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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Haben wir richtig reagiert und gehandelt?


Schnarchnasen
08.11.2010, 18:41
wir haben uns ja gestern eine kleine Pit-Hündin geholt.
Sie ist sehr munter und frech.
Sie hat uns auch die ganze Nacht auf trapp gehalten,die ganze Zeit wollte sie spielen.:stupid:

Vorhin ist sie an unsseren Altpapier Behälter gegangen und hat unseren leeren Pizzakarton entdeckt.
Sie hat die ganze Zeit daran rumgeknabbert,als mein Freund dann zur ihr hin ist und Pfui sagte reagierte sie nur sehr unbeeindruckt und knabberte weiter.
Mein Freund ging ein zweites mal hin und nahm sie im Genick/schüttelte sie leicht und erwiederte das strenge "Pfui".
Daraufhin knurrte die kleine ca 1 minute bis mein Freund sie nahm und auf den Rücken drehte und sie unterwarf.Erst versuchte sie sich zu wehren doch dann gab sie sehr schnell auf und blieb liegen.

Ich denke es war richtig so zureagieren....

Eure Meinungen interessieren uns,also schreibt was das Zeug halt.

(:tier03:Konsequente und zu gleich liebevolle Erziehung beim Terrier)

bobbie
08.11.2010, 18:52
Seit gestern ist die Kleine da??? :hmm:

Und dann solch doofe, für die Kleine voll erschreckende Maßnahme. :schreck:

Ich halt ja von so einem Sch--ß gleich null. :(

Da gibts andere Erziehungsmethoden.

Nadine & Duke
08.11.2010, 18:53
Naja, diesen Genickgriff würde ich auf jedenfall unterlassen!
Kein Wunder dass sie knurrt.
Wegnehmen und Pfui, fertig.
Max. noch einen kurzen Schnauzengriff, aber niemals Genick.
Die Kleine hat sich sicher massiv bedroht gefühlt.
Packen und schütteln heißt für sie = Tötungsabsicht!
So würden sich Artgenossen nie untereinander maßregeln.

Schnarchnasen
08.11.2010, 18:57
OK, ich bin über jede Meinung und Rat sehr dankbar.
Sie ist aber auch Futterneidisch,sie hat unsere große BX ebenfalls angeknurrt,aber Cookie fand das ehe langweilig,drehte sich um und ging an ihre Futterstelle zurück.
Mein Freund und ich können allerdings in den Napf hinein fassen,meine Kinder ebenfalls

Monty
08.11.2010, 18:58
Nein,das war nicht richtig sondern ziemlich *******.

Bei Welpen wird auf und weggeräumt, positives Verhalten gelobt und wenn es unbedingt einer Zeitung bedarf, dann rollt diese zusammen und schlagt euch damit 3x selbst auf den Kopf.

Ansonsten bitte besorgt euch gute Literatur, z.B. das Buch aus meiner Signatur um die Grundkenntnisse des Lernverhaltens oder der Erziehung zu lernen.

Hola
08.11.2010, 18:59
Nie und nimmer würd ich sowas machen und schon gleich gar nicht mit einem Welpen der seit 24 std. bei mir ist. Pfui sagen, weg nehmen und ein alternativ Spielzeug geben. Ihr könnt doch nicht so mit einem Baby umgehen. Da braucht man sich auch nciht wundern wenn die kleine Knurrt....macht das nochmal wenn sie erwachsen ist und ihr braucht euch nicht wundern wenn sie euch berechtigterweise beisst!
Das sind erziehungsmethoden von vorm Krieg....ich würde mich ganz schnell mal schlau machen und ein paar erziehungsbücher lesen, und zwar gute!

Schnarchnasen
08.11.2010, 19:08
Ich räume auf!!!!!!!!!!!! Und meine Hunde schlagen tue ich nicht oder tuen wir nicht.
Wie gesagt unsere Bx hört aufs Wort,sie hat solche Sachen allerdings nie gemacht.
Ich wollte von Euch Tips und keine niederschmetternden Kommentare.
(Vielleicht) haben wir falsch reagiert,dewegen fragten wir ja auch.
Einsicht ist der beste Weg der Besserung.

Monty
08.11.2010, 19:18
Ich wollte dich/euch nicht niedermachen. - ich war erschrocken und bin wirklich entsetzt was eben oft noch passiert bei der Hundeerziehung.
Klasse finde ich aber das ihr/du es besser machen willst.

Lies dir bitte die Seite durch, dort werdet ihr viele Infos zur Gewalt in der Hundeerziehung und Tipps finden.

http://www.sag-nein-zu-gewalt.de/?cat=1

gregorius
08.11.2010, 19:19
Ich bin sprachlos!:schreck::schreck:

Einen Tag habt ihr den kleinen Welpen und dann so etwas!

Kannst Du Dir vorstellen das er verunsichert und ängstlich ist?

Mit solch einer Reaktion verschreckst Du ihn doch nur...baue erst einmal Vertrauen auf, zeig ihm sein neues Zuhause!

Solche Bestrafungen können ein ganz böses Ende nehmen, ein Hund vergisst soetwas dem Menschen nie!

Gib ihm wärme und liebe, macht er etwas was er nicht soll reicht ein einfaches NEIN oft schon aus!

Es grüsst Gregorius

Simone
08.11.2010, 19:25
Hallo,

ich würde sie auf keinen Fall im Genick packen und schütteln, da dies sie sehr bedroht und sie solch ein Verhalten von ihrer Mutter her nicht kennt. Ich weiß, dass man dieses Vorgehen vor vielen, vielen Jahren empfohlen hat, aber glücklicherweise gibt es lange andere Ansätze zur Erziehung. Da sie erst kurz bei Euch ist, muss zunächst ihr Vertrauen zu Euch wachsen. Ich würde somit auch nicht groß schimpfen, sondern ihr die Sachen kommentarlos wegnehmen.

Allerdings finde ich ihr Verhalten - sie knurrt Euch und Eure Hunde bereits an - auch nicht ohne. Ich würde mit ihr in eine gute und liebevoll arbeitende Hundeschule gehen, am besten direkt mit dem Welpenkurs beginnen. Sie wird sicher eine konsequente Erziehung brauchen...

Schnarchnasen
08.11.2010, 19:27
Sie liegt hier ganz Vertraut auf meinem Scho? und genießt die wärme und Streicheleinheiten
von mir und meinem Freund.
Ich möchte nur nicht das der Hund knurrt,wenn ihr irgendetwas nicht passt.

Monty
08.11.2010, 19:45
Was soll er denn sonst tun, er kann nicht mit dir sprechen. Das knurren ist einfach als Mitteilung zu sehen, das ihn etwas zuviel wird.

