber diskutiert wird.
Gruß
Sascha

Cira
13.12.2010, 11:49
Natürlich gibt es unter Hunden keine Bestien, sie sind das Produkt ihrer Zucht, Prägung und Erziehung.
Ich denke, das weiß hier im Forum so gut wie jeder.
Niemand sagt daß die meisten Pits nicht tolle Hunde sind.
Ich kenne auch einige supernette Vertreter der Rasse, die einfach nur lieb sind.

Es ging aber darum, daß sie dahingehend gezüchtet wurden, sich regelrecht festzubeißen und nicht mehr loszulassen, was ja auch Deinem Hund zum Verhängnis wurde, Nina.
Deswegen fand ich es auch mutig von Dir, nach diesem Erlebnis wieder einen Pit aufzunehmen.
Nicht weil ich Pits für Killer halte, sondern weil, wenn ich so etwas erlebt hätte, hätte ich eventuell Sorge darum, daß eine eigentlich harmlose Beißerei, durch diese Eigenschaft wieder zur Katastrophe werden könnte, FALLS so etwas noch mal passieren sollte.

Ich frage mich daher, ist so eine Eigenschaft heute noch sinnvoll? (Meiner Meinung nach nicht.)
Und kann/sollte man da gegenzüchten?

Ich muss dazu sagen, ich kenne mich mit Pits und Staffs nicht sonderlich gut aus, das ist jetzt eine rein laienhafte und gefühlsmäßige Einschätzung.
Ihr könnt mich gern auseinander nehmen und belehren. :)

...

Schnarchnasen
13.12.2010, 11:52
@Peppi,

ja ok jetzt habe ich verstanden was du meintest...^^
Sorry....
Aber auch egal wie unterschiedlich unsere Meinungen über Rassen sind,sind wir uns doch alle einig,dass Hundekämpfe wiederlich und sch**** sind.
Und das es sowas nicht mehr geben soll!!!
Aber leider können wir das nicht verhindern.:(
Weil es immer Idioten auf dieser Welt geben wird.

Schnarchnasen
13.12.2010, 11:59
@Cira

Ja sie wurden dafür gezüchtet um sich fest zu beißen,aber der Boxer auch und wird nicht als "gefährlich" eingestuft.
Bei einem Pit ist es halt der Terrier den man extrem merkt finde ich...
die Furchtlosigkeit , das Unermüdliche und der Mut.

Bei Sunny merke ich es auch sehr gut,sie nervt meine Fb extrem....sie knappt sie in die Ohren und in die Beine,meine Shady will das gar nicht und weist sie zurecht,aber Sunny lässt das kalt...ich muss oft einschreiten und Sunny weg nehmen und es verneinen.
Und wenn sie immer noch nicht aufhört,dann muss sie in ihre Box...

Cira
13.12.2010, 12:09
Bei Boxern und auch vielen anderen Rassen, die ursprünglich dazu gezüchtet wurden, wird schon seit langer Zeit nicht mehr dahingehend selektiert.
Bei den Pits ist diese Vergangenheit noch viel jünger.

...

Schnarchnasen
13.12.2010, 12:14
@cira,da geb ich dir vollkommen recht....

staffie112
13.12.2010, 12:19
Ich bin einfach der Meinung,das alle Terrier festhalten,was sie beißen wollen.
Bei anderen Rassen wurde sogar die Nase plattgezüchtet,damit sie beim festhalten nicht loslassen müssen um zu atmen.
KEINE Rasse ist böse oder aggressiv!
Ich habe mehrere Pitbulls,Staffords und Bullterrier beherbergt und bin mir sicher,das es eine reine Erziehungssache ist:hmm:

Peppi
13.12.2010, 12:40
Ich bin einfach der Meinung,das alle Terrier festhalten,was sie beißen wollen.
Bei anderen Rassen wurde sogar die Nase plattgezüchtet,damit sie beim festhalten nicht loslassen müssen um zu atmen.
KEINE Rasse ist böse oder aggressiv!
Ich habe mehrere Pitbulls,Staffords und Bullterrier beherbergt und bin mir sicher,das es eine reine Erziehungssache ist:hmm:

...es ist schwierig solche Dinge hier öffentlich zu diskutieren. Und das Festhalten kommt auch viel wahrscheinlicher vom "urspünglichen Bulldog", der seinerzeit ein Teil der "Bull&Terrier"-Zuchtgrundlage war.

Also bitte die Historie nicht durcheinander werfen.

Ich bin mir ganz sicher, dass man im Endeffekt mit solchen Aussagen mehr Hundeelend erzeugt, als das es hilft.

Kann ein Mod das nicht mal zu den Interna schieben?