Alani
08.11.2010, 19:46
Und warum darf dein Hund nicht knurren?
Wenn du das mit solchen Methoden "wegerziehst" wird sie irgendwann nicht mehr knurren sondern gleich schnappen!
Egal welche Rasse, anders kann ein Hund sich nunmal nicht ausdrücken.

Sie hätte auch ganz sicher nicht geknurrt wenn ihr das Papier einfach wegegnommen hättet, sie weiß ja nicht das sie was falsch macht, sie fand es einfach nur lustig! Also besser wegnehmen und alternativ ne Runde mit ihr zusammen spielen. Das stärkt zudem noch die Bindung!

Alos bitte nie wieder schütteln und schon gar nicht unterwerfen!:sorry:

Zum Futterneid, meine Alani ist auch sehr Futterneidisch, ich habe das so geregelt das erst mein Rüde sein Essen bekommt und dann wenn sie sitz macht bekommt sie ihr essen und zwar 2 Meter von ihm enfernt. Es hat nicht lange gedauert bis sie es begriffen hat und mittlerweile sitzt sie schon an ihrem Platz wenn ich Futter in die Schüsseln packe! Danach gleich die Schüsseln wegräumen, keine Rest stehen lassen und immer aufpassen.
Genau das gleiche mit Kausachen, hast du ne Box für die Maus? Wenn ja gib es ihr wenn es was zwischendurch gibt dort und lass sie erst wieder raus wenn alle Hunde aufgegeknabbert haben! Mehr kannst du nicht machen.

Und ja, Hundeschule von Anfang an, aber achte bitte darauf das in den Welpengruppen weder sie andere noch andere sie unterbuttern. Ein Hund muß nicht alles aushalten und es ist der Job des Halters den Hund vor mobbing etc zu schützen!

Guayota
08.11.2010, 19:54
Sie ist aber auch Futterneidisch...

Ich würde die "Diagnose" (z.B. "sie ist futterneidisch", "sie ist dominant", etc.) einfach mal über Bord schmeissen, mich darauf konzentrieren was der Hund gerade tut (verteidigen? knurren, wie man das halt auch unter Geschwister die ganze Zeit gemacht hat) und versuchen, liebevoll das Verhalten zu beeinflussen ohne dabei zu raten, was in dem kleinen Köpfchen vorgeht.;)

Ja, sie kann doch garnicht wissen, dass man weder Pizzakartons auseinander nehmen darf, noch was "Pfui" bedeutet. Das musst du ihr mit viel Geduld beibringen - ich glaube unsere Erwartungshaltung an Hunde allgemein ist einfach viel zu hoch.
Ressourcenverteidigung ist kein "abnormales Verhalten", sondern in freier Natur höchst sinnvoll.
Ich würde mir eine Welpengruppe suchen. Höchstens so ca. 5 Welpen, keiner darf "Amok laufen", halbe Stunde (oder so) pro Woche mit einem richtig guten Trainer - der/die auch gut mit Menschen kann...;)

Und jetzt fangt nochmal von vorne an!

Schnarchnasen
08.11.2010, 20:06
Mach ich :-)

staffie112
08.11.2010, 20:23
Hallo,ich denke du hast soviel Hundeerfahrung?!
Das schütteln total übertrieben war müßtest du dann wissen.
Naja,ihr habt sie ja erst kurz und könnt das mit viel Liebe bestimmt wieder gut machen.
Baut doch erstmal Vertrauen auf!
Viel Glück

Schnarchnasen
08.11.2010, 20:27
Ja klar hab ich viel Hundeerfahrung aber ich hab bis jetzt nur erwachsene Hunde ausgebildet und welpen erfahrung ist bei mir net soooo viel

Diggimon
08.11.2010, 20:36
Hey Leute , nun mal Sachte ;) Sie hat doch schon Besserung gelobt und um Tips gebeten . Wenn man als Neufori immer gleich so "angeranzt" wird ist es kein Wunder , wenn Niemand mehr sich traut Fragen zu stellen ;) Ich pers. würde eine gute
Welpenschule besuchen , und die Kleine erstmal ankommen lassen . Sie ist gerade erst zu Euch gekommen aus einen TH . Ihr wisst nicht was das kleine Wesen schon alles durch hat , also lasst es Ruhig angehen :lach3: Wünsche Euch viel freude mit dem kleinen Wurm :) Außerdem sind Bilder immmer gerne gesehen hier im Forum :D

Cira
09.11.2010, 00:49
Ich möchte Dir ein wunderbares Buch empfehlen.
Es heißt: Hunde sind anders - Autorin: Jean Donaldson.

In dem Buch werden alle wichtigen Themen gründlich besprochen, auch solche wie Verteidigung des Futters und wie man dem mit sanften Methoden erfolgreich begegnet.
Aber vor allem macht es sehr häufig klick, wenn man es liest und man bekommt ein völlig neues Bild von seinem Hund, wie er denkt, wie er lernt.

Ich habe schon sehr viele Hundebücher gelesen und es waren auch schon einige gute dabei, aber dieses hat mir fast eine neue Welt eröffnet, worüber ich im Umgang mit meinen Hunden sehr froh war und bin.
Außerdem kann ich Dir noch sehr: Die Welt in seinem Kopf, empfehlen.
Es handelt vom Lernverhalten der Hunde.
Wenn man die beiden liest, siehst man seine Hunde plötzlich mit ganz anderen Augen und läuft gar nicht mehr in Gefahr solche Methoden anwenden zu wollen, weil einem klar wird, wie wenig Sinn das macht und daß man damit das Vetrauensverhältnis zerstört, denn der Hund kann das nicht umsetzen.

Das Nackenschütteln gerade bedeutet für ihn nur: Pizzakarton kaputt beißen, wenn meine Menschen in der Nähe sind, ist gefährlich.
Also wird er sowas machen, wenn ihr nicht unmittelbar in der Nähe seid und er sich sicherer fühlt.
Falls er es überhaupt mit dem Karton verknüpft hat, es kann auch sein, daß er sich gerade darüber freute daß Dein Mann auf ihn zukam und dann geschüttelt wurde, oder daß da hinten ein Glas umgefallen ist und er es damit in Verbindung brachte.
Auf jeden Fall hat er gemerkt, es wurde plötzlich sehr gefährlich und die Gefahr kam von Deinem Mann. Nicht gut um eine Basis des Vetrauens zu schaffen.

Ihr müsst ihn umlenken.
Zum Beispiel ein Wort beibringen, für Dinge die verboten sind.
Das dauert aber seine Zeit und geht nicht von heute auf Morgen.
Gleichzeitig sollte er die Möglichkeit haben seinen Nage-Zerstörungs-Trieb an anderen tollen Dingen auszuleben.
Leckere Kauknochen usw.

Setzt bei der Erziehungs des Welpen auf positive Bestärkung, nicht auf Bestrafung.
Er lernt dadurch stressfreier und sorgfältiger, weil angstfrei und sein Vetrauen in Euch wird nicht erschüttert.

Ich weiß, daß es aus Unkenntnis passiert ist und ich ziehe den Hut davor, daß Du mit der Frage ins Forum gegangen bist, in der Gefahr Dich hier einigen dummen Kommentaren auszusetzen.
Aber Du hast selber gefühlt, daß es nicht richtig war, so zu reagieren und holst Dir hier Rat, das finde ich super.

Ich würde auch von Anfang an eine gute Hundeschule mit Welpenspielgruppe, die nach modernen Erkenntnissen arbeitet und keine Hau Ruck -Methoden mehr anwendet, empfehlen.
Und ganz viele gute Hunde-Bücher lesen, ihr werdet hier sicher noch mehr Empfehlungen bekommen, wenn ihr danach fragt. :)

Glücklicherweise haben wir die Hundeerziehungs-Steinzeit endgültig hinter uns gelassen, es sind nur noch nicht alle angekommen. ;)

Noch eines: Daß der Zwerg knurrt, wenn ihm etwas nicht passt, ist ein artgerechtes und wünschenswertes Verhalten.
Schlimmer wäre er täte es nicht und beißt irgendwann einfach zu, wenn ihm was über die Hutschnur geht.
Es heißt aber nicht, daß Du nicht an den Situationen arbeiten kannst, um ihn zu desensibilisieren, also, daß er es duldet, wenn man an sein Futter geht zum Beispiel, das geht durchaus.
Ich denke, der Unterschied ist klar, nicht?
Ihr wollt ihm nicht abgewöhnmen das er knurrt, wenn ihm eine Situation nicht behagt (sie ist für Euch ein gutes Warnzeichen, was respektiert werden sollte) sondern ihr wollt ihn an möglichst viele Situationen gewöhnen, so daß er gar nicht auf die Idee kommt, dann noch zu knurren.
Das kann man ausschließlich über positive Bestärkung erreichen, look the Books. ;)

Ich wünsche Euch viel Erfolg und viel Freude, mit dem kleinen Azubi. :)

...

Monty
09.11.2010, 04:39
Cira das hast du toll geschrieben.

@ Schnarchnase. Diese beiden Bücher sind wirklich toll und ich lege sie dir auch ans Herz

Peppi
09.11.2010, 05:18
Ressourcenverteidigung ist kein "abnormales Verhalten", sondern in freier Natur höchst sinnvoll.

Du wirst nochmal zum Bloch Fan. ;)


:D

troja
09.11.2010, 07:14
wenn sie das nochmal macht einfach pfui wegnehmen und ihr was geben wodrauf sie rum kauen darf

sie sagt dir mit dem knurren das sie was nicht will due musst dann die konsequenz ziehen gehst du weg und lässt es ihr hat sie gewonnen das merkt sie sich ,
aber gehst du nicht weiter aufs knurren ein und nimmst es ihr weg tadelst sie mit der stimme schickst sie vielleicht noch weg auf den platz oder von dir weg oder lenkst sie auf was anderes um, merkt sie es sich auch das sie mit dem knurren kein erfolg hat und du am längeren hebel sitzt

machst du das öfter hört sie von alleine auf dich anzuknurren weil sie merkt sie hat keinen erfolg und du bestimmst

Schnarchnasen
09.11.2010, 07:48
Supi...
Ja ich habe das Altpapier jetzt weg getan.
Das ist echt der Hammer,sie findet immer neue Sachen,aber ich bleibe mit viel Gedult dran.
Und den Kampf des Rudeloberhaupte werde ich besiegen....

LukeAmy
09.11.2010, 08:09
hihih das klingt so ganz nach unserem Monster (1. amtshandlung war mich in die hand zu beissen - wegen Futter)....dieser Teufel hat nur NEIN gehört in den1. 3 wochen(und auch heute noch)... sie musste schon mehrmals auf den Rücken gelegt werden von uns aber vor allem von unsere hunden...(da sie auch geknurrt hat, provoziert, frech ist, ..) genick schütteln ist nicht gut, unsere nehm ich nach x mal geh auf deinen platz aller höchstens mal am genick und bring sie dann auf ihren Platz..

als erstesmusst du ihr beubringen was ein NEIN überhaupt bedeutet
..utter in die Hand.. handauf.. wenn sie es nehmen will- hanz zu und NEIN ..nach 3mal etwa sagen : NIMMS und fressen lassen (nach 5 min . hat das jeder kapiert)

Guayota
09.11.2010, 09:22
Ressourcenverteidigung ist kein "abnormales Verhalten", sondern in freier Natur höchst sinnvoll.Du wirst nochmal zum Bloch Fan. ;)


:D

Ich denke mal viele Tiere (das fängt ja schon bei Mikroorganismen an) ziehen einen Vorteil daraus, Beute zu verteidigen, anstatt grosszügig darauf zu verzichten und sie anderen zu überlassen. Selbst der Mensch verteidigt Ressourcen, führt Kriege deswegen, wird Kriege deswegen führen.
Bei einem Familienhund ist dieses "logische" und "genetisch verankerte" Verhalten jedoch gänzlich unerwünscht.
Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass es deshalb, also weil es so "natürlich" ist, nicht-beeinflussbar bleibt.:D

Guter Beitrag, Cira!:)

Schnarchnasen
09.11.2010, 09:42
Bzgl. Der Hundeschule zu der ich seit ca 10 Jahren gehe:
Stephan Wamser/Spirit of Dogs
Welpenspiel

Sozialisierung

Wesensprägung auf Umwelt, Gegenstände, Geräusche usw.


Junghundestunde

Wesensfestigung

Sicherheit

Grundausbildung


Familienhundausbildung

Stadtgänge verschiedene Städte

Grundgehorsam

Gaststättenbesuche

Menschenmassen

Geräusche

S-Bahn

Tierarztbesuch

usw.




Problemhundetraining

Anti-Angst

Anti-Aggression und Resozialisierung

Sonstige Verhaltensauffälligkeiten




Listenhunde/auffällige Hunde

Vorbereitung auf den Wesenstest/Sachkundenachweis

Spezielles Training mit staatlich anerkannter Prüfung


Kaufberatung

Rasse:

welche Rasse kommt für mich infrage?

Züchter:

wie finde ich den richtigen Züchter?

Welpe:

Wahl des richtigen Welpen

Junghund:

Überprüfung von Wesen und Verhalten erwachsener Hund


Verkauf von Hundezubehör mit Beratung

Leinen, Halsbänder, Spielzeug usw.