Doc_S
13.12.2010, 12:55
@Peppi

...
Boxer sind auch Bullenbeißer und wurden dazu gezüchtet Bullen/Kühe in den Hals zu beißen und um zu töten,doch sind sie charakterlich anders als eine APBT...
Ich wollte keine Missverständnisse aufbringen.
(Nicht jeder Deutsche ist ein **** oder?)
Nicht jeder APBT ist ein Mörder oder gefährlich...

Die Eigenarten liegen doch schon im Wort Terrier, auch als Terrorist bezeichnet. ;)
Und dann kuck dir mal Bissverletzungen von Hunden mit Terrierblut und ohne an, bzw. gibt es große Unterschiede im Beißverhalten.

Doc_S
13.12.2010, 13:05
Ich bin einfach der Meinung,das alle Terrier festhalten,was sie beißen wollen.
Bei anderen Rassen wurde sogar die Nase plattgezüchtet,damit sie beim festhalten nicht loslassen müssen um zu atmen.
KEINE Rasse ist böse oder aggressiv!
Ich habe mehrere Pitbulls,Staffords und Bullterrier beherbergt und bin mir sicher,das es eine reine Erziehungssache ist:hmm:

Die nennt man dann Bullenbeißer.
Früher hatten Metzger und Viehhändler halt noch keine technischen Hilfsmittel bzw. wurde auch ein wachsamer Hund benötigt. ;)

Und wegen deiner Aussage, daß es bei bestimmten Rassen reine Erziehungssache ist, kann ich so nicht unterschreiben.

Schnarchnasen
13.12.2010, 13:07
@Doc S

Ja das stimmt das Terrier Terroristen sind ;)
Und klar sind Bissverletztungen unterschiedlich...Die Beisskraft spielt da auch eine Rolle.
Unser Boxer macht Schutzdienst und ich kann Dir sagen das er NICHT loslässt bis ich "AUS" sage....
Boxer halten auch gut fest,aber du hast schon Recht mit dem was du sagst bzw schreibst :)

Terrier sind echt was ganz anderes,man kann es mit einem anderen Hund echt nicht vergleichen.
Unsere Bx ist das krasse Gegenteil von unserer Sunny,auch als Welpe....

staffie112
13.12.2010, 13:22
@peppi
hast du mal mit einem Jack Russel gespielt?
Die lassen auch nicht los und steigern sich richtig ins Spiel rein!

Monty
22.12.2010, 08:54
Ich glaube Peppi meint gameness...mit den Beißverhalten von Boxern oder Terriern hat dies nichts zu tun.
ansonsten habe ich selten soviel Murks über den APBT gelesen...dazu existieren zuviele Mythen

Cleo-Leo
22.12.2010, 10:23
hast du mal mit einem Jack Russel gespielt?
Die lassen auch nicht los und steigern sich richtig ins Spiel rein!

Absoluter Blödsinn.......wie bei jeder HR reine Erziehungssache.........

staffie112
22.12.2010, 17:18
Es ging nur ums Spielen!!!
Dabei darf mein Hund auch mal gewinnen.
Wann das Spiel beendet ist entscheide natürlich ich...

shaun_the_leprechaun
26.12.2010, 14:20
es ist sehr sehr traurig und sehr ergreifend dieses video, aber noch schlimmer als die fancier finde ich die schweine von der animal control, die sind meiner meinung nach der letzte abschaum. die anderen stehen wenigstens unverholen zu ihrem schandwerk, und die "tierretter" reden sich noch darauf raus zum wohl von tier und mensch zu handeln. ich wünsche diesen menschen alle biblischen plagen und dass sie zur hölle fahren mögen, hoffentlich gibts dort ein wiedersehen mit allen armen hunden die sie feige ermordet haben...

Vielleicht nutzen sie nicht die Schutzlosen Hunde aus, sondern schutzlose Kinder die sie verprügeln und am Ende für den Codex der Gang erschiessen!

der großteil der fancier sind von grund auf "anständige" bürger (zumindest in den usa, irland, uk), bibeltreue katholiken und protestanten, farmer, angestellte, polizisten, priester und familienväter. mit gangs, in dem video dreht es sich ja meist um die verbrechen von gangmitgliedern, wollen die nichts zu tun haben. wie dort bereits erwähnt haben, sind mobster wannabees, die nicht die strengen geschriebenen und ungeschriebenen gesetze der szene achten, hunde zerschinden, bad publicity stinkt.

Das was diesen Hunden zum Verhängnis wird ist ja gerade die absolute Liebe zu ihren Besitzern, Die Hunde kämpfen nicht weil sie Blutrünstige Besteien sind, sie kämpfen für ihren Menschen, dass diese Menschen sie dann eben in die Kampfarena schicken kann den Hunden wohl keiner Vorwerfen.