Tages- und Wochenendseminare

1.Hilfe am Hund

Impfungen

Parasitenbefall


Begleithundeausbildung

Theorie + Praxis mit staatlich anerkannter Prüfung (VDH-leistungsrichter)


Spezielle Schulungen im Bereich IPO, VPG

Theorie Abteilung A/B/C

Fährtenarbeit

Begleithundeprüfung

Triebveranlagung

Triebsteigerung

Triebhemmung

Problembewältigung


Grundwissen rund um den Hund

Hundepsychologie

Ernährung

Pflege

Gesundheit

Erziehung
weitere Informationen

Als lizensierter Hundeausbilder und Landesverbandshelfer des VDH (Verband für das deutsche Hundewesen) verfüge ich über mehr als 25 Jahre Hundeerfahrung.

Während meiner langjährigen Tätigkeit als Ausbilder und Hundeführer in mehreren Vereinen habe ich verschiedene Rassen zu unterschiedlichen Prüfungen erfolgreich vorgestellt.



Weiterhin betreue ich Tierheime in:

Sozialisierungs- und Verhaltensfragen

Rassentypisierung

Haltung

Peppi
09.11.2010, 09:43
Ich denke mal viele Tiere (das fängt ja schon bei Mikroorganismen an) ziehen einen Vorteil daraus, Beute zu verteidigen, anstatt grosszügig darauf zu verzichten und sie anderen zu überlassen. Selbst der Mensch verteidigt Ressourcen, führt Kriege deswegen, wird Kriege deswegen führen.
Bei einem Familienhund ist dieses "logische" und "genetisch verankerte" Verhalten jedoch gänzlich unerwünscht.
Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass es deshalb, also weil es so "natürlich" ist, nicht-beeinflussbar bleibt.:D

Zustimm.

Ich dachte nur weil vor einiger Zeit die Vergleiche mit dem natürlichen Vorbild noch so "verpöhnt" waren. Lass das nicht Frau von und zu Rheinarzt höhren ;)

Guayota
09.11.2010, 10:10
Ich dachte nur weil vor einiger Zeit die Vergleiche mit dem natürlichen Vorbild noch so "verpöhnt" waren.

Ich denke über all die Jahre der "Hundezucht" hatten die schlimmen Ressourcenverteidiger keine grosse Chance auf Fortpflanzung. Was hat man früher mit Hunden gemacht, die wegen einem Knochen oder dem "guten Platz" den Besitzer gebissen haben - was macht man heute mit ihnen?
Scheinbar kann man dieses Verhalten also nicht "wegselektieren" - ausserdem zieht es sich durch alle Hunderassen.
Das muss einem schon bewusst sein.

Guayota
09.11.2010, 11:35
Meine Buchempfehlung zu dem Thema und für alle, die einen "Ressourcenverteidiger" zuhause haben ist "Meins!" - auch von Jean Donaldson.
Dort ist alles sehr viel feiner und sehr praxisnah erklärt! Das Buch hat mir sehr imponiert - wie man vielleicht sieht, wenn man es kennt!;)

Kauftipp! :D

Peppi
09.11.2010, 13:05
Ich denke über all die Jahre der "Hundezucht" hatten die schlimmen Ressourcenverteidiger keine grosse Chance auf Fortpflanzung. Was hat man früher mit Hunden gemacht, die wegen einem Knochen oder dem "guten Platz" den Besitzer gebissen haben - was macht man heute mit ihnen?
Scheinbar kann man dieses Verhalten also nicht "wegselektieren" - ausserdem zieht es sich durch alle Hunderassen.
Das muss einem schon bewusst sein.

Gewagte These ;)

Aber das Buch schau ich mir trotzdem an :lach4:

AlHambra
09.11.2010, 13:10
@ Cira: Great posting

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen :king:

Monty
09.11.2010, 16:27
hihih das klingt so ganz nach unserem Monster (1. amtshandlung war mich in die hand zu beissen - wegen Futter)....dieser Teufel hat nur NEIN gehört in den1. 3 wochen(und auch heute noch)... sie musste schon mehrmals auf den Rücken gelegt werden von uns aber vor allem von unsere hunden...(da sie auch geknurrt hat, provoziert, frech ist, ..) genick schütteln ist nicht gut, unsere nehm ich nach x mal geh auf deinen platz aller höchstens mal am genick und bring sie dann auf ihren Platz..

als erstesmusst du ihr beubringen was ein NEIN überhaupt bedeutet
..utter in die Hand.. handauf.. wenn sie es nehmen will- hanz zu und NEIN ..nach 3mal etwa sagen : NIMMS und fressen lassen (nach 5 min . hat das jeder kapiert)


sorry aber das ist genau der selbe veraltete Blödsinn und keinen Deut besser

Schnarchnasen
09.11.2010, 18:18
Tja da sieht man mal wie sich die meinungen teilen und das keiner perfekt duch verchiedene ansichtsweise ist

Monty
09.11.2010, 20:50
Überlege dir was dir richtiger erscheint - deine Kinder erziehst du sicher auch nicht mehr wie es vor 50 Jahren üblich war.

Cira
09.11.2010, 22:32
Tja da sieht man mal wie sich die meinungen teilen und das keiner perfekt duch verchiedene ansichtsweise ist

Offensichtlich fühlst Du Dich hier bevormundet und gegängelt.
Aber auch wenn hier manch einer nicht immer den richtigen Ton trifft, kannst Du davon ausgehen, daß gefühlte 95% der Leute in diesem Forum, nur das Beste für die Vierbeiner möchte und daß man künftigen Unfällen mit Hunden vorbeugen will, allein schon deswegen, damit sich das Bild unserer Hunde in der Öffentlichkeit nicht noch weiter verschlechtert.

Ich hoffe daß sich Dein verletzter Stolz wieder erholt und sich zum Wohle des Welpen und nicht zuletzt Deiner Kinder, die humane Variante der Hundeerziehung, auch bei Euch, durchsetzen wird.

Vergiss nicht, daß Du hier um Rat gefragt hast, weil Du Dich selber dabei unwohl gefühlt hast, wie ihr mit der Kleinen in dieser Situation umgegangen seid.

Im Übrigen zeugt sowas nicht von Schwäche, sondern von Charakter, also schluck den Unmut runter und nutze die Tipps nun auch, die Du Dir hier geholt hast. ;)
Wenn Deine Hundeschule gut ist und nach modernen Erkenntnissen der Wissenschaft arbeitet, werden sie Dir dort ebenso dazu raten.

...

Sonix
10.11.2010, 00:50
ich denke auch, gerade in den ersten Tagen und Wochen muß der Hund erstmal Vertrauen zu seinen neuen Menschen aufbauen. Da kann man viel Schaden anrichten, wenn man gleich zu drastisch zu Werke geht.
Fehlverhalten mit einem scharfen NEIN bestrafen, sollte erstmal vollkommen ausreichen. Gerade so ein Pizza-Karton wird für einen Hund recht gut riechen...da ist das "nein" und wegnehmen des "Nasenschmauses" schon Strafe genug ;-)

Alani
10.11.2010, 07:18
Das ist ein Teil dr Bücher die wir jeden Monat im Antikdoggenfreundenewsletter bekommen! Sie sind sorgfältig ausgewählt und absolut empfehlenswert!

Buchempfehlungen

-Da muss er durch! Über Schlagworte und Sprüche aus der Hundewelt. Von Thomas Riepe. (http://www.animal-learn.de)

In diesem Buch räumt Thomas Riepe mit alteingesessenen Vorurteilen und Gerüchten auf, die hartnäckig auf vielen Hundeplätzen und unter Hundehaltern gepflegt werden. Thomas Riepe ist einer der renommiertesten Hunde- und Wolfsforscher Deutschlands. Dieses Buch MÜSST Ihr einfach haben.


-Die Dominanztheorie - Tatsache oder fixe Idee im http://www.animal-learn.de/verlag.php als Buch erhältlich.) Dieses Buch sehr kurzweilig und interessant geschrieben. Die Inhalte sind ein MUSS für jeden Hundehalter.

-Der Hundeflüsterer - Sanfte Hundeerziehung, erfolgreiche Kommunikation, vertrauensvolles Miteinander - von Paul Owens.

(Paul Owens hat früher Hunde auf die damals einzig bekannte "harte" Tour ausgebildet und jeglicher Gewalt dann komplett abgeschworen. Er bildet seitdem sehr erfolgreich Hunde mit Hilfe der sanften Erziehung aus.) Kosmos Verlag - 14,95 Euro. (Den Ernährungsteil bitte überblättern!!! Der Teil geht leider GAR nicht. Die spinnen die Amis ;-))


-Hundeartige - von Thomas Riepe. Ein interessantes Buch mit vielen Hintergrundinformationen und provokanten Fragen zu allen möglichen Hundethemen. (Animal-Learn-Verlag)

-Die Welt in seinem Kopf Über das Lernverhalten von Hunden von Dorothée Schneider. http://www.animal-learn.de

-Hunde können beissen ...aber Luftballons und Pantoffeln sind gefährlicher. Janis Bradley (http://www.animal-learn.de)

Schnarchnasen
10.11.2010, 08:49
Offensichtlich fühlst Du Dich hier bevormundet und gegängelt.
Aber auch wenn hier manch einer nicht immer den richtigen Ton trifft, kannst Du davon ausgehen, daß gefühlte 95% der Leute in diesem Forum, nur das Beste für die Vierbeiner möchte und daß man künftigen Unfällen mit Hunden vorbeugen will, allein schon deswegen, damit sich das Bild unserer Hunde in der Öffentlichkeit nicht noch weiter verschlechtert.

Ich hoffe daß sich Dein verletzter Stolz wieder erholt und sich zum Wohle des Welpen und nicht zuletzt Deiner Kinder, die humane Variante der Hundeerziehung, auch bei Euch, durchsetzen wird.

Vergiss nicht, daß Du hier um Rat gefragt hast, weil Du Dich selber dabei unwohl gefühlt hast, wie ihr mit der Kleinen in dieser Situation umgegangen seid.

Im Übrigen zeugt sowas nicht von Schwäche, sondern von Charakter, also schluck den Unmut runter und nutze die Tipps nun auch, die Du Dir hier geholt hast. ;)
Wenn Deine Hundeschule gut ist und nach modernen Erkenntnissen der Wissenschaft arbeitet, werden sie Dir dort ebenso dazu raten.

...


Ich bin icht verletzt in meinem Stolz und ich habe genau deswegen nach gefragt(wie du schon schriebst),weil ich das auch irgendwie für falsch empfunden habe.
Ich möchte dem Hund ja nur das beste und möchte alless richtig machen,gerade auch wegen der Gesellschaft.
Solch ein Hund und Kinder,ich weis das es funktioniert!
Und ich bin auch jedem kommentar und jeder kretik dankbar,denn nur so lernt man es besser zu machen.Ich bin ja verbesserungsfähig.

Danke:)

bx-junkie
10.11.2010, 12:19
Das ist ein Teil dr Bücher die wir jeden Monat im Antikdoggenfreundenewsletter bekommen! Sie sind sorgfältig ausgewählt und absolut empfehlenswert!

Buchempfehlungen

-Da muss er durch! Über Schlagworte und Sprüche aus der Hundewelt. Von Thomas Riepe. (http://www.animal-learn.de)

In diesem Buch räumt Thomas Riepe mit alteingesessenen Vorurteilen und Gerüchten auf, die hartnäckig auf vielen Hundeplätzen und unter Hundehaltern gepflegt werden. Thomas Riepe ist einer der renommiertesten Hunde- und Wolfsforscher Deutschlands. Dieses Buch MÜSST Ihr einfach haben.




DAS Buch ist mal richtig gut! Ich habe leider bislang nur in der WUFF seine Kolumne dazu gelesen, werde mir aber das Buch in Kürze anschaffen, weil ich es wirklich gut finde!

Monty
10.11.2010, 16:26
Die letzten 6 Bücher sind alle klasse.
@ Schnarchnase Du liest ja selbst das dir "Die Welt in seinen Kopf" inzwischen 4x empfohlen wurde.
Das sind Bücher die sich sehr gut lesen lassen- ohne Fachchinesisch usw.

Schnarchnasen
10.11.2010, 21:58
Werde morgen in die Stadt gehen und mich in einer Bücherei erkundigen,dann werde ich mir eins dieer Bpcher bestellen.
Danke

Scotti
11.11.2010, 06:07
Die Welt in seinem Kopf ist wirkich zu empfehlen.
Was auch sehr gut ist, "Wer denken will muss fühlen".

Schnarchnasen
11.11.2010, 12:30
Ja ich denke ich kaufe mir das Buch "Die Welt in seineem Kopf"

Mila
13.11.2010, 16:29
Das Buch habe ich auch, und lese es gerade zum ersten Mal. Ist wirklich gut, man lernt viel grundsätzliches dabei :)
Seit ich hier im Forum aktiv bin, bin ich eh auf dem "gewaltfreie Erziehung- Trip"... auch ich habe anfangs an der Leine geruckt wenn meine Hündin gezogen hat bzw. in die Leine gesprungen ist, heute aber versuche ich es anders zu lösen, ohne Gewalt, ohne sinnloses Schimpfen, sondern mit Geduld, Mitdenken usw..