So ein quatsch, die kämpfen nicht weil sie ihre besitzer zufrieden stellen wollen, die kämpfen weil sie es nicht anders gelernt haben! sie werden einfach nur darauf sozialisiert, dass ihre artgenossen feinde sind. sie können sich ja nicht mal vermehren ohne dass beide hunde einen maulkorb tragen, und die hündin festgeschnallt wird. ein kampfhund wird alles auf 4 beinen zerfetzen. das ist die schlimmste form und extremste form der fehlsozialisierung. jeder hund wird zum kleinen ********* erzogen, und lernt dass menschen seine freunde sind, schließlich wuseln die fancier in der pit ständig zwischen den hunden rum und fassen auch dazwischen.

auch nichts anderes als den soldaten totalitärer regime denen lebenslang ins hirn geschissen wurde.... ein normales hundeleben auf dem sessel können sie nicht vermissen, weil sie nie etwas anderes kennengelernt haben. ein amish liebt ja auch sein prüdes technikfreies leben weil er von anfang an so geprägt wurde, und hat vielleicht sogar angst vor unserer welt....

das waschen, vor dem kampf wird gemacht damit man den hund nicht mit nicotin und anderem gift imprägnieren kann, und dann kommt erstmal der licker( also lecker) der beide hunde ableckt, und wenn der tot umfällt hat der betreffende fancier warscheinlich auch seine tage gezählt.

Wissen tu ich es nicht, aber ich vermute das es trotz alles soetwas in Deutschland auch noch gibt, aber wahrscheinlich eher sehr sehr selten!

das gibts hierzulande und in ganz europa mehr als häufig. nur sind alle darum bemüht den ball flach zu halten, und es nicht jedem spasten auf die nase zu binden, es sind auch meistens nicht irgendwelche skins oder gängstas sondern ganz normale leute. viel wind heisst viele bullen. du kommst da auch nicht so einfach rein, und viele fahren zu "internationalen turnieren", welche am häufigsten in osteuropa veranstaltet werden, getreu der devise "kiev ist fern, und die miliz noch viel ferner", sowie ulster, da war damals auch ein skandal nach einer bbc doku (im übrigen sehr reisserisch) die unteranderem paul dunkel aus finland seinen kopf gekostet hat (er züchtet jetzt toy foxies)

falls einer von euch vorhat den rambo zu spielen und so eine veranstaltung zu stürmen, wird der jenige entweder an deren logistik scheitern, oder im leichensack enden.

Mein früherer Nachbar hat einen herzallerliebsten Stafford den der "Züchter" um die Ecke bringen wollte, da er meinte "Jay-Jay sei zu gut für diese Welt, mit dem kann man kein Geld verdienen", er hat wirklich versucht den Süssen in den Kampf zu schicken aber Jay-Jay hat nicht mitgemacht

allein wer so dämlich ist mit staffs zu kämpfen ist sowas von dämlich, der drive fehlt und ebenso die gameness, und bei dem liegt der fehler schon im system dass es nur um die kohle geht, dem echgten sportsman geht es um die philosophie die für ihn so ist wie der "bushido" für den samurai. daraus resultiert das fehlende unrechtsbewusstsein!

@schnarchnasen: tschuldigng, aber ihr seid doch so dämlich wie ihr lang seid. jeder der einen pit hat muss doch wissen was das ist, und zwar ein kampfhund, und was im ernstfall zu tun ist. das interessiert einen hund nicht wenn er ein rohr auf den kopf kriegt. pits können einzig mit dem breaking stick gelöst werden, den man zwischen die backenzähne schieben muss, damit ist der hund in 10 sek. los....

das frustriert mich eifnach dass durch mangelnde sachkenntnis, an sich "harmlose" situationen tödlich enden, egal ob für mensch und tier. dafür mache ich persönlich diese kampfschmuserpolitik verantwortlich, da durch diese völlig vergessen wird was in dem liebsten kampfschmuser steckt! jeder hund kann beissen, jeder pit austicken, aber ist der mensch der das desaster verhindern kann!

shaun_the_leprechaun
26.12.2010, 14:30
mir tut es für deinen hund wirklich leid, aber egal wie man darf nicht vergessen was man hat, ein ovcharka ist auch kein pudel, ein mops kein schäferhund. ein terrier ist kein molosser... mir hat es sich früher auch nicht erschlossen, aber heute weiss ich dass man sich eben bis ins detail mit diesen praktiken ausseinandersetzen muss, egal wie abartig sie sind, um zu verstehen wie man solche hunde in die gesellschaft integrieren kann, und sie davon abhalten kann eine katastrophe auszulösen.

Schnarchnasen
26.12.2010, 18:10
Danke,ja das stimmt.

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