Zu dem Fall den du anfangs beschrieben hast:
Deine Hündin hat an dem Pizakarton geknabbert, und irgendwann hat dein Freund geschimpft, richtig?
Da hätte ich sofort reagiert, also nicht erst nachdem du eine Weile zugelassen hast dass am Karton rumgekaut wird. Vllt. weiß die Kleine ja auch noch nicht, was ein Nein bedeutet, und muss es erst lernen. Dabei gehts nicht drum, dass man selber stärker/mächtiger ist, sondern eigentlich darum, schneller zu sein und überzeugend. D.h.: Hund will an den Karton rangehen, du sagst streng Nein. Wenn sie weiß was das bedeutet (!), verwehre ihr schnell den Zugang zum Karton z.B. durch wegziehen/wegnehmen bevor sie sich selbst damit belohnt, und biete ihr was anderes an, dass sie nehmen kann.

Rumschreien, am Genick packen und schütteln bringt gar nix, außer einen doofen Einstieg in eure Beziehung... keine gute Idee! Sorg' dafür, dass dein Freund sich auch mit moderner Hundeerziehung befasst, oder -wenn das nicht möglich ist- nimm das Ganze selbst in die Hand.
Ich erziehe unseren Hund auch weitgehend alleine, weil mein Freund sich nicht mit richtiger Hundeerziehung befassen möchte. So weiß der Hund woran er ist!

Bettinusdan
14.11.2010, 16:34
Das euer Verhalten falsch war wisst ihr ja jetzt schon.

Dafür hat eure BX-hündin absolut richtig reagiert: mit ignorieren. und gelangweiltem abwenden.
natürlich dauert diese methode manchmal etwas länger, aber auf lange Sicht gesehen ist sie am effektivsten und vor allem nachhaltigsten.
Euer baby lernt das auf nicht erwünschtes Verhalten genau die Reaktion erfolgt, die am allerlangweiligsten und fadesten ist: Keine.

Natürlich wird sie noch viel probieren, aber anhand von ignorieren, einem "nein" und dem Vorbild der erwachsenen Hündin wird sie dorthin kommen wo ihr sie haben wollt.

Klar, gibts Hunde mehr Aufforderungen brauchen als andere. Meine Boxerhündin ist auch so eine. Und? Strebt sie deshalb die Weltherrschaft an? Wohl kaum, aber sie geht nun mal nicht gern bei kaltem Wetter hinaus. Genauso wenig wie sie es mag beim Schlafengehen den Platz zu wechseln (einschlafen tut sie im Wohnzimmer, schlafen in der Küche).
Spielen gibts nur auf Hardcore-art, dass ist ihr Charakter, alles andere findet sie fad.
Deshalb ist weder sie noch irgendein anderer hund der dieses verhalten zeigt ungehorsam, bösartig oder sonst was.

Ich wünsch euch viel Glück mit der Kleinen und ihr schafft die Erziehung auch ohne Gewalt!:)

Cira
15.11.2010, 03:54
Das euer Verhalten falsch war wisst ihr ja jetzt schon.

Dafür hat eure BX-hündin absolut richtig reagiert: mit ignorieren. und gelangweiltem abwenden.
natürlich dauert diese methode manchmal etwas länger, aber auf lange Sicht gesehen ist sie am effektivsten und vor allem nachhaltigsten.
Euer baby lernt das auf nicht erwünschtes Verhalten genau die Reaktion erfolgt, die am allerlangweiligsten und fadesten ist: Keine.



Das gilt nur dann, wenn das, was der Hund gerade tut nicht selbstbelohnend ist (Pizzakartons annagen ist selbstmotivierend, weil es ihm Spass macht), sonst bringt Ignorieren nichts.
Besser ist hier kurz "Nein" sagen und wegnehmen, dem Hund zur Alternative, etwas zum Kauen geben, was er haben darf und daran arbeiten ein Signal zu etablieren, welches beim Hund die Bedeutung hat, das was Du gerade tust ist verboten.
Dafür braucht es natürlich ein wenig Geduld bei einem so jungen Tier.

Das kann man ihm übrigens prima über die Übung beibringen, die hier schon beschrieben wurde.
Leckerchen auf die Hand und wenn die Kleine es nehmen will die Hand schließen und dabei "Nein" sagen, solange wiederholen wie sie es nehmen will.
Wenn sie dann wartet, wenn die Hand offen ist, weil sie eh nicht rankommt, sagt man "Nimms" und sie darf es fressen.
Das Ganze mehrmals täglich üben, bis es sitzt.
Dann weiterüben, indem man das Leckerchen auf den Boden legt, aber so, daß man es jederzeit mit der Hand abdecken kann, sobald sie es nehmen möchte.
Danach im Stehen und den Fuß zum Abdecken benutzen.
Später kann man den Schwierigkeitsgrad mit Pizzakartons und allem, was die Kleine toll findet und supergern haben will, steigern, aber langsam.

Wichtig: Wenn der Hund sich trotz der ganzen Überei mal wieder vergisst, ist er nicht bockig, sondern man hat einfach noch nicht genug geübt.
Dann einfach auch wieder ruhig "Nein" sagen und es wegnehmen.
Auch wichtig: dem Hund immer reizvolle Alternativen zum Kauen bieten, damit er seinen Nagetrieb ausleben kann.

Bei uns sind Pizzakartons übrigens nur verboten, solange sie noch im Gebrauch sind.
Nach dem Essen darf Cira sich damit vergnügen, bis nur noch viele kleine Fitzel übrig sind.
Das gleiche mache ich beispielsweise mit leeren Milchtüten, etc.
die werden akribisch zerstückselt und ausgeleckt.
Oder ich nehme Schachteln und kleine Kartons, die innere Papprolle von Küchenpapier, etc. schneide ein kleines Loch rein und stecke ein Wurststück oder etwas Schmierkäse hinein.
Die Süße beschäftigt sich damit manchmal bis zu einer Stunde.
Wenn sie fertig ist, nehme ich eine Handschaufel und fege es kurz auf.
Danach ist sie so groggy, daß sie erstmal eine Stunde schläft, so anstrengend war die "Arbeit". ^^

Den Kong mag sie lang nicht so gern, den kann man nicht so schön auseinander pflücken.
Alte Stofflappen (olle Kinderunterhemden z.B.) sind auch der Hit, die kann man ganz toll auseinanderrreißen.
In die Mitte kommt ein Leckerchen und von innen heraus ein wenig mit Wurstpaste bestrichen, Knoten an den Seiten rein und der Hund ist erstmal ne Weile beschäftigt.
Allerdings bleibe ich dabei und nehme, falls notwendig, abgerissene Teile gleich weg.
Sie liebt es mit der Nase nach dem Leckerchen zu wühlen und den Stoff auseinander zu reißen.

Unsere leeren Joghurtbecher auslecken, ist natürlich auch was Herrliches. :)
...

Bettinusdan
15.11.2010, 10:33
Das gilt nur dann, wenn das, was der Hund gerade tut nicht selbstbelohnend ist (Pizzakartons annagen ist selbstmotivierend, weil es ihm Spass macht), sonst bringt Ignorieren nichts.
Besser ist hier kurz "Nein" sagen und wegnehmen, dem Hund zur Alternative, etwas zum Kauen geben, was er haben darf und daran arbeiten ein Signal zu etablieren, welches beim Hund die Bedeutung hat, das was Du gerade tust ist verboten.
Dafür braucht es natürlich ein wenig Geduld bei einem so jungen Tier.


Das ist natürlich eh klar, ich bin jetzt eher vom Knurren und unhöflich sein ausgegangen!
Hach, so ist das immer, wenn man nur schreibt: man vergisst die Hälfte, bezieht sich nur auf einzelne Sätze des Posts,...

Ich geb dir mit deinem Post vollkommen recht!:)

Schnarchnasen
15.11.2010, 11:03
Hey,sie knurrt jetzt,wenn wir ihr Sachen weg nehmen wollen????
also ein beispiel,sie hat das Brot meines sohnes geklaut,ich wollte ihr das abnehmen und sagte dabei mit erhobener stimme Nein.dabei fing sie an zu knurren und zeigte ihre zähne die madame zickig.

Bettinusdan
15.11.2010, 11:51
Da gibts 2 Möglichkeiten (je nachdem wie geduldig und gut gelaunt ich gerade bin):

1. ich nehm es ohne wenn und aber weg, und ignorier sie ansonsten sträflich

2. ich biet ihr was anderes an und tausche

Wobei ich zweiteres eher nur bei sachen machen würde, die ihr gehören und du ihr nur lernen möchtest, dass sie die im bedarfsfall auch hergibt.

Wenn sie klaut, dann wie gesagt ohne diskutieren wegnehmen, eventuell noch ein "nein" dazu und danach den kleinen fratzen komplett außer acht lassen.

Dass sind einfach Dinge, die sie jetzt ausprobieren muss, schauen "wo sind meine grenzen, wie weit darf ich gehen".
Wenn ihr von anfang an konsequent klar gemacht wird, dass sie das Brot deines Sohnes (und auch sonstiges menschliches essenszeug) nicht zu nehmen hat, dann wird sie auch nicht lange mit euch diskutieren, sondern es zur Kenntnis nehmen.
Besonders schimpfen würd ich sie gar nicht, denn sie ist ein Baby und schaut einfach was geht und was nicht.

Schnarchnasen
15.11.2010, 17:37
Danke

Cira
16.11.2010, 09:08
Das ist natürlich eh klar, ich bin jetzt eher vom Knurren und unhöflich sein ausgegangen!
Hach, so ist das immer, wenn man nur schreibt: man vergisst die Hälfte, bezieht sich nur auf einzelne Sätze des Posts,...

Ich geb dir mit deinem Post vollkommen recht!:)

Aso. :)

Hey,sie knurrt jetzt,wenn wir ihr Sachen weg nehmen wollen????
also ein beispiel,sie hat das Brot meines sohnes geklaut,ich wollte ihr das abnehmen und sagte dabei mit erhobener stimme Nein.dabei fing sie an zu knurren und zeigte ihre zähne die madame zickig.


Tauschen ist super.
Mach am besten häufig viele "Aus-Übungen" mit ihr.
Außerdem auch daran arbeiten ihr den Napf wegzunehmen, jetzt kannst du das alles noch gut etablieren, später wirds schwieriger. :)
Zeig ihr, daß es sich für sie lohnt, wenn sie dir ihre Sachen freundlich überlässt.

Sobald sie sich von dir und deinem Partner entspannt die Sachen wegnehmen lässt, würde ich auch die Kinder in die Übungen mit einbeziehen, allerdings immer nur unter deiner Obhut.

Weißt du wie man da am besten vorgeht?

...

Schnarchnasen
16.11.2010, 09:55
Das komische daran ist,das meine Kinder ihr alles abnehemen können,sie ist total fixiert auf die beiden

staff85
20.11.2010, 12:13
ich würde auf keinen fall das futter-wegnehm-spiel üben...
was futteraggression angeht hab ich sehr viel erfahrung, habe 4 hunde, von denen 2 sehr futteraggressiv waren (einer davon hat der vorbesitzerin die hand zerlegt, ist übrigens ein dackelmix)
bitte, bitte, nicht einfach essen wegnehmen!!!! besonders nicht die futterschüssel-wegnehm-übung.
futterverteidigung ist normal... und je nachdem wie die aufzucht war (hatten alle welpen einen eigenen napf, oder mussten sie um das essen kämpfen, etc), verteidigen sie vehementer.

so wie du schilderst, läuftst du in die falle, und du hast bald einen futteragressiven hund. ich würde ihr vorerst keinen napf geben, sondern nur aus der hand füttern. (so verknüpft sie eure hand und futter wieder positiver, und es gibt keinen napf zu verteidigen)
dann das tauschspiel viel üben: wenn du etwas zu essen hast, gib ich dir was besseres wenn du mir deines gibst...
nie, nie, nie, zumindest am anfang, einfach was essbares wegnehmen ohne tausch. sie verteidigt ja jetzt schon, und je öfters ihr ihr was wegnehmt, desto schlimmer wird es!

ich würde auch darauf achten, dass sie immer ruhe beim essen hat. keine kinder oder sonst wer herum.


ich empfehle dazu das buch : "agressionsverhalten von hunden" von james o hear...

Cira
26.11.2010, 14:13
Man muss einen futteraggressiven Hund nicht als unabdingbar hinnehmen.

Sry, aber ich toleriere keinesfalls, daß mein Hund Dinge gegen mich verteidigt, es sollte für ihn selbstverständlich sein, daß alles mir gehört und ich es haben kann, wann ich möchte.

Je größer der Hund, umso wichtiger finde ich ich es und auch, daß meine Kinder oder andere im Haushalt lebenden Personen mit einbezogen sind.

Was nicht heißt, daß ich streng oder unfreundlich zu meinem Hund bin, da gibt es viel bessere Möglichkeiten.
Der Hund sollte niemals gemobbt oder genötigt werden, etwas abzugeben, aber das muss ja auch nicht sein, das Ganze kann man absolut positiv besetzen, so daß der Hund merkt, daß es sich für ihn lohnt, wenn er mir seine Sachen überlässt.
Es ist einfach auch eine Vertrauenssache, daß er mir alles überlässt, wenn es darauf ankommt.
Wie sieht es denn zum Beispiel aus, wenn er etwas Fressbares findet und ich nicht möchte, daß er es auffuttert.
Muss ich da auch akzeptieren, daß er es nicht herausgeben will und mich sogar anknurrt?

Der Hund muss einfach Erfahrung sammeln, daß es für ihn ein lohnenswertes Geschäft ist.
Wenn man daran fleißig arbeitet, gibt er nach einiger Zeit auch Futter jederzeit heraus.

Unser letzter Hund, ein weißer Schäferhund-Mischling, war verfressen bis zum Geht nicht mehr, aber wenn ich "Aus" gesagt habe, ist sein Kiefer beinahe schon automatisch aufgeklappt und das Futter herausgefallen.
Das muss natürlich nicht mit jedem Hund so perfekt klappen, aber man sollte es ihm schon in Ruhe wegnehmen können, ohne Angst um Leib und Leben zu haben.

Ich empfehle dazu nochmal die Lektüre von Jean Donaldson, sie beschreibt gerade auch zu diesem Thema, wie man genau, sensibel und mit äußerster Vorsicht einen Hund daran gewöhnt.

Für mich überhaupt das beste Buch, was ich zu dem Thema Hundeerziehung bisher gelesen habe.

"Die Welt in seinem Kopf" ist auch ein klasse Buch, allerdings geht Jean Donaldson ausführlicher auf spezifische Dinge in der Hundererziehung ein, was es deswegen für mich zum Favoriten macht.

...

Monty
21.12.2010, 07:54
die ganze Mühe unsererseits umsonst...der Hund geht in andere Hände...ich würde mir nur wünschen das mancher einer sich nicht immer selbst überschätzt...

BÖR
21.12.2010, 09:40
die ganze Mühe unsererseits umsonst...der Hund geht in andere Hände...ich würde mir nur wünschen das mancher einer sich nicht immer selbst überschätzt...

man könnte es auch positiv sehen:sorry: Diesmal wird schon vor der großen Beisserei gehandelt:hmm:

Schnarchnasen
21.12.2010, 09:53
Ja gell jetzt wird vor der großen beisserei gehandelt.
finde ich auch besser so

ciao ciao

Isis78
21.12.2010, 09:55
Nina, wenn Du die Kommentare der anderen nicht verträgst, dann gebe ich Dir den Rat:

einfach mal die Klappe halten!!! im übertragenen Sinne....

Mila
21.12.2010, 10:00
Nina, wenn Du die Kommentare der anderen nicht verträgst, dann gebe ich Dir den Rat:

einfach mal die Klappe halten!!! im übertragenen Sinne....

:ok:

Schnarchnasen
21.12.2010, 10:03
Doch doch ich vertrage die Komentare anderer,wie gesagt es ist ja auch nicht schlecht sich die Meinungen anderer anzuhören,das ist echt kein Thema.
Ich wünsche euch allen ein frohes und besinnliches Fest un schöne Feiertage.:lach4:

meana
21.12.2010, 11:02
man könnte es auch positiv sehen:sorry: Diesmal wird schon vor der großen Beisserei gehandelt:hmm:

wollte mal fragen, von welcher Beisserei hier immer die Rede ist? Steht da auch etwas dazu hier im Forum???

Danke

Schnarchnasen
21.12.2010, 11:13
Hi meana,

mein Hund Tyson ist damals umgekommen durch eine Beisserei,seine halsschlagader wurde gtroffen und er ist in meinen armen verblutet.
Darauf wird jetzt mächtig rumgehackt

Schnarchnasen
21.12.2010, 11:14
Bei dem Thema Out of Pit habe ich einen Beitrag dazu geschrieben,dort kannst du das ausführliche lesen

meana
21.12.2010, 11:15
Ach so! Oh, das tut mir aber leid für den Armen! Und natürlich für die ganze Familie!

Schnarchnasen
21.12.2010, 11:34
Danke Meana....lieb von Dir.
Ich wünsche ein frohes Fest und schöne Feiertage

buddy9
27.12.2010, 19:14
also so überhaupt nicht in ordnung ,,die kleine ist seit gestern bei euch sie muss sich erstmal eingewöhnen und vor allem woher will die kleine wissen das sie das nicht darf, und woher soll sie wissen was pfui gleich bedeutet,ihr seit doch auch nicht auf die welt gekommen und habt gleich alles gekönnt also bitte geht mit ruhe und geduld ran vor allem aber konsequent ,ist das eigentlich euer !!!!!!!erster hund!!!!! ich glaube es ist besser ihr geht auf hundeplatz da lernt hund und ihr auch

buddy9
27.12.2010, 19:20
ist das euer erster hund !!!!ich glaube welpenschule und bücher bringen mehr,vor allem ist das kein pudel sondern ein hund also gebt euer bestes

staffie112
27.12.2010, 19:27
ähm,Pudel sind auch Hunde...

Scotti
28.12.2010, 07:11
ähm,Pudel sind auch Hunde...

:kicher::ok:

Monty
28.12.2010, 07:47
ihr habt aber schon mitbekommen, das der hund "sicherheitshalber" zur Mama abgeschoben wird bzw. die Verantwortung für den Kleinen.

Mila
28.12.2010, 08:03
...naja, sagen wir die 1/2 oder 1/4 verantwortung...

Schnarchnasen
28.12.2010, 09:03
Sunny ist mittlerweile bei meiner Mama gut angekommen und ich befolge euren Rat und lasse sie erst mal einleben.
Aber ich rufe meine Mama jeden Tag an und frag wies ihr so geht....
Aber sie benimmt sich so als wäre sie schon immer bei meiner Mama und ist frech.
Unser Boxeropi liebt Sunny und Sunny ihn...

In 2 Wochen darf ich klein Sunny wieder in die Arme chließen,da freu ich mich schon drauf :)

buddy9
28.12.2010, 11:19
:kicher::ok:

war der satz jetzt etwa für buddy

Mila
28.12.2010, 12:53
Sunny ist mittlerweile bei meiner Mama gut angekommen und ich befolge euren Rat und lasse sie erst mal einleben.


:ok:

blue 1
28.12.2010, 13:17
Sunny ist mittlerweile bei meiner Mama gut angekommen und ich befolge euren Rat und lasse sie erst mal einleben.
Aber ich rufe meine Mama jeden Tag an und frag wies ihr so geht....
Aber sie benimmt sich so als wäre sie schon immer bei meiner Mama und ist frech.
Unser Boxeropi liebt Sunny und Sunny ihn...

In 2 Wochen darf ich klein Sunny wieder in die Arme chließen,da freu ich mich schon drauf :)

super...dann wünsch ich euch alles gute :D

lg blue :lach3:

Schnarchnasen
28.12.2010, 14:30
Danke an alle

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